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LEGO City 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln im Review: Alle Details zu den neuen Straßenplatten

Aufgebautes Set der LEGO Straßenplatten sowie drei Verwendungsbilder

Übersicht der neuen Straßenplatten von LEGO | © Timon

Wie schauen die neuen LEGO City Straßenplatten aus und was taugen diese? Review mit praktischen Tipps, wie sich das System verwenden lässt.

Ich habe bereits viele Sets der kommenden City-Serie vorbestellt. Und am Samstag erreichte mich schon das erste Paket: LEGO City Straßenkreuzung mit Ampeln. Doch hier geht es meines Erachtens nicht um eine Kreuzung oder um die Ampeln – denn dieses Set ist viel mehr als das: Es leitet das Ende der Jahrzehnte lang existierenden Straßenplatten. Im Jahr 1978 – lange vor meiner Geburt – erschienen die ersten Straßengrundplatten bei LEGO: Die Größe der Platte von 32×32 setzte sich fast ein halbes Jahrhundert durch. Hauptmerkmal waren neben der Größe auch immer die Kombination aus Noppen an der Seite (für Gebäude und Bürgersteige) sowie der ungenoppte Asphalt in der Mitte. Die Größenverhältnisse schwankten über die Jahre hinweg. Die kleinste Spur einer geraden und zweispurigen Straße (606) gab es mit den ersten Straßenplatten von nur 14 Noppen. Die breiteste Spur gab es mit den Straßenplatten, die LEGO im Jahr 2002 herausgebracht hat mit 20 Noppen. Diese Spurbreite bleib bis zu diesem Jahr bestehen. Und nun erscheinen die neuen Straßenplatten mit einer 16-Noppen-breiten Spurbreite für beide Fahrbahnen. Skandalös könnte man meinen – aber ich möchte das Thema differenziert betrachten und euch ein Einblick geben, ob das jetzt wirklich so ein großer Rückschritt ist.

Das Set 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln im Detail

Auf Grund der vielen Aspekte, die ich in diesem Artikel beleuchten möchte, teile ich diesen Beitrag in mehrere Abschnitte auf. Zunächst möchte ich nur das Set 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln im Detail begutachten. Danach gehe ich auf weitere Aspekte der neuen Straßenplatten ein. Am Ende möchte ich noch ein paar Bauideen vorschlagen und mit meiner persönlichen Meinung abschließen.

Box und Umfang

LEGO Set 60304 von vorne

LEGO Set 60304 von vorne

Im Gegensatz zu den vergangenen Straßenplatten, die meist in einer Tüte eingeschweißt waren, kommt das Set 60304 in einer typischen LEGO Box daher. Das wird wohl auch mit daran liegen, dass wir diesmal zu den Straßenplatten auch Zubehör erhalten. Das Set kommt mit insgesamt 112 Steinen. Für eine unverbindliche Preisempfehlung von 19,99 Euro scheint einem der Preis doch recht hoch. Allerdings bekommt man dank der neuen Straßenplatten damit doch eine recht beschauliche Größe zusammen – dazu aber später mehr.


LEGO Set 60304 von der Rückseite

Alternativbauten befinden sich auf der Rückseite

In der Box gibt es drei Plastiktüten (wobei ich dachte, dass man hier bereits Papiertüten hätte erwarten können) sowie eine Anleitung. Zur Freude jedoch kein einziger Stickerbogen. Alles, was man auf der Verpackung sieht, sind also bedruckte Steine: Straßenmarkierungen, Solarpanele und Schilder. Schön!

Inhalt

Alle LEGO Steine aus City Set 60304

Alle 112 Teile

Bei diesem Set gibt es vier große Straßenplatten (16×16) und eine kleine Straßenplatte mit Zebrastreifen-Aufdruck (8×16). Fliesen-Liebhaber werden sich freuen, denn insgesamt gibt es hier 29 2×4 Fliesen, wovon zehn eine Straßenmarkierung besitzen. Dazu noch acht 1×4-Fliesen und sechs 1×2-Fliesen. Zu den bedruckten Teilen gesellen sich neben zwei 1×4 Fliesen mit Solarpanel-Druck noch zwei Straßenschilder: Ein Mal der Zebrastreifen und ein Mal ein Schild zur Geschwindigkeitsbegrenzung. Im wörtlichen Sinne ein Highlight sind die 1×2-Platten in einem weiß, dass sich tagsüber auflädt und bei Dunkelheit das gespeicherte Licht wieder abgeben kann. Vier gelbe Dachsteine sorgen für eine Bremsschwelle nahe des Zebrastreifen. Sehr originell. Die übrigen Steine beziehen sich auf Rampen und die Dekoelemente, auf die ich nun näher eingehen möchte.

Straßenplatten, Rampen, Leuchststeine und bedruckte Elemente

Besondere Teile aus dem neuen LEGO City Set

Aufbau

Einzelne Module aus LEGO City 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln

Alle Module aus LEGO 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln

In den ersten Seiten der Bauanleitung wird man dazu aufgefordert, die Dekoelemente für die Straßen zu bauen: Zwei Straßenlaternen (je acht Steine), zwei Ampeln (je zehn Steine), zwei Grünstreifen (je 10 Steine), ein Zebrastreifen-Schild (sechs Steine) und zu guter Letzt das Geschwindigkeitsbegrenzung-Schild (vier Steine). Und für mich wäre die Anleitung hier auch schon zu Ende gewesen. Ich behaupte, dass auch ein fünf-Jähriger die restlichen Steine an Hand eines Bildes zusammen bauen kann. Seite 16 bis 32 beschäftigen sich aber nun damit, wie man die Straßenplatten zusammensetzt. Hier hätte man jedenfalls gut Papier einsparen können. Die Alternativbauten, die man auch auf der Rückseite der Verpackung vorfindet, zeigen es ganz gut: Denn diesen werden jeweils nur noch je eine Doppelseite gewürdigt.

Straßenkreuzung mit Ampeln

Aufgebautes Set 60304 Straßenkreuzung

LEGO 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln zusammengebaut

Aufgebaut kann sich das Straßenbauwerk sehen lassen. Die Standard-Konfiguration hat eine Grundfläche von 39 mal 44 Zentimetern. Die längste Konfiguration misst inklusive Rampen 64 Zentimeter. Sobald man mindestens ein Fahrzeug besitzt, kann der Spielspaß beginnen. Für ein 5+-Set ist der Umfang gut gewählt. Ein nettes Gimmick sind auf jeden Fall die Leuchtsteine, wovon LEGO zwei Stück zum Set dazu gibt. Voll angeleuchtet geben sie bei plötzlichler Dunkelheit ein sichtbares Licht ab. Die Idee finde ich nett und originell zugleich. Wobei ich mich natürlich mehr über eine echte Beleuchtung gefreut hätte, die man bei LEGO aber nicht bezahlen möchte.

Straßenlaternen bei Dunkelheit

Animiert: Nach einigen Sekunden wird es dunkler. Die Laternen sind deutlich zu erkennen

Mit dem kritischen Blick eines Erwachsenen fallen jedoch sofort Ungereimtheiten auf: Ein Zebrastreifen und nur ein Schild dafür? Eine Kreuzung mit zwei Ampeln? Und beim Weglassen von Dekoelementen oder beim Zusammensetzen eigener Straßenkonfiguration wird man auch schnell feststellen: Einige extra Fliesen hätten dem Set sehr gut getan. Weiteres Beispiel: Beim Aufbau einer langen geraden Straße bleiben logischerweise zwei der insgesamt sechs Rampen übrig. Aber durch das Weglassen zweier Rampen fehlen auch zwei 1×4 Fliesen an den Straßenplatten. Falls LEGO hier eine Neuauflage dieses Zubehör-Sets plant: Hier ist auf jeden Fall Luft nach oben!

Die Straßenplatten im Detail

Insgesamt wird es mit der ersten City-Welle zwei neue Formteile geben: Jeweils zwei große Platten mit Aussparungen für Verbindungsfliesen und Fahrbahnmarkierungen oder andere Dinge, die man befestigen möchte (Baustellen-Schilder, Tankstellen-Säule, Half-Pipe…). Die große Platte misst 16×16 Noppen (das entspricht ein Viertel einer normalen Grundplatte) und die kleine misst 8×16 Noppen. Von unten sind die Befestigungssäulen nicht durchgehend sondern nur am Rand sowie dort, wo man Fahrbahnmarkierungen platzieren kann. Dank der Lücken innerhalb der Aussparungen lassen sich die Fliesen mit einer Technic-Achse oder auch dem unteren Teil der Laterne aus der Straßenplatte wieder entfernen.

