Umfrage: Einige Nutzer betonen, LEGO mache alles falsch. Wäre es da nicht konsequent, wenn LEGO seinen Laden einfach zumachen würde?
In den letzten Wochen erreichten uns wieder vermehrt negative Kommentare. Immer wieder ist zu lesen: „Hersteller XY macht es besser“, als die geschätzte LEGO Group nebst ihrer jahrzehntelangen Expertise. Wenn also „wirklich alles“ schief läuft in Billund, wäre es da nicht konsequent zu sagen, sie sollen es einfach lasen? Hohe Preise, Farbabweichungen, Aufkleber, buntes Innenleben und vor allem (!) blaue Pins – ist es da nicht an der Zeit zu sagen, tschö mit ö? Es wird doch einfach nicht besser, oder? Und dann all die Lizenzen „on top“! Mit der Formel 1, der FIFA („Friedenspreis“), Nike… ist das wirklich noch alles für den Klemmbaustein-Freund „tragbar“?
Inhaltsverzeichnis
Ja mei, dann lasst es halt!
Womöglich besteht ein Fünkchen Hoffnung, und der Schalter kann umgelegt werden? In der Welt ist so viel los, da sollte ein Hobby Freude bereiten. Klar, es gehört auch mal dazu, dass sich eine Enttäuschung einschleicht. Womöglich sieht ein Set zuweilen nicht so aus, wie erhofft. Oder hier und da fehlt mal ein Teil. Oder ein Set sprengt schlichtweg die eigene Budgetgrenze.
Der Frust kann da schnell groß werden. Aber ist es er schon so groß, dass sich von einer Marke abgewendet werden sollte? Und kann der eigene Seelenfrieden nur noch dann Einkehr halten, wenn LEGO in Billund die Lichter ausmacht und all die Bauten, sprich der LEGO Campus, das LEGO House, das Innovationshaus („Innovation“), die Fabriken etc. für andere Aktivitäten genutzt werden? Etwa Bowling und Salsa Tanzkurse? Auch Rom ist einst untergangen, und kam dann wieder, großes Comeback. Vielleicht wäre es also das Beste für die LEGO Group, einfach mal für ein paar hundert Jahre eine Pause einzulegen?
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Eure Meinung!
Viele Fragen haben wir auf dieser Baustelle schon behandelt. Aber diese Frage, die wir mit Nachdruck an euch richten, haben wir noch nie gestellt: Sollte LEGO – aus all den genannten Gründen – pünktlich zum 1. April seinen Betrieb einstellen? Äußert euch bitte, bitte sachlich in den Kommentaren. Danke!


4. März 2026 um 10:57
Warum sollte man zu unsachlichen Umfragen bitte, bitte sachliche Kommentare abgeben?
4. März 2026 um 13:08
Treffer, Schiff versenkt.
Danke für diesen Kommentar!
4. März 2026 um 13:11
Kommentar des Jahres, unbestritten! Schleife drum und ab ins Regal damit! 🙂
4. März 2026 um 19:11
Perfekte Antwort!
4. März 2026 um 11:01
Die erste Konsequenz daraus wäre, dass all die günstigen Hersteller ihre Preise nach oben regulieren würden. Das ist ja bei allen billigen Produkten aus Fernost die Langzeitstrategie. Sobald die teureren Marken das Feld räumen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sind, wird deren Preissegment übernommen.
Solange die Geschäftszahlen passen wird Lego nichts ändern (müssen), da können kleine Teile der Comunity noch so laut schreien. Schön wäre es trotzdem, wenn Lego die Qualitäts und Sticker Themen ernst nehmen würde, dann wäre das Preisthema weit nicht so schlimm.
