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Digitales LEGO Design: Ein Vergleich von CAD-Software

Das Ziel des Ganzen: Digital erstelltes LEGO Vehikel | © Simon Brandt

Viele LEGO Fan-Designer planen ihre Modelle zunächst digital am Computer: Im Artikel vergleiche ich gängige Software und gebe Tipps.

Die Digitalisierung macht auch vor LEGO nicht halt: Immer mehr Designer versuchen sich daran, ihre Modelle am Computer zu entwerfen, so auch ich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es braucht keine große LEGO-Sammlung und vor allem kein Geld, um die passenden Steine zu kaufen. Zudem können Teile in Farben verwendet werden, die es in dieser Kombination nicht oder nur für sehr hohe Preise gibt – was ich persönlich aber nur in Ausnahmefällen und nur für Animationen so handhabe, nicht für LEGO Ideas oder ähnliches. Und man kann das Modell ganz bequem überallhin mitnehmen und auch im Urlaub seiner Leidenschaft frönen.

Doch bevor man anfängt, sein beeindruckendes Modell zu kreieren, steht man vor der Frage, welche Software denn benutzt werden sollte. Inzwischen existieren verschiedene Programme, die vom Aufbauen des Modells bis zum finalen Rendern (dem Erstellen einer Computergrafik) alle Schritte direkt am Computer ermöglichen.

Im Folgenden möchte ich euch nun einige Programme und Features vorstellen und miteinander vergleichen. Dabei gehe ich nicht auf alle Details ein, und beschränke mich darauf, mit den CAD-Softwares (CAD steht für computer-aided design, also computergestütztes Design) LEGO Digital Designer, Studio und Mecabricks dasselbe Modell eines sehr einfachen Rennautos zu bauen (dies genügt als Beispiel) und den jeweiligen Workflow zu zeigen. Zudem werde ich die Modelle anschließend in POV-Ray und Blender rendern, um zur Veröffentlichung geeignete Bilder zu erstellen.


Anmerkung: Sämtliche hier vorgestellten Programme und Add-ons sind kostenfrei erhältlich, stehen allerdings oftmals nicht unter Open-Source-Lizenz. Keiner der Lizenz-Inhaber der Programme unterstützt oder befürwortet diese Beschreibung und Auswahl, sie erfolgen allein auf Basis der Erfahrung des Autors. Von sämtlichen hier gezeigten Modellen und Bildern ist der Autor der alleinige Urheber und Besitzer.

LEGO Digital Designer

Der LEGO Digital Designer (LDD), früher DesignByMe, ist die offizielle CAD-Software von LEGO. Bis 2012 konnte hier das Modell direkt bei LEGO bestellt werden, mittlerweile wurde der Support der Software eingestellt. Das bedeutet, neue Teile sind nicht verfügbar und möglicherweise sind die Betriebssysteme irgendwann nicht mehr geeignet. Eine weitere Konsequenz ist, dass keine neuen Funktionen implementiert werden, der Funktionsumfang ist daher äußerst beschränkt.

LDD: Fehlermeldung beim Öffnen durch fehlenden Support.

Der LDD kann in drei verschiedenen Modi gestartet werden. Ein Wechsel ist während des Bauens jederzeit möglich. Im Standardmodus sind die Teile nur in existierender Kombination Formtyp-Farbe verfügbar, im Mindstorms-Modus nur die Teile des Mindstorms NXT und im Extended-Modus jedes Teil in jeder Farbe. Zusätzlich sind weitere Teile und Altfarben erhältlich, die es im Standardmodus nicht gibt.

Ein sehr unschönes Problem ist, dass des Öfteren „Bausteine nicht richtig platziert“ werden und daher „vom Modell entfernt wurden“. Es wird aber nicht angezeigt, welche das waren und wo. Im schlimmsten Fall ist die Arbeit damit verloren. Dies wird durch die ganzen Warnungen im Bild angezeigt. Ihr seht, in fünf von sechs Fällen erkennt der LDD nachträglich (!) noch Fehler.

LDD: Splash Screen.

LDD: Fehlermeldung durch falsch platzierte Teile.

Die Bausteinpalette kann frei verbreitert werden, um mehr Steine anzuzeigen. Die angezeigten Teile sind im Standardmodus abhängig von der ausgewählten Farbe (wenn keine ausgewählt ist, werden alle Teile in allen verfügbaren Farben angezeigt). Zudem besteht die Möglichkeit, sich nur Teile aus einem Set anzeigen zu lassen, bei mir funktioniert das jedoch nur mit einem Hero-Factory-Set. Möglicherweise ist dies eine Folge des fehlenden Supports.

LDD: Farbpalette.

Die Bedienung des LDD ist sehr intuitiv mit der Maus möglich, zudem werden gängige Shortcuts unterstützt. Es existieren Tools (Werkzeuge) für verschiedene Auswahlmöglichkeiten, Duplizieren, Drehen, Umklappen, flexible Elemente, Farbänderung sowie zum Verbergen und Löschen. Mehrere ausgewählte Teile können sowohl Datei übergreifend als Vorlage gespeichert und an anderer Stelle über einen Klick eingefügt werden als auch gruppiert werden, um leichter verschoben werden zu können.

LDD: Toolbar mit ausgewähltem Rotationswerkzeug.

Es werden nur Teile selektiert, deren würfelförmiger Hüllkörper (Bounding Box) vollständig innerhalb des Auswahlrechteckes liegt. Dies führt unter Umständen zu unvollständiger Selektion des Modells. Die Kollisionserkennung erfolgt hervorragend. Zudem wird um alle mit dem neuen Element verbundenen Teile eine grüne Linie gezogen, sodass sehr schnell Fehler erkannt werden.

Die Teile- und Farbbezeichnungen folgen den LEGO-internen Bezeichnungen, sodass bei einer Bestellung auf Pick-a-Brick oder Steine & Teile kein großes Umdenken erfolgen muss. Allerdings sind die Farben inzwischen nur noch als Farbcode angegeben, der Name fehlt. Dekorierte Teile sind kaum enthalten, lediglich Minifiguren gibt es reichlich.

Schon mehrfach sehr unangenehm aufgefallen ist mir, dass die im Standardmodus hinterlegten Farben für einige Teile fehlerhaft sind. So habe ich etwa die Autobahn für meine Stadt mit 32 dunkelgrauen Bögen (Elementnummer 6060) bauen wollen, aber erst beim Kauf auf Bricklink erfahren, dass dieses Element nicht existiert.

Zur Präsentation des Modells sind im Anzeigemodus vier verschiedene Panorama-Hintergründe (Wüste, Berge, Meer und Weltall) verfügbar, wobei Screenshots aufgenommen werden können. Zur Belustigung der Kinder kann das Modell explodieren gelassen werden, wonach es sich wieder zusammensetzt. Gewiss ein nettes Feature, aber für den älteren Designer ein wenig überflüssig.

LDD: Screenshot im Baumodus.

LDD: Screenshot im Anzeigemodus.

LDD: Explosionsfeature im Anzeigemodus.

Zusätzlich ist ein Bauanleitungsmodus vorhanden, der die Bauanleitung zu dem Modell erstellt und gegebenenfalls als HTML exportiert. Dabei scheint die Reihenfolge der Bauschritte zufällig zu sein und kann auch nicht verändert werden – eine echte, sinnvolle Bauanleitung kann so nicht erstellt werden.

LDD: Bauanleitungsmodus.

