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LEGO Creator 31378 Weltraumteleskop im Review

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop | © Simon Brandt

Die Sehnsucht nach den Sternen: Mit dem LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop ermöglicht LEGO nun die Beobachtung ferner Gestirne!

Mit der Space-Offensive 2024 hat LEGO zum ersten Mal Sets themenweltübergreifend einem einzelnen Thema untergeordnet. 2025 folgte dann die Formel 1, wenngleich in etwas geringerem Ausmaß. Für 2026 habe ich dementsprechend abermals ein Oberthema erwartet, stattdessen folgten einige Nachzügler der vorigen Themen. So erschien, nachdem die Space-Welle bereits ins Jahr 2025 geschwappt war, am 1. Januar 2026 das LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop mit Space-Branding!

Für mich stellt sich nun die Frage, ob es auch in Zukunft Weltraum-Sets nur noch mit dieser Space-Banderole geben wird, und analog F1-Sets mit aufgedrucktem F1-Kurs, oder einfach zu viele Sets für jeweils ein einziges Jahr designt worden waren… Ich denke, in einigen Monaten, zur Vorstellung der Januar-Neuheiten Anfang Dezember, werden wir es erfahren!

Zurück zum Weltraumteleskop: Das Set umfasst 278 Teile und kostet 34,99 Euro UVP. Günstig geht anders, aber durchaus kostensteigernd ist der enthaltene Leuchtstein! Dieser wird auch in allen drei Modellen erfolgreich eingesetzt. Als Alternativmodelle des Weltraumteleskops mit Planetenmodell haben wir hier ein UFO und ein Mikroskop.

Eckdaten

Setumfang

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Der im Hochformat gehaltene Karton zeigt das Amateurastronomen-Teleskop vor einem Fenster stehend, das den Blick auf einen sehr klaren Nachthimmel ermöglicht. Rechts verläuft die schräge Space-Banderole, die das Set als zu dem Oberthema gehörig ausweist. Außerdem weist eine kleine Grafik links ausdrücklich auf den Leuchtstein hin. Die Rückseite des Kartons zeigt indes alle drei Modelle etwa gleich groß, und stellt auch die Leuchtfunktionen nicht in den Schatten!

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: Setumfang

Das Set umfasst drei nummerierte Bauabschnitte für das Weltraumteleskop, während die Alternativmodelle wie immer alle Tüten gemeinsam benötigen. Ich finde es noch immer witzig, dass die für Kinder mit geringerer Bauerfahrung und Aufmerksamkeitsspanne gestalteten Einsteiger- und Amateurmodelle mit geringerer Teilezahl alle Teile gleichzeitig brauchen, während die Profimodelle in Bauabschnitte untergliedert sind! Früher war eben doch alles besser… (Damals gab es keine Nummerierung bei Creator 3-in-1.)

Zusätzlich haben wir drei einzelne Bauanleitungen für die Modelle, nebst einem großen Warnzettel zur ordnungsgemäßen Handhabung des Leuchtsteins. Eine delikate Angelegenheit, wie sich kluge Kinder wohl gedacht zu haben scheinen. Happs!

Aufbau

Ich habe mich nun entschieden, euch die Modelle nach aufsteigendem Schwierigkeitsgrad vorzustellen, beginnend mit dem UFO. Danach folgt das Mikroskop, und zu guter Letzt das Teleskop!

UFO

Dafür, dass UFOs unidentifizierte Flugobjekte sein sollen, gibt es bei LEGO erstaunlich genaue Repliken ihrer selbst! In der Mitte sitzt der Leuchtstein (54930c02), der hier den Traktorstrahl aktiviert. Und wenn das UFO tief genug über einen Bauernhof schwebt, fliegt hier gleich die Kuh vorbei…

Mit Rundplatten bauen wir nun die Scheibe auf den Motorraum, in deren Mitte ein Alien sitzt. Und auch wenn man die kreative Teilenutzung hier erst zu schätzen lernt, wenn man das Planetenmodell gebaut hat, möchte ich doch bereits jetzt spoilern, dass die Kugel (32474) dort als Uranus eingesetzt wird!

