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LEGO Adventurers 5988 Der Schatz des Pharaonentempels im Classic Review

Review mit Star-Gast aus der ägyptischen Mythologie

LEGO Adventurers 5988 Der Schatz des Pharaonentempels im Classic Review – Mein absoluter Favorit! Das beste Set in meinen Augen.

Nach den vorangegangenen LEGO Classic Reviews zum Thema Adventurers freue ich mich auf die Vorstellung dieses Set hier ganz besonders, denn es hat für mich gleich drei besondere Bedeutungen:

  1. Es war quasi das Set, das ich in alten Katalogen am meisten bestaunt habe
  2. Es war das letzte Set, das ich vor meinen Dark Ages gekauft habe
  3. Es war das Set, das mich zurückgebracht hat

Warum dieses Set so besonders ist, möchte ich euch heute gern genauer zeigen.

Wie auch die Sphinx war dieses Set Teil der ersten Welle von LEGO Adventurers und da es das größte Set der Reihe war, war es quasi das Set, was die Reihe definieren sollte und was den meisten wohl sehr im Kopf geblieben ist. Man hat hier eine fertige Spielwelt, eine Menge Charaktere und vor allem ist dies alles, worauf dieses Abenteuer hinauslief. Die letzte Ruhestätte des mysteriösen Pharao Hotep und Zentrum seines ewigen Reiches.


Das Set hatte übrigens mehrere Namen in verschiedenen Ländern, so hieß es in Amerika „Pharao’s forbidden ruins“, in England aber „Temple of Anubis“ worauf ich später noch zu sprechen komme. Die Namen wurden nicht einfach in jede Sprache übersetzt.

Umfang und Zusammenbau

Mit 711 Teilen liegt das Set, wie eigentlich alle Sets dieser Zeit noch ein gutes Stück unter der 1000 Teile Marke. Allerdings bekommen wir hier Teile, die so nützlich für MOCs sind oder so gut aussehen, dass mehr Teile eigentlich nicht nötig waren.

Es gibt hier unter anderem 17 bedruckte Elemente. (Minifiguren nicht inbegriffen), schaut mal, wo man das sonst so findet. Meist würden solche Dinge über Sticker geklärt, aber LEGO hat sich hier nicht lumpen lassen jede Extrameile zu gehen.

Der Aufbau ist nicht von sehr unkonventionellen Bautechniken gezeichnet, sondern auch für Kinder einfach zu erschließen, wodurch sich der Tempel wunderbar erweitern lässt.

Das Abenteuer ist nach ein bis zwei Stunden bereit zu beginnen. Die Anleitung ist wie immer schön gestaltet, es gibt echte Kulissen, mit Gemälden als Hintergrund, zusätzliche Fotos, keine Part-Call-Outs und natürlich die Alternativmodelle auf der Rückseite. (ich frage mich, woher die Idee mit der großen Kugel kommt…)

Leider habe ich den Karton nicht da aber glücklicherweise konnte mir Gerhard dabei mit ein paar Bildern aushelfen.

Das Boxart zeigt das gleiche Bild, wie die Anleitung, mit ein paar zusätzlichen Logos und der Altersempfehlung, weder Gerhard noch ich sind 8-12 aber das stört uns gar nicht. 😀

Auf dem zweiten Bild sieht man etwas, was damals noch sehr oft bei mittleren und großen Sets gemacht wurde: Der aufklappbare Deckel, der zusätzliche Fotografien des Sets zeigt (deren Idee ich in meinen Fotos auch immer als Homage aufgreife, wenn ich das Set in kleine Szenen setze) und wenn all das noch nicht reicht ein Kind vom Set zu überzeugen, dann sind da noch kleine Aussparungen, in welchen man bereits besondere Teile sehen konnte, die sich in der Box befanden. Das sollte nun auch ausreichen, um jeden vom Inhalt zu überzeugen. Ich bin ehrlich, ich war eins dieser Kinder, die damals diese Deckel alle geöffnet hat und die Boxen zich mal umgedreht hat. Es hatte also durchaus seinen Reiz, dagegen wirken die heutigen Verpackungen ehrlich gesagt etwas „liebloser“. Aber das ist wieder Geschmackssache.

Das fertige Modell

Hier zeigt sich auch, warum das Set auch „Tempel des Anubis“ im englischen Raum genannt wurde. Die Form des Einganges erinnert an einen Schakal, dessen Kopf als Vorbild für den Totengott Anubis dient. Der Tempel strahlt eine gewisse Magie aus und die Frontfassade packt natürlich ganz klar die Aufmerksamkeit.

Die Figuren

Wir haben hier gleich zehn! Figuren, von denen 3 allerdings Skelette sind. Von links nach rechts: Dr. Charles Lightning, Gail Strom, Harry Cane, Johnny Thunder, Baron von Barron, Sam Sinister, Pharao Hotep und 3 seiner Minions.