4. März 2026 um 11:02
Eins vorweg auch wenn sich manche damit meiner Meinung nach schwer tun „ja, andere Hersteller haben meiner Meinung nach Lego überholt und abgehängt“! Aber soll Lego nun seinen Betrieb einstellen? Soweit würde ich (momentan) noch nicht gehen…ich würde mir wünschen, dass Sie einfach mal ein paar Jahre zurückgehen, bei den Sets vor einigen Jahren empfand ich die Qualität der Steine deutlich besser. Also ich mache hier gar nicht das Fass mit den Stickern und Preisen auf, mir geht es um die stark nachgelassene Qualität. Bei den letzten beiden Modular Buildings hatte ich starke Farbabweichungen innerhalb einer Farbe, beschädigte Steine und bei manchen (insb. 1×3 Steinen) sehr schlechte Passformen. Daran kann ich mich von vor ein paar Jahren bis zurück in meine Kindheit nicht erinnern, so etwas gehabt zu haben…Also mein Fazit: Einen Schritt zurück…Lego konnte es doch mal!
4. März 2026 um 11:15
Nix für ungut, aber ich finde sowas nicht hilfreich. Der Fakt ist doch schlichtweg, dass ein Konzern, der Milliardenumsätze macht, bestimmte Dinge einfach nicht auf die Kette kriegt, die viel kleinere Anbieter hinbekommen, und es bleibt bei LEGO nun mal der Eindruck, dass die Gier mittlerweile größer ist, als der Wille, einfach gute Produkte auf den Markt zu bringen. Soweit, so normal. Was dem Ganzen aber dann immer noch die Krone aufsetzt, sind halt die vielen Ausreden, die oft schlichtweg nicht stimmen. Nein, Formenbau kostet keine hunderttausende Euro mehr. Nein, Farben kann man heute auf den Punkt genau mischen, egal ob im Plastik selbst, bei den Aufklebern, den Bedruckungen. Nein, auch Lizenzen müssen das Produkt nicht automatisch immer 30 % teurer machen. Oder kurz auf den Punkt gebracht: Qualitätsprobleme hin oder her, aber LEGO versucht einfach, uns zu veralbern. Und zumindest das muss man als Kunde doch kritisch sehen. Ich mache es ja gerade wieder durch: LEGO will partout nicht eingestehen, dass es auch mal „schlechte“ Teile geben kann und dann steckt man wieder fest mit Ersatzteilbestellungen, weil das automatische System natürlich erstmal ablehnt und man an den e-Mails mit dem Kundensupport verzweifelt. Ein Konzern, der von sich behauptet, Marktführer zu sein, sollte auch sowas im Griff haben. Also nochmal: LEGO ist per se nicht schlimmer oder besser als die anderen, aber Anspruch und Wirklichkeit sind an manchen Stellen doch Lichtjahre voneinander entfernt. Ich freu mich schon auf die SmartBrick-Schlammschlachten, bei denen das sicher auch wieder ein großes Thema werden wird…
4. März 2026 um 15:21
„der Eindruck, dass die Gier mittlerweile größer ist, als der Wille, einfach gute Produkte auf den Markt zu bringen“ – genau so sehe ich es auch. Wurde früher etwas liebevoll designt und durchdacht, werden heute Teile weg gespart, mit Stickern kaschiert und Preise nicht dem Produkt angepasst, sondern nur dem EBIT.
Man muss wieder mal zu den Wurzeln zurück und wofür Lego einmal Stand – und das war nicht Gier
4. März 2026 um 20:04
Danke für Deinen Kommentar (hätte ich so einen verfasst, kämen mit Sicherheit wieder meine mir wohlbekannten Hater aus den Löchern gekrochen)! 👍 Vor allem möchte ich folgendes hervorheben:
„Oder kurz auf den Punkt gebracht: Qualitätsprobleme hin oder her, aber LEGO versucht einfach, uns zu veralbern. Und zumindest das muss man als Kunde doch kritisch sehen.“
5. März 2026 um 9:03
Stimme Dir 100% zu … und das macht mich unglücklich … wie viele von uns, bin ich mit Lego groß geworden (die Piraten Ära) … habe Lego dann durch Star Wars Sets wiederentdeckt und begeistert gekauft, auch andere Franchise und Expert … jetzt muss ich aber frustriert feststellen, dass die Sets immer schlechter und/oder unfassbar teuer werden … Lego „darf“ selbstverständlich weiter machen … mein Geld bekommt Lego aber nicht mehr und ich kaufe lieber bei anderen Herstellern, wo Preis-Leistung noch stimmen.
