Aktuell doppelte VIP-Punkte und Sammelrahmen als Beigabe im LEGO Online Shop

LEGO Overwatch: Neue Themen-Seite teasert

LEGO Overwatch: Na denn... | © LEGO Group

LEGO Overwatch Sets erscheinen in 2019: LEGO hat bereits eine Mini-Seite hochgeladen und teasert.

LEGO und Blizzard Entertainment sind eine Kooperation eingegangen, so viel ist bekannt. Nun hat LEGO eine erste Miniseite online gestellt, mit einem Teser-Bild, das nichts verrät.

Aber ganz offenkundig ist nicht nur mit BrickHeadz zu rechnen (wie spekuliert wurde), sondern auch mit „regulären“ Sets. Warum ein Mehrspieler-Ego-Shooter Einkehr in die bunte Themenwelt hält, bleibt mir ein Rätsel. Wikipedia erklärt, worum es sich hier überhaupt handelt.


Kurze persönliche Einschätzung

Gerne könnt ihr mich in den Kommentaren beschwichtigen, aber selten stand ich persönlich einer Kooperation so kritisch gegenüber. Diese Anmerkung sei mir an dieser Stelle gestattet. Es geht mir nicht darum, dass die Videospielwelt auf LEGO trifft, eine Kooperation mit Nintendo etwa würde ich sehr begrüßen. Ein Ego-Shooter aber hat zumindest in meiner steinigen Welt nichts zu suchen. Wie gesagt: Das ist nur mein Gefühl, ich lasse mich gerne hinsichtlich der Sets überraschen – bestimmt mit den „geliebten“ Shootern. 😉


Sobald es weitere Fakten gibt, werden wir berichten.

Äußert euch gerne sachlich in den Kommentaren: Freut ihr euch auf die neue Themenwelt? Oder teilt ihr meine kritischen Gedanken?

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet. Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen.

58 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Mal gucken, vielleicht kommen ja noch Buildable Figures.

  2. Seeehr seltsame Geschichte. Sets basierend auf einem Videospiel, das ab 16 freigegeben ist und es geht im Grunde nur darum geht sich abzuschießen? Bin sehr gespannt wie die aussehen werden.

    • Es ist im Grunde eine andere Art von
      „Cowboy und Indianer“
      „Räuber und Gendarm“
      bzw. „Fangen“

      es ist nur in einem neuen Gewand.

      Es ist inzwischen halt digital und nicht mehr auf dem Spielplatz.
      Die Aufgabe der Eltern ist es, ihre Kinder nach draußen zu lotsen und sich selber eine Medien-Kompetenz aufzubauen, die Sie an ihre Kinder weitergeben können.

      Wir haben alle als kinder eine Stock in die Hand genommen und so getan, als wenn wir den Freund als Cowboy für Recht und Ordnung zu Rechenschaft ziehen.
      Waffen waren und sind immer interessant gewesen.

      Die Lego Ritter haben Waffen / Die Lego Piraten haben Waffen / Die Lego Herr der Ringe Figuren haben Waffen / Die Lego Ghostbusters haben Waffen / Die Lego Harry Potter Figuren haben Waffen (Ja die Zauberstäbe sind Waffen) und die Lego Star Wars Figuren haben auch Waffen.
      Und ALLE schießen und bekämpfen das vermeidlich Böse…

      Ich sehe keinen Unterschied. Ob (Licht-)Schwerte / Pistolen / Pfeile oder Zauberstäbe

    • „Lego Ritter“ „Lego Piraten“
      Guter Punkt! Lieber wieder solche Sets bringen! Kosten auch keinerlei Lizenzgebühren und sprechen ein viel größeres Publikum an und passen viel besser in die LEGO Welt.

    • Das ist leider ein Fehlschluss – nicht zuletzt durch die zunehmende Digitalisierung und Vermarktungsmöglichkeiten würde sich sowas wie „in den guten alten Zeiten“ heute nicht mehr verkaufen, bis auf ein paar Afols interessiert das niemanden mehr, ohne, dass das all zu hart klingen soll. Lego ist da durchaus hinterher und lotst die Möglichkeiten aus, sieht man ja an den Produkten der vergangenen Jahre, aber von Ninjago mal abgesehen, dass sich ja auch besser verkauft als Lego es erwartet hatte, sind die eigenen IPs nach spätestens 2 Jahren ausgelaufen. Das wäre bei neuen Burgen etc. nicht anders, der Bedarf nach sowas wird ja inzwischen von Lizenzen gedeckt, ob man das toll findet, oder nicht. Es gibt keine entsprechende Nachfrage, ein Angebot wäre herausgeschmissenes Geld.

    • So so, wir werden es nie erfahren, wenn LEGO es nicht versucht. Ich wüsste nicht, was darauf deuten könnte, dass solche Sets nicht ankommen könnten bei Kindern.

    • Naja, überleg mal – die Burgen und auch die anderen Welten kamen damals so gut an, weil es kaum etwas vergleichbares gab, vor allem hierzulande. In den 80ern gab es He-Man, das war der einzige Konkurrent, der einigermaßen in die selbe Richtung schlug, aber hierzulande war das glaube ich ein eher kleines Phänomen. In Richtung Piraten ist mir mal eben nichts vergleichbares bekannt, Blacktron und Co. liefen gut, weil SciFi allgemein in den 80ern und 90ern auch Dank Star Wars/Trek gut lief.

      Wenn du dir dagegen anschaust, wies heute aussieht, beispiel Burgen oder Schlösser – auf der einen Seite haben wir gerade noch die Reste von Nexo Knights, vielleicht noch Elves, wenn wir die dazu zählen wollen, und auf der anderen Harry Potter – das ist einfach in Sachen Reichweite eine Auseinandersetzung David gegen Goliath, die hier anders als in der Bibel eindeutig an den Größeren geht. Lego kann vielleicht eine Serie veröffentlichen, ein paar kleine Filme produzieren, die du auf DVD kaufen kannst, aber auf der Gegenseite hast du immer ein regelrechtes Imperium an Marketing und Merchandising. Es gibt praktisch alles von und mit Harry Potter, der Einstieg in das Universum ist leichter und nachhaltiger, das kann Lego so einfach nicht bieten, dafür unterscheiden sich die Ansprüche zu krass von einander. Piraten müssten sich gegen die Blockbuster aus der Karibik behaupten, alle SciFi-Themen haben Star Wars vor der Nase – wohin man schaut, es gibt eine große Marke, die durch ihren Fokus auf sich selbst und nur sich selbst Möglichkeiten hat, die Lego so in ihrer Bandbreite nicht ausschöpfen kann, und auch nicht darf. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Lego keine eigene Reihe in Richtung Superhelden besitzt. Ninjago war da glaube ich einfach ein Glücksgriff, weil es nichts vergleichbares, großes gibt, höchstens Power Rangers, und die sind hierzulande glaube ich auch kein großes Zugpferd. Diese Marken können aus sich heraus eine Nachfrage generieren, weil sie die Reichweiten und die finanziellen Mittel dafür haben, das fehlt Lego einfach.

    • Reine Spekulation. Solange LEGO es nicht ausprobiert werden wir es nie erfahren. Klar, wenn man Kindern immer nur Lizenzzeug vorsetzt, dann wollen sie auch nur das. Aber gerade kleinen Kindern ist es vollkommen egal, ob der Ritter auf Herr der Ring kommt, oder nur ein einfacher Ritter ist. Hauptsache es gibt tolle Möglichkeiten damit zu spielen. Und die Faszination die Ritter, Piraten und Cowboys hervorrufen ist ganz bestimmt nicht abgeschwächt, wenn ich so meinen eigenen Sohn betrachte.

    • Keine Spekulation, ein bisschen Einblick in die Materie und ein offenes Auge für das, was in den Regalen steht und in den Shops online gut läuft, reicht da vollkommen. Wenn du diese Themen gemocht hast, hat sich das sicherlich auch auf deinen Sohn übertragen und das finde ich klasse, aber der Markt sieht nun mal, ob man das gut findet, oder nicht, anders aus.

