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LEGO City 60290 Skatepark im Review

LEGO City 60290 Skatepark zusammengebaut

LEGO City 60290 Skatepark zusammengebaut | © Timon

Der neue LEGO City 60290 Skatepark wartet mit farbenfroher Vielfalt und modularen Aufbau auf uns! Ob es für einen Ollie reicht?

Die letzte meiner drei Vorbestellungen erreichte mich noch noch am 30. Dezember. Mein Review-Tisch musste dann aber einige Tage dem Raclette-Grill weichen, weshalb ich euch das LEGO City Set 60290 Skatepark erst jetzt vorstellen kann. Dieses Set ist eines von insgesamt vier Sets, das die neuen Straßenplatten enthält, die ich euch in Gänze bereits vorgestellt habe.

Möglichkeiten für Skater gab es bei LEGO schon einige. Zu erwähnen sei die Half Pipe samt Kletterwand und Basketballkorb aus dem großen LEGO City Set 60200 Hauptstadt aus dem Jahr 2018 sowie eine weiteres Mal in einem Creator 3-in-1 Gebäude 31081 Umbaubares Freizeitzentrum. Mit der ersten Welle von LEGO City-Sets diesen Jahres, bekommen wir nun einen kleinen Skatepark für die LEGO City. Wer neugierig ist, kann ja mal bei BrickLink schauen, welche Sets noch alle ein Skateboard enthalten. Da sind interessante Fundstücke dabei!

Umfang & Inhalt

LEGO City 60290 Skatepark Box von vorne


LEGO City 60290 Skatepark Box von hinten mit allen Funktionen

Rückseite der Box: Der Rollstuhl-Athlet hat auf jeden Fall Spaß!

Das Set enthält 195 Teile und kostet 29,99 Euro (UVP). Damit ist das Set mit einem Teilepreis von 15,4 Cent sehr teuer. Und auch ganz subjektiv gesehen hätte es eigentlich 10 Euro günstiger sein können. Da es aber nicht exklusiv bei LEGO erhältlich ist, können wir hier – wie leider mittlerweile üblich – auf Rabatte hoffen. Das würde ich bei dem Set auch empfehlen.

Alle Teile aus dem LEGO Skatepark

Viele schöne Farben: Alle Teile aus LEGO City 60290 Skatepark

Uns erwarten bei den Teilen, die in zwei Bauabschnitte aufgeteilt sind, viele bunte Farben – wie es sich für einen Skatepark gehört – sowie einige bedruckte Teile und ein kleiner Stickerbogen, der nur für ein Graffiti, Nummernschild und zwei Akzentstreifen am Fahrzeug dient.

Der Skatepark bedient sich ähnlich wie beim Stadtzentrum oder dem Straßenset einzelner Module, die belieblig kombiniert werden können. Wer einen coolen Parcour haben möchte oder die Quarter Pipes woanders platzieren möchte, kann dies ganz einfach tun.

Figuren und Fahrzeuge

Skaterin mit Vita Rush Trinkflasche

Sie sieht glücklich aus… was wohl in dem Getränk ist?

Wir erhalten neben einer neuen großen Straßenplatte vier Minifiguren – jede davon sogar mit einem eigenen Gefährt:

  • BMX-Fahrer mit Montain Bike in Dark Blue
  • Skaterin mit Skateboard in Dark Purple
  • „Vita Rush“-Frau mit einem kleinen Pickup
  • Rollstuhl-Athlet mit Rollstuhl in Bright Green

Am coolsten ist natürlich der Rollstuhl-Athlet. Wieder ein Mal möchte hier LEGO mehr Vielfalt zeigen und auch Kindern zeigen, dass auch Rollstuhlfahrer ein Teil unserer Gesellschaft sind! Den neuen roten Rollstuhl bekommen wir mit Rädern in Bright Green und Trans-Bright Green (bzw. für mich eher Neon-Grün).