Eine echte Render-Engine ist dagegen nicht vorhanden, stattdessen existiert ein Konverter zum Rendern in POV-Ray (Persistence of Vision Raytracer, einer Render-Engine auf Basis einer internen Programmiersprache, die man jedoch dank des Konverters nicht beherrschen muss) von lddtools. Alternativ kann das Modell in Studio importiert und dort weiterbearbeitet werden.

Nach dem Download von POV-Ray und dem Konverter wird letzterer geöffnet, einige Standardeinstellungen vorgenommen und der Dateipfad des Modells eingegeben. Über diverse Einstellungen können realistischere Farben und Licht als im LDD genutzt werden. Außerdem können Verfärbungen und leichte Drehungen der Elemente simuliert werden. Viele Einstellungen können aber zu Beginn auch auf den Standardwerten bleiben, insbesondere für Vorschaubilder ist dies sinnvoll.

LDD To POV-Ray Converter: Download und geöffnete Software.

Das Programm konvertiert dann die .lxf-Datei in das .pov-Format von POV-Ray (bei bestimmten Einstellungen auch in .ini). POV-Ray kann automatisch geöffnet werden, woraufhin das Bild gerendert wird. Wichtig ist hier, den Konverter nicht zu schließen, da nur so der Zugriff auf die Binärdateien (.bin) gewährleistet wird. Außerdem sollte euer System nicht allzu ausgelastet sein, da sonst ein Timeout-Fehler von POV-Ray gesetzt wird (beim sogenannten Parsen, also Zergliedern der Datei, vor allem beim Lesen der Include-Files). Nach durchaus recht langer Renderzeit ist das Bild dann fertig und kann veröffentlicht werden.

POV-Ray: Rendermodus.

POV-Ray: Fertig gerendertes Bild.

Das Modell kann im LDD als .lxfml und LDraw-Datei (.ldr) exportiert werden, ebenfalls kann die Teileliste (bill of materials, BOM) als Excel-Datei (.xlsx) exportiert werden.

LDD: Teileliste (in Excel).

Die einfache Bedienung und gleichzeitig recht umfangreichen Funktionen der Software machen sie sehr gut für Anfänger geeignet, Fortgeschrittene stoßen jedoch schnell an die Grenzen des LDD. Insbesondere das Fehlen einer Render-Engine fällt hier sehr negativ auf. In meinen Augen ist es sehr schade, dass LEGO den Support eingestellt hat, denn Kinder konnten so den Einstieg sehr gut meistern.

Studio und PartDesigner

Studio, in Version 1.x noch mit Wortspiel Stud.io geheißen, ist die CAD-Software von Bricklink, und damit mittlerweile auch von LEGO selbst. Das Programm wird kontinuierlich fortentwickelt und ist derzeit (Stand: 21.08.2020) bei Version 2.1.7 angekommen. Ein sehr umfangreiches Update im Jahre 2018 markierte den Übergang von Version 1.x auf 2.x. Dabei wurden unter anderem ein Bauanleitungsmodus, eine neue Render-Engine und eine Stabilitätsprüfung des Modells implementiert.

Studio: Splash Screen.

Im Gegensatz zum LDD gibt es hier nur einen einzigen Baumodus, in dem nahezu alle bei Bricklink gelisteten Teile verfügbar sind. Die Auswahl kann für die aktuelle Farbe eingeschränkt werden, sodass ausschließlich existente Kombinationen Formtyp-Farbe nutzbar sein können. Bei nicht vorhandenen Teilen wird in der Bauschritt-Liste ein Fehler angezeigt. Besonders für große Modelle von erheblichem Vorteil ist, dass es dafür einen extra Button „Check Issues“ gibt, der in der Suchfunktion, ebenfalls einem nützlichen Feature, ausschließlich fehlerhafte Teile ausgibt.

Studio: Farbpalette.

Verschiedene Tools zum Auswählen, Rotieren, Verschieben, Duplizieren, Verbergen und Verbinden ermöglichen einen ähnlich effizienten Workflow wie im LDD, zusätzlich ist jedoch ein Verbindungstool (Part Snapping) verfügbar und zur Translation (Verschiebung) von Teilen kann die Größe des Gitters und damit die Präzision der Translation eingestellt werden. Ebenfalls existieren zwei Suchoptionen für kompatible und alternative Elemente zum ausgewählten sowie ein Tool zum Kopieren und Spiegeln eines ausgewählten Modellteils.

Studio: Toolbar mit ausgewähltem Rotationswerkzeug.

Submodelle werden sehr ausführlich unterstützt, wobei jedoch, wenn man den Ursprung des Koordinatensystems, in dem man sich (die Camera des Viewports) bewegt, setzen möchte, aus dem Modell springt. Derartige Fehler werden aber wahrscheinlich noch behoben (anders als beim LDD wird Studio ja noch fortentwickelt).

Der Stabilitätstest überprüft, inwieweit ein Modell in der Realität stabil wäre, ebenfalls kann die Verbindung (Konnektivität) aller Teile getestet werden. Insbesondere beim Importieren aus dem LDD werden so diverse Fehler am Modell sichtbar.

Studio: Stabilitätstest. Hier ist die Minifigur interessanterweise instabil.

Studio: Verbindungstest (Test der Konnektivität).

Es sind sämtliche Bricklink-Teilekategorien und -Farben verfügbar, die für einen schnelleren Zugriff auch als Favoriten gespeichert werden können. Die Bezeichnungen folgen denen bei Bricklink. Ebenfalls sehr nützlich ist, dass die aktuellen oder über sechs Monate gemittelten Teilepreise in diversen Währungen angezeigt werden können, sodass man stets in der Lage ist, den günstigsten Formtyp zu finden, gibt es denn mehrere (zum Beispiel die Plate Modified 1 x 2 with 1 Stud (Jumper), die es in drei Varianten gibt). Dieses Element ist meist auch das neueste, da es in höherer Stückzahl erhältlich ist, was den Preis senkt. Das Erscheinungsdatum kann durch Klick auf die Elementnummer abgerufen werden, da hierdurch das Teil auf Bricklink geöffnet wird. Zudem wird auch eine Teileliste direkt in Studio angezeigt. Das Modell kann direkt auf Bricklink veröffentlicht sowie die Teileliste als Wanted List hochgeladen werden.

Studio: Teileliste mit Preisangabe.

Ist das Modell gebaut, kann die Bauanleitung dazu erstellt werden. Im Step Editor kann jedes Teil in einen beliebigen Bauschritt gesetzt werden, wobei diese Schritte ebenfalls in der Teileliste im Baumodus verändert werden können. Submodelle erhalten ihre eigene Schrittebene. Im Page Design kann die finale Bauanleitung in einem sehr weitreichenden Rahmen designt werden. So können neben den Bauschritten auch Bilder, Text, Pfeile und die Teileliste eingefügt werden.

Studio: Step Editor im Bauanleitungsmodus.

Studio: Page Design im Bauanleitungsmodus mit Callout des Minifigur-Submodells.

Studio: Page Design im Bauanleitungsmodus mit Teileliste.