Rückseite der neuen LEGO Straßenplatten

Rückseite der neuen Straßenplatten

Im Vergleich zu den vergangenen Straßenplatten

Links: Alte Straßenplatten, rechts: neue Straßenplatten

Wie viel Straßenplatte und Zubehör bekommt man für 20 Euro?

Für mich wirkt der Vergleich der beiden Systeme wie ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Da aber nun die bisherigen LEGO City-Straßenplatten durch die neuen Straßenplatten abgelöst werden, lohnt sich ein Vergleich dennoch. Bis auf die Farbe Dark Bluish Gray bleibt eigentlich auch nichts gleich. Wie bereits bekannt, sind die neuen Straßenplatten ganze zwei Platten hoch und jeder Fahrspur fehlen im Gegensatz zum Vorgänger zwei Noppen (Fahrbahnmarkierungen habe ich bei der Berechnung ignoriert). Zum Vergleich habe ich mir zwei Mal das Set 60236 Gerade & T-Kreuzung herangezogen – denn somit ist der Vergleich am ehesten möglich, weil sich diese Varianten preislich am nächsten kommen und ein Vergleich somit einfacher zu ziehen ist.

  2x 60236 Gerade & T-Kreuzung 1x 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln
Preis (UVP) 19,98 Euro 19,99 Euro
Gewicht (inkl. Verpackung) 396 Gramm 416 Gramm
Teile 4 112
Spurweite je Fahrbahn (in Noppen) 10 8
Längste Fahrbahn (in Noppen) 128 80 mit Rampen, 72 ohne Rampen
Höhe 1/2 Platte 2 Platten

Kompatibilität zu Modular Buildings

Oft lese ich in Kommentaren und Foren, dass die neuen Platten nicht kompatibel mit den Modular Buildings seien. Dem stimme ich zu. Jedoch sind die alten Straßenplatten genauso wenig damit kompatibel: Denn was ist mit den ganzen Noppen zwischen der Fahrbahn der alten Straßenplatten und den Bürgersteigen der Modular Buildings? Hier haben wir sechs Noppen, für die wir uns etwas einfallen lassen müssen: Parkplatz, Grünstreifen, Fahrradweg, erweiterter Bürgersteig? Erst mit dem Zubau dieser Möglichkeiten werden die alten Straßenplatten kompatibel zu den Modular Buildings – so zumindest meine Meinung.


Die neuen Platten sind ebenfalls nicht kompatibel mit den Modular Buildings. Wir hätten hier einen deutlich erkennbaren Höhenunterschied, wobei die Straße höher als der Bürgersteig wäre. Aber auch hier gibt es einige Möglichkeiten: Die erste Möglichkeit wäre, das Modular Building samt Grundplatte auf eine andere Grundplatte zu setzen, wo auch die Straßenplatten aufliegen (siehe Bild Variante 1). Damit würde der Bürgersteig des Modular Buildings immerhin schon Mal bündig zur Straßenplatte sein. Die nächste Variante wäre, auf der unteren Grundplatte einige Plates auszulegen, so dass das Modular Building insgesammt eine Plate höher ist und man somit den Bürgersteig deutlich sehen kann (siehe Bild Variante 2).

Modular Buildings und neue Straßenplatten

Variante 1: Bürgersteig bündig zur Straße

Angehobene Modular Buildings und neue Straßenplatten

Variante 2: Platten unterhalb der Grundplatte, damit sich der Bordstein abhebt

Eine dritte und teurere Variante wäre: Das Modular Building auf vier 16×16-Platten umbauen. Diese großen Platten kosten bei BrickLink durchschnittlich 2,20 Euro – also knapp 10 Euro um eine normale Grundplatte zu ersetzen. Der Nachteil: Damit wäre man gerade erst bündig zu den neuen Straßenplatten. Auch hier müsste man wieder mit Platten nachhelfen, um den Bürgersteig anzuheben.

Flexibilität

Seitdem LEGO immer zwei unterschiedliche Straßenplatten in ein Doppelpack gepackt hat, hat dies die Flexibilität drastisch verringert. Ich habe schon oft LEGO Layouts gesehen, bei denen Zebrastreifen von Kreuzungen oder T-Kreuzungen als Parkstreifen verwendet wurden. Mir persönlich gefällt das leider nicht. Anderseits: Was möchte man sonst mit so vielen Kreuzungen machen?

Das neue System macht hier einiges besser: Man hat nicht nur die Flexibilität, ob man Gerade, T-Kreuzung oder eine normale Kreuzung haben möchte – man kann sogar den Zebrastreifen weglassen. Einzig störend empfinde ich die Rampenelemente: Wenn man mehrere Sets mit dem neuen Straßensystem miteinander verbindet, bleiben langfristig die Rampen übrig.

Eine offizielle Aufbau-Variante des LEGO Sets

Was natürlich mit dem neuen Straßensystem nicht geht, sind Kurven. Aber das Thema ist komplexer als man meint: Wie behalte ich in Kurven meine anbaubare Flexibilität? Welchen Radius nehme ich? Wie verhält sich die Kurven-Straßenplatten, wenn man diese auf einer Grundplatte setzt? Und so weiter. Hier sind die klassischen Straßenplatten zur Zeit auf jeden Fall im Vorteil.

Variante Kantige S-Kurve mit den neuen Straßenplatten

Zählt das als Kurve? 😄

Optik

Auf den Bildern fällt sofort auf: Es glänzt. Die neuen Straßenplatten haben ähnlich wie die meisten kleineren LEGO Fliesen eine sehr glatte Oberfläche. In der Realität sähe eine Straße nur nach dem Regen so aus. Die alten Straßenplatten hatten ein mattes Finnisch, was optisch ansprechender aussieht. Ein anderer Kritikpunkt, der mir an den neuen Straßenplatten nicht so gut gefällt: Zu viele Fugen. Durch die gewonnene Flexibilität, werden nun an jeder Straßenmarkierung und jedem Straßenabschnitt deutliche Fugen sichtbar. Die Frage ist, ob man die Straßenmarkierung nicht hätte besser auf die neuen Formteile drucken sollen und die vier markanten Lücken in der Mitte dafür weglassen können. So in etwa habe ich mir jedenfalls die neuen Straßenplatten vor wenigen Wochen vorgestellt, als noch keine Bilder bekannt wurden. Schade.

16x16-Formteil und 2x4 Fliese mit Straßenmarkierung

Bevor es die offiziellen Bilder gab, habe ich mir die Formteile so vorgestellt | Render-Grafik von BrickLink Studio

Spurweite

Eine weitere Aussage war, dass die ganzen vorhandenen Autos ja gar kein Platz mehr auf den neuen Straßenplatten hätten, da sie ja viel schmäler wären. Auf dem Papier fehlen jeder Fahrspur nur zwei Noppen. Das klingt natürlich eng, wenn ein acht-Noppen-breites Auto kaum noch Freiraum hat, wenn dieses sowieso schon acht Noppen breit ist. Ich gebe hier Entwarnung für LEGO City-Fahrzeug-Besitzer: Die meisten Fahrzeuge bei LEGO City sind bei mir vier oder sechs Noppen breit. Ich habe nur beim Tuning Workshop ein Wagen gefunden, dass hinten genau acht Noppen breit ist und auf Grund von Türgriffen noch etwas darüber hinaus geht.

Ich besitze aber durchaus zwei Fahrzeuge, die breiter sind als acht Noppen: 60223 Mähdrescher (2019) sowie den 60181 Traktor (2018). Die beiden sind zusammen jedoch so breit, dass sie nicht mal auf den bisherigen Straßenplatten nebeneinander hätten fahren können. Daher werde ich diese Fahrzeuge nicht in den Vergleich mit aufnehmen.

Zur besseren Veranschaulichung habe ich auch diverse Fahrzeuge nebeneinander gestellt, um einen optischen Vergleich zu haben. Die neuen Straßenplatten eignen sich perfekt für alle Fahrzeuge, die vier oder sechs Noppen breit sind. Der Abschleppwagen vom Tuning Workshop muss halt mit seinem 8-Noppen-breiten mal etwas vorsichtiger fahren 😉

Diverse LEGO City-Fahrzeuge nebeneinander

Auch breite Fahrzeuge bis zu acht Noppen finden gerade noch so Platz auf einer Spur

Um aber noch etwas mehr aus den Straßenplatten herauszuholen, könnte es sich auch anbieten, einen überfahrbaren Fahrradstreifen links und rechts daneben zu bauen. Ich habe mir 4×16 große Module gebaut, die die neuen Straßenplatten um einen Radweg ergänzen. Falls man dann Radwege auf beiden Seiten hinzufügt, ist die gesamte Fahrspur sogar breiter als vorher. Diese Idee wird es auch mit dem Set 60306 Einkaufstraße geben. Hier gibt es immerhin auf einer Seite einen 2-Noppen-breiten Radweg in Blau.

