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Razzia in drei Lepin Fabriken – Boss festgenommen

630.000 fertige Sets wurden beschlagnahmt. | © Weibo

Das Licht geht aus: Die Polizei in Shanghai hat eine Razzia gegen Lepin durchgeführt, 630.000 Sets wurden beschlagnahmt.

Vor Gericht hat LEGO bereits gewonnen, doch Lepin hat weiter munter Raubkopien produziert. Damit scheint nun Schluss zu sein: In Shanghai hat die Polizei eine große Razzia in drei Lepin Fabriken durchgeführt. Zudem wurde der Chef Li festgenommen, wie bei Weibo zu lesen ist.

Insgesamt wurden offenbar 90 sogenannte „Molds“, sprich die Gussformen für Plastik, beschlagnahmt, mit denen die Steine hergestellt werden. Obendrein wurden 630.000 fertige Baukästen, Raubkopien von LEGO Sets, konfisziert.

Eine Raubkopie

Auch The LEGO Movie 2 Sets wurden kopiert.

Es geht nicht um die Produktion von Steinen. Sondern, was damit gemacht wird…

Auch LEGO Ninjago wurde kopiert.

Captain Marvel…

Werkzeug und Gussformen wurden sichergestellt.

Alle Bilder wurden von der Polizei vor Ort veröffentlicht: Von den Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen…

Meine Meinung: Niemand hat etwas gegen andere Brick-Hersteller. Aber der Diebstahl geistigen Eigentums und die dreiste Raubkopierei hat nun offenbar, zumindest hinsichtlich Lepin (und Xingbao, das Tochterunternehmen!), ein Ende. Wie viele weitere Werke der asiatische Hersteller besitzt, ist unklar. Doch ich hoffe inständig, dass der Stecker gezogen wurde und LEGO keinen weiteren Schaden mehr erleidet. Die Produktion und Herstellung eines Sets ist aufwändig, Designer und Lizenzen wollen bezahlt werden. Daher habe ich null Verständnis für Lepin und die dunklen Machenschaften. Die Meldung der Razzia ist eine gute, denn der Staat greift durch und folgt dem Gerichtsbeschluss. So, und nun fokussieren wir uns wieder auf neue LEGO Sets.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

127 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Respekt. Du kannst chinesisch?

    Da haben sich die 50 Mio Yuan für die neue Fabrik nicht gelohnt 😀
    Cool, dass Lego einen Weg gefunden hat, mit harten Bandagen gegen die Raubkopien vorzugehen.
    Erinnert mich an den Fall des japanischen Herstellers „Bandai“.

  2. Das sind gute Nachrichten!

  3. Mal eine grundsätzliche Frage: Die Steine selbst sind ja nicht geschützt und es geht ja wie du selbst sagst um das Design des fertigen Modells, Verpackung, Logo usw.. Wenn Lepin jetzt einfach neutrale Steineboxen rausbringen würde, die keine Minifiguren und keine Anleitung enthalten und kein Lego ähnliches Logo aufweisen würden, aber „zufällig“ in der Zusammenstellung der Teile am Ende einen Millenium Falcon ergeben „könnten“, dann könnte man da zumindest nach meinem Verständnis rechtlich nichts gegen sagen oder? Das wäre ja so als würde man bei Bricklink von einem Händler alle notwendigen Steine kaufen, um irgendein Set zu rebricken. Das ist rechtlich ja auch unproblematisch.

    • Klar geht das, warum auch nicht.
      Problem sind die Minifigs, die noch geschützt sind, und die Kopie von Verpackung und Anleitung.

      • Nun der Witz an der Sache ist ja, das man mal abgesehen von den Figuren, ja ohne weiteres sich die Anleitung von Lego selbst runterladen kann und wer brauch schon eine Verpackung.

    • Das Patent für die Steine selbst ist abgelaufen, daher ist es, soweit ich weiß, rechtlich unproblematisch. Die Produkte von Cobi aus Polen zum Beispiel, kann man ohne Weiteres kaufen. Cobi designt aber eigene Sets, die nichts mit LEGO zu tun haben, lediglich die Steine sind kompatibel. Außerdem hat Cobi ein anderes Design bei den Spielfueguren.
      Das Problem mit Lepin ist, dass sie 1:1 Kopien der LEGO Sets, teilweise zeitgleich, auf den Markt bringt. Somit ist schonmal das Urheberrecht von LEGO verletzt. Das Design des LEGO Logos, der Box, der Anleitung, etc. wird täuschend echt nachgeahmt. Da die meisten kopierten Sets sind Lizenz-Sets, zum Beispiel Star Wars, daher wird auch das Urheberrecht der Unternehmen, von denen LEGO die Lizenz kauft, verletzt. Zu guter Letzt kopiert Lepin die LEGO Figuren täuschend echt und die LEGO Figuren sind meines Wissens noch immer rechtlich geschützt.

      Wenn aber jemand Konstruktionssteine, egal von welchem Hersteller, kauft und daraus einen Millenium Falcon baut, ist das kein Problem im rechtlichen Sinn. Er baut das Modell für sich und zeigt es vielleicht ein paar Freunden. Wenn er sein Modell aber in Massen auf den Markt bringt, dann hat er das selbe Problem, wie Lepin, weil er nicht die Lizenz, in diesem Fall von Disney, erworben hat, um ein Modell eines Objekts in einem Star Wars Film zu vermarkten.

      • Na ja, das ist ja die Frage. Wenn man nicht explizit damit wirbt, dass man aus den Teilen einen Millenium Falcon bauen kann und eben auch keine Minifiguren oder Anleitung dabei ist, frage ich mich was man dem Hersteller vorwerfen kann. Wenn der Käufer so „geschickt“ ist aus dem Haufen Teile einen Millenium Falcon zu bauen, hat das ja nichts mit dem Hersteller zu tun. Der verkauft nach meinem Empfinden dann nur eine Steinebox und das müsste eigentlich erlaubt sein, egal wie oft er diese „Adler Steinebox“ verkauft.

        • Das ist korrekt.

          Das Problem dabei ist, dass sich diese steinebox bei weitem nicht so gut verkaufen wird wie eine Schachtel die täuschend echt dem Original gleicht, für die lego und lizenzgeber netterweise intensiv gratis Werbung macht, die aber den super Vorteil des viel geringeren Preises hat.

          Diese neutrale steinebox finden und kaufen dann ein paar gut informierte Leute, die sich mit der Materie intensiv beschäftigen, denen es aber gleichzeitig total schnuppe ist wenn sie keine Originalfiguren im Set haben (die dürfen ja dann nicht drin sein) – die Schnittmenge ist sehr klein …
          Die große Masse, wo darurch auch das große geld liegt, beschäftigt sich mit dem Thema niemals so intensiv dass “sie“ sowas weiß – die klicken sich durch einen chinesischen Onlineshop, sehen ein schickes Star-Wnrs-Modell, bekannt aus Film und Fernsehen, zu einem Preis bei dem man nicht denken muss, und kaufen es – weil sie Star Wars mögen, nicht weil sie lego mögen oder sich damit auskennen.
          Die Gratiswerbung und der Kaufreiz fallen also weg, es ist sogar unsicher was man da bekommt, ob es sicher vollständig ist, außer der kopist wird mit seinen Andeutungen wieder so offensichtlich, dass es auch rechtlich wieder nicht mehr haltbar ist weil er ja Hinweise gibt was er hier imitiert …

          –> prinzipiell machbar, aber vermutlich nicht Könnenswert.

    • Der Unterschied Steine über z.B. Bricklink für sich selbst zu kaufen und „zufälligerweise“ in grossen(!) Chargen genau die passenden Steine für einen Falken in „zufälligerweise“ vorhandene Kartons fallen zu lassen, sollte klar sein.

    • Es ist kompliziert. Wenn eine Firma neutrale Boxen mit Steinen auf de, ist rechtlich alles OK. Sobald aber eine Minifigur, ein Design oder ein Thema kopiert wird (es muss noch Nichtmal eine 100%-ige Kopie sein) verletzt dies das Urheberrecht und/oder das Markenrecht. Aber auch wenn ein Lizenzprodukt kopiert wird, macht sich das Unternehmen strafbar.

  4. Endlich wird vom chinesischen Staat etwas dagegen unternommen. Denn Lepin beschäftigt sich vorderrangig damit exakt gleiche Kopien bestehender Legosets zu produzieren bzw. zu verkaufen. Selbst das Design der Boxen sieht beinahe identisch aus. Hoffentlich verschwindet Lepin bald entgültig vom Markt.

  5. Anscheinend produziert Lepin auch eigene Sets die sogar gar nicht mal so schlecht sein sollen.
    Aber das Kopieren der momentanen Sets zum deutlich günstigeren Preis, da man keine Kosten für Design und ähnliches hat ist eine Schande, die hoffentlich beendet wurde.

    • Es gibt ja zum Glück noch viele andere chinesische Hersteller die tolle eigene Sets rausbringen wie z.B. CaDa, Xingbao, Sluban…
      Da hat man viel Auswahl, ganz ohne schlechtem Gewissen 🙂

      • Xingbao ist Lepin und kopiert dreist AFOL MOCs ohne Rücksprache.

        • Xingbao ist meines Wissen nacht nicht Lepin sondern gehört nur zur gleichen Tochtergesellschaft.

          Und die AFOL waren doch finanziell beteiligt oder gibt es da neuere, belegbare Erkenntnisse?

          Dazu sind die Modulars wohl keine AFOL MOCs soweit ich weiß.

          Aber ich lerne gerne dazu.
          Danke

          • Einige AFOL-Baumeister sind so rund vor zwei Jahren einen Deal eingegangen und haben in einer Erklärung kundgetan, dass die MOCs doch ansonsten eh geklaut würden. Und siehe da: Es ist kein Geld geflossen und sie haben die vereinbarte Bezahlung nie erhalten!
            Viele weitere Modelle von AFOLs wurden zudem analog der LEGO Sets ohne Rücksprache dreist kopiert und als Set auf den Markt gebracht.

          • @Andres Lehmann

            Warum kann ich denn auf deinen Beitrag nicht mehr antworten?
            Eine Diskussion ist nicht gewünscht oder?

