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LEGO News: Fußball XXL, Qualitätsprobleme und Star Trek TNG

DAS ist ein Fußball! | © LEGO House

Die LEGO News mit dem größten LEGO Fußball aller Zeiten, Qualitätsproblemen, Star Trek TNG und dem Würzburger Dom.

» Folgend die LEGO News von unseren Lesern #216 – alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

Fußball XXL

Das LEGO House in der LEGO Heimatstadt Billund präsentiert derzeit den größten jemals aus LEGO Steinen gefertigten Fußball der Welt! / LEGO House Team



Hat für LEGO die Stunde geschlagen?

Hallo, da freut man sich, dass man einen Print hat und dann ist der nicht mittig aufgebracht. Einen Sticker hätte ich besser hinbekommen. Ist das eigentlich eine Sonderuhr für die Polizeistation? In der Anleitung ist witzigerweise die Standarduhr abgebildet. Und: Warum wird nicht 2 Mal die 2x10er Plate verwendet? Zum Thema Steineanzahl im Rahmen der Diskussion zur 1×5 Plate hat LEGO mir direkt was in die Hände gespült. Beispiel: Ich habe Tüte 15 des Sets 71741 Die Gärten von Ninjago City geöffnet und muss bei Schritt 569 1×1 plus 1×3 stecken – obwohl in der Tüte eine 1×4 Plate dabei ist, die später noch verwendet wird. Solche Beispiele gibt es einfach so oft, das hat nichts mit Begrenzung der unterschiedlichen Elemente zu tun. Zudem leidet die Qualität der Teile. Könntet ihr etwas zum neu verwendeten Material bringen? Die neue Haptik ist spürbar. (Anmerkung der Redaktion: Die Fragen gebe ich gerne an alle Leser weiter, diskutiert gerne in den Kommentaren und schildert eure Erfahrungen!) / Marcel

TNG

Hallo, das ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade erst drüber gestolpert: Digitale Star Trek TNG Dioramen für jede Folge! (Anmerkung der Redaktion: Make it so!) / Paul

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Captain Jean-Luc Picard | © Andres Lehmann

Würzburger Dom

Hallo Liebes Zusammengebaut-Team, ich lese gerade Nachrichten und habe einen Artikel über ein tolles MOC gefunden. Da ich nicht weiß, ob euch das aufgefallen ist, schick ich euch mal den Link. Vielleicht ist das ja interessant… mir gefällt es sehr. Herzliche Grüße! (Anmerkung der Redaktion: Der Sprung rüber zu den Kollegen lohnt! :D) / Sulu


Deine LEGO News an uns: Danke!

Bilder bitte separat an: info AT zusammengebaut.com

Du hast ein neues LEGO MOC gesichtet, bist über ein Shopping-Angebot gestolpert oder hast ein anderes steiniges Thema auf dem Herzen? Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

14 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Bez. der Frage warum man nicht 2 Stück 2×10 Plate nimmt, denke ich, dass es nur sehr schwer möglich ist später die 2×10 Plate von der anderen zu lösen (oder wie früher als Kind nur unter Einsatz der Zähne it entsprechenden Beißmarken an den Plates)
    Eine 1×10 Plate lässt sich einfacher mit dem Teiletrenner seitlich angesetzt von der 2×10 Plate lösen.

    • Also ich denke, die 2x10er lässt sie genau so leicht wieder mit dem Trenner trennen (bin gerade am Zerlegen eines Modells und zwei gestapelte Platten sind kein Problem)

      • Kommt darauf an welche Platten das sind

        zwei 2×2 er sind leichter zu lösen als zwei 2x4er usw – je größer die Platten desto größer die reibung desto größer der Kraftaufwand – je größer die Kraft deste eher bricht etwas oder es entstehen „Stressmarken“.