Nun erhält das Fluggerät noch die Cockpit-Scheibe (86500), Antennen, und einen Hebel, über den der Leuchtstein unter dem Alien aktiviert werden kann.

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: UFO und verbleibende Teile

Und wie man deutlichst sieht, bleiben eine Menge Teile übrig! Und doch möchte ich behaupten, dass es Kinder gibt, die selbst mit dieser Anzahl verbauter Teile überfordert sind… (Ich nicht, bevor jemand das denkt!)

Beim Blick von hinten und unten sehen wir den Leuchtmechanismus nochmal deutlicher. Auf den Produktbildern zieht das UFO übrigens einen roten 2 x 2-Stein (3003) an – in der Anleitung ist davon aber keine Rede und das Element bleibt übrig. Da haben die Modelldesigner ihre witzige Idee offenbar nicht an die Anleitungsdesigner weitergegeben…

Mikroskop

Model Nummer zwei ist ein Mikroskop, für das wir zunächst den Objekttisch bauen. In diesem ist der Leuchtstein integriert, der dann den Objektträger von unten beleuchten kann.

Auf dem Tisch werden dann zwei gebogene Zahnstangen (78442) befestigt, die später den Tubus halten. Die Stangen daneben sind vermutlich mehr zur Show da, als dass sie wirklich Gewicht halten – ich fürchte, sie brächen dann.

Der Tubus ist komplett hohl gebaut, dank verschiedener Macaroni-Steine und Rundplatten sowie Hohlzylinder. Am unteren Ende befindet sich sogar ein Mechanismus mit Splat Gears (35442), um die Vergrößerungslinsen des Objektivs austauschen zu können!

Nun bauen wir den Tubus an und befestigen ihn an der Aufhängung. Damit ist das eigentliche Mikroskop vollendet.

Etwas fehlt aber noch: zu mikroskopierende Objekte! Und so sind im Set drei bedruckte Fensterscheiben (60601pb053/60601pb054/60601pb055) enthalten, die wir in Objektträger einbauen und dann durchleuchten können! Natürlich sind die Motive etwas abenteuerlich – eben für das Teleskop designt – ich finde es aber grandios, dass sie trotzdem hier Verwendung gefunden haben!

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: Mikroskop und verbleibende Teile

Und auch hier bleibt ein substantieller Haufen Teile übrig, jedoch schon spürbar weniger als beim UFO.

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: Mikroskop

Die drei Objektträger lassen sich einfach von vorn an das Mikroskop stecken, um dann mikroskopiert zu werden.

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Und wie man sieht, ist die Form eines klassischen Lichtmikroskops, wie man es aus dem Biologieunterricht kennen dürfte, hervorragend getroffen worden! Dies liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Teleskop und Mikroskop technisch sehr ähnlich konstruiert sind, sodass das Alternativmodell „auf der Hand lag“. Nicht, dass ich auf die Idee gekommen wäre, aber das ist ja auch nicht mein Job…

Und all die Zeit habe ich euch im Unklaren gelassen; Zeit, das Rätsel aufzulösen: Ja, das Mikroskop funktioniert! Zwar nicht vergrößernd, aber man kann tatsächlich durch das Okular schauen und die beleuchteten Objekte sehen! Nur fotografieren ließ sich das leider nicht… Trotzdem: Geniale Spielfunktion!

