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Wo bekomme ich LEGO-Steine für eigene Modelle her?

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Pick A Brick: Neue Steine | © Andres Lehmann

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einzelne LEGO-Steine zu kaufen: Übersicht einiger Optionen und meine persönliche Herangehensweise.

Eine der größten Herausforderungen des Baumeisters ist es, seinen Vorrat an LEGO-Steinen im Blick zu behalten. Folgend ein paar Zeilen, wie ich meine Sammlung stetig ausbaue.

Immer, wenn ich spezielle neue Steine benötige, schaue ich zunächst, ob ich bei Pick A Brick im Netz fündig werde. Bei LEGO direkt können zudem auch via Steine & Teile Elemente geordert werden. Im Winter jedoch ist dieser Service stets für knapp zwei Monate geschlossen, defekte Elemente können aber geordert werden. Das Angebot dieser beiden Dienste unterscheidet sich, und es gibt jeweils andere Limits. Für meine kleinen Stadt-MOCs habe ich aber noch nie den Rahmen gesprengt. Tipp: Bei „Steine & Teile“ finden sich zuweilen auch brandneue Elemente, hierzu einfach die Set-Nummer eingeben.

Jeder hat hinsichtlich der allgemeinen Steinebeschaffung eine andere Herangehensweise. Ich persönlich schaue regelmäßig im LEGO Store vorbei, und fülle Becher an der „Pick A Brick“-Wand. Die Auswahl an Elementen wechselt regelmäßig und ist begrenzt. Wenn sich ein gewünschtes Element in einem Fach findet, heißt es: Nicht zaghaft sein, ansonsten wird das Haus kleiner als erwünscht.


In allen Geschäften und im Netz habe ich derweil stets ein Auge auf Angebote: Günstige Sets eignen sich hervorragend zum „Ausschlachten“.

Was habe ich da?

Suche ich für ein MOC-Vorhaben spezielle Steine, versuche ich zunächst, das Modell mit den Steinen zu vervollständigen, die ich in meiner Sammlung finde. Womöglich lässt sich das MOC hier und dort auch noch abwandeln. Selbst bei Farben gehe ich Kompromisse ein.

(Hinweis: Im Video sage ich ein paar mal „Teile & Steine“, meine aber „Pick a Brick“)


Viele Baumeister bestellen ihre Steine direkt bei BrickLink, eine Art Marktplatz. Tausende Händler bieten hier weltweit Bricks zum Verkauf an. Es kann sein, dass das Element günstiger ist als bei LEGO, ich habe bei Vergleichen aber auch schon festgestellt, dass der Preis höher ist. Mir sind immer eine schnelle Lieferung und unbeschädigte Ware, sprich LEGO-Steine, wichtig. Meine letzte Lieferung bei „Pick a Brick“ war bereits nach sechs Tagen bei mir in Hamburg. Ich habe aber auch schon zwei Wochen gewartet, was für mich aber immer noch im Rahmen war. Zudem ist mir eine Lieferung lieber als mehrere Bestellungen aufgeben zu müssen.

Unter dem Strich aber bleibt festzuhalten: Ich habe bislang jedes Bauvorhaben abgeschlossen. Ohne ein paar Kompromisse einzugehen, würde aber der selbst gesteckte Kostenrahmen schnell gesprengt. Mir sind jedoch stets neue (und nicht „neuwertige“) Steine wichtig, ich kaufe keine gebrauchten Sammlungen auf, da ich für meine MOCs keinen nicht sichtbaren „Unterbau“ etc. benötige. Am Ende zählt für mich immer eines: Der Spaß!

Gerne noch mal meine Herangehensweise in Stichpunkten:

» Erste Anlaufstelle ist die „Pick a Brick“-Wand im LEGO Store
» Günstige LEGO Sets erwerben und Steine zur Sammlung ergänzen
» Spezielle Teile ordere ich bei „Pick a Brick“ im Netz
» Eine schöne Alternative ist „Teile & Steine“
» Zur Orientierung vergleiche ich die Preise mit BrickLink


Wie gelangt ihr an eure Steine? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

14 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich beschaffe meine Steine auch über die oben genannten Kanäle. Bei mir überwiegt allerdings Bricklink die anderen Möglichkeiten, da 1. ein größeres gezieltes Angebot (inkl. Figuren) besteht und 2. ich keinen Legostore in unmittelbarer Nähe habe.

    Auch wenn mich die Website zuerst etwas irritierte, findet man sich schnell gut zurecht und alle meine Bestellungen kamen zügig und nur einmal mit kleinem Fehler an. Allerdings habe ich nur bei Shops aus Deutschland bestellt.

