Es ist eine 7/10: Die Schwierigkeit von LEGO Bewertungssystemen

Wie fasst man ein Set in einer Zahl zusammen? | © Jonas Heyer

Es ist eine 7/10! Die Schwierigkeit von Bewertungssystemen: Warum ist nicht jede Bewertung die gleiche und der Preis keine objektive Frage?

Vor nun mittlerweile einiger Zeit wurde hier auf Zusammengebaut ein neues Bewertungssystem bei Reviews eingeführt. Seitdem gab es immer wieder Nachfragen und Diskussionen über die Ergebnisse. Daher möchte ich heute über das Thema „Bewertungen von LEGO Sets“ sprechen und unsere bzw. in erster Linie meine Gedankengänge zu unserem Bewertungssystem darlegen.

Werdet ihr in diesem Artikel erfahren, was genau eine 8/10 bedeutet? Nein. Nicht direkt zumindest. Hier soll diskutiert werden, welche Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer Bewertung für die von uns präsentierten Sets aufkommen. Man könnte sagen, der Artikel dient mehr der Unterhaltung und ich hoffe ihr seid bereit viel zu tief in eigentlich banale Themen einzutauchen. Vielleicht findet ihr dieses Thema ja spannend und natürlich ist in den Kommentaren auch eure Meinung gefragt!

Falls euch das nicht interessiert und ihr hier seid, um einen Artikel über LEGO zu lesen, dann schaut lieber in unsere Review-Sparte, die näher am Baustein ist.

Die Bewertung und Benotung 🎵

Seien wir ehrlich: Reviews sind lang und Zeit ist knapp. Manchmal möchte man auf einen Blick einfach nur schnell einen Überblick bekommen. Genau das wollen wir euch mit den Kategorien „Bewertung“ und „Benotung“, welche ihr unter unseren Reviews findet, geben.

In der Kategorie „Bewertung“ werden in einer Pro- und Kontraliste die Stärken und Schwächen des Sets herausgearbeitet. Unter „Benotung“ wird eine Note von 1 (mau) bis 10 (wow) gegeben. So weit so einfach. Doch je mehr man darüber nachdenkt, desto schneller stellt man fest, dass es doch nicht so einfach ist und wir uns speziell mit dem Benotungssystem auch ein wenig ins Knie geschossen haben. Kritisiert wurde daran bisher:

  • Inkonsistenz der Noten
  • Geringe Nachvollziehbarkeit
  • „Das Set ist maximal ne 3/10!“

Diese Punkte möchte ich mir heute ansehen und eine kleine „Verteidigung aufarbeiten“.

Inkonsistenz und Nachvollziehbarkeit der Noten

Auch wenn Andres nach wie vor der Chef des Blogs ist, gibt es nun mittlerweile ein ganzes Team, welches sich auf dieser Spielwiese austobt und Artikel verfasst. Wichtig dabei ist zu sagen, wir sind keine Angestellten von Andres, sondern lediglich LEGO Fans, die über ihr gemeinsames Hobby hier zusammen gekommen sind. Die Artikel werden in der Freizeit geschrieben und jeder Autor hat einen Job oder macht eine Ausbildung/Studium.

Das sorgt natürlich dafür, dass jeder Autor ein Stück weit „sein Süppchen kocht“ und wir die Artikel nicht gemeinsam im Wochenstart-Meeting durchsprechen. Verschiedene Personen, verschiedene Ansichten. So kommt eine gewisse Inkonsistenz zustande. Ihr merkt sicher auch, dass jeder Autor seinen eigenen Stil für Reviews mit sich bringt.

8/10, 9/10 oder doch 3/10?

Da die Artikel in der Freizeit geschrieben werden und die Auswahl eines Zahlenwertes am Ende nicht unbedingt der spaßigste Teil der Reviews sind, wird die Note natürlich nach Gefühl vergeben. Wie sonst sollten wir sie auch vergeben? Menschen tendieren statistisch dazu eine 7/10 zu wählen, wenn sie sich nicht entscheiden können und eine 5/10 kann von „gut“ über „durchschnittlich“ bishin zu „gerade noch hinnehmbar“ alles bedeuten.

Um eine Form von Objektivität zu erreichen müssten wir zunächst festlegen, worauf sich der Wert überhaupt beziehen soll. Auf alle LEGO Sets die jemals produziert worden sind? Welches Set ist die 1/10 und welches die 10/10? Fragen deren Antwort nicht ganz so einfach sind. Auch die Frage danach, was beispielsweise der fundamentale Unterschied zwischen einer 3/10 und einer 4/10 Bewertung ist, gestaltet sich als schwierig. Um es einfacher verständlich zu gestalten hat unsere Benotung verschiedene Kategorien erhalten. Diese sind:

  • Umfang & Bauspaß
  • Optik & Farben
  • Figuren
  • Bespielbarkeit
  • Preis/Leistung

Manchmal entfallen Kategorien, z.B. wenn ein Set keine Figuren enthält. Bei Classic Reviews entfällt die Kategorie Preis/Leistung, da diese stark variiert, je nachdem welche eBay Auktion ihr gewinnt. Im Folgenden möchte ich kurz auf ein paar dieser Kategorien eingehen.