Dieses Set ist damit das einzige Set, welches mit allen Charakteren der Ägyptenreihe daher kommt. (wenn wir Skelette mit Kopfschmuck mal nicht beachten)

Außerdem möchte ich hier kurz den Sarkophag erwähnen, welcher im Gegensatz zur Sphinx hier sehr schön bedruckt ist. Auf dem Bauch der Figur ist die geflügelte Sonne zu sehen, welche ein Symbol der Königlichkeit in Ägypten war. Außerdem steht auf der kleinen blauen Dekoration unter den Füßen des Pharaos das Wort LEGO in Hieroglyphenschrift. Sehr nett.

Insgesamt ist hier jede Figur dabei, die auch hierher gehört. Das Set muss natürlich alle unsere Helden und alle unsere Schurken, sowie Pharao Hotep enthalten. Es wäre ja sonst einfach unvollständig.

Das frühe Automobil


In den 1920ern war das Automobil noch in einer sehr frühen Phase und ich muss sagen, ich liebe den Look dieser alten Fahrzeuge. Sie sind natürlich längst nicht mehr zeitgemäß aber irgendwie sehen sie sehr stilvoll aus. Und hier haben wir einen kleinen Truck. Die Bautechniken sind sehr simpel.

Ich mag ihn trotzdem, er sieht aus, wie er aussehen soll, was vor allem dem speziell für die Adventurers Reihe entwickelten Kühlergrill und Cockpit geschuldet ist. Unter dem Cockpit sind Tankbehälter angedeutet, welche auch als Trittbrett fungieren.

Einige von euch finden vielleicht, dass das Dach etwas komisch aussieht, da es eine große Lücke zwischen der bedruckten Scheibe (mit Scheibenwischer, Staub und Einschussloch) und dem Dach gibt. Das ist aber historisch korrekt, solche Fahrzeuge gab es damals. Die Passagiere können also den Wind im Gesicht fühlen 😉

Hinten haben wir genug Platz für zwei Kisten, mit all der Ausrüstung, die unsere Abenteurer brauchen.

Der Heißluftballon

Ja! Wir haben tatsächlich einen Heißluftballon! Ich finde ihn sehr gelungen. Der Ballon selbst besteht übrigens aus den Elementen, die zuvor bereits bei Aquazone in der Neptunbasis als Observationsturm verwendet wurden.

Darüber ist ein Netz mit Gummis gespannt, was zum Schutz des Ballons dient. Die Gondel ist mit der Takelage der frühen Piratenschiffe am Ballon befestigt und innen ist die Flamme, die für heiße Luft und somit den Auftrieb des Ballons sorgt.

In der roten Gondel selbst ist genug Platz für drei Minifiguren und ein Fass mit mehr Ausrüstung. Und es gibt ebenfalls die Sandsäcke zur Beschwerung des Fahrzeuges (oder um den Feind zu bombardieren)

Der Bau war sehr angenehm und aufgrund der Vorrichtung des Ballons sehr frisch.

Der Tempeleingang

Wie ich schon sagte: Die Frontfassade macht einiges her. Sie stellt das Maul eines Schakales bzw. einer mythologischen Kreatur basierend auf einem Schakal dar. Links und rechts ist sie mit bedruckten Panelen versehen, welche Ägypthische Figuren und Hieroglyphen abbilden. Mehr dazu werde ich Kapitel „Mythologie und Hieroglyphen“ erläutern. Außerdem ist sie mit grauen Vogelstatuen, sowie einem grauen Sarkophagdeckel dekoriert. Mir persönlich gefällt auch die Pyramidenform, die mit den Palisadensteinen angedeutet wurde.

Außerdem befindet sich hier die geflügelte Sonne, als Druck auf einem 1×16 Brick.

Links neben dem Eingang ist ein Obelisk, auf dessen Bedeutung ich ebenfalls später eingehen werde. Dieser beinhaltet zwei bedruckte Säulenelemente (1x2x5 Bricks) auch Cartouche genannt. etwas näher am Eingang befindet sich noch eine kleine Feuerstelle, an welcher unsere Abenteurer wohl ihr Mittagessen vorbereiten, bevor sie den Tempel betreten.

Rechts neben dem Eingang bietet eine Palme ein schattiges Plätzchen, welches aber bereits an einen Skorpion vergeben ist.

Habe ich schonmal erwähnt, wie furchteinflößend LEGO Skorpione wären? Wenn ihre Größe relativ zu den Minifiguren korrekt ist, dann sind die Pinchin-Devils wahrscheinlich um die 15 Kilogramm schwer.

Zeit die Tempelfassade hinter uns zu lassen und durch den Eingang zu gehen, welcher hier quasi das Maul der Bestie ist. Begrüßt werden wir direkt mit einer netten kleinen Vorrichtung, die sowohl eine Axt herunterschnellen lässt, als auch eine halbe Tonne Steine auf unsere Abenteurer herabregnen lässt! Und all das, währund uns zwei Skelette von den Tempelwänden aus mit ihren leeren hohlen Augen beobachten. Kein schöner Platz zum Sterben.

Das hätte böse enden können. Zum Glück ist Johnny aber mit allen Wassern gewaschen und daher gegen diese Tricks gefeit.