    Mein Eindruck ist, dass die Preise auf Bricklink meist günstiger sind, außer bei Fließen und speziallisierten neueren Teilen, die erst in wenigen Sets zur Verfügung stehen.

  2. Ich gehe ganz ähnlich wie Du vor. Ich kaufe gern bei Lego, im Store und im Internet (über Deinen/Euren Link). Da bin ich mir auch sicher, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernünftige Arbeitsverträge etc. haben. Zuletzt hat Joker Manor im Ausverkauf zu mir gefunden, ist gestern angekommen. Allerdings nutze ich Bricklink (Stores in Deutschland) gerne, um gebrauchte Steine in bei mir vielgefragten Farben zu erwerben (im Kopfkissenbezug ab in die Waschmaschine, Wollwaschgang, auf Tüchern trocknen lassen) oder sonstige Schnäppchen zu tätigen – Steine (unbespielte) in hellgelb und rosa sind dort beispielsweise sehr günstig und erlauben realistische MOCs, da die Farben sich an älteren Häusern häufiger finden. Kleine Elemente, neue Elemente oder Elemente in Star Wars-Farben sind in Bricklink-Shops in der Regel viel teurer als bei Lego, Obacht.

  3. Bricklink und 1000steine für Einzelteile.

    Sets im Store, Müller, Real oder Rossmann

  4. Ich bin derzeit dabei all meine Steine (ca 200kg) zu verkaufen. Es werden alle Steine gewaschen und nach Sorten sortiert in Beuteln verkauft. Ich denke ich werde hierfür einen bricklink store eröffnen.
    Gekauft habe ich immer über bricklink und ebay.

  5. Bei kleinen Teilen ist Pick a Brick sicher unschlagbar, wenn man nur zuverlässig das bekommen würde was man braucht.
    Bei Bricklink sind die Versandkosten nicht zu unterschätzen, das treibt die Teilepreise u.U. sehr in die Höhe.

    Was mir in der Aufstellung fehlt:
    – Flohmärkte, findet man immer wieder tolle alte Sets/Teile
    – das Legoland in Günzburg, in der Fabrik 100g für 9 € ist für kleine Teile günstiger als alles andere; Zelt mit 7€ pro 100g für Steine aus der Wühlkiste, zum Saisonende teilweise für 5€ pro 100g
    – Lego Fanclubs, Mitglieder dürfen 1 mal pro Jahr eine begrenzte Menge in begrenzter Auswahl vergünstigt bestellen. Laut meinen bisherigen Recherchen sind es wohl 20% (?)
    – unabhängige Lego Händler, dort findet man auch einzelne Steine, ohne ein ganzes Set zu zerpflücken; Steinchenbrüder aus Hannover haben mich auf der letzten Messe überrascht, 10€ für eine selbst gefüllte Tüte gebrauchtes Lego 😉

    • Dir und allen anderen vielen Dank für das Feedback – darum habe ich ja gebeten, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es alles gibt.
      Mein Artikel hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich beschreibe einzig mein persönliches Vorgehen. 🙂

    • Wie groß war denn diese Tüte von Steinchenbrüder? Als wieviel g passten da rein?

      • Habe den Beutel leider nicht mehr, denke es war ein ca. 1 Liter Beutel mit zip Verschluss. Der sollte „zu gehen“. Wobei man sowohl Technik Platten, Räder, Fenster, Türen sowie farblich sortierte Teile heraus suchen konnte. Habe jetzt einiges um Bagger zu bauen. 😉

  6. Ich bin schon mehrfach am Pick-a-Brick-Angebot verzweifelt und habe es schon seit einer Weile bleiben lassen – vielleicht versuche ich es nochmal. Bislang gab es meistens das nicht, was ich suche – oder es war zu teuer.
    So ganz verstehe ich nicht, was an Bricklink kompliziert sein soll. Die Möglichkeiten dort sind toll – und die Auswahl riesig. Ich bestelle fast nur von deutschen Händlern und bekomme fast immer alles, was ich brauche. Klar, wenn man kein Englisch kann ist es vielleicht schwieriger. Aber eigentlich kommt man relativ weit, wenn man die englischen Begriffe für die einzelnen Bauteile kennt. Mein Problem bei Bricklink ist aber, dass ich nicht nur das bestelle, was ich brauche, sondern (um die Portokosten in einer vernünftigen Relation zu halten) auch alles Mögliche, was ich einmal brauchen könnte. Meine Frau ist begeistert von dieser Herangehensweise und den Kisten von sortiertem und unsortiertem Lego im Keller…
    Die Idee mit dem Lego-Store ist auch gut. Wenn es denn in der Nähe einen gäbe.

