Eskapedia Podcast: Picard und die Zukunft von Star Trek

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Captain Jean-Luc Picard | © Andres Lehmann

Das Ende von “Star Trek: Picard” ist drei Monate her: In einer Podcast-Sonderepisode ziehen wir Bilanz und wagen den Blick in die Zukunft.

Wir spekulieren oft und gern über die Wahrscheinlichkeit einer offiziellen Star-Trek-LEGO-Lizenz (die leider ob eines anderen Lizenznehmers in weiter Ferne scheint) oder erfreuen uns an den einfallsreichen MOCs internationaler Baumeister. Heute soll es aber ganz off-topic um das Serienuniversum selbst gehen – vor allem um die drei Staffeln “Star Trek: Picard”, die im April dieses Jahres ihren Abschluss gefunden haben.

Live on tape: Eskapedia Episode 18

Die Zusammengebaut-Gelegenheitsautoren Robert und Roland – meine Wenigkeit – betreiben seit einigen Jahren ihren munteren Podcast Eskapedia, in dem sie über allerlei nerdiges Zeugs plaudern. Auch Star Trek ist oft Thema, daher gibts zum Abschluss der lang erwarteten Picard-Serie eine Sonderfolge. Gemeinsam mit Zusammengebaut-Chefredakteur Andres wird ein für alle mal geklärt, ob Picard nun eine gute oder schlechte Serie ist.

Diese und alle anderen Folgen der  Eskapedia findet ihr überall dort, wo es Podcasts gibt – oder direkt auf der Website hinter obigem Link. Hört es euch an!

Eure Meinung!

Wie seht ihr die Sache? Waren drei nostalgieüberladene Staffeln Picard zu viel des Guten? Oder hat euch die Rückkehr der guten alten Star-Trek-Zeit begeistert? Und welches Thema sollten wir im nächsten Sonder-Podcast behandeln? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Roland Triankowski

Eskapist, fantastikbegeisterter Bücherwurm, Schreiberling, Blogger, Podcaster, AFOL und am liebsten Ehemann und Vater

10 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. TL;DL, aber der Anspruch, das definitiv zu klären, dürfte zum scheitern verurteilt sein. da brauch ich nur meine eigene innere Zerrissenheit zu betrachten. Manches an „Picard“ gefällt mir, aber geben genauso vieles nicht und anderes lässt mich eben unbeeindruckt. Ich glaube, am schlimmsten ist einfach, dass man den gleichen Fehler wie bei den „Star Wars“ Filmen gemacht hat und sich einfach planlos von Staffel zu Staffel gehangelt hat. Dadurch wirkten Handlungsstränge teilweise etwas überstürzt, weil zu viel in einer Folge passiert ist. Andererseits wurden andere Facetten dafür nicht genug ausgearbeitet. Besonders ärgerlich ist halt das Borg-Kuddelmuddel. Obwohl sie in jeder Staffel präsent waren, gab es keine konsistente Ausgestaltung. Wir haben quasi drei verschiedene Interpretationen gesehen, die nicht zusammenpassten. Und das ist wohl auch die Tragik. Man hätte die Borg und ihre Agenda als roten Faden nehmen und die ganzen Storys drumrum aufbauen sollen, anstatt umgekehrt. Da hätte man trotzdem alles untergebracht von Synth-/ Androiden-Evolution, Zeitreise und eben auch den bösen Masterplan der dritten Staffel…

  2. Picard – seufz – in TNG war er der genialste Captain von allen – SNW hab ich noch nicht gesehen, könnte aber – soweit ich Vorschauen gesehen habe – das noch toppen (close second bisher J Archer)

    First Contact ist mmn der beste Kinofilm bisher.

    Picard – die Serie – ich bin ehrlich gesagt ziemlich ernüchtert – soweit es die erste Staffel betrifft, fand ich sie noch akzeptabel von der Handlung her und hätte sie mit dem Tod von Picard geendet, hätte ich sie als krönenden Abschluss eine langen Karriere betrachtet. Staffel 2 hat mich etwas ratlos hinterlassen – another time travel story – war ja ganz witzig zu sehen welche alternativen rollen unsere Charaktere hatten, aber ansonsten …
    Staffel drei fand ich im Prinzip nur eine endlose unnötige Aneinanderreihung von Gastauftritten von – zum Teil – schlecht gealterten Schauspielern. Aus der Story hätte man mit “neuen” Helden aber durchaus was machen können…

    FAZIT – Danke, ich hab genug, ich bin raus.