Das die Optik und auch die gewählten Farben immer eine sehr subjektive Bewertung haben, ist an sich sofort klar.

Preis/Leistung

Da suche ich mir doch mal die heißeste Thematik zuerst aus. Ich bin ehrlich zu euch: Wenn es nach mir ginge, würde ich diese Kategorie aus den Reviews gern komplett streichen. Nicht nur aus der Bewertung, sondern komplett aus den Reviews.

79.99€ wert? Mir definitiv nicht! Euch? Möglicherweise. Das entscheidet ihr.

Warum? Der Preis ist das wohl am härtesten diskutierte Thema vor allem im Deutschsprachigen Raum. Die Diskussionen werden manchmal sehr hitzig und gelegentlich denke ich mir, dass man man gelegentlich etwas zu stark hochfährt. Gerade wenn dann Personen persönlich angegangen werden. Dabei meine ich übrigens beide Seiten der Diskussion. Die Frage ist, welchen Mehrwert bietet es euch als Lesern, zu wissen, ob ich finde, dass Set XY seinen Preis wert ist? Der Wert, den 100€ für eine Person haben, variiert stark, abhängig davon ob die Person 2000€ im Monat verdient oder 7000€ im Monat. Da wir unsere Gehälter nicht offenlegen (und dies aus verständlichen Gründen auch in Zukunft nicht tun werden), gewinnt ihr eigentlich keinen großen Mehrwert aus unserem groben Gefühl ob ein Set uns teuer oder billig erscheint.

Am Ende sorgt es nur dafür, dass man sich in den Kommentaren streiten kann, ob es nun teuer oder günstig ist. Eine Diskussion, die bereits 5000 mal ergebnislos geführt wurde. In den Reviews sollte es meiner Ansicht um folgende Dinge gehen:

  • Was enthält das Set (inkl. umfassender Fotografie)
  • Eckdaten zum Set (Teilzahl, Preis, Figurenzahl, etc.)
  • Was kann das Set
  • Wie integriert sich das Set in die LEGO Welt
  • Zusätzliche Infos um die Sets herum (Easter Eggs etc.)

Wenn wir euch diese Sachen zu einem Set zeigen und euch den Preis sagen, dann ist jeder von euch in der Lage die Frage „ist mir das Set sein Geld wert?“ selbst zu beantworten. Warum also sollte es euren Tag ruinieren, wenn wir den Preis des Sets gut finden, obwohl ihr ihn schlecht findet oder andersherum?

Ein gutes Set zum kleinen Preis?

Oder vielleicht die bessere Frage: Wie bewertet man „objektiv“ den Preis eines Sets. Wenn 50€ der objektiv falsche Preis sind, dann muss es auch einen „objektiv“ richtigen Preis geben. Und wenn ich tief in mich gehe, dann komme ich nur zu dem Ergebnis, der richtige Preis ist subjektiv und ist, was immer jeder von uns bereit ist dafür zu bezahlen. Ich selbst habe Preise für Sets mit unter 500 Teilen gezahlt, bei denen Verfechter der „Preis pro Teil“-Rate wohl einen Herzinfakt bekommen würden, und bereue keinen Cent. War das eine „objektiv richtige Sache“? Nein, aber ich gehe für das Geld arbeiten und ich entscheide, wie ich es ausgebe.

Ich kenne die Produktions- und Logistik-, sowie Entwicklungskosten nicht. LEGO wird sicher keine niedrige Gewinnmarge haben. Dass der Gewinn jedes Jahr steigt, kann man in jedem Quartalsbericht einsehen. Aber am Ende zählt für mich ja nur eine Sache: Ist mir ein Set den Preis wert oder nicht und diese Entscheidung kann und sollte jeder für sich treffen dürfen.

Eine weitere Sache an der Bewertung des Preises ist, dass dieser trotzdem immer in jede andere Kategorie überschwappt. Denn wie bewerte ich „Umfang und Bauspaß“ ohne den Preis irgendwie im Hinterkopf zu haben? Natürlich hat ein Polybag wenig Umfang und Bauspaß aber ist es fair deshalb hier eine 1/10 zu vergeben und den niedrigen Preis komplett zu vernachlässigen?

Figuren

Hier habe ich ein relativ junges Beispiel, an welchem ich hier Probleme erklären möchte.

Erst kürzlich habe ich ein Review zu Set 6552 geschrieben. Hier sind zwei Minifiguren enthalten. Beide Figuren sind relativ generische Figuren für die Zeit. Keine seltenen Teile, keine extravaganten Aufdrucke. Also… 5/10? Genau in der Mitte?

