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Umfrage: Veröffentlicht LEGO zu viele exklusive Sets?

LEGO 10276 Kolosseum im sonnigen Glanze

LEGO 10276 Kolosseum im sonnigen Glanze | © Andres Lehmann

Veröffentlicht LEGO mittlerweile zu viele exklusive und hochpreisige Sets? Uns interessiert eure Meinung in unserer neuen Umfrage!

In diesem Jahr 2020 hat LEGO stolze 24 exklusive Sets veröffentlicht: So viele wie nie zuvor! Die Zielsetzung: Viele 18+ Sets. Teilweise erschienen gar zwei, oder drei zuweilen hochpreisige Bausätze pro Monat.

Die Hintergründe

Exklusiv bedeutet: Der Bausatz wird zumindest für einen gewissen Zeitraum einzig direkt über LEGO vertrieben, und ist auch fortan – nach einer Frist von in der Regel drei Monaten – nur bei Exklusiv-Partnern erhältlich. So viele exklusive Sets wie in diesem Jahr hat LEGO noch in keinem Jahr zuvor auf den Markt gebracht – es ging Schlag auf Schlag. Derzeit läuft unser Gewinnspiel mit der Abstimmung Set des Jahres 2020, benennt bitte dort euren Favoriten des Jahres 2020.

Doch in dieser Umfrage interessiert uns: Sind das mittlerweile womöglich schon zu viele exklusive Sets, die binnen zwölf Monate auf den Markt kommen? Zur Orientierung: Eine Übersicht über alle diesjährigen LEGO Sets mit den Links zu den entsprechenden Reviews findet ihr unserer Zusammengebaut Datenbank 💽. Gebt dort in der Suche einfach 2020 ein. Fakt ist: Die Anzahl exklusiver Bausätze nimmt stetig zu und LEGO. Zudem gesellen sich immer hochpresigere Sets dazu. Und die Qual der Wahl steigt somit – denn alle Bausätze kommen vermutlich nicht jedem Freund der bunten Bausteine aus Billund ins Haus.


LEGO Ideas 21323 Konzertflügel

LEGO Ideas 21323 Konzertflügel | © André Micko

lego-creator-expert-10272-old-trafford-manchester-united-spielfeld-tribuenen-2020-zusammengebaut-andres-lehmann zusammengebaut.com

LEGO Creator Expert 10272 Old Trafford – Manchester United | © Andres Lehmann

LEGO 10274 Ghostbusters Ecto-1

LEGO 10274 Ghostbusters Ecto-1 | © Gerhard Eder

lego-ideas-21322-pirates-of-barracuda-bay-piraten-bucht-schiff-nacht-3-2020-zusammengebaut-andres-lehmann zusammengebaut.com

LEGO Ideas 21322 Piraten der Barracuda-Bucht | © Andres Lehmann


Bisherige Umfragen

» Stiehlt LEGO MOC-Ideen von der Ideas-Plattform?
» Umfrage: Muss LEGO Ideas generalüberholt werden?
» Hat LEGO ein Problem mit Farbunterschieden?
» Das Ende von LEGO Creator Expert – welches Set ist euer Favorit?
» Sollte es mehr LEGO Simpsons Sets geben?
» Welche LEGO-Lizenz wünscht ihr euch zurück?
» Was läuft schief mit Angeboten im LEGO Online Shop?
» In welcher deutschen Stadt fehlt ein LEGO Store?
» Sind LEGO Sets im Jahre 2019 zu teuer?
» Stören euch Aufkleber in LEGO Sets?
» Fehlen LEGO Ritter und Piraten?
» Welches LEGO Star Wars UCS Set wünscht ihr euch für die Zukunft?
» Welches LEGO Modular Building wünscht ihr euch?



Eure Meinung!

Was also sagt ihr zu der Flut an exklusiven Sets? War es euch möglich, viele der – oft hochpreisigen Sets – zu kaufen? Oder gilt für euch mittlerweile klar: Ihr habt die Qual der Wahl? Würdet ihr euch wünschen, dass LEGO die Taktung wieder runterfährt, damit ihr nicht das Nachsehen habt? Oder findet ihr gerade den Umfang toll, da ihr so auswählen könnt? Uns interessiert eure Meinung in den Kommentaren und wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

39 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das es so viele Sets gibt finde ich sehr gut, aber das immer mehr davon exklusiv sind finde ich schlecht.

    • Ich würde das „exklusive“ eher rauslassen aus der Headline. Für mich sind es INSGESAMT viel zu viele. Wir sprechen glaube aktuell über um die 600 Sets die es auf dem freien Markt gibt. Für mich sind diverse Sets Ausschussware die LEGO m.E.n. nur rausbringt um Nieschen zu füllen.
      Aber wer sich begehrenswert machen will, der muss sich rar machen. Sicher, das Verlangen nach LEGO wird nicht abreißen. Dafür ist die Marke viel zu stark. Jedoch wird LEGO in den nächsten beiden Jahren merken, dass es dann doch das ein oder andere Set in der High Budget Range zu viel war. Die Leute haben nicht endlos Geld und können nicht endloch 300€ Sets kaufen. Da bleiben die Verkaufszahlen für manche Sets zwangsläufig auf der Strecke.