Hinzugefügter Fahrradstreifen

Dank Fahrradstreifen von jeweils vier Noppen breiter als die alten Straßenplatten

Erweiterbarkeit und Ideen

Das führt uns zum Thema Erweiterbarkeit und Ideen: Die Spur einfach mal mit weiteren Fahrbahnen oder Radstreifen erweitern ist mit dem neuen Straßensystem möglich. Die Flexibilität ist eines der größten Stärken des neuen Straßensystems. Dank der dazugewonnenen Erweiterbarkeit können wir die Straßen auch einfach ergänzen. Autobahnen waren vorher nur mit einem 12 Noppen breiten Mittelstreifen vorstellbar. Straßen mit vier oder sechs Spuren unvorstellbar. Brücken sogar unmöglich, da die Grundplatten von unten keinen Halt bieten. (Die Alternativen, dass man Straßen auch komplett mit Steinen dank SNOT-Technik oder mit Fliesen bauen kann, lasse ich mal außen vor.)

Mittelstreifen

Zwei neue Straßenplatten nebeneinander mit Zaun, Blumen oder Leitplanke abgegrenzt

Animiert: Variationen für einen Mittelstreifen

Wer an Aleen oder große Straßen denkt, hat hin und wieder auch bebaute oder begrünte Mittelstreifen im Sinn. Hier habe ich mich von den Kollegen von New Elementary inspirieren lassen und zwei Straßenplatten nebeneinander gebaut und diese mit Zäunen, Pflanzen und Leitplanken bebaut. Kann sich sehen lassen. Aber jenachdem wie viel man in die Mitte baut, fehlt natürlich auch Platz für die Überholspur.

Blumen trennen jeweils zwei Fahrspuren

Hoffentlich fährt keiner die Blumen platt

Leitplanke trennt jeweils zwei Fahrspuren

Leitplanke trennt jeweils zwei Fahrspuren

Fahrradstreifen

T-Kreuzung mit LEGO City-Gebäuden und Fahrzeugen

Mini City-Layout auf einer 48×48 Grundplatte

Ich habe ein modulares City-Layout auf einer 48×48 Grundplatte gebaut, auf dem neben City-typischen Gebäuden, auch die neuen Straßen und eine vier-Noppen-breite Fahrradspur Platz finden. Hinzugezogen habe ich die Straßenplatten aus dem Set 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln (siehe oben), zwei Gebäude aus der 60233 Donut-Shop-Eröffnung und eine Post-Filiale als kleines MOC.

T-Kreuzung mit LEGO City-Gebäuden und Fahrzeugen Nahansicht

Genug Platz für Autos und Fahrräder!

T-Kreuzung mit LEGO City-Gebäuden und Fahrzeugen

Hat es gerade geregnet – oder warum spiegelt es so?

Die Brücke

Fahrzeuge ober- und unterhalb der Brücke

Brückenbauwerk dank der Teile aus dem Set 7900

Wer sagt eigentlich, dass es nur Entweder Oder geben muss? In einem weiteren kleinen spontanen Layout habe ich die neuen Straßenplatten und die Brückenelemente aus 7900 Brückentransporter mit den vorherigen Straßengrundplatten kombiniert. Hier erstrecken sich vier neue Straßenplatten über fast einem halben Meter Länge (64 Noppen Länge). Und Stabil ist das ganze auch noch. Ich habe die Brücke mit drei Kilogramm belasten können, ohne dass diese sich auch nur einen Hauch durchgebogen hätte. Die Stabilität ist hier auf die großen Formteile (Brückenelemente und auch die neuen Straßenplatten) zurückzuführen.

Weitere Ansicht auf die LEGO Brücke mit den Straßenplatten aus dem Set 60304

Unten und oben Platz für alle Fahrzeuge!

Seitliche Ansicht auf die LEGO Brücke mit den Straßenplatten aus dem Set 60304

Brückenbauwerk: Die Brücke hält stabil

Fazit: 60304 Straßenkreuzung mit Ampeln

Ich persönlich werde meine vorhandene LEGO Stadt mit Eisenbahn-Streckenführung, modularen Gebäuden und natürlich den alten Straßenplatten vorerst nicht aufgeben. Ich nutze das neue Straßensystem aktuell für MOCs oder auch kleine LEGO City-Displays wie man oben im Abschnitt „Fahrradstreifen“ schon sehen kann. Aber durch die Platzersparnis des neuen Straßensystems könnte ich mir langfristig auch vorstellen, das neue System zu verwenden. Denn so viele Modulare Gebäude passen derzeit nicht in meine Stadt, da die Straßen doch einen beachtlichen Teil des Platzes rauben.

Eure Meinung

Wie steht ihr zu dem neuen LEGO City Straßensystem? Fehlen euch beispielsweise die Kurven – oder seht ihr auch neue Chancen im neuen Straßensystem?

Timon Freitag

LEGO-Enthusiast aus Köln, der sich für Städte, Züge und rockige Musik interessiert.

55 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Wow, was für ein Review am Abend, Timon! Ganz lieben Dank für die detaillierte Vorstellung. Schön, dass du schon ein Set ergattern konntest. 😀

    Ich mag das neue System. Der Wegfall von Kurven ist kein „Drama“; zumindest, wenn es eine Streckenführung innerorts sein soll. Und für alle Manhattan-Freunde wie mich ist dies so und so kein Beinbruch. 😉

    Was mir aber weniger gefällt ist die kleinere Spurenbreite. Dennoch siegt bei mir, auch dank deiner Vorstellung, die Neugierde. 😀

    • Zunächst danke für das sehr schöne Review!

      Ich möchte Abseits davon kurz auf einen Abschnitt der Mitteilung seitens Lego (im neuen Artikel) eingehen, den ich nicht nachvollziehen kann:

      „In Zukunft werden wir auch in der Lage sein, eine oder mehrere Straßenplatten in relevante Produkte des gesamten LEGO City Portfolios zu integrieren. Das war etwas, was uns mit der alten Version nicht möglich war. Wir glauben, dass dies ein großer Vorteil für die Kinder sein wird, da sie kein separates Straßenplattenprodukt kaufen müssen, um mit dem Bau ihrer LEGO City zu beginnen.“

      Ich halte diese Aussage für falsch und ehrlich gesagt für eine ziemliche Ausrede. Lego hat früher ganze Polizeistationen, Tankstellen und Feuerwehren auf Grundplatten gesetzt, zum Teil auch mit Fahrbahnen/Einfahrten etc. darauf. Zu sagen, dass die Integration von Straßenplatten in City-Sets früher nicht möglich gewesen sei, ist meiner Meinung also nicht richtig.

      Ich halte Legos Schritt aus einem weiteren Grund für problematisch:
      Man verabschiedet sich in immer mehr Themenwelten vom Konzept der Grundplatte und setzt lieber auf normale Plates als Grundfläche (was auch viele Vorteile hat, ich will das nicht grundsätzlich verteufeln). Sollte dies Teil der grundlegenden Strategie von Lego sein, dann ist es doch eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Entwicklung auch beispielsweise die Modular-Buildings erfasst, oder? Sie sind ja eines der letzten Produkte, bei denen Lego überhaupt noch auf Grundplatten setzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie überall auf Alternativen zur Grundplatte gehen, aber bei den M-Bs noch in Jahren die Grundplatten verwenden. Ich denke, das wäre zumindest ein ziemlicher Aufreger in der „M-B-Community“. Aber vielleicht täusche ich mich da auch, wer weiß schon, was in 2 Jahren ist. 🙂

  2. Ich habe als Kind ganze Städte zunächst mit den Straßenplatten „geplant“ und dann die Häuser drauf gebaut. Das war stabil, konnte bei Bedarf geschoben werden und sah toll aus. Wie soll das mit dem neuen Kram denn gehen? Allein die Varianten, die hier als Möglichkeiten zum Einsatz in einer Stadt aus/mit Modulargebäuden aufgezählt wurden, zeigen doch schon auf, wie sinnfrei diese Neuerung für Kinder & auch die erwachsene Kundschaft ist. Von dem geringeren Spielwert ganz zu schweigen. Was hat Lego bloß gegen die ganzen praktischen Basics?