Das Set stellt aber eine Ferienhütte mit einem Pärchen, welches diese bewohnt dar. Was für Figuren sollten also enthalten sein? Naja, ein Pärchen eben. Die Figuren sind also quasi perfekt für das Set… Aaaalso doch 10/10? Das ist ein ganz schöner Punktesprung in der Auslegungsfrage…

Oder sind die Figuren schlicht zu simpel bedruckt? Also 1/10, weil es auch Figuren gibt, die detailreiche Drucke auf Armen, Rücken, Beinen, sowie Wendegesichter haben? Oder 2/10, weil es ja immerhin 2x je eine 1/10 ist?

Es handelt sich aber natürlich auch um „Town“ (heute „City“) Figuren. Einfache Touristen, zu denen einfache Drucke passen und nicht um super detaillierte Alienfiguren, die in interstellaren Raumkreuzern von Xotax zu uns kommen. Ihre Teile sind dadurch viel universeller einsetbar, als wenn sie noch 1000 spezielle Aufdrucke hätten. Sie tun genau das was sie sollen und sehen genau aus, wie sie sollen. Also doch ne 10/10?

Diese Diskussion kann man jetzt ewig weiterführen aber ich hoffe die Schwierigkeit ist ersichtlich geworden. Am Ende ist es hier sehr vom Autor abhängig, welchen Zahlenwert man vergibt.

Vergleichbarkeit von Sets

Ein wirklich schlechtes Piratenschiff, 1/10…

Wie vergleicht man eine Burg mit einer gebauten Blume oder mit einem Piratenschiff? Es gestaltet sich als äußerst schwierig. Als Autor für klassische Sets decke ich eine große Zahl an Themenwelten ab, was dazu führt, dass ich mir gelegentlich die Frage stellen muss „Kann ich dem Raumschiff die gleiche Note geben wie der Burg?“. Noch schwerer wird es, wenn man die Preisklasse noch zusätzlich einbezieht. „Kann ich einem Polybag eine bessere Note geben, als einem Flaggschiff-Set?“, „Kann ich es überhaupt in irgendeiner Form vergleichen?“

Vielleicht fällt das einigen von euch leicht, mir selbst allerdings überhaupt nicht. Es fühlt sich so an, als wolle ich bewerten, ob Ed Sheeran oder Metallica bessere Musik machen… und das „objektiv“.

An diesem Punkt ist das System bereits viel komplizierter, als das Ergebnis, also die 7/10 die vergeben wird, vermuten lässt.

Warum also so ein System?

Nach dieser Diskussion bin ich zu dem Ergebnis gekommen: Eigentlich macht das was wir tun wenig Sinn und hält als System nur mit gutem Glauben zusammen. Nun ist die offensichtliche Frage: Was soll der Quatsch dann überhaupt? Warum haben wir kein anderes System genutzt?

Der Grund dafür liegt in der Verständlichkeit. Natürlich könnten wir versuchen ein Benotungssystem zu entwickeln, welches Sets im Vergleich ihrer direkten Kompetitoren aus ähnlichen Themenreihen relativ einordnet. Das hat allerdings zwei entscheidende Nachteile:

Zum einen benötigt man für solch ein Bewertungssystem Kontext. Ich z.B. besitze eine handvoll moderne Sets aus einer sehr kleinen Anzahl von Themenreihen. Das bedeutet, wenn ich ein neues Set relativ zu anderen Sets ähnlicher Themen bewerten soll, dann fehlt mir da einfach die Erfahrung. Max unser Star Wars Autor besitzt z.B. nicht jedes Star Wars Set, welches jemals herauskam, was auch quasi völlig unmöglich ist. Damit wäre dieses System auch wieder nur eine Bewertung pie*Daumen ohne den Kontext den es bräuchte.

Zum anderen ist es dann unverständlich und muss in jedem Review erstmal erklärt werden. Ein solches relatives System würde bedeuten, dass eine 10/10 bei einem Star Wars Set ungleich einer 10/10 bei einem Piratenset ist. Ein 10/10 Jack Stone Set würde nicht ein perfektes LEGO Set beschreiben, sondern lediglich das beste Set, welches die Jack Stone Reihe zu bieten hat. Dieses Modell könnte also entsprechend schlechter sein als eine 1/10 in der City-Reihe. Das ist einfach zu kompliziert um es „on the fly“ zu verwenden.

Die Bewertungsskala 1-10 mit einem recht vagen Kontext von „10 ist großartig“ und „1 ist schlecht“, hat den Vorteil, dass es leicht verständlich und universell nutzbar ist. Die Probleme, die ich gerade zu diesem System diskutiert habe, treten nur ans Tageslicht, wenn man den vergebenen Zahlenwert direkt unter die Lupe nimmt und im Detail auseinanderdröselt. Aber grundsätzlich ist das Ergebnis klar: 8/10, dem Autor scheint das Set zu gefallen, auch wenn er vielleicht nicht erklären kann, warum es keine 9/10 oder 7/10 ist.