Fahrzeug, Minifigur und Werbefahne von LEGOs Marke Vita Rush

Vita Rush auf Werbetour!

Darüber hinaus begleitet uns die Sportgetränkmarke Vita Rush. Dabei ist mir zumindest wenig ersichtlich, ob es sich dabei um ein Energy Drink oder ein isotonisches Sportgetränk handelt. Vita Rush begegnete uns letztes Jahr schon als Werbemarke beim LEGO City 60255 Stuntteam-Set. Nur die Werbekampagne wurde nun wohl weiter ausgebaut. Im Skatepark kommt gleich ein ganzes Fahrzeug mit bepackten Six-Pack der Wunderplörre. Gefahren wird der Pickup von der Werbebotschafterin von Vita Rush. Erfolgreich scheinen sie immerhin zu sein. Bedruckte Vita Rush-Flaggen stehen im Skatepark oder wurden für ein Werbeevent gleich mitgebracht!

Mit einer Sache fällt Vita Rush auf jeden Fall positiv auf: Als relativ neuer Player in der LEGO City erhalten wir hier alle Vita Rush-relevanten Teile als Print! Der Energiekonzern Octan ist darüber schon lange hinweg – Lord Business achtet halt auf seine Ausgaben, wie er bei seiner Waschstraße neulich gezeigt hatte (siehe Review zum Stadtzentrum).

Der Skatepark

Wenn man das Set wirklich nur auf die drei vorhandenen Parcour-Module herunterbrechen würde, bekämen wir nicht mal ein 10 Euro-Set zusammen. Insgesamt gibt es eine kleine und eine große Quarter Pipe. Darüberhinaus sorgt noch eine Wippe für mehr Action. Ansonsten bleiben den Skatern nur noch die Zaunelemente oder der blanke Asphalt.

Einzelne LEGO Module (wie Rampen und Dekoration) nebeneinander

Alle Module, Figuren und Fahrzeuge des LEGO Skateparks

Weitere Module, die beliebig angeordnet werden können, sind eine Palme auf der Grünfläche und eine kleine Graffiti-Wand (dient diese eigentlich auch als Parcour-Modul?). Über die Rampen der neuen Straßen müssen wir gar nicht erst reden, weil ich die jetzt schon im Überfluss habe! Dazu gleich mehr.


Wenn man die Figuren und auch den Vita Rush-Pickup weglässt, bleibt dem Set wirklich nicht mehr viel übrig, womit wir den Skatepark als solches hätten.

Aber in der Gesamtkomposition aller Figuren und derer fahrbaren Untersätze, glänzt das Set nicht nur auf der Straße sondern auch mit all seinen Farben. Uns erwartet hier ein farbenfrohes Zusammenspiel.

Das Straßensystem – Skatepark in die Stadt integriert

Natürlich begegnet uns auch hier das neue Straßensystem, das natürlich für sich alleinstehend gut funktioniert (mit bereits allen erwähnten Vor- und Nachteilen). Jedoch fallen mir auch hier wieder Dinge auf, die mir immer noch nicht gefallen: Es wird am Ende der Bauanleitung suggeriert, dass man den Skatepark einfach mit den anderen Straßen kombinieren könnte. Soweit die Theorie. Aber woher nimmt man die Verbindungsstücke – die grauen 2×4 Fliesen dazu?

Skatepark in der Seitenstraße zwischen Spielzeugladen und City Pizza

Skatepark in der Seitenstraße zwischen Spielzeugladen (60233) und City Pizza (60292)

In meinem kleinen LEGO City 2021-Layout, das man dank des neuen Systems im übrigen wirklich schnell auf- und wieder abgebaut hat, habe ich jedenfalls Probleme gehabt, alle Teile ordentlich miteinander zu verbinden auf Grund fehlender Fliesen. Und da ich bereits vier Sets mit den neuen Straßenplatten besitze, bleiben auch die ganzen Rampen übrig.