Zum Rendern des Modells gibt es verschiedene Möglichkeiten: die photorealistische Eyesight-Render-Engine und POV-Ray für Bilder sowie Eyesight für aus den Bauschritten der Bauanleitung herausgerenderte Animationen. Dabei können Kratzer und raue Oberflächen sowie das LEGO-Logo mit auf die Steine gerendert werden. Die Beleuchtung des Modells erfolgt dagegen noch recht beschränkt veränderbar. Für realistischere Bilder können Gummi-, Neon-, nachleuchtende (phosphoreszierende), glühende, durchscheinende (transluzente) und leuchtende Materialien vergeben werden. Sehr vorteilhaft ist zudem die Möglichkeit, eine Warteschlange zu erstellen, auf diese Weise können verschiedene Blickwinkel gespeichert werden, bevor alles auf einmal gerendert wird. Auch können Teile je nach Blickwinkel verborgen oder angezeigt werden, was auch Blicke in das Modell hinein ermöglicht.

Studio: Renderoptionen des photorealistischen Eyesight Renderers.

Studio: Photorealistischer Eyesight-Rendermodus.

Studio: Fertig gerendertes Bild mit dem photorealistischen Eyesight-Renderer.

Studio: POV-Ray-Rendermodus.

Studio: Fertig gerendertes Bild mit POV-Ray.

Mittels des PartDesigners, ebenfalls von Bricklink, können benutzerdefinierte Teile erstellt und bedruckt (texturiert) werden.

PartDesigner: Splash Screen.

Während ersteres in meinen Augen fragwürdig ist – mit dem entsprechenden Teil lässt sich so ziemlich alles bauen, das verringert für mich die Freude, eine kreative Lösung gefunden zu haben, zumal das Teil auf unabsehbare Zeit ohnehin nur digital existiert – ist letzteres ein unheimlich mächtiges Feature. Auf diese Weise können zum Beispiel Fliesen (Tiles) dekoriert werden, was jedes digitale Modell aufwertet. Zudem sind auf LEGO Ideas keine neuen Teile erlaubt, Dekorationen dagegen schon. Das Texturieren erfolgt sehr einfach und intuitiv über eine Bildschirmmaske beziehungsweise über ein Tool.

PartDesigner: Modifikationsmodus mit sehr sinnreichen und durchdachten Teilen.

PartDesigner: Dekorationsmodus mit meinem Logo (einfache Variante).

PartDesigner: Dekorationsmodus mit meinem Logo auf einer 2 x 2-Kachel.

PartDesigner: Dekorationsmodus mit meinem Logo (aufwändigere Variante).

Das Ganze brächte jetzt aber noch nicht viel, wenn man die Teile nicht nutzen könnte. Daher kann man sie einfach exportieren, woraufhin sie in Studio verfügbar sind (eventuell wird der PartDesigner eines Tages in Studio integriert). Leider kann man nicht angeben, in welcher Farbe das Teil „verfügbar“ sein soll, sodass grundsätzlich Fehlermeldungen in der Teileliste ausgegeben werden mit der Folge, dass echte Fehler übersehen werden können.

Studio: Die im PartDesigner dekorierte Kachel ist verfügbar und gibt eine Fehlermeldung.

Es können in Studio verschiedene Dateiformate importiert werden (Mosaic (.mo), LDraw (.ldr und .mpd) und LDD (.lxf und .lxfml)). In alle bis auf .lxf kann die Studio-Datei (.io) auch exportiert werden, zusätzlich auch als POV-Ray (.pov), Collada (.dae) und Teileliste (.csv), außerdem kann das Modell im Internet auf Sketchfab veröffentlicht werden.

Insgesamt sind Studio und der PartDesigner sehr komplexe und äußerst mächtige Programme, die für Fortgeschrittene sehr gut geeignet sind. Einsteiger dürften dagegen mit den nicht immer offensichtlichen Tricks Probleme haben. Der enthaltene Eyesight Renderer ermöglicht das problemlose Rendern der Modelle zur Veröffentlichung zum Beispiel auf LEGO Ideas.

Mecabricks

Mecabricks ist eine webbasierte CAD-Software, die ebenfalls professionelles Modellieren ermöglicht. Hinsichtlich des Bauens ist sie deutlich schwieriger zu erlernen als Studio, die Beleuchtungs- und Rendermöglichkeiten ähneln dagegen sehr stark Blender. Mecabricks wird ebenfalls kontinuierlich fortentwickelt. Im Gegensatz zu Studio ist das Programm in deutscher Sprache verfügbar.

Mecabricks: Splash Screen.

Eines der Hauptprobleme an der Software ist, dass sie eine stabile Internetverbindung erfordert. Außerdem ist zum reinen Bauen keine Registrierung erforderlich, zum Speichern der Modelle und zum Exportieren und Rendern dagegen schon.

Auch hier existiert ein einziger Baumodus, in dem alle verfügbaren Kombinationen Formtyp-Farbe erhältlich sind. Das Bauen gestaltet sich sehr ungewohnt, da jedes angeklickte Teil in den Ursprung des Koordinatensystems gesetzt wird und daher nachträglich verschoben werden muss. Ist bereits ein Teil angeklickt, wird das neue an diese Stelle gesetzt.

Neben diversen Tools zum Auswählen, Verschieben, Drehen, Verstecken, Anzeigen Duplizieren und Löschen wird das Verbindungstool (Part Snapping) sehr ausführlich genutzt. Dabei wählt man einen Verbindungspunkt am aktuellen Teil aus und aktiviert das Tool. Mit diesem wählt man nun den gewünschten Verbindungspunkt am Zielelement aus. Gerade dieser wenig intuitive Weg stellt sich mit ausreichend Übung als sehr effizient heraus. Zum Verschieben sind auch hier Gitternetzweiten einstellbar. Einzigartig bei allen drei CAD-Softwares ist hier das von mir geliebte Tool, mit dem man Position und Orientierung der Objekte im Raum manuell eingeben kann.

Mecabricks: Tollbar mit ausgewähltem Rotationswerkzeug.

Das Bewegen und Rotieren der Ansicht (Viewport) ist anders als beim LDD und bei Studio, sodass Neueinsteiger auch hier Probleme haben. Die Seitenansichtsauswahl ist ähnlich zu Blender. Es können jederzeit Screenshots erstellt werden.


Mecabricks: Screenshot mit sichtbarem Koordinatensystem.

Submodelle werden unterstützt, auch können Objekte gruppiert werden. Ebenfalls ist es möglich, Lampen, Emptys (Objekte ohne Inhalt, als Kreuze dargestellt), Volumen (Atmosphäre) und eine Camera zur Szene hinzuzufügen. Die Szene kann durch HDRIs (High Dynamic Range Images, also Bilder mit hohem Dynamikumfang) beleuchtet werden (vor allem bei Außenszenen ist dies sinnvoll). Es existiert ein Node Editor wie bei Blender, um komplexere Materialien zu erstellen.

Die Teile- und Farbbezeichnungen sind die von LEGO selbst, was beim Kaufen der Modelle auf LEGO sehr praktisch ist, aber problematisch bei Bricklink sein kann, wenn man sich nicht im dortigen Katalog auskennt.

Das Rendern ist ähnlich zu Blender, nur bei weitem nicht so umfangreich möglich. Wie beim Eyesight Renderer von Studio können auch hier das LEGO-Logo und Kratzer auf die Steine gerendert werden, zusätzlich aber auch Fingerabdrücke, Schmutz und Farbabweichungen, um alte Modelle zu simulieren. Das Rendering bei Mecabricks erfolgt auf Computern einer Renderfarm und ist teilweise kostenpflichtig! Ich empfehle daher dringend das Add-on für Blender.