Nun sind wir also im Tempel selbst und auch hier gibt es einiges zu bestaunen.

Das einzige, was mir hier nicht gefällt ist der weiße Technik Stein, es wäre netter gewesen, wäre er beige oder zumindest hellgrau.

Rechterhand ist das Versteck des Sarkophages und damit die letzte Ruhestätte des Pharao Hotep, welcher auch Ramses IV in verschiedenen Teilen der Welt hieß.

Linkerhand führt eine Leiter nach oben.

In der oberen Etage angekommen, wartet direkt eine Falltür auf uns, theoretisch sogar zwei Falltüren hintereinander, von welchen eine allerdings für die Steinfalle gedacht ist. Aber man kann sie natürlich auch als Falltür verwenden. Und dahinter liegt der Preis für die Strapazen: Eine schwarze Schatzkiste (relativ selten), welche von einer grauen Fledermaus (selten) bewacht wird und vier Chromgoldmünzen (sehr schick) enthält.

Okay, ich habe entschieden, dass unsere Abenteurer einen etwas wertvolleren Schatz verdient haben, als vier Goldmünzen.

Damit können wir ja jetzt zum großen Finale übergehen, zu dem Raum, zu welchem dieses gesamte Abenteuer geführt hat. Dort wo der Re-Gou ruht.

Die Schatzkammer

Final Showdown!

Schick oder? Dieser gesamte Raum ist darauf ausgelegt, die richtige Atmosphäre für das große Finale zu schaffen und ich finde das war ein großer Erfolg.

Die Schatzkammer ist fast vollkommen symmetrisch aber eine Palme, welche über die Tempelwand der linken Seite ragt, verleiht dem Ganzen doch etwas Assymmetrie.

Schlangen und fiese Skelette

In der Schatzkammer selbst fleuchen einige Kreaturen der Wüste herum, Schlange und Skorpione.

Außerdem haben wir hier zwei Krokodilsstatuen und einen kleinen Tisch aus Skorpionen gebaut. Diese tragen verschiedene Gefäße. Ihr wisst denke ich, was das für Gefäße sein sollen. Darin befinden sich die eingelegten Überreste von Hoteps sterblichen Selbst. Während der Mumifizierung werden den Toten die Organe entnommen, damit diese nicht faulen. Bei Pharaonen wurden diese dann in Salböl eingelegt und Balsamiert in Gefäßen innerhalb der Grabstätte aufbewahrt. Die Behälter hatten meist die Form der vier Söhne des Himmelsgott Horus. Leicht unheimlich und makaber der Gedanke.

Die Krokodilsstatuen tragen zusätzlich noch eine bedruckte Fließe (beide die Gleiche). Diese kam bereits in einigen Castle Sets vor und sollte später auch in Harry Potter Sets verwendet werden. Leider ist es kein mit Hieroglyphen beschriebenes Papyrus. Aber über die Drucks in diesem Set kann ich mich bei der schieren Anzahl nicht wirklich beschweren.

Er ist zum Greifen nah!

Und hier ist er, der Re-Gou, das Pharaonenjuwel, der große Rubin des Hotep, Quelle seiner Macht und der Unsterblichkeit. Okay, zugegeben, der Juwel, gerade in rot ist kein seltenes Element heutzutage aber damals wurde er gerade neu eingeführt und alle anderen Sets verwendeten noch runde 1×1 Platten in transparenten Farben, um Juwelen darzustellen.

Im Hintergrund stehen zwei Sphinxen, die Anubis darstellen, Gott des Todes und der Mumifizierung. Außerdem bewacht ein Skelett den Rubin. Und es bewacht ihn gut, denn:

Was? Wie? Was ist passiert?

Weg ist er! Was ist da passiert? Ohne ein Video kann ich das leider schlecht vorführen, aber ich kann es erklären.

Cleverer Trick!

Das Skelett lehnt gegen eine rotierende Wand, auf dessen anderer Seite ein ziemlich starker kleiner Magnet angebracht ist. Der Gegenpol dieses Magnetes ist unter der Kuppel des Rubins, wird die Wand also einmal schnell um 360° rotiert, so verschwindet der Rubin, da er vom Magneten mitgenommen und hinter der Wand versteckt wird.

Die Magnete wurden früher vor allem bei Zügen und Space bzw. Aquazone verwendet, meist zum Transport von Waggons oder Fracht. Sie hier als „Falle“ bzw. für einen kleinen Zaubertrick zu verwenden ist so clever. Mir gefällt das sehr gut.

Okay! Nichts wie raus hier!

Mytholgie und Hieroglyphen

Gut, jetzt verwandeln wir das Ganze hier mal in ein kleines Essay über Hieroglyphen und Ägypthische Mythologie. Beginnen wir mit dem Obelisken. Dieser ist von der Funktion her mit einer Sonnenuhr zu vergleichen und stellt den Weg des Sonnengottes Re in seinem Wagen am Himmel entlang dar.

