Im Rahmen der Jahrespressekonferenz von Lego in Billund war es uns möglich, die Fabrik zu besichtigen: Wenn Legosteine das Licht der Welt erblicken – Video und Bilder.

Wie entstehen eigentlich Legosteine? Nun, in der Lego Fabrik Billund, Kornmarken 35, war es uns möglich, die Fertigungshalle und das Lager zu besichtigen – quasi ein Blick hinter die Kulissen.

Alles erschließt sich einem natürlich bei einem ersten Rundgang durch die heiligen Hallen nicht, zu komplex ist der technische Vorgang.

Der Rundgang kann starten! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Der Rundgang kann starten! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Dennoch ist es beeindruckend, all die Farbpigmente, Pumpen, Maschinen – und viele tausend Steine zu sehen, die in der Fabrik in Billund produziert werden.

Grünes Farbpigment | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Grünes Farbpigment | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Ja, ja, so blau, blau, blau wird der Legostein... | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Ja, ja, so blau, blau, blau wird der Legostein… | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Pumpen | © Christian Baier / zusammengebaut.com

Pumpen | © Christian Baier / zusammengebaut.com

Grob gesagt: Pro Stein gibt es eine Maschine. Durch eine Plexiglasscheibe kann beobachtet werden, wie aus dem flüssigen und stark erhitztem Material Legosteine „gepresst“ werden. Jeder Stein hat eine eigene Vorlage. Und am anderen Ende der Fertigungsmaschine purzeln die Steine heraus.

Pressen! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Pressen! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Du spielst noch mit Lego? Dich ziehen Plastik-Klötzchen magisch an – und dich interessiert alles, was mit „Bricks“ zu tun hat? Dann folge uns bei Twitter, Facebook, YouTube oder Instagram.

Alte „Pressvorlage“ in den Fluren der Fabrik | © Christian Baier / zusammengebaut.com

Alte „Pressvorlage“ in den Fluren der Fabrik | © Christian Baier / zusammengebaut.com

Neue Technic Elemente | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Neue Technic Elemente | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Ist eine Kiste mit einem Stein gefüllt, kommt ein blaues Wägelchen angedüst – holt die volle Kiste ab, und hat natürlich gleich eine neue dabei, dabei munter weiter produziert werden kann. Diese Vorgang ist voll automatisiert. Pro Modul gibt es mehrere dieser Wagen, die munter ihre Runden drehen.

Blaues Wägelchen | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Blaues Wägelchen | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Auf der Welt verteilt gibt es mehrere Fabriken, doch auch im „Heimatwerk“ werden viele unterschiedliche Steine produziert: Wir haben etwa Fliesen gesehen, Rundsteine, klassische Bricks mit vier Noppen oder verschiedene Lego Technic Elemente, die das Herz eines jeden Baumeisters höher schlagen lassen.

Ach ja... | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Ach ja… | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com




Das kommt uns in die Kiste! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Das kommt uns in die Kiste! | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Beeindruckend ist zudem die Lagerhalle – in der sich Kisten bis unter das Dach türmen. Auf Fließbändern „wandern“ die Kisten durch die ganze Fabrik.

Lagerhalle | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Lagerhalle | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Motto | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Motto | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Die Produktion in der Fabrik in Billund läuft auch Hochtouren, wie uns Lego CEO Jørgen Vig Knudstorp im Interview erklärte. Er selbst ist fasziniert von der Fertigung des Legosteins, und schaut regelmäßig in Kornmarken vorbei.

Uns ging ein Licht auf. | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Uns ging ein Licht auf. | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Chris und mich hat die Tour durch die Fabrik begeistert – und eines steht fest: An Steinen wird es Lego auch zukünftig nicht mangeln.