Weltraumteleskop mit Planetenmodell

Kommen wir nun endlich zum Hauptmodell: Da bauen wir zuerst das Planetenmodell, das auf einem massiven Ständer steht, der einige für die Alternativmodelle benötigten Teile verbirgt. Darunter auch den roten 2 x 2-Stein, der in keinem der Modelle tatsächlich genutzt wird und hier und im Mikroskop nur als Füllmaterial dient…

Dafür gefällt mir der Standfuß optisch hervorragend, ist er doch farblich wie ein Vertikalschnitt der Erdatmosphäre gestaltet! Ganz oben, im Weltraum, sitzt ein kleiner Satellit mit Solarpaneelen (99563). Zusätzlich dienen die Splat Gears hier der Drehung des folgenden Planetenmodells!

Ganz als erstes wird die Sonne auf das Modell gesteckt, die aus zwei Technic-Halbschalen (4412/7343) besteht. Das untere Segment ist dabei neu in Gelb, während das obere bereits im 21358 Spielzeugautomaten mit Minifiguren enthalten war.

Nun folgen nach und nach die Planeten, die kreativ mit unterschiedlich großen und farblich gut passenden kugelartigen Steinen gebaut und an Stangen befestigt werden. Leider habe ich hier mehrere Kritikpunkte: Die Venus (6908) müsste quasi so groß sein wie die Erde (3626pb4087, exklusiv bedruckt), und definitiv substantiell größer als der Mars (32474). Erdmond und Merkur (beide 22484) sind zwar korrekt skaliert, jedoch frage ich mich, was den Erdmond von den (größeren) Monden anderer Planeten so abhebt, dass nur er enthalten ist.

Der Saturn (32474) müsste fast so groß sein wie der Jupiter (20953), wobei ich wegen des Ringsystems (35485) mal beide Augen zudrücken möchte. Beim Uranus (32474/35485) stört mich dagegen die völlig falsche Achse, in der das Ringsystem angebracht wurde – es müsste fast senkrecht stehen. Außerdem: Auch Jupiter und Neptun (32474) verfügen über Ringe, sodass entweder auch sie welche hätten erhalten sollen, oder Uranus keine und nur Saturn welche. Auch die Farben von Uranus und Neptun sind deutlich zu stark unterschiedlich (wie auf den farbvertieften Voyager-2-Fotos), während sie eigentlich sehr ähnlich sein müssten. Vielleicht wäre Medium Azure für Uranus besser gewesen?

Schließlich meine letzte Kritik: Pluto (22484). Warum nur glaubten die Designer, es wäre eine gute Idee, den ehemals als Planeten eingestuften Zwergplaneten mitzunehmen? Seit zwanzig Jahren schon hat Pluto seinen nicht gerechtfertigten Sonderstatus als Planet verloren. Auch wenn er der momentan größte bekannte Zwergplanet (noch vor Eris) im Kuipergürtel ist, halte ich seine Inklusion für genauso fragwürdig wie die des Erdmondes.

Nach der Astronomie-Lektion zurück zur Optik des Planetenmodells: Diese ist hervorragend gelungen! Ja, trotz aller Fehler erkennt man sofort, was es sein soll. Nur als Lehrmodell ist es kaum geeignet.

Nun bauen wir drei identische Segmente, die zusammengesteckt das Dreibein des Stativs ergeben. Die Farbwahl in Schwarz und Dark Azure gefällt mir hier sehr, sie passt gut zum Astronomie-Thema. (Schließlich sind die Seelen der Astronauten bekanntlich schwarz, lassen sie es doch mit sich machen, behaupten zu müssen, auf dem Mond gelandet zu sein. Auf dem Mond!!!)

Ein kleines Getriebe mit drei Zahnrädern (Z12: 32270 und Z20: 69779) ermöglicht die Drehung der Zahnstange, an der später das Teleskop befestigt wird. Dadurch kann der Vertikalwinkel (Elevation/Altitude) des Teleskops eingestellt werden, während das ganze Konstrukt frei auf dem Stativ drehbar gelagert ist, und dadurch der Horizontalwinkel (Azimut) nach Belieben einstellbar ist.

Natürlich muss auch beim Weltraumteleskop der Leuchtstein Verwendung finden, hier im Tubus des Teleskops. Dadurch leuchtet er durch das Objektiv hindurch nach außen.