      Das ist ja wohlgemerkt keine Kritik an dir oder gar ein persönlicher Angriff, ich hoffe, das kommt auch nicht so rüber, falls doch, tut es mir Leid – mir fällt nur einfach öfter auf, dass sich besonders AFOLs, die älter sind, als ich mit 28, viele alte Themen zurückwünschen, dabei aber nicht sehen, dass sie in der Form, in der man sie vielleicht als Kind lieb gewonnen hat, heute nicht mehr funktionieren und einfach die Nostalgie-Brille nicht von der Nase kriegen. Ich erinnere mich zum Beispiel gerne an die Rock Raiders und Aquazone zurück, aber ich bezweifle, dass so etwas nochmal groß kommt, genauso würde ich mir mehr Lego auf der Schiene wünschen, aber weiß auch, dass das eine eher kleine Baustelle bei Lego ist. Modellbahnen haben allgemein ja etwas mit der Digitalisierung zu kämpfen.

    • Ich brauch halt Zahlen und Fakten um etwas einschätzen zu können. Die Aussage „Ritter und Cowboys verkaufen sich heute nicht mehr“, ist halt total unbegründet. Wenns dazu Zahlen oder Studien gibt, bin ich gerne bereit das einzusehen. Aber solange LEGO es nicht wenigstens versucht, kann diesen Versuch halt von der Firma fordern.
      Und Fakt ist, dass ein solcher Versuch garantiert günstiger für LEGO wird, also eine Lizenz einzukaufen.

    • Da muss ich dir so natürlich erstmal Recht geben – klar, meine Einschätzungen basieren rein auf meiner subjektiven Wahrnehmung des Angebots, dass ich bei meinen regelmäßigen Besuchen in verschiedenen Geschäften vorfinde, und dem, was ich aus dem Internet entnehmen kann, im Endeffekt unterscheidet sie sich dadurch ja aber auch nicht von deiner Einschätzung, wenn du sagst, dass diese Themen besser in die Lego-Welt passen würden, oder ein größeres Publikum ansprechen. Wir können das beide eher schlecht belegen, Lego ist ja nicht unbedingt großzügig, was Verkaufszahlen angeht 😀

      Ob Reihen ohne Lizenzen jedoch soo viel günstiger sind, wage ich zu bezweifeln – ja, die Lizenz muss gekauft oder abbezahlt werden, aber genau dafür sind sie ja auch teurer, im Idealfall ist das eine Nullsumme. Zudem müssen keine eigenen Konzepte entwickelt werden, das Material wurde ja schon von anderen geschaffen, muss nur auf den Stein übertragen werden, eine Studie über die Nachfrage liegt in der Regel auch schon vor, Marketingkosten fallen größtenteils weg, denn die Franchises sprechen ja für sich. Größter Vorteil bei Sets mit Lizenz ist aber glaube ich, dass sie ein sicheres Plus für Lego darstellen, zumindest meistens – dass Angry Birds floppen würde, war von Anfang an klar, und ich habe nirgendwo positive Resonanzen vernommen. Sollte ich mich mit dem eben geschriebenen irren, und es läuft ganz anders ab, steht bei einer Eigenproduktion vielleicht weniger Geld im Raum, das Risiko, es in den Sand zu setzen, ist aber so oder so höher, als bei lizensierten Sets. Und so wird es auch bei Overwatch sein, um den Bogen mal wieder zurück zu bringen – wer Overwatch kennt, wird sich vielleicht auch für das dazu gehörende Lego interessieren. Blizzard hat Unsummen in das Marketing gesteckt und das Thema ist, wenn auch nicht mehr ganz so aktuell, nach wie vor ein Zugpferd, dass Lego nur noch besatteln muss.

    • Wir werden uns eh nicht gegenseitig überzeugen können^^. Ich würde mir halt wünschen, LEGO versucht mal wieder was bodenständigeres. Ich will ja gar nicht, dass sie gar keine Lizenzen mehr machen, vieles finde ich ja auch toll. Doch das selbständige Standbein wieder mehr ausbauen wäre halt super.
      Vielen Dank für die Diskussion :).

    • Du, das würd ich absolut begrüßen! Meine Lieblingsthemen bei Lego sind allesamt Eigengewächse, ich denke nur, das ist alles nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Insofern haben wir da durchaus einen gemeinsamen Nenner, so ist es ja nicht 😀
      Ich hab zu Danken, ich tausch mich immer sehr gerne aus (merkt man gar nicht an der Menge meiner Kommentare hier, ups 😀 )!

    • Niklas, es ist sicherlich nicht so, dass sich Burgen, Ritter, Piraten etc. nicht verkaufen würden. Dies würden sie durchaus. Aber der Trend ist halt nun mal die moderne zu bedienen, was ja völlig logisch ist. Lego ist zu 90% immer noch für Kinder/Jugendliche. Diese identifizieren sich jetzt mit anderen Dingen, wie wir früher. Heute gilt halt Overwatch, Fortnite etc. Du musst nur mal gucken wie viele die Tänze aus dem Spiel Fortnite nachmachen. Seien es die Kinder auf der Straße oder selbst Stars wie der Fußballer Griesmann. Und genau da muss ein Unternehmen hin, wenn es erfolgreich bleiben will. Bei uns war es Cowboy und Indianer und heute sind es halt Figuren aus den Spielen. Es kommen deswegen ja trotzdem genug Sachen raus, die auch dem AFOL Spaß machen und ich bin mir auch sicher, dass die Overwatch Sets auch bei vielen AFOL gut ankommen, die eben diese Spiel spielen.

  3. Ich sehe das ebenfalls kritisch. Nicht weil ich generell gegen Shooter wäre (jeder soll spielen, was er mag, wenn er alt genug dafür ist), sondern weil es zu einer „Verharmlosung“ führen könnte.
    Man erlebt ja regelmäßig an der Media-Markt-Kasse, dass Eltern für ihre 12 Jährigen Kinder CoD oder Battlefield kaufen und auf einen Hinweis, dass das ja wohl vom Alter her unpassen wäre, mit einem „Aber seine Freunde spielen es doch auch“ antworten.
    Jetzt heißt es dann eben „ja, da gibt es ja sogar Lego von, also kann das gar nicht so schlimm sein“… Oder möchte Lego die Sets etwa deutlich mit einem „ab 16“ deklarieren?

    • Overwatch spielt man zwar aus der Ego Perspektive, ist aber nur bedingt als „Ego Shooter“ zu sehen. In dem Spiel gibt es sehr viele unterschiedliche Charaktere, und es geht viel mehr darum dessen Fähigkeiten Taktisch zu nutzen als sich gegenseitig umzubringen. Alle Charaktere könnten 1 zu 1 aus einer Kinderserie stammen.

  4. Ohne Frage hat sich Lego seit vielen Jahren von seiner „keine Waffen“ Politk verabschiedet. Anfangs gab es keine grauen Steine – blos keine Panzer bauen… Aber spätestens als die Indianer mit Bogen und die Cowoboys Pistolen und Gewehre bekamen war das Thema faktisch durch. Heute mit Star Wars, Ninjago, DC/ Marvel ist diese Diskussion schlichtweg hinfällig.

    Betrachten wir es nüchtern – es gibt für Lego inzwischen nicht nur die klassische Zielgruppe Kinder, die Lego als reines Spielzeug betrachten, sondern eben einen weiteren, enorm wichtigen Markt – die AFOL´s. Beide Zielgruppen splittet Lego natürlich weiter – bei den „Spielzeugen“ ist für jedes Alter / Geschlecht / Interesse – etwas dabei. Von Duplo für die ganz kleine, über Heartlake für die Mädels, bis hin zu alles was für Jungs so interessant ist. Wenn die „Kids“ dann älter werden kommt bei vielen das Thema Technik dazu.