    • Man kann damit die Teilezahl erhöhen und mit den Platten noch mehr Geld machen.
      Also Winzsets mit 900 Teilen, wovon 200 schon in die Straße gehen zu großem Preis.
      Ansonsten braucht das keiner.

  3. Wow, sehr cooles Review! Und tolle Bilder, auch die GIFs!
    Habe mit City nicht so viel am Hut, aber für die Modulars sehen sie schon interessant aus. Ich habe den Eindruck als ob die neuen Straßenteile eher zu großen AFOL MOCs passen (bei denen die Straßen und Bürgersteige ohnehin oft mit Fliesen selbst designt werden), anstatt ins Kinderzimmer. Schade dass die alten Platten für letzteres nicht beibehalten wurden. Komme schon ins Grübeln, ob ich meiner Modular Reihe nicht so einen Straßenzug spendiere. A propos, hätte hierfür noch eine 4. Möglichkeit: Aufbau auf den 16×16 Platten der LEGO Art Mosaics (6302092). Die haben die Höhe eines Standardbausteins, da würde sich der Bürgersteig deutlich abheben…

    PS „1978, lange vor meiner Geburt“… Da war ich schon auf der Welt (danke fürs vor Augen führen! 😛 😂)

    • An die Mosaik-Platten hatte ich auch schon gedacht, sind neben Schwarz in Olivgrün gelistet (6301768, aber nicht verfügbar). Muss man halt seine Stadt komplett in ein 16×16 Muster umkrempeln, günstig wird es nicht. Mein Stadtgrundriss ist zur Zeit 5×10 normale Platten groß (oder klein :-)), würde 10×20 16er Straßenplatten/Mosaikplatten ergeben, also ca. 200x 4,67€ = stolze 934 € nur für „Bodensanierung“ :-(.
      Ansonsten Danke Timon für die tolle Vorstellung. Die Idee mit der Brücke ist toll, werde ich sicherlich umsetzen. Ich denke, dass dieses System sich eigentlich für mehrere Levels, Rampen und Brücken besser eignet, scheint auch viel stabiler zu sein und benötigt keinen MDF Unterbau

  4. Klasse Review, Timon! Hab grad mal gemessen, mit dem neuen Straßensystem könnte mein Fairground Mixer leider nicht mehr in „verpacktem“ Zustand herumfahren, das schätze ich aber sehr. Somit ist mein vorläufiges Fazit: das neue System ist zwar interessant, aber für meinen Bedarf nicht flexibel genug, ich bleibe erstmal bei den alten Straßenplatten, die passen zu allen meinen Fahrzeugen. Wobei, die „leuchtenden“ Laternen interessieren mich sehr … hoffentlich bald bei Steine und Teile. Ganz viele Grüße!

    • Man kann doch die Platten an den Seiten ohne Probleme um 2 oder 4 Noppen verbreitern. Das ist doch das tolle an dem neuen System.

      • Das stimmt, aber ich bräuchte dann zusätzlich große Mengen von zwei Studs breiten Plates als Untergrund – breitere für einen Fahrradweg -, dazu Fliesen ohne Ende … Und ich müsste alle Bauwerke auf höheren Grund stellen. Ach, ich werde mir im kommenden Jahr das von Timon durchleuchtete Set in doppelter Ausführung kaufen und damit herumprobieren, mal sehen, ob der Funke überspringt.

  5. Besten Dank für eine Vorstellung die sehr tiefgründig ist und meine Fragen alle beantwortet haben, ohne sie vorher nennen zu müssen. 😀 Dankeschön!

    Für mich ist die neue Straßenvariante interessant. Da vieles bei mir platzmässig klein ist, kommt die Breite und die Flexibilität bestimmt gut an in meiner Steine Welt. 😉

  6. Mich würden die fielen übrig bleibenden Rampen stören.
    Aber eine Kombination aus alten Straßen und neuen für Brücken klingt echt cool

  7. Ich finde das neue System optisch furchtbar und es verschandelt ein über 20 Jahre etabliertes System. Ich hoffem Alternativhersteller werden diese Lücke füllen.

    • Das neue System sieht aus wie „gewollt aber nicht gekont“! Hier gibt es durchaus ein paar schöne Ansätze. Dennoch wirkt alles nicht so richtig zu Ende gedacht. Für die Vitrine mit einer in Reihe gestellten Modular Buildings oder auch kleine Mocs mag es interessant sein. Für große Städte finde ich es zu umständlich und auch viel zu teuer (da man ja neben der eigentlichen Anschaffung noch jede Menge umbauen muss). Da sind die alten Platten (trotz unzähliger Zebrastreifen, Noppen rechts und links und dass man nicht bedonders flexibel und alles vorgegeben ist) doch besser geeignet. Ich finde es wirklich unmöglich dass man nun die Modulars unterbauen muss um sie anzuheben. Auch dass man rechts und links die Straßen verbreitern kann, ist zwar ne gute Möglichkeit, aber auch wieder mit jede Menge Teilen verbunden. Warum hat Lego nicht gleich ein (Steck) System entwickelt was zu ihren Modulars passt, breiter aber eben auch flexibel ist?! Die neuen Speed Champion Autos sind doch jetzt auch breiter. Da hätten sie das ganze eben anpassen müssen. Ich habe mir nochmal ein paar alte Straßenplatten besorgt, werde mir die neuen aber mal angucken und sie evtl zum kombinierten nehmen. Ausschließlich für eine große Stadt finde ich es aber schlussendlich zu teuer. Davon abgesehen sieht das ganze von oben auch noch zu geflickt und nicht sonderlich hübsch aus.

  8. Wow, es lässt mich echt ratlos zurück wie unkritisch hier mit den neuen Straßen umgegangen wird, zunächst einmal ist die Höhe für jeden Citybauer der schon eine Legostadt hat ein Problem, das die neuen Straßen auch noch glänzen empfinde ich ebenfalls als störend, warum kann Lego nicht einfach die alte und neue Fariante anbieten?

    • Alles Neue hat den Nachteil, dass das alte nicht mehr aktuell ist. Wäre das ein nachhaltiges Argument, würde es nie etwas neues geben können. Philosophie-Modus aus.

      Ich finde dieses System gut, weil es konsequent modular ist. man hat hier alle Möglichkeiten umzubauen, zu erweitern und auch etwas drunterzubauen. Die kleinste Länge ist 8 Noppen (statt 32!) Da ist man viel flexibler in der Breite.
      Allein die Brück zeigt diesen Vorteil sehr schön. Bau mal ne Brücke mit Straßenplatten! Man könnte 16+16-Platten nehmen. Die haben aber Noppen. Man müsste also ohne Ende Fliesen drauflegen.

    • Schwachsinn und den Artikel noch mal lesen. Es wird sehr viel Kritik geäußert!

      Ich habe nur aus den 90ern Straßenplatten und jetzt keinen Platz. Wenn ich in dreien Platz für eine Stadt habe, dann werde ich mit den neuen Straßen arbeiten. Mir gefällt manches nicht, aber das alte System war auch nicht besser!

  9. Der Grund ist doch ganz einfach, nicht der Erfindergeist hat LEGO dazu getrieben, sondern die Aufgabe von Basisplatten aus Verpackungs- und Kostengründen. Bereits die Creator Häuser haben seit Jahren keine Basisplatten mehr, sondern die „normalen“ Platten, nur in größer.
    Nur noch als separate Teile kann man die Basisplatten bei LEGO kaufen und zwar nur bestimmte Farben. Lediglich bei Modular Buildings wird aus Kompatibilitätsgründen eine Basisplatte mit ausgeliefert.
    Dabei sind Basisplatten bei weit über 90% der LEGO Bauern überaus beliebt – bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Hier hat jemand aus dem LEGO Marketing wohlwissend, daß es eine sehr unpopuläre Entscheidung ist, dieses Vorgehen ohne Rücksicht auf Verluste durchgeboxt.
    Ich prophezeie, daß das hier vorgestellte Strassensystem von kurzer Verweildauer sein wird…

  10. Schade das es so keine Kurve mehr geben wird und das die Straße auch noch höher liegt als der Bürgersteig der Modular Buildings ist auch doof. An sich ein interessantes Konzept, aber mit zu viel fehlenden Feinheiten.

  11. Vorausschicken möchte ich, dass mir die neuen Strassen NICHT gefallen – auf rein „gefühlsmäßiger Ebene“.

    Viel von dem was für oder gegen die neuen Strassen spricht wurde hier oder anderswo (von mir und anderen) schon ausgebreitet.

    Daher möchte ich mich auf einige Dinge konzentrieren die bisher (meiner Ansicht nach) zu wenig beleuchtet wurden. Dabei geht es weniger um „altes“ vs. „neues“ System, sondern darum zu zeigen was im neuen System nicht passt.

