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LEGO Icons 10497 Galaxy Explorer: Alternativ-Modelle im Review

Ikonen der LEGO Geschichte in einem Set vereint! | © Jonas Heyer

Die Alternativ-Modelle zum Set LEGO Icons 10497 Galaxy Explorer im Review: Mehr als nur ein Raumschiff!

Dieses Jahr feiert LEGO sein 90 jähriges Bestehen mit einigen Sets rund um ihre Geschichte. Zu diesen Sets gehören 10305 Lion Knights‘ Castle, 40567 Forest Hideout, 11021 ’90 Jahre Spielspaß‘ und nicht zuletzt auch 10497 Galaxy Explorer.

Letzteren hat euch Gerhard bereits ausführlich im Review vorgestellt. Wer einen detaillierten Blick auf das Modell möchte, kann sich dieses Review anschauen. Ich möchte euch heute die beiden Alternativmodelle vorstellen, deren Bauanleitungen ihr auf der LEGO Webseite herunterladen könnt. Da die Anleitungen noch nicht Online waren, als Gerhard das Rezensionsexemplar erreichte und ich ohnehin auch ein paar Worte zu diesem Set verlieren möchte, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich die beiden alternativen Modelle baue und vorstelle.

Dazu habe ich mir den Galaxy Explorer letzte Woche zugelegt und inzwischen alle drei Modelle aufgebaut gehabt. Wichtig vorab ist noch, dass nur der Galaxy Explorer selbst, so wie er auf der Box abgebildet ist, alle Teile des Sets nutzt. Dennoch kann immer nur eines der Alternativmodelle konstruiert werden.

Umfang und Zusammenbau

Beide alternativen Modelle, sowie das Hauptmodell, sind LEGO-typisch sehr spaßig zu bauen. Die Anleitungen werfen keine Fragen auf und dennoch kommen glücklicherweise meistens eine handvoll Teile pro Bauschritt dazu. Das trägt zu einem flüssigen Bauerlebnis bei, welches etwas Konzentration erfordert.

Die Teile selbst sind in gewohnter LEGO Qualität, was zu weiten Teilen natürlich großartig ist aber auch übliche Probleme mit sich bringt. Leider haben meine Scheiben den ein oder anderen Kratzer abbekommen… Das ist unschön und auch Gerhard bemängelte es in seinem Review. Kein Einzelfall also…

Insgesamt sind alle drei Raumschiffe vom Aufbau relativ ähnlich und unterscheiden sich vor allem in der Größe. Die Kanten und Formen, sowie das Anschrägen des Cockpit-Bereiches werden quasi genauso gelöst, wie im A-Modell. Das ist natürlich zu erwarten und auch nicht weiter schlimm aber es sollte angemerkt sein, dass man nach dem Bau des A-Modells hier von den Bautechniken nicht überrascht sein wird.

Modell A: Galaxy Explorer

Werfen wir aber zunächst nochmal einen Blick auf unseren Galaxy Explorer, das A-Modell. Und was soll ich sagen? Auch wenn ich Classic Space als Baujahr 1997 natürlich nicht erlebt habe und keines der Sets mein Eigen nennen kann, finde ich dieses Modell absolut gelungen!

Das Original aus 1979

Die Vorlage ist relativ gut getroffen, auch wenn der 497 Galaxy Explorer aus 1979 natürlich sehr viel simpler gebaut ist und weit weniger glatt und windschnittig aussieht. Was dem Set aus 2022 fehlt, ist der Landeplatz mit der kleinen Uplink-Station. Auch wenn das natürlich schade ist, verstehe ich, warum sich dazu entschieden wurde den Fokus auf das Raumschiff zu legen. Dadurch konnten alle Teile in den Bau des Galaxy Explorers, welcher ja auch der namensgebende Aspekt des Klassikers ist, gesteckt werden. Außerdem wird der Preis nicht in die Höhe getrieben. Dadurch, dass LEGO diese Grundplatten nicht mehr produziert, hätten die Designer wohl versuchen müssen, den Landeplatz aus kleineren Steinchen zusammenzusetzen. Da wären wir aber natürlich schnell bei 199.99€ UVP gewesen. Da sind mir 99.99€ doch wesentlich lieber.

Dubi Dam Dam Da Dubi Daba Dibidam…

Kommen wir zu dem, was das Modell aber bietet: Es hat genug Platz für alle unsere Astronauten, eine Mannschaftskabine, mit zwei Betten und jede Menge bedruckter Teile!