Auf diesem Obelisken sind zwei Cartouche gedruckt, welche die Namen der Götter Thoht und Horus in Stein gemeiselt haben.

Bei den großen bedruckten Panelen sind nicht alle Hieroglyphen gut zu erkennen, da der Druck teilweise ungünstige Farben hat oder zu dick ist, um die Hieroglyphen gut zu identifizieren. Es treten aber mehrmals die gleichen Folgen auf. Ich gebe also mein Bestes. Es treten immer wieder die Worte Niels und Zissa/Sissa auf. Niels Milan Pederson ist einer der Designer der Adventurers Reihe. Zu Sissa oder Zissa konnte ich leider nichts finden (bitte googelt es nicht, es wird nur seltsam).

Die Worte Geir und Hainrk, wo ich mir genau wie bei Sissa nicht sicher bin, was es bedeuten soll, treten ebenfalls ein, zweimal auf. Wobei das A im zweiten Wort auch ein M oder V/W sein könnten, der Vogel ist sehr undeutlich gedruckt.

Mein Star-Gast direkt aus der Mythologie der Ägypter: Kater Leo

Okay hier ist mir mein kleiner Schatz auf den Tisch gehüpft und ich dachte, da er selbst von den Ägyptern als Behüter und Beschützer verehrt wird, passt er hier doch ganz gut rein. In der Mythologie ist die Katze Beschützer der Menschen und wir sind seiner Gnade ausgeliefert. Wenn ich an die Kratzer an meinen Händen und Beinen denke, muss ich sagen, ich sehe ein, dass ich seiner Gnade ausgeliefert bin. 😀

Es sind neben den Hieroglyphen auch einige Wandmalereien abgebildet. Unten direkt links und rechts neben dem Eingang ist eine kleine Szene, wo ein Pharao von Anubis zu Horus gebracht wird. Anubis ist als Totengott dafür verantwortlich, den toten Pharao auf die andere Seite zu bringen, wo Horus, Gott des Himmels, seine Seele abwiegt und entscheidet ob diese in den Himmel aufsteigen darf. Hier sind auch einige interessante kleinere Details abgebildet:

Das Horusauge, welches ein Symbol des Schutzes im alten Ägypten war, und auch als Halskette getragen wurde.

Die Sichel des abnehmenden Mondes stand im alten Ägypten für den Mondgott Jah und das Ende des Tages, was auch als das Ende des Lebens interpretiert werden kann.

Der Pharao hat in seiner Hand das Anch, ein Symbol für das Weiterleben im Jenseits und den Krummstab, welcher für den Herrschaftsanspruch steht.

Hier finden wir weitere Pharaonendarstellungen, mit Augen des Re, welche für die Sonnenscheibe stehen, weiteren Krummstäben, Sphinxen des Anubis und Anch-Kreuzen. Außerdem werden einige Skarabäus-Käfer gezeigt. Diese haben eine symbolische Bedeutung der Reise und der Wiedergeburt. Speziell ist der große Skarabäus mit der Sonnenscheibe ein Zeichen des Gottes Chepre, der für Wiedergeburt steht.

Außerdem ist rechts Sonnengott Re in seiner Barke, mit welcher er über den Himmel fährt abgebildet.

Die geflügelte Sonne steht den Segen der Sonnen- und Himmelsgötter Re und Horus. Sie gilt als Symbol des Herrschaftsanspruches in Ägypten.

Die anderen beiden Cartouche sind im Tempel selbst verbaut und zeigen die Namen der Gottheiten Anubis und Thnum in Hieroglyphenschrift. Diese Korrespondieren mit den Schatzkarten der Reihe. Es gibt vier Cartouche und vier Karten, welche jeweils einen dieser Gottheiten darstellt. In diesem Set sind damit alle vier Cartouche aber nur eine Karte, die Horus-Variante, enthalten.

Diese markiert auch das finale Ziel unserer Reise, nördlich am Nil.

Uff, wir haben’s gleich geschafft. Aber die Tatsache, dass dieser Abschnitt so lang ist, zeigt euch, wie viel Liebe zum Detail in dieses Set gesteckt wurde.

Die Anubisstatuen sind „Sphinxen“, ich habe sie während des Reviews des Öfteren so genannt. Ich möchte das hier kurz erklären: Eine Sphinx im alten Ägypten, ist die Darstellung eines Gottes als Mischung aus Mensch und Tier, in Form von Statuen oder Monumenten. Die berühmte Sphinx von Theben ist also nicht die eine einzige Sphinx, sondern nur die bekannteste und wahrscheinlich beeindruckenste.

Die Kokodile sind zeichen der Fruchtbarkeit aber auch der Gefahr, vielleicht bewachen sie deshalb Hoteps sterbliche Überreste. Skorpione (aus welchen einer der Tische mit den Organen gebaut ist, stehen für Selkis, die Skorpionsgöttin, welche als Behüterin der Kanopen-Krüge (Gefäße für die Organe) dient und vor Skorpionsstichen schützt.