    Da wäre einmal die fehlende „Rückwärtskompatibilität“.

    Alte City Häuser stehen auf einer Plate – damit sind sie (in der Regel) niedriger als das neue Strassen Niveau (das ist aber auch bei den „neuen Häusern“ der Fall). Damit muss ich aber erst aufbocken um auf Strassenniveau zu kommen. Ich muss eigentlich doppelt aufbocken um den „Gehsteig“ über die Strassenkante zu heben – Eigentlich wären Grundpatten wie es sie in meiner Kindheit gab nötig (also 8-16er „bricks“).

    „fehlende“ Gehsteige – – kein großes Problem – aber man muss in zusätzliche Steine investieren, da die weder bei den alten noch bei den „neune“ City Sets (nicht mal bei den Strassen-platten ) vorgesehen sind – Ausnahme die Einkaufstrasse (hier möchte ich auch die IDEE des Radwegs loben – allerdings gehört der – mit wieder zusätzlichen Teilen – erweitert.

    Vermischung von Strassenplatten mit Spielsets – Familienhaus, Skaterpark, … dadurch dass Strassenplatten inkludiert ist wirken die „Sets“ als solche überteuert für den „nicht Strassen“ Content.

    Nun zu den Strassen an sich – Abgesehen von den oben erwähnten vermischten Sets haben wir eigentlich nur ein „wirkliches“ Strassenset – nämlich die Kreuzung.

    Die eigentlich keine ist, sondern maximal eine T-Kreuzung.

    Ehrlich gesagt, finde ich diese „Kompromisslösung“ genauso schlimm wie die „doppelpacks“ bei den alten Strassenplatten (Sortenrein wäre die Lösung)

    Das Set hat „leider“ nur 4 Strassenplatten und 1 Zusätzlichen Zebrastreifen – ich brauche also mindest noch ein zweites Set um eine Kreuzung zu bauen (dann fehlen aber immer noch zwei Zebras…

    Meiner Meinung nach hätte es zwei Sets geben müssen – ein Kreuzungsset mit 5 Platten inkl 4 Zebras (dann gerne für 30 Euros) und ein „Geradenset“ mit 4 (oder 8) geraden Stücken .- Oder machen wir 4 16er + 4 8er (ohne Zebra) für „echte“ Fexibilität.

    Zudem bekommen wir zwar Ampeln, Strassenleuchten und Verkehrsschilder – nur finde ich das eher als Teaser – Ampeln hatten wir bei den X-tra Sets (4 Stück). Leuchten und Verkehrsschilderpacks könnten a la X-tra auch separat angeboten werden (also Strassenschilder brauchen wir noch viele verschiedene mehr)

    Insgesamt finde ich das neue System nicht durchdacht genug, und in der Produktvielfalt zu eingeschränkt – bislang wurde eher angeteasert als ein vollständiges System vorgestellt (was wir allerdings im alten System auch nicht hatten… ;))

    Rampen – ist das die Verbindung zu den Strassenklebestreifen ? 😉

    • Man hätte sich diese Fehlentwicklung schon denken können als die Klebestraßen auf den Markt gekommen sind. Die Straßen sehen jetzt aus wie eine Carrerabahn.

      Legosets sehen immer mehr wie Playmobil aus.

    • Das ist eine schöne Zusammenfassung der „Irrungen und Wirrungen“ des neuen Straßensystems. Ich möchte dem Ganzen noch einen wichtigen Punkt zufügen,
      den ich bisher noch nicht gelesen/gesehen habe:

      Die Abmaße des Systems im direkten Bezug auf die Abmaße der Spielsets.
      Viele Lego-Sets haben „feste“ Breiten, in Noppen ausgedrückt 16 oder 32 Noppen.
      Dies gilt z.B. auch für Modulars, die ich hier mal als Beispiel nutzen möchte.

      Einmal angenommen ich möchte das neue Straßensystem mit 2 Modulars nutzen, ergo eine Straße an eine 64 Noppen breite Gebäudereihe setzen, dann kann ich keinen Zebrastreifen verbauen. Die Straßen-Plates sind 16×16 Noppen, der Zebrastreifen 8×16 Noppen.
      (Simple Mathematik, 16 und 32 sind Vielfache von 8, daher braucht man immer mehrere 8ter)

      Gebäude 1 Gebäude 2
      |_________________________________|________________________________|
      |________________|________|________________|________________|8 Noppen|
      Straße 1 Zebra Straße 2 Straße 3 frei/übrig

      Damit ich an den Außenseiten der Gebäude Kreuzungen setzen kann, muss ich also weitere 8 Noppen füllen, aber bisher gibt es dafür nur den Zebrastreifen.

      Für mich heißt das im Umkehrschluss:
      +Entweder ich setze an JEDE Kreuzung Zebrastreifen um die 16/32 Noppenbreite zu halten
      +Oder ich lasse Zebrastreifen komplett weg.
      Beides sieht eher mau aus 😉

      Die angepriesene Modularität ist also stark beschränkt, sobald ich dieses Straßenset in vorhandene Sets integrieren will.

      Falls andere Straßen-Elemente existieren, werden diese vermutlich in den erscheinenden City-Sets enthalten sein und sind somit nicht für den „Massenkauf“ geeignet.
      Zumal Lego das Straßenset auf max. 5 pro Person beschränkt hat.

  12. Danke für das tolle Review. Ich habe ja gar keine Straßen in meiner Stadt. Ich fand diese breiten Straßen immer irgendwie nicht schön, um nicht zu sagen hässlich. Platz habe ich dafür auch nicht. Bei mir ist alles geflieste Fußgängerzone und die Autos fahren auf dem Ikea Regalboden😉. Dieses neue System würde vielleicht die Möglichkeit einer 16 Studs breiten Strasse schaffen. Ich werde das mal ausmessen und dann überlegen. Das Aufbocken der Modulars ist natürlich ne Aufgabe und würde einen Sack Geld kosten, aber mal sehen, die Variante mit dem erhöhten Fußweg gefällt mir sehr gut. Ansonsten find ich das alles nicht so übel, die Bauten mit den Blumen auf dem Mittelstreifen gefallen mir jedenfalls mehr, als so ne nackte Strassenplatte. Ja, wir werden sehen, ich mach’s vermutlich wie Susanne, mal ein zwei Dinger anschaffen und probieren.

  13. Zum Thema Kurven.

    Das neue System sehe ich erstmal noch nicht als endgültig ausgereift an, da wie man hier sieht gewisse Dinge noch zu lösen sind.

    Dennoch dürften auch Kurven machbar sein, nur muss man dann entsprechende Elemente entwickeln. Das sollte aber nicht das Problem sein, hier sei auf TrixBrix verwiesen, die selbst für Kurven im Gleisbereich gerade an Elemente arbeiten, um so die Gleise entsprechend zu integrieren.

    Wenn sowas ein Nischenanbieter hinbekommt, sollte das Lego erst recht hinbekommen.

    Zumindest kann ich das von so einem Anbieter wie Lego erwarten und bitte nicht damit kommen das wäre nicht möglich, mit solchen Aussagen hätte es nie bestimmte Dinge je gegeben.