Außerdem sind natürlich vier Astronauten enthalten, welche im Prinzip genauso aussehen, wie die in 1978 eingeführten Classic-Spacemen. Ihr Helm wurde leicht generalüberholt, da der Kinnschutz doch gern wegbrach damals.

Das Modell lässt sich außerdem von Hinten aufklappen und beherbergt einen kleinen Space-Rover, genau wie das Original. Dieser ist supersimpel und hätte fast genauso bereits 1979 erscheinen können.

Spaceship, spaceship, spaceship!!!

Weiterhin können die seitlichen Düsen abgenommen werden und als einzelne Fahrzeuge benutzt werden. Das sieht natürlich absolut lächerlich und übertrieben aus, passt aber in den klassischen „if it fits, it sits“ Gedanken von LEGO!

Die bedruckten Teile sind an den Aufdrucken der späten 70er und frühen 80er orientiert aber auch ein paar Prints der 90er bekamen ein Remake. Es gibt hier verschiedene Eastereggs. Z.B. scheinen die Astronauten auf einer ihrer Konsolen das Arcade-Game „Asteroids“ zu spielen, welches passenderweise auch aus 1979 stammt. Mein persönlicher Favorit ist aber die Fliese, welche eine Aufnahme davon zeigt, wie unsere Astronauten einen Bionicle-Kanister untersuchen. So hat es Bionicle also doch noch ins Jubiläum geschafft. (Es tut mir übrigens leid für alle Bionicle Fans unter uns, die sich sicher auch ein Set zu ihrer Lieblingsreihe für dieses Jubiläum gewünscht hätten…)

Insgesamt ist der Galaxy Explorer ein grandioses Set und ich kann es jedem wärmstens empfehlen, der den Klassiker oder sonstige Classic Space Sets besaß aber auch jedem, der sich generell für Raumschiffe oder die Thematik Space interessiert.

Modell B: Space Cruiser

Das Erste der beiden Alternativmodelle stellt das Set 487 dar. Zwar fehlt der kleine Gabelstapler aber das Raumschiff selbst ist recht gut getroffen. Natürlich sieht dieses Modell weit weniger klobig aus, als das Vorbild aber man muss diesem natürlich zugute halten, dass LEGO damals wirklich kaum Sonderteile zur Verfügung hatte und quasi alle ihre Sets aus normalen Bricks gebaut waren.

Eines der ersten LEGO Modelle mit Minifiguren!

Viele der Bautechniken aus dem A-Modell, wie z.B. die Anschrägung des Cockpits, die Winkel an den Flügeln und auch Dinge wie die Düsen am Heck, sowie die Bautechnik, mit welcher die Scheibe eingesetzt wird, kommen hier erneut zum Einsatz.

Zum Landen hat dieses Modell auch die gleichen Landefüße, die manuell ausgeklappt werden konnten. Außerdem bietet das Cockpit zwei Minifiguren Platz.

Der hintere Bereich kann auch wieder aufgeklappt werden. Darin befindet sich eine Energiezelle, zumindest interpretiere ich das so. Hinter dieser befindet sich ein wenig Lagerraum für Werkzeuge.

Das Cockpit verwendet nahezug alle der bedruckten Fliesen, was sehr ambitioniert ist, teils aber auch sehr voll wirkt. Es erzeugt aber die Optik typischer 80er und 90er Sci-Fi Filme, mit viel mehr Knöpfen, als ein Mensch bedienen könnte.

Auch der weiße Pfeil an der Seite wurde als Bautechnik aus dem A-Modell übernommen. Da sich aber die alten Sets oft der gleichen Teile bedienten (was ja irgendwie der Sinn von LEGO als Bausteinsystem ist) finde ich das nicht problematisch, zumal diese Alternativmodelle ja auch an die Teile des Galaxy Explorers gebunden sind.

Nun habe ich schon auf zwei Bildern einen kleinen Space-Rover gehabt, welcher nicht Teil des Alternativmodells ist. Nachdem ich das Modell aufgebaut hatte, lagen vor mir noch eine gute Menge an Teilen, die irgendwie nach Verwendung schrien. Daher habe ich mal versucht mit denen etwas zusätzliches zu konstruieren.

Leider sind nicht zu viele blaue Steine übrig, weshalb es schwer war etwas wirklich großes daraus zu machen und sicher ist mein Modell nicht übermäßig gut gelungen aber ich habe mir mal ein paar Minuten genommen um zu basteln. Scheinbar spornt das Bauen von Alternativmodellen die Kreativität an.

Das Ergebnis: Ein kleiner Außenposten mit Transporfahrzeug. Wie gesagt, es ist kein super-MoC und sicher auch nicht ganz dicht aber ich finde, dass es durchaus einen „spacigen“ Look hat.

