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LEGO Powered Up Team im Interview: Es wird noch nachgebessert

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Oliver Wallington und Gaute Munch | © Matthias Kuhnt

Letzte Woche haben wir in Billund das LEGO Powered Up Team interviewt. Erkenntnis: Das System ist durchdacht – aber da geht noch mehr.

Im Rahmen der LEGO Fan Media Days 2019 hatten wir in der vergangenen Woche die Möglichkeit, das LEGO Powered Up Team zu interviewen. Oliver Wallington und Gaute Munch beantworten im LEGO House geduldig all meine Fragen. Denn: Zum einen bin ich kein ausgewiesener Technik-Experte. Und zum anderen bin ich ein Nostalgiker und hänge den 12V und 9V Zeiten nach.

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Präsentation am Vortage

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LEGO Powered Up: Motoren, Sensoren und Controller

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Control+: Im Sommer kommt Technic ins Spiel

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Der „Vorläufer“: WeDo

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LEGO Education: Spike

Natürlich habe ich so denn gefragt, ob denn der alte 9V-Trafo mittelfristig mit dem neuen System verbunden werden könne. Doch zwischen den Zeilen ließ sich heraushören: Es sieht nicht gut aus. Sehr wohl aber gibt es Vorleistungen in Bezug auf die Möglichkeit mit Akkus zu arbeiten.

Zum Start von WeDo gab es den Namen „Powered Up“ noch nicht, darum hat sich ursprünglich die Namensgebung Powered Functions 2.0 auf den Weg gemacht. Wichtig ist: Alle Powered Up Komponenten sind miteinander kombinierbar, sprich auch Spike und Boost, allen voran mit der neuen Star Wars Erweiterung, und natürlich Control+ bei Technic. Doch die App macht hier die Musik: Nicht mit jeder App kann jede Komponenten angesprochen werden. Mit der App für die neuen City Züge etwa kann nicht Vernie gesteuert werden. Bis auf den Controller und den Duplo Zugmotor können alle Komponenten mit neuen Funktionen versehen werden.


Ein Blick in die Zukunft

Interessant ist zudem: Ein Hub soll zukünftig alleine funktionieren, ohne Verbindung mit einem anderen Gerät. Doch vieles klingt aktuell noch nach Zukunftsmusik. Das Interview auf Englisch in voller Läge findet sich hier. Und: So sehr mich das System mit all den Möglichkeiten begeistert: Es ist offenkundig noch Luft nach oben. Auch die Preise für die einzelnen Komponenten sind aktuell recht „sportlich“. Insofern bleibt die Hoffnung, dass mehr Sets auf den Markt kommen und die Preise für die Powered Up Komponenten fallen. Dann wird ein Schuh draus.


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LEGO Powered Up: Motoren, Sensoren und Controller

Was denkt ihr über LEGO Powered Up? Setzt ihr weiter auf die Power Functions, oder steigt ihr um? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Mir persönlich gefällt Power Function 1.0 noch besser, da man einfach den Motor an die Batteriebox anschließt und er läuft, ohne dass man irgendwas programmieren oder einstellen muss (ich habe es nicht so mit der modernen Elektronik).
    Aber ich lasse mich gerne überraschen, was die Techniker in Billund für uns ausgetüftelt haben und warte gespannt auf die beiden Vorreiter-Sets mit dieser neuen Technik!

  2. Power Funktion und das „aktuelle“ Mndstorms sind die deutlich besseren Systeme. Bei PF kann selbst mein sechsjähriger Sohn einen Motor in einem Technic Modell zum laufen bekommen, ohne sich beim Papa ein Handy zu leihen. Es ist deutlich simpler mehrere Motoren, Lichter anzuschließen, einfach die Stecker stapeln. Beim PowerUp geht sowas nicht. Weshalb wurde die Form der Stecker in einen proprietäre LEGO gewechselt? Bei Mindstorms gab es RJ Industrie-Standard Stecker die auf beiden Seiten (Motor & Controller) verbaut waren. Wenn da ein Kabel zu kurz war konnte man sich notfalls mit dem Telefonkabel vom Festnetztelefon aushelfen.
    Die beiden Zubehör Start-Ups aus Ungarn „SBrick“ und Slovenien „BuWizz“ zeigen für mich den richtigen Weg, sowas hätte es ch mir von LEGO gewünscht.
    Das Vorhandene besser zu machen, nicht immer das Rad neu erfinden. Das ist übrigens auch ein Grund das LEGO so beliebt ist, meine Kinder können Steine, Sets oder auch Anleitungen nutzen die über 40 Jahre alt sind und die Teile mit aktuellen Teilen ergänzen, ersetzen. PU hat da einfach die alten Zöpfe zu PF gekappt.
    Die ganze App Geschichte regt mich ebenfalls auf, in 10 Jahren werde ich kein Handy mehr finden das mit den aktuellen Sets kompatibel sein wird. Die Hardware würde dann noch klappen, ohne Programmierung geht da aber nichts mehr.. (solche Befürchtung habe ich zugegebenermaßen auch bei SBrick und BuWizz, wobei es sich da aktuell wirklich nur um Garagenfirmen handelt. Da hofft man auf ein besseres Ende als bei ANKI OVERDRIVE)
    Schauen wir mal ob das PU wirklich DIE Erneuerung ist, da können wir nur hoffen.

  3. Danke für die Infos. Ich stimme Andres voll und ganz zu. Wünschenswert wäre gewesen LEGO hätte ZUERST weitere Produkte (Motoren, vernünftige Stecker, Hubs, Akkus etc.) entwickelt und ein ordentliches Angebot an PoweredUp Komponenten gestartet.
    So ähnelt das ehrlich gesagt, wie bei anderen großen (geldorientierten) Konzernen, einer Early Access Phase.

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