    Grüße

  14. Dein sehr schönes, umfangreiches und detailliertes Review hat bei mir irgendwie erreicht, dass ich mir noch unschlüssiger bin als vorher. Klar, ich kann auf keinen Fall meine gesamte Stadt damit umrüsten (dafür müsste ich mir einen Job als Millionär suchen oder CEO bei LEGO werden und die Produktion einbehalten), aber irgendeine Spezialnutzung hätte ich schon noch gefunden (Brücken, ein Rollfeld für den Flughafen, Hafenkajen oder eine unterirdische Rennstrecke fallen mir da jetzt ein). Wahrscheinlich werde ich aber nicht darum herumkommen, mir etwas zu überlegen, da ja auch in den Sets (z.B. eben in der Einkaufsstraße) einige vorkommen, und zum Verstauben sind sie mir zu schade. Eine Autobahn habe ich schon vor Jahren aus 1 x 8 Kacheln gebaut, sodass auch diese Nutzung wegfällt.
    Das Fehlen einer Kurve empfinde ich als nicht ganz so schlimm, da denke ich, könnten vielleicht auch nächstes Jahr noch welche erscheinen. Das Hauptproblem ist, dann kommt der nächste (Simon z.B.) und jammert, dass keine Y-Straßen (also Aufspaltungen) gibt und so kein breiter Mittelstreifen beginnen und enden kann. Für solche Zwecke rate ich wirklich dazu, auf die Straßenplatten zu verzichten und selbst zu bauen. Wir schauen dann mal, ob das wirklich so viel günstiger kommt, dass man hier von einer drastischen Verteuerung (also über das „normale“ City-Niveau hinaus) sprechen kann. Gleiches gilt für die Modular-Building-Sammler: Wenn ihr eine Straße wollt, dann baut euch eine. LEGO kann nun auch nicht jede Themenwelt berücksichtigen. Was ist mit Friends? Eine Platte Höhe, kein Bürgersteig. Den Speed Champions? 6 und 8 Noppen Breite. Oder gar Technic? Der Bugatti (aus System-Steinen!) ist deutlich zu breit. LEGO hat von vornherein unterschiedliche Maßstäbe genutzt, da ist es jetzt schwierig, plötzlich die Universallösung zu finden, zumal jeder etwas anderes wöllte. Und jedem, der meint, das sei ja kein Problem, empfehle ich hiermit, sein eigenes Unternehmen zu gründen und mit LEGO in Konkurrenz zu treten. Dann sind alle glücklich.
    Ich jedenfalls finde die Straßenplatten auf jeden Fall um einiges flexibler und nützlicher als die alten, insbesondere die Modularität setzt hier neue Maßstäbe für das Spielen im Kinderzimmer. Lediglich die Erhöhung auf zwei Platten Höhe finde ich schade, ist aber zwingend erforderlich, um z.B. die Straßenmarkierung einbauen zu können (sonst hielte diese ja nicht fest). Wäre meine Stadt nicht schon mit den alten Platten gebaut, würde ich sehr wahrscheinlich die neuen nutzen. Wer weiß, vielleicht steige ich doch noch um. Du, Timon, hast jedenfalls schön gezeigt, wie nützlich sie doch sind – allein schon die Blumenrabatten in der Mitte sind ja vorher unmöglich gewesen.

  15. Ich mag das neue System in Summe auch nicht! Optisch im Prinzip in Ordnung und auch die Modularität ist nett. Aber was genau spricht denn gegen die alten Platten? Man hätte da sicher tausend andere Varianten (Bushaltestelle, Verengung, Einbahnstraße, einspurig, zweispurig mit zwei Noppen Trennstreifen, Straße mit Fluss..) herausbringen können und das alles einfach einzeln verkaufen. Das ist auch total modular, günstiger (!), man kann viel einfacher große Städte /Anlagen bauen und so weiter. Und dazu kleine Sets mit Ampeln, Laternen, Schildern, Bushaltestelle und und und.

    Meine Güte: Das alte System war doch gut!

  16. Mir gefällt das neue System. Endlich entfernt sich City von „ausschließlich Polizei und Feuerwehr“ und macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. In den letzten Jahren wurde unter den Neuankündigen von City-Sets das immer wieder bemängelt. Außerdem wird hier jetzt endlich die Modulaität aufgegriffen, die Lego bietet. Mir haben bei den alten Straßen die verlängerten Bürgersteige der Modular Buildings immer nicht gefallen (die auch ganz schön ins Geld gehen). Die Modulars lassen sich einfach aufbocken, indem man sie auf eine Sperrholzplatte setzt.
    Einziges Problem für mich: Meine Stadt habe ich bis jetzt genau auf die alten Straßen ausgelegt und ich müsste sehr viel umbauen, um die neuen Straßen zu integrieren. Außerdem stören mich auch die fehlenden Kurven. Ich hoffe, dass Lego in den nächsten Jahren die Serie jetzt fortsetzt und es nicht nur bei diesen Sets bleibt.

  17. Vorab: tolle Review.

    Mich stören vor allem zwei Dinge: die Breite Kreuzungen. Beides im Review angesprochen aber ich empfinde es als deutlich störender.

    Das normale Kurven nicht möglich sind ist eine Sache, Wie soll bitte irgendein LKW mit Auflieger da um irgendeine Kreuzung kommen? Ich meine, in RL ist das teilweise schon recht eng aber so extrem ist es doch eher selten. Erst recht nicht in großen Städten. Die Feuerwehr kann leider nicht zu Ihrem brennenden Haus kommen, die Drehleiter passt nicht um die Kreuzungen. Toll… Die alten Straßen waren schon eng aber jetzt wird es endgültig übertrieben.
    Lösung 1: die Straße mit weiteren Steinen erweitern. Teuer Spaß. Alternativ alle Kreuzungen mit Ampeln versehen und diese soweit nachhinten setzen damit Raum zum rangieren entsteht, natürlich wirkt das aber auch nicht.

    Was mit tatsächlich gefällt sind die Möglichkeiten im Brücken und Schnellstraßenbau. Auch wenn gerade diese zwingend wieder verbreitert werden müssen.

  18. Vorstellen könnte ich mir das Lego irgendwann tatsächlich die Baseplates abschafft und durch 32×32 Plates ersetzt,

    Die könnten auch zum Nachrüsten genutzt werden.
    Oder aber das Experiment scheitert nach 1-2 Jahren.

    Vielleicht könnte Lego auch tatsächlich 2-Gleisig fahren. Das neue System für City und in der Breite reduzierte Straßen-Baseplates um das „Bürgersteigproblem“ zu eliminieren ^^

    Cheers,
    Alex

  19. für 90 prozent der kunden und deren spiel- bauverhalten wird dieses neue system seine potenziellen verbesserungen nicht ausspielen können.
    seine nachteile und den höheren preis werden allerdings 100 prozent der kunden tragen müssen.
    aber das war eigentlich seit der ankündigung klar.

    nachden ich die platten jetzt im einsatz sehe, wird für mich noch ein weiterer, subjektiver nachteil, deutlich:
    ich finde das system optisch einfch nicht schön. die ganzen fugen durch die eingefügten kleineren fliesen ergeben einfach ein unrundes bild.
    und ich mag es zwar, wenn ein stein glänzt, aber eine ganze straße muss nicht unbedigt glänzen.

    trotzdem respekt für das ausführliche „in depth“ review. auch wenn ich zu einem ganz anderen fazit gelange und meine anfängliche skepsis nicht vertrieben, sondern eher bestätigt wurde.

    • Woher kommen diese 90% eigentlich? Gibt es dazu eine fundierte Quellenangabe?

      • meine güte, ich bin kein journalist. ich muss bei dem subjektiven senf, den ich hier dazugebe, keine journalistische sorgfalt walten lassen oder quellen nennen. es ist eben nur ein kommentar. nicht mehr und nicht weniger. man schießt halt aus der hüfte. und manchmal schießt man dabei halt daneben. 😉

        aber glaubst du wirklich, dass ich mit meiner einschätzung so weit daneben liege? lass es von mir aus auch nur 80 oder 70 prozent sein. das reicht eigentlich auch schon, um die objektiven nachteile, die dieses system hat, deutlich schwerer zu gewichten als seine potenziellen vorteile.
        keine kurven, hoher preis, geringe spurbreite, etc. das lässt sich einfach nicht wegdiskutieren. die allermeisten legobauer sind immer noch kinder (90%?), die möglichkeiten durch die neuen straßen, sind aber eher etwas für den anspruchsvollen städtebauer, und selbst wenn man diese neuen möglichkeiten nutzen würde, bleiben die nachteile ja weiterhin bestehen. nicht nur für die kinder, auch für afols. oder ist es wirklich realistisch, dass jetzt alle afols mit stadt-layout jetzt plötzlich jubilieren und planen umzusteigen. den eindruck kann man zumindest nicht wirklich gewinnen.

  20. Danke für das gute Review mit vielen guten Bildern…

    Da ich zum Einstieg in meine Lego Welt was Grundplatten angeht und Straßenplatten von Anfang an Fremd gegangen bin, da mir 1. die Farbauswahl der vorhandenen Lego Bauplatten zu dürftig war und 2. die Straßenplatten zu teuer und zu seltsam zusammengestellt waren, bin ich auf die alten Platten (zum glück) nicht angewiesen..

    In meiner Lego Stadt befinden sich momentan 4 Kurven 10 gerade Platten und eine T-Kreuzung… die Kurven lasen sich tatsächlich nicht durch Kreuzungen ersetzen und sind wichtig … und selbstverständlich kann man auch ein Haus neben einer Kurve stehen haben (wie in der echten Welt auch)…. ich gehöre auch nicht zu den Erwachsenen die alles gefließt haben müssen, im Gegenteil, will ja meine Minifiguren ständig und regelmäßig leicht umsetzen können… und gerade auch Parkbuchten zu haben, kleine Mauern, Laternen, Straßenschilde usw. oder eben Grünstreifen finde ich gut…

    die Idee mit der Brücke ist das einzige was sich überzeugt und einen nutzen für die neuen Straßen bei mir ergeben würde…. ansonsten sind sie absolut unbrauchbar für meine Lego Welt… ich hätte es auch besser gefunden wenn die alten Platten moderner, vielfältiger dahergekommen wären und dann einzeln verkauf würden so das jeder dann nach Bedarf hätte kaufen können… auch Kurven!