Ich habe in einem vorangegangenen Artikel nach einer Reihe von Einzelreviews der City Dschungel Sets 2024 einen zusammenfassenden Überblick über die Themenreihe gegeben und dabei die Sets quasi auf einer Skala von 1 bis 3 gegeneinander bewertet.

Zusammenfassung

Was ist nun an dem ganzen Geschwafel wichtig mitzunehmen, wenn ihr in Zukunft die Benotung unter unseren Reviews seht?

  • Es handelt sich um die persönliche Meinung des Autors
  • Objektivität existiert nur in sehr seltenen Fällen was Luxusgüter wie LEGO Sets angeht
  • Jeder darf dem Autor eines Reviews gerne widersprechen, jedoch sollte man sich im Klaren darüber sein, dass dieser Widerspruch genau wie die Wertung des Autors nur eine weitere Meinung ist
  • Das System ist komplizierter als man denkt und reicht für sich allein nicht aus, um das Set vollumfänglich erlebt zu haben
  • Es ist schwer Äpfel mit Birnen zu vergleichen (auch wenn Birnen natürlich klar besser schmecken 😉)
  • Eure Meinung ist für euch wichtiger als unsere, lasst euch keinen Spaß an Sets nehmen, nur weil ein Autor hier eine 3/10 vergibt

Wenn ihr also das nächste Mal eine 8/10 lest und euch fragt, wie der Autor dazu kam, dann ist die Pro-Kontra Tabelle unter „Bewertung“ und natürlich das Fazit, der beste Anlaufpunkt um die Antwort zu finden. Wir erheben keinen Anspruch darauf, dass unsere Meinungen zu Sets objektiv richtig sind und ihr dürft jederzeit eure Meinung in den Kommentaren teilen. Wichtig ist nur, dass niemand diskreditiert wird. Aber da unsere Community hier eine freundliche ist und es nur in seltenen Fällen zu Problemen kommt, bin ich guter Dinge, dass den meisten von euch das bereits klar war.

Ich hoffe, dass diejenigen unter euch, die bereits in den Kommentaren (oder auch im Stillen) Fragen zu den Bewertungen hatten, hier eine halbwegs zufriedenstellende Antwort gefunden haben. Oder zumindest das Wissen, dass sich durchaus Gedanken gemacht worden sind.

Eure Meinung!

Gerade hier interessiert uns natürlich auch eure Meinung. Wie seht ihr das? Fandet ihr diesen Blick hinter die Kulissen der Entscheidungsfindung interessant? Habt ihr vielleicht auch Vorschläge, wie so eine Bewertung besser funktionieren kann?

Jonas Heyer

Geht mit Johnny Thunder auf die Suche nach den Schätzen der LEGO Geschichte. Von den Gewässern Redbeards geliebter Karibik, über die Helden des Westens, bis hin zu den tapferen Rittern von Richard Löwenherz!

19 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Sorry, aber eure Pro/Contra-Tabellen sind oft nur sinnentleerte Dreizeiler nach dem Muster „positiv: tolle Figuren, negativ: Nichts“ wie auch der Inhalt mancher Reviews nur aus Abschnitten à fünf Sätzen bestehen, die zwischen die Bilder gequetscht wurden, damit das Ding seinen Namen verdient. Der Artikel zum Ideas MINT-Set ist da ein ganz schlimmes Beispiel. Damit nützt alle Relativierung von Bewertungen nichts, einfach weil man trotzdem keine Vorstellung entwickeln kann, was das Set nun so hergibt. Und da liegt eben aus meiner Sicht auch das Problem. Manchmal merkt man, dass die Artikel zwischen Wäschewaschen und Abendbrot entstanden sind und mir fehlt da einfach eine konsistente Struktur, mit der sich nachvollziehen lässt, wie ihr zu der Entscheidung gekommen seid. So ein klassisches „Der Weg ist das Ziel.“ Ding. Ich gebe ja sogar zu, dass ich für viele Sets nicht die Zielgruppe bin und da ganz andere Wertungen vergeben würde, aber es würde manchmal enorm helfen, wenn ihr euch einfach mal etwas detaillierter zu bestimmten Aspekten äußern würdet anstatt wie im schon erwähnten Artikel einfach nur die Bilder zu kommentieren. Zum Thema Preis habe ich natürlich auch eine andere Meinung. Man kann ja alle Aspekte der Herstellung, Logistik, Lizenzkosten usw. recherchieren. Natürlich fällt es einem leichter, die UVP zu bezahlen, wenn man mehr Geld mit nach Hause bringt, aber die Frage, ob das Set diesen Preis auch haben müsste, ist ja trotzdem eine andere. Dazu braucht man auch kein BWL/ VWL-Studium. Klar, man sollte sich davon nicht die Stimmung verderben lassen, aber manche LEGO-Sets sind einfach teuer, für das was sie bieten. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage keine Vergleichsmöglichkeiten hätten und erstmal bei der Tante in den USA per Telegramm nachfragen müssten, was das Zeug dort kostet. Na gut, erstmal genug gegrummelt für heute…