    Aber mal ehrlich – schauen wir uns mal die Sets an die jenseits der 100 Euro Marke liegen: hier liegt der Focus ganz klar auf den AFOLs. Allein schon vom Preis her glaube ich nicht das viele Technic Porsche, Todessterne oder Ninjago Citys in Kinderzimmern stehen. Hier haben wir die Sammler, die „Fan-Geeks“, die Bastler, die Modellbauer, die Technic-Freaks – eben die Zielgruppe die sich Lego selbst kauft und nicht schenken lässt (lassen muss…).
    Selbst einige „günstige“ Modelle sind imho nicht für Kinder ausgelegt – Beispiel: Die Brickheads. Spielwert: nahezu 0, Bauwert:1 hat man einen gebaut gibts so gut wie keine Überraschungen mehr. Sammelwert / Geek-Faktor: 100 – ganz klar für die AFOL Gemeinde entworfen!

    Ich für meinen Teil finde JEDES neue Lego Modell gut – auch wenn ich mit vielen nicht wirklich etwas anfangen kann. (ok – als Teilespender geht jedes Modell…) Letzendlich liegt es doch an uns Erwachsenen welche Legos wir der jungen Lego Generation zukommen lassen und welche wir für (noch nicht) angebracht erachten.
    Und das gilt bei weitem nicht nur für Lego – sondern eben auch für Film / Fernsehen sowie Computer / ditiale Spiele. Hier ist ganz klar der Trend zu sehen, das die Altersgruppe auf „ab 12“ gedrückt wird – man will ja ordentlich verkaufen. Nicht nur im Kino sondern eben auch im „Nebenmarkt“ der heute teilweise mehr Umsatz macht als die Filme.

    Die erwachsenen Lego Fans hingegen sollen doch kaufen / bauen / spielen was sie wollen. Könnte mir gut vorstellen das es viele Blizzard / Overwatch Fans gibt die das erste mal bzw. das erste Mal nach ihren Dark-Ages mit Lego in Berührung kommen. Und daran kann ich wirklich nichts schlechtes finden. Letzendlich wird allein der Markt entscheiden ob ein Modell / eine Reihe bleibt oder eben nicht. Wird es verkauft bleibt es / wird forgesetzt, wird es ein Ladenhüter verschwindet es schneller als wir Steinetrenner buchstabieren können. Man denke nur mal an die Angry Birds – alle waren davon überzeugt das der Hype auch in Lego funktioniert.

  5. Die Frage nach dem „Warum Lego, obwohl das Spiel erst ab 16 ist?“ ist recht einfach zu beantworten: Analog zum Merchandising-Universum von z.B. Star Wars ist die (werbetechnische) Idee, die Käufer des Spiels bereits im Vorfeld, wenn sie jünger sind, zu „primen“ und sie heiß darauf zu machen. Nach ein paar Jahren der Sozialisation im Starwars/Marvel/Minecraft/Overwatch-Kosmos ist man dann ein treuer Fanboy, der bereitwillig für jede Plüschpuppe, jeden Kinofilm und jeden In-App-Kauf des jeweiligen Franchises zahlt… Der Werber von heute denkt langfristig!

  6. Also ich seh das Problem nicht so ganz. Wir haben seit fast 2 Jahrzehnten Star Wars Sets. Da ist ja Krieg schon im Namen. Genauso wie Cowboy und Indianer etc. Die darin enthaltenen Pistolen und Blaster haben, soweit ich weiß, auch nicht zu einem Anstieg der Jugendkriminalität geführt 😉
    Für viele Leute sind Egoshooter ein guter Stressabbau und ein vernünftig erzogener, gesunder Teenager sollte in der Lage sein den Unterschied zwischen Realität und Fiktion zu antizipieren. Wenn ein Kind oder ein jugendlicher zu einer echten Waffe greift und anfängt um sich zu schießen, dann ist er offensichtlich nicht ganz richtig im Kopf, aber dann liegt das Problem meiner Meinung nach nicht bei seinem Zugriff auf Computerspiele und Legosets, sondern bei der Erziehung, beim Mobbing, bei Chancenlosigkeit, etc. oder schlussendlich bei einer psychischen Erkrankung und natürlich auch bei einem zu leichten Zugang zu echten Waffen.
    Muss Lego solche Lizenzen umsetzen? Nein, aber ich finde, dass sie es tun ist den Aufreger nicht wert. Ich denke es können sich alle Eltern beruhigen. Wenn sie ihren Kids solches Zeug nicht kaufen wollen ist das ihr gutes Recht, aber Sorgen wegen Gewaltverherrlichung finde ich etwas übertrieben. Das Thema zu diskutieren, das sollte ich vielleicht ergänzen, schadet allerdings meiner Meinung nach auch nicht. Und ebenfalls muss ich fairer Weise ergänzen, dass ich Overwatch noch nie gespielt hab, die Materie also nicht besonders gut kenne.

  7. Am Ende geht es aber darum, inwiefern ein Kind oder Jugendlicher zwischen Realität und Fiktion differenzieren kann – das ist keine Frage des Alters, sondern der geistigen Reife, und diese lässt sich nicht durch eine Zahl auf einem Cover ausdrücken. Versteht mich nicht falsch, ich halte das hier auch für höchst fragwürdig, aber das Argument, es wäre nicht kindgerecht et cetera und könnte verharmlosen, empfinde ich als ein bisschen zu kurz und naiv gedacht. Gerade aktuell verschiebt sich vieles in der Spiele-Industrie, Fortnite und Overwatch sind dabei zwei eher harmlose Shooter, wenn man sie mit anderen Titeln vergleicht, und nicht die Gewalt, sondern das Teamplay, das Zusammenspiel, steht im Vordergrund, und das ist dann wiederum ein Aspekt, den Lego seit jeher sehr glaubhaft vertritt, denke ich.

    Auf der anderen Seite muss man akzeptieren, dass diese Kooperation auch aus okonömischen Gründen getroffen worden sein wird – die Konkurrenz ist stark, Mega Bloks hat sein Jahren Sets von Halo und ich meine sogar Call of Duty im Angebot, und von vielen Kopie-Herstellern bekommt man Sets von Kriegsmaschinerie, Lego mangelt es da einfach am entsprechenden Angebot. Das Argument, kein Kriegsspielzeug verkaufen zu wollen, ist bei der Masse an Sets und Themen, die sich am Ende doch um einen mehr oder minder bewaffneten Konflikt drehen, ohnehin seit Jahrzehnten hinfällig, wenn man es objektiv betrachtet, und die Spielwarenindustrie verdient kräftig mit.

  8. Overwatch ist erstens in einem sehr Cartoon-haften Look und ist auch nur in bei der USK-Wertung (Deutschland) ab 16 Jahren eingestuft. ESRB (USA) stuft das Spiel ab 13 Jahren ein (Teen) und PEGI (Europa) sogar schon ab 12.

    Ich selbst bin jetzt kein Overwatch-Fan, sehe das ganze aber weniger kritisch. Zumal durch diverse Franchises schon längst Schuss-Waffen im LEGO-Sortiment zu finden sind. Aber generell ist es doch gut, die Kinder weg vom Bildschirm und mehr zum „echten“ Spielen zu bewegen.

    Kann aber auch sein, dass sich LEGO dazu entscheidet, dass es das Overwatch-Theme in Deutschland nicht in den Handel schafft – besonders auf Grund der USK-Wertung.

  9. Man sollte das nicht so verbissen sehen. Zielgruppe sind nicht kleine Kinder, sondern die Fans des Spiels. Wenn Eltern das ihren Kindern kaufen, wissen die Kinder vielleicht gar nicht, was das ist. Kann bei Star Wars genau so sein. Ob dann nun bei Star Wars oder bei Overwatch die Waffen dabei sind, spielt keine Rolle. Das Kind hätte eine Waffe, ohne die Hintergründe zu verstehen. Hier sind die Eltern gefordert.