  21. Das ist mal ein wirklich ausführliches Review, danke!
    Optisch… solala. Trotzdem find ich das System interessant, vor allem durch deinen Lösungvorschlag mit Baseplate auf Baseplate. 🙂

  22. Ich muss ja ganz ehrlich zugeben das der Gesamteindruck wenn alle neuen 2021 City Sets zusammengesteckt sind, wie jetzt im neuen Brickstory Video am Ende, doch echt positiv und stark ist, schaut euch das Mal an.

    Für ein Kind das mit diesen City Sets einsteigt kriegt es nach einigen Sets direkt ne riesen Spielfläche und (man muss sich ja in das Kind hineinversetzen) ne komplette Lego Innenstadt im Kleinformat. Quasi das was Erwachsene sich in ganz groß anlegen mit etlichen Modulars hast du hier durch die neuen Strassenplatten Schnurstracks hergerichtet. Das ist ne wirklich tolle Optik am Ende des Videos, da geht das Konzept einfach auf.
    Klar wäre das auch schon mit baseplates möglich gewesen, aber durch das neue Konzept ist es ja viel modularer, kleinere Häuser und Parteien einfach schnell umstecken ist halt auch fürs Kind ein Wahnsinns improvement.

    Also, ja, wo ich sonst immer ziemlich negativ bin was Lego bzw. Lego News angeht, bin ich hier bei dem City „Reboot“ mit neuem Straßensystem doch echt vollkommen überzeugt. Das hat Konzept, das hat Sinn und das sieht beeindruckend aus wenn man erst Mal einige Sets zusammengesteckt hat.

    Und für Modulars sind sie auch super, da die Modulars schon Bürgersteige haben und die Straßen, anders als die Grundplatten, eben keine, und da du mit ner kleinen Änderung und den 2×2 plate modified Fliesen 33909 den Bürgersteig eine Plate anheben kannst so daß es einen realistischen Bordstein gibt und die generelle Vertiefung der Straße.
    Man müsste allerdings die Modulars auf 16×16 (und kleinere) Platten stellen um am Ende auf die richtige Höhe zu kommen. Schaut Mal in das Video von „Brick’n It welches „New Lego Road Plates… Solved“ heißt. Der zeigt auch da richtig schön was möglich wäre..
    Würde es allerdings nicht ganz so machen wie er, sondern generell die Grundplatten weglassen.
    Klar wird es was kosten eine Schicht mit 16×16 (und bisschen was kleineres um wie im Brick’n It video 1×4 anklick slots übrig zu haben) zu ersetzen und dann da drunter noch Mal mindestens einen Rahmen zu ziehen, aber irgendwie motiviert das auch, es gibt mir einen Grund noch Mal an meinen Modulars zu bauen und das alles noch Mal neu aufzuziehen was ja eben auch Spaß macht.
    Ich bin hier echt zuversichtlich und freue mich auf die Straßen, kann aber auch jeden verstehen der nicht umsteigen möchte.

  23. Danke für das Review!

    Mit Sicherheit hat das neue Straßenplattensystem auch seine Vorteile und ist vor allem für diejenigen geeignet, die noch nicht groß ihre Stadt geplant bzw. noch nicht viele (alte) Straßenplatten auf Lager haben.
    Ich habe auch kein Problem mit diesem Extra-Set – wenn man es nicht will, kauft man es nicht.

    Aber in allen größeren City Sets nun das neue Straßensystem zu verbauen, gefällt mir nicht: Es erhöht den Set-Preis oder nimmt Steine für andere Details weg, die Spurbreite ist zu gering (zwei Autos nebeneinander müssen sich aneinander quetschen – das sieht hässlich und unrealistisch aus) und für die Erhöhung bisheriger Sets, den Zubau von Bürgersteigen etc. sind noch viel mehr Steine notwendig als es mit den (alten) Straßenplatten notwendig waren.

  24. Vielen Dank für dieses überaus ausführliche Review mit sogar erster Ideengebung! Hut ab!

    Ich habe als Kind noch mit den hellgrauen Straßenplatten mit zweimal 8×32 breiten bebaubaren Streifen gespielt. Damals hat es mich schon gestört, dass ich kaum einfache Basisplatten hatte, sodass an die Straße grenzende Gebäude immer leicht schief standen. Und natürlich war da auch wenig zu individualiseren. Um so mehr begrüße ich diese äußerste Flexibilität des neuen Systems und bin gespannt, in welcher LEGO Stadt, es als erstes großräumig verbaut wird. Aber dank der Rampen, ist es auch mit den älteren Platten noch kompatibel.

  25. Ich habe mir mal Gedanken zum Thema „Modular-Häuser und neue Straßen-Teile“ gemacht:
    http://treczoks.net/Modular/Road%20Modules%201.1.pdf (Englische Version)
    http://treczoks.net/Modular/Strassenmodule%201.1.pdf (Deutsche Version)
    Ich werde sehen, dass ich meine Modular-Häuser so „unterbringe“. Was Ampeln betrifft, muss ich noch sehen, wie ich die baue, aber wenn, dann auf jeden Fall elektrifiziert, auch wenn es Fremdteile sind…

    • Hi!

      Auch ich habe mir bereits Gedanken dazu gemacht und versuche gerade auch ein System zu entwickeln. Mein modulares City-Layout (siehe Abschnitt Fahrradstreifen) ist ebenfalls unter den Platten nach einem bestimmten System aufgebaut. Leicht anders als du es vorgeschlagen hast. Als leidenschaftlicher Radfahrer finde ich 8 Noppen für einen Radweg dann doch etwas zu weit – zumindest in einem kompakteren Stadtlayout.

      Vielleicht kann man sich ja hier mal zusammentun. Hier bin ich an weiteren Austausch stark interessiert 💪

      Viele Grüße!

  26. Also!

    In „response“ auf Legos Statement…

    Ich hab plötzlich im Kopf: „Alles ist so Super, Super! Super! Super!…“

    Substanz hatte das Statement ja wenig – und wie angedeutet – Ein Statement zu dem Zeitpunkt ist kein „gutes“ Zeichen.

    Womit LEGO aber recht hat – die Strassenplatten lassen sich leichter in „andere“ Produkte integrieren – weil die maximale Dimension eben „nur“ 16×16 Studs ist.

    Aber genau das integrieren „zwingt“ das Strassensystem dem Käufer auf – also wenn man das Haus (wasauchimmer) will, dann kriegt man die Strasse dazu, ob man will oder nicht. Also anstatt der Option sich Strassen dazu zu kaufen, muss man die Strassen (mit)kaufen. Und das macht das Haus (was auch immer) nicht gerade billiger… 😉

    Aber einen Schritt zurück.

    wenn ich mir die alten Kommentare in Erinnerung rufe, dann war bei Ankündigung des neuen Systems die Reaktion durchaus „eher“ Positiv – das hat sich aber in vielen Fällen ins eher negative verkehrt. Mehr Youtuber (die ich schaue) die vorher Positiv waren sind jetzt Negativ – als umgekehrt. Wobei der englischsprachige Raum da eher entspannt zu sein scheint.

    Ich denke, dass nicht die Tatsache, DASS es ein neues System gibt kritisiert wird, sondern die endgültige Umsetzung.

    Die „wirklichen“ Vorteile wiegen (für viele) eben (noch) nicht schwer genug die Nachteile auzuwiegen.

