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LEGO Architecture 21051 Tokio Skyline im Review

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LEGO Architecture 21051 Tokio Skyline | © Michael Kopp

Fernost-Hauptstadt für Zuhause: Das Set LEGO Architecture 21051 Tokio Skyline im Review.

Bereits seit Anfang des Jahres finden sich die beiden neuen Skyline Sets der LEGO Architecture Reihe in den Verkaufsregalen. Zeit für mich, diese zusammenzubauen und ausführlich vorzustellen. Wir beginnen mit der Tokioter Skyline.

Umfang und Zusammenbau

Die Architecture-Reihe hat sich schnell zu einem Klassiker im LEGO-Sortiment entwickelt. Haben einen Bauspaß und vielleicht auch Sammelwut erstmal gepackt, erwartet man mit Spannung die neuen Sets. Ambitioniert begonnen mit wahren Ikonen der Architektur-Geschichte haben sich jedoch zuletzt immer mehr die besonders spektakulären und weltbekannten Gebäude im Verkauf wiedergefunden. Besonders gespannt haben wir im Ukonio Tower deshalb die neuen Architecture Skyline Sets erwartet und waren über die Auswahl für das Jahr 2020 etwas überrascht. Weder Tokio noch Dubai hätten die Stadtplaner der Redaktion erwartet. Mit eine gewissen Skepsis haben wir uns also an den Zusammenbau gewagt und wurden positiv überrascht.

Die Tokio-Skyline umfasst 547 Teile und ist für 59,99 Euro UVP zu erwerben. Sie kommt im bekannten schwarzen Karton daher und der Aufbau gliedert sich in zwei Abschnitte. Einige Teile sind bedruckt, Sticker gibt es keine und als schöne Überraschung liegt dem Set ein türkiser Elementetrenner bei (dieser sieht nebenbei bemerkt überragend aus und wird vom Autoren gegenüber den orangefarbenen in Ehren gehalten).


Die LEGO Skyline von Tokio zeigt von links nach rechts:

» Pagode
» Tokyo Tower
» Mode Gakuen Cocoon Tower
» Chidorigafuhi Park (einschließlich Schrein)
» Shibuya Crossing
» Tokyo Big Sight
» Tokyo Skytree
» Mount Fuji

Der Aufbau der Skyline geht leicht von der Hand. Der Bau der Bodenplatte aus schwarzen Steinen bildet den Einstieg und gelingt in kurzer Zeit. Wer bereits die 21044 Paris Skyline gebaut hat, dem wird der Bau des Tokyo Towers bekannt vorkommen, handelt es sich dabei doch um einen Nachbau des Pariser Eiffelturms. Da sich das 333 Meter hohe Gebäude jedoch in Details von seinem Vorbild unterscheidet, variiert auch ab circa der Hälfte der Bau des Turms im Vergleich zur Pariser Skyline.


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Wer hat denn bitteschön den Eiffelturm angemalt?

Besonderes Japan-Flair kommt dann auf, wenn der Park gebaut wird. Hier werden aus Blumenelementen die charakteristischen Kirschbäume in ihrer Blütenpracht wiedergegeben, die sich mit dem durch transparente hellblaue Fliesen dargestellten Wasser und dem Schrein sehr stimmungsvoll auf der Grundplatte machen.

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Die Kirschblüte

Der daneben gelegene Shibuya shopping district ist mit seinem Zebrastreifen und den leuchtenden Werbefassaden einer der ikonischten und meist frequentiertesten Plätze der Welt. Hier werden die Zebrastreifen sowie Leuchtfassaden durch abwechslungsreiche Aufdrucke inszeniert. Dies ist wirklich gelungen und diese Liebe zum Detail zu sehen bereitet Freude. Zumal dies nicht bei allen Skyline-Sets durchweg der Fall war/ist.

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Alles bedruckte Elemente!

Interessant gestaltet sich der Aufbau des internationalen Messezentrums Tokyo Big Sight. Hier werden Steine „falsch“ herum zusammengesetzt. Etwas fummeliger geht anschließend der Bau des Mode Gakuen Cocoon Towers von der Hand. Hier sollte man Konzentration walten lassen. Zwar wird der Turm aus drei sich in der Bauart wiederholenden Teilen zusammengesetzt. Er wird jedoch mit Hilfe eines Technic-Pins auf der Bodenplatte eingefügt. Hat man beim Zusammenbau jedoch nicht aufgepasst, wird er falsch eingefügt und man muss die Fassadenelemente abbauen, hin und her drehen und ausprobieren, bis er gemäß der Bauanleitung seinen Platz in der korrekten Ausrichtung einnehmen kann.

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Der Aufbau des Fuji und anschließend des Toyko Skytree (im Übrigen eine sehr interessante und gleichzeitig simple Bautechnik, mehr sei hier nicht verraten) runden den Bauspaß ab.

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Ein Platz an der Sonne!

