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LEGO und das Eigentor: Individuell bedruckte Torsos von Minifiguren sind Geschichte [Update]

LEGO 10276 Römisches Kolosseum Minifigur Größenvergleich

LEGO Minifgiur mit individuell bedrucktem Torso | © Andres Lehmann

Die LEGO Group verbietet Minifiguren mit individuellem Torso-Aufdruck: Offizielles Statement im Wortlaut zum Thema Minifigur mit Branding.

Update vom 1. Juli: Es gibt Antworten der LEGO Group zum Thema individuell bedruckte Torsos. Teilweise entschärfen die Sätze die Thematik ein wenig, teilweise bringt es Licht ins Dunkel und teilweise entstehen bei mir neue Fragezeichen. Aber ich finde es sehr löblich, dass LEGO sehr schnell versucht ist, Antworten zu liefern. Fakt ist: Die Zusammengebaut-Minifigur ist Geschichte – was mich sehr betrübt. Zusammengefasst ein paar Auszüge, die wir mit euch teilen dürfen (automatisch übersetzt):

Gemeinschaften, ob anerkannt oder nicht, sollten davon absehen, nicht konforme Minifiguren (d.h. Minifiguren mit Namen oder Symbolen von Unternehmen oder anderen Organisationen außerhalb der LEGO Gruppe) öffentlich auszustellen.

Wir können die Herstellung oder sogar den Verkauf von individuell gestalteten Minifiguren, die nicht in irgendeiner Weise der LEGO Gruppe schaden, nicht verhindern und versuchen dies auch nicht. Hier geht es in erster Linie um Figuren, die als Repräsentanten fremder Unternehmen und Organisationen hergestellt werden. Abgesehen von diesem Markenproblem würden wir nur dann tätig werden, wenn das individuell gestaltete Produkt so anstößig oder geschmacklos ist, dass es der Marke LEGO schaden könnte.

Originalzeichnungen sind ebenfalls zulässig, solange sie keine repräsentativen Symbole fremder Unternehmen oder Organisationen enthalten. In dieser Erklärung geht es in erster Linie darum, zu verhindern, dass LEGO Minifiguren zur Werbung für fremde Unternehmen verwendet werden. Individuelle Namen sind in Ordnung. Namen von Unternehmen/kommerziellen Organisationen sind nicht zulässig.

Wenn für die Veranstaltung ein Eintritt oder eine andere Gebühr erhoben wurde, handelte es sich um eine kommerzielle Veranstaltung. Wenn dieses Symbol für die Veranstaltung steht, ist es unzulässig, es auf eine LEGO Minifigur zu drucken.


Artikel vom 28. Juni: Ich kann nur hoffen, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Ich zitiere einen Satz eines offiziellen Statements der LEGO Group, der mich betrübt: „[…] müssen wir die Community bitten, keine Logos, Namen von Organisationen und Warenzeichen von Dritten auf LEGO Minifiguren zu drucken und keine Minifiguren in solchen angepassten Versionen zu verwenden, zu bestellen, zu verteilen oder zu verkaufen.“

Ich kann verstehen, dass LEGO die „Marke Minifigur“ schützen möchte. Aber beispielsweise wir hier bei Zusammengebaut haben zu keinem Zeitpunkt eine Minifigur mit Zusammengebaut-Logo verkauft. Sondern im Rahmen von LEGO Events oder an Leser im Zuge von Gewinnspielspielen verschenkt. Klar aber ist, wir haben die Minifiguren-Torsos zuvor gegen Geld bei Händlern bedrucken lassen. Verteilt haben wir die Figur allen voran zuletzt an alle Aussteller der Zusammengebaut 2022. Das scheint nun Geschichte zu sein – und ist zukünftig nicht mehr erlaubt. Im LAN („LEGO Ambassador Network“) gibt es bereits die Diskussion darum, was mit den bisherigen Figuren geschehen soll. Wir passen den Artikel heute Abend an, sollte es weitere Hinweise geben.

Was weiterhin erlaubt ist

Immerhin: Erlaubt sind auch zukünftig bedruckte 1×8-Steine oder bedruckte Fliesen. Aber die kultige LEGO Minifgur mit „individuellem Branding“ auf dem Torso soll es fortan nicht mehr geben. Weiterhin bedruckt werden können Torsos von Minifiguren freilich in der LEGO Minifiguren Factory in ausgewählten LEGO Stores. Dort können jedoch keine eigenen Grafiken hochgeladen werden. Sprich: Kein Branding in Form eines Logos oder Schriftzugs!

Neue LEGO Minifigure Factory im LEGO Store Köln

Neue LEGO Minifigure Factory im LEGO Store Köln | © Timon

Folgend das offizielle und automatisch übersetzte Statement der LEGO Group, das wir mit unserer Community teilen dürfen.

Statement der LEGO Group

Individuell gestaltete LEGO Minifiguren mit aufgedruckten Logos von Dritten, Namen von Organisationen und Markenzeichen sind nicht erlaubt. Es ist nicht zulässig, das eingetragene Minifiguren-Warenzeichen in Kombination mit Symbolen von Dritten zu verwenden. Der Grund für diese Regel ist, dass ein Markenzeichen nicht gleichzeitig als exklusives, repräsentatives Symbol für zwei verschiedene Unternehmen dienen kann. Die Fähigkeit der Minifigur, als unverwechselbares LEGO Markensymbol zu dienen, wird eingeschränkt, wenn eine Minifigur auch mit dem Namen, Logo, Symbol oder anderen repräsentativen Zeichen einer anderen Einheit bedruckt wird. Wenn wir nicht dagegen vorgehen, könnte eine solche Verwendung durch Dritte unsere Rechte an der Minifigur gefährden und schließlich zum Verlust der Exklusivrechte unseres Unternehmens führen. Dies können wir nicht riskieren.

Daher müssen wir die Community bitten, keine Logos, Namen von Organisationen und Warenzeichen von Dritten auf LEGO Minifiguren zu drucken und keine Minifiguren in solchen angepassten Versionen zu verwenden, zu bestellen, zu verteilen oder zu verkaufen.

Wir verstehen, dass die AFOL-Community ihre Community-Events und -Aktivitäten weiterhin mit individuell gestalteten Gegenständen feiern möchte, und freuen uns, bestätigen zu können, dass es den Fans gemäß der aktuellen Unternehmenspolitik freisteht, Grafiken auf LEGO Steinelemente und individuell gestaltete Bauwerke aus LEGO Steinelementen zu drucken, um ihre Community-Aktivitäten und -Events zu feiern.

Die Originalversion

Customized LEGO Minifigures with printed 3rd party logos, names of organizations, and trademarks are not allowed. It’s not acceptable to use of the registered Minifigure trademark in combination with 3rd party symbols. The reason for the rule is that a trademark cannot simultaneously serve as an exclusive, representative symbol of two different entities. The ability of the Minifigure to serve as a distinctive LEGO brand symbol is reduced when a Minifigure is also printed with the name, logo, symbol, or other representative indicia of another entity. Left unchallenged, such use by third-party entities could put our rights in the Minifigure at risk and could eventually result in the loss of our company’s exclusive rights. This is something that we cannot risk.

Therefore, we must request that the community refrain from printing any 3rd party logos, names of organizations, and trademarks onto LEGO Minifigures, and refrain from using, ordering, distributing or selling Minifigures in such customized versions.

We understand that the AFOL Community would still like to celebrate their community events and activities via use of customized items and are pleased to confirm that according to current corporate policy fans are free to print graphics on LEGO brick elements and custom builds made of LEGO brick elements to celebrate your community activities and events.

Erstes Update

Auf zahlreiche Fragen im LAN gibt es eine erste Antwort seitens LEGO: „Aus rechtlichen Gründen wird bei allen Fragen […] die Rechtsabteilung konsultiert. Damit soll sichergestellt werden, dass wir nicht versehentlich schriftliche Genehmigungen oder Erklärungen abgeben, die das Markenzeichen der Minifiguren gefährden könnten.“

Irgendwie klingt dies ein wenig nach „Hoffnungsschimmer“ in Bezug auf die „Grauzone“. Wir behalten die Lage im Blick und werden diesen Artikel weiter anpassen, sobald es Neuigkeiten gibt!

Eure Meinung!

Könnt ihr mit dieser Entscheidung der LEGO Group leben, oder findet ihr den Entschluss, individuelle Torso-Bedruckung zu verbieten, bedauerlich? Äußert euch bitte sachlich und zu keinem Zeitpunkt beleidigend in den Kommentaren. Jede Meinung ist willkommen, aber wir hier alle achten auf den Umgang miteinander. Herzlichen Dank!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

155 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Oh man… 🙄
    Wäre interessant wie weitgefasst das ausgelegt wird. Geht es nur um „Logos“ im eigentlichen Sinn? Oder will TLG auch alle anderen Sigfigs mit individueller Bedruckung ohne Logo (individuelles Outfit, Telefonnummer oder was auch immer) unterbinden

  2. Find ich auch doof. Bleibt also nur die Möglichkeit die Minifiguren mit Stickern zu bekleben. Das sollte als nicht permanentes Mittel ja möglich sein und wenn sie auch was dagegen haben, dann muss ich doch fragen warum sie ihre Steine mit (optionalen) Stickern versehen.

  3. Ich frage mich spontan, wie stichhaltig die Argumentation von Lego an der Stelle juristisch überhaupt ist?

    Wenn ich mir irgendein Logo auf meinen VW Bus klatsche und damit Werbung mache, dann läuft VW doch nicht Gefahr, dass sie das Recht an der Marke, bzw. dem „Modell VW Bus“ verlieren, nur weil sie dagegen nicht vorgehen, oder doch?!

    Klar, der Vergleich hinkt ggf., weil ich den Bus in meinem Beispiel nicht verkaufe / verschenke, sondern nur damit herum fahre und vielleicht ist auch die Eintragung der Minifigur als Marke technisch (juristisch) anders zu bewerten, als die Eintragung von VW, bzw. dem VW Bus als „Marke“, aber naiv scheint mir das schon recht vergleichbar!

    Und auch Autohäuser klatschen Kennzeichenhalter mit ihrem Namen drauf auf Autos, deren Markenrechte ihnen nicht gehören…

    Vielleicht vergleiche ich hier wirklich Äpfel mit Birnen, aber spontan bin ich der Meinung, dass Lego es übertreibt!