Mecabricks: Rendereinstellungen mit Punktlampe und Camera.

Mecabricks: HDRI-Hintergrund zur zusätzlichen Beleuchtung.

Mecabricks: Rendermodus.

Mecabricks: Fertig gerendertes Bild.

Es können Modelle vom LDD (.lxf, .lxfml), LDraw (.ldr, .mpd) und Studio (.io) importiert werden, ein Export ist in Collada (.dae), Wavefront (.obj) und Stl (.stl) möglich, außerdem für das Blender-Add-on (als .zmbx). Zumindest der Import von Studio-Dateien führt teilweise zu Fehlern in der Ausrichtung von Teilen (zum Beispiel bei Minifiguren).

Als nettes Feature gibt es einen Mosaik-Modus, der ein hochgeladenes Bild in ein LEGO-Mosaik umwandelt. Größe und Steinetyp sind einstellbar. Dabei ist zu beachten, dass bei der Standardeinstellung von 100 px 10.000 Teile erstellt werden, bei der maximalen Auflösung von 200 px sind es gar 40.000. Dies kann also sehr schnell sehr lange dauern. Für Vorschau-Bilder sind 20 bis 30 px (entsprechend 400 bis 900 Teile) oft ausreichend.

Mecabricks: Mein Logo als Mosaik mit 10.000 Teilen.

Mecabricks: Mein Logo im Original…

Mecabricks: …und als in Blender gerendertes Mosaik.

Für mich ist Mecabricks ein recht ungeeignetes Programm. Der Workflow ist schwierig zu erlernen, man benötigt eine stabile Internetverbindung, eine Registrierung ist erforderlich und ein Bauanleitungsmodus oder eine Stabilitätsprüfung sind nicht vorhanden. Ebenfalls können keine Texturen (Decals) auf die Steine aufgebracht werden. Die blenderähnliche Benutzeroberfläche macht diese Mängel nicht wett.

Blender

Blender ist eine 3D-Animationssoftware, die als eine der besten frei erhältlichen gilt. Das Programm ist aufgrund seines immensen Funktionsumfangs äußerst komplex und sehr schwer zu erlernen. Einmal beherrscht, eröffnet es aber eine ganz neue Perspektive des Renderns. Als Animationssoftware sind hochgradig komplexe Animationen möglich, die physikbasiert photorealistisch oder in Echtzeit gerendert werden können. Ich werde an dieser Stelle nicht beschreiben, wie man Blender bedient, sondern mich darauf beschränken, einige wichtige Funktionen zum Rendern eurer LEGO-Modelle zu erklären. Dadurch könnt ihr atemberaubende Bilder und Animationen zur Veröffentlichung erstellen – oder es wie ich zumindest versuchen. Gerade bei Webseiten wie LEGO Ideas kommt es ja auf einen möglichst positiven ersten Eindruck an, was dadurch stark vereinfacht wird.

Anmerkung: Ich nutze die Version Blender 2.83.3. In den früheren Versionen (bis 2.79b) sah die Benutzeroberfläche (UI) vollständig anders aus und viele Befehle und Shortcuts waren anders. Ladet euch im Zweifel daher eine Version ab 2.80 herunter.

Blender: Splash Screen.

Die Modelle aus Studio können nicht direkt in Blender geöffnet werden, es bedarf dazu eines Add-ons. Für mich als sehr geeignet herausgestellt hat sich das von TobyLobster programmierte. Damit lassen sich LDraw (.mpd, .ldr, .l3p) und 3ds-Max -Dateien (.3ds) importieren (man muss also die Studio-Datei .io als .ldr exportieren).

GitHub: LDraw-Importer von TobyLobster.

Nach Installation des Add-ons sucht ihr eure Datei und verändert gegebenenfalls einige der Parameter, ich ändere dabei nur, dass ich weder eine Umgebung noch eine vorpositionierte Camera möchte und der Raum zwischen den Teilen bei 0,005 statt 0,01 liegt. Ich möchte keine Cameras importieren und die Teile nicht nummerieren. Diese Änderungen bleiben für das nächste Mal gespeichert. Jetzt kommt das Wichtigste: Das Add-on benötigt eine Quelle, aus der die LEGO-Teile gelesen werden können. TobyLobster empfiehlt hier den Download der Teileliste von LDraw, diese ist jedoch potentiell unvollständig (auch mit den inoffiziellen Teilen). Es funktioniert aber auch, die Liste von Studio zu verwenden. Dann habt ihr jedes Teil, auf das ihr in Studio zugreifen könnt, in Blender verfügbar. Der Pfad dafür ist C:\Program Files\Studio 2.0\ldraw. Auch dies wird gespeichert.

Blender: LDraw-Importer von TobyLobster mit von mir bevorzugten Einstellungen.

Nach dem Klicken auf „Import LDraw Models“ stürzt Blender ab. Nein, natürlich nicht, nur der File Browser wird geschlossen. Danach dauert es abhängig von der Dateigröße einige Sekunden, bis das Modell erscheint.

Blender: Das Modell des LDraw-Importers mit angepassten Render-Einstellungen.

Ganz selten kommt es vor, dass ein Teil nicht erkannt wird und nicht eingefügt wird. Dieses muss dann möglichst durch Veränderung eines verwandten Teils selbst erstellt und positioniert werden. Einige Teile haben auch falsche Geometrien hinterlegt und müssen ebenfalls manuell ersetzt werden. Fenster sind hier ein gutes Beispiel. Für letzteren Fehler habe ich ein kleines Skript geschrieben, um die Teile automatisiert durch eine intakte Version zu ersetzen. Das kann ich bei Interesse an diesen Artikel anhängen.

Für Mecabricks wird das Modell als .zmbx exportiert und heruntergeladen. Außer für LEGO Ideas ist jede kommerzielle Verwertung ausgeschlossen. Das Add-on für Blender wird installiert und die Datei importiert. Das Modell erscheint dann in einer unglaublichen Größe.

Blender: Mecabricks-Importer.

Blender: Das gigantische Modell des Mecabricks-Importers. Die Textur des Gesichtes ist in diesem Vorschaumodus nicht sichtbar.

Mecabricks empfiehlt, das Modell trotzdem nicht zu verkleinern (da die Materialien für diese Größe designt wurden). Dadurch muss der Clipping-Value der Camera (eventuell auch des Viewports) drastisch erhöht werden. Außerdem wird die Standard-Szene nicht gelöscht, dies muss manuell erfolgen. Zudem wird die Rauschreduktion (Denoising) nicht aktiviert, dies ist für akzeptable Render-Zeiten allerdings erforderlich. Entgegen der Behauptung auf der Website wird die Echtzeit-Render-Engine Eevee auch von der kostenfreien Lite-Version unterstützt.

Im Folgenden verwende ich das LDraw-Importer-Add-on, da hier die Größe des Modells verändert werden kann und meine Standardszene darauf ausgelegt ist. Außerdem ist mir die Bezeichnung der Materialien logischer. Die Schritte gelten jedoch im Wesentlichen ebenfalls für den Mecabricks-Importer.

Der LDraw-Importer setzt die Anzahl berechneter Lichtstrahlen (Samples) auf 400, für Bilder genügen jedoch 256, für Animationen auch 64, dies senkt die Renderzeit. Ich rate zudem dazu, über die GPU zu rendern, da dies gewöhnlich deutlich schneller geht. Das Bild wirkt kräftiger, wenn der Kontrast auf (mittel-)hoch gesetzt wird. Die Farbtiefe setze ich auf 16 bit (bei PNG als Output).