            Hättest mir zu deinen Aussagen Belege – also die Erklärung und das kein Geld geflossen sei? Ohne dies sind das für mich leider erstmal nur Behauptungen.
            Besten Dank

          • Keine Unterstellungen, bitte. Es gibt ein Limit bei den Verschachtelungen. 🙂
            Und nein, es sind keine Behauptungen. Du kannst gerne bei den Baumeistern nachfragen.

          • Danke für die Info mit der Verschachtelung! Ist aber ungeschickt!
            Sorry für mein Kommentar.

            Einen Post zu der Thematik hast nicht zu Hand? Würde da gerne mehr darüber lesen wenn dem so sein sollte. Danke

            Aber auch back to topic – hier geht es erstmal um Lepin, die eindeutig nur Kopien auf den Markt gebracht haben.

          • @ BumBum

            Also Xingbao gehört „nur“ zur gleichen Tochtergesellschaft. Alleine mit der Aussage disqualifizierst du dich selbst und jedermann weiß nun, dass du weder von Wirtschafts- noch von Rechtswissenschaften auch nur den Hauch einer Ahnung hast.

            Im Übrigen bzw. Umkehrschluss deiner Forderungen – hast du Nachweise dafür, dass das Geld an die AFOLS tatsächlich geflossen ist? Andernfalls werte ich dies lediglich als unhaltbare Behauptungen deinerseits 😉

        • Es ist echt beschämend, dass du als Seitenbetreiber solche Behauptungen aufstellst ohne Belege zu haben. Ich hab diese Konversationen verfolgt und das ist alles nicht so klar wie du es hier hinstelltst. Z.b. ist bei dem Mocler vom Eagle Weslake durchaus Geld geflossen aber nicht in vereinbarter Höhe, vielleicht hat der Mocler seinen Vertrag nicht eingehalten, vielleicht hat Xingbao ihn beschissen, das kann keiner von uns mit Sicherheit sagen. Aber ich für meinen Teil verlasse mich nicht auf das Wort einzelner Mocler ohne eine Gegendarstellung zu haben. Es täte dir echt mal ganz gut, deine Fanboybrille abzulegen und objektiver zu berichten.

          • Ich habe im persönlichen Gespräch davon erfahren. Aber ich habe nicht mit jedem einzelnen Baumeister gesprochen. Das hat überhaupt nichts mit „Fanboybrille“ zu tun. Wer solche kriminellen Machenschaften unterstützt, dem wünsche ich, dass er nie Opfer eines solchen Betruges wird. Nimmst du vielleicht Musik auf, und eine andere Band macht mit deinem Song das große Geld, ohne zu fragen? Xingbao hat erwiesenermaßen (einfach mal googeln) hunderte MOCs dreist kopiert und auf den Markt gebracht, ohne Rücksprache. Wir berichten hier objektiv und unabhängig. Aber was aktuell passiert, kannst du oben im Artikel nachlesen: Das ist die Realität.

          • Wobei ich mir nicht sicher bin inwiefern ein aus Klemmbausteinen gebautes MOC automatisch rechtlich unter „geistiges Eigentum“ fällt bzw. wo fängt das an und wo hört das auf? Bei Lizenzthemen und Modellen, die von Lego als Produkt rausgebracht und verkauft werden ist das ganz was anderes und natürlich geschützt.
            Wenn irgendjemand ein lizenzloses Modell von z.B. einem Haus oder einem Fahrzeug baut und das samt Bauanleitung ins Internet stellt ohne es in irgendeiner Weise als Produkt, Marke oder was auch immer schützen zu lassen, dann bezweifel ich ganz stark, dass das Modell als geistiges Eigentum rechtlich geschützt ist. Dann ist es vielleicht nicht die feine englische Art, wenn ein Hersteller das stumpf kopiert, das macht es aber auch nicht automatisch strafbar!

          • „hunderte MOCs dreist kopiert“ ist schlicht falsch. Dazu müssten alle Xingbao-Sets, über eine Datenbank komme ich auf 189, dreist kopiert worden sein, was schon daran scheitert, dass es für diverse Sets überhaupt keine MOCs gibt, von denen ohne Absprache hätte kopiert werden können.

            Persönliche Gespräche… einer der MOCler, der sich später im Netz bzgl. nicht eingehaltener Verträge geäußert hat, ist auf einer chinesischen Messe am Xingbao-Stand zu sehen, dem Foto nach zu urteilen ziemlich glücklich, möglicherweise als Markenbotschafter. Im Netz liest man dagegen, dass er nie richtigen Kontakt mit der Firma hatte. Das ist jetzt für mich als Außenstehenden auch nicht so glaubwürdig.

            Es wäre also durchaus interessant, was im Detail vereinbart worden ist, wann welche Leistung erbracht wurde, ob tatsächlich Geldsummen überhaupt nicht gezahlt wurden oder nur Teile, warum diese Teilsummen nicht gezahlt wurden (wurden z. B. andere Leistungen gegengerechnet) etc. pp.

          • Der dunklen Seite nachzugeben ist nie die richtige Entscheidung. 😉
            Ich habe die Sets nicht nachgezählt, vielleicht ist „hunderte“ übertrieben. Aber auch 150 machen es nicht besser…
            Es werden dreist MOCs, übrigens auch von der Ideas-Plattform, kopiert.

          • Auch dass 150 Sets dreiste Kopien sind, ist völlig unbelegt… ich denke, es reicht völlig aus, wenn man sich an die Tatsachen hält = 1) Lepin hat hunderte Sets und auch einige MOCs kopiert und 2) Xingbao gehört zum selben Mutterkonzern. Aufgrund der Produktpalette und der Qualität inklusive der spezifischen Schwächen kann man außerdem 3) davon ausgehen, dass Lepin und Xingbao durchaus voneinander wussten bzw. dass man sich das Geschäft entsprechend aufgeteilt hat. Dafür habe ich zwar keine Beweise, aber es ist ziemlich bemerkenswert, wie Xingbao quasi aus dem Nichts kommend plötzlich große Sets anbietet und die Teile völlig zufällig dieselben spezifischen Problemchen wie Lepin haben (z. B. die leicht abziehbaren Beine).

            Für den einen mag das moralisch ein Problem sein und für den anderen keines. Ich finde es nur putzig, wenn hier plötzlich über Moral diskutiert wird. Dann dürfte man auch kein Lego mehr kaufen, da Lego massiv überteuert ist, da Lego früher mal wegen Preisdruck auf Händler verurteilt wurde, laut Hörensagen sich Händler auch weiterhin von Lego unter Druck gesetzt fühlen und Lego sich damit als moralische Instanz deklassiert hat 😉

          • „Wenn irgendjemand ein lizenzloses Modell von z.B. einem Haus oder einem Fahrzeug baut und das samt Bauanleitung ins Internet stellt ohne es in irgendeiner Weise als Produkt, Marke oder was auch immer schützen zu lassen, dann bezweifel ich ganz stark, dass das Modell als geistiges Eigentum rechtlich geschützt is“

            Natürlich ist das geschützt. Du erstellst mit Deiner Kreativität ein Design und bist damit Urheber. Genau wie ich mit Photoshop etwas gestalten kann, kannst Du das eben mit Lege. Diese Unkenntnis im Urheberrecht ist bedenklich.

            Hinzu kommen noch Geschmacksmuster-, Leistungsschutzrecht etc.

            Übrigens ist selbst das illegale Graffiti auf einer Hauswand geschützt. Du darfst es als Besitzer zwar entfernen, weil ungefragt, jedoch mit dem Werk ohne Erlaubnis des Urhebers kein Geld machen oder es verwenden.

            Und es ist auch keine Begründung, zu sagen, dass Lego ist teuer sei. Selbst wenn die Sets eine Zillionen Euro kosten würde. Es ist durch nichts zu legitimieren.

        • Wie Xingbao mit Lepin verbanndelt ist, kann ich nicht genau sagen. Irgendwie gehören die wohl zusammen. Meines Wissens, sind die MOCs von Xingbao, im Gegensatz zu den MOCs von Lepin, mit dem jeweiligen Designer abgestimmt und entsprechend vergütet. Zumindest wird das behauptet. Aber wessen Aussage kann man in diesem Zusammenhang schon trauen?

      • Von wegen, Sluban hat man auch schon auf dem Schirm !!!

      • Wie hier alle Xingbao in Schutz nehmen, süß.

        Ich wette ihr habt euch alle Sets von Xingbao gekauft und versucht nun euer Gewissen reinzuwaschen. Bei Xingbao geht gaaaanz sicher alles mit rechten Dingen zu, bestimmt.

        Allein das Xingbao und Lepin unter einer Konzernstruktur stecken, hindert mich daran auch nur einen Euro da reinzustecken.

    • Ich habe mir mal ein Set gekauft (von wem weiß ich nicht mehr), auf jeden Fall ist es ein maritimes Museum geworden. Die Qualität der Steine ist okay (schlechter, aber hinnehmbar), aber der Bau selber eine Katastrophe. Teilweise wird eine ganze Etage erst mit der letzten Reihe gesichert und stürzt vorher 10 mal ein. Die richtige Lösung wäre einfach umsetzbar gewesen, aber es achtet eben keiner auf die Qualität, nur das Design zählt.

      Ansonsten natürlich absolut richtig dass Lepin hoffentlich Pleite geht. Wenn man sich in einschlägigen Foren umguckt was die Idioten dort an Kopien kaufen, ist der Schaden für Lego immens. Gleichzeitig betrügen die Käufer noch bei der Steuer usw.
      Wenn jemand meint billige Steine bei Lepin kaufen zu können finde ich das noch hinnehmbar, aber genau wie Andres gesagt hat, fertige Sets zu KLAUEN geht gar nicht. Dafür hängt zuviel Entwicklungszeit und Geld dahinter und damit gut bezahlte Arbeitsplätze in Billund oder anderswo bei Lego.

      • Nachtrag zum eigenen Kommentar:
        Auf Grund der Erfahrung werde ich nie wieder ein Set in China kaufen. Lieber kaufe ich mir die Anleitung und Steine extra und bezahle das dreifache, aber habe dann ein tolles MOC.