    • Solltest du mal differenzieren:

      1. Reviews neuer Sets
      2. Reviews alter Sets

      zu 1. braucht es keine stndenlangen und extravaganten Sätze und Worte, um ein neues Set vorzustellen, dass ausschließlich aus Bilder vom Hersteller rührt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Zumal du auch schon zuviel Sätze bei einem Reviews kritisiert hast. Daher bei neuen Sets finde ich es passend.

      zu 2. lese ich die klassischen Reviews und auch die von herausgekommenen Sets anders als du. Die Bewertungen sind alle enthalten, sowie persönliche Meinungen und lassen dann Raum für Diskussionen, die hier keiner aus dem Weg geht.

      Jetzt allen Reviews zu unterstellen sie haben kein „Das Weg ist das Ziel!“ ist schon grotesk. Den der Weg ist die Vorstellung, dass besprechen einer Neuigkeit oder Altem. Dem kann ich hier gut folgen. Einzig und da bin ich dann bei dir, die jüngst veröffentlichen Diskussions-Artikel, die dann immer etwas hin und her schwingen und meist viele Punkte offen lassen. Aber dazu gibt es die Kommentarfunktion und die wird hier gut genutzt.

      Dies war nicht zurückgegrummelt, es ist mir ein Bedürfnis gewesen dies zu unterscheiden… 😉

    • Die Pro/Contra Tabellen sollen ja aber genau das sein: Eine kurze Zusammenfassung der positiven und negativen Aspekte. Auch muss ich sagen, dass in der Kategorie „negativ“ doch so gut wie nie „nichts“ steht. Es ist natürlich schade, wenn Reviews mal recht kurz ausfallen aber dein Satz zwischen Abwasch und Abendessen trifft es schon recht gut: Dadurch dass wir Autoren nicht angestellt bei Zusammengebaut sind, sondern all das in unserer Freizeit tun, müssen wir es mit unseren persönlichen Verpflichtungen unter einen Hut bringen. Familie, Kinder, Job, Freunde werden immer vor dem Hobby stehen und entsprechend kann es passieren, dass ein Review mal kürzer ausfällt. Und es ist natürlich auch in Ordnung, dass du das Review dafür kritisierst und als für dich nicht hilfreich einstufst. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, die ich mit meinen Reviews gemacht habe, aber es macht sehr viel Arbeit sie zu schreiben und zu fotografieren. Ich tue es sehr gerne und habe Freude daran aber wenn es Deadlines zum Review-Release gibt (bei Rezensionsexemplaren), dann ist es manchmal schon eine ziemliche Punktlandung, denn es stecken einige Stunden Arbeit drin.

      Das LEGO teuer ist, würde ich nie abstreiten. Ich sage nur, dass es nicht viel hilft zu wissen, ob ich ein Set „gut eingepreist“ finde. Am Ende muss ein Review zeigen, was bietet das Set und dann kann jeder Leser entscheiden ob ihm das Gebotene XXX € wert ist oder nicht. Ich bin mir auch unsicher, ob man wirklich alle Aspekte der Sets so leicht herausbekommt, sodass man sagen könnte „Set X hat in der Herstellung inkl. Entwicklung, Logistik etc. Betrag Y gekostet und dürfte daher nur für Betrag Z verkauft werden“. Vielleicht ist das möglich, es übersteigt aber dann definitiv auch, und das muss ich ehrlich zugeben, mein Interesse als LEGO Fan mich darüber detailliert zu informieren, um das in jedem Review vorzurechnen und dann zu sagen „Jup, könnte günstiger sein“.

    • Was dich aber nie davon abhält, deinen Senf unter jedem Review kundzutun. Im Übrigen ist es die Natur eines Reviews, das Dargebotene eben auch ein Stück weit zu „kommentieren“. Man kann alternativ auch einfach Bilder machen und direkt zum Fazit springen. Und mehr als ihre persönliche Meinung zu den jeweiligen Reviews abzugeben, können Jonas, Frauke und Co. dann halt auch nicht machen.