Die bedruckte Fließe über der Schatzkammer, die den Fluch des Pharao darstellt, trägt als Hieroglypheninschriften den Namen Niels, der Designer und Zissa/Sissa, was vielleicht der Grafikdesigner war? Ich weiß es nicht, wenn es jemand weiß, dann bitte informiert mich in den Kommentaren.

Die Tiere

Auf die Tiere will ich gern noch eingehen, denn insgesamt sind hier, wenn man die Statuen mitzählt 15! Tiere enthalten. Skorpione, Schlangen, Krokodile, Vögel, eine tolle Auswahl!

Spinnen gab es damals leider noch nicht und man musste sich noch ein Jahr gedulden, bevor diese eingeführt wurden. 😉

Die Eckdaten

  • Nummer: 5988
  • Name: Der Schatz des Pharaonentempels/Temple of Anubis/Pharao’s Forbidden Ruins
  • Teilzahl: 711
  • Retail-Preis: 80 Euro
  • Figuren: 10
  • Tiere: 15
  • Bauanleitung: PDF-Download

Fazit: 5988 Der Schatz des Pharaonentempels

Am ein oder anderen Attribut dieses Reviews hat man vielleicht bereits unterschwellig gemerkt, wie begeistert ich bin. Dieses Set ist mein absoluter Favorit in der LEGO Welt, niemals zuvor und niemals danach hat LEGO meiner Meinung nach ein so schönes Set herausgebracht. Alle kleinen Details, die Idee, Fahrzeuge, Fallen und Figuren ergeben ein sehr stimmiges Gesamtbild und dieses Set ist alles, was die Adventurersreihe auszeichnet und das Set, auf welches ich immer zeigen werde, wenn mich jemand fragt, warum diese Reihe so fantastisch ist.

Hier ist nochmal die legendäre Katze der ägyptischen Mythologie

Objektiv betrachtet ist dieses Set quasi eine komplette Zusammenfassung der gesamten Reihe, die Prämisse und alle Charaktere. Sehr viel Raum für einen kreativen Geist, da es auch nicht an eine Film-Lizenz gebunden ist.

Die 80 für 711 Teile klingen für Price per Piece Ratio Leute sich hart, aber das Set ist mächtiger als die meisten heutige Sets bis 180 Euro und bietet so viele schöne Ideen und Szenarien. Heute zahlt man dafür gebracht zwischen 120 und 180 Euro und ich finde, dass es das Set auch wert ist.

Originalverpackt schaut man eher in Richtung 500-800 Euro und ja… das ist natürlich absurd.

Aber ich empfehle das Set für jeden, alt und jung. Es sieht toll aus und lässt sich großartig bespielen.

Und um noch auf meine Geschichte mit dem Set einzugehen: Ich hatte damals als Kind ein altes Werbeprospekt von LEGO, auf welchem das Set abgebildet war und ich wusste, dieses Set muss ich eines Tages haben. Mit 14 Jahren kam dann der Tag, an dem ich es geschenkt zum Geburtstag bekam (für 70 Euro auf Ebay ersteigert) und es war sofort mein Favorit. Allerdings setzte dann mein Dark Age ein und so staubte es erstmal im Regal ein.

Dann habe ich vor etwa zwei Jahren (in einer regnerischen Nacht) aus langeweile überlegt, was man sich denn auf Youtube anschauen könnte… Und kam auf ein Review dieses Sets und auf einmal saß ich an meinem Schreibtisch mit dem Set vor mir und hatte wieder riesigen Spaß damit und ja, das hat mich zurück zu meinem Hobby gebracht. In der Tat ein ganz besonderes Set.

Vielleicht habe ich aber auch eine starke Nostalgiebrille auf, gerade aus den genannten Gründen, daher ist eine zweite Meinung sicher von Vorteil. Glücklicherweise gibt es ja noch einen Classic-Autor hier, den man da fragen könnte, also Gerhard, was meinst du dazu?

Gerhard’s Meinung:

Als Kind war der jeweils neue LEGO Katalog jedes Jahr ein Highlight für mich und als Indiana Jones Fan war ich allein schon von der Aufmachung im Katalog total begeistert von diesen Sets.
Leider hat mein „LEGO Budget“ damals dann nicht gereicht, um neben den Aquazone Sets und dem großen Technic Space Shuttle, auch diese Reihe noch zu kaufen. Damals hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich das gut 20 Jahre später nachholen würde 😉
Um meine persönliche Meinung einmal kurz zu formulieren – ich bin total begeistert gerade von der ersten Welle von Adventurers Sets. Ich bin natürlich ein Fan von diesem Setting ganz allgemein und die Modelle schaffen es mit verhältnismäßig wenigen Teilen viel darzustellen und auch sehr gut auszusehen.
Ich kenne kein LEGO Set, bei dem so viel mit bedruckten Teilen gearbeitet wurde wie beim 5978 Der Schatz des Pharaonentempels. Die vielen kleinen, teilweise sehr simplen Mechanismen und kreativen Ideen innerhalb der Sets zeigen, wie viel Liebe zum Detail die Designer bei dieser Serie hatten.
Ich würde mir wünschen, dass LEGO hier wieder einmal Sets mit einem Abenteurer Setting auf den Markt bringt. LEGO hat zwar vor kurzem das 10273 Haunted House auf den Markt gebracht, trotz der vielen Anspielungen auf die Adventurers, ist es für mich leider trotzdem kein Adventurers Set im eigentlichen Sinn geworden.