4. März 2026 um 12:01
Wenn es kein Lego mehr geben würde,
würden Cada, Mould King oder andere ins Visier genommen. Hauptsache Meckern und Rummörgeln.
Aber es wird ja im Internet schon so vorgelebt….
Der Deutsche sieht lieber das 21% Negative als das 79% Positive.
4. März 2026 um 12:30
Ja, genau! Und es haben alle eine Kuckucksuhr an der wand und essen ständig Sauerkraut!
5. März 2026 um 9:06
Sinnloser Kommentar von Dir
5. März 2026 um 9:10
In deinen Augen, bitte im Umgang freundlich bleiben
4. März 2026 um 12:23
Mal angenommen Lego Konzern würde für immer Schließen dann gibt es auch keine Bashing Videos und keine Lego Bloger …und … und…
4. März 2026 um 12:28
Ich kann nur für Zusammengebaut sprechen. Aber: Wir bleiben! Dann schreibe ich halt nur noch über Karls und Nintendo. Aber huch, Nintendo… Mario Kart World ist ja auch so eine riesige Vollkatastrophe. 😉
4. März 2026 um 12:42
Eure netten Karls Artikel sind klasse, gerne mehr in diese Richtung.
4. März 2026 um 12:59
Dankeschön! Da ist – zur allgemeinen Auflockerung und als zusätzlicher Content – fest eingeplant. Tickets fürs Phantasialand sind bereits gekauft. Und bei Karls in Oberhausen schauen wir natürlich auch vorbei. 🙂
4. März 2026 um 15:29
Rename in Zusammengekarlt? 👀
4. März 2026 um 15:44
Nee, die Erdbeerschälchen lassen sich ja auch stapeln! 😉
4. März 2026 um 19:20
Dann halt zusammengekaut
4. März 2026 um 19:25
😀
4. März 2026 um 14:12
Ja, Lego macht wirklich alles falsch, darum fahren sie seit Jahren diese enormen Verluste ein. Das kann auf Dauer natürlich nicht gut gehen, es sei denn der dänische Staat schreitet ein und rettet den darbenden Konzern aus Billund.
4. März 2026 um 14:36
Lego ist tatsächlich sehr teuer, ja manchmal stimmt die Qualität nicht so ganz. Gerade bei Drucken dürfen sie gern mal ne Cobi Schippe drauf legen 😊 Ich finde aber immernoch das Lego einfach die beste Haptik hat. Die Steine lassen sich gut zusammensetzen und (ganz wichtig) auch wieder sehr gut trennen. Das macht schon was aus. Und wenn mir ein Set zwar gut gefällt, mir aber zu teuer ist, warte ich auf Rabatte. Dann schlage ich zu. Und wenn mir dann Details an dem Set nicht gefallen, greife ich zu meiner Steinesammlung und mache es mir so schön und detailliert wie ich es haben möchte. Das ist ja das Schöne daran: nix ist geklebt, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das darf man halt auch nicht vergessen. Ich mag Lego nachwievor, hab schon so einige andere Hersteller ausprobiert. Aber Lego blieb immer führend weil einfach besser zu Handhaben.
4. März 2026 um 15:27
Ich finde, LEGO sollte es mit der Setproduktion sein lassen und sich vermehrt auf Lifestyle-Produkte konzentrieren. Mit den Crogs haben sie immerhin Nachhaltigkeit auf ein neues Level gebracht! 🙂↕️
4. März 2026 um 19:24
Mylenium beschreibt es sehr passend!
Dazu kommt, dass die meisten von uns mit Lego aufgewachsen sind, schon als Kinder damit gespielt haben und viele schöne und vielleicht auch prägende Erinnerungen damit verbinden. Man ist halt mit Lego dadurch doch viel emotionaler verbunden als mit anderen/neuen Herstellern und die Ansprüche und dann halt auch die Enttäuschungen sind viel größer. Das spiegelt sich hier in den Kommentarspalten und ich kann verstehen, dass die gehäufte Negativität für Herrn Lehmann und andere auch mal anstrengend und frustrierend ist.