Fazit: 21051 Tokio

Abschließend lässt sich feststellen, dass nach anfänglicher Skepsis mit der 21051 Tokio Skyline ein wirklicher Hingucker entstanden ist. Hier bestechen vor allem die Vielfältigkeit des Modells, die Details und die Farben dieses Sets gewaltig. Der Bausatz macht einen harmonischen Gesamteindruck und wirkt facettenreicher als viele westliche Skylines bisher. Der Berg im Hintergrund gibt dem Modell eine ganz besondere Tiefe – vergleichbar einem Diorama aus Papier. Zwar ist diese Skyline nicht die erhoffte Ikone der Baukultur, für Freunde von Stadtplanung und Architektur dürfte dieses Set dennoch einen willkommenen Nebeneffekt haben – man setzt sich nämlich unweigerlich mit den zumeist eher unbekannten Gebäuden der Skyline auseinander. Der Bauspaß mit diesem LEGO-Modell ist zudem unweigerlich bei einer Bauzeit von rund zweieinhalb Stunden vorhanden und geht routiniert auch für Einsteiger von der Hand. Wer allerdings auf neue Bautechniken oder Tricks für eigene MOCs hofft, dürfte hier einen schweren Stand haben. Auf nach Japan!

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Herausragend!

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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Über den Dächern Tokios

Wie gefällt euch die LEGO Architecture 21051 Tokio Skyline? Sammelt ihr alle Skyline-Sets, oder bevorzugt ihr jene Städte, die ihr schon bereist habt? Eure Erfahrungen interessieren uns in den Kommentaren.

Michael Kopp

Baut gerne LEGO Ideas und Architecture Sets und alles, was mit Hubschraubern zu tun hat – hebt dabei ab, dreht aber nicht durch.

10 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Hi, vielen Dank für den Bericht.

    Das Modell gefällt mir total gut, und ohne Aufkleber klebe ich die auch nicht krum auf. Wenn ich jetzt aber die Zebrastreifen sehe, könnte ich heulen.

    Gruß, Ansgar

  2. Ich bin großer Fan dieser Serie, aber bei Tokio und auch Dubai habe ich zum ersten mal gedacht, man sind die hässlich. Ich finde diese Sets in der Zusammensetzung leider nicht harmonisch…es werden wohl die ersten Architecture Sets, die ich nicht kaufen werde

  3. Schönes Review und an sich auch ein nettes Set was den allgemeinen Aufbau angeht, nur verbindet mich nichts mit Tokio und ich finde den roten Turm einfach nicht schön (da kann Lego natürlich nichts dafür). Bei Dubai werde ich ebenfalls aussetzen, die Stadt reizt mich ebenfalls nicht. Ich warte auf Stockholm, Stuttgart (Hoffnung hab ich da aber keine) und Oslo (Oslo ist nicht sonderlich schön als Stadt, böte mit Rathaus, Holmenkollen, Oper und Schloss aber ausreichend ikonische Architektur)

  4. Ich vermisse die eigentlichen Architecture – Modelle! Die Skylines sind von Lego für die Touris gedacht. Habe selber einige Skylines, den Eiffelturm, die Staue of Liberty und die Chinesische Mauer. Aber mittlerweile begeistert mich die Architecture – Reihe nicht mehr.

  5. Ich habe Tokyo für meinen Papa gekauft, er baut gern mal ein Architecture Set. Und ich finde die Farben, als auch die Umsetzung super. Danke fürs Review.

    • Gerade die Farben stimmen an einigen Stellen nicht wirklich. Am Skytree ist nichts schwarz und die unbenannte Pagode, die eigentlich nur die vom Sensō-ji-Tempel sein kann, ist auch eher rötlich.

  6. Ich bin kein Freund dieser Architecture-Unterserie von baubaren Postkartenmotiven.

    Mir wäre es lieber, Lego würde diese Art Architecture-Sets ausgliedern in ein eigenständiges Thema wie „Lego Skyline“.

    Japan finde ich absolut hochinteressant und wenn es eine vernünftige Berufsperspektive dafür geben würde, hätte ich Japanologie studiert.

    Daher werde ich mir dieses Tokio-Set holen.

    Bildet es doch das ab, was hier zuweilen auf Ablehnung stößt und genau das seinen Reiz ausmacht: Das Spannungsfeld von Tradition und Moderne.

    Das einzige, was mir in diesem Set ein bisschen fehlt, ist eine Godzilla-Miniatur.

    In Tokio jedenfalls haben sie ihm zu Ehren eine Statue aufgestellt.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/ce/GodzillaCIMG0450.JPG

  7. Tokyo ist das schönere Set der beiden Skylines. In Dubai ist ja mal nix los^^ Hier bekommt man definitiv mehr fürs Geld. Leider sind die UVP 59,99 Euro etwas unverschämt, wenn man für San Francisco letztes Jahr mit ähnlich vielen Teilen noch nen 10er weniger hinblättern musste.
    Eine Tolle Review zu einer tollen Skyline. Mal abwarten, was der Nachfolger vom Empire Statebuilding wird. Die großen Modelle gefallen mir dann doch noch etwas besser.

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