  2. Hallo,
    so lange die Themengebiete weit gefächert sind, habe ich damit kein Problem. Somit kommt jeder auf seine Kosten – so oder so ;).
    Gruß nuts

    • I prefer more exclusive and Big sets.
      I only buy those ones.
      This year was great for me hoping the next year will be at the same level.

    • Das ist übrigens ein gutes Argument und bringt mit Sicherheit ein breiteres Klientel an die Verkaufstheke LEGO’s. Es muss halt nur im Kosten/Nutzen-Verhältnis stehen. Denn für jedes neue Set muss ein Mal komplett die ganze Fertigungsstraße von Planung bis Umsetzung aktiviert werden. Wenn das aber für LEGO ein kalkulierter Benefit ist, dann machen sie gerade alles richtig würde ich sagen.

  3. Ich finde, dass Lego eine Art Basisproduktpalette haben sollte.

    Es sollten die klassischen Spielwelten immer vorhanden sein. Lego Baustelle, Feuerwehr, Polizei. Dass Ritter und Cowboys weg sind, verstehe ich nicht. Eine eigene Space Linie gibt es auch nicht, gut, das kann vielleicht Star Wars ausgleichen, aber auch hier sollte es immer eine feste Basis der Ikonischen Raumschiffe geben. AT-ATs sind jetzt neue da, aber Snowspeeder nur als 4+ Set?

    Ich sortiere gerade mein Lego (ich bin 87 geboren) und stolpere hier über Figuren und Themen, die heute vermutlich aus gesellschaftlichen Gründen nicht mehr möglich sind: Insulaner.

    Lego könnte doch auch Geschichtlich viel mehr in Sets umsetzen. Jetzt wo das Kolosseum da ist, wäre das Thema Rom schon in der Hütte. Wieso nicht römische Bauwerke? Pferdewagen? Eine kleine Legion? Wie wäre es mit Thema Griechenland? Oder gaaaanz weit zurück und ein Spielsetthema mit Steinzeitmenschen, schön mit Knochen und Dinos.

    Und natürlich: Gebt mir einen Bauernhof. Wo ist die Reitanlage? Lego? Bitte, ich kenne so viele kleine Mädchen, die auch heute noch von Pferden schwärmen. Das geht alles ohne Lizenz und bringt mehr Geld in die Kassen (Meiner Frau würde es sicher auch gefallen…).

    Wieso gibt es kein Fußballset mehr? Ich habe hier zwei große Fußballgrundplatten. Das war doch auch eine schöne Idee damals.

    Klar feuert Lego gerade auf meine Generation, die jetzt erwachsen ist und Geld hat, mit Ghostbusters und NES die harten, teureren Sets, aber Kleinvieh macht doch auch Mist. Viele kleine Sets, die einen Tick zu teuer sind, kauft man eher, als ein Set für 200,- (+).

    Und zurück zum Thema: Was bringt es denn, wenn es exclusive ist? Das kaufen sich dann neben den wirklichen Fans auch viele Händler zusammen, horten es und verkloppen es dann für das Doppelte oder mehr. Da hat doch Lego auch nix davon? Die sollen einfach allen Händlern sofort alles geben und gut, dann geht auch was rum.

  4. Eine schwierige Frage.

    Wenn es rein um die Exklusivität geht, dann muss ich leider sagen ja.
    Grade die Premiumpartner machen ja gerne selbst den UVP Preisen was sie wollen und diese schwankende Verfügbarkeit, mal nach 3, mal nach 6 Monaten ist auch eine schreckliche Misere.

    Wenn dem so sein muss, damit sich die Entwicklung dieser Sets für Lego lohnt muss man es hinnehmen, aber ich würde mir lieber eine generelle Verfügbarkeit solcher Sets wünschen.
    Sprich auch in „normalen“ Spielwarengeschäften.

    Problem dürfte dann aber wohl schnell die Preispolitik sein, denn bei solchen Sets wird ja nicht ohne Grund häufig auf satte Rabatte gehofft und gewartet.

    Das können die kleineren Läden häufig nicht bieten, sodass ein Umdenken in diesem Bereich notwendig wäre.

