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LEGO testet neue Pop-Up LEGO Workshop Brand Stores

LEGO Pop-Up Workshop Brand Store | © LEGO Group

In den USA werden neuartige Pop-Up LEGO Brand Stores getestet: Es gibt Unterschiede zu regulären Shops.

In den USA testet LEGO fortan sogenannte „Pop-Up LEGO Brand Stores“. Es handelt sich um kompakte LEGO Stores mit Einschränkungen. Zwar können VIP-Punkte gesammelt werden, jedoch gibt es etwa keine „Pick-A-Brick“-Wand. Auch können keine Minifiguren zusammengesetzt werden.

Die Inneneinrichtung ist zudem schlichter gehalten, zumindest dann, wenn die ersten Bilder als Richtwert genommen werden. Ob es solche Pop-Up Workshop Brand Stores auch in Europa geben wird, ist aktuell nicht bekannt. Läuft der Test in Nordamerika erfolgreich, wäre zumindest vorstellbar, dass auch in europäischen Städten solche Stores „aufpoppen“, in denen es noch keinen Brand Store gibt. Zumindest temporär, denn der gesamte Shop kann offenkundig auf Reisen gehen und macht nur für einen gewissen Zeitraum Station in einer Stadt. Auf jeden Fall eine steinige Idee!



Folgend die automatisch übersetzte Ankündigung aus dem LAN, sprich LEGO Netzwerk:

Ab heute testet die LEGO Group ein neues Einkaufserlebnis für unsere Kunden, indem sie temporäre LEGO Brand Stores in zusätzliche Märkte bringt. Während diese Initiative in diesem Jahr nur in sechs US-Märkten getestet wird, ist das LEGO Retail-Team sehr gespannt, ob dieses Geschäftsmodell in den Folgejahren zur Unterstützung weiterer Märkte wachsen kann.

LEGO Retail hat einige vorläufige Designbilder für diese sechs Filialen sowie Einblicke in die beiden neuen Konzepte, die sie testen werden, gegeben. Die Geschäfte werden nicht in der gleichen Weise wie die bestehenden LEGO Markenläden eingerichtet. Die Hälfte der Geschäfte wird ihre Produkte nach Alter sortiert haben und die andere Hälfte wird ihre Produkte nach Preis sortieren. Dies wird es unserem Insights-Team ermöglichen, Konzepte zu testen, die in Fokusgruppen gemeinsam genutzt wurden, um Best Practices zu ermitteln.

Jeder Pop-Up Store verfügt über einen Spielbereich, interaktive Playstations und Displays. Die Geschäfte mit altersgerecht getrennten Produkten werden vier Hauptabschnitte 1+, 5+, 7+ und 10+ aufweisen, während die Geschäfte, die Produkte nach Preis trennen, Abschnitte für Under $20, Under $30, Under $50, Under $100 und Big Builds haben.

Jeder Pop-Up Store wird auch 100% einzigartig in seiner Form sein, da diese Stores jeweils einen leeren Store in einem Einkaufszentrum füllen und nicht umstrukturiert wurden. Zu den Änderungen gehören, dass die Geschäfte mit Teppichboden ausgelegt werden, während andere gefliest werden und einige mehrere LEGO-Statuen und einige nur eine haben.

Einige bemerkenswerte Punkte sind die Detailgenauigkeit der LEGO Retail Designer, mit der sie diese Pop-Up Stores zu einem Erlebnis und nicht zu einem Geschäft machen. Für die Kinder, die ein Auge für Details haben, wird ihnen auffallen, dass der markante rote 2×4 LEGO Stein, der in den Boden gefallen ist, den Boden zerreißt, genau wie der Laden in ihr Einkaufszentrum fällt. Sie werden auch einen Countdown-Kalender sehen, bis der Laden verschwindet.

» Worin besteht der Unterschied zwischen einem Pop-Up Store und einem typischen LEGO Brand Store?

Ja, Sie können LEGO VIP-Punkte in Pop-Up-Stores sammeln und einlösen.

Es gibt keine Pick-a-Brick-Wand oder Build-a-Mini-Station.