Vielen Dank an Gerhard für sein zusätzliches Fazit.

Da kann ich mich nur anschließen und ebenfalls stimme ich den Gedanken zum Haunted House zu. Ein richtiges Reboot der Reihe mit Originalbesetzung wäre einfach sehr schön.

„Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist…“ „Sand! Sam! Sand! Seit drei Stunden ist die Antwort Sand!!!“

Eure Meinung

Ich möchte erstmal jedem danken, der dieses riesen-Review gelesen hat und ich hoffe ihr hattet Spaß daran, euch mit Gerhard und mir an diesem Set zu freuen. Sagt mir doch nun gern noch eure Meinung (ich werde dieses Set bis in den Tod verteidigen). Habt ihr es? Mögt ihr es? Steht es auf eurer Wunschliste?

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

24 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für diese tolle Review! Die Adventure-Reihe ist eine meiner Lieblingsreihen, vor allem mit dem ersten Subthema „Desert“ oder „Ägypten-Lego“, wie ich es damals nannte. 🙂

    Leider hab ich den Tempel nie bekommen, dafür aber die Sphinx. Das Haunted House war somit für mich Pflicht. 🙂

    • Vielen Dank für’s Lesen 🙂 Es ist auch, wie gesagt, meine Lieblingsreihe und mir fehlen nur noch wenige Sets um sie zu komplettieren. Aber: Die Zukunft hält noch ein paar Abenteuer bereit 😉

      Das Haunted House war mir leider zu teuer nur für die Referenzen, daher habe ich das weggelassen. Die Sphinx habe ich aber auch. Die ist super!

  2. Schöne Review, Danke.
    Als diese Serie rauskam war ich zum Glück schon aus den Dark Ages raus. Ich war sehr beeindruckt und habe mir nach und nach fast alle Sets gekauft, selbst Adventures-Dioramen gebaut. Das Highlight waren für mich die damals neuen Autoteile (Speichenfelgen, Grill mit Lampen, die bedruckten (!!!) Frontscheibe und die etwas sperrige Innenraumwanne) Ich habe diverse Oldtimer damit gebaut du benutze die Teile heute noch sehr gerne. Abgesehen von der Innenraumwanne werden die Formen leider nicht mehr genutzt.

    • Danke für das Lob 🙂

      Die Adventurers Reihe ist eine der besten Reihen, die LEGO jemals herausgebracht hat.
      Ich besitze inzwischen auch fast alle Sets. Die Teile für die Autos sind klasse und ich finde es auch schade, dass sie nicht mehr verwendet werden 🙁

  3. Geir und Hainrk: Ersteres ist doch ein Skandinavischer Vornameund das andere könnte etwas wie Henrik/Heinrich bedeuten 😉 Sissa würde ich in die RAP szene tun 😉 – keine Ahnung.

    Wenn ich mal böse bin, dann würde ich sagen : Alles nur Fassade ;), bin aber selber Fan der Adventurers – habe mir sogar während der Dark Ages 5918 – Sam Grants Scorpion (ist aber eigentlich Johnny Thunder) bzw. 5928 Harry Canes Biplane gegönnt. Habe dann noch 7411 Tygurah’s roar und 7416 Emperors Ship und noch so ein kleines Set Herrscher im Dschungel ??? gekauft – letztere drei eher für den Sohnemann.

    Adventurers waren genial, Pharaos Quest etwas später nicht mehr ganz so ?

    Ich hätte gerne wieder Adventurers Sets – auch die Indien und China Sets davon waren nice – Dinos weniger

    • Darauf bin ich nicht gekommen, interessant, vielen Dank 🙂 Wenn vielleicht jemand großer RAP Fan war? 😀

      Ja das stimmt, die Schönheit an der Fassade und der Spaß dahinter 🙂 Das sind doch alles schöne Sets 😉 Da hat sich dein Kleiner sicher gefreut 🙂

      Pharao’s Quest war okay aber ich fand die Charaktere waren nicht so „sensationell“ und hatten weniger Charakter… ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. Außerdem finde ich das Farbspiel mit den alten klassischen Farben hier schöner als bei Pharao’s Quest.