Zum Auslösen drückt man hinten aufs Okular. Tut mir einen Gefallen, und probiert das nicht bei einem echten Teleskop aus! Kann teuer werden… (Gut, wenn es euer eigenes Teleskop ist, so what, aber sonst?!)

Nun montieren wir das Teleskop auf die Zahnstange, und fertig ist es!

Was jetzt noch fehlt: Realismus. Wie auch beim Mikroskop, nutzen wir hier drei verschiedene Motive zum Durchleuchten. Statt Transmissionsmikroskopie haben wir hier aber Transmissionsteleskopie. Soll heißen: Der Leuchtstein projiziert die celestischen Motive ins Firmament! Heißt das, die Himmelskörper existieren gar nicht und wir werden von den Astronomen belogen und betrogen?! Die haben gar keinen neuen Stern/Planeten/Mond/Wasauchimmer entdeckt, sondern einfach ein neues Bild in den Strahlengang eingebracht? Oder ist das eine dezente Anspielung auf den Radikalen Konstruktivismus? Wir bilden uns ohnehin alles ein, da schadet es nicht, die Himmelskörper einfach irgendwo zu verorten.

Anders gesagt: Geniale Spielfunktion! Abermals bar jedes Lehrwertes, aber zum Spielen super geeignet, zumal die Projektion (dank der kuppelförmigen Erbsenverwandten, ich meine, Linse) wirklich schön groß und klar ist. Leider abermals nicht zum Fotografieren geeignet…

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: Teleskop und Planetenmodell

Damit ist der Aufbau zum dritten Mal und nun endgültig beendet!

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Das Planetensystem ist wirklich schön umgesetzt, gerade die Farben des Standfußes haben es mir angetan. Aber auch die verschiedenen Farben der Planeten sind gut umgesetzt, wenngleich nicht vollständig akkurat. Die Größenverhältnisse wurmen mich dagegen, vielleicht mehr, als sie sollten.

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Vom Weltraumteleskop kann ich Selbiges nicht behaupten, dieses ist optisch einwandfrei! Außerdem ist es ein gutes Stück größer als erwartet und eine schöne Tischdeko für jeden Astronomiefan mit LEGO-Affinität.

Auch die Farbwahl ist gelungen, wobei mich der Mechanismus zum Verstellen des Höhenwinkels besonders begeistert! Und natürlich das Projektionsfeature!

Ersatzteile

LEGO Creator 3-in-1 31378 Weltraumteleskop: Ersatzteile

Auch wenn nicht allzu viele Teile übrigbleiben, sind doch der weiße Stern (11609) und die Kuppel (6908) in Light Nougat bei mir gern gesehen!

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit: 31378 Weltraumteleskop

Insgesamt gefällt mir das Set in allen drei Facetten hervorragend: Das Hauptmodell, das Weltraumteleskop mit Planetenmodell, ist optisch fantastisch umgesetzt, aber auch das Mikroskop gefällt mir sehr. Das UFO leidet ein wenig unter der geringen Anzahl verbauter Elemente, ist aber trotzdem sofort zu erkennen. Am meisten gefällt mir aber, dass die Designer es geschafft haben, den Leuchtstein in allen drei Modellen erfolgreich einzusetzen, und dies noch dazu auf komplett unterschiedliche Weisen! Von einem Traktorstrahl zu einer Mikroskop-Lichtquelle hin zum Projektor zu kommen, ist schon sehr beeindruckend, finde ich.

Leider wird meine Freude an dem Modell dadurch etwas getrübt, dass das Planetensystem ein paar Kompromisse zu viel eingeht, und dadurch nicht als Anschauungsobjekt zum Astronomieunterricht geeignet ist. Beim Teleskop sehe ich das weniger kritisch; so ist zwar der Strahlengang umgekehrt und das Modell stattdessen als Taschenlampe zu gebrauchen, eine tatsächliche Funktion als Teleskop wäre aber kaum möglich, und der Leuchtstein dann überflüssig.

