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Happy Birthday LEGO Stein – 63 Jahre steiniges Patent

Steiniges Patent | © LEGO Group

63 Jahre LEGO Stein-Patent und immer noch am Puls der Zeit. Wir gratulieren.

Für uns auf zusammengebaut.com ist jeder Tag „Der Tag des LEGO Steins“. Doch heute ist es offiziell: Auf den Tag genau vor 63 Jahren meldete Godtfred Kirk Christiansen den LEGO Stein, wie wir ihn heute kennen, zum Patent an. Er legte somit den Grundstein für unzählige Stunden voller Bauspaß und Kreativität. Nicht zuletzt zaubert er ein Lächeln auf die Lippen von Kleinen und Großen Fans der bunten Steine aus Billund.

Daher wünschen wir alles Gute zum Jahrestag und hoffen auf weitere kreative Ideen rund um den Brick. Wir bleiben am Stein!

+8

Christina Mailänder

Neben dem Städtebau, interessiert an themenübergreifenden Raritäten und historischen Sets, sowie aktuellen Architecture-Modellen.

13 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Es darf aber auch erwähnt werden, dass Lego-Steine eine nahezu identische Kopie der 1947 erschienenen Self-locking Building Bricks der englischen Marke Kiddicraft des Spielzeugentwicklers Hilary Page waren.

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    • Ich glaube, das ist nicht 100%ig korrekt. Lego hat eine nahezu identische Kopie dieser nur in England patentierten Steine weltweit mit eigenem Patent vermarktet. Aus einer Verbesserung dieser Kopie entstand der Lego Stein, um dessen Patent es in diesem Beitrag geht.

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      • Richtig. Es geht um die Klemmbausteinkraft. Die Steine zuvor ließen sich „nur“ stapeln.

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        • Nichtsdestotrotz könnte man sagen, dass der „Stein des Anstoßes“ auf den Erfinder Hilary Page zurückgeht 😉

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          • Das ist kein Geheimnis und wurde damals auch vertraglich alles geregelt. Es geht aber heute, wie auch die Bilder oben zeigen, um die Idee, die tatsächlich bahnbrechend war. Denn ich möchte kein Modular Building mit Steinen bauen, die keine Klemmbausteinkraft besitzen. 😀

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          • Oder besser: Er hat den Stein ins Rollen gebracht. Der andere Ausdruck ist eher negativ behaftet, das war nicht die Absicht.

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          • Alles gut. Es ist schlichtweg spannend zu sehen, mit welcher „Verfeinerung“ einer guten Idee zum Durchbruch verholfen wird. 🙂

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          • Ich bin da bei dir, Andres. Finde es immer wieder super interessant, wie sich der Stein im Laufe der Jahre im Detail verändert hat. Habe Sets und Steine hier von 1970-heute. Da ist so viel passiert, es wurde stetig gefeilt und verbessert. Damit die Modulars nicht zusammenfallen ☺️

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          • Das finde ich auch immer wieder erstaunlich in Bezug auf die Legendenbildung von Lego. Geheilt wurde diese Sache übrigens erst 1981 nach 23 Jahren. Grund war wohl der Beitritt von Großbritannien zur EWG und entsprechende rechtliche Befürchtungen von Lego aufgrund seiner Weiterentwicklung des Kiddicraft-Bausteinkonzeptes. Angesichts der Tatsache, dass Lego anderen gern einmal etwas illegales unterstellt, hat das schon etwas urkomisches.

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        • Ganz höflich und freundlich ein subjektives „Falsch“ an den hier bisweilen etwas bevormundend-authoritär (Du darfst hier gerne.., aber/Du kannst ruhig../Thema ist hier nicht..) auftretenden Co-Moderator..
          „Legos“ technischer Beitrag zum Klemmbaustein heutiger „Prägung“ beschränkt sich auf die Verbesserung der Klemmkraft durch das Hinzufügen der drei Rören (Nr. 22 in der Explosionszeichnung) an der Unterseite des Steines. THAT’S IT!
          Die Vision, dem seinerzeit allgegenwärtigen Holz in der Spielzeugwelt einen völlig neuen Werkstoff, Kunststoff, entgegen zu setzen, die Innovationskraft, dies im Spritzgussverfahren für Bausteine umzusetzen und die geniale Idee, dazu aneinander haftende „Klemmbausteine“ zu erfinden, gebührt ausschliesslich dem Unternehmen Kiddiecraft (der Ur-Klemmbaustein von oben betrachtet ist im übrigen das nahezu Ebenbild zum späteren Lego-Stein).
          Bereits 1939 wurde hierfür ein aus unerfindlichen Gründen und mangelnder unternehmerischer Weitsicht nur auf England beschränktes Patent auf „Klemmbausteine“ unter dem Namen „interchangeable Locking Bricks“ erworben.
          Lego hat allerdings niemals auch nur einen Penny an das Unternehmen Kiddiecraft gezahlt – deswegen galt das weltweite Lego-Patent ja auch bis in die 80er Jahre nicht für England.
          Unbestritten, dass die Lego-Brüder unternehmerische Weitsicht und Kompetenz besassen und sie es waren, die das Potenzial des Klemmbausteins erst vollständig erfassten.
          Unbestrittren aber auch, dass Lego ein ökonomischen Zwängen unterliegender Konzern ist, der kosteneffizient und profitorientiert wirtschaften muss und dies mitunter grenzwertig realisiert (etwa bei Lego-Ideas, wo Produktentwicklung und Marktforschung bei gleichbleibendem Preisniveau komplett eingespart werden). Sich einem ökonomisch-rational agierenden „Konzern“, und nicht nur einer seiner Produktwelten in ubiquitärer Zustimmung emotional völlig auszuliefern (ein seltenes Phänomen; ausser bei Lego so nur noch bei Apple zu beobachten), hat nun leider Auswirkungen auf die eigene Urteilsfähigkeit, letztlich sogar die eigene Moral, was sich hier in einer Vielzahl von Beiträgen manifestiert.
          Deswegen mag ich dieses um sich selbst und die wechselseitige Potenzierung eigener Lego-Zustimmung kreisende Forum nicht und werde ein einmaliger Gast bleiben, dem die drei Röhrchen einfach mal ein Anliegen waren…
          Ich wünsche aber allen bei bester Gesundheit witerhin Freude und Entspannung beim Bauen.

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          • Es geht um den Geburtstag des LEGO-Steins. Und diese „drei Röhrchen“ führen zur… Klemmbausteinkraft. Nichts anderes wurde behauptet, und darum geht es in diesem kleinen Artikel. Dir eine gute Weiterreise durch die Weiten des WWW! Bleib gesund.

            0
  2. Wer sich für die Geschichte des LEGO Steins interessiert, dem lege ich das Video von Jangbricks nahe: https://www.youtube.com/watch?v=iFELcl75CiY

    Es hatten noch weitaus mehr Hersteller Noppen auf den Klötzchen. LEGO war dennoch der erste Hersteller, der die „Tubes“ eingeführt hat, womit die Steine gut hielten! Also Glückwunsch zum Tag des LEGO Steines 🙂

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