        Bei der Problematik 1×1 + 3×1 vs 1×4 habe ich derzeit keine „Idee“

        Neuer Kunststoff??? ist mir bislang nicht aufgefallen, aber Cobi z.B. fühlt sich anders an – vor allem scharfkantiger 😉 – obwohl in den letzten Modellen von Cobi, die ich bauen durfte war die Klemmkraft etwas geringer (= in dem Fall besser).

  2. Ich sehe in den mehreren Steinen auch kein Problem. Vielmehr wird doch die Variabilität vergrößert, wenn es mehr und unterschiedlichere Steine in einem Set gibt.

    Es geht bei LEGO doch nicht darum, mit möglichst wenigen Steinen zu bauen, sondern unterschiedliche Steine zu kombinieren.

  3. zum Thema Qualität: seit den 90ern investiere ich unvernünftige Hohe Summen an Taschengeld, später an Gehalt, in Lego. Andere Marke, vor allem aus Fernost habe ich vehement mit dem Hinweis auf schlechte Qualität und Diebstahl geistiges Eigentum abgelehnt.

    In den letzten Jahren hat ein Umdenken stattgefunden. Legos Strategie lautet Neukundengewinnung und vor allem Kunden die sagen „wie, das ist Lego?“. Blumen, Weltkarte, Schreibmaschinen, Schuhe, alles ist heute dabei. Das ist prinzipiell in Ordnung und der finanzielle Erfolg gibt dem Konzern recht. Erkauft wird der ständige Output neuer Sets durch diversifizierte Fertigungsketten, schnelle Entwicklungsdurchläufe und hartes Controlling. Das Ergebnis sind Qualitätsmängel hinsichtlich Farbe und Formtoleranz und Fehler in den Anleitungen und Prints.

    Hatte man früher eine Wand aus Lego- und Cobisteinen gebaut, war die Legowand glatt, die Cobiwand sah aus wie eine Natursteinmauer. Vermutlich lässt auch Lego heute die Spritzgusswerkzeuge länger im Einsatz, deren Verschleiß sieht man dann an den Toleranzen. Aber auch die Farbtreue leidet. Es muss ein unglaublicher Aufwand getrieben werden, um die Farbechtheit der Granulate sicherzustellen. Gleichzeitig lässt sich hier einiges an Kosten sparen. Wer hier Fragen hat, bitte melden, bin vom Fach 🙂

    Daneben gibt es noch zwei subjektive Punkte, die mich stören. Die Liebe zum Detail lässt deutlich nach, selbst Creatorhäuser sind spärlich eingerichtet. Citysets sind oftmals nur noch lieblose Formteile. Auch ein Ergebnis des Produktcontrollings, die jeden Stein wegsparen.

    Der zweite Punkt ist aber die Simplifizierung des Bauens. Man möchte keinen der Neukunden verprellen. Daher werden knallbunte Unterkonstruktionen verbaut und pro Anleitungsschritt nur noch eine handvoll Teile genutzt.

    Und jetzt steht hier bspw. der neue Porsche vor mir. Als Porschefahrer- und Legofan eigentlich das beste aus beiden Welten. In der Realität dann aber sichtbar schlechte Steintoleranzen, Farbunterschiede und durchscheinende bunte Unterkonstruktionen.

    Kurzum: Der Erfolg gibt Lego Recht. Ich selbst sehe mich aber nicht mehr als Teil der Zielgruppe, baue jetzt mit großer Freude Cobi und Bluebrixx und hoffe, dass Lego mich dieses Jahr mit dem UCS Gunship oder der Titanic wieder versöhnen wird.

    Sorry für den langen Post, aber das lag mir auf der Seele (und ist natürlich meine höchst subjektive Meinung).
    Beste Grüße,

    Hugo!