      Ich fand alle Adventurers Sets großartig. Die Dinos werden oft unterschätzt. Ich habe all die Sets hier und finde sie eigentlich ganz großartig 🙂

  4. Bestes Review seit langem. Leider habe ich kein einziges der Adventurers-Sets – mal sehen, wie lange ich noch widerstehen kann. Nach deinem berechtigten Loblied wird die Nachfrage sicher nicht abnehmen.
    Klasse auch, dass du uns so eine Fülle an Hintergrund-Informationen geliefert hast. Der Aufwand und die Liebe, mit der Lego damals gearbeitet hat, vermisse ich mittlerweile schmerzlich (–> siehe Generatoren der Hoth-Basis als Star-Wars-UCS …erst kürzlich vom Herrn Panke besprochen).
    Ein ähnliches Gefühl der nostalgischen Perfektion kommt für mich bei meinen geliebten Forestmen-Sets auf, wenn die auch wesentlich simpler ausfallen.
    Lego hatte mal echt was drauf…auch ohne Lizenzen und tausende von Steinen…für Unsummen von Kohle.
    Gern mehr dieser Reviews – und nochmal 1000 Dank für deinen außergewöhnlichen Beitrag Jonas.

    • Wow, vielen vielen lieben Dank für deine Worte. Es freut mich sehr, dass die Reviews anklang finden.

      Easter Eggs und Hintergrundinfos finde ich immer sehr spannend und habe vor das auch in zukünftigen Reviews beizubehalten. Ich bin noch am „finden meines Stiles“ 🙂

      Das Video habe ich letztens gesehen. Ja das schöne an Lizenzfreien Themen ist: Wo keine Vorlage existiert, kann man kreativ frei sein. Zu Star Wars, ja schade das mit dem Generator. Ich bin kein LEGO Star Wars Sammler aber ich mag Star Wars und es ist immer schade zu sehen, wenn LEGO Gelegenheiten wegwirft (Wie Clone Wars zum Beispiel)

      Forestmen? Davon habe ich nur eine Minifigur aber ich habe vor die Sets zusammenzusammeln und sie dann auch hier zu zeigen. Leider sind sie doch recht selten und es könnte noch etwas dauern 🙁 Aber ja, die sind fantastisch und ich liebe die kleinen Waldmänner 🙂

      Mehr Reviews sind bereits in der Warteschlange 😉

  5. Ein herrliches Set schön präsentiert. Ein herrliches Set, das sehr gern wieder aufgelegt werden dürfte. Ein wenig detaillierter in den Bautechniken, 2000 Teile mehr und schon haben wir das ultimative Bau-, Spiel- und In-Erinnerungen-Schwelg-Ereignis für eine ganze Generation. Allein schon die Steinfalle gefällt mir, das magische Verschwinden des Rubins aber noch viel mehr.
    Und bezüglich deiner Baufähigkeiten ein riesiges Lob: Ich habe nie eine so derartig realistische Katze gesehen! Exzellentes MOC! Und sogar beweglich, scheint es mir. Auch das wäre ein schönes offizielles Set…

    • Oh, wenn LEGO die Adventurers mit einem „Barracuda Bay“-mäßigen Set zurückbringt, dann findet ihr mich im LEGO Store!!! Das wäre fantastisch 🙂

      Die Fallen damals waren sehr kreativ, mein Favorit stammt aus einem Set, welches ich leider nicht besitze (aber eines Tages werde).

      Ja oder? Habe ein halbes Jahr gebraucht bis er so aussah. 😉

  6. Tolles Review, tolles Set, die beste Adventure Reihe ist aber definitiv die Orient Expedition Reihe. Der chinesische Tempel ist eine Augenweide, der Yeti Tempel ebenfalls und nicht zu vergessen, der Maharadscha Palast. Vielleicht liegt aber die Beurteilung auch darin, daß es mitunter die ersten Sets nach meiner Dark Ages Phase waren…

    • Danke erstmal 🙂

      Ich kann mich nicht so recht entscheiden, welche der Unterthemen mein Favorit ist. Aber Orient Expedition hat definitv die Vielfältigsten Sets. Und weil du es gerade erwähnst, vielleicht brechen wir in nicht allzu ferner Zukunft in den Orient auf 😉 Wer weiß… 😉 Könnte ja sein, dass wir uns nach Indien verirren 😉 Ich befrage nachher mal die magische Miesmuschel 😀

  7. Man merkt wie sehr du dieses Set liebst Jonas. Es ist aber auch einfach eine tolle Welt mit tollen Details ( zur damaligen Zeit ziemlich gut sogar !) Ich liebe die Truhen, die Münzen , die Palmen , die Fahrzeuge und einfach die Geschichten die man durchspielen kann ! Hoffentlich kommt von Lego da noch was ! Ich freue mich schon auf dein nächstes Classis Review 😉
    PS : Danke für die Aufklärung der Minifiguren 😀

    • Danke 🙂 Ich hoffe ja immer auf eine Neuauflage der Adventurers Reihe. Mit der Figur von Johnny Thunder in Minifigurenserie 19 haben sie ja gezeigt: Sie können es noch! Bin mal gespannt, ob was kommt.

      Kein Problem 😉 Die Namen wurden aber auch immer mal geändert. Johnny Thunder hieß auch mal Sam Grant oder Joe Freeman, das kam auf das Land an. Ich verwende aber meist die „Originalnamen“ der Figuren.