Ich nutze eine Standardsszene, bestehend aus fünf Lampen (zwei rote, zwei grüne und eine blaue der doppelten Intensität) sowie einem oben geöffneten Würfel mit abgerundeten Ecken, um das Modell schön diffus zu beleuchten. Zusätzlich kommen weitere Punktlampen in alle transparenten Teile, die irgendetwas mit Licht zu tun haben (zum Beispiel Scheinwerfer oder Kontrollleuchten). Durch die fünfseitige Einschließung durch den Würfel ist es relativ egal, wie hell die Welt ist, ich setze sie dennoch auf reines Schwarz. Selbstverständlich können ebenfalls HDRIs verwandt werden. Einige sind bereits in Blender enthalten. Zur Vorschau von Geometrien sind MatCaps empfehlenswert. Nun kann photorealistisch gerendert werden.

Blender: Der photorealistische Cycles-Rendermodus.

Blender: Fertig gerendertes Bild mit dem photorealistischen Cycles-Renderer.

Seit Version 2.80 enthält Blender die Echtzeit-Render-Engine Eevee. Diese ist jedoch von dem LDraw-Importer-Add-on erst einmal nicht unterstützt, alle Materialien werden schwarz dargestellt. Es gibt jedoch einen Trick, mit dem dies funktioniert, sodass die Bilder in Echtzeit erstellt werden können (eine leistungsfähige GPU vorausgesetzt). Dazu muss die Verbindung (Noodle) der Gruppe „Curved Walls“ beziehungsweise „Slope Texture“ gelöscht und stattdessen der Wert für die Stärke von 0,2 direkt in die Bump Node eingetragen werden (innerhalb der Gruppe „Convert-To-Normals“). Die Noodle für die Normale kann ersatzlos gelöscht werden, da hier kein Input vorliegt.

Blender: Echtzeit-Render-Engine Eevee mit Shader-Editor. Alle Materialien sind schwarz.

Blender: Echtzeit-Render-Engine Eevee mit Shader-Editor. Alle transparenten Materialien sind auch nach dem Löschen der Noodles schwarz.

Transparente Materialien müssen noch weiter verändert werden, um transparent und nicht schwarz zu sein, dazu wird in den Materialeigenschaften der Blend Mode auf Alpha Blend gesetzt und die Screen Space Refractions aktiviert. Zudem müssen in den Rendereigenschaften Screen Space Reflections und Refractions aktiviert werden (dies gilt auch für den Mecabricks-Importer).

Blender: Echtzeit-Render-Engine Eevee mit Shader-Editor. Jetzt endlich sind alle Materialien farbig!

Ein weiteres Problem von Eevee ist, dass Transparenz derzeit noch nicht vollständig unterstützt wird. Große transparente Flächen, vor allem bei Fenstern, bekommen ein sehr unrealistisches schwarzes und undurchsichtiges Aussehen. Dem kann abgeholfen werden, indem für solche Objekte das transparente Material kopiert wird, woraufhin die Alpha-Transparenz auf circa 0,3 gesetzt wird. Für kleinere Objekte ist die Schwärzung kaum bemerkbar, sodass hier dieser recht unschöne Trick nicht angewandt werden muss (die Fenster verschwinden dadurch mehr oder minder, das sieht bei Scheinwerfern und ähnlichem nicht sonderlich gut aus).

Blender: Schwarze Fensterscheiben in Eevee durch unvollständig unterstützte Transparenz.

Blender: Durch Verringerung der Alpha-Transparenz tatsächlich transparente Fensterscheiben.

Es ist bei allen Lampen nötig, den Glanz (Specular) von 1,0 auf circa 0,01 zu senken, um das Modell glatter und ruhiger wirken zu lassen. Es empfiehlt sich, für sanftere Schatten Overscanning zu aktivieren. Die Anzahl Samples ist mit 64 vollständig ausreichend. Zusätzliche Aufhellung der Umgebung leuchtender Objekte (Bloom) kann das Bild schöner wirken lassen, führt aber gegebenenfalls zu sehr hellen Flächen. Ebenfalls kann ein Volumen als Atmosphäre wirken, allerdings werden die Modelle dadurch gräulich und Umgebungslampen sichtbar.

Blender: Zu harte Reflexionen in Eevee.

Blender: Sanfte Spiegelung durch reduzierte Speculars in Eevee.

Für aufwändigere Bilder und Animationen können Tiefen- und Bewegungsunschärfe (Depth of Field und Motion Blur) verwendet werden. Ebenfalls kann Freestyle Rendering für einen cartoonhaften Look verwendet werden.

Blender: Bewegungs- und Tiefenunschärfe in Cycles.

Blender: Cartoonartiges Aussehen durch Freestyle Rendering in Eevee.

Da das Rendern bisweilen sehr lange dauert, ist es oft von Vorteil, eine Renderfarm zu nutzen. Dabei ladet ihr eure Blender-Datei (.blend) auf einen Server und die schnellen Computer der Renderfarm rendern die Bilder dann kostenpflichtig innerhalb einer von euch angegebenen Zeit. Einige Renderfarms, zum Beispiel das von mir verwandte SheepIt, basieren darauf, dass alle Benutzer die Bilder auf ihren eigenen Computern rendern. Dies ist dann, zumindest im Falle von SheepIt, kostenlos, stattdessen gibt es hier ein Punktesystem, um zu ermitteln, welche Projekte zuerst gerendert werden (wer mehr Projekte anderer Leute rendert, erhält mehr Punkte und bekommt seine eigenen Projekte dann früher gerendert). Auf diese Weise kann in kurzer Zeit eine ganze Animation vollständig gerendert werden.

Blender ist ein exzellentes Programm, um seinen Modellen Leben einzuhauchen. Die Animations- und Beleuchtungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt, sodass atemberaubende Bilder erzeugt werden können. Mit dem Cycles Renderer ist dies auf Kosten der Renderzeit physikbasiert möglich, mit dem Eevee Renderer in Echtzeit auf Kosten des Aussehens. Für die meisten Animationen sollte Eevee jedoch genügen.

Der Import sollte aus Studio mit dem LDraw-Importer erfolgen, da der Mecabricks-Importer einige Beschränkungen aufweist.