    Schwieriges Thema und nur sehr schwer einfach zu beantworten :/

    Cheers,
    Alex

  5. Deine Argumentation verstehe ich sehr gut, bin aber anderer Meinung. Der Markt regelt sich selbst. Vor allem hat der Kunde keinen Anspruch auf irgendwas. Auf Qualität des Produktes, natürlich, aber nicht auf ein bestimmtes Themengebiet und auch nicht auf den Vertrieb oder den oft kritisierten Preis. Ist es euch zu teuer, kauft es nicht. Das merkt Lego bestimmt eher, als sich online zu beschweren und passen dann evtl den Preis an. Auf Rabatte kann man auch warten.
    Natürlich wäre es schön, wenn alle Händler alles anbieten dürften. Aber wir leben doch im Internetzeitalter. Online bestellen ist kein Problem und meist auch nicht teurer. Einzig im Legostore ist das Modell mit etwas Glück auch aufgebaut ausgestellt um sich einen Eindruck zu machen. Den gibt es natürlich nicht überall. Aber welchen Vorteil habe ich, die Schachtel im Galeria in die Hand nehmen zu können? Die Bilder darauf seh ich auch im Netz. Und mit dem Direktverkauf macht man auch mehr Umsatz als an einen Zwischenhändler zu verkaufen. Auch wenn das das Risiko senkt, darauf sitzen zu bleiben.
    Nochmal zum Thema Themenauswahl. Ich glaube da sind wir Leser und Lego-Liebhaber eine ( wenn auch teilweise laute ) Minderheit. Hier rufen zwar viele immer wieder nach Rittern usw., Aber denkt ihr nicht auch, das Lego da viele Experten an Bord hat, um den Markt zu analysieren? Wenn die Themen also bei den Durchschnittskäufern nicht gerade angesagt sind, ist der Entwicklungsaufwand zu groß, um ein paar Piratenfreunde glücklich zu machen. Schade ist das natürlich allemal.
    Und am Ende noch eine Frage an euer Portemonnaie. Wenn eure Wunschthemen nicht bedient werden, kauft ihr dann weniger Lego, oder am Ende doch einfach andere Sets? Ich denke eher Letzteres. Also geht Lego ja trotz des fehlenden Thema gar keine Einnahmen verloren.

    • Um mal ganz ketzerisch zu fragen:
      sind das die selben Experten, die zielsicher Hidden Side und Dots ins Rennen geschickt haben??

      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Bauen!

    • Also bei mir ist es schon so, dass ich dann einfach weniger Sets kaufe – wenn keine passenden Themen da sind – und mein Geld für andere Dinge ausgebe oder wenn es die Zeit zulässt mehr MOCs baue.
      Also bei mir entgehen Lego definitiv Umsätze. Es gibt gute Jahre in denen ich viele Sets kaufe, aber es waren auch schon Jahre dabei wo es dann bei zwei oder drei – teilweise kleinen – Sets geblieben ist.

  6. Ich fand das Legojahr 2020 super. Ich habe drei große Themenbereiche, die ich gern haben möchte: Modular Buildings, Potter und alles was in die Stadt passt, also z.B. Asia Sets, Ninjago. Manche Sets rede ich mir auch „schön“, z.B. den Monkie King Mech, der war zu schön, genau wie Pigsys Food Truck, der (hoffentlich) ein Metzgerstand wird. Mein Mann interessiert sich für Technik und Star Wars. Wir haben uns alles gegönnt, was wir wollten, oft mit doppelten VIP Punkten oder mit Rabatt bei Exklusiv Partnern. Bei uns sind alle Geschenke immer Lego. NES, Piano, Mosaike, also so Sachen, die irgendwie herumstehen, kaufen wir nicht, da haben wir in diesem Jahr sozusagen „gespart“, auch Piraten (kein Meer in Österreich) haben wir ausgelassen. Dafür noch Weihnachtssets… Ich bin froh, dass es eine große Vielfalt bei Lego gibt, auch über die vielen 18+ Sets freue ich mich. Ich habe also absolut keine Probleme mit der Lego Produktpalette – einzig mehr tolle Ideas Sets, die zu meinen Sammelgebieten passen, würde ich mir wünschen. Aber da tut sich ja vielleicht auch was auf Bricklink.

  7. Hallo Andres,
    das ist mal eine schöne Umfrage.
    Ich glaube, die Sets sind natürlich abhängig vom Geldbeutel.
    Den Ecto 1 habe ich mir zb als Riesen Ghostbusters Fan gegönnt.
    Ansonsten versuche ich auch viel Lego gebraucht zu ergattern.
    Was mich besonders stört, ist das die Architektur Serie so langsam verhunzt wird. Entweder irgendwelche Bauten aus den USA oder sonstige sinnlose Gebäude.
    Hier haben die Lego-Designer das eigentliche Ziel völlig aus den Augen verloren, was sehr schade ist.
    Es geht hier vor allem um Proportionen und Formen. Da kann man auf Details gerne mal verzichten.
    Farnsworth House, Robie House, Villa Savoye und wie sie alle hießen. Das waren tolle Sets! Auch die Grösse war völlig okay.
    Vielleicht geht es ja hier mal wieder back to the roots.