    • Sehe ich genauso. Es gibt zudem eine ganze Reihe von Artikeln die für Werbezwecke bedruckt oder sonstige verändert werden bei denen mir nichts vergleichbares bekannt ist. Mal abgesehen davon das der Hinweis, das man ja sonstige Elemente aus dem Sortiment bedrucken könnte höchst fragwürdig ist. Ist ja nicht so, dass Lego sich viele dieser Elemente nicht auch hätte schützen lassen (selbst wenn sie diese von anderen Herstellern kopiert haben). Für diese müsste ja genau dasselbe gelten.

      Langsam frag ich mich, ob Lego die schlechtesten Rechtsverdreher der Welt beschäftigt oder die Entscheidungsträger deren vorsichtige Abwägung nicht kritisch hinterfragen. Besser wäre es auf jeden Fall! Ich hoffe das die Entscheidung nochmal von irgend jemand kritisch hinterfragt wird, den sie macht Lego nochmal deutlich unsympathischer.

      • Artikel, die für Werbezwecke bedruckt werden (z:B. Kugelschreiber) sind keine eingetragenen 3D-Marken und deshalb nicht geschützt.

        • Das stimmt für die Standardwerbemittel wie den 0815 Kuli. Der Markt ist aber viel größer. Wenn man sich umschaut findet man durchaus auch Produkte wie Legosteine oder Minifiguren, die zu Werbezwecke bedruckt oder sonstwie individualisiert werden und wo der Werbeträger als Marke geschützt ist.

    • Auf Deinem VW Bus bleibt aber das VW Logo vorne und hinten gut sichtbar, während auf einer Minifigur meist gar kein Lego Logo sichtbar ist.

      Das Auto ist also, rechtlich gesehen, besser geschützt.

    • Ich kann den Schritt von LEGO nachvollziehen, auch wenn ichs nicht toll finde. Die Minifigur ist das „letzte“ Markenrechtlich geschützte Element, dass LEGO von sonstigen Klemmbausteinherstellern unterscheidet. Wenn die Minifigur zu „gewöhnlich“ wird, verlieren sie die Markenrechte und jeder darf Minifiguren herstellen.

      z.B hat Sony die Markenrechte am „Walkman“ verloren, weil dies der Inbegriff für einen tragbaren Kassettenspieler wurde und nicht mehr nur für tragbaren Kassettenspieler von Sony verwendet wurde

      Hier muss also LEGO abwägen, ob sie den Verlust des Markenrechts riskieren wollen oder lieber der Community freie Hand lassen …

    • Warum darf ich an etwas gekauftem nicht rummalen? Ein Auto darf ich doch auch bedrucken, wie ich es mag.
      Recht ist echt merkwürdig.

  4. Ich weiß, wir sollten sachlich bleiben und ich verstehe die wirtschaftlichen Interessen von Seiten Lego durchaus… Aaaaber Lego hört auch nicht auf, auf die Förderung der Kreativität hinzuweisen und hierdurch wird diese definitiv stark beschränkt und verwehrt, gerade uns AFOLs die Möglichkeit die bereits im Besitz befindlichen Minifiguren, ich denke vor allem an die SW Clonetrooper, durch bedruckte „Ersatzteile“ aufzuhübschen! Das Geschäftsmodell von Unternehmen wie FireToys aus GB, dürfte sich damit erledigt haben…
    Wenn LEGO selbst üppigere Bedruckungen für die Minifiguren anbieten würde, könnte ich es ja noch verstehen. Aber unter der aktuellen Lage sieht es einfach nur nach dem bedingungslosen Durchsetzen juristischer Interessen aus. Ohne jegliche Rücksicht auf die Wünsche und Bedürfnisse der zahlenden Kunden.

    • Steht im obigen Statement aber nicht so. Es geht nur um Logos und Schriftzüge von anderen Unternehmen. Zusatzteile oder bedruckte Minifguren ohne Logo bzw Schriftzug sollten weiterhin erstellbar sein.

      • Sehe ich genauso. Wir haben den Erzieherinnen im Kindergarten Schlüsselanhänger mit ihren Namen drauf geschenkt, das müsste weiterhin möglich sein.

      • Muss so sein, sonst wäre die freie Nutzung eines gekauften Produkts (Minifigur) zu künstlerischen Zwecken eingeschränkt.

      • Geht es denn nur um eingetragene Logos und Schriftzüge? Wenn ich spontan einen Lego-Stammtisch ins Leben rufe und ihn „bla“ nenne, darf das auf den Torso? Oder als Logo einen Schnurrbart nehme…

  5. Da sich die Anwälte in Frankfurt immer selbst in den Fuß geschossen haben müssen nun neue Anlässe in erweitertem Kreise eröffnet werden….

  6. Was für ein Blödsinn. Steine bedrucken ja, Minifiguren nein.
    Was ist denn daran schlimm wenn eine Community Minifiguren bedruckt und diese verschenkt?
    Ich hätte es verstanden wenn lego sagt das man keine Diskriminierende oder ähnliche Aufdrucke (z.b. Nazi Symbole etc) verbietet.
    So sehr ich Lego mag, aber so langsam wird dieses Unternehmen immer seltsamer.
    Was kommt als Nächstes?
    Darf demnächst nur noch positive Kritik zu Lego und seinen Modellen geäußert werden?
    Lego was ist aus Deinen ursprünglichen idealen geworden?

    • Sorry kleine Korrektur:
      Es soll natürlich heißen
      Ich hätte es verstanden wenn lego sagt das man keine Diskriminierende oder ähnliche Aufdrucke erlaubt.
      Das „verbietet“ ist leider ein Tippfehler 😔😔😥😥

      • Ich finde die Entscheidung von Lego absolut legitim.
        Das bedrucken der Steine ist kein Problem, da er von Lego im Gegensatz zur Minifigur nicht geschützt ist.
        Ist also nur logisch das man weiterhin Steine bedrucken kann.
        Die Minifigur muß Lego weiterhin schützen, es ist doch kaum zu übersehen, dass sich einige mittlerweile damit beschäftigt haben Geld damit zu verdienen.
        Z.B. JB Spielwaren, diese verkaufen einfach einen selbst erstellten Collector oder Star Wars Figuren die sie nur bedruckt haben.
        Die zahlen weder etwas davon an Lego, noch haben diese eine Disney Lizenz!
        Durch solche Firmen hat Lego endlich einen Schlussstrich gezogen und das zieht nun mal jetzt auch die mit, die eigentlich ihre Figuren verschenken.

        • Ich mag zwar JB Spielwaren aus Gründen nicht, aber deine Aussage stimmt da so nicht ganz.

          Die Figuren die sie verkaufen sind alle aus Original Legoteilen zusammengebaut. Ohne Custom Prints. Die kannst du dir selbst genau so nachbauen, die Einzelteile sind aber häufig recht teuer.

          Was du meinst sind Firmen wie Minifigs.me. Die verkaufen tatsächlich Custom Figuren zu Filmen und Serien und zahlen keine Lizenzgebühren.

        • Hallo
          Sie müssen aber die Torsos bei Lego kaufen. Und wenn ich einen Torso erwerbe gehört der mir und ich kann damit machen was ich will. Dann müssen sie die Trosos aus dem Verkauf nehmen und auch nicht in ihren Geschäften verkaufen. Dort ist das machen der SigFigur umständlich und teuer

          • Du privat darfst damit auch machen was du willst. Es soll halt nicht in Umlauf gebracht werden.

    • Rechtlich ist das tatsächlich ein Problem… vor allem nach amerikanischem Recht, aber auch in Europa kan man in einigen Staaten damit Probleme bekommen. Mich hat es eher erstaunt, dass es so lange ging.

  7. Die Begründung ergibt insofern keinen Sinn, weil LEGO seine Minifiguren ja selbst mit fremden Logos bedruckt (z.B.: Ford, Ferrari, Fiat, usw, usw.). 😉

  8. ich denke, LEGO versucht dadurch hauptsächlich Anbietern wie CitizenBrick entgegenzutreten, die teilweise mit selbstbedruckten Elementen Charakteren aus Film und Fernsehen, natürlich lizenzlos, nachbilden und verkaufen.
    Aber was du den einen verbietest kannst du den anderen schwerlich erlauben, insofern „müssen“ sie offenbar so handeln wie oben beschrieben.
    Wirkt natürlich im Hinblick auf Fansites, die Community der AFOLs und Ausstellungen, bei denen solche „customized“ Figuren Tauschobjekt und Sammlerstück sind, natürlich hochgradig lächerlich und schwer nachvollziehbar.

    • Was hat Lego damit zu tun? Wenn ich einen Lizenzverstoß mit Bleistift auf Papier beugen würde, wäre dann Papierhersteller oder Faber-Castell dran?

  9. Rechtlich ziemlich eindeutig und da dürfte die Klage eines dritten Unternehmens der Grund sein, dass sie es jetzt durchsetzen müssen.

    • Das Jurastudium lehrt, dass rechtlich eindeutig Sachen immer nur solange sind, wie sich nur ein Jurist mit der Sache beschäftigt hat. Von eindeutig würde ich in dem Fall lange nicht sprechen. Es gibt immer einen Graubereich und Möglichkeiten – wenn man denn möchte.
      Auch das eine Klage der Grund ist, ist nicht zwangsläufig. Lego nutzt externe Kanzleien zur Beratung. Wie alle Berater wollen die Geld verdienen und skizzieren das Bild von vielen bösen Bedrohungen für die diese die Lösung haben. Jetzt alle abzumahnen die solche Figuren vertreiben, ist bestimmt kein schlechtes Geschäft für die.

  10. Es wird Zeit das sich eine Koalition mit Geld findet um gegen diese lächerliche 3D Marke von Lego zu klagen. Lego ist das was Mark-Uwe Kling so schön als „Scheißverein“ bezeichnet. Spielzeug top, Konzern maximal ekelig.

    • Weshalb sollte TLG „maximal ekelig“ sein? Was sind dann erst Unternehmen wie zB Amazon, Starbucks oder Nestlé? Sind zB allesamt viel, viel, viel schlimmer als TLG. Es gäbe natürlich noch zig weitere Beispiele dieser Sorte.

      • Whataboutism.. Interessiert nicht, weils es hier ausschließlich um Lego geht..
        Selbes Prinzip: man darf sich nicht mehr über eine Erkältung beschweren, weil andere eine Lungenentzündung haben..

  11. Ich frage mich in dem Zusammenhang was „verwenden“ bedeutet?
    Wenn ich mir für den privaten Gebrauch eine Figur bedrucken lasse einfach weil sie mir gefällt, und diese Figur weder verkaufe, verschenke, oder sonst irgendwie in Umlauf bringe, gefährde ich dann ja nicht die Marke der Minifigur oder?