  2. Soll ich mich jetzt „schuldig“ fühlen? Nein tu ich eh nicht 😉
    Eigentlich stimme ich mit den obigen Ausführungen 100% überein. Trotzdem „verstehen“ (objektiv) tu ich das „System“ trotzdem nicht (ganz).
    Wenn und Falls das jetzt auf die „unterschiedliche“ Bewertung des Sets in „10 Varianten“ gemünzt war, dann ist das ein Beispiel dafür, dass es eben mehrere „subjektiv“ richtige Ansichten geben kann.
    Manchmal provozieren sehr gute bzw. sehr schlechte „Reviews“ eben konträre Reaktionen eben um darzulegen, dass es auch abweichende Meinungen gibt. Und hier auf eurer Seite habe ich wenigstens den Eindruck, dass meine Meinung immer noch wertschätzend aufgenommen wird…

    Eine technische Frage noch… wenn der Durchschitt eurer 5 Kategorien z.B. 7 Punkte ergibt, kann die „Gesamtnote“ dann abweichen? z.B. 6 Ergeben ?? Wie erkenne ich dann warum sie abweicht? – Als gelernter Statistiker bin ich sehr mathematikabhängig, wenn ich eine Rechnung nicht verstehe werde ich unrund…

    • Schuldig soll sich niemand fühlen 😉 Die Frage danach wie die Zahlen zustande kommen und warum es eine 7 und keine 5 ist kam immer wieder auf, weshalb ich dachte, dass ein paar Gedanken zum Thema aus Autorensicht vielleicht helfen den Prozess besser nachvollziehen zu können. Am Ende ist die Antwort eben: Es ist in den meisten Fällen subjektiv. Objektive Kritikpunkte, wie z.B. „Set fällt auseinander, wenn man die Spielfunktion nutzt“ oder „Aspekt x/y ist nicht korrekt zum Film/Vorbild“ (bei Lizenzsets) treten natürlich hier und da auf. Und bei uns sind definitiv alle Meinungen willkommen, so sie denn ordentlich formuliert sind. Wie bereits gesagt, es ruiniert unseren Tag nicht, wenn jemand ein Set mag, dass uns nicht gefällt und wir hoffen, dass das auch umgekehrt so ist. Das Bewertungssystem mit den Zahlen soll lediglich einen schnellen Überblick geben, nach dem Motto „gefällt dem Autor“ oder „gefällt dem Autor nicht“. Auch da muss ich natürlich ehrlich zugeben, dass positive Gedanken auf dieser Baustelle überwiegen, da die meisten von uns Sets vorstellen, zu Themen die uns interessieren. Natürlich wird Marvel Fan Max den Marvel Sets mehr Positives abgewinnen können, als ich z.B.

      Zu deiner Frage kann ich leider nur für mich sprechen, aber ich bilde den Durchschnitt aus den Unterkategorien um die Gesamtbewertung zu ermitteln. Es kann aber gelegentlich auch Sinn machen davon abzuweichen, wenn man eine Kategorie (Oftmals den Preis) so fürchterlich daneben findet, dass er eine größere Rolle einnimmt, die die anderen Kategorien nicht kompensieren können.

      • Thema Marvel-Sets vorstellen durch Max:

        Kann man dann nicht einfach am Ende mehrere Meinungen einfangen und diese in kurzen Sätzen als Fazit 1/2/3/4 oder so betiteln. Die Vorstellung eines neuen Sets ist dann doch auch eine Vorstellung und erst das Fazit gibt die persönliche Sichtweise wieder.
        Dann hat man einen Querschnitt aus den Autoren und die Kommentare spiegeln das Urteil der Käufer oder auch Verkäufer wieder… 😉

        • Tatsächlich gibt es solche Ideen im Hintergrund (ich arbeite derzeit an einem Classic Review zum Thema Star Wars und werde mir da auch die Meinung von Max einholen). Natürlich ist dann die Frage, ob z.B. ich Teil des Bewertungsquerschnitts für ein Marvel Set sein sollte. Ich habe noch nie einen Marvel Film gesehen und habe an den Sets entsprechend so wenig Interesse, dass ich mir die nächste Ironman Hall of Armor auch für 2.50€ nicht kaufen würde. Aber es könnte hilfreich sein zumindest die Autoren zu befragen, die im Thema einigermaßen stecken. Allerdings weiß ich nicht, wie gut wir das koordiniert bekommen… mal schauen 😀

          • Du hast von den wichtigsten 34 Marvel Filmen noch keinen gesehen? Jonas… Das geht doch nicht… 😂

          • Und schon kommt am Ende eine 5/10 heraus, weil die eine Hälfte der Autoren das Set gut findet, die andere hingegen schlecht. Wenn dann alle Sets eine 5/10 bekommen, weil die wenigsten gleichzeitig Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe, Marvel, City, Technic oder Friends Fans sind und daher immer ein Thema abwerten würden, wo sie das Set auch für 2,50€ nicht kaufen würden 😵‍💫

  3. Jonas, vielen Dank für Deine Überlegungen! Ich tue mich im Hobby generell schwer mit solchen Bewertungen, würde immer lieber eine Rezension mit einem Für und Wider abwägenden Fazit in Worten lesen, als eine Reihe von nach Kategorien geordneten Zahlen. In einem Text bekomme ich einen besseren Eindruck, was einem Autor oder einer Autorin fehlt bzw. was er oder sie ganz besonders großartig findet – sozusagen Gründe für Notenabzüge oder das Urteil „12 von 10“. Wenn ich eine Rezension lese, nehme ich mir gerne die Zeit, das ganz in Ruhe zu tun – bin wahrscheinlich ein Fossil bzw. im Beruf zeitlich oft ein wenig in Eile.