Hier noch ein zusätzliches Bild, falls es jemand von euch nachbauen möchte. 🙂

Modell C: Space Transport

Das letzte Alternativmodell ist dem Set 918 Space Transport von 1979 nachempfunden.

Zum Modell selbst gibt es nicht mehr allzu viel zu sagen, nachdem man die anderen beiden gebaut hat. Alle drei Modelle sind nuneinmal relativ ähnlich aussehende Raumschiffe, was vollkommen in Ordnung ist.

Elemente, wie z.B. die Düse und die „Lautsprecher“ an den Seiten kann man direkt von den anderen Modellen übernehmen, was Zeit beim Aufbau spart.

Das Modell selbst ist ein Einsitzer, dessen Cockpit zwar an sich geräumig aber so gut gefüllt ist, dass unsere Minifigur sich gerade so hinters Steuer klemmen kann.

Im Inneren kommen wieder die weißen Teile zum Einsatz. Was insgesamt cool gewesen wäre, hätte LEGO zusätzlich zu diesem Set die passenden bedruckten 1×6 Steine beigelegt mit „LL 918“ und „LL 924“, um die Modelle noch besser ihren Vorbildern anzupassen.

Es gibt hier ein wenig Platz für Ausrüstung an den Seiten des Schiffes aber ansonsten ist es gewissermaßen das Classic Space Äquivalent zum X-Wing in Star Wars, der einfache Sternenerkunder für einen Astronauten und dessen Grundausstattung.

Einen Trick hat das Schiffchen aber noch auf Lager, denn der hintere Teil des Daches kann abgenommen werden. Darin befindet sich die Energiezelle und eine weitere Steuerkonsole.

Was dem Modell aber fehlt, sind die Landefüße.

LEGO Alternativmodelle

6085 und ein Alternativmodell

Bis in die frühen 2000er hatte LEGO oftmals alternative Bauideen auf die Rückseiten der Kartons aufgedruckt. Zu diesen lag keine Anleitung bei und sie waren gewissermaßen Vorschläge für Kinder mit den Steinen kreativ zu werden.

Sie hielten sich nicht an die üblichen Anforderungen was Stabilität anging und waren zum Teil vollkommen abgedreht… auch zuweilen unästhetisch. Es sollte zeigen: Grenzen gibt es nicht mit der Fantasie!

Noch mehr fantastische alternative Ideen für 6085!

Ich habe damals einige Male versucht Modelle von den Boxrückseiten nachzubauen und bin als Kind daran meist gescheitert. Wobei gescheitert der falsche Begriff ist: Ich habe angefangen und als ich nicht mehr wusste, wie ich weitermachen sollte, habe ich irgendwie weitergebaut und ggf. auch die Teilekiste zu Rate gezogen. So entstanden Kreationen, die mit dem eigentlichen Ziel zwar nur noch bedingt viel zu tun hatten aber ich habe halt gebaut.

Auch großartig!

Heutzutage vermisse ich den „Baukasten-Aspekt“ von LEGO Sets. Auch habe ich oft das Gefühl, dass gerade City Sets zu viele Fertigteile enthalten, wie große Fensterfassaden. Selbst in den verhassten 2000ern gab es mehr normale Bricks und Plates in Sets und damit lässt sich natürlich einfacherer Bauen. Zudem waren Bautechniken damals einfacher, blockiger und für Kinder nachvollziehbarer. Ein Gebäude konnte erweitert werden, ohne dass die eigene Erweiterung daneben fehl am Platz aussah. Heute ist das eher schwierig bei vielen überdetaillierten Sets.

Kein Western-Set, eine ganze Western-Welt!

Das sieht man auch hier am Galaxy Explorer, wie ich finde. Wenn man einem Kind nur ein Bild dieser Alternativmodelle geben würde, bestünde vermutlich nicht der Hauch einer Chance, dass es das Modell bauen könnte. Dafür sind sie einfach zu kompliziert. Das ist für die 18+ Gruppe vollkommen in Ordnung aber ich würde mir wünschen, dass LEGO in ihren normalen Sets wieder mehr „Mut zur Noppe“ zeigt, mehr Bricks verwendet und mit alternativen Bauideen auf der Rückseite der Box die Fantasie anregt!

Es kursiert auch das Gerücht, dass die alternativen Bauideen deshalb starben, weil sich Leute darüber beschwerten, dass es keine Anleitungen dazu gab… ob das wahr ist, weiß ich nicht aber da Leute sich sehr gern beschweren, über wirklich alles, kann ich mir das, vollkommen unwertend, gut vorstellen.