4. März 2026 um 21:36
Wenn geschimpft und auf Fehler hingewiesen wird, so zeigt das davon, dass man gerne ein Umdenken oder eine Kurskorrektur hätte. Wenn man wollen würde das Lego zusperrt, würde man das Reden einstellen und konsequent nicht kaufen. War schon immer so, wenn sie jammern und klagen, dann geht es noch. Aufwachen muss man, wenn man nichts mehr hört.
5. März 2026 um 7:29
Wenn LEGO nicht mehr die Produkte liefert, die ich haben will, dann gucke ich eben bei der Konkurrenz. In allen anderen Bereichen wird das munter praktiziert. Aber bei Klemmbausteinen ist es plötzlich wichtig, dass mikroskopisch klein LEGO auf der Noppe steht? Was man im Regal, dann eh nicht sieht?
Ich finde mich bei vielen Firmen wohl, klemme fröhlich die Steine zahlreicher Hersteller zusammen um Neues zu bauen und habe meinen Spaß.
6. März 2026 um 20:56
Die Realität abseits der Satire ist leider, dass Lego kreativ von der Konkurrenz überholt wurde, bei 2 Mitbewerbern meiner Meinung nach sogar in der Steinequalität. Vom Preis ganz abgesehen.
Langfristig hat das Unternehmen ein Problem.
7. März 2026 um 8:48
Wie immer wird die eigene Lego-Nerd-Bubble viel viel zu ernst genommen.
Lego geht es blendend, aus Firmensicht machen sie ALLES richtig. Andere Firmen würden alles geben um solche Wachstums um Umsatz/Gewinnzahlen zu erzielen.
Zusätzlich ist es auch typisch Deutsch, dieses gejammer und gemecker und überall 10x hinzuschauen und sich über jedes Detail stundenlang aufzuregen. Das sieht in anderen Ländern schon wieder anders aus.
Mit etwas mehr Selbstreflexion würden sich einige Klemmbausteinfanatiker besser selbst einordnen können. Es spielt keine Rolle ob ein Bruchteil der Kundschaft die Sticker ganz ganz schlimm findet. Die Erde dreht sich trotzdem weiter.
7. März 2026 um 10:29
Aber nicht ewig! 😉
7. März 2026 um 10:59
Ewigkeit ist kein Merkmal woran man Firmen messen sollte. Jede Firma überschreitet irgendwann ihren Zenit. Auch Amazon und Nvidia werden nicht ewig bestehen.
Bis dahin hat sich Lego schon überdurchschnittlich lange am Markt gehalten und ist aktuell unfassbar gut in dem was sie machen.
Es sind in den letzten Jahrzehnten jede Menge Spielzeughersteller insolvent geworden mit hochwertigen Produkten. Alles keine Vorbilder für eine Firma.
7. März 2026 um 11:01
Es geht mir nicht um die LEGO Group, sondern – Spoiler Alert – um unseren Planeten! 😉
7. März 2026 um 16:09
Plötzlich geht es um den Planeten? In dem Artikel wurde die Umwelt kein bisschen erwähnt. Bisschen wilde Gedankensprünge plötzlich.
Und warum sollte dann Lego dicht machen und kein anderer Anbieter für Hobby/Spielzeug/Freizeitaktivitäten? Der Umwelt zuliebe würde es mehr Sinn machen das die ganzen Billiganbieter geschlossen werden da diese mehr „Plastikabfall“ zu einem geringeren Preis produzieren. Der Umwelt schadet der hohe Legopreis jedenfalls nicht, im Gegenteil.
7. März 2026 um 17:22
Magst du einfach noch mal deinen (!) Kommentar lesen? Du schreibst:
„Die Erde dreht sich trotzdem weiter.“
Und ich antworte:
„Aber nicht ewig! 😉“
8. März 2026 um 10:04
Stimmt, der Legopreis schadet der Umwelt nicht, aber die Plastiksteinchen, die achtlos entsorgt werden oder mit Container über Bord gehen und teils seit mehreren Jahrzehnten in den Meeren spazieren laufen 😉