  7. Moin, bei Pick A Brick habe ich die Erfahrung gemacht, das man bei Technic Teilen schnell an seine Grenzen kommt. Meine Alternative ist dann Bricklink, selten auch Mal eBay oder eBay Kleinanzeigen. Das ist aber selten der Fall und wenn sind es dort meistens Konvolute. Für mein gerade entstehends Western Layout halte ich es ebenso. Shops und Stores in der Offline Welt sind bei mir in Mittelhessen leider Mangelware.
    Alles nicht so einfach immer zu finden aber auch das Jagen und Sammeln macht das Lego Hobby ja schön 😉

  8. …und hier noch ein Hinweis aus der Schweiz: In Ermangelung eines Legostore und dergleichen hat sich meinerseits ToyPro sehr bewährt. Grosse Auswahl, gute Suchfunktionen für die gewünschten Teile und vorallem bei kleineren Bestellungen ein sehr preiswerter Versand (in die Schweiz). Auch interessant ist die Möglichkeit einer automatischen Benachtichtigung, wenn ein gewünschtes Teil aktuell nicht lieferbar ist und erst später wieder verfügbar ist. Die Teilepreise sind oft oder gar meistens günstiger als bei Lego direkt. Grüsse aus der Schweiz.

  9. Hallo!

    Ich nutze Bricklink, und selten Pick a Brick bzw Steine und Teile. Bei den Achterbahn-Schienen war ich aber froh, dass ich direkt über Lego kaufen konnte.

    Kein Lego Store in der Nähe, aber ich liebe es, die Becher zu füllen 😍.

    Generell schaue ich nach guten Angeboten und kaufe dann auch mal ab und an ein Set, das rein als Aufbauspaß und Teilespender herhalten muss…zuletzt war das zB der Donner-Mech mit 1200 Teilen, den ich für knapp über 40€ haben durfte. Normal ist Ninjago überhaupt nicht mein Ding, aber als Teilespender top ☺️.

  10. Ich besorge meine Steine bei FigsandBricks (Lagerhalle wo Steine nach Farben in Kisten sortiert sind) in Mettmann. Ich komme da circa auf 5 Ct/Teil. Nachteile: die Steine sind gebraucht und für ein modulares Haus mit 3000 oder mehr Teilen braucht man entsprechend lange.
    Was ich dort nicht bekomme, besorge ich Online bei Bricklink oder Pick A Brick. Nachteile: manche Steine sind mitunter sehr teuer, bei Pick A Brick muss man jeden Stein manuell suchen und kann nicht über eine WantedList gehen, bei Bricklink brauche ich zum Teil mehrere Händler um meine gesuchten Teile zu finden was die Versandkosten und damit die Kosten pro Stein in die Höhe treibt.
    Ich habe mir auch Detektivbüro, Steinebank und Stadtleben zu guten Preisen bei Galeria gekauft. Die ersten zwei Sets habe ich schon „ausgeschlachtet“, beim Stadtleben überlege ich noch. Der Preis pro Stein ist super, man bekommt viele Elemente für modulare Häuser. Nachteil: man braucht einiges an Platz um die Steine zu sortieren.
    Ich mache das über Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt, was zur Zeit einen halben Pax Schrank beansprucht.
    Gestern habe ich auch meinen ersten Becher beim Lego Store befüllt. 642 Steine für 17,99€, was 2,8 Ct/Teil entspricht. Super Preis. Nachteil: man kriegt wohl selten den Stein, den man eigentlich sucht.

    Fazit: Wenn ich ein konkretes Haus nach einer Anleitung aus dem Netz oder ein altes Haus rebricken möchte, fahre ich erst zu FigsandBricks und hole den Rest bei Bricklink oder Pick A Brick Online. Wenn man grundsätzlich viele Steine zu Hause haben möchte, eignet sich das Ausschlachten von Sets und die Pick A Brick Wand.

    P. S. Für Café Corner mit gebrauchten und neuen Steinen habe ich ca. 200€ ausgegeben. Manche Steine habe ich jedoch farblich durch andere ersetzt, weil ich nicht mehrere Euro pro Stein ausgeben wollte.

  11. Der Artikel zeigt deutlich wie absurd das ganze eigentlich ist. Ein Spielzeughersteller dessen Produkte aus Einzelsteine besteht schafft es nicht diese außerhalb von Sets an seine Kundschaft zu bringen, damit der eigentliche Grundgedanke davon, bedient werden kann.

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