        Ansonsten gibt es natürlich auch jede Menge andere Möglichkeiten günstig an legale modulare Gebäude zu kommen. Andres hat zum Beispiel mal den Umbau der Tower Bridge hier präsentiert. Also Tower Bridge abbauen, MOC bauen und dann nach einem Jahr wieder Tower Bridge bauen. Der Vorteil ist, dass ich doppelten Spaß habe, weil ich nicht nur ein tolles MOC fast gratis bauen konnte, sondern auch die Tower Bridge ein zweites Mal bauen durfte. Beim zweiten Mal bauen lernt man viele neue Dinge, die einem beim ersten Mal untergegangen sind.

      • Lego hat die „richtige“ und alle anderen haben eine „falsche“ Bautechnik? Ist ja wie in ner Religion. Ich baue aktuell den Spielzeugladen von Xingbao und finde, dass die Bautechniken manchmal herausfordernd sind. Bei Lego ist ja doch alles eher simpel gehalten, damit es so ziemlich jeder hinbekommt. Zugegeben, die Alternativen zu Lego sind nicht immer perfekt, Lego aber oft auch nicht. Und Lego hat einfach nen Qualitätsvorsprung, aber mit Xingbao lässt sich zu einem moderaten Preis ein „pompöses“ mit Kleinigkeiten vollgestopftes Modular bauen, wohingegen die Inneneinrichtung der Eckgarage im Vergleich sehr karg daherkommt.

  6. Sehr gut! Endlich.
    Aber kurz zur Info: Es wurden nicht 90 Maschinen beschlagnahmt. Molds sind lediglich die Formen für die Lego Steine!

    • Völlig richtig, das war missverständlich und wurde korrigiert. Die großen Maschinen können nicht so einfach rausgetragen werden. 😉
      Und wer einmal Gussformen von LEGO-Steinen sehen möchte: Im LEGO House sind welche zu sehen, unten im Museum. 🙂

  7. Sehr schade! Grade die alten Modular-Buildings sind ja ansonsten nur für Unsummen am Gebrauchtmarkt erhältlich…

    • Ich finde es auch akzeptabler, mir ein Set, welches nicht mehr von Lego hergestellt und verkauft wird, von Lepin zu kaufen, anstatt einer Privatperson mitunter Hunderte bis Tausende Euro in den Rachen zu werfen. Lego macht ja in dem Fall dann keinen Verlust.

      • Ach so! Wenn jemand zu wenig Geld hat um sich auf legalem Weg das Gewünschte zu kaufen, dann ist der illegale Weg mit Plagiaten in Ordnung. Nicht Dein Ernst! Da hat jemand das Prinzip des Urheberrechts und warum das auch so richtig ist nicht verstanden.

    • „Sehr schade!“
      Nicht Dein ernst?
      Ein klarer Fall von Wirtschaftskriminalität. Es ist eine Straftat (sieht man auch in China so).

      Wenn die Sets am Gebrauchtmarkt zu teuer sind, muss Du die Finger davon lassen oder einen Weg finden, wie die Sets rebrickt werden können.
      Ich kann auch nicht alles kaufen, was ich haben will.

  8. LEGO 7784 z.B. kostet bei Amazon mindestens 300 Euro. Da wundert man sich, dass solche Sets auf anderem Wege gekauft werden?

    Don´t kill the massenger, please.

    • Ich gehe mal davon aus, dass es Dir ums Bauen geht:
      LEGO 7784 auf Bricklink gebraucht für EUR 145, auf Ebay ab EUR 80.

      Bei den Preisen wundere ich mich, dass Du über Alternativen nachdenkst.

    • auch wenn es jetzt nicht um lego geht, aber für mich ist es die selbe logik und argomentation mit dem so viele ihre lepin und co käufe rechtfertigen:
      es gibt eine statue die ich umbedingt haben will. uvp war damals 349,-, diese ist schon seit jahren nicht auf den markt und daher schon lange ausverkauft!
      auf den gebrauchtmarkt wird sie für 500+ gehandelt. deshalb such ich mir noch lange nicht eine billige kopie, nur damit ich die statue bekomme/habe!…

  9. In deinem Artikel erwähnst du, dass somit auch für die Tochterfirma XingBao ein Ende gesetzt werden würde. Aber was ist daran so schlimm? Die machen ja nichts Illegales, sondern produzieren ihre eigenen Sets mit eigenen Figuren…. Und nur mal so am Rande… Wenn ich mir die Qualität des Kopfes und des Schildes des aktuellen Captain America aus den Endgame Sets anschaue, wundert es mich nicht, dass teilweise zu Lepinfiguren oder Figuren anderer Hersteller zurückgegriffen wird, da diese dann doch eine höhere Qualität aufweisen.

  10. Manchmal fragt man sich schon, welches Rechtsverständnis Leute haben, wenn es um das (geistige) Eigentum anderer Personen/Firmen geht. Lepin begeht seit Jahren Straftaten, die dank China lange ungeahndet blieben. Auch die Personen, die von Lepin Produkte kaufen (mit so tollen Begründungen wie „sonst muss ich ja mehr bezahlen“) sind ein Teil des Problems, ja sogar haftbar. Wer (auch noch wissentlich) ein gestohlenes Produkt kauft, macht sich schuldig.
    Ich befürchte nur, dass dies ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Wie viele andere Produktionsstätten hat Lepin, wie schnell ist das wieder aufgebaut, war das nur symbolischer Akt zum Tag des geistigen Eigentums?

    • Ist aber schon etwas Unsinn mit Schaum vorm Mund…

      „Auch die Personen, die von Lepin Produkte kaufen (mit so tollen Begründungen wie „sonst muss ich ja mehr bezahlen“) sind ein Teil des Problems, ja sogar haftbar. Wer (auch noch wissentlich) ein gestohlenes Produkt kauft, macht sich schuldig.“

      „Haftbar“ inwiefern? „Schuldig“ inwiefern?
      „Haftbar“ ist totaler quatsch und „schuldig“ höchstens in dem Sinne, dass der Artikel vom Zoll eingezogen wird. Eine Strafe fällt dafür nicht an und der Besitz von Plagiaten ist auch nicht verboten, sonst müssten nämlich manche Fussballfans ihre gefälschten Trikots ausziehen und würden direkt in den Knast wandern…

      • Natürlich macht sich jemand schuldig, wenn er ein Plagiat oder gestohlene Ware kauft. Wenn es keine Käufer gibt, gibt es auch keine Hersteller. Nur weil die Käufer ignorieren, dass der Hersteller Straftaten begeht, macht es die Transaktionen zwischen den beiden Parteien, die in dem Lepin-Fall zu 99,9% wissensichtlich der Umstände passiert, nicht weniger gesetzeswidrig.

        Und zu haftbar – Zitat aus einem n-tv Artikel zum Thema:
        „Zivilrechtliche Konsequenzen drohen
        Richtig unangenehm wird es, wenn die Anwälte der betrogenen Unternehmen tätig werden. Diese werden nach der Beschlagnahmung durch den Zoll zivilrechtlich gegen den Einführer vorgehen, und es droht eine empfindliche Abmahngebühr. Kommt die Sache vor Gericht, wird Produkt- oder Markenpiraterie in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren, bei gewerbsmäßigem Betrug sogar mit bis zu zehn Jahren oder einer Geldstrafe geahndet.“

        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Produktfaelschungen-sind-gefaehrlich-article5704921.html

        • Man sollte bei aller Aufregung die von einem selbst zitierten Artikel dann aber auch richtig lesen und nicht einfach nur Teile aus dem Artikel aus dem Zusammenhang reißen, damit es zur eigenen Argumentation passt.
          In dem zitierten Abschnitt geht es um gewerblichen Handel mit Plagiaten und es dabei gegen den Einführer entsprechende Strafe geben kann.
          Dass gewerblicher Handel mit Plagiaten strafbar ist, brauchen wir nicht diskutieren…

          Der passende Abschnitt wäre übrigens folgender gewesen:

          „Der private Besitz von Plagiaten wird zwar in Deutschland nicht bestraft. Doch auch Verbraucher kann das vermeintliche Schnäppchen teuer zu stehen kommen, warnt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Zum Beispiel, wenn man das falsche Stück wieder abstoßen möchte. „Selbst wenn man es als Plagiat verkauft, verletzt ein Vermerk im Internet ’sieht aus wie eine Rolex‘ die Markenrechte der Unternehmen und kann schnell teuer werden“, erklärt der Verbraucherschützer.“

          Also solange man damit nicht handeln möchte und es nicht weiterverkauft, ist das Ganze nicht strafbar. Es kann lediglich passieren, dass der Zoll es einzieht und vernichtet. Damit wäre dann das Geld weg. Das wäre dann gewissermaßen die Strafe. Man sollte wenn es um rechtliche Fragen geht, Ethik und Moral besser weglassen und das ganze nüchtern betrachten. Dann kommt man auch zu den richtigen Erkenntnissen. Unethisches und unmoralisches Handeln ist nämlich auch nicht per se strafbar…

          • Mein Zitat ist passend und korrekt. Der Einführer kann auch eine private Person sein. Gegen jeden Einführer KÖNNTE vorgegangen werden, in der Regel nicht strafrechtlich, sondern zivilrechtlich.
            Die Initiative kommt nicht vom deutschen Staat, sondern von den betrogenen Firmen. Wenn Lego darauf aus wäre, könnten sie die Einführer (also jede Person, die Plagiate im Ausland kauft), soweit es beim Zoll auffällt, zur Rechenschaft ziehen. Zum Beispiel durch eine kostenpflichtige Abmahnung. Das ist mein Verständnis von der kompletten Artikel.
            Dein zitierter Absatz bezieht sich vor allem auf den Weiterverkauf von Plagiaten, der wiederum zu ganz anderen Problemen führt.
            Grundsetzlich geht es darum, ein Unrechtsbewusstsein für solche Handlungen zu erzeugen. Lepin ist kein rein moralisches Problem, sondern auch ein juristisch relvantes Thema.

          • Krude Logik. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben in der bei rechtlichen Fragen Ethik und Moral weggelassen werden. Die wäre nämlich unmenschlich und der „Stärkere“ wäre immer im Vorteil. Und das kann niemand wollen.

        • Dann ist auch Lego schuldig, denn ohne Lego-Sets gäbe es keine chinesischen Firmen, die Lego-Sets kopieren können.