    • Ich denke, dass der Text auch das meiste hilfreiche bietet, da hier die Details gezeigt werden und Erklärungen kommen, die eine einfach „7/10“ nicht liefern kann. Aber natürlich ist es auch nett auf einen Blick zumindest das Wichtigste zusammengefasst zu finden. Da würde ich aber, wie im Artikel erwähnt, immer das Fazit oder zumindest die Pro/Contra Tabelle empfehlen, mehr als die Zahlenbewertung.

  4. Also ich hab den Artikel sehr gerne gelesen und hab mich gefragt, was mich bewegt auf Eure Seite zu kommen und ein Review zu lesen:

    1. Informationen über neue Sets
    2. Informationen über neue Sets
    und 3. Informationen über alte Sets
    4. Wo gibt es was am günstigsten und wannn kommen die Sets heraus?

    Jetzt vergleich ich das mit dem was „Zusammengebaut“ möchte:

    1. Informaitionen rund um LEGO-Sets und darüber hinaus
    2. möglichst eine große Reichweite / möglichst viel Spaß mit unserem Hobby verbreiten
    3. gerne eine Diskussion über verschiedene Themen außerhalb LEGOs und LEGO selbst

    Zum Bewertungssystem:

    Ich bin in der Lage auch mal ein Set am ersten Tag zu kaufen und es wäre mir dann egal, was es in 2 Monaten kostet, weil ich es eben haben möchte, aufgrund der Bilder und Berichte. Da spielt das Bewertungssystem für mich eine deutlich untergeordnete Rolle. Bewertungen sind eben nicht objektiv, wie du selbst schreibst eine subjektive Bewertung. Ein klassisches Review hat auch immer den Beigeschmack, dass es eben Klassik ist. Dein angesprochenes Set 6652 von 1993 hat eine andere Zeit. Keine Alternativen, nur LEGO. 1993 waren die Sets wahrscheinlich je nach subjektiver Meinung eine 10/10. Heute für mich eine 1/10, weil es bessere und deutlich interessantere Sets gibt. Originalverpackte Sets wiederrum für die Sammler und Reseller eine andere Bewertungsart. Wobei man hier eine neue Bewertung einbauen könnte: „Lohnt es sich das Set zweimal zu kaufen und es sich wegzulegen!“

    Entscheidend für mich ist, wie wird das Set präsentiert, was für Details werden erkannt und weitergereicht, welche Neuigkeiten sind enthalten und aus Sicht eurer Seite, wie wird es diskuttiert.
    Altbewerte Kritiken lese ich, aber es wird ignoriert, da es mir selbst eben leicht fällt die Kritiken einfach zu ignorieren und es zu kaufen. Es gibt halt auch ein paar Spezis, die sich das zur Aufgabe machen, Kritik zu üben. Bei einigen find ich das recht gut, da es fundiert ist, andere sind dann immer langweiliger und platter. Manchmal bei Lust und Laune beteiligt man sich daran.

    Fazit: Euren Bewertungsmaßstab mag ich so eigentlich. Mir ist wichtig, dass ich die Eckdaten habe und ein paar Bilder. Meine Meinung über ein Set kann ich mir selbst gaz gut bilden und muss sie mir nicht einfangen durch Andere. Sammelbewertungsmaßstäbe wären dann interessant.
    Schöner Artikel, Jonas, sollte zu schönen Diskussionen anregen… 😉

    • Ich hoffe, dass du alle Informationen zu den Sets, die du finden möchtest, hier nach wie vor findest 🙂

      Ein Aspekt auf den ich gerne eingehen möchte, ist dein Vorschlag für die Kategorie „lohnt es sich das wegzulegen“. Wenn es ums Reselling geht, dann wollen wir uns eigentlich nicht zu stark äußern, da wir keine „Anlageberatung“ betreiben wollen und da wir selbst keine Reseller sind. Ich muss regelmäßig die Zähne zusammenbeißen für Sets, die ich gerne haben möchte (80er und 90er Sets sind schon teuer auf eBay) aber ich bin froh, dass es diesen Zweitmarkt gibt, sodass ich, wenn auch teuer, auf die Sets zumindest Zugriff habe. Hinsichtlich der Anlageberatung wollen wir einfach auch nicht schuld sein, wenn da etwas schief geht. Ja LEGO Reselling kann Gewinnbringend sein. Allerdings muss auch hier gesagt werden, je mehr Leute sich Sets in den Keller legen, zum Verkaufen, desto weniger wird der Preis steigen. Das liegt einfach an Angebot und Nachfrage.

      Hinsichtlich des Bewertungsmaßstabes war es uns nur wichtig darzulegen, dass wir uns durchaus Gedanken gemacht haben und auch um die Schwächen des Systems wissen, es jedoch am Ende für das verständlichste System halten.