    Ich glaube auch nicht, dass die Zielgruppe der AFOL Seiten Kinder sind. Also mach Dir da nicht so einen Kopf. Ansonsten müsstest Du auch über Deine Beziehung zu Beyond the Brick nachdenken. Letztes Video: „LEGO M8A1 Call of Duty: Black Ops II Gun | Brickworld Chicago 2018“

  10. Seit Lego Star Wars im Programm hat, hat sich das Thema „keine Waffen“ entgueltig erledigt. Vielleicht sollte sich Lego aber Gedanken machen den Katlog in zwei Teile zu teilen: Kinder (bis 16 J.) und Erwachse (ab 16 J.)?

  11. Also, ich kenne mich mit der Materie überhaupt nicht aus, aber der Wikipedia Artikel und der Gameplay Trailer ergeben als LEGO Sets tatsächlich ein wenig Sinn. Wir hatten in der Vergangenheit ja schon oft Themenwelten, welche beispielsweise in der Zukunft spielen, wie Alien Conquest, Mittelalterlich Fiktionale Sets wie Nexo Knight’s, usw. Und zurzeit hat Lego keinerlei Abenteuer Welten (und gerade das habe ich als Kind geliebt). Als zweiten Punkt spielt hier vielleicht auch die Konkurenz eine große Rolle. Nehmen wir uns nur Mattel’s Mega Bloks mit der Videospielreihe Halo. Vielleicht denkt LEGO auch, dass man sich so aus der „Krise“ angeln könnte (hierbei muss aber auch wieder gesagt werden, dass Halo von Mattel auch eher an Erwachsene gerichtet ist…).
    Also man muss abwarten, was LEGO draus macht…

  12. Ich denke man sollte anmerken dass Overwatch nicht wirklich ein klassischer Ego Shooter ist. Man kann verschiedene Charaktere spielen, jeder mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Es geht viel mehr um Taktik als um blindes geballere. Die Charaktere eignen sich eigentlich sogar ganz gut für Lego, der Artstyle passt sehr gut und, auch wenn man Overwatch aus der Ego Perspektive spielt, ist es doch sehr kinderfreundlich

  13. Ich persönlich fände es traumhaft wenn lego die Warcraft Lizenz kaufen würde. Orks, Zwerge, Burgen, Ritter und Fantasy. Es wäre ein Traum. Mit overwatch kann ich nicht viel anfangen aber es wird ihnen viele Neukunden bringen, das Spiel ist ja sehr beliebt.

  14. Ich finde persönlich die Kooperation sehr gut aber verstehe auch gute das viele die Tatsache, dass es sich um einen Shooter handelt abgeschreckt. Allerdings sollte man bei Overwatch auch die Geschichte dahinter verstehen und die Welt die Blizzard erschaffen hat. Dabei kann ich jedem nur empfehlen die Kurzfilme zu Overwatch auf YouTube anzuschauen um ein bisschen zu verstehen um was es sich handelt.

  15. Vielleicht erst einmal richtig informieren bevor man skeptisch wird. 😉
    Mir kommt es so vor als ob der Autor und manche Kommentatoren von der Sorte Mensch sind, die Videospiele (oder in dem Fall Ego-Shooter) nur als die berüchtigten „Killerspiele“ aus den RTL Nachrichten kennen. Eine sehr eindimensionale Sichtweise.
    Klar sollte kein Kind jemals COD spielen, geschweige denn eine AK74 aus Lego zusammenbasteln. Aber Overwatch fällt wirklich in eine andere Sparte.

    Davon dass OW eine USK Freigabe ab 16 hat, sollte man sich nicht abschrecken lassen.
    Die PEGI-Freigabe des Spiels im Rest der Welt ist 12, was auch völlig ausreichend ist. Aber die USK ist halt allgemein zimperlicher was Gewalt betrifft und gibt fast jedem Ego-Shooter automatisch den 16er Stempel. Star Wars Battlefront (2) ist hierzulande auch ab 16 obwohl fast alle Star Wars Episoden mit dem selben Gewaltgrad ab 12 sind. Und letztens war ich in Mission Impossible 6 im Kino und der ist IMO nicht für Kinder ab 12 geeignet.
    Worauf ich hinaus möchte: USK und FSK Freigaben sagen heutzutage kaum noch etwas aus. Die müssten beide Mal ihre Bewertungskriterien überdenken.

    Jedenfalls zurück zu Overwatch:
    Wenn Sie sich nur ein paar Minuten Gameplay vom Spiel oder einen der animierten Kurzfilme ansehen, werden Sie feststellen, dass die USK Einstufung ab 16 übertrieben ist.
    Overwatch hat zwar eine erwachsene (Hintergrund)-Story aber es bewegt sich alles stets in einem kinderfreundlichen Rahmen. In den Shorts gibt es ein paar gewalthaltige Szenen, aber man sieht nie zu viel. Den Cartoon-artigen Look hat sich Blizzard schließlich nicht umsonst ausgesucht.

    Außerdem wie viele schon vor mir angemerkt haben, gibt es von Star Wars auch schon ewig Lego, und das ist auch nicht ohne. Da verbrennt Anakin Skywalker bei lebendigem Leib und Lego bringt sogar noch eine Figur dazu. DAS ist ein Tick zu viel für Kinderspielzeug. ^^
    Also gibt es an Lego Overwatch – aus der Sicht eines Gegners der es regelmäßig spielt – überhaupt nichts auszusetzen. 🙂

    • Bitte deine eigene Meinung äußern, und keine anderen Leser „angreifen“ oder ihnen Dinge unterstellen: Jeder kann hier seine Meinung äußern und Wissen einbringen, jede Einschätzung ist willkommen, vielen Dank.

      Die Diskussion ist sehr anregend und ich habe bereits viel dazu gelernt – an meiner persönlichen Meinung ändert dies aber bis dato nichts. 😉

  16. Ich persönlich freue mich auf die Serie und spiele selbst aktiv Overwatch. Das Spiel lässt sich meiner Meinung nach auch kaum mit Shootern wie Call of Duty oä. vergleichen. Es geht um Helden, um Gut und Böse. Im Spiel selbst gibt es keine Leichen, kein Tropfen Blut wird vergossen. Alles spielt in einer fiktiven Welt, die eigentlich recht verspielt ist. Und im Spiel geht es sehr stark um Taktik und gutes Teamplay. Alleine lässt sich das Spiel nicht spielen bzw. gewinnen.
    Da ist Herr der Ringe oder auch Star Wars um längen brutaler und expliziter und weniger für Jüngere geeignet.

  17. Absolut und ohne jede Frage die beste Kooperation die Lego je eingegangen ist.
    Dass Lego eine „keine Waffen“ – Politik geht kann mir eh niemand erzählen. Mit overwatch hat Blizzard auch rund um das Spiel ein heißes Eisen im Feuer, da sehr viele comics und Geschichten herausgegeben werden. Ich denke da kann Lego sehr gut anschließen.
    Was aber mit Abstand das beste an der Kooperation sein könnte ist, dass das warcraft Universum adaptiert werden könnte. Eine bessere Lizenz kann man kaum haben.

    • LEGO Warcraft. Coole Idee. Wobei mir auf den ersten Blick kaum Set-Ideen einfallen. Orte mit Wiederekennungswert aus dem Warcraft Universum sind ja doch eher Städte oder Dungeons.
      Aber „x-beliebige“ Fantasy-Sets (ohne Lizenz) mit Burgen etc. würden mir schon reichen. Da kann man sich auch direkt die Lizenzgebühr sparen.

  18. Ich als Overwatch Spieler und ehemals Lego Kind begrüße die Variante sich Lego als Anschauungsobjekt hinzustellen zu können von einem Spiel was mir sehr gefällt.