    Gruß
    Tobias

    • Diese Umfragen sind eine wunderbare Möglichkeit, um sich gemeinsam über steinige Themen auszutauschen. Quasi ein kritisches Hinterfragen der aktuellen steinigen Entwicklungen. In diesem Jahr gab es viele herausragende Sets. Aber in der Addition ist da eben auch sehr viel Geld im Spiel. Mein Gefühl sagt mir: LEGO hat im Vergleich zu den Vorjahren ein paar Steine zu viel oben drauf gesetzt. Das nur als kleine Ergänzung meinerseits, jetzt seid ihr am Stein. 🙂

      • Ich beschäftige mich eher mit Mocs, als das ich mal ein neues Set kaufe. Die Beschaffung der nötigen Steine erledige ich zumeist über PaB im Store, manchmal auch online, oder halt durch den Erwerb von gebrauchten Steinen. Aber selbst zu mir haben es in diesem Jahr zwei Sets geschafft, einmal die Barracuda Bay und das Krokodil. Das letzte was ich um des Sets Willens gekauft habe war 2013 das Ewok Village, von daher würde ich schon sagen das Lego mit dem breitgefächerten Angebot an Sets für Erwachsene alles richtig macht. Für Sammler, die jedes Set besitzen wollen, ist es natürlich bitter, wenn in einem Rhythmus von vier Wochen etwas „grosses“ neues erscheint, aber diese Fraktion dürfte auch eher in der Minderheit sein.
        Sehr Schade finde ich im Moment allerdings, was so für die Kundschaft 18- erhältlich ist. Als Vater eines 6-jährigen Legoenthusiasten muss ich sagen, das hier definitiv mal nachgelegt werden müsste. Komische Spielthemen im komischen Gewand, und damit meine ich nicht Mal Hidden Side, Dots oder Super Mario. Lego verkackt seine klassischen Spielwelten.
        Vor 6 Wochen waren wir im Store, da hat mein Kleiner eine Gratiszeitung abgestaubt… auf dem Titelbild so ne Szene in den Bergen mit sechs Ziegen. Erklär mal nem sechsjährigen warum wir die nicht mal eben kaufen können… warum kann man kaum Tiere kaufen, Bausteine in vernünftigen Farben, Fenster, Türen.. die Liste lässt sich ewig fortsetzen. Von bezahlbaren Dinos fange ich garnicht erst an…

  8. Ich finde es schade, dass die Monkey Kid Serie exklusiv ist, da sie mir für die UVP bzw. den Lego-Store Preis zu teuer ist. An sich stören mich exklusive Sets sonst nicht, da es meist nur Ausstellungsstücke sind und ich nicht der Typ bin der diese Kontextlos als Deko hinstellt.

  9. Also, ich finde es gut, dass Lego viele exklusive Sets raus bringt. Hauptsache, die Themengebiete sind breit gefächert. Würde Lego z. B. nur Star Wars oder Potter veröffentlichen, dann würden sie keinen Cent an mir verdienen. Klar, ich müsste auch auf das eine oder andere Set verzichten, aber das ist kein Beinbruch, zumal mir langsam der Platz ausgeht. 😅
    Wenn mir ein Set aber sehr gut gefällt, dann schlage ich auch direkt zu.

  10. Also grundsätzlich je mehr (exklusive) Sets desto besser. Solange diese breit gefächert sind, können damit viele verschiedene Interessen bedient werden. Jeder kann für sich selbst auswählen, welche Sets interessant sind bzw. man sich kaufen möchte. Problematisch ist es höchstens für die Komplettisten. Wobei diese Einstellung für mich ohnehin nicht nachvollziehbar ist. Ist schon eine sehr egozentrische Denkweise: Es sind zu viele Sets, weil ich mir nicht alle kaufen kann. Ich finde den Weg bzw. die Entwicklung von TLG jedenfalls sehr gut. Auch die teuren, großen Sets finde ich einfach großartig. Ich hoffe auf viele weitere Sets in der Größenordnung der Winkelgasse oder der Cantina.

  11. Weniger exklusive Sets? Klares: Nein! Es gibt sicher Gründe für die Exklusivität. Ich vermute, man will nicht zu viel Produzieren, weil die Kosten für Lagerung und Transport neben der Herstellung sicher unverhältnismäßig hoch sind zu anderen Sets. Das ist sicher auch der Grund, warum gerade diese Sets immer mal nicht lieferbar sind. Ich fände es aber gut, wenn die Verfügbarkeit von vornherein z.B. auf 5 Jahre gesetzt wird und halt ggf. nachproduziert wird in der Zeit. Für uns Normalbürger ist ja vielleicht mal eins dieser teureren Sets drin (neben den Ausgaben für LEGO, die man sowieso schon tätigt (Modular z.B.)). Da wäre es gut, wenn man eine Zeit lang sparen kann und weiß, das Set gibt es ein paar Jahre. Außerdem ist unter den vielen Sets ja nicht jedes überhaupt interessant, so dass eine große Auswahl gut ist. Derzeit z.B. hätte ich gerne einige Sets, da komme ich locker über 800 Euro – wo soll ich die als Familienvater her nehmen? Essen oder basteln? Da fällt die Wahl leicht.

