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LEGO Technic Raupenlader 42094 im Review

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LEGO Technic Raupenlader 42094 | © André Micko

Das Set LEGO Technic Raupenlader 42094 im Review: Der Wald ruft.

Verlängertes Wochenende in Österreich, vier Tage ländliche Idylle, tolle Aussicht und Entspannung pur mit der ganzen Familie. Begleitet hat uns der LEGO Technic Raupenlader 42094, den wir zusammen aufgebaut und bespielt haben. Und wenn wir schon dabei waren, wieso nicht gleich ein paar tolle Fotos für ein kleines Review machen vor dieser wunderbaren Kulisse… Zumal die nächsten Technic Brummer erst im August eintrudeln werden.

Umfang und Zusammenbau

Zunächst die nüchternen Eckdaten des Raupenladers: 827 Teile, bei einer UVP von 59,99 Euro. Da der Raupenlader bereits ein paar Monate im Verkauf ist, erhält man ihn vielerorts mit den mittlerweile üblichen Rabatten. Mein Exemplar habe ich für knapp 44 Euro ergattert.


Die auf der Verpackung aufgedruckte Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren und älter. Rückseitig ist noch ein kleines Bild des B-Modells, ein Raupenkipper. Die Anleitung kann heruntergeladen werden, ist also nicht in Papierform enthalten.

Sehr wohl natürlich die des A-Modells, die mit knapp 140 Seiten gewohnt detailliert ist. Insofern ist der Aufbau durchaus auch für etwas jüngere LEGO Fans machbar, als auf der Verpackung empfohlen. Die typischen Technic-Aufkleber für ein Modell dieser Art, sprich Verzierungen der Paneele usw., liegen in einem Stickerbogen mit bei, einundzwanzig an der Zahl.

Die 827 Teile sind auf diverse Tütchen verteilt, wobei diese nicht nummeriert sind. Es gibt also keine Einteilung in Bauabschnitte, alle Tütchen werden von Beginn an benötigt. Es empfiehlt sich diese in kleine Schüsselchen oder Häufchen um einen herum zu positionieren.

Die Teile wirken beliebig zusammengewürfelt, ich bin jedoch immer wieder erstaunt, dass das Ganze doch einen Sinn zu haben scheint. So hat man schnell raus, in welches Schüsselchen man bei der Suche nach dem nächsten Teil greifen muss, und es scheint doch ein sinnvolles System hinter der Aufteilung zu stecken.

Nach zwei Stunden Bauzeit stand dann der Raupenlader in voller Pracht vor uns. Mit 17 Zentimeter Höhe, 35 Zentimeter Länge und 15 Zentimeter Breite ein handliches wie auch robustes Modell. Hinzu kommen zwei Baumstämme, bestehend aus jeweils zehn braunen Rundsteinen mit Achsloch, die auf einer entsprechend langen Technic Achse verbaut sind.

Die Funktionen

Da das Modell nicht motorisiert ist, erfolgt sowohl der Kettenantrieb als auch die Funktionen rein über Muskelkraft.

Die Konstruktion der Ketten verleiht dem Fahrzeug einen robusten Stand. Auf der Bodenseite verlaufen diese über jeweils acht fest montierte, das heißt ungefederte, kleine Felgen. Die verbaute Feder drückt den Kettenspanner nach oben, welcher der Kette eine dreieckförmige Form verleiht.


Mangelnde Reibung, beispielsweise auf glatten Böden, kann dazu führenm dass der Raupenlader mehr rutscht als fährt.

Das mittig angeordnete Führerhaus ist mit angedeuteten Bedienelementen ausgestattet, sowie diversen Kontrollleuchten. Die Steuerkonsole ist eine mit einem Aufkleber verzierte Fliese. Die Türen lassen sich beidseitig öffnen beziehungsweise nach hinten schwenken. An der linken Tür ist noch ein kleiner Feuerlöscher verbaut.

Das ganze Führerhaus lässt sich unbegrenzt um 360 Grad drehen, um die jeweiligen Arbeitsbereiche im Blick zu haben. Hierfür wird einfach am sich hinter dem Führerhaus verbauten Z12 Zahnrädchen gedreht.

Über ein dahinter angeordnetes zweites Z12 Zahnrad kann der vordere Ausleger angehoben und abgesenkt werden. Hierfür wird ein kleiner Linearaktor („Schraubzylinder“) verwendet. Das funktioniert gut, und die gewählte Übersetzung führt zu einer stimmigen Geschwindigkeit.

Der Greifer selber wird direkt am Ausleger über eine rote Lagerbuchse bedient. Es erfordert ein wenig Fummelei, die glatten Baumstämme sicher zu packen, da die im Greifer montierten Zahnräder etwas störend im Weg sind. Insbesondere wenn beide Baumstämme auf einmal transportiert werden sollen.

Als letzte Funktion befindet sich am Heck eine Seilwinde. Der Auslass ist drehbar gelagert, und voll ausgezogen hat die verwendete Schnur eine Länge von circa 140 (!) Zentimetern. Zum Herausziehen muss ein kleiner Hebel betätigt werden, der ansonsten die Winde blockiert und beim Abschleppen verhindert, dass sie sich unerwünscht abwickelt.

Wieder eingerollt wird das Seil über ein seitliches Z12 Zahnrad. Mittig am Heck gibt es hierfür einen kleinen Wahlhebel, der auf die Schildkrötenposition (= langsames aufrollen) oder die Hasenposition (= schnelleres aufrollen) gestellt werden muss. Die Umsetzung der unterschiedlichen Aufrollgeschwindigkeiten erfolgt über eine entsprechende Übersetzung, die mittels des Hebels ausgewählt wird. Steht dieser in der mittleren Position (= neutral), ist das Z12 Bedienrad nicht mit der Winde verbunden und dreht durch.

Alle Funktionen lassen sich trotz der relativ kleinen Z12 Zahnräder gut bedienen, bei gleichzeitig unauffälliger Optik. Darüber hinaus wäre eine kleine Bedienoptimierung einfach möglich – wenn gewünscht-, in dem man beispielsweise für das Absenken des Auslegers oder die Bedienung der Winde ein Z20 Zahnrad einsetzt.

Video Review

Fazit: Raupenlader 42094

Ingesamt hat mich der kleine Raupenlader positiv überrascht. Ein robustes Modell mit tollen Funktionen, wobei mich die Seilwinde etwas mehr überzeugt als der Greifer des Auslegers. Das Modell bietet schöne Spielmöglichkeiten, und mit einem Rabatt von 25 Prozent auf die UVP kann man ruhigen Gewissens zugreifen.

Wie gefällt euch der LEGO Technic Raupenlader 42094? Werdet ihr bei einem guten Preis schwach? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Die Fotos sind der Wahnsinn 🙂 Gefällt mir richtig gut, diese Art der Präsentation.

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