Vita Rush (Minifigur, Zaun und Werbeflagge) in Stadt integriert

Vita Rush ist heute allerdings im Stadtpark unterwegs

Da ich auf den Straßen lieber Autos fahren lassen (ja, auch die Breiteren), habe ich den Skatepark im Beispiellayout lieber als Seitenstraße integriert und auch die Fahrbahnmarkierungen weggenommen, damit dies ein permanenter Skatepark werden kann.

Vogelperspektive auf spontanes City Layout

Auf nicht mal 80cm×80cm bekommt man relativ viel unter: Gebäude, Parks und ein Loop – mit den alten Platten eher schwierig.

Mein Fazit

LEGO City 60290 Skatepark alle LEGO Steine zusammengebaut

LEGO City 60290 Skatepark in Gänze

Optisch finde ich das Set ansprechend und auch als solches durchaus gelungen. Es ist natürlich sehr klein und meiner Meinung nach nicht die 30 Euro wert. Für 20 Euro wäre der Preis völlig okay gewesen. Neben den wirklich schlechten Preis-/Leistungsverhältnis hätte ich mir lieber weitere Verbindungsfliesen als drei Rampen gewünscht.

Als nächstes wünsche ich mir dann noch einen modularen Minigolf-Platz und weitere sportliche Aktivitäten. Gerne auch mit mehr grün!


Die Eckdaten

  • LEGO City
  • 60190 Skatepark
  • Altersempfehlung 5+
  • 195 Teile
  • 29,99 Euro UVP
  • 225 VIP Punkte
  • erhältlich seit 1. Januar 2021
  • Bestellen im LEGO Online Shop | auf Amazon.de

Bewertung

Positiv Negativ
  • Wenige Sticker
  • Farbkomposition
  • Vielfalt durch Figuren und Fahrzeuge
  • Preis/Leistung
  • Verbindungsstücke zu anderen Straßenplatten-Sets

Eure Meinung!

Wie findet ihr den Skatepark? Wäre es auch etwas für eure Stadt (unabhängig davon, ob ihr die Straßenplatte nutzt oder nicht)? Schreibt doch eure Meinung in die Kommentare und bleibt dabei sachlich!

Timon Freitag

LEGO-Enthusiast aus Köln, der sich für Städte, Züge und rockige Musik interessiert.

21 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich freue mich über die Rampen. Hoffe die gibts billig bei bricklink. Daraus kann ich gut eine Überdachung für meine Bahnstation machen 😉

    Zum Rest… muss man nicht haben.
    So lange wenigstens Lego eigene Arbeit für toll hält, will ich es dabei belassen.

  2. Danke fürs Reviewen.

    was am Ende bleibt ist der Bittere Nachgeschmack (von Vita Rush ?) des Preises – da bin ich voll bei dir.

    An sich gefällt mir das Set eigentlich ganz gut. Probleme habe ich damit, dass der Skater Park sich auf einer Strasse befindet – hier hätte man uns doch eine 16x16er Plate in grau gönnen können, die man an die Strasse klipsen hätte können. Damit (und einigen grauen 2×4 bzw. 1x4ern) wäre der Preis zwar auch nicht viel besser, aber etwas erträglicher (Platte kostet 2,2 bei fehlende Steine und 3,07 bei PAB !?!) – sollte daher für LEGO nicht wirklich ein „Problem sein das zu ergänzen…. (Die neuen Strassenplatten haben bei S&T noch nicht mal nen Preis 😉 sind auch nicht bestellbar)

    selbst wenn man die Strassenplatte + Rampen + Grauen Tiles mit 5 Euro ansetzt (4x und du bist och nicht bei der Kreuzung) ist das Set teuer (>12,5 ct bei 25 Euro und unter 200 Teilen)

    Ach ja und die Rabatte gibt uns nicht LEGO sondern der Händler (der dann nicht mehr viel verdient) – da sollte man bei „Preisvergleichen“ immer den UVP heranziehen.