Spaß beiseite genommen, kann ich allerdings auch irgendwo nachvollziehen, dass Kinder möglicherweise frustriert waren, wenn ihnen ein Alternativmodell nicht gelingen wollte. Außerdem sind Alternativmodelle natürlich auch immer mit zusätzlichem Kostenaufwand verbunden, das beginnt beim Design und zieht sich bis zu Aspekten wie Fotografie und Anleitungsdesign. All diese Gründe sind sicher Faktoren darin, dass Alternativmodelle heute nur noch an die Creator 3in1 Reihe und das ein oder andere Special-Set gebunden sind.

90 Jahre LEGO: Mein Fazit

Ich möchte nun zum Abschluss des 90 jährigen Jubiläums auch noch eine kleine Gesamtwertung geben. Wer die Reviews gelesen hat, für den ist kein Spoiler, dass ich von den „90 years of play“ Sets mehr als einfach nur begeistert bin!

Mächtig, gewaltig, Egon! | © Jonas Heyer

Da hätten wir zunächst das 10305 Lion Knights‘ Castle, mein absoluter Favorit unter den Sets und bestimmt mein Set des Jahres. Die UVP ist mit 399.99€ natürlich eine Hausnummer aber ich sehe meinen Gegenwert da absolut. Als absoluter Castle-Fan ist das Modell für mich sowieso ein Muss gewesen. Ja, ich habe es von LEGO als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen aber es wäre auch so ein Tag-1-Kauf für mich gewesen. Seit ich es mit einem permanenten Lächeln zusammengesetzt habe, steht es auf meinem Schreibtisch und ich habe jeden Tag meine Freude an dem Set. Ich habe viele Castle Sets gebaut und bin begeisterter Fan des Themas seit mehr als 20 Jahren. Die Burg vereint alles, was LEGO Castle großartig macht mit dem klassischen Charme in einem riesigen Displaymodell.

Robin’s in da Hood! | © Jonas Heyer

Da das Mittelalter mein Lieblingsthema ist, war ich auch begeistert vom GWP 40567 Forest Hideout. Hier hatte ich eigentlich nur zu kritisieren, dass es zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt erschien und es für Ritterfans schwer ist 150 Euro im aktuellen Sortiment auszugeben, gerade wenn die zwei Sets, die es zum Thema gibt, bereits über ein Jahr am Markt waren. Das wurde allerdings zumindest ein wenig dadurch korrigiert, dass das GWP zum erscheinen der Löwenburg nocheinmal ausgegeben wurde. Dennoch hinterlässt es bei mir zum ersten Release das Gefühl eines, um ehrlich zu sein, Cashgrabs. Zur Burg selbst war es dann absolut perfekt. Wo wir von perfekt reden, das Set selbst ist ganz wunderbar!

Space Cowboy, I just wanna fly! | © Jonas Heyer

Der 10497 Galaxy Explorer hat mich ebenfalls wirklich überzeugt, obwohl ich mit dem Thema Space weit weniger zu tun habe, als mit den Rittern. Ich hatte riesigen Spaß, auf den ich in diesem Artikel ja bereits eingegangen bin.

Zu guter Letzt noch die Steinebox 11021 „90 Jahre Spielspaß“. Diese habe ich nicht gekauft, einfach weil meine Ersatzteilkisten bereits voll sind. Aber ich sehe auf der Teilliste, dass hier durchaus mal wieder ernsthaft Standartsteine drinnen sind und das freut mich. Auch die UVP scheint gut zu sein, gerade weil man auch teilweise Rabatte darauf bekommt. Weiterhin finde ich die Minimodelle alter Sets (die ich ja generell sehr gern habe) teils wirklich putzig und gelungen.

Zusammenfassend also ein großartiges Jubiläum, mit einer Reihe großartiger Sets, die mir ein Stück meiner Kindheit auf den Schreibtisch und viel Freude beim Bau und auch beim Basteln und Malen gegeben haben. Was soll ich jetzt anderes sagen, als dass mich das sehr gefreut hat? Es ist schade, dass es jetzt wohl vorbei ist und erstmal nicht mehr davon geplant ist. Ich möchte allerdings anmerken, dass LEGO in der Anleitung zur großen Ritterburg die Wappen von Fraktionen, wie den schwarzen Rittern und der Wolfsbande, ebenfalls modernisiert hat. 😉 Chronologisch wären die nach den Falkenrittern, Löwenrittern und Waldläufern ja sowieso als nächstes dran…

Wäre sowas als Bionicle denkbar? Ich finde schon!

