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LEGO Adventskalender Tag 7: City, Star Wars, Harry Potter, Friends und Geschichte

Türchen Nummer 7 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 7.

Weihnachten naht und wir zeigen täglich, was sich hinter den Türchen der vier LEGO Adventskalender befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner Weihnachtsgeschichte. Eine Übersicht über alle Türchen der Adventskalender findet ihr hier. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender und was sagt ihr zur heutigen Ausbeute? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO City

Ein Helikopter! Na, der darf natürlich nicht fehlen. Ich würde ob des Farbschema mal tippen: Im Einsatz gegen das Verbrechen. / Andres


LEGO Friends

Endlich auf Emmas Arbeitsstelle angekommen, tritt sie durch die festlich geschmückte Pforte des Spielzeugherstellers. Rot, Weiß und Grün – wie jedes Jahr. / Christina

LEGO Star Wars

Heute springt ein Sith Trooper aus dem Türchen! Die Figur ist schön gestaltet und man kann eigentlich nie genug Sith Trooper haben. Von daher: Schöne Wahl! / Max

LEGO Harry Potter

Feel the music: Heute bauen wir ein Grammophon. Liebe Kinder, fragt eure Großeltern, so haben deren Großeltern Musik gehört. / Jan



Chaotische Weihnachten in LEGO City

Erster Teil, siebentes Kapitel – Ein Meer aus Wasser, eins aus Holz und eins aus Wein.

Wihr-ihm-Kopp war am Boden des Schachtes angekommen, wo er sich neu orientieren musste. Im ungewissen Licht seiner Öllampe sah er, dass hier unten drei Gänge verliefen. Sich der alten minoischen Sage über Theseus erinnernd, bemerkte er, dass er unbedingt einen Ariadnefaden brauchte, für den möglichen Fall, dass es noch mehr Gänge geben wird. Er überlegte. Durch Zufall hielt er den Blick gesenkt. Auf dem Boden verlief bekanntlich das Bächlein. Der „Zerstörer“ sah, dass das Wasser nur einen der Gänge hinabfloss. Dieser Weg war der rechte (im wahrsten Sinne des Wortes), und den schlug der Verbrecher jetzt ein. Der Gang machte eine spitze Rechtskurve, noch eine und noch eine. Dabei ging es allmählich immer tiefer hinab. Wihr-ihm-Kopp glaubte, sich in eine archimedische Schraube versetzt zu sehen, die falsch herum betätigt wird. Doch es war immer noch das feste Gestein des Felsens, durch das er ging.
Nach hundert LEGO-Metern weitete sich der Gang stark und es wurde heller. Das Meer wurde sichtbar. Lag die Höhle tatsächlich oberhalb des Wassers? Offensichtlich ja. Der Gang führte zwar in die Tiefe, aber die Felseninsel des Leuchtturmes lag etliche lm über Wasser. Der Verbrecher trat aus der Höhle hinaus und sah sich um. Fern am Horizont verschwand die Stadt LEGO City fast vollständig im Dunst. Davor zeichnete sich die Leuchtturminsel deutlich gegen die Umgebung ab. Sonst war nichts zu sehen, außer dem endlosen Meer. Kein Schiff zeigte sich. Wihr-ihm-Kopp war verlassen.

Also ging er wieder zurück in die Höhle. Von hier aus, im Scheine seiner Öllampe, sah er an der Felswand hunderte großer und kleiner Holzstücke, wie zum Beispiel Balken, Platten, Späne, Rundhölzer und Scheiben. Es war regelrecht ein Meer aus dem allerbesten Holz – Tannenholz, Eichenholz, Fichtenholz und vielem mehr, insgesamt ca. zweihundert lm3, wie der „Zerstörer“ schätzte. Er beschloss, seinen Beinamen diesmal Lügen zu strafen, indem er nicht etwa ein schönes Feuerchen entfachte, sondern das Holz sinnvoll verwertete. Das hieß, er wollte sich Nutzgegenstände zimmern, die er zur Umsetzung seiner hochfliegenden Pläne benötigte. Nun, da er die Möglichkeit, nein, sogar die Gewissheit des Erfolges sah, erklärte er den Ausflug für beendet und entschloss sich, wieder zurück zum Leuchtturm zu gehen.
Doch jetzt, als er sich umdrehte, bemerkte er in der finstersten Ecke der Höhle neben einer Felsengruppe eine dunkle Stelle. Er eilte hin. Vor ihm enthüllte sich ein tiefer Schacht. Er kletterte hinunter. Unten angekommen, sah er einen großen Raum. An der Wand, die er einsehen konnte, waren hunderte Wein, Spirituosen, etc. beinhaltende Flaschen in hohen Regalen aufgestellt. Ein Warenlager! Der „Zerstörer“ konnte es kaum glauben. Wer hatte hier so viele Flaschen deponiert? Waren es Piraten, Schmuggler, oder jemand ganz anderes? Wihr-ihm-Kopp verlangte es nach Aufklärung, und so nahm er eine der Weinflaschen in die Hand und las das Etikett. Der Wein war gerade einmal drei Jahre alt, sodass „Piraten“ ausschied. Auch Schmuggler konnten es nicht sein, da der Wein in der Kelterei des hiesigen Bauernhofes hergestellt und abgefüllt wurde. Was war es dann? Die Antwort blieb dem Verbrecher zunächst einmal verborgen.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Hatte heute das zweite mal die Harry Figur vom 1.12 im Kalender.
    Kein Grammophon
    Ist mir bisher nicht passiert bei den Kalendern

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