Fazit: LEGO-CAD-Softwares

Funktion LEGO Digital Designer (LDD) Studio / PartDesigner Mecabricks
Bauen möglich möglich möglich
Dekorieren (Decals) nicht möglich möglich nicht möglich
Rendern nicht möglich (außer Screenshots) möglich (photorealistisch und POV-Ray, auch Animationen) möglich (photorealistisch und Screenshots, auch Animationen), teilweise kostenpflichtig!
Bauanleitung möglich (automatisch) möglich (manuell) nicht möglich
Import .lxf
.lxfml
.ldr
.lxf
.lxfml
.ldr
.mpd
.mo
.lxf
.lxfml
.ldr
.mpd
.io
Export .lxfml
.ldr
.xlsx (Teileliste (BOM))
.html (Bauanleitung)
.lxfml
.ldr
.mpd
.mo
.pov (Rendern)
.dae
.csv (Teileliste)
Sketchfab
.dae
.obj
.stl
.zmbx (Blender-Add-on)
Funktionsumfang sehr gering sehr hoch mittel
Workflow schnell sehr schnell schnell (für Einsteiger sehr langsam)
Internetverbindung erforderlich nein nein ja
Export in POV-Ray möglich über Konverter als .pov ja nein
Export in Blender möglich über Add-on als .ldr über Add-on als .ldr über Add-on als .zmbx
deutschsprachige Version verfügbar ja nein ja
Empfehlung nur für Anfänger eher für Fortgeschrittene nur für Fortgeschrittene

Mit dem LDD können sehr schnell einfache Modelle gebaut werden, sodass er einen guten Einstieg in die Welt des CAD bietet. Dagegen ist für Fortgeschrittene der Einsatz von Studio oder Mecabricks unerlässlich, wobei für mich Studio noch deutlich besser ist, zumal keine Internetverbindung nötig ist (außer zum Abrufen der Teilepreise). Sind professionelle Animationen gewünscht, ist der Export in Blender oder eine andere 3D-Animationssoftware vonnöten, was mit allen drei Programmen möglich ist, allerdings Add-ons erfordert. Ebenso kann das Modell aus dem LDD in POV-Ray gerendert werden, was den Funktionsumfang immerhin etwas erweitert. Daher arbeite ich grundsätzlich in Studio, dem PartDesigner und Blender.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen geschrieben. Wenn ihr dennoch irgendwo Fehler oder Ungenauigkeiten seht, scheut euch nicht, mich darauf hinzuweisen.

Blender: Ein etwas aufwändigeres Bild mit PBR-Boden und Partikelsystem (aus meinem Kurzfilm „Mustang Pursuit“)

Eure Meinung!

Nutzt ihr auch CAD-Programme, wenn ja, welche? Und was haltet ihr davon, inexistente Teile – sowohl in der Kombination Formtyp-Farbe, als auch neue Formtypen – zu nutzen? Sind für euch benutzerdefinierte Texturen (Decals) zulässig, oder akzeptiert ihr nur Teile, die man sofort kaufen kann? Äußert euch gern in den Kommentaren.


CAD Software Download-Verzeichnis


8+

Simon Brandt

Seit frühester Kindheit begeisterter LEGO-Fan und sammelt vor allem City und Creator.

34 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Es gibt eine Möglichkeit in LDD Teile „zu bedrucken“ mit eigenen Decals. Ich kann sie gern erklären, falls es jemanden interessiert. Allerdings ist es etwas komplizierter, als bei Programmen wo dies standartmäßig möglich ist und es geht nicht mit allen Teilen.

    4+
    • Bitte unbedingt erklären! Ich habe immer wieder nach einer Möglichkeit gesucht, aber nichts im LDD gefunden. Inzwischen nutze ich zwar fast nur noch Studio, hätte mir aber früher das Feature sehr gewünscht.

      2+
      • Du brauchst dafür:
        – Den LIF Extractor von JrMasterModelBuilder
        – Notepad ++
        – PNG Format Druck
        – Geduld

        Du gibst in deine Suchleiste %appdata% ein, dann kommst du zum Ordner Roaming. Sofern du LDD installiert hast, müsste sich in diesem Ordner ein Ordner namens „LEGO Company“ befinden in diesem gehst du in den Ordner „LEGO Digital Designer“

        Dann öffnest du den lif Extractor und navigierst in den Ordner, wo du die Datei db.lif aus dem Ordner LEGO Digital Designer hineinziehst. Dieser extrahiert dann die Daten im Ordner. Im Ordner erscheint dann neben dem db.lif ein Ordner namens db. Du benennst db.lif um, in was immer du möchtest, damit LDD von dem neuen db Ordner seine Quellen bezieht.

        So. Nun kannst du in dem db Ordner den Ordner „decorations“ finden, dieser enthält alle Decorationen für alle Baustein in LDD. Diese haben einen fünfstelligen Ziffernnamen und sind PNGs. Du musst nun deinem Custom Decal ebenfalls eine fünfstellige Zahl als Namen geben. Außerdem muss es von den Maßen her genau so groß sein, wie die anderen Decals. Füge es dann dem Ordner hinzu.

        Jetzt gehst du aus dem Ordner „Decorations“ und öffnest „DecorationMapping.xml mit Notepad ++. In diesem werden die PNGs aus Decorations den Teilen zugewiesen. Dies sieht so aus:

        Du legst nun eine neue Zeile an, bei welcher du unter decorationID den Zahlencode deines PNGs einsetzt (statt der 54580 im Beispiel). Unter DesignID setzt du die Nummer des Teils ein, diese wird dir unten links in LDD angezeigt, wenn du das Teil anklickst im Programm. Und surfaceID ist die Fläche wo das Teil bedruckt werden soll (für doppelseitige Gesichter z.B. 1 vorn, 2 hinten)

        Sobald du die Zeile erstellt hast, speicherst du das Ganze und nun kannst du deinen Custom Druck verwenden.

        ABER!: Das Ganze funktioniert nur für Teile, die sich bereits mit Decorationen ausstatten lassen (Minifiguren Teile z.B.) andere Teile zu bedrucken benötigt noch mehr und sprengt den Rahmen eines Kommentares und bedarf eines eigenen Artikels. Es kann also z.B. auf diese Weise kein Pferdeumhang bedruckt werden, da für diesen im LDD keine standart Drucks vorgesehen sind.

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  2. Vielen Dank für die ausführliche und vor allem sehr informative Vorstellung der Programme! 🙂
    Es ist sehr spannend, was sich damit alles bewerkstelligen lässt!
    Ich darf damit nicht anfangen, ansonsten endet das wie beim ersten „Mario Maker“ auf der Wii U und ich vergesse Zeit und Raum. 😉

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  3. Sehr ausführlicher und guter Vergleich! Eine Menge Arbeit, Hut ab. Ich selber nutze Studio und liebe die Kopplung an Bricklink. Einzig würde ich mir noch ein Feature wünschen, wo man in den Hintergrund der Planungsfläche ein Bild legen könnte, z. B. ein Foto von einem Objekt, welches man in LEGO nachbauen möchte. Ich habe verzweifelt nach so einer Funktion gesucht aber nichts gefunden. Vielleicht hast Du einen Tipp Simon.

    2+
    • Danke! Solche Hintergrundbilder habe ich auch schon immer wieder gebraucht, ohne dass ich eine vernünftige Möglichkeit gefunden habe. Spontan fällt mir jetzt aber ein, dass man im PartDesigner eine Riesenkachel (16×16 oder noch größer) bauen und alle unteren Noppenhalter entfernen könnte. Darauf legt man dann das Bild als Decal und exportiert die Kachel in Studio. Wenn man sie nicht mehr benötigt, kann man sie ja ganz einfach löschen. In Studio jedenfalls kann man sich die Kachel zwar nicht direkt unter das Modell legen, aber wenigstens daneben. Und wenn man halbtransparente Bilder als Decals nutzt, kann man auch die Teilefarbe auf Trans-Clear setzen, um dann hindurchschauen zu können. Ein echtes Hintergrundbild ist das zwar dann immer noch nicht, etwas besseres wüsste ich aber auch nicht.

      2+
      • Hallo Simon und danke für den Tipp! Das ist wirklich einen Versuch wert!

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      • Hallo, toller Artikel, der zum digitalen bauen anregt.
        Bezüglich der Anzeige von Bildern als Vorlage:
        Die Nutzung mehrerer Bildschirme ist da eine adäquate Möglichkeit, wenn auch mit Kosten verbunden und natürlich muss auch entsprechend Platz auf dem Schreibtisch vorhanden sein. Das stelle ich mir allerdings am geeignetsten vor.