    Ich geben ST noch eine Chance mit Christopher Pike und würde mich auf einen Serie mit Imperatorin Georgiu freuen – vielleicht kann sie die Geschichte des Spiegeluniversums neu schreiben – oder anderes …- wobei diese Storyline zu meiner Überraschung in jeder Serie wo sie vorkommt zu den Höhepunkten zählt.

  3. Lustig, das Ihr darüber schreibt oder auch diskutiert. 👍

    Nach der ersten Staffel hab ich eigentlich nur einen Satz im Kopf gehabt: “So setzt man ein Franchise fort und so muss eine Serie zum Thema Star Trek ausschauen.” In der zweiten Staffel wurde es dann für mich etwas langatmig, aber mit Picard trotzdem wieder super, bin aber begeistert, dass Patrick Stewart die Finger überall im Spiel hatte. Die dritte Staffel war dann die krönende Kür für eine “The next Generation”-Serie. Hut ab, was sich getraut wurde und ich hab jede Sekunde genossen. Auch schon mit Hinblick auf “Discovery”, die in vielen Episoden so dermaßen “verjammert” wurde (Tränen sind dann irgendwann viel zu viel gewesen), dass man sich auf die Folgen schon gar nicht mehr gefreut hat. Ist ja ok, wenn man Gefühle in eine Serie bringen will, aber dann sollte man jemanden fragen, der das Limit kennt. Danke an Patrick Stewart und “Picard”. “The new world” macht ebenfalls alles richtig derzeit und es bleibt zu hoffen, dass sie nicht hier nicht völlig abdriften… 😉

    • Schlecht gealtert – nein ich meine da nicht das Aussehen – kann man niemandem vorwerfen, dass 40 Jahre ihren Tribut fordern – ausgenommen man lässt sich (zu sehr) aufspritzen 😉 Ich glaube fast, ich bin auch nicht mehr ganz so knackig wie damals in den 80ern….

      Nein – ich bin eher unzufrieden wie sich die Charaktere entwickelt haben:
      Museumswärter/Übervater Geordie
      Jammerlappen Riker
      Bad Ass Beverly

      nur so als Beispiel… Klar das ist alles subjektiv und was der eine (ich) schlecht findet macht für den anderen den Reiz des ganzen aus.,

      • Ah, dann versteh ich das besser… Danke dir… Ich finde einfach man altert mit Würde. Und das es die alten Recken nicht unberührt lässt ist klar. Ich bin auch nicht mehr so wie in den 80ern… Aber man nimmt den Kopf hoch und weiter gehts. Und ja, ehrlich, bei Madame Crusher hat man dann das schon sehr gesehen. Dennoch find ich die Staffeln, auch weil Patrick Stewart die Finger im Spiel hatte, wirklich ein Highlight zu all den Serien, die davor liefen. “Discovery” hatte ich ja als Beispiel genannt. Da trifte es nach Gefühlen, Sehnsucht… Oh ich vermiss dich so… Das Thema war sonst ordentlich, doch durch die Staffeln hab ich mich echt teilweise gequält und mich dabei erwischt, wie ich vorgespult habe… Sagt man das noch “vorgespult? 😂

  4. Ich fand Staffel 3 einfach nur grandios. Hier gab es den würdevollen Abschied, der TNG am Staffelende von Staffel 7 nicht vergönnt war. Ich habe jede Minute und das Wiedersehen „meiner alten Crew“ soooo genossen. Es geht auch ohne wokeness! Simply the best.

  5. Ich bin nicht so der Typ, der, wenn es um Serien geht, alles zerpflückt. Ich hab mich bei Picard, Pike und auch bei Discovery über weite Strecken gut unterhalten gefühlt. Womit ich nicht viel anfangen konnte, war dieser Trickfilm (Lower Decks).
    Für mich war es eine Freude, alle wiederzusehen – und viel mehr hatte ich nicht erwartet. Hoffentlich kommt da noch was?!
    Der beste Kinofilm ist für mich jedoch „Zurück in die Vergangenheit“ also Teil 4.

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