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LEGO Disney 43244 Elsas Winterpalast im Review

Like Ice in the sunshine... | © Frauke Paetsch

Der Winter zieht übers LEGOLAND. Zumindest in Arendelle… Wir folgen Elsa in die eisigen Höhen und ihren neu erbauten LEGO Palastes.

Winterpalast die Dritte – zumindest für uns. Insgesamt ist es die sechste Version, wenn man Duplo mitzählt. Dieses Jahr gibt es sogar zwei neue Versionen. Es ist mit LEGO Disney 43238 Elsas Eispalast auch ein 4+ Set erschienen. Der Winter- oder Eispalast ist damit schon fast ein Klassiker bei LEGO. Von der Anzahl her sind es fast so viele Versionen wie beim Millennium Falcon – wenn ich denn richtig gezählt habe. Lohnt der Kauf der aktuellen Variante?

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Der Karton überrascht mit dem noch recht neuen Design der Schachtel. Für mich war bisher der einzige Vorteil das einfachere Öffnen. Ich mag diese Eindrücklaschen nicht und daher freue ich mich immer, wenn ich an einem Karton Klebelaschen vorfinde.
Die Bilder folgen dem bekannten Schema mit dem Modell in passender Landschaft auf der Vorderseite und den Details auf der Rückseite. Es gibt mehrere kleine Anleitungshefte, so dass das Modell auch von mehr als einer Person gleichzeitig gebaut werden könnte.

Figuren

Bei den Figuren ist nur das Rentierbaby wirklich interessant. Elsa, Anna, Olaf und Kristoff gab es schon mehrfach in diversen Varianten.

Zusammenbau

Der Palast besteht aus drei Teilen, die einzeln gebaut und später zusammengesteckt werden. Von vorne betrachtet werden die einzelnen Teile von links nach rechts gebaut. Der linke Flügel enthält ein Bett und einen kleinen Tisch mit einem Kristall und einer Kugel.

Für den mittleren Teil werden die Tüten zwei, drei und vier gebraucht. Bei der Basis wird gleich eine kleine technische Spielerei eingebaut. Die Treppe kann mit Hilfe von Zahnrädern nach vorne oder hinten „gefahren“ werden. Da werden dann mit Bauabschnitt drei Türen befestigt, die sich dann „automatisch“ öffnen. Die Türflügel sind neue Elemente in dem schönen schimmernden dunkelblau. Der Kronleuchter kann mit Druck von oben zum Absturz gebracht und somit die Szene aus dem Film nachgespielt werden. Die Bilder und Noten sind eher der Kreativität der Designer geschuldet als dass es sie im Film gegeben hätte. Aber irgendwie muss man das Schloss füllen, damit es auch genug Spielmöglichkeiten gibt.

Im zweiten Flügel gibt es nochmal ein Bett und eine Kiste mit Schneeschuhen und einer Möhre. Das zweite Bett und die Kiste machen noch weniger Sinn als die Bilder. Elsa erschafft sich den Palast, weil sie endlich frei sein möchte und weg von allen. Sie hat Angst, ihre Schwester zu verletzen und will sie nicht in ihrer Nähe haben. Warum sollte sie dann also ein Bett für sie erschaffen? Außerdem kann Anna in der Kälte gar nicht dauerhaft leben. Und warum sollte da eine Möhre sein für ein Rentier, das sie gar nicht kennt? Natürlich verstehen wir die Intention dahinter. Die Assistentin hat sich daran aber wirklich sehr gestört, weil es auf Basis des Filmes keinen Sinn macht. Auch das Lila und Pink hat sie sehr hier sehr gestört – auch das entbehrt jeglicher filmischen Grundlage.