Ebenso ist die UVP von 35 Euro sehr hart am oberen Ende dessen, was ich für vertretbar erachte. Ich bin gern bereit, dem Leuchtstein 5 Euro am Budget einzuräumen, aber selbst dann sollten bei 278 Teilen nur 30 Euro herauskommen. Dass das Weltraumteleskop teilexklusiv ist und nur bei ausgewählten Händlern verfügbar ist, macht es nicht besser, sind Rabatte so doch schwieriger. Dennoch: Solltet ihr über ein vernünftiges Angebot stolpern oder ein hübsches GWP bekommen können, kann ich Weltraum-Fans (und Biologen) dieses Set nur empfehlen!

Bewertung

Positiv Negativ
  • Optisch perfektes Weltraumteleskop und Planetensystem
  • Gelungenes Mikroskop
  • Passables UFO
  • Leuchtstein mit drei Funktionen
  • Fehlender Lehrwert des Hauptmodells
  • Recht hohe UVP

Benotung 🎵

Gesamtnote: 9
  • Umfang & Bauspaß: 9
  • Optik & Farben: 9
  • Minifiguren: –
  • Bespielbarkeit: 10
  • Preis/Leistung: 7

Von 1 (mau) bis 10 (wow)

Eure Meinung!

Was sagt ihr zu dem Weltraumteleskop? Stört euch das Planetenmodell ebenfalls oder seht ihr kein Problem darin, wenn Spielzeug nicht ganz realistisch ist? Und was sagt ihr zu den beiden Alternativmodellen? Schreibt eure Meinung zum Set gern in die Kommentare!

Simon Brandt

Seit frühester Kindheit begeisterter LEGO-Fan und sammelt vor allem City und Creator.

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ich hab das Ding und sehe es nicht ganz so streng wie du (obwohl ich auch nen Astronomiefaible habe), mir gefällt es sehr. Das mit dem Mond kann ich am besten nachvollziehen, das ist eben einfach „unser“ Mond. Ich bin im Urlaub an zwei Planetenwegen vorbeigekommen, da war auch nur DER Mond dargestellt, die anderen halt erwähnt. Auch wenn es größere Monde im Sonnensystem gibt, er hat halt doch eine größere Bedeutung für uns Menschen. Bei Pluto, da ist mir die Herabstufung zwar recht egal, aber ich kann es aus Nostalgiegründen übergehen. Und beim ganzen Rest ist es für mich halt einfach ein nettes Extra in einem Spielset. Alleine schon auf Grund des winzigen Maßstabs muss man da halt Abstriche machen. Das wäre was ganz anderes, wenn wir mal ein komplettes System wie Sonne-Erde-Mond bekommen.

  2. Ein bisschen mehr „My God, it’s full of stars!“ wäre halt super gewesen. Mir fehlt einfach eine gewisse Verspieltheit und fünf Millionen weiße Maccaroni und Halbschalen brauch ich auch nicht. Man hätte dem Set z.B. gut und gerne noch schwarze 16 x 16 Platten und eine große Tüte weißer, hellgelber und hellblauer Sterne beigeben können, um Sternbilder nachzubauen und natürlich könnte das Planetensystem auch deutlich größer sein. Genauso könnten für das Mikroskop einige verschiedenfarbige 1 x 1 Fliesen mit den diversen Bakterien- und Amöbendrucken dabei sein, die es schon gab. Ich vermisse einfach den Pfiff bei dem Set wo man sagen würde „Das ist cool (oder verrückt)!“. Schon eine andere Farbgestaltung abseits vom Standard Schwarzweiß echter Teleskope und Mikroskope wäre schon spannender gewesen, wenn man bei LEGO schon nicht mit echten Metallic-Teilen rechnen kann.

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