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  4. Vielen Dank für Deinen Artikel. Dein sehr negatives Urteil über Mecabricks kann ich aber nur bedingt nachvollziehen.
    Mecabricks hat den Vorteil, daß ich nichts installieren muß, keine zusätzliche Software brauche und auch keinen leistungsstarken Rechner. Kleinere Modelle werden kostenlos gerendert. Und eine Internetverbindung hat doch jeder? (Ne große Bandbreite braucht man auch nicht.)
    Für größere Kompositionen entstehen Kosten im Centbereich. Das finde ich für ein gut gepflegte und ständig erweitertes Privatprojekt absolut angemessen. Und die Community von Mecabricks ist ebenfalls eine sehr nette und große.

    1+
    • Na, dann bedarf es womöglich Überzeugungsarbeit in Form eines Artikels? 😉
      Ich habe hier überhaupt keine Aktien drin – jedoch hat Mecabricks gewiss viele Anhänger. Das sehe ich täglich bei Twitter. 🙂
      Geschmäcker unterscheiden sich…

      1+
    • Ich will Mecabricks ja auch nicht irgendwie niedermachen, ich weiß ja, dass es etliche gute Funktionen hat. Für mich ist nur die Herangehensweise seltsam, was aber wahrscheinlich einfach daran liegt, dass ich anderes gewohnt bin. Auch Studio fand ich anfangs verwirrend, also vielleicht müsste ich Mecabricks einfach einige Monate lang benutzen.
      Das Problem mit der Internetverbindung ist bei mir, dass ich oft im Zug baue und (zumindest im IC) da keine Verbindung habe. Dass die Kosten gering sind, stimmt, mich würden höhere Kosten aber auch nicht weiter kümmern – mein Rechner ist zum Glück schnell genug, dass ich problemlos mit Eyesight rendern kann. Bis vor einem Jahr wäre mir auf meinem damaligen Laptop ohne ernstzunehmende GPU aber Mecabricks wohl sehr gelegen gekommen (hätte ich es damals schon gekannt). Ich lasse mich aber sehr gern von dir überzeugen!

      1+
  5. Danke für den guten Artikel und die damit verbundene Mühe! Ich baue immer simultan mit realen Steinen und digital mit LDD. Nicht vorhandene Teile ergänze ich, nachdem ich das fast fertige Modell in Studio importiert habe. Eine Bauanleitung erstelle ich auch in Studio, wenn das Modell es wert ist. Probleme habe ich beim Erstellen einer wanted list auf bricklink: Beim Hochladen der Studiodatei erkennt Bricklink einige Teile nicht und meldet einen Fehler, obwohl es diese Teile doch gibt. Kennt jemand eine Lösung dafür? Danke!

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    • Das Problem habe ich auch des Öfteren. Es könnte vielleicht (!) sein, dass dies an alternativen Elementnummern liegt, dass Bricklink also einige Nummern von Studio nicht erkennt. Das Problem habe ich zumindest beim Import in Blender (was ja aber wieder etwas anderes ist). Bislang hat es bei mir in solchen Fällen funktioniert, mich in Studio in meinen Bricklink-Account einzuloggen und von Studio aus die Wanted List hochzuladen. Alternativ gibt es jetzt in Studio 2.1.8 auch eine Exportfunktion für .xml-Dateien, die Bricklink lesen kann. Eventuell funkioniert das dann besser.

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  6. Hallo, ich benutze schon viele Jahre LDCad, als Editor von LDraw. Die Bedienung ist zwar sehr speziell, jedoch hat das Programm ein paar Vorteile, die bei anderen Fehlen:
    1) Zum genauen Platzieren oder Drehen von Teilen oder Teilegruppen können Koordinaten oder Winkel eingegeben werden.
    2) Bei Technic Modellen stört es nicht, dass bei Zahnrädern Zahn auf Zahn stehen. Das erleichtert die Entwicklung von Getriebe sehr. Bei LDD muss man immer die Zahnräder/Achsen ausrichten, sonst kann man weitere Zahnräder nicht mehr einfügen.
    3) Räder von BBB können in die LDraw Datenbank eingefügt werden, und stehen als „nicht offizielles Teil“ zur Verfügung.

    Zum Rendern und für Bauanleitungen importiere ich die LDR Dateinen in Stud.io

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  7. Hallo Simon, erst einmal tausend Dank für die ausführliche Beschreibung. Hab mich gefreut, dass du dem Aufruf gefolgt bist und dir diese Mühe gemacht hast.

    Im Grunde kann ich deiner Meinung gut folgen und sehe es genauso. Dem LDD nutze ich einfach parallel zu Stud.io. Einerseits, da ich die Decals aus dem LDD ausgeschlachtet habe (aus dem DataApp-Ordner in Windows, aus dem Ordner Decorations) und diese eben nutze und andererseits sind die Bezeichnungen im Stud.io teilweise nicht mit denen von LEGO kompatibel. (z.B. 1×1 Plate, round), so dass ich, wenn die Teile im LDD noch vorhanden sind, schneller zur gesuchten Bezeichung finde. (Ist nur bei einem geringen Teil der Fall, aber eben deshalb nutze ich ihn noch)

    Im Stud.io lernt man schneller die englischen Begriffe der einzelnen Teile und findet sie bei häufiger Nutzung schneller. Alles was eben im LDD vorher etwas einfacher war.

    So komme ich zum Rendern. Das Rendern ist sicherlich im Stud.io am einfachsten und mit recht passablen Ergebnissen. Die Farbvielfalt ist sicherlich das nächste große Highlight und natürlich das mattieren von Farben (Rubber-Farben). Bin gespannt wie es weitergeht. Leider ist Stud.io auch bei neuen Teilen nicht ganz so schnell. Neue Teile aus dem Mickeyx-Mouse-Set sind immer noch nicht möglich verbaut zu werden. Aber ich glaube das liegt auch an LDraw, da auf diese Palette zurück gegriffen wird. Der Partdesigener ist nun wirklich im Ganze einfach einmalig, obwohl auch in Blender sicherlich durch das textuieren wesentlich mehr möglich ist.

    Am Ende wirklich ein dickes Dankeschön, gerade bei deiner Blenderausführung. Da hast du mir einige weitere Türen geöffnet und ich experimentiere bereits.

    Der nächste Schritt wäre das erstellen von Decals. *lol* Ich verwende dafür GIMP (Open-Source) und meinen uralten Fireworks aus dem Dreamweaver. Ja, der ist echt asbach, aber ich hab soviele Filter, auf die ich einfach nicht verzichten kann. 😉

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  8. Wow, was für ein toller Artikel. Natürlich bin ich völlig planlos und habe nur 1 Mal in so eine Software hineingesehen und dann auch gleich aufgegeben😂. Ich würde gern einen Kurs besuchen, in Nach–COVID Zeiten und das lernen👍. Also, falls mal jemand so was macht, ich bin dabei, ich bezahle Kursgebühr. Was mich aber auch interessieren würde ist der Gegenentwurf: Es scheinen einige diese Programme zu nutzen um Mocs zu entwerfen. Wie planen die ANDEREN, also z.b. Andres scheint das ja nicht zu nutzen, wie plant also so jemand seine Häuser oder Modelle und woher wisst Ihr, wieviele und welche Steine ihr dann braucht? Ich habe ja nur Umbauten oder Erweiterungen bestehender Modelle, mit fehlen fast immer die Steine in der passenden Farbe. Dann kaufe ich mal von dem und dem 50 oder 100 und brauche die dann nicht. Würde mich wirklich interessieren.