    PS: Wegen der Reaktion von Lego wegen der Strassenplatten generell hab ich beim Review der Kreuzung was längeres geschrieben… Fand die Reaktion wenig erfrischend… Lego ist da entweder Naiv oder von oben herab *krieg jetzt: „Alles ist so Super! Super Super Super!“ nicht aus dem Kopf 😉

  3. Danke für die ausführlichen Reviews. Wenn ich das jetzt so aufgebaut bei dir sehe, dann überlege ich mir doch, ob ich es dem Töchterchen kaufe. Und versuche unsere vorhandenen Sets (Polizei, Feuerwehr und Krankenhaus, Häuser) zu integerieren. Aktuell fällt das immer auseindander oder um und nach Stadt sieht es auch nicht so aus. Das wirkt schon irgendwie bespielbarer…

  4. Danke fürs Review. Dieses Set würde ich mir wegen des Rollstuhlfahrers kaufen, der ist richtig gut gelungen.
    Ansonsten sind die neuen Teile (Straßen) für alle die neu anfangen was zu bauen und für Kinder toll.
    Bei bestehenden Städten sehe ich das problematisch. Ich habe vor meiner Häuserzeile Platz, genau die Breite der neuen Platten. Mein Mann sprach schon davon, die Häuser mithilfe einer Sperrholzplatte zu erhöhen (sie stehen in einer langen Zeile). Das wäre zumindest günstig. Ich schließe nicht aus, dass ich in ein paar Jahren mal alle Modulars auf die neuen Platten baue, aber insgesamt habe ich aktuelle mehr als 20 Häuser, dass wären dann 80 neue kleine Platten plus 40 für die Strasse davor. Dazu kommt der Umbau…kommt Zeit, kommt Rat. Ich werde in diesem Jahr den freien Raum vor den Modulars mit 16×32 Platten füllen, davon habe ich schon welche da und von der Winkelgasse gleich noch vier dazu bekommen.
    Es wird halt überall etwas weiterentwickelt. Die beste Lösung für die Afols wäre wohl gewesen, beides im Sortiment zu haben.

    • Ich verstehe auch nicht, warum nicht die alten Platten im Sortiment gelassen wurden. Das wäre die einfachste Lösung gewesen, jeder wäre glücklich und könnte das System benutzen was ihm/ihr gefällt. Dann könnte man die neuen Platten auch für Brücken nehmen, AFOLs würden die alten für die Modulars nehmen, aber so ist es echt eine Katastrophe.

      Wenn ich deinen Beitrag lese, muss ich echt mit dem Kopf schütteln, dass da niemand bei Lego Rücksicht auf solche Fälle wie bei dir/uns nimmt. Es kann doch nicht sein, dass man jedes Jahr 150€ für ein Modular ausgibt, und dann so vor den Kopf gestoßen wird. Das ist alles so halbgar, jetzt musst du da mit Holz hantieren oder bei deinen Häusern 120 Platten – UVP 599,70€ – investieren. Für ein Unternehmen, das auf der Website mit „LEGO® Steine werden aus Materialien höchster Güte gefertigt. Schon seit 1958 sind sie einheitlich und kompatibel und lassen sich stets leicht zusammenstecken und wieder lösen.“, ist das echt nicht akzeptabel. Dass da jetzt so schnell eine Pressemitteilung gekommen ist zeigt wohl auch dass Lego von der Reaktion überrascht ist….

      • Die Straßenplatten gibt es noch überall, und es ist seit Monaten klar, dass sie vom Markt gehen. Ich habe einfach vorgesorgt.