    • Es ist mir wirklich unerklärlich, wie man sich da so aufregen kann. Lego verdient trotz allem genug Geld, denn der Markt ist definitiv groß genug. Wer da kaufen will, tut es halt und wer das nicht gut findet, lässt es bleiben (wohl dem, der es sich leisten kann^^).
      Vielleicht lernt ja Lego aber auch mal daraus und macht nicht jede Reihe langsam kaputt, indem es immer lieblosere Sets zu immer höheren Preisen raushaut.
      Man sollte seine Kunden schon auch schätzen, sonst ist doch logisch, dass man sich nach Alternativen umschaut, wo Preis/Leistung besser passt.

      • „indem es immer lieblosere Sets zu immer höheren Preisen raushaut.“
        Bei allen Respekt: Was willst Du noch?
        Friends: Freizeit-Sets
        Creator 3-in-1: Jahrmarkt und kleines Modular
        DUPLO: Tiere, Tiere, Tiere
        City: Mars Mission
        Technic: Sinnlos fette Baumaschinen
        Creator Expert: Mustang etc.
        Ideas: Baumhaus, „Friends“ evtl. Piraten & Addams Family
        Bricklink: AFOL-Programm mit Burg, Saloon etc.

        Wer Lego für lieblose Sets kritisiert, muss auch sagen können was fehlt.
        Also: Was vermißt Du? – ..und was tust Du damit Lego eine Idee umsetzt? (Das geht!)

        • – Mehr Tiere in den City-Sets (z.B. Bauernhof-Thema oder einen Zoo)
          – ordentliche Steineboxen, um ein Haus zu bauen oder Felsen
          – mehr gerade Schienen
          – große Sets auf kleinere aufteilen, um sich nicht das ganze Set kaufen zu müssen, wenn man nur einen Teil des Sets möchte
          – Grundplatten in anderen Farben (z.B. weiß für Winterlandschaft)
          – Beleuchtung für die Sets
          – Themen werden zu oft wiederholt. Neues wagen, z.B. ein Raumschiff in der Technic-Welt, eine Kugelbahn, oder historische Sets mit Lerneffekt)
          – Modulares Denken (Wenn man schon einen Traktor auf den Markt bringt, vielleicht auch ein Set mit Anhänger und Zubehör)

      • Ich verstehe nicht, was Du mit „lieblos“ oder „kaputtmachen“ meinst. Schau Dir doch mal die neuen Wassertiere bei Friends an, die neuen Harry Potter-Sets, die neuen City-Sets (Raumfahrt!!!), die neuen Architecture-Sets, den Liebherr, …
        Ich bin froh, dass die Zahlen für Lego derzeit ganz gut sind, ich möchte, dass es so bleibt. Eine Voraussetzung dafür ist, dass nicht einfach fertige Ideen gestohlen werden. Ich möchte außerdem grundsätzlich, dass geistiges Eigentum und Marken juristisch geschützt sind und bleiben und dieser Schutz auch durchgesetzt wird, sonst ist er nämlich wertlos.
        Verstehe mich nicht falsch, jede und jeder kann sich nach alternativen Hobbies umschauen, Du wirst feststellen, dass die meisten – zumindest von meinen – etwas kosten. Ich bin auf jeden Fall gern und mit Begeisterung Afoline. Lego ist ein Luxus, den ich mir leisten möchte – Selbstkontrolle in Sachen Legoetat inbegriffen.

  11. Ich finde es absolut richtig, das gegen Lepin vorgegangen wird da Sie fast ausschließlich nur kopieren und somit unrechtmäßig bereichern.
    Ich war vor ein paar Wochen gerade selber in Shanghai zu Besuch und habe dort auf den Märkten maßenweise Sets von Lepin gesehen und es waren alles nur Kopien von Lego-Sets. Nichts selber gebaut und entwickelt, nur Kopien. Sogar der neue Mustang war schon in einer 1zu1 Kopie von Lepin erhältlich. Da fragt man sich ja schon, wie die das so schnell geschafft haben das Set zu kopieren. Da muss doch einer im Vorfeld von Lego Daten weiter gegeben haben an Lepin, oder?
    Interessant war in Shanghai, das wenn man die Sets von Lepin fotografieren wollte die Händler aufgesprungen sind und die Hand davor gehalten haben und „No Photo“ riefen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich natürlich schon meine Fotos gemacht und mußte jedes mal nur lachen wenn die sich darüber aufgeregt haben das man nur fotografiert hat und nichts davon kaufen wollte. Aber diese billigen Kopien kommen mir nicht ins Haus. Ich habe lieber bei Lego direkt im Shop die beiden Asia Sets gekauft und mitgenommen. Darüber hab ich mich sehr gefreut.

  12. Kurze Frage: Was ist das für ein Technik Set auf dem ersten Bild oben?
    Ein weißer LKW mit 4 Achsen und Kofferaufbau?
    Ich kann mich nicht daran errinnern das es den von Lego gab, oder was meint ihr?
    (kann leider auf dem Foto keine Nr. erkennen)

  13. Trotz der großen Freude ist etwas Merkwürdig an der ganzen Meldung. Es sind nur Werkzeugmaschinen und Verpackungen sowie ein paar Steine zu sehen. Keine Spritzgussmaschinen, Tampondruckmaschinen und Verpackungseinheiten zu sehen.
    Sind wir mal ehrlich 90 Formen reichen bei weitem nicht aus um die gezeigten Sets zu produzieren. Das ganze kommt mir vor als wolle man das Gesicht waren und hat etwas Schrott geopfert. Mal sehen wie die Firma danach heißt.

    • Polizeieinsatz in China. Man sieht ein paar Bilder davon. Das ist schon ein halbes Wunder. Ich fand das Bild der Angestellten vor dem Cop sehr bezeichnend. Glaube mir, die Bilder sind harmlos, keiner von uns wäre da gerne dabei gewesen.

  14. Loongon company…..

  15. Der vierachsige weiße LKW auf dem Karton des Titelfotos (Lepin 23008) ist wohl keine Kopie eines LEGO-Sets, sondern die Realisierung eines MOCs.

  16. Wer jetzt denkt, dass in China alles in Zukunft anders laufen wird, wird sich wahrscheinlich noch wundern. Ich prophezeie, dass Lepin irgendwann dicht macht und kurz darauf wird die Firma Lupin oder Lipin oder Legin aufmachen und das ganze Spiel geht von vorne los und wenn Lego dann in 5-6 Jahren wieder seine Rechte durchgesetzt hat, ist es Zeit für eine erneute Umfirmierung 😉

    • Ich sage nur Nuogao… das ist der neue Name. Ob der bestehen bleibt oder mit Lepin untergeht und was ganz neues kommt… keine Ahnung. Aber Du hast natürlich komplett Recht.

      Und Lego hätte es in der Hand zumindest einen Teil dieses Marktes wieder zurückzuerobern indem man die Möglichkeit bietet alte Sets zu kaufen. Muss ja nicht mal mit Originalverpackung sein um die Sammler zu schützen. Einfach Teilepacks für alte Modelle, Anleitung gibts Online, zu annehmbaren Preisen und gut ist.

  17. Na ja, ich bin mal gespannt.

    Das Thema ist kompliziert und es ist zu erwarten, dass in absehbarer Zeit „Ersatz“ auftauchen wird, wie Martin ja auch schon angemerkt hat. Zu lukrativ das Geschäft, als dass sich niemand mehr findet, der das Geld verdienen möchte. Sluban, CaDa, Enlighten, LeLe etc. p.p. um nur einige zu nennen, bunt gemischt die sauberen und die bedenklichen Anbieter. Anders als Martin bin ich aber der Ansicht, dass sich der Käufer eines Plagiates nicht strafbar macht. Moralisch mag man darüber urteilen, aber Hehlerei ist das definitiv nicht. Man riskiert die Wegnahme des Gegenstandes, schön. Darüber hinaus sind die Sets von Lepin nicht einmal Plagiate, da Lepin nie behauptet hat, dass es sich um Lego handelt. Aber wohlverstanden: ich will Lepin nicht ins Recht setzen. Unrecht bleibt Unrecht.

    Lego muss sich meines Erachtens aber auch mal kritisch hinterfragen. Da wurden vor nicht zu langer Zeit (2017/18) 1.400 Mitarbeiter entlassen, wegen des Gewinneinbruchs (aber soweit ich weiß keiner in China, wo eine riesen Fabrik neu gebaut wurde). Die Legos wurden rund 20 % teurer, die Sets enthalten immer weniger Steine. Das registrieren natürlich auch die Lego Fans … und sie suchen nach Alternativen. Diese Alternativen werden massiv mehr am Markt und Lego registriert das sehr wohl. Früher waren die billigen Steine schlecht, hielten nicht, kurzum: Schrott. Das ändert sich gewaltig.

    Die Gefahr für Xingbao sehe ich übrigens noch so gar nicht. Dafür müssten geprellte MOC Erbauer nämlich in China klagen und nachweisen, dass sie die Rechteinhaber sind etc. p.p. Bei einigen Sets kann man sogar davon ausgehen, dass es einen Vertrag zwischen den Erbauern und Xingbao gibt. Welche das sind? Ich kann nicht hellsehen, leider. Lego hat genug Geld und Zeit einen Konzern zu verklagen, aber Gretchen Müller?

    Xingba hat kürzlich seine Figuren so verändert, dass sie nicht mehr mit Lego verwechselt werden. Runde Beine und ein zusätzliches Gelenk in der Schulter, so dass die Figuren die Arme nun öffnen können, sowie andere Gesichter. Bei Sets, wie dem Maritimen Museum, sehe ich kein rechtliches Problem. Die Qualität der Steine ist sehr gut (gerade in der aktuellen Version) und die Bautechniken spektakulär (wenn man auch manchmal eine Hand mehr gut gebrauchen könnte). Man kann dieses Set inzwischen in Deutschen Läden kaufen, wenn auch noch nicht in Mengen. (Held der Steine Frankfurt, Steingemachtes in Paderborn). Da zahlt man dann für mehr als 5.000 Steine 180 Euro, soviel wie mich die Eckgarage gekostet hat.

    Lego sollte grundsätzlich mehr die legale Konkurrenz fürchten, denn gegen die anderen kann man vorgehen – wie man sieht. Trotzdem – die Luft wird dünner – aber hat ehrliche Konkurrenz schon jemals geschadet? Also… dem Verbraucher meine ich, nicht dem Monopolisten… 🙂

    Auf eine spannende Zeit und ein interessantes Miteinander.