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    • Hallo Maxx, fast scheue ich mich, auf Deinen Beitrag zu antworten, sicherlich gehöre ich nicht zu den besonders kompetenten Mocern und Mocerinnen, sondern baue einfach nur so ganz gemächlich vor mich hin. Wegen meiner langen Dark Ages bin ich auch erst relativ kurz dabei… Bei mir ist es so, dass am Anfang eines Gebäudes eine Grundidee steht: Farbkombination, Fensterdimensionen, Etagenzahl, Fassadenbreite. Derzeit benötige/durchdenke ich beispielsweise ein schmales Eckgebäude, das ans Stadtleben angrenzen soll und nur eine 16 Studs breite Baseplate bekommen kann, bleiben 10 Studs für die Schmalseite des Hauses. Ich habe mich für die Hauptfarbe Magenta schon entschieden und für Fenster und Fensterornamente in Weiß und Fassadengliederung in Hellgrau. Die Dachvorsprünge sollen an diejenigen des rechten Stadlebengebäudes in Sand Blue anschließen. Da ich wenige Teile in Magenta besaß, habe ich bei Bricklink geschaut und einen Händler ausgemacht, der sehr günstig viele Sorten von Bricks und Plates sowie einige Sondersteine in Magenta hatte, von den Steintypen 1*1, 1*2, 1*4 und 1*6 habe ich dann jeweils hundert Stück bestellt, von Plates etwas geringere Volumina in mehr Formaten und einige Sondersteine, die dort verfügbar waren. Vor vier Wochen habe ich mehr weiße Fenster und Türzargen (mehr Fenster brauche ich irgendwie ständig, fast wie Fliesen) und Fensterscheiben sowie graue Fliesen und 1*1-Bricks und 1*1 Plates in Magenta bei Lego bestellt – warte noch auf die Lieferung, auf der Webseite steht, kann derzeit in D bis zu sieben Wochen bis zum Versand dauern. Wenn so ein Grundbestand da ist, dann baue ich los. Für Ornamente und Details versuche ich immer, auf Elemente zurückzugreifen, die ich bereits daheim habe. Notfalls zunächst in einer „falschen“ Farbe, dann kann ich zählen und schätzen, wie viele ich noch in der Wunschfarbe bestellen muss. Gegebenenfalls gibt es Pausen, in denen ich auf das Eintreffen von Nachschub warte. Deshalb habe ich immer zwei oder drei Projekte am Start und auch noch ungebaute Sets auf dem Speicher. Erst widme ich mich der Fassade, dann den anderen Außenmauern, dann dem Innenleben, jeder Schritt erfordert gegebenenfalls noch Modifikationen bei den vorherigen. Schnell bin ich nicht, so zwei bis drei gemocte Häuser pro Jahr … Viele Grüße aus Köln!

      3+
  9. Wo kann man denn deinen Kurzfilm bewundern???

    Kurzfilm „Mustang Pursuit“

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  10. Vielen Dank für diesen großartige Artikel, Simon! Informativ, kenntnisreich, auch für ausschließlich analog bauende Afolinen wie mich interessant zu lesen … Insbesondere der Vergleich ist wertvoll, derzeit kann ich mir zwar nicht vorstellen, auf Haptik und Geräusch des Hantierens mit dreidimensionalen Steinen zu verzichten (nicht mal temporär und/oder versuchsweise) – aber Du hast mir eine Vorstellung von Teilen der Möglichkeiten vermittelt. Ich habe direkt einen Eintrag zu Datum und Titel Deines Artikels in meinem Notizbuch für Lego gemacht, das ist auf Papier und liegt in der untersten rechten Schreibtisch(-äh Bautisch-) Schublade.

    1+
  11. Danke für den Artikel.

    Wie geht Ihr denn mit fehlenden Teilen um? Ich würde zum Beispiel gerne mal am Passagierzug (60197) rumbauen, da fehlt allerdings das große Formteil das als Front / Nase dient. Hat hier jemand eine funktionierende Lösung? Ähnlich ist es zum Beispiel auch mit den aktuellen Zugmotoren. Bisher habe ich weder die Power Functions noch die Powered Up Motoren finden können.

    Viele Grüße

    0
  12. Guter Vergleich, allerdings lassen sich in Mecabricks sehr wohl Teile mit eigenen Dekorationen versehen. Siehe dazu Brickjonas‘ tolle Artikelserie auf Brickset: https://brickset.com/article/53013/mecabricks-the-part-manager
    Ein Anleitungsfeature ist auch schon in Arbeit. 🙂

    0
  13. Welches der Programme ist für Technic geeignet?
    Aktuell benutze ich Studio, bei dem aber z.B. manche Zahnräder nicht snappen und immer eine Kollision anzeigen. Gibt es dafür eine Lösung? Vor Jahren hatte ich mal ein Programm bei dem das ging, anschließend konnte man auch an einem Zahnrad drehen und alle damit verbundenen drehten sich mit. Allerdings weiß ich nicht mehr welches Programm das war.

    0
  14. Hallo Simon,
    vielen Dank für den ausführlichen Artikel, den muss ich mir heute Abend mal in Ruhe durchlesen, konnte ihn jetzt nur in meiner Home-Office-Kaffeepause kurz überfliegen.

    Da Du die Mosaik-Funktion in Mecabricks angesprochen hast, wollte ich nur kutz erwähnen, dass es eine solche seit kurzem auch in Studio gibt. Ich habe die selbst noch nicht ausprobiert, aber schon ansprechende Ergebnisse gesehen, die Mitglieder der „Studio LEGO Designers“ Gruppe auf Facebook gepostet haben. Um die zu nutzen, geht man auf „File“, „Import“, „Import Mosaic…“ und wählt ein Bild aus.
    Gruß
    Oliver

    0
    • Stimmt vollkommen. Ich habe mich ein wenig geärgert, als ich den Artikel fertig hatte und kaum eine Woche später das Update kam. Da hatte ich aber keine Zeit mehr, noch etwas zu verändern, das werde ich aber, denke ich, in den nächsten Tagen noch tun. Ein kurzer Test des Features war sehr vielversprechend!

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    • Und… ein wirklich interessantes mächtiges Feature im Stud.io: „File“ -> „Import“ -> Import Official LEGO Set… Will man ein Set von LEGO nachbauen kann man genau nach diesem Schema vorgehen. Nur noch die Nummer angeben des Sets und auswählen, ob die Steine gleich komplett auf dem Board liegen sollen oder unten aufgeführt sind mit den jeweiligen richtigen Farben und Ausführungen… Bei Mecabricks experimentier ich gerade ein wenig und schau mit die Feature mal genauer an…

      0
  15. Das Mecabricks eine Browseranwendung ist, hat noch einen weiteren Vorteil. Es ist nicht abhängig von einem bestimmten Betriebssystem. Wer nicht Windows oder MacOS verwendet (wobei der LDD auf der aktuellen Version von MacOS auch nicht mehr läuft), wird das evtl. zu schätzen wissen.

    1+
  16. Eine Frage: hat jemand von euch mal das Bricker-add-on von Blender benutzt um Modelle zu bauen?

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