        • So habe ich das jetzt für den Notfall auch gemacht, hier liegen jetzt 5 Packungen Straßen rum, allerdings ist das ja keine dauerhafte Lösung. Habe nämlich bei den stromführenden 9V-Schienen das Problem – möchte eigentlich eine sehr große Strecke basteln, habe damals aber viel zu wenig Schienen kaufen können – und jetzt ist das eine wirklich teure Angelegenheit 🙁

  5. Das Set zeigt meiner Meinung nach ansehnlich, wie die neuen Straßenplatten den Preis massiv erhöhen. Ohne die Platte hätte man das Fahrzeug, die Rampen und etwas Deko dazu, früher wär das ein 14,99€ Set gewesen, realistisch 19,99€. Nun sind wir bei 29,99€ und bekommen nichtmal Verbindungsfliesen dazu. Und warum müssen denn in jedem Set auch Autos drin sein? Ein Verkaufsstand von dem Zuckerzeug oder eine Hüpfburg wären doch eine tolle Alternative. Zumal das Auto eigentlich 1:1 das aus dem Kajakabenteuer (60240) ist…

    Wie man einen Skatepark auch machen könnte haben früher 6738 (ohne Auto) und vor drei Jahren 31081 (auch ohne Auto) gezeigt. Letzteres hatte 422 Teile und war nur 10€ (!!!) teurer als dieses Set.
    Etwas zynisch betrachtet könnte man meinen, dass der Rollstuhlfahrer extra bei diesem Set beiliegt, damit man einen definitiven Kaufgrund dafür hat. Diese Figur ist nämlich wirklich super, schade dass sie in diesem enttäuschenden Set drin ist.

    Finde es auch irgendwie doof dass „Vita Rush“ als neue Marke in Lego City etabliert wird. Anstatt ein neues X-Treme Sports oder so draus zu machen, werden junge Kinder an einen Hersteller von Energydrinks rangeführt. Na klasse…

    • Hallo Legolax!

      Hast du mein Review gelesen? Es könnte sich bei der Fantasiemarke Vita Rush auch um ein isotonisches Sportgetränk handeln. Und wie bereits angemerkt: Die Marke begegnet uns hier nicht zum ersten Mal 🙂 Ich finde die Marke okay – und man kann ja selber interpretieren, welche Marke das ist: Proteindrink, Saft, Schorle, isotonisches Getränk oder eben ein Energy Drink.

      Dass das Auto dabei ist, finde ich vollkommen okay. Es hat zwar Ähnlichkeiten mit dem Kajakauto aus der 60240 – aber gerade die Ladefläche als auch die Rückwand vom Fahrersitz unterscheiden sich dann doch.

      Thema Preis: Dazu ist alles gesagt. Früher war alles günstiger und City ist wiederum immer etwas teurer als andere Serien. Vergleicht man den Skatepark mit einem Schneeschieber (2019, 60222). Ähnliche Teileanzahl – gar nicht allzulange her, 10 Euro günstiger. Aber das habe ich ja im Review gesagt, dass der Preis nicht der erbrachten Leistung entspricht.

      • Hallo Timon, ich hatte deine natürlich Review gelesen 😉
        Musste mir nur etwas den Frust von der Seele schreiben, da ich momentan sehr enttäuscht von dem Weg bin, den Lego City geht, wenn ich mir da die alten Sets anschaue (oder die Friends-Reihe), werde ich echt wehmütig. Zudem hatte ich mich mit der Umstellung bei den 9V-Schienen etwas verbrannt, da ich damals noch nicht so viele Schienen auf Halde kaufen konnte und nun die Schienen teuer nachkaufen muss, was mir Bauchschmerzen bereitet, wenn ich die neuen Straßenplatten sehe. Ich nehme jetzt einfach deinen Tipp und denke es ist eine Zitronenlimo 🙂

  6. Ich weiß nicht. Einerseits finde ich die neuen Strassenplatten optisch gesehen ganz nett. Man wird damit sicherlich deutlich schönere Ergebnisse erzielen Häuser auf normalen Platten anzuschließen. Auch die deutlich dichtere bebaute Stadt gefällt mir optisch, aber ich habe starke Zweifel, dass die Bespielbarkeit nicht stark darunter leidet.
    Kinder sind doch noch etwas grobmotoriger und achten nicht so sehr auf die Details. Wie oft habe ich mich als Kind über meine Stadt gebeugt und mich irgendwo auf einer Strasse abgestützt um nicht umzufallen. Dies ist bei einer solch dichten bebauten Stadt deutlich schwieriger ohne etwas kaputt zu machen. Und gerade aufgrund des Preises dieser Strassen, wird es in den meisten Kinderzimmern eng werden, denn für eine großflächige Stadt sind diese Strassenplatten einfachzu teuer.