    Was ich mich aber frage: ist es denn illegal die Figur zu bedrucken? Auch nicht, oder?

    Also ganz versteh ich noch nicht worauf Lego hinaus will, es geht nur darum keine bedrucken Figuren auf Messen und ähnliches zu verteilen oder zu verkaufen

    • Du darfst deinen gesamten Besitz beliebig bedrucken und privat verwenden! Du darfst dir ein „Globetrotter“-Logo auf deine Zehennägel drucken, du darfst dir ein „Ferrari“-Logo auf deine Gartenliege drucken und du darfst dir ein „Milka“-Logo auf die Schafe in deinem Garten drucken (bei letzterem könnte es Probleme mit dem Tierschutz geben, also sei lieb zu den Schafen). Ich denke der Punkt wird klar. Du darfst dein „Werk“ aber nicht verkaufen/vermieten/etc., wenn du Rechte anderer dadurch verletzt.

    • Für private Zwecke darfst Du das – die Figur ist ja Dein Eigentum.
      Das Problem ist die (kommerzielle) Nutzung und das Inverkehrbringen.
      Und wenn Andres von den Einnahmen seiner Website lebt, und die Figur an die Aussteller auf einer kostenpflichtigen Ausstellung verschenkt, wird es schon kritisch, weil da dann kommerzielle Interessen dahinterstehen. Ganz eindeutig wird es sowieso dort, wo Firmen das eigene Logo draufdrucken und die Maxerl als Werbegeschenke verteilen.

      Ohne Lizenz von Lego geht das eben nicht.

      Allerdings stünde es Lego sehr wohl offen, Wege für Ambassadors, Vereine etc. zu finden, eine kostenfreie und unbürokratische Lizenz zu erteilen. Damit hätten sie das Produkt weiterhin unter ihrer Kontrolle, und um nichts anderes geht es.

      • Genau so ist es, Zusammengebaut ist eine kommerziell betriebene Website, dahinter steht meine Firma. Auch das Event von uns wird kommerziell betrieben, da es Eintrittsgelder gibt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es hier einen „Graubereich“ gibt. Aber die „Bitte“ für Events ist eindeutig: Bedruckt bitte Steine, aber keine Minifiguren… und das wird vermutlich auch den Händlern, die solche Torso-Drucke anbieten, unmissverständlich mitgeteilt.

        • Wie Thorsten gesagt hat: Die Minifigur ist nur als gesamtes Teilepaket geschützt. Der Torso alleine nicht.
          Also müsstest ihr rechtlich den Torso bedrucken und vertreiben können.
          LEGO könnte Euch/Dir den LAN-Status aberkennen, aber das würde eher etwas über LEGO aussagen, als über Dich: Nämlich absolute Marktkontrolle. (Ähnlich wie Nintendo versucht hat, auf ihre Let’s Plays Lizenzgebühren zu erheben. Irgendwie macht es mich traurig, wenn Kindheitsfirmen sich benehmen, wie jeder andere Konzern auch).

      • „… eine kostenfreie und unbürokratische Lizenz zu erteilen.“
        Das wird nicht passieren! Die angekündigten – in diesem Maße mMn vollkommen überzogenen – Preiserhöhungen zeigen doch, wie habgierig dieser Dänische Konzern ist.

  12. Ich finde das nicht zielführend von Lego. Gerade die Minifigur ist ein sehr beliebtes Giveaway und Identifikationsobjekt, welches hervorragend für Lego wirbt, auch wenn es bedruckt ist. Der Community nun diese Möglichkeit zu nehmen, zeigt für mich die wahre Wertschätzung für die Menschen, die am nächsten zur Marke stehen. Schade Lego, aber so wird das nichts 🙁

  13. Ich finde es Nachvollziehbar, aber auch bedauerlich gelöst!
    Die Lego Minifig ist ein Unikat mit Wiedererkennungswert bei Sammler und Neukunde. Es ist aber auch so ziemlich das Letzte mit Patent bei TLG und Mittelpunkt einiger Gerichtsprozesse momentan. Somit möchten Sie nur Ihren Widersachern keine Möglichkeit bieten, Ihnen das auch noch zu nehmen.
    Wie gesagt, Nachvollziehbar aber Schade.
    LG Pepe

    • Ich denke auch dass hier der laufende Fall eines JW youtube Kanals eine Rolle spielt. Da LEGO nunmal darauf pocht, bzw ihre Minifiguren nicht verlieren möchte (generelle Steine bedrucken wird wohl erlaubt bleiben weil ja auch die Produktion aller möglichen Steine rechtlich legal ist). Also kann ich verstehen, dass dies nun zu solch einer hart klingenden Maßnahme geführt hat. Also danke dafür an andere beteiligte Parteien.

      • The Storytelling Brick

        28. Juni 2022 um 23:42

        Den ersten Schuss (Stichwort: Zoll und Container) hat aber LEGO abgegeben (und nein, es ging zuerst NICHT um die Figuren, die beanstandet wurden; das hat LEGO erst später verlauten lassen)… Also bedank dich lieber bei LEGO selbst als bei „andere beteiligte Parteien“. Aber sonst ja, ich vermute auch, dass der obige thematische Schritt etwas mit den aktuellen juristischen Kabbeleien zu tun hat.

      • Hmm… nee ich glaube nicht das mein Rechtsstreit mit TLG hiermit etwas zu tun hat. Da geht es ja nicht darum die 3D Marke zu kippen sondern darum ob die Figuren von Qman, Cogo und Linoos dieses Recht verletzen und Verbraucher dadurch fehlgeleitet werden könnten anzunehmen das die jeweiligen Sets von dänischen Hersteller stammen. Hier geht es um etwas anderes was auch rechtlich durchaus kompliziert gelagert ist.

    • wichtig: Lego hat KEIN Patent auf die Minifigur, sondern einen 3D-Markenschutz. Für uns als Endverbraucher ist das (mehr oder weniger) egal, im rechtlichen Sinne macht das aber einen erheblichen Unterschied.

  14. „Der Grund für diese Regel ist, dass ein Markenzeichen nicht gleichzeitig als exklusives, repräsentatives Symbol für zwei verschiedene Unternehmen dienen kann.“

    Ach so, das bedeutet, LEGO verstößt gegen diese Regel, wenn auf einer Minifigur ein exklusives, repräsentatives Symbol einer anderen Marke zu sehen ist?
    Beispiele:
    Avengers-Logo auf Iron Man?
    Batman-Logo auf Batman?
    Micky Maus????!!!!!!!!

    LEGO braucht dringend Hilfe bei Ihrer Kommunikation und oder Denkweise!

    • Ganz wichtig: Der Text ist automatisch übersetzt! Die englische Originalfassung findet ihr ebenfalls oben. Bei rechtlichen Kisten kann womöglich schon mal hier und dort ein Wort anders ausgelegt oder übersetzt werden! Dies nur als Hinweis.

    • Mit diesen haben Sie ja Verträge.
      Es ist ganz einfach: wenn ich mir ein patentiertes Produkt individualisieren kann, hört diese nicht beim Druck auf! Rein Rechtlich dürfte ich es auch kopieren, umgestalten und selbst weitervermarkten. Ergo entfällt das Patent.
      Bei den derzeit laufenden Gerichtsprozessen eine logische Lösung, wenn auch etwas zu spät.
      Allein der Umstand, dass Sie es geduldet haben, könnte Ihnen bereits das Patent kosten!
      MfG Pepe

    • Da LEGO mit all diesen Marken Verträge hat ist das wieder ne andere Kiste…nehme ich einfach mal an.

  15. Klingt leider logisch. So doof es auch ist. Markenrecht scheint sehr kompliziert zu sein. Das es uns Fans halt jetzt auch trifft ist halt nicht gut und wird dem Ansehen von TLG auch massiv schaden…aber selbst ohne AFOLs verdient TLG gut. Weil Kinder die mit LEGO bsuen wird es immer geben.

    Dann kann ich mich ja sehr glücklich schätzen noch eine Zusammengebaut Figur bekommen zu haben 🙂

  16. Was kostet eigentlich so eine Playmobil Figur und darf man die individuell Bedrucken? 😎

    • Wäre schon lustig, wenn die LEGO-Community Sigfigs von Playmobil nutzt.
      Noch großartiger wäre es, wenn von nun an Figuren von Cobi verwendet werden. 😀

  17. Ok dann is in Zukunft wohl nicht mehr erlaubt das ich mich und meine Ex als MF im Fußball Fanclub Outfit (Logo Rechte liegen bei mir und meinem Grafikspezi) gedruckt habe und das im Store (logos am Terminal nachgezeichnet). Schade aber rein Juristisch könnte das sogar Richtig sein🧐🤔

  18. Damit wird Lego vor keinem deutschen Gericht durchkommen. Was ich mit meinem Eigentum mache geht Lego ein Scheissdreck an. Das ist genauso VW verbietet Firmenbedruckung auf den Fahrzeugen der Käufer. Spinnen die jetzt komplett bei LEGO ?

    • Bitte sachlich bleiben, danke.

    • Es geht hier nicht um deine private Nutzung, wie auch oben schon von jemandem erwähnt kanns du fröhlich jegliche Markenzeichen zum Privatvebrauch auf dein Eigentum klatschen.

      Es geht hier um das in Umlauf bringen von Minifiguren mit nicht TLC oder von TLC lizensierter Symbolik

    • Eine Lösung könnte es sein die Minifig Torsi privat im original Zustand zu kaufen und sie einem Steine/be/drucker zu geben der dann nur den Druck vermarktet und nicht den gesamten bedruckten Torso als ein fertiges Gesamtprodukt. Quasi kauft man erst den Torso und den Druck bzw. das Motiv danach seperat. Statt sofort das Endprdukt (Zwei von einander getrennte Käufe/Transaktionen). Müsste meiner Meinung nach rechtlich haltbar sein. Stelle aber keine Rechtsberatung da und soll auch nicht motivieren gegen die Vorgaben und Rechte der TLG zu verstoßen. Könnte allerdings eine Lösung für manches Gewerbe und vor allem die AFOL Fangemeinde sein.

    • Wichtig ist auch noch zu betonen, dass die Fahrzeuge von VW wahrscheinlich, anders als die Minifigur, gültig patententiert und nicht, wie die Mininifigur als Markegeschützt sind. Da die Minifigur eine Marke, ist können die – denke ich als Nichtjurist – damit argumentieren, dass es sich dann um eine unerlaubte doppelte Nutzung derer 3D-Marke zusätzlich als eigener Marke handelt.