  19. Wer ist denn die Zielgruppe der Overwatch Sets?
    Ich habe ja keine Ahnung von Marketing, aber nach meiner Vorstellung dürfte es doch drei Käufergruppen geben, die LEGO kaufen:
    1. Kinder bis …. 11 oder so
    2. Eltern von Kindern bis 11
    3. AFOLs
    Die erste Gruppe dürfte ja nicht unbedingt die sein, die auch Overwatch spielt.
    Und schenken Eltern ihren Kindern Sets zu einem Spiel, das die Kinder nicht kennen? Oder schenken die meisten Eltern einfach wahllos irgendwas?
    Aber gut, das sind nmur meine Gedanken. Bin mal gespannt, was es wird…

    • Ich glaube, da fehlt eine Gruppe, die eben nicht an ein Alter gebunden ist, und das sind jene Käufer oder Konsumenten, die bereits mit dem Ausgangsmaterial vertraut sind, aber nicht mit Lego. Ein paar Freunde von mir haben sich beispielsweise massenweise mit Brickheadz eingedeckt, weil sie zum Beispiel große Marvel-Fans sind, aber sonst kaum Berührungspunkte mit Lego haben. Ich denke, Overwatch schlägt hier in die selbe Kerbe, man verkauft bekanntes und vertrautes Material in Form eines neuen Mediums und spricht damit dann in erster Linie jene an, die bereits Overwatch besitzen. Ich glaube, man muss den Schuh umdrehen, es ist weniger Lego Overwatch, als Overwatch Lego.

  20. Also, ich habe heute gerade bei den Nachbarn mit „Dachboden“-Lego gebaut. Unser Großer und zwei der Nachbarkinder (alle 3-5 Jahre) waren beim Aufbau der Sets 6414, 3668 und 6066 beteiligt und vollkommen fasziniert. Das sind alles keine Lizenzsets und klassische Spielthemen.
    @Dierk-Jan: zu sagen, dass TLG da keinen Fuss auf den Boden bekommt, kann ich so nicht glauben. Vieles liegt an den Eltern, ob sie mit ihren Kindern aktiv spielen oder sie eben nur passiv spielen lassen (dann kann Spielzeug schon mal schnell langweilig werden).

    • Magst du mir kurz sagen, auf welchen Teil meines Kommentars du dich beziehst? Würde gerne darauf eingehen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, was du meinst.

    • „Das ist leider ein Fehlschluss – nicht zuletzt durch die zunehmende Digitalisierung und Vermarktungsmöglichkeiten würde sich sowas wie „in den guten alten Zeiten“ heute nicht mehr verkaufen, bis auf ein paar Afols interessiert das niemanden mehr, ohne, dass das all zu hart klingen soll. Lego ist da durchaus hinterher und lotst die Möglichkeiten aus, sieht man ja an den Produkten der vergangenen Jahre, aber von Ninjago mal abgesehen, dass sich ja auch besser verkauft als Lego es erwartet hatte, sind die eigenen IPs nach spätestens 2 Jahren ausgelaufen. Das wäre bei neuen Burgen etc. nicht anders, der Bedarf nach sowas wird ja inzwischen von Lizenzen gedeckt, ob man das toll findet, oder nicht. Es gibt keine entsprechende Nachfrage, ein Angebot wäre herausgeschmissenes Geld.“
      Klar, die Sets aus den 80ern und 90ern wollen mehrheitlich die AFOLS aber die Genres sind auch heute noch aktuell. Es müssen ja nicht jedes Halbjahr 6 neue Sets dazu erscheinen aber gänzlich ohne Angebot schwächt TLG umso mehr im Vergleich zur Konkurrenz, mMn.

    • Ahh okay, alles klar, vielen Dank.

      Weiter oben hab ich dazu auch mit Niklas schon ein paar Kommentare geschrieben, wie dort erwähnt, ist das natürlich meine Wahrnehmung – aber wenn diese Themen wirklich nach wie vor genauso attraktiv für Kinder wären, wie sie es damals waren, gäbe es das Angebot ja in einer deutlichen größeren Bandbreite, und nicht nur eine Ritterburg von Playmobil, die mit ca. 130 Euro auch nicht unbedingt ein Kassenschlager sein dürfte. Ich würd es begrüßen, wenn Lego eine Art Retro-Reihe herausbringen würde, die einige alte Sets, die sich gut verkauft haben und auch noch in Erinnerung sind – die gelbe Burg, der Galaxy Explorer, sowas, neu auflegen würde, aber ein ganzes Thema drumherum birgt eben das Problem, dass man erst ein neues Universum erschaffen muss, dass für Kinder attraktiv genug sein muss, um die Großen im Regal zu übertreffen, sowohl in Qualität, als auch Attraktivität. Von der Nutzung mit zB Apps oder anderen digitalen Angeboten, die ja scheinbar auch immer wichtiger werden, mal abgesehen.

    • Ich gebe dir recht, dass es ein Nachfrageproblem gibt, aber eben nicht, weil es die Zielgruppe grundsätzlich nicht will, sondern weil viele Eltern die Kinder eben vermehrt (passiv erziehend) vor TV, Tablet und Spielekonsole setzt, um länger selbst ungestresst zu sein. Dieser Stress hat sich gesellschaftlich so entwickelt. Es ist ein Teufelskreis! Viele können einfach nicht mehr abschalten und entspannen, Momente genießen und Zeit mit anderen (Kindern, Freunden, Familie) genießen. Alles muss fotografiert, gefilmt, gepostet und geliked werden. Das ist echt unschön. Wenn ich daran denke, dass die Kinder mit 3 Jahren schon am Tablet hängen und Star Wars, Spiderman und Harry Potter schauen, was will man da noch zu sagen…

    • Das ist sicherlich ein Faktor, du hast vollkommen Recht, da kann ich als ehemaliger Soziologiestudent nur beipflichten. Was man aber auch bedenken muss, ist, dass Medienkompetenz heute mehr und mehr zu einer Frage der Erziehung wird. Als ich die Schule verlassen habe, gab es noch keine Smartphones, heute sind sie nicht mehr weg zu denken und trotz der vielen negativen Aspekte, wie Internetsucht und dergleichen, gibt es ja auch viele positive – es ist wichtig, dass Eltern nicht mit diesen Geräten erziehen, sondern so, dass der junge Konsument lernt, was er da macht. Das wird meiner Generation, weil wir dort hinein wachsen und hineingewachsen sind, sicherlich leichter fallen, als älteren. Ich denke, Lego ist da im Moment auf gutem Wege, das umgekehrt aufzuziehen, und zunehmend das Virtuelle in die Realität holt – Minecraft war da nur der Anfang, Overwatch knüpft da sehr gut an, finde ich. Oder kann, und so holt man die Jüngeren dann vielleicht auch hin und wieder mal für eine Weile weg vom Schirm 🙂

    • Ich hoffe, dass du damit recht hast, allein der Glaube daran fehlt mir. Eher sorge ich mich darum, dass die noch vorhandene Gruppe Lego-afiner Kids dadurch zum anderen Metier abgeholt wird.

    • Zu lizenziert/nicht-lizenziert: Ich bin ein 80er-Jahre Kind. Damit will ich nicht darauf hinweisen, dass ich ein bestimmtes Alter erreicht habe, sondern dass mit bzw. nach „uns“ sich auf dem Spielzeugmarkt etwas entscheidendes geändert hat. Ganz besonders zeichnet sich das meines Erachtens durch die Geschichten der Lizenzprodukte aus, die in Comics, Spielen vor allem aber in den Vormittags-Cartoons erzählt wurden: Vor He-Man, Barbie, Star Wars etc. gab es generische Ritter, Cowboys, Prinzessinnen usw. Was sich plötzlich änderte – und das habe ich als Kind durchlebt – ist, dass meine Figuren plötzlich Teil von Geschichten waren. Sie hatten Charakterzüge, verfolgten Absichten, hatten Freunde und Feinde. Diese Marketingidee ist meines Erachtens nach bis heute nicht übertroffen. Selbstverständlich habe ich es geliebt mit meinen Lego-Rittern zu spielen und mit meinen Lego-Space Schiffen. Ich würde aber sehr viel darauf verwetten, dass ich meine gesamten Space-Sets ohne zu zögern auf einem Altar geopfert hätte, wenn ich dafür einen Lego Luke Skywalker in seinem X-Wing bekommen hätte oder einen Lego Man-At-Arms, der meine Burg besetzen könnte. Was ich stattdessen getan habe ist, so zu tun, als ob ich einen Luke hätte. Das ist aber nicht dasselbe.