Es gibt keine Passmarken von LEGO Brand Store, die in Pop-Up-Stores erhältlich sind.

Es wird keine monatlichen Minibuild-Aktivitäten oder andere Veranstaltungen im Laden geben.

Die Produktpreise sind in den LEGO Marken- und Pop-Up-Stores einschließlich aller Verkäufe gleich.

Pop-Up-Shops werden versuchen, das gleiche Geschenk mit Werbeaktionen anzubieten.

Pop-Up-Stores werden neue Mitarbeiter haben, aber auch mindestens einen erfahrenen Mitarbeiter aus einem lokalen LEGO Brand Store.

» Warum gibt es eine Neuerung für Pop-Up-Stores?

Während viele LEGO Fans in der Nähe eines LEGO Stores wohnen, gibt es mehr Kinder auf der Welt, die noch nie einen LEGO Store gesehen haben oder die Gelegenheit hatten, die Freude am Betreten zu erleben. Einige Kinder erhielten einen Teil dieser Freude durch den Besuch ihrer lokalen Spielzeuge R Us und ohne diese Option wird dies mehr Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit geben, das wahre LEGO Erlebnis zu erleben. Während viele Familien überrascht sein werden, durch das Einkaufszentrum zu gehen und plötzlich ein LEGO Geschäft zu sehen, könnten ein paar Kinder in der Nähe dieser sechs Orte sogar ihr erstes Stück LEGO Post erhalten und sie zu einem Besuch einladen.

» Wie sieht die Zukunft der Pop-Up-Stores aus?

Es gibt einige Einkaufszentren und Märkte, bei denen es aufgrund der Marktgröße und anderer Faktoren unwahrscheinlich ist, dass sie ein Einzelhandelsgeschäft der Marke LEGO erhalten. Wenn dieses Pilotprojekt erfolgreich ist, wird unser LEGO Retail Team Optionen haben. Diese sechs Pop-Up-Stores befinden sich in Gebieten mit bestehenden LEGO Brand Stores, um erfahrene Personal- und Vertriebswege zu nutzen. Diese Initiative ist sehr schnell erfolgt und mit den Erkenntnissen, die in dieser Weihnachtszeit gesammelt wurden, kann es ein Fall sein, dass Pop-Up-Filialen in deutlich mehr Märkten zugenommen haben. Es ist unwahrscheinlich, dass es auf der Skala von solchen Geschäften wie Halloween Spirit sein wird, aber das wird einen Gesprächsanfang bieten.

» Was kannst du tun?

Das LEGO Retail Team wünscht Feedback! Es ist wahrscheinlich, dass die häufigste Anfrage darin bestehen wird, mehr Märkte oder eher einen Markt zu erschließen, der näher an der Person liegt, die den Antrag stellt. Das Team sucht jedoch nach mehr konstruktivem Feedback.


Versuchen Sie in den nächsten Monaten, einen Pop-Up Store zu besuchen. Sprechen Sie mit den Mitarbeitern, helfen Sie einem Großelternteil, finden Sie einen neuen AFOL, um zu Ihrem nächsten Treffen einzuladen, bestimmen Sie, ob Ihnen die Alters-/Preis-Produkttrennung gefällt, stellen Sie ein Bild auf Social Media aus und haben Sie Spaß!

Im Januar wird das LEGO Retail Team dein Feedback wünschen, aber bis dahin lass uns deine Erfahrungen unten wissen!

Offizielle Eröffnungstermine:

28. September 2018:

The Shoppes at Buckland Hills – 194 Buckland Hills Drive Manchester, CT (Soft Opening heute)

5. Oktober 2018

Einkaufszentrum in Columbia – 10300 Little Patuxent Pkwy. Kolumbien, MD

Woodbridge Center – 250 Woodbridge Center Drive Woodbridge, NJ

Smith Haven Mall – 313 Smith Haven Mall Lake Hain, NY

Perimeter Mall – 4400 Ashford Dunwoody Road Atlanta, GA

Galleria in Tyler – 1299 Tyler Street Riverside, CA

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ist halt die Anpassung an neue Geschäftsmodelle. In Deutschland gibt es das ja seit längerem als Kurzzeitoutlets oder -restpostenläden bei Ladenleerstand (und der Inhaber will Mietausfälle kompensieren) und seit neuerem eben als „Pop up“ im mittleren Preissegment und mit spezialisiertem Angebot.