      • Mit dem resellen war nur ein Gedanke. Irgendwann im Alter (Rente) werde ich alles weitestgehend veräußern oder an die kommende Generationen weitergeben.

        Ich hab halt viele im Umkreis, die immer wieder darüber reden. Hab mich breitschlagen lassen einen weiteren großen AT-AT von LEGO zu kaufen… Bin im Winter allerdings so weit gewesen, dass ich ihn auch noch aufgebaut habe… 😂

        Bin wohl nicht der geborene Geschäftsmann… 😂

  5. Hallo Jonas, dir und deinen Mitstreitern herzlichen Dank für die schönen Reviews, die ich immer sehr gerne lese. Schon oft habe ich dann Sets nochmal unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet und mich für das eine oder andere entschieden oder eben auch nicht.
    Ich mag die auch humorvollen Texte von André , die tollen Fotos von Frauke und dir und die top recherchierten Texte von Simon ! (Danke auch an die nicht explizit genannten Autoren für eure tolle Arbeit)
    Auf die Punktebewertung könnte ich verzichten, da sie letztendlich immer subjektiv geprägt ist. Sie erinnert mich übrigens an die Schmerzskala bei Ärzten , die ist ja auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse angelegt worden und trotzdem finden viele darin ihr Befinden nicht richtig beurteilt .
    Ich freue mich jedenfalls auf noch viele weitere Reviews, mit oder ohne Punkteverteilung, Hauptsache mit Freude und Leidenschaft verfasst, wie bisher.

  6. Danke für diese Erläuterung der Benotung. Das ist in der Tat kein einfaches Thema, in vielen Fällen trefft ihr das meiner Meinung nach schon recht gut, auch wenn ich persönlich (also auch subjektiv) oft 1-2 Punkte niedriger unterwegs wäre. Das mag aber auch allgemein an der Wahrnehmung der absoluten Set-Schwemme liegen, dass man selbst dadurch abstumpft. Gerade 9er und 10er sind für mich Ausnahmenoten, die wirklich nur absolut herausragenden Sets zustehen sollten, die Skala ist ja mit 10 auch groß genug gewählt, dass ausreichend Raum dafür ist.. Dazu eben das bekannte Preisthema, was halt immer kritisch ist, sobald es ans (viele) Geld geht.

    Dazu schaue ich auch grundsätzlich auf Thema und Autor und passe dabei auch die Note für mich an. So weiß ich, dass im Bereich Technik und Speed Champions hier nun mal immer Bestnoten von 8-10 vergeben werden. Im Gegensatz von den anderen Reviews hier, passt das für mich leider oft gar nicht und macht auch die Differenzierung schwerer. So weiß ich, dass ein Technik Set, was hier eine 8 bekommt, wohl eher schlecht sein wird und selbst bei 10ern würde ich es nochmal kritisch anschauen.

  7. Zugegeben, ich habe den Artikel nur überflogen, und die bisherigen Kommentare gar nicht gelesen. Trotzdem möchte ich meinen Senf dazugeben 🙂

    Ich mag eure Reviews sehr, wirklich. Klasse Arbeit, mein Respekt und Lob sei euch gewiss. Die Benotung finde ich aber lächerlich und ignoriere sie meistens. Wegen: Die Noten gehen hier von 1-10. Ihr schreibt „Von 1 (mau) bis 10 (wow)“. In meiner Welt bedeutet dies, eine 5 ist knapp unter Durchschnitt, und eine 6 knapp drüber, also eine gute Bewertung. Realistisch werden hier aber SEHR selten Wertungen unter 6 vergeben, meist 7-10. Bedeutet, nahezu alle Sets hier sind in allen Bewertungsbereichen überdurchschnittlich gut. Das widerspricht etwas meiner Definition des Begriffs „Durchschnitt“.

    Nehmem wir beispielsweide die beiden F1-Flitzer aus dem heutigen (klasse!) Review von André. Der Red Bull kostet hier 230(!) Euro für 1639 (Technic!-)Teile. Das ist sicher kein Schnapper, da sind wir uns alle einig, oder? Trotzdem bewerter André das Preis/Leistungsverhältnis mit einer für seine Verhältnisse schon sehr niedrigen 7, einer überdurchschnittlich guten Note. Die Benotung ist immer eine persönliche Meinung, ist mir klar. Aber wie muss denn der Preis aussehen, damit eine 5 (knapp unter Lego-Durchschnitt) oder gar schlechter erreicht wird? 500 Euro + Erstgeborenes?

    Meiner Meinung nach solltet ihr entweder den kompletten von euch festgelegten Notenbereich auch ausnutzen und auch gerne mal eine 1-2 für komplett überteuerte und/oder schlechte Sets vergeben, oder es komplett sein lassen. Solange sich gefühlt 90% der Sets im Bereich 7-9 bewegen, kann ich es nicht ernst nehmen.

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