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LEGO Creator 31388 Wilde Tiere: Koala Familie im Review

Mama kuscheln | © Frauke Paetsch

Vorsicht, Klammergefahr! Die Koala-Familie hält sich nicht nur am Baum fest, sondern könnte sich einen Platz im LEGO-Regal sichern: Review.

Die diesjährigen Creator 3-in-1 Tiere begeistern mich wieder sehr. Die Koala-Familie ist das Größte und ich freue mich schon auf die Einzelheiten und den Bau. Dieses Set darf tatsächlich ich bauen – die Assistentin hat sich die anderen beiden geschnappt (wobei ich da wohl auch mal eines der B-Modelle bauen werden darf).

Eckdaten

Zusammenbau

Koalas

Bei den Creator 3-in-1 Sets wird oft mit dem Hauptmodell gestartet –  das wäre also hier Mama-Koala. Das Beiwerk oder kleinere Tiere kommen dann in späteren Bauabschnitten. Hier wird zuerst Baby-Koala gebaut. Spannend ist ja immer wie sich aus dem anfangs undefinierbar zusammengesteckten Teilen, dann tatsächlich ein Tier entwickelt. Und ab welchem Punkt man erkennt, dass es ein Tier wird und welches.
Sobald Hinterbeine und Beine fertig sind kann man es tatsächlich erahnen, was es werden soll. Im Kopf ist eine korallfarbene Blume versteckt. Ich bin mir nicht sicher ob das zu „wir müssen was verbauen, was im B-Modell gebraucht wird“ gehört oder das Gehirn darstellen soll. Es kommen auch die neuen Augenstecker zum Einsatz, die auch bei den Löwen verwendet werden. Und spätestens mit dem Kopf ist der Koala eindeutig erkennbar. Die etwas plüschig wirkenden Ohren machen ihn dann perfekt. Er kann sogar den Mund etwas öffnen! Das Koala-Baby ist sooooo süß! Ich hoffe sehr, dass es so weitergeht!

Mama-Koala muss allerdings noch warten. Erst ist der Baum dran. Hier kann man wieder mal schön sehen, wie für die B-Modelle gebrauchte Teile verstecket werden.

Die Rinde ist in mehreren Lagen und mit verschiedenen Farbtönen gestaltet. Das lässt sie sehr lebendig erscheinen.

Der Stamm (oder Ast) wird leicht schräg auf einem Unterbau befestigt. Eigentlich ist es kein Unterbau sondern ein Anbau, der das ganze dann stabilisiert. Dann wird die Konstruktion Stein für Stein verkleidet und mit Blumen verziert.

Weitere Zweige mit Blättern werden ergänzt. Dazu gibt es drei Schmetterlinge in jeweils einer anderen Farbe. Sie sind vom Aufbau her fast identisch. Nur die Muster unterscheiden sich etwas. Der fertige Baum sieht auch ohne Koalas sehr schön aus.

Mama-Koala hat eindeutig ein Herz! Das ist so süß! Der weitere Zusammenbau ist ähnlich zum Baby-Koala, aber natürlich größer. Und mehr Gelenke.

Auf dem Rücken gibt es ein paar Noppen für das Baby. Und der Bauch ist so gestaltet, dass die Technic-Achse vom Baum eingesteckt werden kann. Zur Befestigung der Koalas am Baum wird der eine Ast entfernt und an der Rückseite angesteckt. An dem frei gewordenen Platz darf sich Mama-Koala festhalten. Der Bauch und die Rinde des Baumes ist an dieser Stelle so gestaltet, dass es perfekt passt. Solche Kleinigkeiten sind ein Highlight für mich.

Das fertige Modell ist bezaubernd. Die Koalas sind süß und der Baum ist wunderschön gestaltet.

Kängurus

Bei den Kängurus wird zuerst „das Grünzeug“ dran. Wobei es hier auch neben den Pflanzen noch Tiere gibt. Hier sind es statt Schmetterlingen zwei Vögel, die ebenfalls schön umgesetzt sind.

Es folgt Mama-Känguru, die im fertigen Zustand ein etwas merkwürdiges Loch im Bauch hat. Die Verwunderung darüber löst sich mit der Fertigstellung des Babys.

Das Baby kann nämlich entweder als ganzes Känguru neben der Mama sitzen – oder aus dem Beutel schauen. Deswegen ist die Mama da so merkwürdig gebaut. Die Idee ist grundsätzlich gut, die Umsetzung finden sowohl die Assistentin als auch ich nicht ganz optimal. Dafür gibt es zwei Gründe: einmal eben das Loch im Mama-Bauch, der andere ist, dass man das Baby köpfen muss, weil nur der Kopf an der Mama befestigt wird. Und dann steht da ein kopfloses Känguru rum. Naja.

Dafür ist die Befestigung auf dem Grünzeug wirklich clever gelöst.

Schildkröten

Nicht überraschend starten die Schildkröten mit dem Untergrund. Auch hier ist das wie bei den anderen beiden Modellen erstaunlich detailreich umgesetzt. Die Schildkröten werden dann darauf befestigt und können so optisch unter Wasser schwimmen. Die Schildkröten sind auch gut gemacht aber verständlicherweise als dritte Bauvariante nicht ansatzweise so schön wie die Koalas.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit: 31388 Wilde Tiere

LEGO liefert auch 2026 wieder ein hervorragende Creator-3-in-1-Tiersets ab. Vor allem die Koala-Familie überzeugt mit jeder Menge Charme, schönen Bautechniken und einem liebevoll gestalteten Baum, der fast schon als eigenes Ausstellungsmodell durchgeht. Die beiden Alternativmodelle bieten zusätzliche Abwechslung, auch wenn die Känguru-Familie bei der Umsetzung des Babys kleine Schwächen zeigt. Wer niedliche Tiere mag oder einfach ein dekoratives Creator-Set sucht, macht mit der Koala-Familie nichts falsch.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Wunderschön gestaltete Koalas mit vielen liebevollen Details.
  • Sehr abwechslungsreicher Aufbau mit hübsch gestaltetem Baum und dekorativem Untergrund.
  • Drei überzeugende Tiermodelle mit vielen clever versteckten Bautechniken für die B-Modelle.
  • Die Känguru-Lösung mit dem Baby wirkt etwas unglücklich umgesetzt.
  • Das Baby-Känguru muss für den Beutel auseinandergebaut werden.
  • Die Schildkröten können mit dem Hauptmodell optisch nicht ganz mithalten.

Benotung 🎵

Gesamtnote: 8
  • Umfang & Bauspaß: 8
  • Optik & Farben: 9
  • Minifiguren: –
  • Bespielbarkeit: 7
  • Preis/Leistung: 8

Von 1 (mau) bis 10 (wow)

Eure Meinung!

Wie gefallen euch die neuen australischen Creator-3-in-1-Tiere? Welches der drei Modelle ist euer Favorit: die Koalas, die Kängurus oder doch die Schildkröten? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

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