      Ich glaube dieses Muster, dass sich mit einer Hintergrundgeschichte – gut erzählt oder nicht – Spielzeug wesentlich besser verkaufen lässt, weil es für Kinder interessanter wird, hält sich noch heute. Dementsprechend denke ich auch, dass neben den bisher dargelegten Argumenten (gemachtes Bett, etc.) genau dieser Punkt relevant ist. Ein Pirat ist nett und ich erlebe mit ihm Abenteuer. Jack Sparrow ist aber zusätzlich cool, hat tolle Eigenschaften und lässt mich auf ganz andere Weise Abenteuer erleben. Überraschend ist, dass Lego dasselbe mit Ninjago geschafft hat, nämlich gemeine Ninjas mit einer Geschichte zu versehen, die viel Raum zum spielerischen Erzählen bietet. Nexo hat das auch versucht, aber die Geschichte war nicht so gut. „Piratenschiff mit Besatzung“ würde da nicht mehr mithalten können. Ob der Einkauf einer bestehenden Lizenz mit all seinen bereits genannten Vorzügen tatsächlich teurer ist, als das Produktdesign UND das ersinnen und erzählen von Geschichten mit diesen Sets weiß ich nicht. Während letzteres Lego mehr Freiraum bietet, kann es aber auch von einem auf den anderen Moment kippen. Bei einem etablierten Lizenzthema weiß man stattdessen, dass es beständig ist.

      @Dierk-Jan: Danke für deine sehr reflektierten Überlegungen!

  21. Also ersteinmal sind Teile der Indiana Jones Filme zum Beispiel auch ab 16, die unszensierten Star Wars Filme auch teilweise und Star Wars an sich ist auch nicht gerade friedlich. Zumal Overwatch kein Black Ops ist in dem das Blut nur so spritzt, sondern ein im Comicstil gehaltener Teamshooter, der sehr viel auf Taktik aufbaut. Das Wichtigere ist doch ob die Sets tauglich sind und gut aussehen…

  22. Ich freue mich wie ein Schneekönig auf die Sets, was auch immer da auf uns zukommen wird. Das hat selbstverständlich damit zu tun, dass ich Overwatch ausgiebig gespielt und für gut befunden habe. Klar, offiziell wird es als Egoshooter gehandelt, für mich hat es sich aber zu keiner Zeit wie ein „klassischer“ Shooter angefühlt, mit denen ich persönlich im übrigen nichts anfangen kann. Hat mich einfach noch nie gereizt. Darüber hinaus ist Overwatch in seinem Blizzard-typischen, abstrakt und comichaft überzeichneten Design meiner Meinung nach weniger verstörend als beispielsweise einige Sequenzen uralter Disneyfilme, die für mich unverständlicherweise Altersfreigaben ab 6 Jahren hatten. Dabei möchte ich gar nichts verharmlosen, auch wenn kein einziger Tropfen Blut fließt ist klar, dass man dem Gegner ordentlich mit seinen Shuriken, Hämmern und Gewehren auf die Mütze geben muss, um zu gewinnen. Dennoch kann man darüber diskutieren-wie auch bereits geschehen- ab wann Lego als Kinderspielzeug Grenzen überschritten hat. Den Aufschrei kann ich in dieser Form dahingehend nicht ganz nachvollziehen, als dass das sicherlich endgültig mit Star Wars bereits vor knapp 20 Jahren geschehen ist. In Episode IV wird beispielsweise ein ganzer Planet in die Luft gesprengt und es gibt viele sichtbare Filmtode innerhalb der Reihe, von abgetrennten Gliedmaßen ganz zu schweigen. In der Darstellung sicherlich brutaler als Overwatch, wobei man fairerweise sagen muss, dass man im Spiel aktiv handelt und sich nicht nur visuell berieseln lässt. Aber noch mal, dafür ist das Spiel ja auch ab 16 und verantwortungsbewusste Eltern sollten in der Lage sein, einzuschätzen, was ihrem Kind gut tut und was nicht. Ich bin der Meinung, dass auch kleinere Kinder, die das Spiel nicht kennen, ihre Freude an Charakteren wie Genji, Hanzo oder D.VA haben werden, die optisch nicht weit weg vom Ninjago-Thema entfernt sind.

  23. Ich sehe es, wie es „Bernd“ in seinem Kommentar weit oben verfasst hat. Spiegelt exakt meine Meinung, ich möchte auch hinzufügen, es gibt ein Lego Produkt von James Bond, der ist auch nicht unbedingt für seine Menschenfreundlichkeit bekannt. Und da sollen auch Gewehre hinter den Scheinwerfern angedeutet sein, beim Aston Martin.

    Waffen gibt es seit 30 Jahren oder länger in Lego-Sets, dass sich Lego nun in Richtung Videogames bewegt, ist nur logisch. Ich kenne Overwatch nicht, aber bei dem was ich hier raus lese, ist es bei weitem nicht mit einem legendären Bond Shooter für N64 vergleichbar, was übrigens damals von einem Nintendo-nahem Entwickler programmiert wurde. Bitte diesen Fakt auch beachten, wenn Lego mal auf Nintendo treffen sollte. Genug Off-Topic.

    Wer nun Lego verurteilt, weil es sich einem „Ballerspiel“ (Pro7-Weisheit) öffnet, sollte/müsste sich dann auch gegen Lego Themen wie Star Wars, Potter, Marvel, DC usw stellen. Denn da ist Gewalt mit Waffen der Standard.

    Ach und übrigens: Es gab mal Lego Indiana Jones Sets…

  24. Hab jetzt nicht jeden Kommentar gelesen, deshalb nicht böse sein, falls meine Ansicht bereits vertreten ist. Aber was mich an dem Thema Overwatch stört ist nicht, dass es ein egoshooter ist, sondern, dass ich mich frage, was will Lego da in Steine verwandeln. Das ganze Spiel dreht sich um die Charaktere, es gibt aber keine Raumschiffe, Autos oder andere Fahrzeuge, die Lego nachbauen könnte. Da Lego aber wohl mehr machen will als buildable figures, wage ich zu bezweifeln, dass es genug Kinder/Erwachsene gibt, die davon angetan sein werden. Schließlich kauft man sich bei Star wars die Sets ja auch, weil man sie wiedererkennt und weil sie eben Teil der Geschichte sind ( Beispiele wie die x-wing oder der Millennium Falke zeigen das ja deutlich). Was ich damit sagen will ist, dass overwatch nicht diese Fülle an Möglichkeiten bietet Sets daraus zu machen. Weshalb ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum Lego sich gerade Overwatch in der spielewelt raussucht. Meiner Meinung nach wäre das Spiel Fortnite viel besser geeignet, da bauen in dem Spiel auch eine gewisse Rolle spielt und es gerade bei den Kinder beliebter ist, als jedes andere Computerspiel. Deswegen wirkt der Schritt mit Overwatch, meiner Meinung nach, eher nach dem verzweifelten Versuch sich in die Computerspielewelt zu etablieren. Ich hoffe natürlich, dass das Thema nicht flopped wird und bin trotzdem gespannt, was sich Lego da ausgedacht hat. Ich werde mir die Sets als großer Overwatch Fan auf jeden Fall anschauen.