Als letztes wird noch die Spitze mit den beiden Schränken (oder Tresor?) für Krone und Becher sowie dem Balkon gebaut. Es war schon etwas lustig wie sich die Assistentin dabei die ganze Zeit über die Widersprüche des Sets mokiert hat: Wenn das tatsächlich Tresore aus Eis seien, dann kann man die Sachen ja ganz einfach rausholen in dem man den Tresor schmilzt oder einschlägt.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit: 43244 Elsas Winterpalast

Ganz schlau werden wir aus dem Set nicht. Ein Baby-Rentier kommt im ersten Teil nur am Anfang des Films vor. Der Schlitten war aus Holz und hatte bei der Fahrt zum Nordberg kein Eis mehr geladen. Es gab keine Bilder oder sonstige sichtbare Deko außer des Kronleuchters im Palast. Das zweite Bett (für Anna?) sowie die Kronjuwelen ergeben keinen Sinn. Die Spielfunktionen mit dem Kronleuchter und den sich öffnenden Türen sind ganz nett aber insgesamt überzeugt uns das Set einfach nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass es schon ein paar Varianten gibt und sich die Details etwas gezwungen anfühlen. Wer noch keinen Eis- oder Winterpalast hat, der bekommt ein nettes Modell mit schönen Teilen. Wer aber schon eines der Vormodelle hat, der braucht diesen hier nicht.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Schöne blauen Türen
  • Neue Teile
  • Nette Spielfunktionen
  • Details passen nicht zum Film
  • Unlogische Zusammenstellung der Figuren/Inhalte

Benotung 🎵

Gesamtnote: 6
  • Umfang & Bauspaß: 7
  • Optik & Farben: 7
  • Bespielbarkeit: 6
  • Preis/Leistung: 6

Von 1 (mau) bis 10 (wow)

 

Eure Meinung!

Wie gefällt euch die Neuauflage des Winterpalasts? Stören euch die unpassenden Ergänzungen? Oder findet ihr es eine schöne Ergänzung zum spielen? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Naja also die anderen größeren Varianten (14+ Version ausgeschlossen) hatten meistens in der Mitte einen Essbereich der auch nicht viel mehr Sinn gemacht hat. Meiner Meinung nach sollte anstelle des kleinen Rentiers Sven dabei sein. Was mich an dem Set noch stört sind die Bäume. Zudem hätte ich mir eine längere Treppe gewünscht. Anstelle von Anna Kristoph und Sven wären meiner Meinung nach zur Abwechslung mal eine Minidoll von Hans, den Begleitern des Herzogs von Pitzbühl sowie den Arendelle Wachen meiner Meinung nach besser gewesen. Dann würde die Funktion mit dem Kronenleuchter mehr Sinn ergeben, weil es akkurater zum Film wäre. Vielleicht allerdings schon mit Minidolls erscheint vielleicht mal ein halbwegszerstörter Palast oder diese Szene als Diorama. Sowas hatten wir von Lego bisher noch nicht.

    • Wir dachten am Anfang, dass das kleine Rentier Sven sein soll. Das kann man so interpretieren. Aber dann müsste auch Kristof in der jüngeren Version dabei sein.
      Hans oder den Herzog fänden wir auch toll!

  2. The Storytelling Brick

    15. Juni 2024 um 10:51

    Was bei Star Wars der X-Wing und der Landspeeder sind, ist bei Frozen der Eispalast. Beim vorgestellten Set fällt mal wieder die teure Einpreisung auf, verglichen mit dem, was am Ende vor einem aufgebaut steht. Auch einen allzu großen Spielwert (am “Gebäude” selbst, das eher eine Fassade ist) sehe ich nicht – zwei Betten, zwei Notenständer. Bei beiden keine wirkliche Interaktion gegeben, da keine Settiefe vorhanden ist. Klare Keinekaufempfehlung! Geld lieber sparen und dem quengelnden Kind stattdessen etwas anderes kaufen.

  3. Wohl so ein Fall, wo man einfach irgendwas im Programm haben muss, aber das Thema eben maximal ausgelutscht ist, bis vielleicht ein dritter Film kommt. Den Kids dürfte es Schnuppe sein, aber klar, man braucht nicht jedes Jahr einen neuen Palast und als Erwachsener kann man da eh nichts rausholen. Die Preise sind ja eh schon länger völlig abgehoben.

    • Den meisten Kindern sind solche Feinheiten mit Sicherheit egal, das denke ich auch. Ob man den Preis dann bezahlen möchte, ist Sache der Eltern (oder Tanten/Onkel, Großeltern)

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