    Wegen eines Streiks im Lektorat nicht Korrekturgelesen 🙂

    • „Da wurden vor nicht zu langer Zeit (2017/18) 1.400 Mitarbeiter entlassen,“
      Das stimmt so nicht. Richtig ist, dass die Zahl der „full-time“ Belegschaft von 16.480 (2017) auf 15.050 (2018) reduziert wurde. Die gesamte Mitarbeiterzahl hat bleib nahezu konstant 17.385 (2017: 17.534).
      Ein normaler – aber unschöner – Vorgang. Bei den Autoherstellern liegt der Anteil an Leih- und Zeitarbeitskräften in der Produktion viel höher.

      Den Preisanstieg von 20% innerhalb eines Jahres kann ich nicht nachvollziehen. Beispiel:
      Tantive IV (10198) vs Tantive IV (75244): 10,63ct/Stein vs. 11,31 ct/Stein. Macht 6,5% in 10 Jahren. Es gibtsicherlich unsinnige Ausreißer. Über die gesamte Produktpalette verstehe ich die Aussage nicht.
      Der „Trick“ mit der Steineanzahl ist weit verbreitet. Beispiel: Bei Pampers ist jedes Jahr eine Windel weniger in der Packung. Theoretisch verkaufen die in 15 Jahren nur noch die Verpackung. Im Lebensmittelsektor werden die Inhalte bei gleichen Preise gekürzt.

      Konntest Du bei der Eckgarage nicht warten? Morgen ist das Set für €140 im Angebot. 🙂

      • Ich habe meine Info aus der Welt:
        https://www.welt.de/wirtschaft/article168357042/Kuendigungswelle-bei-Lego-schockiert-die-Mitarbeiter.html

        Falls das nicht stimmt, sorry.

        Die Information mit den 20% habe ich von einem Lego Händler, der sollte es wissen. Ich habe jetzt nicht einzelne Sets nachgeprüft, aber wer sich die Garage z.B. mal anschaut, dem wird die große Anzahl kleiner Steine sicher auffallen. Letztlich ist es ja aber auch egal. Wir haben freie Marktwirtschaft und jeder kann seine Priese gestalten wie er mag.

        …. und warten? Wie geht das 😉 Am Ende gibt es dann keine mehr und dann soll ich bei Ebay oder so kaufen, für nur 1.000 € – ohne Versand – nö nö 😉

        Gruß aus Hamburg

      • Der Originalwortlaut der Presseaussendung war aber so: „Infolge dieser Pläne hält die LEGO Gruppe eine Reduzierung ihrer weltweiten Mitarbeiterzahl um ca. 8 Prozent bis Ende 2017 für notwendig. Hiervon sind ca. 1.400 Arbeitsplätze betroffen. Die LEGO Gruppe beschäftigt derzeit rund 18.200 Mitarbeiter.“

  18. Ich denke, man kann davon ausgehen das das nur ein Tropfen auf den heißen Stein war. Es ist schon längst bekannt, das ehemals Lepin unter dem neuen Namen „NUOGAO“ weitermacht. Die Bilder sehen irgendwie nicht nach einer professionellen Fabrik aus … irgendwie ein totales durcheinander.
    Und die Steine sind ja eh nicht mehr geschützt. Weshalb sollen dann die Gussformen beschlagnahmt werden, wenn die jeder herstellen darf (die Steine) ? Dementsprechend können wohl nur die Fake-Verpackungen und die Anleitungen beschlagnahmt werden. Und der Chef hat sich deshalb natürlich auch zu verantworten, weil er Plagiate der Verpackungen und der Anleitungen hergestellt und vertrieben hat.

    • Bei einer Durchsuchung wird mögliches Beweismaterial sichergestellt, also nimmt man eben alles, was sich transportieren lässt und ein Beweis sein könnte, erst mal mit. Danach folgt die Auswertung.

    • Einige Steine sind anscheinend noch markenrechtlich geschützt. Leider weiß nicht nicht welche. Vielleicht haben andere genauere Informationen?

  19. Prinzipiell ist das Geschäftsmodell von Lepin natürlich komplett zu verurteilen und Lego unternimmt die notwendigen Anstrengungen um wenigstens zum Teil ihre Rechte durchzusetzen.

    TROTZDEM IST LEGO BEI AFOLs MIT SCHULD:

    Aber selbst ich der ich eigentlich ein totaler Lego-Jünger bin habe schon einmal ernsthaft über ein Lepin Plagiat nachgedacht und zwar bei den alten modulars z.b. Rathaus 10224. Die Preise die hier im Markt aufgerufen werden sind für jemanden der einfach nur die Designs mag und gerne „alle“ haben möchte einfach nicht zumutbar. Da LEGO aber eine reine Spielzeug Firma ist und nach ihrem Geschäftsverständnis nur der Neukunde wichtig ist, passiert in diesem Bereich kaum etwas. Wenn man sich überlegt wie LEGO die AFOLs melken könnte mit modulars im Sinne der Vestas-Turbine. Da wird soviel liegen gelassen. Ich kenne soviele Leute die als Erwachsene wieder neu zu lego finden und dann schnell mehr haben wollen. Wenn bei LEGO fähige Analysten mitdenken würden und diesen Kunden auch die Sets die nach ca. 3-4 Jahren wieder vom Markt sind weiter über ihren Online Shop anbieten würde (und dann wieder zum uvp), könnten sie ohne großen Invest weiter richtig Rendite mit alten Sets machen. Aber so vernachlässigt man diese enorme Kaufkraft und treibt einige, sicher nicht alle, in die arme von Firmen wie lepin.
    Stellt euch vor die alten modulars kommen wieder in den lego shop und selbst wenn es nur Tüten mit den teilen sind(in einer Bestückung die der logstik gerade passt) ohne Karton und Anleitung, die Sachen würden weg gehen und das zu hauf…

    • Ich verstehe sowieso nicht wirklich warum Lego nicht einfach mal alle 10 Jahre die beliebtesten alten Sets in anderer Verpackung für 6 Monate wieder auflegt. Für Sammler von Lego in OVP ist es dann ein anderes Set und Sammler der Modelle müssten keine utopischen Irrsinnspreise für manche Sets bezahlen, weil z.B. die Farbe der Steine heute selten ist oder bestimmte Steine inzwischen extrem teuer sind.
      Ich glaube das würde sich durch die vielen in den letzten Jahren hinzugekommenen AFOLs für Lego richtig lohnen. Aber Lego scheint der Nimbus von „alles wird irgendwann mal eine Rarität“ wichtiger zu sein als die Kunden zufriedenzustellen.
      Solange das so ist, ist Lego zum Teil selbst daran, dass Plagiate überhaupt gekauft werden. Ich selbst würde mir kein aktuelles Set als Plagiat kaufen, aber gerade spiele ich mit dem Gedanken mir die erste Tantive IV zu besorgen, da ich die um Längen besser finde als das Spielmodell oder den Vorgänger. Und ich werde sicherlich nicht 500 Euro für das Modell ausgeben, nur weil es Verrückte gibt bei denen Geld keine Rolle spielt. Ähnliches gilt für den Super Star Destroyer. Damit wird zumindest aus meiner Sicht Lego auch nicht geschadet, weil ich deswegen nicht weniger Original Lego kaufe.

    • Jep.. genau so sehe ich das auch.
      Ich bin mal ganz ehrlich. Ich habe mir einige Lepin Sets gekauft, tatsächlich nur Altmodelle, die einfach komplett unerschwinglich sind. Ich habe aktuell für schätzungsweise 4-5k€ Original-Lego und kaufe sehr regelmäßig, aber es gibt nunmal einfach die alten Modular Buildings und die alten Star Wars Sets nicht zu annehmbaren Preisen.
      Meine Erfahrungen mit Lepin sind durchwachsen. Die Qualität ist durchweg schlechter als bei Lego gewesen. Größere Platten sind häufiger mal leicht gebogen, 2×1 Fließen halten manchmal nicht auf einer einzelnen Noppe, bei den Modular Buildings biegen sich die Grundplatten nach oben, sodass man das Modell am Schluss als Kreisel benutzen kann, es fehlen hier und da mal Teile etc.

      Ich würde NIE ein Lepin-Set anstatt eines neuen Originals kaufen, aber bei ein paar alten Sets, die mehr Gegenwert als meine komplette restliche Legosammlung hätten bin ich schwach geworden. Ich habe mir nicht mal den MF bei Lepin geholt sondern für 800,-€ den neuen bei Lego. Ich bin wirklich bereit Geld auszugeben. Aber wenn um 800€ für ein Häuschen oder 1500,-€ und mehr für 3000-Teile Modelle geht ist Ende.

    • Für die Zielgruppe Kinder dürfte das weitgehend egal sein. Wenn ein Kind Lego will und es ein Set nicht mehr gibt, wird es auf ein anderes Set umschwenken. Beim durchschnittlichen Kind (bzw. dessen Eltern) dürfte das Budget auch beschränkt sein, sodass es sowieso nicht alle aktuellen Sets kaufen kann, für das es sich interessiert. Das war jedenfalls bei mir und allen meinen Freunden so. Toll fand man alles mögliche, aber der eine hat dann doch mehr in Richtung Town gesammelt, der andere in Richtung Castle, wieder ein anderer speziell Airport etc. Dazu kommt, dass für Kinder (wieder aus eigener Erfahrung, nicht unbedingt repräsentativ) auch immer das besonders interessant ist, das gerade neu auf den Markt gekommen ist.

      Wenn Sets länger verfügbar sind, käme man sicher einigen Leuten entgegen, aber das dürfte sich negativ auf den Sammler-Spekulanten-Markt auswirken. Sammeln und v. a. Spekulieren wird erst dann richtig interessant, wenn man weiß, dass etwas nur begrenzt verfügbar ist. So läuft das eigentlich überall, seien es Ü-Eier-Figuren, Briefmarken, Modellautos oder eben Legosets. Erst durch Verknappung wird das Produkt zum Sammel- und Spekulationsobjekt.