  19. Ich halte die Original-Meldung nicht für eindeutig, bin aber auch kein englischer Native-Speaker: Das „request“ in „we must request that the community“ könnte man sowohl mit „bitten“ oder „anfragen“ als auch mit „auffordern“ oder „verlangen“ übersetzen. Zwei sehr unterschiedliche Dinge. Was ist gemeint?

    • Meine Deutung (ich bin kein Jurist und meine persönliche Einschätzung): Der Ton wird hier gewahrt, aber die Nachricht ist eindeutig…
      Aber wie in meinem allerersten Satz betont: Ich hoffe inständig, dass hier eine Lösung gefunden wird, mit der allen voran LUGs gut leben können!

    • „We must request that“ ist schon eine sehr harte, unmissverständliche Formulierung. Im Juristendeutsch wäre hier wohl am Ehesten ein „Wir fordern Sie auf“ zu lesen.
      Wäre es freundlich(er) gemeint, wäre hier das „must“ durch ein „kindly“ ersetzt, oder gleich etwas wie „we kindly ask you to“ verwendet worden.

  20. Könnte man das Bedrucken von Minifiguren nicht zumindest den LAN-Mitgliedern gestatten? Fungiert man dort nicht als Markenbotschafter und kann LEGO seinen Botschaftern nicht weiträumigere Rechte zugestehen ohne in Schwierigkeiten zu geraten?

  21. Was ist mit Lego los? Was haben die für Probleme?
    Ich wollte in diesem Jahr mehrere Figuren mit Logos (?) und Namen meiner Familie bedrucken lassen und die in das Weihnachtsensemble integrieren. Darf ich das nun oder auch nicht? Diese Figuren wollte ich dann auch an Familienmitglieder verschenken.

    • Du Darfst das, derjenige der dir die Figuren bedruckt und verkauft aktuell nicht!
      Eine Lösung könnte es sein die Minifig Torsi privat im original Zustand zu kaufen und sie einem Steine/be/drucker zu geben der dann nur den Druck vermarktet und nicht den gesamten bedruckten Torso als ein fertiges Gesamtprodukt. Quasi kauft man erst den Torso und den Druck bzw. das Motiv danach seperat. Statt sofort das Endprdukt (Zwei von einander getrennte Käufe/Transaktionen). Müsste meiner Meinung nach rechtlich haltbar sein. Stelle aber keine Rechtsberatung da und soll auch nicht motivieren gegen die Vorgaben und Rechte der TLG zu verstoßen. Könnte allerdings eine Lösung für manches Gewerbe und vor allem die AFOL Fangemeinde sein.

  22. Ich bin auch kein Jurist, kann mir aber schwer vorstellen, dass es ein rechtliche Grundlage gibt, die das NICHT KOMMERZIELLE Bedrucken und Verschenken von persönlichem Eigentum verbietet. Geschweige denn, wie das eine Firma kontrollieren will/ darf/ kann.

    Das ist auch nicht Gegenstand der Mitteilung. Hier geht es nur darum, dass Händler und Fanmedien (LUG) keine Sigfigs mehr im gewerblichen Gebrauch anfertigen und verteilen.
    Das hat in der LEGO-Community bisweilen den Tausch von Visitenkarten abgelöst und LEGO möchte das nicht, weil sie natürlich nur das Beste wollen. 😉 „Putting costumers first.“
    Dass gerade die treuesten Fans erneut geohrfeigt werden, gehört eben zur Unternehmensstrategie. Schlechte PR ist auch PR.

  23. Das Kribbeln in meinem linken kleinen Zeh sagt mir, dass da die diversen anhänglichen Markenrechtsprozesse wirken und LEGO seine Position nicht weiter schwächen will. Allerdings ist der Zug eh schon abgefahren, da es in der Vergangenheit ja praktiziert wurde, ohne dass LEGO eingeschritten ist und somit genug „Beweismaterial“ rumschwirrt. Außerdem bleibt natürlich die Frage, wie LEGO sich nach einfachen Regeln des Übergangs von Eigentumsrechten beim Kauf vorstellt. Hat man das Produkt Minifigur bezahlt, kann man im Prinzip damit machen, was man will, also auch in bearbeiteter und veränderter Form weiterverkaufen…

    • Richtig, die Lösung könnte sein:
      Die Minifig Torsi privat im original Zustand zu kaufen und sie einem Steine/be/drucker zu geben der dann nur den Druck vermarktet und nicht den gesamten bedruckten Torso als ein fertiges Gesamtprodukt. Quasi kauft man erst den Torso und den Druck bzw. das Motiv danach seperat. Statt sofort das Endprdukt (Zwei von einander getrennte Käufe/Transaktionen). Müsste meiner Meinung nach rechtlich haltbar sein. Stelle aber keine Rechtsberatung da und soll auch nicht motivieren gegen die Vorgaben und Rechte der TLG zu verstoßen. Könnte allerdings eine Lösung für manches Gewerbe und vor allem die AFOL Fangemeinde sein.

  24. Wir verstehen, dass die AFOL-Community ihre Community-Events und -Aktivitäten weiterhin mit individuell gestalteten Gegenständen feiern möchte, und freuen uns, bestätigen zu können, dass es den Fans gemäß der aktuellen Unternehmenspolitik freisteht, Grafiken auf LEGO Steinelemente und individuell gestaltete Bauwerke aus LEGO Steinelementen zu drucken, um ihre Community-Aktivitäten und -Events zu feiern.

    Heißt doch das es weiterhin erlaubt ist wenn es einem freisteht oder etwa nicht!?
    Zumindest im Rahmen der Feierlichkeiten!? Nur nicht gewerblich!?

    • Bricks, keine Minifigs!

      Es gab übrigens auf der Brickscacade und Brickworld Chicago keine Minifigur.

    • Wie schon weiter oben erwähnt, kann es nur um gewerbliche, bzw. kommerzielle Tätigkeiten gehen.
      Was Privatpersonen mit ihrem Privatbesitz tun, bleibt Privatsache.

      Heißt im Klartext: Andres kann sich eine Sigfig mit zusammengebaut.com bedrucken, darf sie aber nicht gewerblich vertreiben. Also weder verkaufen, noch zu Werbezwecken verbreiten.

      Druckt er nur Andres Lehmann auf eine Minifgur, kann ihm auch Lego nicht verbieten, die Figur privat zu verschenken. (Verkaufen ist wahrscheinlich als gewerbliche Tätigkeit verboten).

  25. Meinem Gefühl nach hat auch nur mindestens eine Person irgendeinen Mist gebaut. Die Firma entscheidet dabei zulasten denen, die Regeln befolgen. Aus Sicht der Ausrichter von LEGO Events bedauerlich, aber für mich kein Grund, um irgendjemandem nun Schuld zuzuschieben.
    Es ist, wie es ist und bestimmt kommt es wieder ganz anders. Ich bleibe geschmeidig mit meinem einen Leben.
    Greetz, Andi

  26. Naja verständlich ist das schon wenn das Markenrecht an der 3d-Marke dadurch gefährdet wird.
    Lego sollte sich dann allerdings schnell an mögliche Alternativen setzen.
    Für Größere Seiten oder Firmen gibts bestimmt die Möglichkeiten Lizenzen zu erwerben, dadurch würde Vertraglich ein schutz der Marke gewährleistet werden. Es darf dann halt nicht mehr jeder Drucken wie er lustig ist, sondern nur noch das, was lego explizit erlaubt und Vertraglich regelt.
    Und zum Thema Kommerzielle nutzung und Privat:
    Privat kannst du machen was du willst, darfst dann diese Figur nicht auf ausstellungen nehmen oder sie irgendwie Vermarkten. Ausserdem darfst du nur selber Drucken, denn sobald ein Laden das für dich für Geld macht, ist es ja kommerziell.
    Ist ähnlich wie mit Bildern im Internet. Es gibt Lizenzen die eine Nutzung des bildes erlauben, das Verändern besagten bildes jedoch nicht. Und so wird es wohl auch bei 3D-Marken sein.

  27. Toll, so schafft LEGO unter dem Deckmantel der Designverteidigung eine neues Monopol auf bedruckte Minifigs, denn es werden alle anderen bedruckten Minifigs mit Symbolen Dritter verboten, die nicht in der LEGO Minifiguren Factory gekauft wurden. Super für LEGO, schlecht für alle AFOLs, Steinedruck-Anbieter und Custom Minifigs Hersteller…

  28. Was macht denn Lego wenn in 6 Jahren das Patent für die Minifigs fällt?
    Haben sie sich schon Gedanken darüber gemacht was da für eine Welle aus China auf sie zurollt?

  29. Grundsätzlich sollte man keine Marken und Logos von Firmen ohne Genehmigung verwenden. Es gibt Firmen die das locker sehen aber auch welche die da keinen Spaß verstehen. Wenn ich mich recht erinnere reagiert z.B. die SBB (Schweizer Bundesbahn) recht ungehalten wenn man deren Logos verwendet. Wenn ich selbst der Urheber und Rechteinhaber bin sollte das ja eigentlich kein Problem sein. Aber das scheinen die Juristen – und speziell LEGO(R) Juristen anders zu sehen. Und wieder macht die Gier nach Geld eben alles wieder kaputt. Am Ende geht es eben wieder nur darum. Jeden Tag treibt man eine neue Sau durchs Dorf.

  30. Die Verwendung solcher Minifiguren können sie nicht verbieten. Lediglich den Verkauf.

  31. Okay… bislang hätte ich ja gesagt, dass Lego einfach nur eindeutige Hinweise geben soll, wie alternative Minifiguren aussehen dürfen, damit der Markt etwas diversität bekommt.

    Aber so langsam schwanke ich Meinungstechnisch auf die Seite der Leute um, die die 3D-Marke gelöscht sehen wollen….

  32. Also meiner Meinung nach bettelt LEGO regelrecht nach Shit-Storm`s.
    Mein Beileid an alle die Geld mit Costum Figuren verdient haben.
    Mich selbst ärgert das Verhalten der Marke LEGO massiv. Ich bin goßer Fan von bedruckten Minifiguren als Visitenkarte (Sigfig) oder auch alternativen Prints für zum Beispiel individulle Klemmbaustein Scenen/Städe.
    LEGO erwirtschafetet sich leider trotz Milliardengewinne ein immer schlechteres Standig/Ruf in der AFOL Gemeinde, mal schauen wie lange das noch gut geht und ab wann sie durch ihr Verhalten mehr Verlust als Gewinn machen…

  33. Statt in Bezug der Minifiguren endlich mal zu deeskalieren, legt Lego immer nochmal eine Schippe drauf.
    Was soll der Irrsinn, das dieses Unternehmen sich immer wichtiger nimmt, und sich an Ihre Minifiguren klammert, als hinge wirklich nur von Ihnen Ihre blanke Existenz ab?