    Zumindest was Marketing angeht, ist Lego gut dabei.

  2. Wenn sie zumindest von der Verfügbarkeit der Produkte auf Brand Store Niveau wären, dann wäre das eine super Sache für bisher vernachlässigte Städte. Der einzige „Lego Store“, der für mich momentan günstig zu erreichen ist, ist der im Legoland. Und der ist leider eine absolute Katastrophe, was die Auswahl angeht. Klar könnte das daran liegen, dass das Legoland nicht mehr zur Lego-Gruppe gehört. Wenn sie es mit den Pop Up Stores besser machen würden, dann von mir aus gerne. Wenn sie die aber ähnlich stiefmütterlich behandeln, dann können sie es auch lassen.

  3. Ich habe die Befürchtung, dass das ein zweischneidiges Schwert sein könnte.
    Natürlich kommen so mehr Kinder mit Lego-Stores in Kontakt, weil sie dran vorbeilauen. Natürlich nehmen Eltern beim Einkaufsbummel durch die Mall vielleicht mal was mit. Und natürlich hat der ein oder andere AFoL vielleicht das Glück, auch mal ein Store-Exclusive abzustauben, ohne dafür eine Weltreise antreten zu müssen. Aber andererseits ist das Entdecken des Ladens i.d.R. dem Zufallsprinzip überlassen. Kaum ein Käufer, der eine bestimmte Beigabe will, wird sich auf den neuen Store verlassen können, und so erreichen die Vorteile doch nur wieder ein paar Hanseln. Außerdem nimmt das Konzept den Lego-Stores die Exklusivität. Machen wir uns nichts vor: bei den Preisen ist Lego wirklich eher ein Luxus, den man sich (und den Kindern) nicht so oft gönnt. Und was ist das dann immer für ein Erlebnis, wenn man mal den Ausflug zum weit entfernten Lego-Brandstore macht. Mit den neuen (leider auch nach Billig-Outlet aussehenden) Stores fällt das ein bisschen weg. Da bekomme ich das Erlebnis des Online- und Resteshoppings zum Preis des Lego-Brandstores.

    Woran ich als Korinthenkacker mich allerdings fast noch mehr störe ist das Schild „Workshop“. Eine Werkstatt? Das kann ich beim Lego-Brandstore gelten lassen, da man da Bricks kaufen und Figuren bauen kann und weil es da Bauaktionen gibt. Aber ein Laden, der eigentlich nur Sets verkauft und wo man gar nicht bauen kann, ist doch keine Werkstatt. Etikettenschwindel?

    • Hallo Dora,
      ich teile Deine Irritation angesichts des Labels „Workshop“ – und verstehe es so, dass das guerillahafte Auftauchen und Verschwinden des Ladens in einer bestehenden Ladenstruktur metaphorisch mit dem unvollkommenen, einzigartigen Handwerklichen assoziert wird.
      Der Erwerb von industriell gefertigten Massenprodukten bleibt so ziemlich das Einzige, was man da machen kann, da kann man nichts machen.
      Gruß Ente

  4. In Zeiten des Onlinehandels sehe ich das als reine Marketingmaßnahme zur Neukundengenerierung. Billiger als in den festen Stores von Lego werden die Modelle nicht sein von daher sehe ich da für den Kunden keinen besonderen Mehrwert.

  5. also, ohne Einzelsteinekauf, wäre das für mich als AFOL total uninteressant. Ich habe nur sehr selten Interesse an Sets. Da sind meistens unsinnige Sonderteile drin oder irgendwas, was ich nicht brauche. Was ich brauche, sind eher viele Teile einer Sorte …
    Mir wäre eine Fabrik ala LL Günzburg am Liebsten.
    Perfekt wäre für mich allerdings, würde Lego seine Teile in Bricklink anbieten. Dann wären das wirklich neue Teile und ich könnte sehr gut online shoppen gehen. Die Wand in den Shops, hat eh nur eine Miniauswhal.

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