  7. Generell mein größter Kritikpunkt am neuen Straßensystem ist, dass bei jedem Set sowohl die Rampen, als auch Fliesen dabei sein sollten. Sonst geht die Modularität etwas verloren :/

    Aber ich stimme dir zu, dass das Set cool ist, jedoch zu teuer.

  8. Vielen Dank für das Review. Dieses kleine Set hat mich vor einigen Wochen -bei dem Release- am meisten angesprochen, da es sich in der Stadt überall gut integrieren lässt und einige sehr nette Minifiguren und das Fahrzeug dabei sind. Aber ich stimme dir zur, es ist schlicht zu teuer.

  9. Ich sage jetzt nichts über die neuen Strassen, da diese für mich unrelevant sind. Anfangs fand ich das Set klasse, auch den Preis 😧. Aber jetzt nach diesem Review, und nachdem ich realisiert habe was von diesem, nach Abzug des Strassen – Elementes und Zubehör übrig bleibt, denke ich anders darüber. Mit diesem Modell bewahrheitet sich, offensichtlich, eine der negativen Befürchtungen des neuen Systems. Nämlich, das aufgrund dieses Elementes, Sets bezogen auf die Steinezahl, teurer werden, werden! Aber was anderes, wäre es in der Zukunft nicht denkbar, daß Lego seine Kompetenzen erweitert und mit einem Getränke Hersteller, einen eigenen Powerdrink rausbringt „VITA RUSH, hält Leib und Seele zusammen, wie die Klemmkraft Lego Steine!“ Wäre das nicht cool! Wäre ja nicht die erste fragwürdige Cooperation der letzten Zeit!

  10. Der Skatepark und die Idee eines neuen Produkts mit Werbung für Legostädte (diesmal ein Getränk) gefallen mir gut. Den farbenfrohen Rollstuhlfahrer „brauche“ ich ohnehin. Timon, so wie Du die Sets mit den Straßen arrangiert hast, erkenne ich den Sinn unmittelbar – ich würde nur die Mittelstreifen weglassen, dann bleiben schmale Straßen in europäischen Siedlungskernen übrig, inklusive rangieren und warten. Vielen Dank für die anschauliche Inszenierung!
    Ich halte Auschau nach dem Skatepark und der Kreuzung zu einem guten Preis, dann probiere ich etwas herum. In meiner Stadt werde ich aber bei Baseplates und den alten Straßenplatten bleiben. Die Aufstockungskosten wären mir dezidiert zu hoch – da bin ich ganz der Meinung von Maxx. Aus den Probestraßenplatten kann ich ja dann irgendwann eine Brücke bauen, wie von Dir neulich vorgeschlagen – das scheint mir das echte Potential zu sein!

  11. The Storytelling Brick

    9. Januar 2021 um 15:57

    Inklusion sollte früh anfangen! Die Minifigur mit dem Rollstuhl finde ich klasse! Das Fahrzeug ist nett gemacht – gefällt mir. Wie weiter oben bereits erwähnt, hätte man aber auch darüber nachdenken können, dem Set einen Stand statt dem Fahrzeug zu spendieren. Ob Vita Rush für ein Set, welches mit 5+ gekennzeichnet ist, so wirklich optimal ist… weiß ich nicht. Auf jeden Fall sieht das Dosenzeugs mehr nach einem hippen zuckerhaltigeren (Soft-)Getränk und weniger nach einem Saft aus der Saftpresse verpackt in einer Safttüte aus. Und jaaaa… leider ist auch hier der Preis mal wieder sehr hoch angesetzt für das, was man letztendlich für sein Geld bekommt.