    Dann dürfen wir uns wohl sehr bald auch von Portalen wie minifigs.me endgültig verabschieden. 😞

    • Die Minifigur ist ein Markenzeichen von LEGO, welches fast so eindeutig zu ihnen gehört wie das Lego Logo. Natürlich möchte keine Firma so eine Sache verlieren.

      Apple würde auch nicht wollen, dass andere Smartphone Hersteller angebissene Äpfel auf ihren Produkten haben. Nesquik würde nicht wollen, dass andere Kakao Hersteller den braunen Hasen in gelben Shirt als Werbefigur verwenden.

      Und da in letzter Zeit alle unglaublich heiß darauf sind, mit allen erdenklichen Mitteln dieses Symbol von LEGO anzufechten, macht LEGO jetzt die notwendigen Schritte, um ihre 3D Marke zu schützen. Das ist absolut verständlich, auch wenn ich es ebenfalls schade finde.

      • Apple – na, da frag Mal die Beatles. 😉

        Apple hat einst gesagt, mit Musik machen wir nix… und dann der iPod.

      • Hier geht es doch gar nicht um die Verletzung der 3D Marke sondern um irgendeinen rechtlichen Blödsinn den sich Lego aus den Fingern gesaugt hat. Das wird so niemals durchsetzbar sein, weil man das Customizing von fertigen Produkten nicht verbieten kann. Bleiben wir mal bei Apple und Iphones: Viele Firmen lassen sich ihre Iphones mit Firmenlogos lasergravieren( und das ist auch völlig legal). Ist das gleiche wie bei Lego: Es gibt Patente und Schutz auf Designmerkmale vom Iphone aber nach dem Verkauf des Gerätes hat Apple keinen Einfluss darauf was Nutzer damit machen.

      • Wenn das mal keine maßlose Übertreibung ist. Ich denke, die wenigsten „sind unglaublich heiß darauf mit allen erdenklichen Mitteln“ die Minifigur als 3D-Marke anzufechten. Vielmehr geht es vielen um Rechtssicherheit und Klarheit, wie eine alternative Figur aussehe könnte, welche die Rechte Legos eben nicht verletzt. Die momentane Rechtslage und Unsicherheit in dieser Frage erscheint wie ein Blankocheck für Lego, jedwede Konkurrenz in dieser Thematik zu verklagen. Und (legitime) Konkurrenz würde dem Markt sehr, sehr gut tun, auch wenn mir persönlich nichts egaler sein könnte als Minifiguren.

  34. Wenn das auch individuell gestaltete Torso Designs wie zum Beispiel bestimte Ritter, Herr der Ringe oder auch Namen von Geburtstagskindern betreffen sollte, ist das völlig daneben. Übrigens kann mir keiner verbieten, was ich mit einem Produkt mache, das ich gekauft habe und das mein Eigentum geworden ist. Ich kann es in die Mülltonne werfen und mit dem Hammer zerschlagen. Oder anmalen oder in eine Kunst Installation einbauen. Versuche von LEGO, eigenbedruckte Torsos ohne irgendwelche Logos von Firmen oder Organisationen juristisch zu verbieten, sollten also gegen die freie Nutzung eines gekauften Produkts verstossen. Wir haben ja mal noch keine Lizenz zur Nutzung einer Minifigur erworben, sondern die Figur selbst.

  35. Nicht dass am Ende jemand das Zusammengebaut-Logo mit der Marke-Lego verwechselt. Aber mal im Ernst, Ich verstehe dass Lego versucht die Minifiguren zu schützen, das ist sozusagen ihr letztes Alleinstellungsmerkmal, denn Steine können ja fast beliebig auch von anderen Herstellern kopiert werden. ABER, was will Lego mit dem Bedruckungsverbot erreichen? Letzten Endes kann ich ja mit dem gekauften Produkt machen was ich will, solange ich es nicht wieder verkaufe, selsbt wenn ich ein Nike Logo auf meine Adidas Sneaker male, kann keiner was dagegen sagen. Wird eigentlich die Dienstleistung des Bedruckens selbst untersagt, oder nur der Verkauf der bedruckten Teile?

    • Wir haben zu keinem Zeitpunkt versucht, eine Marke im Bereich Spielzeug einzutragen und damit Geld zu verdienen 😉

      Und ich bin wirklich gespannt, ob es klare Ansagen an alle Händler mit Druckmaschine geben wird.

      • „The reason for the rule is that a trademark cannot simultaneously serve as an exclusive, representative symbol of two different entities.“

        Wenn das so ist, dann ist das eben so. Kann man nix machen.
        Bei Händlern ist das ganze ja nochmal anders: Kannst nicht einfach ein Trademark irgendwo draufdrucken und das dann verkaufen. 😉

        • Dann muss ab jetzt wohl ein Künstler die Figuren bedrucken und diese als künstlerischen Ausdruck / Kunstwerke veräußern – die Kunstfreiheit deckt dies ab 😉

      • Lego hat keine Garantie, dass Ihr nicht morgen Eure Marke eintragen lässt.

        Wäre interessant zu wissen, ob es eine rechtliche Möglichkeit gibt, für alle Zeiten auf Euer Markenrecht zu verzichten. Dann dürft Ihr weiterhin Torsi bedrucken.

  36. Ist hier irgend jemand der erklären kann, aufgrund welchen Rechts Lego das durchdrücken will? Also keine verqueren Denkweisen, wie sie ja schon im Statement zu lesen waren, sondern eine ganz konkrete juristische Basis für dieses „Verbot“.

    Keiner?

    • Weiß nicht. Dürftest Du dein registriertes Logo z.B. unten rechts auf eine Ford-Plakette anbringen und das dann verticken? Also einer Marke noch eine Marke hinzufügen? „NP“ noch mal neben dem „T“ der Telekom? Bin kein Experte, es klingt aber verdächtig nach „nicht erlaubt“. 😀

      Ich würde anstelle von Fangruppen die Torsos farbig stimming drucken, dazu den Block oder ein Cape anfertigen lassen mit Logo ^^.

    • Ganz simpel: das Männchen ist eine geschützte 3D Marke, und darf daher nur vom Rechteinhaber gewerblich genutzt werden.
      Ein anderes bekanntes Beispiel für eine 3D Marke ist die berühmte Coca Cola Flasche. Bei der ist auch der Sinn des Markenschutzes vielleicht etwas besser nachzuvollziehen als beim Lego-Männchen: wer eine Cola-Flasche erwirbt, soll auch Cola bekommen.
      Ich darf daher nicht Leitungswasser in Cola-Flaschen einfüllen, und sie so in Verkehr bringen. Auch nicht, wenn ich die Flaschen gekauft und selbst ausgetrunken habe.

      Und beim Lego-Männchen sollen eben nur solche, die zu 100% von Lego sind, im Umlauf sein, und keine Designs von Dritten.

      Den Markenschutz mag man bei manchen Dingen leichter nachvollziehen können als bei anderen, aber Lego hat die Rechte erfolgreich registriert, also auch argumentiert, und damit ist das zu akzeptieren.

      Setzt man seine Rechte nicht konsequent durch, kann man sie verlieren – daher das Schreiben von Lego.

    • Wikipedia: „Grundsätzlich muss eine Marke rechtserhaltend benutzt werden, ansonsten kann sie wegen Verfalls nach § 49 MarkenG gelöscht werden.“

      Eine Marke ist kein Patent! Eine Marke muss man aktiv schützen. Wenn Lego gegen Markenrechtsverstöße der Marke „Minifigur“ nicht vorgeht, wird die Marke gelöscht.

      Der Verstoß hier ist das mögliche Vermischen zweier Marken, wodurch die Eindeutigkeit der Marke „Minifigur“ verloren geht.

      • Meine Laienmeinung ist: Die Markeneintragung der Minifigur beinhaltet die Form. Diese wird durch Bedruckung nicht manipuliert. Ich sehe da den Markenrechtsverstoß nicht.
        Habe ich außerdem nicht das Recht, mein Eigentum (Minifigur) nach meinen Vorstellungen zu verändern (Druck) und nach Belieben zu veräußern?

        • „Habe ich außerdem nicht das Recht, mein Eigentum (Minifigur) nach meinen Vorstellungen zu verändern (Druck) und nach Belieben zu veräußern? “

          Ja, niemand kann Dir verbieten für Dich eine Star Wars – Batman – AMG -Minifigur zu machen -> musst Du dann aber selber machen. Nicht einfach so möglich ist ein Verkauf schon gedruckter Trademarks. Möglich dürfte aber das Bedrucken-Lassen von eigenen Figuren sein. So wie ein Copy Shop Trademarks kopieren darf (meine ich^^) aber nicht schon gedruckte Sachen verkaufen darf.

          • Noppenparade

            1. Juli 2022 um 3:26

            Warum soll ich das AMG-Logo auf meine Sigfig drucken lassen? Es geht ja meist um Logos, an denen der Auftraggeber die Rechte hat. Der Druckdienstleister ist auch fein raus, weil er üblicherweise nur den Torso bedruckt. Der ist für sich genommen nicht geschützt. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, könnte man die Verbreitung der Figur untersagen. Dazu würde ich eine juristisch fundierte Meinung begrüßen.
            Wäre außerdem ein nicht durch eine Marke geschütztes Logo in Ordnung, aber ein geschütztes nicht? Was bedeuten würde, dass ich munter Sigfigs mit meinem Logo verteilen dürfte, der Held der Steine mit seinem eigenen Logo aber nicht? Das wäre schon fast Realsatire.