  12. Das Thema ist sehr schwierig. Auf der einen Seite freut man sich, dass Lego jetzt gezielt Erwachsene anspricht und viele tolle Sets rausbringt – auf der anderen Seite sind genau diese Sets auch wirklich teuer und die meisten können (oder wollen) sich nicht mehr alle Sets leisten.
    Und wenn Geld kein limitierender Faktor ist, dann steht man schnell vor dem Problem, wo man die ganzen aufgebauten Sets hinstellen soll…

    Bei mir persönlich hat diese Flut an Sets dazu geführt, mich bewusster mit meinem Lego-Konsum auseinander zu setzen. Bis vor ein paar Jahren habe ich immer versucht, alle „großen“ Sets des Jahres zu kaufen (was mir als Student da auch erstaunlich gut gelungen ist), aber mittlerweile habe ich echt ein Platzproblem und es hat sich bei mir eine Sättigung eingestellt.

    Irgendwann ging es los, dass ich Stress gefühlt habe, alle Sets einer Reihe kaufen zu müssen, bevor es die nur noch zu höheren Preisen irgendwo zu kaufen gibt. Bin da leider immer relativ perfektionistisch veranlagt.
    Dann habe ich das Karussell (10257) verpasst und irgendwie war das befreiend. Ja, ich habe es verpasst aber nach dem ersten Schock bin ich in mich gegangen und gemerkt, dass das Set wahrscheinlich nicht in mein Regal gepasst hätte, einfach weil das schon überquillt. Auch den Porsche habe ich verpasst, und dann war mein Interesse am Bugatti auch geringer. Mittlerweile schaue ich mir die neuen Sets an und denke mir „ja, schon schön, aber haut mich jetzt nicht zu 110% um.“. Hängt vielleicht auch damit zusammen dass die Sets mittlerweile mehr als Accessoire im Haus designt werden (so werden sie ja beworben). NES? Schön, aber da würde ich lieber die Konsole in nem guten Zustand für holen. Colosseum? Schön, aber ich habe da kein Bezug zu, war noch nie in Rom. Sesamstraße? Ja, schön, mochte ich als Kind, aber habe ich keinen Bezug mehr zu. Barracuda Bay? Cool, aber ich versuche momentan eher die alten „klassischen“ Sets zusammen zu bekommen. Hounted House? Toll, schöne Nostalgie, aber ich habe die alten Adventurer Sets zuhause. Ich glaube ich leide mittlerweile an einem kleinen Hobby-Burnout.
    Außerdem kommt hinzu, dass ich das neue Material für die transparenten Steine wirklich verabscheue – beim Baumhaus waren alle Fenstergläser schon verkratzt und sehr milchig.
    Bei den anderen Sets fallen mir auch die Farbunterschiede immer mehr auf, da ist in den letzten Jahren echt was verändert werden. Bei manchen neuen Sets denke ich mir „ja, wenn die transparenten Steine wie früher wären würde ich mir das holen“, aber das sind sie halt nicht mehr.
    Die Sets die mich in letzter Zeit wirklich erfreut haben war das Ideas Baumhaus und die chinesische Mauer (wozu ich einen Bezug habe) sowie die chinesischen Neujahrssets. Die Modulars werden sowieso gekauft, weil dies eine wirklich tolle Reihe ist, bei der ich immer lächeln muss, wenn ich sie anschaue. Und das Gefühl habe ich bei manchen anderen Reihen nicht, weshalb ich mich da jetzt etwas eingeschränkt habe. Das Geld was ich da einspare wandert auf mein Konto, was ja auch ein netter Nebeneffekt ist. Eigentlich müsste ich Lego danken, dass sie so viele Sets rausbringen, sonst hätte ich mein Verhalten nie reflektiert…

    • Du schreibst mir aus der Seele, da ich selbst über 1000 Sets besitze. Bei mir waren Reihen wie Architecture, Ideas, Modulars, Harry Potter etc. gesetzt. Jedes Set wurde gekauft.

      Nachdem ich aber in mich gegangen bin und festgestellt hatte, daß die Architecture Reihe sich zu einer Art Überraschungsei-Modellen (Skylines) entwickelt hat ich von den Ideas Sets vor allem fast nur die Raumschiffsets exzellent finde, habe ich das komplette Sammeln für diese Gebiete aufgegeben. Gleiches gilt auch für Harry Potter, ich besitze die ganze Reihe von Anfang an, jedoch wiederholen sich die Sachen immer wieder und mit über 100 Sets aus dieser Reihe ist es nun genug.
      Lediglich die Modulars werden weiter gesammelt, da besteht weiterhin Pflichtkauf. 🙂

      P.S. Es kann natürlich sein, daß sich mein persönlicher Fokus auf das Bauen großer MOCs aus dem Bereich von Herr der Ringe verschoben hat

  13. Finde die große Anzahl an exklusiv Stes dieses Jahr super. Nicht so super finde ich, dass die meisten davon auch exklusiv bleiben. Ich kaufe eher ungern zu UVP auch wenn ich gestehen muss dass bei den exklusiven Sets die Preise fairer finde als z.B City oder Lizenzthemen. Die Entwicklung dass die exklusiven Sets auch nach einem Jahr immer weniger in den regulären Handel kommen finde ich schade.