    • Hallo Hugo, du meintest ja, dass man dir gerne Fragen stellen kann, da du bei der Farbechtheit vom Fach bist 🙂
      Meine Frage wäre: wie können denn überhaupt solche Farbabweichungen (wie z.B. beim Dunkelgrün der Lego House Ente) auftreten? Wenn ich das richtig verstehe nimmt man ein neutrales Granulat, und färbt es vor dem Pressen ein – das ist doch genormt mit geringsten Toleranzen oder? Liegt das nur an der zunehmenden Abnutzung der Maschinen? Das war ja anscheinend bei dem Lamborghini Sian so, wo der eine Technik-Pin bei einer zu hohen Temperatur gepresst wurde (laut Lego).
      Und ein Zusatz dazu: bei einem Interview bei NewElementary (leider finde ich es auf die Schnelle nicht mehr) hat ein Designer gemeint, dass Farbabweichungen auftreten, weil im Produktionsprozess dem Granulat verschiedenfarbige Reste zugemischt werden. Das würde es doch fast unmöglich machen, dann einheitliche Einfärbungen hinzubekommen? Kannst du dir da einen Grund vorstellen?
      Würde mich über eine Antwort freuen 🙂

      • Hallo,

        ui … ich versuche mal die Kurzfassung: Lego verwendet überwiegend Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS) als Material, ein thermoplastischer Kunststoff. Eine Eigenschaft von Thermoplasten ist, dass man diese schreddern, einschmelzen und neu verwenden kann (ähnlich wie Kerzenwachs).

        Im Fertigungsprozess nimmt man das Granulat (kleine Körnchen), die getrocknet, dann geschmolzen und schließlich in eine Form gespritzt werden. Die Stelle, an der eingespritzt wird, ist oft als Anguss am Stein zu erkennen.

        Die Spritzgießer kaufen das Granulat in der Regel bei Spezialisten ein, welche die Veredelung und Färbung vornehmen. Am Anfang ist das Granulat durchsichtig oder leicht gelblich (abhängig vom verwendeten Kunststoff). Es wird in einem Extruder aufgeschmolzen und mit Zusätzen versehen. Diese Zusätze können die mechanischen Eigenschaften (Glasfasern bspw.) oder die Farbe verändern. Als Ergebnis erhält man eine „Wurst“, die dann wieder in kleine Körnchen geschreddert wird.

        Jetzt zum Thema Farbe: Beim oben genannten Prozess werden Pigmente hinzugegeben. Die Zusammensetzung der Pigmente bestimmt die Farbe. Rot ist dabei mit am schwersten einzustellen. Das fertig eingefärbte Granulat wird bewertet, subjektiv mit Farbtafeln, aber auch automatisiert. Scheitert der Test, muss die Zusammensetzung der Pigmente überprüft werden und die gefertigte Charge entsorgt werden. Nimmt man große Mengen Granulat ab, ist dies natürlich sehr aufwändig. Am Ende ist es ein Abwägen: Hohe Testaufwände vs. maximale Farbstabilität.

        Dann gibt es noch weitere Einflussfaktoren, wie z.B. die Prozessparameter beim Spritzen (Druck, Temperatur, …) Man erkennt manchmal sogar Unterschiede zwischen zwei baugleichen Maschinen.

        Bezieht man das Granulat jetzt von verschiedenen Herstellern, fertigt auf unterschiedlichen Maschinen an verschiedenen Standorten und mischt dann noch recycletes Granulat dazu (wenn das denn stimmt), dann ist die Farbechtheit eigentlich nicht mehr zu gewährleisten.

        Jetzt gibt es Premium-Hersteller, z.B. von Werkzeug und Motorsägen, denen ist es extrem wichtig, dass Ihr rot / orange / blau immer gleich ist. Der Kunde baut sich über Jahre seine Werkstatt auf und soll dabei keine Farbunterschiede seiner Werkzeuge bemerken.
        Wie gesagt, alles machbar, aber die Einflussgrößen ständig zu kontrollieren kostet Geld. Bei diversifizierten Produktionsstandorten sogar sehr viel. Hier kann man richtig Geld sparen.

        Ich möchte mir jetzt nicht anmaßen damit die Farbthemen bei unseren Freunden aus Dänemark zu erklären, sondern gebe nur Erfahrungen aus meiner Industrie wieder, die möglicherweise übertragbar sind.