    • Der Unterschied ist denke ich das Fortnite wieder größtenteils von der Bildfläche verschwinden wird. Die Spielerzahl geht wieder nach unten so wie man es eben erwartet hatte. Hype kommt, Hype geht. Aber Overwatch ist kein gehyptes Spiel, geht auch schlecht da es 40€ kostet anstatt wie Fortnite kostenlos ist. Bei Overwatch kann man seit 2 Jahren einen konstanten Wachstum sehen, sie haben sich in der Sportwelt einen Standfuß gesetzt, in der Modewelt und nun mit Lego in der herkömmlichen Spielewelt. Und was Overwatch besonders macht ist das riesige Universum an Geschichten, Charakter usw. wie man ws sonst von Star Wars, Marvel oder Herr der Ringe kennt. Overwatch hat sich schon in so vielen Dingen gefestigt das es gar nicht mehr möglich ist schnell zu verschwinden. Bei Fortnite wäre der Hype wahrscheinlich rum bevor die Entwicklung der Sets überhaupt fertig wäre.

  25. Hey liebe Community,
    Ich muss sagen das ich mich riesig auf diese Lego-Sets freue. Ja ich habe als Kind verdammt viel Lego gespielt und nun bin ich 18. Meine für mich sehr wertvollen Lego Sets habe ich immer noch in meiner Vitrine stehen. Nun habe ich aber seit der veröffentlichung auch schon über 400 Spielstunden in Overwatch. Das heißt diese zwei Dinge sind sehr bedeutend für mich. Zum einen Lego weil daraus meine ganze Kindheit bestand und zum anderen Videospiele, darunter auch Overwatch, weil daraus meine ganze Jugend bis jetzt besteht in ich sehr viele schöne und lustige Momente damit verbinde. Und ja ich mache gerade mein Abitur, ja ich habe seit 3 Jahren eine Freundin, und ja ich gehe auch raus und treibe auch Sport. Wir als Spieler verbinden mit dem töten im Spiel nicht das „töten“ wie man es sonst kennt. Ich war im Juli in der Lanxess-Arena in Köln um mir dort mit 16.000 anderen Fans ein ganzes Wochenende lang eine e-Sport Meisterschaft live anzuschauen. Ja….. dort saßen 16.000 Menschen aus über 50 verschiedenen Ländern und haben 10 Leuten auf der Bühne beim zocken zugeschaut, gejubelt, getrauert, gesungen wie bei normalem Sport auch. (wen es interessiert das Event hieß: ESL One Cologne 2018) Und jetzt kommt der absolute Herzinfarkt jedes Videospiel und eSport-Gegners. Dort wurde Counter-Strike: Global Offensive gespielt….. ein Spiel das laut Bild, RTL und Co. für sehr viele Amokläufe der letzten Jahre verantwortlich sein soll. Und dort haben die Fans, darunter auch ich, lautstark gejubelt wenn leute getötet wurden und das auch extrem laut wenn es ein extrem guter Abschuss war…. Und JA so etwas gibt es!! Genau wie es bei Fußball gute Tore gibt gibt es bei z.B. Counter-Strike gute Abschüsse. Genau wie es bei Fußball Star-Spieler gibt gibt es auch im eSport Star-Spieler die Millionen verdienen. Es ist genau das gleiche Prinzip: Im Fußball jubeln wir nicht über ein Tor weil es jetzt so spannend war das der Ball ins Netz gegangen ist sondern weil es unserer Mannschaft einen Punkt bringt der ihr dazu verhilft zu gewinnen, bei einem eSport-Shooter jubeln wir nicht bei einem Abschuss weil wir es so toll finden das Menschen erschossen werden und Kriegs-und Waffenfanatiker sind sondern weil es der Manschafft verhilft zu Gewinnen. Also bei beidem geht es um gewinnen und das eben in verschiedenen Wegen. Beim Wrestling hinterfragt es auch niemand ob es Sport ist obwohl es immer wieder zu Brüchen und Verletzungen kommt. Das Finale der Overwatch League hat in New York die ganze Barclayscard Arena mit 20.000 gefüllt, es wurde in Amerika abends zur Hauptsendezeit auf Wunsch von Disney(Besitzer von ESPN) beim Hauptkanal von ESPN ausgestrahlt. Overwatch hat bald 40 Millionen Spieler und ich denke das dort vielen wie mir in ihrer Kindheit Lego gefallen hat. Blizzard(Entwickler von Overwatch) hat zusammen mit der Community 12 Millionen Dollar zusammengebracht um es an eine Brustkrebs-Forschungsorganisation zu spenden und ich denke das ist beweis genug was diese Spiel für Reichweite und Schlagkraft hat. Ich kann den Schritt von Lego ganz klar verstehen und hey, wahrscheinlich schafft es Lego damit ein paar Leuten da draußen ein bisschen Auszeit vom PC zu geben damit sie sich mal wieder wie in ihrer Kindheit ein paar Stunden auf ihr Lego-Set konzentrieren und damit vielleicht wieder Erinnerungen an schöne Zeiten bekommen die sie vielleicht schon wieder längst vergessen haben. Auf der Oberstufe habe ich lange Zeit das Thema des Demografischen Wandels gehabt in dem auch der Generationenkrieg mit inbegriffen war. Trotz dieser unstimmigkeiten der Generation hoffe ich trotzdem das ich ein paar Leuten mit meinem Text ein bisschen mehr Einblicke in diese Welt geben konnte und vielleicht auch ein paar Meinungen ändern oder die Leute zum überdenken anregen konnte.
    LG Cedric

  26. Ich hab mir zum eigentlichen Thema noch gar keine Gedanken gemacht, wollte aber mal eben loswerden, wie sachlich hier gerade diskutiert wird und wie wahnsinnig gut hier einige argumentieren, ohne ausfällig oder persönlich zu werden.
    Gerade bei diesem Thema und in der heutigen Zeit wirklich nicht üblich!
    Dafür schon mal Hut ab!

    Liebe Grüße!

  27. Für mich eine Verzweiflungstat diese Lizenz zu verwirklichen. Kindergerechte Themen hin oder her, wobei mir nicht klar ist wo Lego da die Grenze für sich zieht. Wenn FSK 16 Themen jetzt in Ordnung sind wünsche ich mir ein Ideas Set von Pulp Fiction oder ähnlichem.
    Grundsätzlich finde ich: Lego versucht auf Biegen und Brechen die Verkaufszahlen wieder zu erhöhen. Das vorwiegend mit Lizenzen erreichen zu wollen, die vermeintliche Selbstläufer sind, ist unklug. Aber Lego denkt derzeit anders, Beispiel mit den Brickheadz von Vorredner Dierk-Jan. Da zählt nämlich: Hauptsache Neukunden generieren. Ob die aber nachher weiter Lego kaufen? Denn vertriebstechnisch sind Neukunden viel höher bewertet als Bestandskunden. Strategisch ist das auch völlig legitim für Lego, aber Lego hat ja scheinbar trotzdem Probleme was die nackten Zahlen angeht. Allerdings bekommt man insbesondere mit Lizenzen wie Overwatch eher Neukunden die Volljährig und darüber hinaus sind. Die werden danach aber nicht unbedingt AFOLs, sondern sind halt Overwatch-Zocker (oder im Fall Aston Martin eben Bond-Fan usw.). Meiner Meinung nach sollten Sie lieber statt wieder an einer neuen Lizenz an Ihrem Lizenzfreien Dauer-Sortiment feilen und bspw. wieder Ritter und Piraten einführen. Ist auch langlebiger und zeitloser. Die Lizenzsachen sind natürlich trotzdem interessant, für mich in dem Fall aber nicht.