    • Exklusive Sets werden wenn dann nur von Exklusivplartnern vertrieben, und kommen nie in die regulären Handel. Die Creator Expert Fahrzeuge gibt es immerhin auch bei Vedes – auch hier liegt eine Exklusiv-Parnerschaft zugrunde.

  14. Dieses Jahr hat LEGO echt viele schöne exklusive Sets auf den Markt gebracht. Ich bin gespannt ob das im nächsten Jahr ein ähnliches Feuerwerk wird.
    Prinzipiell finde ich eine große Auswahl sehr begrüßenswert. Man muss ja nicht alles haben und hat so die Auswahl.

  15. Hallo!

    Als AFOL finde ich die exklusiven Sets am interessantesten, ich habe echt kein Problem damit, wenn es so viele sind. Man kommt auf seine kosten und haben muss man ja nicht alles.
    Was mir mehr Kopfzerbrechen macht ist das Preisniveau, das sind ständig weiterentwickelt, manchmal gefühlt nicht genügend gerechtfertigt…

  16. Alles interessante und gute Argumente…

    Ich meine jedoch, dass es momentan zu viele, zu große und zu teure Sets auf einmal gibt. Wer soll das alles bezahlen? Und selbst wenn ich das Geld hätte, wo soll ich das alles hinstellen? Wozu das im schlimmsten Falle führen kann, beschreibe ich weiter unten.

    Doch erst ein persönliches Beispiel dazu: Aktuell habe ich drei große „Sets für AFOLs“ (oder wie auch immer das jetzt bei LEGO heißt), die mich interessieren würden: Mos Eisley Cantina, die große Harry Potter Winkelgasse und der Ghostbusters Ecto 1.

    Ich werde mir wahrscheinlich nur die „Winkelgasse“ kaufen, auch deshalb, weil sich die Häuser jeweils zu zweit kombiniert quasi als „Modular Buildings“ in meine wachsende Lego Stadt integrieren lassen. Warum soll es neben der kleinen „China Town“ (die beiden großen Ninjago Buildings + dem Palace Cinema) nicht auch ein „Magic Quarter“ in meiner Stadt geben…?

    Der Ghostbusters Ecto 1 sieht fantastisch aus, ist aber im Vergleich zu den anderen „Creator Expert“ Autos zu groß – da stimmt der Maßstab nicht. Und mit fast einem halben Meter Länge ist dieses Schmuckstück auch nicht mal „einfach so“ in meine ohnehin schon (mit Lego) vollen Regale gestellt…

    Auch die Mos Eisley Cantina ist ein wunderbares, sehr detailliertes Set. Vermutlich ein Traum für viele Star Fans. Aber mit einer Grundfläche 52cm x 58cm nicht mehr für meine Regale geeignet. Also wohin damit? Allein aus diesem Grund werde ich mir auch dieses Set nicht kaufen.

    Diese Reihe sehr großer, wirklich schöner und ganz besondrer Sets ließe sich fortführen: Das neue „Kolosseum“, das „Old Trafford“ Stadion, der „Millennium Falcon“ und der „Imperialer Sternzerstörer“… Und einiges mehr.

    Ich sehe die Gefahr, dass der Lego Markt bald übersättigt sein könnte: Zu viele, zu große und zu teure Sets auf einmal. Noch vor einiger Zeit gab es meiner Erinnerung nach zwei bis drei wirklich große Sets pro Jahr von Lego. Aktuell sind über zwei Dutzend wirklich große Sets bei Lego im Angebot.

    Wenn den Kunden zu Hause der Platz *und* dann vielleicht auch noch das Geld knapp werden, dann droht dieser Markt zu kippen. Hinzu kommt, dass vermutlich zahlreiche der älteren großen Sets von sogenannten „Investoren“ eingelagert worden sind, in der Hoffnung auf spätere, gute Gewinne. Gibt es jedoch ein Überangebot, dann könnten die Preise dramatisch nach unten purzeln. Und wenn dann auch einmal sehr viele große, ältere Sets parallel verfügbar sind (nur als Beispiel die „Tower Bridge“ und „Big Ben“), dann hat Lego quasi Konkurrenz aus dem eigenen Hause.

    Denn dann wären auf einmal sehr viele, wirklich interessante große Set gleichzeitig verfügbar. Und damit ein Überangebot. Doch Angebot und Nachfrage regeln bekanntlich die Märkte und die Preise.

    Lego wäre meiner Meinung nach besser beraten, sich im Segment der „exklusiven Sets“, wie der Name eigentlich schon andeutet, rar zu machen. Im Sinne eines nachhaltigen Marktes. Doch scheinbar regiert bei Lego momentan die Gier nach dem schnellen Geld. Just my two Pennies.