    P.S.: Schade, dass die Kommentarfunktion beim Artikel zum Statement von Lego über die neuen Straßenplatten gesperrt ist. Ich mache es hier an dieser Stelle nur mal ganz kurz: Es ist leider in ganz großen Teilen Marketinggerede – und – mir wäre lieber gewesen, wenn beide Systeme parallel angeboten werden würden :c

  12. Ich bin ja sowieso ein Fan-Boy aber hier finde ich, dieses Set muss unbedingt gekauft werden, weil der Rollstuhlfahrer da drin ist. In einem coolen Fun-Sport-Set!!! Kinder werden fragen: “ Was soll denn ein Rolli in so eine Set?“ Und gute Eltern werden sagen: “ Klar, gibts auch im Leben, schau her…“ Integrationspolitisch und pädagogisch ist das ein Hammer. Ehrlich, dafür muss man die Firma echt mal besonders loben und durch kaufen ermutigen, das weiterzuverfolgen.
    Die Kritik im Detail, die die anderen geäußert haben finde ich teils auch berechtigt und will ich damit nicht klein reden.
    Das mit den fehlenden Fliesen sollte man anmerken wo man kann. Da hab ich die Hoffnung, dass zumindest in zukünftigen Sets zusätzliche mitgeliefert werden. Wenn in jedem Set mit mindestens einer Straßenplatte 2 2×4-Fliesen mehr drin sind müsste das ja eigentlich reichen. Das ist letztendlich ein Spiel-Qualitäts-Thema. Da sind sie sonst auch mal in der Lage zu verbessern.

  13. Hallo Timon, da hier Kritik von Usern gegenüber den viel zu positiven Reviews genauso wenig Beachtung findet, wie Kritik an Lego Sets (siehe zuletzt die Kaufempfehlung zum Ferrari), hatte ich die Seite eigentlich aus meinem Feed gelöscht.

    Aber in den Feiertagen kam ich doch noch Mal zurück und habe deine letzten Reviews gelesen. Ein ganz großes Lob an dich, dass du auch konstruktive Kritik äußerst und nicht alles frisst, was dir Lego als das Nonplusultra vorsetzt. Bitte weiter so und das sich viele andere Reviewer hier von dir eine Scheibe abschneiden. Dann kann man die Seite vielleicht auch wieder öfters besuchen.

    Bleib gesund und auf viele weitere kritische Reviews von dir. Danke!

  14. Danke für das tolle Review!

    Auch wenn der Preis fünf bis zehn Euro zu hoch angesetzt ist und ich die integrierte Straßenplatte nicht benötige – an dieser Stelle frage ich mich ernsthaft, weswegen man hier nicht die Platten ohne Mittelstreifen verwendet hat -, so finde ich es eine schöne Sache, dass LEGO endlich einmal einen kleinen Skatepark für die Stadt herausbringt. Ich habe meinen am Dienstag zusammengebaut (konnte ihn für 25 Euro beim Müller ergattern) und mir gefällt er sehr gut! Zusammen mit der Halfpipe aus 60200 lässt sich sicherlich eine schöne Szene gestalten.

  15. Jetzt mal abgesehen von den Straßen, ist das das einzige wirklich brauchbare Set in diesem Zusammenhang.

  16. Wow. Einfach nur wow. Das Set ist ganz nett, wenn es irgendwo rein passt. Aber der Preis ist echt ne Ansage für das, was in dem Set enthalten ist.
    Die Aussage, dass es „leider“ zu Rabatten kommen wird, kann ich da nicht ganz nachvollziehen. Angebot und Nachfrage und letzteres wird wohl nicht besonders hoch sein, schätze ich mal so ins Blaue.

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