Das Bundeskartellamt hat gesprochen: LEGO muss fortan Online-Händler und Betreiber von Geschäften gleichstellen – und zwar in Bezug auf Rabatte. Werden Sets online nun günstiger?

Das Bundeskartellamt übt Druck auf LEGO aus – und hat die Benachteiligung von Online-Händlern hierzulande gestoppt. Dies geht aus einer DPA-Meldung hervor, die unter anderem das Handelsblatt am heutigen Tage verbreitet. Demnach heißt es, LEGO habe „zugesagt, künftig Online-Händlern im Einkauf die gleiche Rabatthöhe zuzusichern, wie dem niedergelassenen Vertrieb“.

Laut Bundeskartellamt waren in der Vergangenheit Online-Händler im Vergleich zu Betreibern von Geschäften benachteiligt. Das neue Rabattystem „spiegele die neuesten Entwicklungen im Marktumfeld des Handels wider“, heißt es weiter.

In der Vergangenheit wurden Geschäftsleuten etwa Rabatte mit „Regalmetern im Verkauf“ bemessen, und da konnten Online-Händler offenbar nicht mithalten.

Wie sich all dies nun auf die Preise von LEGO-Sets auswirkt, bleibt abzuwarten. Doch teurer dürften die mit LEGO-Steinen gefüllte Boxen, gerade bei mittelgroßen Shop-Betreibern im Netz, zukünftig im Vergleich zum Einzelhandel gewiss nicht werden.

Was denkt ihr?

Du spielst noch mit Lego? Dich ziehen Plastik-Klötzchen magisch an – und dich interessiert alles, was mit „Bricks“ zu tun hat? Dann folge uns gerne bei Twitter, Facebook, YouTube (E), YouTube (D) oder Instagram.