  28. @Autor, wo habe ich in meinem vorigen Kommentar denn andere angegriffen? Ich habe nur basierend auf Ihrer Ansicht und der einiger anderer Kommentare eingeschätzt dass Sie von der Materie wohl nicht so viel Ahnung haben. Ich bin nur ehrlich, und so wirkt das halt auf mich. Wenn Sie das schon als „Angriff“ werten haben Sie aber keine besonders hohe Schmerzgrenze. :/
    Ich meine man muss sich hier zwar nicht gegenseitig anbrüllen, aber wir sind doch trotzdem alles Erwachsene die sich unterhalten. Da muss man doch nicht wegen jedem „bösen“ Wort einen warnenden Finger heben, wie im Kindergarten. 😉

    Und falls ich mit meiner Einschätzung richtig liege, ist das ja grundsätzlich nicht schlimm, es geht hier schließlich vorrangig um Lego nicht um Videospiele.
    Nur wirkt das auf einen Gamer wie mich halt immer etwas befremdlich, wenn scheinbar Leute ohne Erfahrung mit Games darüber diskutieren und dann verspüre ich den Drang aufzuklären. ^^

    Und eine kleine Anmerkung: Für Leser die nicht wissen was Overwatch ist, lediglich einen Wikipedia Artikel zu verlinken finde ich nicht wirklich ausreichend um sich ein Bild vom Spiel zu machen. Es wäre wohl passender ein paar Trailer und einen der Kurzfilme zu verlinken, sprich bewegliche Bilder, damit man sich darunter was vorstellen kann.
    Ich bin so frei und übernehme das Mal kurz. Hier der Trailer zum neuesten Helden „Wrecking Ball“: https://youtu.be/007bdWX9jTs
    Der Trailer zum aktuell laufenden „Summer Games“ Event: https://youtu.be/C7PBpHDCWcQ
    Und das ist der Kurzfilm „The Last Bastion“, übrigens uraufgeführt bei der Gamescom 2016 (mein persönlicher Liebling unter den bisherigen OW-Shorts ^^):
    https://youtu.be/xjeh6mxc2hk
    Das dürfte so ziemlich reichen um sich zumindest ein oberflächliches Bild davon zu machen was Overwatch darstellt.

    Und weil es für mich so klingt – ohne Jemanden angreifen zu wollen, ist nur meine Vermutung – als ob hier von einigen Diskussionsteilnehmern Overwatch nur weil es ein Ego-Shooter ist, in dieselbe Schublade wie Call of Duty gesteckt wird, und auch für solche die noch etwas genauer wissen möchten was OW ist, hier eine knappe Einfuhrung:
    Call of Duty ist ein Kriegsspiel mit Massenschlachten mit bis zu 60 Spielern, realistischer Grafik und drastischer Gewaltdarstellung. Das dürfte wohl allgemein bekannt sein.
    Overwatch dagegen ist ein teambasierter Shooter mit comichafter Grafik, in dem man Superhelden und Schurken spielt. Von der Thematik her schlägt es also so ziemlich in dieselbe Kerbe wie die Marvel Superhelden Filme (von denen es schließlich auch Lego gibt).
    Es treten in den meisten Modi höchstens 12 Spieler gegeneinander an (6 vs 6) keine Massenschlachten also. Und das Spielziel besteht in den Hauptmodi nicht aus dem ausschalten möglichst vieler Gegner, sondern darin mehrere Kontrollpunkte mit seinem Team einzunehmen/zu verteidigen oder eine Fracht von einem bis zum anderen Ende der Karte zu eskortieren bzw. für die Gegenseite, die Eskorte so lange aufzuhalten, bis die Zeit um ist.
    Es gibt (aktueller Stand) 28 spielbare Charaktere die in drei Klassen eingeteilt sind und sich wegen der einzigartigen Fähigkeiten, alle komplett unterschiedlich spielen. Das Spiel ist sehr teambasiert, das heißt dass man die Helden so auswählen muss dass sie sich gegenseitig ergänzen und sich gegenseitig unterstützen muss um etwas zu reißen.

    Reinhardt zum Beispiel hat einen Kriegshammer mit dem er kräftig aber nur im Nahkampf austeilen kann und einen Schild mit dem er sich und seine Teamkollegen schützt. Gegen einen Scharfschützen kann er aber nicht viel ausrichten und während er seinen Schild hält kann er nicht gleichzeitig angreifen, weshalb er auf seine Mitspieler angewiesen ist, die sich im Idealfall hinter seinem Schild positionieren und auf den Feind schießen sollten.
    Mei hat eine Gefrierkanone mit der sie Gegner einfrieren und damit für sich und ihre Kollegen besser angreifbar machen kann. Sombra kann sich unsichtbar machen und Gegner „hacken“ damit diese für einige Sekunden ihre Fähigkeiten nicht mehr benutzen können, was am besten dann funktioniert wenn ein Gegner gerade gegen ihre Teamkollegen kämpft, wodurch dessen Erfolgschance deutlich sinkt. Und Mercy kann ihre Teammitglieder heilen, wiederbeleben und ihren angerichteten Schaden erhöhen und muss richtig einschätzen wann, wo und auf welche Weise sie gerade gebraucht wird. etc.

    Von einem gewissen Standpunkt aus könnte man Overwatch also sogar als pädagogisch wertvoll bezeichnen, weil es Kindern bzw. Jugendlichen Teamwork näher bringt. 🙂
    Das war es soweit von meiner Seite.
    Puh hab ich viel geschrieben. Ich glaube man merkt da steckt viel Leidenschaft drin. :Das
    Ich hoffe ich konnte damit dem einen oder anderen helfen oder gar die Augen öffnen was Overwatch betrifft.

    Btw. War ich als leidenschaftlicher Gamer und Lego Star Wars Sammler bei der Nachricht dass an Lego Overwatch Produkten gearbeitet wird, mehr als begeistert. Ich bin schon gespannt auf die ersten Set-Pics. 😀

    • Du hast geschrieben: „Mir kommt es so vor als ob der Autor und manche Kommentatoren von der Sorte Mensch sind, die Videospiele (oder in dem Fall Ego-Shooter) nur als die berüchtigten „Killerspiele“ aus den RTL Nachrichten kennen. Eine sehr eindimensionale Sichtweise.“

      Das ist eine Unterstellung. Ich kenne Overwatch nicht aus den Nachrichten. Äußere einfach deine Meinung, und alles ist gut. 🙂

      Dass du deinen Standpunkt „unterfütterst“ und Beispiele lieferst, ist sehr willkommen.

    • („Mir kommt es so vor als ob“ ist nicht Bestandteil einer Unterstellung. Aber es sind – und das finde ich gut – deine, bzw.eure Spielregeln.)

  29. Ich denke wir müssen uns ganz klar vor Augen halten, dass sich die Zeiten einfach geändert haben. Zu meiner Kinderzeit vor 25-30 Jahren war die „Eis am Stiel“-Filmreihe noch ein absolutes No-Go und ist irgendwann am Wochenende um Mitternacht gelaufen. Was ist heute? Heute läuft das Vormittags in der Ferienzeit…

    Als bekennder Overwatch-Fan musste ich am Anfang etwas schmunzeln als ich von der Kooperation erfahren habe. Mir war klar, dass das wieder unendliche Diskussionen zur Folge haben wird. Aber genauso sollte mittlerweile klar sein, dass es sich bei LEGO nicht mehr um ausschließlich Kinderspielzeug handelt und Overwatch als „Ego Shooter“ zu bezeichnen wäre im Deutschaufsatz wohl ne Themaverfehlung. Hier steht eindeutig das Teamplay im Vordergrund und wir sprechen von einem Spiel im Comicstil mit fiktiven Charakteren. Eine eindeutige Gewaltdarstellung gibt es da jedenfalls nicht. Da empfinde ich persönlich die Star Wars Filme schon als wesentlich gewalttätiger und bitte vergesst nicht, dass es im Star Wars Bereich eindeutige Ego Shooter gibt. Wo liegt also der Unterschied?

    Lassen wir doch die Sets einfach mal auf uns zukommen und urteilen dann darüber? Probleme sollten immer erst gelöst werden, wenn sie überhaupt auftauchen. Eine prophylaktische Problemlösung ist immer etwas am Zeil vorbei ;-)…

  30. Mal völlig abgesehen von der Lizenz und allem was hier wirklich gut diskutiert wurde: Falls es reguläre Stets mit Minifiguren geben wird, bin ich definitiv interessiert, ob wohl OW absolut nicht in mein Interessenspektrum fällt. Das Potential hier tolle neue Haarteile, Kopfbedeckungen und Zubehör von Seiten Legos zu gestalten ist sehr hoch und da würde ich mich riesig drüber freuen.

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