    • Gier? Was sollte dies mit Gier zu tun haben? Und ja, genau darum geht es: Du musst nicht alles kaufen. Stattdessen die Favoriten auswählen und lediglich diese kaufen. Eine größere Auswahl ist zu begrüßen. So finden mehr Käufer interessante Sets vor. Sollte es künftig auch keine Luxussportautos mehr geben, nur weil 99 % der Leute sich diese nicht leisten können? Und warum sollte das Vorgehen von TLG zu einem „Problem“ werden? Der Markt reguliert dies ggf. ohnehin. Und sollte es sich für TLG nicht mehr auszahlen, werden sie von dem jetzigen Weg wieder abweichen. Also ein „Problem“ ist es höchstens für die Komplettisten bzw. Menschen, die meinen sie hätten ein Anrecht darauf sich alle interessanten Sets zu kaufen respektive leisten zu können. Hart formuliert: Die anderen (potenziellen) Käufer interessiert bestimmt nicht, ob du den nötigen Platz oder das erforderliche Kleingeld hast, um dir sämtliche, für dich interessanten, Sets zu kaufen.

  17. Ich fände es gut wenn die „exklusiven“ Sets neben Lego direkt nur über kleine Händler und eben nicht über die großen Ketten vertrieben würden. Dann wäre Lego auch nicht im Wettbewerb mit Smythtoys & Co. was große Rabatte betrifft und die kleinen Händler könnten dem Kunden was besonderes bieten.

  18. Letztens lief im Fernsehen wieder eine der Dokus wo der Aufstieg von Lego dargestellt wurde. Bei der Stelle wo es um die Krisenjahre ging, klangen fast alle Kommentare seltsam vertraut zur aktuellen Situation.

    Die ganzen Großsets fand ich toll. Aber durch die Masse ist es nichts besonders mehr. Bin bin zu Lego zurück, da ich es in meiner Kindheit toll fand, aber die Zielgruppe scheint nicht mehr zu interessieren. Es werden gefühlt nur noch AFOL Sets gemacht. Die aber in einer Masse und Preisklasse, das ich mich nicht entscheiden will und dann lieber gar nichts kaufe. Wobei manche Sets ja direkt nach der Veröffentlichung wohl schon niemand mehr interessieren wie das Stadion.

    Mein erstes Set nach den Dark Ages war das Lamdashuttle (nicht UCS), da ich es preislich und inhaltlich cool fand. Die PreisKategorie wird aber auch gerade mehr oder weniger abgeschafft.

    Bin mal gespannt ob die aktuelle Strategie sich als Nachhaltig herausstellt…

    • Das ist auch etwas, was mich umtreibt. AFOLs werden mit einem Großteil der neuen Sets bedient. Logisch, haben sie doch früher mit Lego gespielt und jetzt ein ausreichend großes Einkommen, um sich die großen Sets leisten zu können. Auch die Nostalgie wird da gezielt bedient – sei es mit Anspielungen auf vergangene Adventurers-Serien im Haunted House, oder mit Neuinterpretationen à la Barracuda Bay. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das super und freue mich, dass man immer wieder Spuren von vergangenen Tagen z.B. in Form von Space-Logos oder Blacktron-T-Shirts in Sets findet.
      Gleichzeitig stelle ich mir, ebenso wie du, Dingsda, die Frage nach der Nachhaltigkeit.
      Wenn man 20 Jahre in die Zukunft schaut, frage ich mich schon, wie man da den dann Erwachsenen die jetzigen Kindheitssets in Nostalgie verkaufen möchte. Ich sehe da nicht so viele Sets, die das Zeug zum Klassiker in 20 Jahren haben, nimmt man die Creator Expert und 18+ Sets raus. Wo ist die 6285 Black Seas Barracuda von 2020? Muss mich da mal mehr mit beschäftigen…

  19. Christina Mailänder

    8. Dezember 2020 um 13:42

    Gegen eine breite Produktpalette, die viele Geschmäcker und Interessen abdeckt ist zunächst einmal nichts einzuwenden. Es ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen, dass in diesem Jahr überdurchschnittlich viele exklusive, umfangreiche und entsprechend teure Sets in die Stores gekommen sind. Es ist wie bei allem: Otto Normalsammler wird sich nicht für jedes Set aus den unterschiedlichen Themengebieten interessieren. Jedoch entsteht bei mir momentan der Eindruck, dass sich LEGO die Messlatte für kommende Sets selbst immer Höher setzt und somit Jahr für Jahr mehr in Zugzwang gerät. Werden wir in den kommenden Jahren weitere Superlative von Teileanzahl, Menge der exklusiven Sets, Größe und Preis erleben?