      Mehr ist in der Warteschlange 🙂 Wir gehen von 1992 bis 2000 in den nächsten Wochen 😉

  8. Eine herausragende Rezension über ein großartiges Set, vielen Dank für dieses kurzweilige Vergnügen. Ich habe den Sarkophag mit dem farbenfrohen Deckel – besonders den Deckel! – und die bedruckten Panels (zwei von den großen Exemplaren konnte ich über die Jahre schon bei Bricklink als „Beifang“ ergattern) auf meiner Trophäenliste, wenn ich irgendwann mein Museum baue, möchte ich für die Ägyptiaka-Abteilung vorbereitet sein. Wie konnte ich Lego nur für über 30 Jahre aus den Augen verlieren?

    • Da hast du dir ein paar Highlights der Ägyptenreihe gesichert. 🙂

      Wenn du Adventurers verpasst hast, ist das wirklich schade. Eine so schöne Reihe. Aber es gibt ja immer Ebay und Bricklink und vielleicht überrascht uns LEGO ja irgendwann mal wieder mit einer Abenteuer Serie (auch wenn sie für mich ohne Johnny Thunder und die „Crew“ nie das Gleiche sein wird)

  9. Wie immer ein tolles Review, was bei diesen tollen Set, auch keine grosse Kunst ist. Man kann nur schwärmen. Johnny Thunder ist einer der mutigsten und verwegensten Abenteurer! Indiana Jones, Indiana Jones,…. Wer war das nochmal? Die Adventure Serie war an sich ganz klasse, ich erinnern mich da an die später erscheinenden Maxi Figuren (Yeti, Tiger und Drache (?)), die ich alle drei in „Ehren“ halte. Das mit der Fahrzeugwanne ist nicht ganz richtig ich glaube die wurde letztes oder dieses Jahr für ein Modell reaktiviert, ich meine in dunkelblau, in der Hiddensite oder Advengers Serie wenn ich mich nicht täusche. Vielleicht weiss es jemand genau!

    • Ja in der Hidden Side Reihe kam die Fahrzeugwanne wieder vor, sowie im neuen Gruselhaus Manor von Barron. Habe ich behauptet das Teil sei aus der Produktion? Falls ja, entschuldigung 😀

      Ja Johnny Thunder ist schon großartig und ich freue mich immer sehr darüber die Kommentare hier zu lesen. 🙂 Diese Sets machen wenig bis gar nichts falsch.

      Es handelt sich bei der „Drachen“-Maxifigur um Jun-Chi den legendären Löwenhund von China 🙂 Und zu Orient Expedition habe ich bereits alle Sets da, da werden also einige Reviews kommen, mit Yetis, Tigern, Löwenhunden und einigem mehr 😉

  10. Immer wieder ein Genuss ein Review zu einem Alten Set zu lesen…noch besser, wenn man diese Set aus seinen Kindertagen kennt.

    Bei den Deckeln zum aufklappen bin ich voll bei dir…ich habe es geliebt im Laden schon auf den Inhalt schauen zu können und die besondern Teile so präsentiert zu bekommen.
    Das ging so weit, dass ich sogar Zuhause Sets nach der Demontage wieder so eingeräumt habe 😀
    Das könnte TLG ruhig wieder einführen.

    • Danke 🙂

      Das war schon großartig. Naja, ich denke nicht, dass wir darauf hoffen können, dass das wieder mal kommt, aber es ist schick, dass es mal da war. 🙂

  11. Es wäre so schön wenn Lego wieder (semi-)realistische historische oder abenteuerbezogene Themen rausbringen würde, bei denen weder Monster noch Mechs im Zentrum stehen und auch nicht sämtliche Farben, Zeitepochen und popkulturellen Einflüsse wild gemischt werden.

    Diese gemalten (?) Hintergrundlandschaften finde ich übrigens auch ansprechender als die heutigen.

    • Ich stimme dir voll zu. Zumindest eine derartige Themenreihe wäre toll. Sei das jetzt was mit Rittern oder Abenteurer oder Piraten, Western, gern auch römisches Reich…

      Ja die Hintergründe sind Gemälde und im „Vordergrund“ ist das Set auf einem realen Boden gestellt und fotografiert, statt es digital hinzuzufügen. Mir gefällt das ebenfalls besser, weil es dadurch ruhiger wirkt. Aber das ist Geschmackssache und ich denke manche bevorzugen die heutigen „agressiveren“ Boxarts, die springen einen mehr an 🙂

  12. Ja die Römer, das wäre mal was neues, ich meine Figuren gab es ja in den Sammelserien genug (Soldat, Centurion, Imperator, mehrere Gladiatoren). Nun gibt es das Kolloseum, da wäre es zu einer Miniserie „Römer“ nicht mehr weit. Allgemein wäre so eine Miniserie von Sonderserien interessant (Wikinger, Barock, Steinzeit usw), nur 3-5 sets je Serie.

    • Ich bin gespannt, wann mal wieder eine semi-realistische Historische Serie kommt, ohne Sci-Fi oder Fantasy Aspekte. Aber ich glaube nicht, dass wir damit in naher Zukunft rechnen können

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