  37. Es ist wie immer, raushauen, AFOL schreien, nochmal überlegen, es vermutlich nur den LUG erlauben. AFOL beruhigt.

  38. Auwei, soviel Aufregung an einem Dienstagabend. Durch unsere Beziehung zu LEGO wurden wir zu einer „entity“. Gerne denke ich an die Zeiten, als AFOLs so langsam die „Visitenkarten“ der LEGO-Mitarbeiter erspähten und da einfach mitzogen. Die Idee, das ganze so stark einzuschränken, hätte vielleicht vor fünf Jahren formuliert werden sollen. Nun wollen wir mal abwarten, inwieweit wir jetzt alle in illegale Handlungen abdriften…

  39. Es ist doch völlig klar, dass damit diese elendigen zu kommerziellen Zwecken bedruckten Minifiguren unterbunden werden sollen. Da man dies allerdings nicht nur partiell durchsetzen kann, muss es nun an der kompletten Front entsprechend umgesetzt werden. Völlig legitim und für mich persönlich überhaupt nicht ärgerlich. Verstehe nicht, weshalb hier die Wogen schon wieder derart hochgehen bzw. sich manche schlichtweg in Rage schreiben. TLG macht bestimmt nicht alles richtig und agiert zuweilen ein wenig patschert. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei TLG um eine überwiegend korrekte Firma. Da gibt es ganz, ganz viele andere Kaliber, negativ gesprochen.

    • The Storytelling Brick

      29. Juni 2022 um 0:01

      Na! So korrekt ist die Firma nun auch nicht, auch wenn sie noch seeeeeehr seeeeeehr weit entfernt von den ganz anderen Kalibern da draußen ist. Eine Firma gibt sich nach Außen hin sowieso ganz anders als sie tatsächlich ist (ohne viel zu verraten, ich erlebe es selber täglich). Und ganz ehrlich? Die ganzen diskutablen Themen, die LEGO in letzter Zeit anstößt, nehmen auch nur die AFoLs wahr. Für die restlichen normalen Legokäufer läuft die Welt wie bisher ab und sie träumen weiterhin vom liebenswerten familienfreundlichen Kleinunternehmen.

      • Klar, was hinter verschlossenen Türen passiert, wissen wir natürlich nicht. Aber von dem was bekannt ist/wird, gibt es sicherlich viele unkorrektere Unternehmen. Und damit hast du natürlich Recht, die meisten 0815 KäuferInnen werden davon gar nichts mitbekommen. Für mich ist dieses Thema dennoch eine Bagatelle. Da gab es zuletzt, auch bei der TLG, deutlich ärgerlichere bzw. schlimmere Themen und Entscheidungen.

        • The Storytelling Brick

          29. Juni 2022 um 11:53

          „Für mich ist dieses Thema dennoch eine Bagatelle. Da gab es zuletzt, auch bei der TLG, deutlich ärgerlichere bzw. schlimmere Themen und Entscheidungen.“

          Fair enough, liebe(r) Mox 🙂

  40. Sieht so aus, als ob sich da im MinifigStreit was getan hat. Wenn sie den Schutz verlieren würden, wenn sie die Figs weiter bedrucken lassen, dann wäre die reaktion verständlich. Nur würde ich es gerne von einer unabhängigen Stelle bestätigt haben.

  41. Wenn ich Figuren mit LOGOs bedrucke und ausstelle, dann kkönnen die beschlagnahmt werden?

  42. Ich habe unzählige bedruckte Figuren mit meinem Instagram Namen drauf. (kein Firmenname o.Ä.)
    Diese tausche ich nur gegen eine andere.
    Sie soll mich darstellen und ich zeige diese in meiner Legowelt auf Bildern. Mehr nicht. Klar habe ich diese bedrucken lassen und musste dafür etwas zahlen. Aber Lego hat dadurch kein Verlust, denn ich werbe mit ihrer Marke als Figur die ein bedrucktes Oberteil trägt.

    Und, ich habe keine Marke, dass ist privat.

    Daher kann ich den ihre Entscheidung nicht verstehen.

    Anscheinend haben sie nur gemerkt, dass es nach Jahren beliebter wurde und sie sich ärgern, selbst nicht auf diese geniale Idee gekommen zu sein.

    Dass ist ähnlich wie bei Apple.

    Nach der Ankündigung von (mal wieder) Preiserhöhungen dachte ich mir noch, dass es so langsam nervt. Aber ok.
    Aber hier diese Entscheidung nimmt mir nicht mein Geld, sondern die Freude & Kreativität mit Lego und individuell bedruckten Figuren-Oberteilen.

    🙁

  43. Mir ist noch etwas lustiges eingefallen: Es ist keine 3 Jahre her als Lego bei der großen Holzfigur mit „Unleash your own creativity“ geworben hat. Da hatten sie wohl kein Problem damit dass man die 120€ teure Figur zersägt, durchbohrt und bemalt und haben sogar dazu aufgerufen. So viel zu dem Thema 3D Marken-Schutz, oder gilt das nur für Minifigurengröße?

  44. Was wenn Lego nicht mehr der Hersteller dieser Figuren ist?

    Wer Ware aus dem Ausland bezieht und diese nachträglich abändert, gilt in Deutschland, laut Gesetz als neuer Hersteller dieser Ware.

    Hat Lego da eigentlich noch irgendwelche Rechte wenn Tuningfirmen Ihren Stempel aufdrücken?

  45. Und wieder einmal schafft Lego es uns als Hauptkäuferschicht der Sets erneut vor den Kopf zu schlagen. Aber ich sage Euch etwas. Mein Lego Lager ist nicht voller geworden in den letzten acht Monaten. Kein Zukauf. Ich bin mittlerweile so sauer auf den Laden.

    @Zusammengebaut. Lest Ihr auch mal Eure Emails und beantwortet diese? Warte seit Wochen auf eine Reaktion….

    • Ich weiss nicht, wen du meinst, wenn du von „Hauptkäufer*innenschicht“ schreibst. Meines Wissens machen die AFOLs einen wachsenden, aber immer noch eher kleinen Teil des Umsatzes (deutlich weniger als 50%) aus. Die Hauptabnehmer*innen von custom bedruckten Torsos sind wahrscheinlich AFOLs, wobei auch da viele keine oder nur vereinzelte besitzen. Insofern ist nur ein kleiner Teil der Käufer*innenschaft gross von der Entscheidung betroffen.

  46. Hi

    Also ich weiß nicht wirklich was ich davon halten soll, finde diese Entscheidung von LEGO nicht gut so wie ich viele Entscheidungen und das Handeln von LEGO in der Verganheit nicht gutheißen kann.
    Für mich ist das wieder ein Arschtritt von LEGO für uns AFOL’s und ein Zeichen das LEGO uns Erwachsene LEGO-Fan’s noch immer nicht versteht und zu schätzen weiß.
    Was hat eine eigene Bedruckung einer LEGO-Minifig mit dem Schutz dieser zu tun, klar jemand kauft LEGO-Minifig bedruckt diese und verkauft sie an dritte.
    Aber wo wird da der Schutz der LEGO Minifig verletzt solange es sich um original LEGO-Minifig handelt.
    Für mich sind individuell bedruckte LEGO-Minifig eher eine Wertschätzung dieser, ich finde diese Entscheidung von LEGO falsch so wie viele andere in der Vergangenheit.

    • Prinzipiell ist es kein Problem, solange niemand etwas sagt. Aber es ist beim geschützten Marken so, dass man sie verteidigen muss, sonst können sie gelöscht werden. Wenn nun jemand minifiguren von LEGO mit seinem Logo bedruckt und verkauft, dann gilt das quasi als „sein Produkt“ was bedeutet er benutzt eine geschützte 3D-Marke. Greift LEGO nicht ein, könnten andere Spielzeughersteller das ausnutzen um die Löschung der 3D Marke zu beantragen.

      Das wäre für LEGO natürlich ein Horror Szenario, weil dann jeder ihre Minifigur benutzen könnte, was sie sicher nicht wollen werden. Da es erst kürzlich so ein Verfahren gab, welches LEGO glücklicherweise für sich entscheiden konnte, werden sie jetzt wohl alle Lücken und eventuellen Risiken schließen und bekämpfen wollen.

      Das machen sie nicht, weil sie prinzipiell etwas gegen uns haben, sondern weil sie es müssen, um ihr Recht an der 3D Marke Minifigur behalten zu können.

      • …was sicher ein sehr gutes (wenn auch für einige betrübliches) Vorgehen ist, sonst werden die Fakes aus China dann auch noch mit Minifiguren bestückt.
        Schade für einige, gut für Lego.

        • The Storytelling Brick

          29. Juni 2022 um 12:29

          „…Fakes aus China“

          Bwörgs! Allgemeine Diffamierung! Genius! Nur mal so, nicht alles ist Fake, was aus China kommt (kleiner Einschub: die CMFs werden auch in China produziert – bei meiner Series 21-Gesamtbox stand auf dem Umkartonaufkleber ‚CN‘ als Herkunftsland dran. Sind die dann auch Fakes, weil sie von dort kommen? Oder doch nicht, weil sie aus der heiligen Enklave LEGO Toy Manufacturing stammen?)…

          Und was die Bestückung mit Minifiguren und so angeht, ist wohl mehr so ein Ding der westlichen Hemisphäre bzw. in Europa/USA. In Fernost freuen sich die Kinder über toll bedruckte und wunderschöne Figuren (Stichwort: Ramen Noodle Shop von Keeppley). Schade, dass LEGO so ein wildes Bohei drumherum macht und alles, was auch nur (Achtung: überspitzt formuliert!) miniaturisiert menschlich ausschaut verklagt. Dabei nutzen sie schamlos und geschickt die schwammige Formulierung ihrer 3D-Marke aus. Es ist weiterhin juristisch nicht geklärt, wie nah/entfernt andere Figuren sein müssen, damit sie LEGOs allerheiligste 3D-Marke nicht verletzen. Sind die einzelnen Teile, die Gesamtheit der Minifigur geschützt? Nur der Kopf? Weil so wie LEGO wirklich alles (auch deutlich zur Minifigur unterscheidbare Figuren bzw. sinnvoll erweiterte Typen) verklagt, besteht da keine klare Linie. Das muss halt auch endlich mal geklärt werden. Damit eine gewisse Rechtssicherheit für andere besteht. Und Nein, unförmige „Aliens“ (oder doch Actionfiguren im Polly Pocket Format?) wie z.B. bei Cobi, die nur mit Hilfskonstruktion ins „System“ passen, sollten eigentlich auch nicht Sinn der Sache sein.

          Bei aller Liebe zu LEGO (dem Unternehmen) und Lego (dem Produkt), aber warum können beispielsweise Barbie und Steffi im Handel friedlich koexistieren und sich das Verkaufsregal teilen, aber LEGOs Minifiguren und andere Figuren nicht? Nein, ich bin wahrlich kein Freund von LEGOs Gebahren! Ich erfreue mich „nur“ am Produkt. Und da sollte LEGO wieder vermehrt punkten. Andauernde Qualitätsprobleme bei Superpremium-Preisen sind keine Lappalie mehr!