Ich finde auch Bionicle hätte noch ein Set bekommen sollen. Vielleicht im Stile der neuen Baubaren Ironman Figur? Ich hätte mir Tahu da gut vorstellen können. Auch wenn ich kein Bionicle „Fan“ per se bin, mochte ich doch die ersten drei Wellen in den frühen 2000ern und hätte es den Fans der Themenreihe gegönnt, sowie mir vermutlich auch zugelegt.

Fazit: 10497 Galaxy Explorer und seine alternativen Bauideen

Erstmal mein Fazit zum Set selbst: Was für ein großartiges Modell! Ich bereue keinen Cent und bin vollends überzeugt. Von den Figuren über die Funktionen, bis hin zur grandiosen alten und doch neuen Ästhetik des Raumschiffes. Benny würde sich mit mir freuen! Spaceship, spaceship, spaceship!

Mein Fazit zu den alternativen Modellen: Mir gefällt es, dass die Designer sich die Mühe gemacht haben, diese tollen Modelle zu entwerfen. Interessant finde ich, dass dies auf der Box des Sets gar nicht beworben wird, sondern nur in der Anleitung darauf verwiesen wird. Ich wundere mich warum?

Bautechnisch sind sie dem A-Modell sehr ähnlich und insgesamt muss ich sagen, dass der Galaxy Explorer selbst das Beste der drei Modelle ist. Mit Abstand. Ich denke, welches der Modelle sich als Display für euch am besten macht, hängt davon ab, ob ihr eines der klassischen Sets als Kind hattet. Ansonsten empfehle ich natürlich das A-Modell, den legendären Galaxy Explorer selbst!

Eure Meinung!

Was haltet ihr von diesem Set und dessen alternativen Modellen? Besitzt ihr einen der Klassiker von 78 oder 79? Würdet ihr euch die Rückkehr zu alternativen Bauideen auf den Boxen moderner Sets wünschen?

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Tolles Review mit schönen Bildern! Ich verstehe auch nicht, warum Lego die Alternativen gar nicht beworben hat.

    Die 90er Juibi Sets sind alle toll, die Burg ist mir leider preislich zu abgehoben, auch wenn ich sie mag, wird sie dann wohl nicht in der Sammlung landen. GWP ist zweimal drin und einmal der Galaxy Explorer, vielleicht kommt da auch noch einer dazu.

    Auch wenn Space in meiner Kindheit nur Platz 4 nach City, Ritter und Piraten eingenommen hat, ist es von den 90ern Sets für mich das rundeste und damit beste. Preis, Optik, Retro und 3-in-1 – hier stimmt einfach alles. Auch generell das Box-Design würde kaum in einer 80er Legoland Sammlung auffallen (deren Box heute echte Wertanlagen sind). Sogar auf die mittlerweile viel zu starke Bildbearbeitung hat Lego hier zum Glück verzichtet. Die alternativen Bauideen sind dann verschmerzbar, eben wegen 3-in-1 – wobei auch deswegen (und Blister-Einlagen) – die Kartons früher einfach besser waren.

    Generell merke ich dank dieser 90 Jahre Serie, dass mir die alten Lego Sets und Retro einfach mehr am Herz liegen. Neue dann eher zur Ergänzung für die Kids (wie jetzt der Supermarkt), der Rest wird aus dem 80er/90er Inventar meiner Kindheit wiederbelebt.

    Ich hoffe, dass die Verkaufszahlen dieser Sets so gut sind, dass Lego vielleicht regelmäßig ikonische Sets wie auflegt und wenn es auch nur 1 pro Jahr ein mag. Ich befürchte aber, dass es dazu nicht kommt und man auf das nächste Jubiläum hoffen muss.

  2. Icu habe den 497 und auch den 487 komplett. Ich habe die damals als Kind bekommen. Ich wurde in ’74 geboren.

  3. Danke für den tollen Review, da bin ich von den alternativen Modellen schon enttäuscht, etwas zu ähnlich.
    Aber dein Fazit zu 90 Jahre Lego, hätte ruhig ein eigenen Artikel verdient!

    • Ich würde noch bis Ende des Jahres warten, um sicher zu gehen, dass wirklich nichts mehr kommt. Dann mache ich vielleicht nochmal etwas Detailliertes zu dem Thema und auch den Reihen, die im voting damals bei ideas waren aber nicht ausgewählt wurden. 🙂

  4. Der kleine Außenposten mit Transportfahrzeug ist doch total klasse :-). Und es wurde sogar an den Getränkehalter gedacht, auf den der durstige Pilot gleich nach der Landung von seinem Schiff aus zugreifen kann :-D.

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