  20. Der hat gekriegt, was er verdient hat und sieht so schnell keine Sonne mehr.

  21. Das ist eine sehr gute Nachricht – wenn man aktuell auf den bekannten Lego Fanseiten herumguckt, dann sieht man eine Veränderung bei Lego, die ich so fix nicht erwartet hätte. In fast allen Linien, sogar bis hin zu Friends, sind die Fans voll das Lobes über die kommenden Sets – und da schließe ich mich vorbehaltlos an. Es kommen tolle Technic Sets, sehr gute Potter Sets, viele sehr tolle Duplo Sachen, Jurassic World, guckt Euch hier die Beiträge an…ja, ich sehe da viel Veränderung zum sehr guten (Pferde!!!), wobei ich nie der große Kritiker war. Ich werde sicher aus Interessens- und Platzgründen niemals alles kaufen können/ wollen, was ich gut finde, aber man ist doch versucht, die Sammlung nun auch noch um alle Pottersets, Minifiguren und was weiß ich zu erweitern, obwohl ich mich eigentlich auf die „Stadt“ beschränken wollte. Falls mir also eines Tages langweilig wird und ich bei Lego nichts mehr finde – der Tag ist fern – dann werde ich sicher nicht zu Lepin oder dessen oben angedeutetem Nachfolger rennen. Dann nehme ich die gekauften Bauanleitungen von Brickative aus der Kiste, zusammen mit den zusammengesammelten Steinen für die Modelle (alles original Lego, bei Lego direkt und Bricklink gekauft) und werde mich ohne schlechtes Gefühl, jemanden betrogen zu haben an meine Bauwerke machen. In diesem Sinne bin ich sehr froh, dass mal ein echter Schritt gegen diese Plagiatsfirmen gemacht wurde, ich hoffe, dass auch bald etwas getan wird gegen Plagiate bei anderen hochwertigen Waren wie Uhren, Mode und Schmuck – aber das ist ein anderes Thema. Es gibt Leute, die hängen am Original – zu denen gehöre ich.

    • Manche sagen so und manche sagen so. Ich bin jedenfalls nicht voll des Lobes was Lego zur Zeit macht. Der Mustang gefällt mir zur Abwechslung wirklich und dann wird es zumindest für mich richtig dunkel.
      Technic: Bisher nichts was mich interessiert
      Star Wars: dito, das UCS im Herbst ist meine letzte Hoffnung
      Creator Expert: Mustang und danach zappenduster. Seit dem Stadtleben nichts spannendes.
      Ideas: Angelladen war toll, Schiff, Flintstones, Märchenbuch und Steamboat alles nicht mein Fall
      So gehen die Geschmäcker auseinander…

    • Ich finde auch, dass sich die Sets verbessert haben (subjektiver Eindruck). Und vielleicht liegt es wirklich am größeren Wettbewerb.

  22. Ich fände es wünschenswert wenn Herr Lehmann, zumindest ab und zu, etwas Objektivität walten lassen würde wenn es um andere Klemmbausteinhersteller geht. Es ist schon mehrfach aufgefallen und in diesem Artikel wieder, dass alles was nicht LEGO heißt gerne sein Existenzrecht abgesprochen wird oder bewusst schlecht geredet.

    Und damit meine ich nicht LEPIN, die sind illegal und stellen minderwertige Plagiate her, keine Frage.

    Xingbao aber z.B. stellt sowohl Qualitätiv als auch legal tolle Sets her oder auch COBI. Ich meine auch mal irgendwo gelesenen zu haben das Xingbao die „Unternehmens-Verwandschaft“ zu LEPIN unangenehm ist und nicht gerne mit Ihnen in Verbindung gebracht werden will.

    Immer nur LEGO über den grünen Klee zu loben, trotz vieler fragwürdiger Geschäftsentscheidungen macht jedenfalls nicht den allerbesten Eindruck.

    • Das hier ist ein LEGO Blog. Über andere Klemmbaustein-Anbieter berichten wir nicht. Ein Apple-Blog berichtet auch nicht über Samsung. Wir mögen nun Mal LEGO, und sind kritisch dann, wenn es angebracht ist. Aktuell bekomme ich in vielen Kommentaren mit, wie sehr etwa das Sommer-Lineup begrüßt wird. Und wie oben beschrieben: „Niemand hat etwas gegen andere Brick-Hersteller.“ Aber Xingbao möchte nicht in einem Atemzug mit Lepin genannt werden? So, so… Fanta ist auch nicht Coca Cola? 😉

      • Tja, man glaubt es kaum, aber in einem Fischertechnik-Forum unterhält man sich – völlig sachlich – über Lego, die Unterschiede, was hier und dort besser ist, usw. Hier wäre es unvorstellbar, wenn man über Bauteile anderer Hersteller sprechen würde, die es bei Lego nicht gibt.

        Und dein Fanta-Beispiel funktioniert nur, wenn Xingbao eine Submarke von Lego ist. Ist das der Fall? Oder ist Xingbao ein eigenes Unternehmen, das zum selben Konzern gehört, so wie Porsche zu VW? Habe dazu leider keine Informationen gefunden. Hat da jemand nähere Infos dazu?

        • Xingbao gehört zu selben Muttergesellschaft wie Lepin, das ist erstmal alles.

          Mir kam nur zu Ohren dass sich der Designer Firas Abu-Jaber geäussert hat dass es nach einer Grundzahlung keine weiteren Tantiemen bekommen hätte. Von anderen Designer hatte ich nix diesbezüglich gehört. Daher kann man schlecht sagen ob es hier ein Einzelfall ist oder ein generelles selstames Geschäftsgebahren von Xingbao – was sehr schade wäre.

          Vielleicht kann da ja jemand Licht ins Dunkel bringen.

  23. Ganz prinzipiell TOP, allerdings sehe ich das mit dem Schaden für Lego ein wenig zwiespältig. Klar gibt es natürlich auch einiges an aktuellen Sets, die ich mir aber auch nie in China bestellen würde… ABER Lepin hat auch alte Sets hergestellt, die Lego gar nicht mehr produziert, da entsteht Lego sicherlich kein Schaden. Dass es trotzdem illegal ist, ist keine Frage… aber ich bin ganz ehrlich, bevor ich tausende Euro für einen original Lego Todesstern und Sternenzerstörer ausgebe kaufe ich mir eben ein Plagiat. Ich weiß das sehen viele anders, aber so lange es keine Möglichkeit für einen günstigen Nachkauf wird es einfach einen Markt für solche Plagiate geben.

    • Dein Argument hab ich jetzt so oft gelesen, dann sag ich mal was dazu (Trifft jetzt leider Dich) Manche Dinge sind eben einfach nicht mehr verfügbar. Wer das Geld nicht bezahlen will oder kann, wird das entsprechende Set eben nicht haben können. Ich kann mir ja auch keine Blaue Mauritius kaufen (Ja, sehr weit her geholt, gebe ich zu). Als moderner Mensch sollte man akzeptieren, das man eben nicht alles haben kann, was man möchte.

      • Dein Argument habe ich aber auch schon oft gehört und das kommt für mich nur von Sammlern, die Angst haben, dass ihre mit Utopiepreisen bewertete Sammlung plötzlich weniger wert sein könnte.
        Ist mir persönlich egal, wenn das so passiert. Wer sammelt muss immer damit rechnen, dass Preise und Werte irgendwann mal verfallen können.
        Ich persönlich lasse die Plagiatsdiskussion für mich nur zu, wenn dem Hersteller des Originals dadurch ein Schaden entsteht. Beim Kauf eines alten EOL Modells ist das aus meiner Sicht nicht der Fall und damit für mich auch nicht mal moralisch verwerflich. Die aktuelle Tantive IV würde ich mir so oder so nicht kaufen, weil mich Spielmodelle nicht interessieren. Wenn Lego nicht in der Lage ist meine Kaufinteressen zu bedienen, dann muss man sich eben Alternativen suchen…

      • Ich verstehe Dein Argument, und ja vielleicht ist es etwas scheinheilig. Aber ganz ehrlich. Ich sehe nicht, dass ich jemandem damit wirklich Schaden zufüge. Lego verkauft das Set nicht mehr und bei einem Sammler würde ich nicht kaufen.
        Die blaue Mauritius passt nicht als Vergleich und zwar aus mehreren Gründen.
        a) Es wird wohl kaum jemanden geben, der ernsthaft und bewusst eine Kopie der blauen Mauritius sammeln will, und wenn doch… wen interessierts
        b) Eine Kopie eines wertvollen Sammlerobjektes ist häufig dazu da um potentielle Käufer zu betrügen, das ist bei Lepin nicht der Fall. Der Käufer weiß was er kauft und will damit auch kein Geld verdienen indem er andere damit betrügt.

        Also wie gesagt: Komplette aktuelle Sets mit Verpackung und allem zu kopieren finde ich verwerflich und würde ich mir nie kaufen. Die alten Sets, die ich gekauft habe kamen in normalem braunem Karton und letztlich waren es einfach nur die Steine, die benötigt wurden um das Set zu bauen. Ich glaube auch, dass der lokale chinesische Markt da den erhebliche Schaden verursacht. Ich glaube nicht, dass sooo viele aktuelle Sets in die „Stammmärkte“ von Lego verkauft wurden. Kann mich da aber auch irren.

  24. Ich bin der Meinung jeder soll kaufen was er will.
    Giftstoffe oder Weichmacher, das LEGO besser prüft oder überwacht wird ist warscheinlich klar.
    Die Preise von LEGO sind natürlich hoch, das es sich nicht jeder leisten kann oder auch will,
    zur Qualität kann ich leider nichts sagen da ich noch nie ein Produkt von LEPIN in der Hand hatte. Mich wundert nur warum es die Selben Sets von Lego fast zeitgeich von Lepin gibt.

    • Und weil Lego so scharf prüft und überwacht, steht die größte Lego-Fabrik in China. Sicher auch wegen der Mitarbeiterrechte und der scharfen Sicherheitsvorgaben dort. Selten so gelacht.

      > Mich wundert nur warum es die Selben Sets von Lego fast zeitgeich von Lepin gibt.

      Weil Lego in China produziert und dort auch entwickelt, jedenfalls werden regelmäßig Prototypen von neuen Teilen (unfarbiges ABS) auf chinesischen Seiten geleakt und stammen mutmaßlich auch aus der dortigen Fabrik.