    Ich denke Lego streicht zwar einige offensichtliche Vorteile heraus, aber das ist nicht genug. Das präsentierte System ist nicht „vollständig“

    Vorteile: man kann die Straßen besser „Customizen“ – also mit den 8er Platten lassen sich schön „nichtquadratische“ Strassennetze bauen (leider sind die 8-er nur in zwei Sets drinnen und bislang nicht in einer „Basisstrassenbox“). Und breitere Strassen lassen sich durchaus besser bauen – aber ganz ehrlich – das Legoland braucht keine Autobahn 😉

    Das wars für mich aber auch schon…

    Nachteile

    Preis – für ungefähr dieselbe Strassenlänge zahlt man jetzt doppelt so viel (nicht ganz, aber das „Zusatzgedöns“ hat man ja bislang auch in den billigen Xtra Sets bekommen (Laternen, zwar andere, Ampeln – dafür 4) also mit alten Platten + Xtra ist man bislang „besser“ gefahren für dieselbe Strassen-LÄNGE

    Breite – es lässt sich schwer bestreiten – die alte Strasse war 20 Noppen breit (und das ist mir gerade breit genug) – jetzt sind es 16. Und es fehlen die Randmarkierungen. was wäre technisch so schlimm gewesen die Strasen einfach 16×20 breit zu machen 😉 (oder von mir aus 20×20 – oder und – wegen Kreuzung)

    Höhe – Strassenniveau liegt ÜBER dem ungepflasterten Gehsteig, mit Pflasterung am selben Niveau – im alten System war die „Bordsteinkante“ sozusagen inkludiert. – Hier beziehe ich mich nicht auf die Modulars, sondern rein auf City/Creator 3-1.

    Gehsteige – diese fehlen bei den meisten City Gebäuden (Creator hat sie (Spielzeugladen, Cafe/Zoohandlung)). damit muss man die Strasse erst recht „verbreitern“ . genauso verhält es sich, wenn man das „gedöns“ das mit der Kreuzung mitkommt anklipsen will – hat man ein Gebäude an der Strasse braucht man Platz zur Strasse hin damit man Laternen/Ampeln/Schilder anbringen kann – es ist nicht 100%-ig Kompatibel – weder zu alten City Gebäuden noch zu den neuen – auch das Moderne familienhaus steht in wirklichkeit ohne Gesteig direkt an der Strasse 😉

    Das Baseplate/Plate Problem spreche ich jetzt nicht wirklich an – das ist grundlegend – City/Creator/Andere Gebäude sollten (wie früher) auf Baseplates kommen – ist aber anderes Thema…. – (Modulars betrachte ich jetzt weniger ist ein AFOL Problem, das sich lösen liese…)

    Ich meine ein Neues System ist nicht von vorneherein abzulehenen – aber die konkrete Umsetzung ist MMN „less than ideal“

    Leider verkauft Lego das auch nicht „richtig“ …

    es fehlt noch so viel (was hoffentlich noch kommt)

    Beispiele:
    Packs mit Verkehrsschildern
    Es fehlen Basesets mit 8-er breiten Strassen

    Oder warum sind da so viele Rampen dabei …

    Ein Argument für die neuen Strassen wäre, dass man damit sogar Brücken „harmonisch“ einbinden könnte… – aber dann wäre es besser wenn die Strasse dann noch höher wäre – ahhh dafür sind die Rampen da 😉

    möglich wäre aus eine Strassenplatte mit „Schienen“ für einen Bahnübergang – würde mir gefallen

    Ich meine, wenn uns LEGO Hinweise gegeben hätte was man mit den neuen Strassen noch so anfangen könnte – bzw. was geplant ist, dann wäre der „Ärger“ vielleicht etwas „geringer“.

    Für mich ist der größte Nachteil halt die „Strassenbreite“ – alles andere lässt sich (leichter) lösen – eine „Verbreiterung“ ist zwar möglich aber „fliesenintensiv“

    Und der Preis von City generell – 20-30% weniger bei großen Sets… der Teilepreis sollte so um die 10ct liegen und nicht wesentlich höher TROTZ der großen Teile…

  27. Ich muss zugeben bisher stand ich dem neuen System eher ablehnend gegenüber. Heute habe ich gelernt, es hat auch Vorteile. Jedoch sind die Nachteile nicht weg zu diskutieren! Als Ergänzung zum bestehenden System wäre das vermutlich eine tolle Sache, aber als vollwertiger Ersatz taugt es nicht. Bleibt wohl nur der Griff zu Alternativen…

  28. Ich zitiere mal kurz aus dem offiziellen Statement von Lego…

    „In Zukunft werden wir auch in der Lage sein, eine oder mehrere Straßenplatten in relevante Produkte des gesamten LEGO City Portfolios zu integrieren. Das war etwas, was uns mit der alten Version nicht möglich war. “

    Ähm… Warum genau war das mit der alten Version nicht machbar? 🤔
    Vor jedem Gebäude auf einer 32×32 Grundplatte hätte auch eine gerade Straße liegen können. Wenn man spendabel gewesen wäre, hätte man einem Gebäude auch drei Straßenplatten beilegen können, die einmal um die Ecke führen.
    In sofern ist die Aussage von Lego ja mal absoluter Blödsinn!

    Was nun die „überzähligen“ 6 Noppen zur Kompatibilität mit den Modular Buildings angeht. Wenn man nicht dazu geneigt sein sollte, seine Gebäude einfach 6 Noppen vorzuziehen, dann eignet sich der Platz doch bestens um den fehlenden Fahrradweg zu ergänzen! 😉

    Sorry, aber für mich stellen die neuen Straßenplatten einfach keine Alternative dar.

  29. Interessant, dass Kommentare unter dem Statement nicht erlaubt sind.
    War das ein Wunsch von Lego?

  30. Ich bin absolut nicht im Thema City. Mich würde interessieren, wie viele Noppen die Autos auf den Bildern zum Gehsteig und dem Mittelstreifen haben (Das grüne und das Taxi). Auf den Bildern sieht man ja sehr gut, dass die definitiv zu breit für die Straßen sind. Ich hoffe mal das sind die besagten 8 Noppen breiten sind.

  31. 6 Noppen Spurbreite? OMFG! Das ist doch Mist, wirklicher Mist. Warum schränkt man sich so ein? Über alles andere könnte ich zähneknirschend hinwegsehen, aber das
    mit der Spurbreite geht mir nicht rein.

    Bei Thalia gibts die alten Platten gerade noch sehr günstig.

  32. Aktuelle Notizen

    Ich kann mich eigentlich ganz gut anfreunden mit dem neuen System, auch wenn 16 Noppen Breite prinzipiell zu schmal sind für die aktuellen City-Fahrzeuge, ganz zu schweigen von den neuen Speed Champions. 20×20 scheint mir die bessere Größe, hätte dann aber gar keine Kompatibilität mehr mit 32x32er Baseplates. Für meine kleinen 4 Noppen breiten Modelle passen sie jedenfalls perfekt. Die ersten Baseplates aus den frühen 1980ern hatten ja auch nur 14 Noppen breite Straßen.

    Übrigens gibt es neben der 16×16 Straße und dem 8×16 Zebrastreifen auch eine 8×16 Straße ohne Zebrastreifen im Stadtzentrum 60292. Eine Straße in 16×32 mit Zebrastreifen ist also kein Problem.
    Auch mit den Fugen kann ich gut leben, wenn ich im Gegenzug die jeweils die Wahl habe, eine Kachel mit oder ohne Streifen oder was ganz anderes wie eine „Bremsschwelle“ einzusetzen.

    Und wo es benötigt wird, kann man mit 8x16er Platten je nach Wunsch noch einen Streifen Straße, einen Fahrradweg oder einen Bürgersteig daneben setzen. Damit ist man auf einer 32x32er „Platte“ so flexibel wie nie zuvor. Ich denke, auch Kurven wird es über kurz oder lang geben, falls sich das System etabliert. Mit einer 24x24er Platte sollte sich gut was machen lassen. Vielleicht kommt ja auch noch eine 8x8er Platte dazu.

    Womit ich ein Problem habe, sind die Preise der Sets. Die sind allesamt total überzogen. Schon 20,- € für 112 Teile beim Straßenset 60304 sind jenseits von gut und böse. 1 kg ABS sollte Lego für weniger als 1€ bekommen, da sollen sie uns nicht mit Materialkosten für die ca. 37g schweren Platten ankommen. Und so hoch kann der Ausschuss auch nicht sein, dass sich die Preise erklären lassen. Der Held der Steine hat da m.E. eine realistische Kostenbewertung in seinem Video zu den City-Sets mit den neuen Straßen. Vielleicht kommt Lego da ja doch noch auf den Boden zurück mit den Preisen. Mal sehen, wo sich die Preise für gebrauchte Platten einpendeln.

    Ich habe auf Baseplates nur eine Classic Space Anlage nur mit den klassischen Landeplätzen, T-Kreuzungen und Kraterpkatten. Ich habe also mit einem Reboot kein Problem. Ich kann mir aber gut eine „Unterfütterung“ mit Platten unter alten Baseplates und den neuen Platten vorstellen, um den Höhenunterschied auszugleichen und gleichzeitig über Eck eine Verbindung zu erzeugen.

    Für mich überwiegen daher die Vorteile der Modularität der neuen Platten die Nachteile.

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