          • du erwartest doch hier dazu keine differenzierte Antwort?
            Ich finde es schade, dass außer Lego & Cobi alle Anbieter in China herstellen.
            Da sind ja die Aktivitäten von Brickmania schon ein Meilenstein.

          • Um eine differenzierte Antwort zu geben, habe ich „BWÖRGS“ gegoogelt…und bin leider nicht fündig geworden. Auch den zitierten Nudelshop habe ich angesehen, ich gebe zu, dass ich gern einen hätte, aber niemals von dieser Marke und niemals zum Preis von 150 Euro, wenn es denn kein Lego ist.
            Ich finde es trotz Deiner fundierten Antwort übel, dass Ideen von diversen chinesischen Unternehmen (vermutlich kennst Du @storytelling… mehr davon als ich, weil ich mich mit anderen Steinen gar nicht beschäftige) gestohlen werden. Wenn das eine allgemeine Diffamierung ist, seis drum – Diebstahl ist ja auch ein in unseren Breiten strafbares Vergehen und das scheinst Du ja gutzuheißen.
            Ich finde es gut, dass Lego seine Rechte schützt – sonst werden diese Figuren auch noch geklaut. Nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben und dabei bleibe ich.
            Ich finde es schade für Leute, die aus Freude und als Werbung für Ihre kleinen Firmen selbst bedruckte Figuren nutzten. Sie leiden unter den üblen widerrechtlichen Machenschaften der von mir gemeinten Firmen.
            Die rechtlichen Aspekte haben schon einige, die vermutlich mehr Ahnung davon haben beleuchtet, es trifft dann leider immer alle.

          • The Storytelling Brick

            30. Juni 2022 um 23:36

            Keinesfalls heiße ich Diebstahl gut. Warum du mir das unterstellst, weißt auch wohl nur du <.<" Mir geht es lediglich darum, zu berichtigen, dass eben nicht alles, was aus China kommt Fake ist, wie gerne verallgemeinernd von so manchem AFoL behauptet wird. So hatte ich deinen ursprünglichen Kommentar eben aufgefasst. Und auch aus dir spricht vermutlich nachgeplapperte Unwissenheit? Denn du schreibst nun, dass du dich mit anderen Klemmbausteinen abseits von Lego erst gar nicht beschäftigst. Umso fragwürdiger dann dein ursprünglicher Kommentar. Sollte ich deine Antwort falsch verstanden haben, so entschuldige bitte.

            Geklaute Figuren inwiefern? Die 3D-Marke gilt doch auf die gesamte Figur meines Wissens nach. LEGO aber klagt bei aufnoppbaren Figuren jedweder Art, egal ob dickköpfig, dünnhäutig, unförmig – außer bei total entfemdeten nicht aufnoppbaren Figuren, wie die von COBI/Mega Bloks (die auch mehr nach miniaturisierten Actionfiguren ausschauen als zum Klemmbausteinsystem passend). Diese Willkür gehört endlich mal abgeschafft. Es wird Zeit, dass Gerichte klären, wie nah oder fern eine Figur sein darf/muss, damit LEGO nicht dauernd "wirtschaftliche und juristische Scharmützel" führt, um die Konkurrenz zu behindern und somit weiterhin die Quasimonopolstellung im hiesigen Markt behält. Kenne kein anderes Unternehmen, das im hiesigen Markt so ohne Konkurrenz ist. Ob das wirklich so toll ist? Vermutlich nur für die Hardcore LEGO Fans. Das unterstelle ich einfach mal an dieser Stelle ganz frech 😉

  47. Was ich mich bei der Sache frage. Wieso jetzt? So aus heiterem Himmel. Gab es einen weiteren Angriff auf die 3D-Marke der Minifigur? Minifiguren werden ja nicht erst seit gestern bedruckt, das passiert doch seit Jahren und niemanden hat es es gestört.

    • Warum jetzt? Weil sich in den letzten zwei Jahren eine negativ gestimmte „Desaster-Community“ gebildet hat. Das passiert leider nicht nur bei Lego, sondern überall. Bei Star Trek wird unter jedem Beitrag gemotzt, bei Star Wars wird unter jedem Beitrag gemotzt, bei He-Man wird unter jedem Beitrag gemotzt. Dabei geht es nicht um das Franchise an sich, sondern in erster Linie um die wenigen, aber lauten Mitglieder dieses toxischen Phänomens. Wie die Geier stürzen sie sich auf jedes Thema, das sie finden können und lechzen nach Aufmerksamkeit. Bekommen sie Gegenwind, drängen sie sich schnell selbst in die Opferrolle. Die „Gegenseite“ wird dabei lächerlich gemacht, bevorzugt auch durch herablassende Emojis.
      Wenn man genau hinschaut, sind es immer die gleichen Individuen, die sich gegenseitig applaudieren.

      Lego hat immense Kosten, was die Entwicklung und das Design angeht. Neue Steine werden entwickelt, getestet, verworfen, überarbeitet, auf Sicherheit geprüft. Dann kommen Alternativhersteller, kopieren die Steine 1:1 und lassen sie billig in China produzieren. Klar, dass sie billigere Sets anbieten können. Die letzte Bastion ist die Minifigur, die nicht kopiert werden darf. Trotzdem wird es versucht, erinnert sich noch jemand an den armen Herrn Klahold, dessen Figuren beim Zoll nicht durchkamen? Dreist kopiert und sich dann als Opfer dargestellt. Der weiß ganz genau, dass seine QMan Figuren häßlich wie die Nacht sind und greift massiv die Lego-Rechte an (und nicht nur er). Dazu wurde vorher eine leicht beeinflussbare Desaster-Community geschaffen, die wie Drohnen immer und überall den „Feind“ (in Worten: Lego) schlechtreden und massiv Afols angreifen, beleidigen und dissen. Alles eiskalte Berechnung.

      Lego geht es gar nicht um Afols, die sich gegenseitig bedruckte Figuren zukommen lassen. Das ist leider der negative Nebeneffekt. Es geht um die „armen, kleinen Alternativhersteller“, die massiv Lego angreifen, um noch mehr Sahne vom Kuchen zu klauen.

      • The Storytelling Brick

        29. Juni 2022 um 12:36

        Sehr einseitig und voreingenommen betrachtet, mit viel Diffamierung garniert. Immer sind „die anderen“ die Bösen. Aber gut… Deine Meinung will ich auch gar nicht ändern. Nur so viel, es gibt auf beiden Seiten toxische Individuen, die sich gegenseitig applaudieren. Teile der AFoL-Community, wie ich sie in den letzten Monaten erlebt habe, sind keinen Deut besser als deine betitelte „Desaster-Community“.

  48. Ganz klar, Lego hat erkannt, dass die Schutzrechte an der Minifigur auf tönernen Füßen stehen.

    Jetzt muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass die Marke Minifigur fällt. Koste Es, was es wolle – selbst wenn man dabei den treuesten Lego Fans mal wieder auf die Zehen tritt.

    Markenschutzrecht sollte mal Innovation fördern, indem es die dafür nötigen Investitionen schützt.
    Inzwischen verhindert es Innovationen, weil Marken Inhaber sich lieber gerichtlich gegen die Konkurrenz wehren, als durch Innovation und überlegene Produktqualität zu überzeugen.

  49. Ausnahmsweise will ich mich hier ein zweites Mal äußern, obwohl mich die Vorgabe nur sehr wenig betrifft, ich besitze nicht eine individuelle Minifigur. Insofern ist mir die Vorgabe schlicht egal. Schade für andere empfinde ich das aber schon, an der Menge der Kommentare sieht man ja, dass das Problem bewegt und es offenbar viele gibt, die das in der Vergangenheit toll fanden und solche Figuren auch sammeln. Ich fand immer, das solche Drucke in meiner LEGO-Sammlung nichts zu suchen haben, weil die nicht von LEGO sind. Ich finde, LEGO sollte individuelle Erlaubnisse erteilen für Veranstaltungen, die sich (nur) mit LEGO beschäftigen, ist ja auch Werbung für sie. Glaube aber auch, dass LEGO das Recht hat, solches zu verbieten. Ich wundere mich, warum LEGO diese Richtung einschlägt und nicht gegen die Ausblühungen vorgeht, die ich schon grenzwertig empfinde (z.B. Nazi-Soldaten).
    Man kann aber doch in den Stores auch Figuren individuell bedrucken lassen oder geht das nicht mehr? Auch mit eigenen „Bildern“ (kann ja auch ein Logo sein). Wenn es in dem Sinn LEGO bedruckt, ist es ja offenbar OK. Vielleicht sind ja Aufkleber oder bedruckte Accessoires für die Figuren wirklich eine Alternative, es geht ja nur um Goodies als kleine Erinnerung oder Aufmerksamkeit und nicht um eine Weltanschauung. Bedruckte Steine gibt es ja eh schon, das sehe ich da als Ersatz nicht als wirkliche Alternative, besonders attraktiv sehen die ja irgendwie nie aus, nicht mal die von LEGO. Aber auch das sehen manche sicher anders, Entschuldigung.

    Zum Rechtlichen erinnere ich mich an ein Urteil aus den 80ern glaube ich, wo Mercedes dagegen geklagt hat, dass PKW anderer Marken mit Mercedes-Logos versehen werden (es gab früher Fronthauben für VW-Käfer mit Mercedes-Kühler und Stern – wusste natürlich jeder, dass das trotzdem ein VW ist). Mercedes bekam Recht, die Begründung war glaube ich ähnlich. Also auch wenn der normale Verbraucher weiß oder erkennt, dass es ein VW, resp. eine LEGO-Figur, ist, ist das verboten, weil eine Markenbeziehung zustande kommt, die vom anderen Markeninhaber nicht gewollt oder erlaubt ist. Damals war es sogar egal, dass das nur jemand für sich mit seinem Privateigentum gemacht hat, aber er hat das Fahrzeug ja im öffentlichen Raum gezeigt.

  50. Sorry, das Statement von LEGO ist einfach nur lächerlich. Es zeigt doch, dass der kommerzielle Aspekt über den kreativen, spielerischen Aspekt gestellt wird. LEGO mag auf der markenrechtlichen Seite und auch von der eigenen Motivation her, die eigene Marke zu schützen, das ist ihr gutes Recht, aber man kann Dinge auch ad absurdum führen. Ich bin persönlich enttäuscht und werde weiter meinen Blick auf alternative Hersteller lenken, solangsam manövriert sich der Platzhirsch langsam ins Aus. By the way, ich präsentiere keine selbstbedruckten Minfigs in der Öffentlichkeit, geniese aber die Vielfalt und Kreativität der anderen AFOLs mit ihren Kreationen. Ist einfach nett anzuschauen und eine sooooo persönliche Note, schade LEGO.