  25. Dear all customers,

    We (LEPIN Factory) regret to announce that all LEPIN Blocks Set will temporary stop production from 01st May 2019. This notice is effective immediately upon request from the Chinese Government and Shanghai Police. All remaining LEPIN sets will sold as usual sell but will not be re-stock in future. We thank you for your love of LEPIN during the past time. We will notice you ASAP when LEPIN is back to selling.

    War ja klar…..

  26. Es ist jedesmal sehr traurig und zugleich beschämend zu sehen, wie oft das Rechtsverständnis und die Moral ausbleiben, sobald es darum geht eigenes Geld zu sparen bzw. zügellosen Konsum zu zelebrieren. Manchmal ist es auch einfach pure Dummheit. Anders kann man es in Einzelfällen nicht erklären. Sorry, aber ich antworte gerade bewusst nicht auf bestimmte Posts um nicht persönlich zu werden. Ich habe gelernt, dass man bei dem Thema keinen bekehren/belehren kann. Ich freue mich sehr über diese News.

  27. Ich möchte dieses Thema etwas differenziert betrachten:

    Macht Lepin Plagiate? Nein! SIe klauen das Design, aber sie geben nicht vor das Original zu sein.

    Entsteht Lego dadurch großer finanzieller Schaden? Nein! Alle die hier den „Untergang“ von Lepin feiern, hätten sich eh nie ein Lepin-Set gekauft. Echte Lego-Fans sowieso nicht.
    Hätten sich die Käufer des Fake- Millenium-Falcon das Original für 800 € bei Lego bestellt, wenn es Lepin nicht gebe? Sicher nicht, wer hat schon so viel Geld übrig, um so ein Modell zum Spaß zu kaufen? Und die Fans, die das Geld haben oder aufbringen können, würden sich nie mit der Kopie zufrieden geben.
    Verliert Lego Geld, wenn sich Leute z.B. einen Green Grocer von Lepin für 62€ kaufen anstatt sich das Original bei ebay für 800-1000€ zu kaufen? Wohl kaum, wenn das Modell schon lange nicht mehr bei Lego erhältlich ist.
    Verliert Lego Geld, wenn Minifiguren anderer Hersteller denen von Lego lediglich ähnlich sehen, aber das Design des Sets und das Outfit der Minifiguren komplett selbstständig entwickelt wurde (hat jetzt nichts direkt mit Lepin zu tun aber mit anderen Herstellern)

    Lego mach bei ca. 4,5 Mrd Umsatz satte 1,1 Mrd Gewinn!!! Da sind alle Kosen für Entwicklung, Design etc. schon berücksichtig. Welche Firma erzielt schon solch geniale Margen? Und das alles trotz Lepin & Co.
    Für Fans mit Geld kommt eh nur das Original in Frage. Leute ohne Geld kaufen das überteuerte Lego sowieso nicht, weil Sie es sich nicht leisten können.
    Ich finde es ok, wenn ein Junge/Mädchen aus einfachen Verhältnissen auch eine Möglichkeit hat, mal ein richtig großes Modell zu bauen, auch wenn es dann halt nicht das Original ist und es qualitative Abstriche gibt.

    Recht ist Recht und Gesetz ist Gesetz. Deshalb ist das völlig ok, wenn bei Lepin nun die LIchter ausgehen. Aber wem nützt das Gesetz in diesem Fall?

    Und übrigens: Ich bin ein waschechter Lego Fan und habe über die Jahre schon mehrere tausend Euro in dieses Hobby (in Originale) investiert. Trotzdem finde ich es gut, dass es, zumindest für ausgelaufene Modelle, die nicht mehr im Lego-Sortiment sind, auch für die breite Masse Möglichkeiten gibt/gab die entsprechende Bauerfahrung noch zu genießen.

    Schauen wir uns die nächsten Zahlen von Lego an. Es würde mich sehr wundern, wenn diese durch das Ende von Lepin signifikant positiv beeinflusst würden. Signifikant beeinflusst wird lediglich der Spielspaß im Kinderzimmer von Familien mit kleinem Budget.

    So, das ist aber nur meine persönliche Meinung! Ich akzeptiere geltendes Recht und befürworte keine Form von Gesetzes-Verstößen.Es geht mir lediglich darum das Thema mal aus anderer Sicht zu betrachten.

    Lepin ist letzten Endes selber Schuld und muss nun die Konsequenzen tragen. Die wollten halt, wie Lego auch, soviel Geld wie möglich verdienen. Und das geht dann schon mal nach hinten los, wenn man geltendes Recht und Gerichtsurteile ignoriert. Es trifft vermutlich nicht die Falschen.

    In diesem Sinne viel Spaß beim Bauen von was auch immer ;.)

    • Den Green Grocer habe ich mit etwas Geduld und teilweise Steinen aus meinem Bestand für rund 100 Euro nachgebaut – farblich jedoch etwas variiert. Das war ein großer Spaß! Die Anleitung gibt es als Download kostenlos und Brickset war sehr hilfreich was die Steine-Beschaffung anbelangt. Für 800 bis 1.000 Euro kannst du das Gebäude – je nach Geduld – drei bis vier Mal nahezu originalgetreu bauen (sandgrüne 1×8-Steine weglassen), und zwar mit LEGO Bricks. 😉

      • Auch wenn das jetzt hier ein bisschen off-topic ist: Ich liebe den Green Grocer und ich habe ihn auch schon mit Farbabweichungen nachgebaut und zwischenzeitlich auch im original. Für den Bauspaß macht das keinen Unterschied. Aber wenn man es farbtreu will, wir es richtig teuer. Bei Bricklink liegt der billigste gebrauchte aktuell bei 550€, der Nachbau mit original Teilen bei 608 € und das originalverpackte set gibts ab 800€. Wenn man das komplette grün durch eine andere Farbe ersetzt wird es je nach Farbe beim Nachbau 200 € billiger. Immer noch saftig teuer.

    • > Aber wem nützt das Gesetz in diesem Fall?

      Den anderen chinesischen Klemmbausteinfirmen, die keine 1-zu-1-Kopien herstellen. 😉 Das geht in der eurozentrischen Sichtweise leider völlig unter, da sich für viele alles nur um Lego dreht. Spätestens seit den 90ern haben chinesische Firmen Klemmbausteine produziert und haben dabei anfangs Lego-Sets nachgebaut, später sind sie auf eigene Produkte umgeschwenkt (wobei viele weiterhin Figuren sehr ähnlich zur Lego-Figur verwenden, was in China anscheinend aber kein Problem ist, da die 3D-Marke meines Wissens nur in der EU gilt). Auf dem chinesischen Markt ist es natürlich ein Problem, wenn dann neben dem teuren Lego, dass für viele einfach zu teuer ist, plötzlich wieder Lego-Kopien billig zu haben sind, da sie damit in direkte Konkurrenz zu den Firmen treten, die selbst entwickeln.

    • „Entsteht Lego dadurch großer finanzieller Schaden? Nein!“
      USD 30 Mio. Umsatzeinbuße würde ich als groß bezeichnen. Das sind fast 6% des deutschen Umsatzes.

      „Hätten sich die Käufer des Fake- Millenium-Falcon das Original für 800 € bei Lego bestellt, wenn es Lepin nicht gebe?“
      Vielleicht nicht direkt, aber den Falcon gab es schon für €550.

      „Verliert Lego Geld, wenn sich Leute z.B. einen Green Grocer von Lepin für 62€ kaufen anstatt sich das Original bei ebay für 800-1000€ zu kaufen?“
      Nicht direkt. Wie würdest Du die Frage beantworten, wenn Lego den Green Grocer als Remake nochmals bringen möchte. Der Umsatz fehlt dann.
      Abgesehen davon bleibt es ein Verstoß gegen geistiges Eigentum.

      „Für Fans mit Geld kommt eh nur das Original in Frage. Leute ohne Geld kaufen das überteuerte Lego sowieso nicht, weil Sie es sich nicht leisten können“
      Woher weißt Du das? Es gibt so viele Lego-Fans, die kaum Geld haben und es trotzdem schaffen bei guten Angeboten ihre Wunschsets zu ergattern.
      Auf der anderen Seite hat mir ein Familienvater im Rahmen einer Legoausstellung (!) erzählt aus Prinzip nur noch Fälschungen zu kaufen. Er war mit Sicherheit nicht arm.

      „Trotzdem finde ich es gut, dass es, zumindest für ausgelaufene Modelle, die nicht mehr im Lego-Sortiment sind, auch für die breite Masse Möglichkeiten gibt/gab die entsprechende Bauerfahrung noch zu genießen.“
      Solange keine Schutzrechte verletzt werden, stimme ich Dir zu.

      „Welche Firma erzielt schon solch geniale Margen?“
      Google, Apple, Facebook, Amazon, Horst Brandstätter Holding GmbH (Playmobil) etc…
      Schau Dich um. Du wirst noch viel mehr finden…

  28. Ich kann einige Kommentatoren die Andres hier angehen nicht verstehen. Er hat eine Homepage für LEGO Liebhaber und genauso wie er bin ich froh, dass Lepin angegangen wird. Jedem steht es natürlich frei bei der chinesischen Firma zu kaufen, dann soll man sich aber nicht hier beschweren wenn sie dicht gemacht wird. LEPIN stellt 1:1 Kopien von Lego Produkten her, bis hin zu gleichen Darstellungen in den Bauanleitungen. Das Geschäftsmodell ist, ohne viel Aufwand einfach dreist das Design zu klauen. So ein Produkt kommt mir nicht ins Haus.

    • „Angehen“ ist ein hartes Wort, aber der Grund dafür ist, dass er z.B. eine Behauptung aufgestellt hat, die einer Relativierung bedurfte, als er Xingbao mit Lepin gleichgestellt hat. Ich denke, dass es auch in einem LEGO-Forum legitim ist, über den Tellerrand zu blicken, zumal ja Lego den Vergleich nicht scheuen braucht.

      • Fakt: Lepin vertreibt Raubkopien und das ist illegal. Fakt: Auch Xingbao vertreibt Produkte deren Legimtimation zumindest teilweise nicht gegeben ist und Fakt ist zudem dass Xingbao eine direkte Tochter von Lepin ist.
        https://xingbaoblock.com/about-us/
        https://de.wikipedia.org/wiki/Tochtergesellschaft

        Tellerrand liegt bereits weit hinter uns.