  20. Aus der Sicht von Lego ist nur entscheidend, ob der Umsatz und damit der Gewinn stimmt. Und wenn mehr exklusive Sets mehr Gewinn bringen, wird das wohl so weiter gehen. So sollte zumindest das Management handeln.
    Jeder Kunde muss für sich entscheiden, wie er mit dem Angebot umgeht.
    Ich habe über 40 Jahre Sammlungen verschiedenster Themen „angehäuft“, von denen ich mich nur schwer trennen kann. Und jetzt ist es keine Frage des „haben wollen“, sondern des Platzes. Und dazu auch die Frage, warum gebe ich Geld aus, für etwas, das danach „rumsteht“ und später im Keller landet. (Ab einem bestimmten Alter rückt diese Frage in den Vordergrund!)
    Dadurch überlege ich jetzt min. dreimal (oder öfter), ob ich etwas kaufe. Direkt entschlossen habe ich mich dieses Jahr nur zum Löwentanz und dem Krokodil. Und beide liegen noch ungeöffnet im Keller. Damit bin ich für Lego nicht die richtige Zielgruppe. Für nächstes Jahr ist das Laternenfest und die Harry Potter Moments sicher. Bei der Polizeistation schwanke ich noch, wie gesagt PLATZ!
    Ansonsten halte ich mein Lego Hobby mit dem rebricken von kleineren Sets am Leben, z.b. Duell on Bespin, Mini Battle of Endor.

  21. Nun ich bin der Meinung das es mittlerweile wirklich zu viele sind, Lego versucht die Umsätze möglichst durch hochpreisige Sets zu steigern, allerdings ohne das dabei die Qualität hoch gehalten oder verbessert wird. Farbabweichungen, Sticker bei hochpreisigen Sets das ist eines Marktführers nicht würdig. Zumal die Konkurrenz allen voran Cobi immer besser wird.
    Bin ich der Einzige den die Sticker ärgern?
    Ich meine man kauft einen Sternenzerstörer um 700€ und nicht einmal die eine Platte können sie bedrucken, es gibt da noch zahlreiche Beispiele, aber das muss ich euch nicht erst sagen. Jedes Mal muss man sich die bedrucktenTeile sündhaft teuer über andere Wege besorgen, denn wie jeder Sammler der das schon länger macht weiß, die blöden smSticker altern leider nicht gut.
    Mir kommt es vor als ob Lego denkt sie können Afols jeden Ramsch andrehen!
    Langsam nervt mich dieses Verhalten.
    Bin ich hier der Einzige dem es so geht?

  22. Ja, macht es.

  23. Aus meiner ganz persönlichen Sicht beantworte ich die Frage mit einem eindeutigen „nein“. Ich genieße die Auswahl! Seit ich 2013 zu Lego zurückfand (Danke, Tower Bridge!) habe ich noch nie und konnte ich noch nie alle Sets und/oder alle Steine erwerben, die ich großartig fand und finde. Ich habe schon einzelne Sets aus vielen Reihen gekauft, weil sie mir gefallen, weil großartige Steine enthalten sind, …. Das Modular Building ist „natürlich“ gesetzt. Direkt Anfang Januar bei Lego. Ich bin – in Jahren ohne Pandemie – gern und regelmäßig in „meinem“ Legostore, empfinde die Besuche immer als kleinen Urlaub. Ich freue mich über die Vielfalt und die Auswahl und betrachte auch gern Sets, die ich nie selbst besitzen werde. Ok, manchmal fällt mir das Posteriorisieren auch nicht ganz leicht.
    Meiner Einschätzung nach probiert Lego gerade aus, was für Sets welche Gruppen von Erwachsenen so ansprechen, dass sie diese erwerben. Das erscheint mir eine kluge Strategie. Ohne Zahlen im Detail kann ich nicht sagen, ob diese derzeit aufgeht. Ich vermute, die Pandemie macht Prognosen nicht einfacher. Ich wünsche Lego jedenfalls weiterhin besten ökonomischen Erfolg! Und Kreativität! Und ich wünsche einer wachsenden Fangemeinde ganz viel Vergnügen mit den Steinen – so viel, wie ich habe!

  24. Lego ist Spielzeughersteller, ganz klar mit Hauptfokus auf die lieben Kinder. Solange das so bleibt, habe ich überhaupt nichts gegen exklusive Sets oder sonstige Ausflüge in die Welt der erwachsenen Käuferschicht.
    Wenn ich in ein paar Jahren im Spielwarengeschäft zwischen lauter Sets >200€ nach den City oder Ninjago Sets suchen muss, wirds langsam schwierig…nein, spätestens dann wissen wir, dass im Moment die falschen Entscheidungen getroffen werden. Noch mache ich mir keine Sorgen ☺️

  25. Finde ich nicht gut. Ich habe leider schlechte Erfahrungen mit dem Versand von Lego gemacht. Aber viel mehr als das habe ich nicht dagegen zu sageb

  26. Ich denke, man muß das auch mal aus der Perspektive der Händler betrachten.
    Jedes exklusive Set nimmt Geld weg, das nicht mehr durch die Hände eines Händlers geht. Irgendwann geben die Händler auf und es bleiben nur noch die großen Ketten und Lego selbst.

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