        Beste Grüße,
        Hugo

  4. Also meiner Erfahrung nach klappt es ganz problemlos sich bei fehldrucken an den Kundenservice zu wenden, entweder Email oder anrufen, dann wird dir einfach ein neues Teil zu geschickt. Ob das dann der gewünschten Qualität entspricht kann ich nicht versprechen, ging mir so mit einem paar Beine dessen Druck leicht versetzt war so und der Ersatz sah leider nicht besser aus. Die anderen Male waren aber einwandfrei. Ich musste auch nichts zurück senden und niemand hat nach einem Fotobeweis gefragt.

    • Das man Ersatz bekommt kann ich bestätigen. Bei mir waren es alle mit weißen Streifen bedruckten Teile des Mustangs, die zusammen partout keine halbwegs ansehnliche Linie ergeben haben. Allerdings waren auch die Drucke der Ersatzlieferung für sich betrachtet genauso schlecht wie die beim Set, zusammen mit den vorhandenen eilen konnte ich es mir dann halbwegs brauchbar zusammenstückeln.
      Das mit dem Drucken habe andere besser drauf, da passen auch größere mehrfarbige Drucke über mehrere Teile einfach zusammen.

  5. bzgl. Fehldruck. Oben war eine komplett andere Uhr in der Tüte als in der Anleitung abgedruckt 😅

  6. Ich finde die Qualtät der Steine ist leider sehr schlecht geworden. Teile sind schon zerkratzt oder die Ecken abgenutzt wenn sie aus der Verpackung kommen.Bei Scheiben finde ich es besonders schlimm…

  7. Ich kann dem Kommentar von Hugo noch beipflichten, er spricht mir aus der Seele und auch ich habe LEGO inzwischen teilweise den Rücken gekehrt und zeige mich offen für alternative (seriöse) Hersteller von Klemmbausteinen.

    Leider fahren wir Menschen uns immer auf eine Sache ein und werden irgendwann betriebsblind. Viele haben mich echt erstaunt angeschaut, als ich WhatsApp den Rücken gekehrt habe und jetzt glücklich mit einer der zahlreich gebotenen Alternativen bin. Es gibt halt nicht immer nur „DAS EINE“.

    Der Kundenservice von LEGO ist immer noch spitze und defekte Teile werden rasch zugesendet. Doch sollten wir alle nicht den Umweltaspekt außer Acht lassen, den das zahlreiche Versenden (= CO2-Bilanz des Transports) von defekten Einzelteilen in weiteren Plastiktüten mit sich bringt. Hier wäre es einfach schön, wenn die Qualität von Anfang an stimmen würde – das würde meiner Meinung nach dem Premiumanspruch dann auch gerecht werden.

  8. Mir fällt auch auf, dass die neuen Steine aus der Tüte immer benutzter ausschauen. Ich finde auch das man irgendwie nicht sagen kann dass bestimmte Steine/Farben Probleme haben sondern immer nur bestimmte Sets. Ich habe mir in den letzten 9 Monate ein paar größere Sets gekauft und musste feststellen, dass ich zB bei dem großen Hogwarts keine Farb- oder andere Probleme hatte. Aber bei der Cantina, die ja quasi aus derselben Farbe ist, Farbabweichungen hatte. So hatte jeder 1×3 Brick einen starken rötlichen Stich. Beim A-Wing musste ich 3 mal dieselben Teile in rot und weiß nachbestellen bis ich genügend in einer einheitlichen Farbe hatte. Bei der Winkelgasse war dann alles wieder top, auch das Cool yellow machte keine Probleme wie beim Fiat.
    Bei manchen Sets auf die ich mich sehr freue (UCS Gunship zB) habe ich mittlerweile mehr Bedenken als Vorfreude, dass das auch ein Set aufgrund seiner Farben ist, was einen mehr ärgert als Freuden bereitet.

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