        • Erst mal danke für die Info. Dennoch: Nur weil VW in der Kritik steht, muss das noch nicht für Seat oder Skoda gelten.

          • Mehr als den ersten Satz des Xingbao Impressums gelesen?
            Vermutlich nicht – ich zitiere:

            „Products of Xingbao
            Xingbao MOC assemblies include Lego themes such as Lego Castle, Lego Creator, Lego City, Lego Minecraft and Lego Technic.“

            Alleine die Verwendung des geschützten Markenzeichens für die Beschreibung „eigener“ Produkte ist schon illegal.

          • Die offizielle Seite ist http://xingbaoblocks.com . Was du meinst, ist wohl https://xingbaoblock.com/about-us/ . Unter Contact us erscheint irgendwas auf Vietnamesisch, das ist also zu 99 % ein Händler, der eine offizielle Seite vorgibt. Davon abgesehen macht der Text null Sinn, da es von Xingbao nichts im Sinne von Lego Castle gibt (dieses Castle in the Sky ja, aber das hat nichts mit Lego Castle zu tun).

          • Den ganzen Artikel habe ich tatsächlich nicht gelesen. Ich wusste nicht, dass ich dazu verpflichtet war. Was sich im Nachhinein als richtige Entscheidung herausgestellt hat, da es sich um keine offizielle Seite handelt. Also Verbreitung von Fake-News. Du darfst halt nicht alles glauben, was im Internet steht.

          • @LegoSteve: Du liest dir Inhalte nicht durch, sondern siehst irgendwelche Aussagen ungeprüft an richtig an, solange sie zu deiner ursprünglichen Meinung passen. Das kann nicht dein Ernst sein. Du sagst selber man soll nicht alles glauben was im Internet steht, glaubst aber einem Fremden (Oedermann) blind und ungeprüft. Da behauptet ein Fremder, die wahre Xingbao Homepage wäre eine andere und leider kann man da nichts verstehen weil da was auf „vietnamesisch“ stünde und du nimmst das einfach so an. Ich prüfe gerne Dinge wenn sie mich wirklich interessieren, gerade wenn ich irgendwo meine Meinung zu einem Thema äußere. Ich habe mir die angepriesene Seite angeschaut und per Dropdown oben rechts auf Englisch umgestellt. Dadurch kann man durch die Seiten navigieren und kann feststellen dass dort kaum Inhalte existieren. Ich glaube nicht, dass dies die offizielle Seite ist. Aber selbst wenn, macht dieser Umstand doch nicht alles Gesagte rückgängig. Verstehe Eure Vorgehens- und Denkweisevwirklich nicht. Und zu Posts wie dem von Icke fällt mir gar nichts mehr ein als fassungsloses Kopfschütteln…Ich klinke mich hier aus, wenn Menschen nicht verstehen -wollen- ist jede Diskussion sinnfrei.

          • 1. Angaben ungeprüft als richtig angesehen, hast du, nicht ich.
            2. Erst nach Oederlands Post habe ich mir die Sache näher angesehen und bin tatsächlich der Auffassung, dass er recht hat. Ich weiß, verwerflich!
            3. Ich habe es nun geprüft, es gibt ganz einfach keine Xingbao-Castle-Sets, so wie in deinem Link beschrieben. Und wenn Du es geprüft hättest, wärst du zu demselben Schluss gekommen. Daher frage ich mich, wer von uns da was nicht geprüft hat.
            4. Mit „nicht verstehen wollen“ hat das wenig zu tun, denn was du anscheinend nicht verstehen willst: Die gepostete Seite ist keine offizielle Seite von Xingbao. Mehr wollten dir Oederland und ich nicht mitteilen, und ich akzeptiere deine Meinung sehr wohl, wenn dir Xingbao-Sets nicht gefallen oder du findest, dass sie Lego-Sets zu ähnlich sehen. Aber du hast einfach einen Link gepostet, der falsche Informationen enthält, und darauf wurdest du hingewiesen. Aber anstatt das einzusehen, kritisierst du unsere Denkweise.

  29. Na die Gussformen müssen sie ja wieder freigeben, da es nicht verboten ist, Steine herzustellen.
    Ich hoffe Lepin lässt sich davon nicht unter kriegen, und macht weiter… Vorteilhaft, mit eigenen Sets 😉 Lego hat diesen Tritt in den Arsch eigentlich gebraucht, damit die mal wieder auf den Boden der Tatsachen runter kommen, aber jetzt „geilen“ die sich bestimmt darauf auf. Aber wie sagt man Hochmut kommt vor den Fall. Mal schauen wie es weiter geht…..

  30. Da kann man mal wieder sehen wie bekloppt eigentlich die ganzen Kapitalisten sind. Demnach dürfte es nur eine Handysorte geben, eine Waschmaschinensorte, ein Herd, usw. usw. Klemmbausteine sind nicht geschützt. Warum sollte man das auch tun. Da verklagen die sich Gegenseitig bis ins Bodenlose (Samsung, Apple) etc. nur weil jeder glaubt er hätte das alleinige Recht. Klar, Lepin hat in dem Fall ne 1zu1 Kopie erstellt bzw. verkauft unter ihrem Namen. Wie schon ein Vorredner gesagt hat, kostet das LEGO selbst keinen Cent. Sie machen damit kein Verlust, und da dort kein Lego drauf steht, kann man auch nicht sagen, das man den „guten“ Ruf von Lego damit in Gefahr bringt. Das müsste demnach jedes „Billighandy“ auch tun. Im übrigen ist die Qualität von Lepin (bis auf die Figuren) sehr gut gewesen. In Gegensatz zu Lego selbst, die das Problem mit den Klaren Bausteinen immer noch nicht hinbekommen haben. Und da Lego auch selber in China produziert sind sie Teilweise selber Schuld, das dort die Lepin-Sets Zeitgleich bzw. schneller raus kamen als bei uns. Was die Alten Sets betrifft, hat Lego selber Schuld, wenn die Fans sich die über Lepin kaufen mussten. Wozu stellt man auch die Raritäten ein. Einzig und Allein für die Freaks, die dann die Sets ein paar Jahre später für das 20fache verkaufen wollen. Und warum ? Der Hype um Lego istdoch schon seit gut 2 Jahren rückläufig, was aber nicht an den Käufern liegt, sondern an der Arroganz LEGO selbst. Das lustige ist nur, das hatten wir alle 2002 schon einmal. Da wären sie auch an ihrer eigenen Arroganz erstickt. Das heißt nicht, das dieses nicht nochmal passieren kann… Bzw. wird !!!

  31. Ich besitze aus Technic seit es den mit dem 4 Zylinder Boxer mit vier eckigen Kolben gibt 30 Technik Sets mit Barcode Programmierung das riesen Shuttle ,Claas Traktor ,etc. .Lego hat aus meiner Ansicht zu viele Fehler gemacht .Ob sie nur auch ihre Verkaufsstatistik schauen oder sogenannte Experten haben .Für mich waren der Große Volvo Radlader ,der Erste Pneumatik Kran ,Unimog ,Shuttle ,Hubschrauber ,die großen Autokräne ,Infrarot gesteuerten , etc.die Top Sets .Der Braunkohle Bagger für den Preis ein Hammer .Viele Funktionen für Wenig Geld .Aber das man wie bei Vielen Sets nur Noch ein Motor mit einem komplexen Getriebe wie bei Vielen des Halb liebe ich den Infrarot Volvo .Oder warum nicht Akku boxen verbaut werden .Mindstorm Interesse Technisch Amigazeit .Infrarot hätte man auch auf Funk legen können .Die Chinesen und wie sie sich nennen kommen .Das sich jetzt Lego gegen Produktpiraterie sich wert .Wem wunderst es weil auch sie hoffentlich merken ihre Sets zum Teil zu teuer siehe Porsche und Bugatti klar es ist viel Geld bezahlt worden für die Lizenzen .Lego hätte wie damals bei Fiat 500 die Käufer fragen sollen was sollten wir mal ändern .

  32. Würd mal gern wissen wie viele von den sogenannten „Moralaposteln“ sich illegal Musik- oder Filmstreams reinziehen…

  33. Xingbao ist nicht betroffen. Dir stellen im Gegensatz zu Lepon ja auch Originalsets her und kopieren nicht einfach nur.

    • The indredible Holg

      28. April 2019 um 23:18

      Das ist nicht richtig. Auch Xingbao stellt keine eigenen Sets her, Lepin kopiert Lego Sets und Xingbao vermarktet MOC-Sets. Rs heisst Xingbao täte dies mit Einwilligung der MOC-Designer, würde aber die vereinbarten Vergütungen nicht leisten. Vertragsbruch ist genauso unrecht wie raubkopieren,

  34. Xinbao hat Sets die den Aliens aus der Alien-Filmreihe nachempfunden ist im Programm. Es wird auf der Hmepage von Xinbao erwähnt das die Figuren auf MOCs basieren und sie die Einwilligung der MOC Designer haben.
    Aber was ist mit der Lizenz des Filmstudios bzw. dem Designer der Alien-figur HR Giger bzw. seinen Erben.

  35. Lego hat natürlich die chinesische Mentalität überhaupt nicht verstanden. Was unerwähnt bleibt. Die Chinesen gehen grundsätzlich nur gegen Raubkopierer vor wenn man als Unternehmen bereit ist in China weiter zu inverstieren. Dazu muss man den Chinesischen Partnern aber Rechte einräumen. Daher gibt es auch kein zurück mehr. Lego schadet sich mehr als das es sich hilft. Dazu produziert Lepin gar nicht selbst. Die kommissionieren nur die Bausteine der grossen namenlosen Fabriken die in staatsbesitz sind. Ab und zu geht dann mal ein Strohmann ins Gefängniss. Lego bringt sein gesamtes Know How doch persönlich nach China und mit jeder Bewegung geht es tiefer in den Bausteine Treibsand. Glaubt den bitte wirklich einer das an den alten verschlissenen Maschinen auf den Bildern auch nur ein einziges aktuelles Teil gefertigt wurde? Das wurde doch alles vorbereitet… Schaut euch mal Werbevideos von Chinesischen Firmen an die spritzen. Die sind auf Weltmarkt Level..

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