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Clone Wars: LEGO geht gerichtlich gegen LEPIN vor

Lego Group headquarters | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

In China kopiert der Hersteller LEPIN auf dreiste Art und Weise LEGO Sets nahezu 1:1. Nun hat China ein Einsehen – und LEGO geht gegen den Konzern gerichtlich vor.

In China kopiert der Hersteller LEPIN auf dreiste Art und Weise LEGO Sets nahezu 1:1. Nun hat China ein Einsehen – und LEGO geht gegen den Konzern gerichtlich vor.

Eine gute Nachricht: LEGO geht gerichtlich gegen LEPIN vor, die auf sehr dreiste Art und Weise reihenweise Sets vom dänischen Spielzeughersteller in China kopieren und verkaufen. Es handelt sich dabei um 1:1 Kopien aktueller und vergangener Sets.

China hat dem Verfahren stattgegeben – und mit einer ersten Entscheidung ist binnen Jahresfrist zu rechnen. Aktuell geht der Verkauf von LEPIN jedoch weiter.


Wir hier bei zusammengebaut.com begrüßen das Verfahren ausdrücklich, da LEGO nachhaltig Schaden zugefügt wurde – und hoffentlich zukünftig nicht mehr wird. Zudem finden wir es äußerst bedenklich, dass die LEPIN Kopien auch immer öfter als Importe bezogen werden, wie etwa zahlreichen LEGO Fan Gruppen bei Facebook immer wieder zu entnehmen ist.

An dieser Stelle geben wir die Nachricht aus dem LEGO Ambassador Network im Wortlaut weiter, die mich heute erreichte.

Prinzipiell ist das Vorgehen der LEGO Group gegen LEPIN sehr zu begrüßen – die Frage ist nur, ob sich so der Ideenklau und die plumpen Kopien zukünftig im chinesischen Markt unterbinden lassen. Zudem darf nicht vergessen werden, dass mittlerweile viele LEPIN Sets gar importiert werden.

Uns kommt keine Raubkopie ins Haus – und wir drücken LEGO beim Vorhaben, LEPIN in die Schranken zu weisen, ausdrücklich die Daumen. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob die Dänen erfolgreich sein werden und die juristischen Schritte fruchten. Wichtig ist, dass nun Schritte eingeleitet wurden – denn fast hatte es den Anschein, LEGO schaue machtlos zu. Aber auch in China gibt es Gerichte – und im Zuge der Globalisierung betrifft die Problematik längst nicht nur den asiatischen Markt.

 


 

Dear RLUG Ambassadors,


We would like to confirm that the LEGO Group have recently filed civil actions in China against the manufacturer and distributor of LEPIN/乐拼 branded construction toys. Our cases have been accepted by Chinese courts and are now pending for trials. We expect the 1st instance decision to be handed down in approximately one years’ time. Please note that LEPIN will not be legally barred from marketing and selling its products while the case is being heard by the courts.

We deeply appreciate and share the LEGO community’s concern and frustration about passing-off or imitation of LEGO® products. We are committed to do whatever necessary to protect the LEGO brand and products against undue exploitation, and to minimize the risk of consumers being misled via improper use of LEGO Group intellectual property assets.

We want to thank all of you for your loyalty and support. Please feel free to share this message.

On behalf of the LEGO Group,
LCE

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

7 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Das ist sieht ja wirklich sehr nach Lego aus :/ Das ist wirklich asozial, mehr ist dazu nicht zu sagen.

  2. Ich finde es durchaus gut. Die Kopien sind sehr nah am original. Wenn die Rechte nicht mehr geschützt sind hat Lego Pech gehabt. Und ganz ehrlich. Es sind Kunststoffteile die zu schw.. teuren Preisen verkauft werden. Evtl. sollte Lego daran arbeiten als Mrd. zu schäffeln. LEPINKÄUFE ist die Reaktion darauf. Danke China.

  3. Hat jemand die Adresse von lepin?

  4. Andres Lehmann

    5. Dezember 2016 um 18:18

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