  51. Keine Ahnung ob man das Vergleichen kann, aber interpretiert ist das doch so, als wenn ich auf ein Auto Logos lackiere (egal ob Werbung oder beliebiges Artwork). Das Auto bleibt in der Form unverändert, somit kann es auch nicht zu Verwechslungen kommen. Gefahr besteht nur in Symbolen oder Schriften, die staatlich verboten sind. Hier kann Lego rechtlich Vorgehen, aber sie andere im Prinzip nicht. Oder? Bei anderen Urheberrechtsverletzungen muss ja eher der Urheber aktiv werden und nicht Lego. Egal ob z.B. das Apple Logo auf einem Gliedermaßstab oder Lego Torso. Hier muss Apple aktiv werden, nicht Lego.

    Sofern man kein Stern auf einen VW klatscht, bzw Lego Logo auf eine Cobi Figur, könnte Lego doch rechtlich nichts machen. Oder?

  52. Oh oh….

    Eine Frage: beinhaltet das auch individuelle Bedruckungen die eine Sigfig einfach nur mit individueller Kleidung darstellen? Also individuelle Rüstung oder ähnliches.

    • „Die Fähigkeit der Minifigur, als unverwechselbares LEGO Markensymbol zu dienen, wird eingeschränkt, wenn eine Minifigur auch mit dem Namen, Logo, Symbol oder anderen repräsentativen Zeichen einer anderen Einheit bedruckt wird.“
      -> Das sollte klar gehen

      • Sorry, wenn ich einen Mercedes Sprinter mit dem Logo des örtlichen Klempner Betriebs sehe, glaube ich auch nicht, der Sprinter wäre ein Produkt des Klempners.

        Das sind vorgeschobene Strohmann Argumente von Lego.

        • Ist der Sprinter eine eingetragene 3D-Marke? Ich denke nicht.

          • Also laut Wikipedia sind z.B. der Porsche Boxster und der Käfer zwei eingetragene 3D Marken, weiß jetzt nicht wie das bei dem Sprinter ist, aber nach deiner Logik dürfte ich auf keines von den angesprochenen Modellen irgendetwas draufklatschen. Wieviele Käfer fahren denn mit irgendwelchen Logos von Oldtimerclubs oder Porsche Boxster mit Firmenlogos in der Gegend herum?!

      • Macht das nicht auch Lego? Drucken die auf die Minifigur nicht auch so Sachen? Just asking…

  53. Danke für den Bericht.
    Wenn ich das richtig verstehe ist folgendes verboten auf Torsos zu drucken:
    – Logos von Dritten
    – Namen von Organisationen
    – Markenzeichen

    Was wäre denn noch erlaubt?
    – Mein Logo aufdrucken geht also nicht mehr. -> Check, schade 🙁
    – Mein Username „Buttermaker“ (auf Youtube, diversen Foren, etc.) gehört zu keiner Organisation, denn ich bin eine Einzelperson. Wäre also noch erlaubt. -> Check
    – Ist mein Username ein Markenzeichen? Nö, denn mein „Markenzeichen“ ist meine Begrüssung vor dem Intro oder in Livestreams auf Youtube und die lässt sich kaum auf den Torso drucken. -> Check

    Also eigentlich alles kein Problem 😉
    Aber für die meisten ist es natürlich ärgerlich, die sich so viel Mühe mit ihren SigFig’s gemacht haben.
    Vielleicht sollte man mal bei Lidl anfragen wo sie ihre Figuren her haben und ob man dort unbedruckte Figuren zum Bedrucken bestellen kann. Die dickbäuchigen Figuren würden auch viel besser zu mir und manch anderem Klemmbausteinverrückten passen 🤣🤣🤣

    Viele Grüsse aus der Schweiz
    Buttermaker

  54. Schade, dass scheinbar keine Juristen das hier mal „neutral“ und verständlich analysieren.
    Wobei das dann anscheinend leider die Aufmerksamkeitsgrenze von vielen Kommentatoren übersteigen würde. Hab jedenfalls noch keinen Handwerker erlebt, der sein neues bedrucktes Auto verschenkt hat oder dieses als „Custom-Artikel“ verkauft hat.

    Leider weiß ich dienstlich und privat, was Anwälte sich für m.M.n. „komische“ Begründungen/Anschuldigungen ausdenken (und damit sogar teilweise durchkommen) – von daher kann ich zumindest die Denkweise/Angst von Lego verstehen, auch wenn ich dies nicht gutfinde.

  55. Eine Sache in der Begründung seitens TLG hat mich jetzt stutzig gemacht: „Die Fähigkeit der Minifigur, als unverwechselbares LEGO Markensymbol zu dienen, wird eingeschränkt, wenn eine Minifigur auch mit dem Namen, Logo, Symbol oder anderen repräsentativen Zeichen einer anderen Einheit bedruckt wird.“

    Das heißt do die Gefahr für die Marke entsteht wenn eine Minifigur z.B. das Logo einer anderen Firma auf der Brust hat. Bedeutet das jetzt, dass bei den kommenden Speed Champions Sets die Figuren nicht mehr mit dem Logo der Automarke bedruckt sein werden?
    Die Begründung sagt ja nichts darüber aus, dass es darauf ankommt ob TLG das selbst macht oder ob es andere tun.
    Und falls TLG das für offizielle Sets mit Logos von Lizenzpartnern doch machen kann, was würde sie daran hindern für RLUGs eine Möglichkeit anzubieten, dass zumindest die sich ihre Logo-Bedruckung von TLG genehmigen lassen können. Sie wären damit ja auch so was ähnliches wie Lizenzpartner. Und haben in der Regel ja einen stärkeren Bezug zu LEGO als irgendwelche Auto- oder Schuhmarken.

    Bin mal gespannt, ob Henry da mal ein Video zu macht…

    • Lol, ja wenn man schon sowas macht dann bitte konsequent, sonst denkt noch jemand die Figur käme von Porsche oder Ferrari und nicht von Lego 🙂 An deinem Beispiel sieht man schon wie absurd das Ganze ist und man sich rechtlich auf sehr dünnem Eis bewegt. Wenn Lego das Bedrucken für Lizenzpartner weiterhin erlauben sollte dann kann man das Statement getrost ignorieren denn in Europa gilt auch im Markenrecht der Gleichheitssatz.

  56. Sehe ich insgesamt nicht so schlimm. Man kann also weiterhin den Torso der Minifig bedrucken lassen … dabei spielt es wahrscheinlich rein rechtlich auch keine Rolle, ob ich die Minifig bedrucke, beklebe oder bemale. Wichtig ist lediglich der gewerbliche Gedanke (ob rein kommerziell oder als Marketing-Geschenk)… und das dann auch nur dann, wenn Logos, Namen von Organisationen und Warenzeichen von Dritten etc. aufgedruckt, bemalt oder beklebt werden.

    Die Erklärung ist ja eindeutig bzw. logisch. Die Minifigur ist nun mal eine 3D-Marke und wenn diese halt mit einem Logo und/oder Namen von einer Organisationen und/oder Warenzeichen von Dritten bedruckt (oder wahrscheinlich bemalt oder beklebt) wird, dann kann man das auch rechtlich schon gleichsetzen, als würde ich innerhalb eines bekannten Logos, meine Logo irgendwie unterbringen.

    Also schade für Andreas, … aber ich glaube das trifft weniger Leute als erwartet.

  57. Es wird ja immer schlimmer 🙂 ich mache nach wie vor meine Figuren ! wenn Lego das nicht will 🙂 OK ….Sch……. drauf. Dann kaufen wir halt kein LEGO mehr! es gibt viele Steine…. LEGO sollte langsam mal etwas kleinlauter werden.

  58. Ich glaube, dass das mit dem Rechtsstreit über die Löschung der 3D-Marke mit Bluebrixx zu tun hat. Den hat LEGO zwar gewonnen, aber LEGO sieht die erstarkende Konkurrenz und will nun die 3D-Marke mit allen Mitteln schützen. Wenn die Minifigur fällt, fällt LEGOs Markenkern und der Markt ist endgültig offen.

    Spannend ist es, oh LEGO in naher Zukunft gegen bedruckte 2×2-Steine vorgeht, da diese ebenfalls eine eingetragene 3D-Marke sind (das war ja der Auslöser für den Zwist zwischen LEGO und HdS) und die durch individuelle Bedruckung unter die gleiche Behandlung wie die die Minifigur fallen müsste.

  59. Mich wundert, dass das so spät kommt. Und finde, dass die Minifigur irgendwie überbewertet ist. Ich sah mal ein paar Fotos der Firmenzentrale, und da waren an so vielen Wänden Bilder der schematisierten Figur. Oder das LEGO-Logo aus Figuren. Überall Minifiguren, irgendwie penetrant und unoriginell. Ich weiß, dass die Figur superwichtig für LEGO ist, aber warum muss man das dann noch hundertmal zeigen? Tut so naiv-harmlos, hat aber in der Menge schon etwas Überwältigendes. Hat mich eher an 1984 erinnert. Das alles ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

  60. Na toll, kann ich mir wohl meine Idee einen Punk mit Ⓐ︎ auf dem Oberteil für ne Demo gleich wieder wieder verwrfen.
    Genau wie Gewerkschafter mit Gewerkschaftswesten.
    Danke dafür meine Ideen zu zerstören Lego…so viel zum Thema Kreativität.

  61. Die Frage, die ich mir stelle: für mich privat darf ich eine Minifig bedrucken – wenn ich einen entsprechenden Drucker habe! Aber selbst wenn nur der Torso von einer Firma für mich als Privatperson bedruckt wird, hat die Firma damit Geld verdient. Und da liegt für mich der Knackpunkt! Ich fürchte auch, dass es auf Ausstellungen wie z.B. die Stein Hanse keine SigFigs bzw. Custom Minifigures mehr geben wird, da man für den Besuch Eintritt bezahlen muss. Fraglich ist es ja auch wie Lego bzw. deren Rechtsabteilung das ganze kontrollieren und verfolgen will: bei kleineren Verstößen lohnt sich der rechtliche Aufwand kaum. Oder nehmen wir mal an, jemand hat eine Figur mit Werbung drauf. Er muss ja nicht sagen, wer ihn die bedruckt hat. Allerdings werden Firmen, die auf das Bedrucken von Minifigs spezialisiert sind, Probleme bekommen.

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