Der LEGO Star Wars UCS 75419 Todesstern ist nun auch bei Amazon und weiteren Exklusiv-Händlern erhältlich: Fällt endlich der Preis?
Das ging schnell – womöglich schneller als erwartet, aber es war im Bereich des Möglichen: Nach gerade einmal drei Monaten endet die LEGO-Exklusivität des Sets LEGO Star Wars UCS 75419 Todesstern.
Das mit 999,99 Euro UVP teuerste LEGO Set aller Zeiten war zunächst ab Anfang Oktober letzten Jahres einzig über den hauseigenen Shop von LEGO und die LEGO Stores erhältlich. Nun also endet die Exklusvität.
Einen Haken gibt es jedoch: Fortan ist das Set somit bei „Exklusivpartnern“ erhältlich, aber nicht im weiteren Fachhandel. Gesichtet haben wir den 75419 Todesstern bei Amazon 🛒, wo er aktuell aber noch zur „unverbindlichen Preisempfehlung“ von 999,99 Euro (das sind unfassbare 2.000 DM) gelistet ist.
Inhaltsverzeichnis
Es kommt Bewegung rein
Auch bei Alza und Proshop ist die „Scheibe“ bereits gelistet. Wir behalten fortan die Rabatt-Lage natürlich im Blick. Denn bei aller Kritik, etwa hinsichtlich der unschönen Rückseite und nicht komplett bedruckten Minifiguren, war der Hauptkritikpunkt stets der Preis: Hier sind fortan Rabatte möglich und denkbar. Eines guten Tages könnten gar die 800 Euro unterboten werden. Bis es soweit ist, wird aber noch so manch X-Wing den Anflug auf den Death Star wagen.
Und: Den exklusiven 40771 TIE Fighter mit Imperialem Hangargestell, den es zum Verkaufsstart und dann überraschend zum Jahresende noch einmal als Gratis-Beigabe bei Kauf des neuen LEGO Todessterns dazu gab, müsste bei Interesse extra bei eBay und Co. bestellt werden – zu teils völlig unverhältnismäßigen Preisen. Oder aber, es wird ein vergleichbares Modell gebaut: So spektakulär war das GWP nun wahrlich nicht. Hätte aber dennoch als Bestandteil dabei sein müssen, da der Hangar selbstredend „an Bord“ ist. Dort könnte natürlich auch ein Mide-Scale Falke parken…
75419 Todesstern
- Thema: LEGO Star Wars
- 9.023 Teile
- 999,99 Euro UVP
- 38 Minifiguren
- Release am 01. Oktober 2025
- Zur Bauanleitung 🗺
- Im LEGO Online Shop 🛒
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Eure Meinung!
Mit etwas Abstand seit der Markteinführung: Was denkt ihr über den LEGO Star Wars UCS 75419 Todesstern? Wird ein Kauf bei fallender UVP eine Option für euch? Oder spart ihr lieber auf eine Kugel, statt einer Scheibe? Äußert euch gerne in den galaktischen Kommentaren!



10. Januar 2026 um 22:02
Jo, dann also doch vielleicht eine Scheibe billiger… – zum Glück sagt mir Nicht-Minifig-Scale nicht so zu 🙂 . Dass die Todesscheibe auf einen akzeptablen Preis pro Teil (oder -Kilo) fällt, dürfte wohl noch dauern. Aber ich sollte dann doch mal langsam die Bauanleitung durchsehen 🙂
10. Januar 2026 um 22:13
Ich denke nicht, dass sich die Ereignisse hinsichtlich einer „positiven Preisentwicklung“ in den nächsten Wochen überschlagen werden. Aber Stichwort Prime Day, Black Friday und Co. – da könnte etwa bei Amazon Bewegung reinkommen. 😉
10. Januar 2026 um 23:20
Den Punkt kann ich nicht nachvollziehen. Der Preis pro Stein bzw Gramm beim Todesstern gehört doch tatsächlich zu den positiven Punkten des Sets. 75290, 75192, 75313 sind beispielsweise alle deutlich teurer (gewesen). Sind halt nur sehr viele Teile und Figuren, entsprechend ist der Gesamtpreis auch höher. Aber tatsächlich eher am günstigsten Rand der Vergleichsgruppe.
10. Januar 2026 um 22:25
Mich würden die Verkaufszahlen von dem Ding interessieren, für mich das mit Abstand schlechteste Lego Set ever.
10. Januar 2026 um 22:32
Die wird LEGO nicht rausgeben. Aber Star Wars ist regelmäßig als Thema in den Top 5.
Und da gehe ich nicht mit: Mir gefällt das Set durchaus. Ich würde es mir aber nie kaufen. Der Preis macht eben auch die Musik, und der Nutzen. Ich wüsste gar nicht, wo ich die Scheibe hinstellen sollte. Immerhin wird nicht viel Grundfläche benötigt. 😉
11. Januar 2026 um 9:39
Einfach vier Standfüße anbauen und man hat nen schicken Beistelltisch 😄
11. Januar 2026 um 18:19
Zu instabil! 😱 Du willst doch nicht deinen frisch aufgebrühten Kaffee oder Tee vom Teppich aufgesogen haben!
11. Januar 2026 um 9:41
Bei der Einschätzung des Sets gehe ich mit, da gab es weitaus schlechteres. Die Idee des Setzkastens funktioniert schon. Klar, es gibt auch Dinge, die mir nicht gefallen, aber das Hauptproblem ist nicht das Modell an sich, sondern der Preis dafür nach was es aussieht. Auch wenn er groß ist, es kommt mir einfach nicht wie ein 1000er Set vor.
11. Januar 2026 um 13:02
Diese Fundamentalkritik an diesem Set verstehe ich absolut nicht. Bin kein großer Star Wars Sammler, aber gegen die typische Version „langweilige graue Kugel“ ist es ein riesiger Fortschritt…
10. Januar 2026 um 23:24
Ich finde ja nach wie vor, dass es eine gute Lösung bzw. ein guter Kompromiss ist. Der Todesstern ist halt auch eine undankbare Vorlage, um ihn als Legoset umzusetzen. Man stelle sich vor, es wäre eine Halbkugel in der Größenordnung geworden. Dann hätten wir vermutlich um einen 50 % höheren Preis und das Gejammer wäre noch mehr. Es sind wirklich schöne, ikonische Szenen. Die Aufteilung passt gut. Die Minifiguren sind in Hinblick auf den Detailgrad allerdings ein wenig enttäuschend. Da ich nicht der allergrößte SW Fan bin, ist mir das Set jedoch zu teuer und es wird nicht bei mir einziehen. Ich habe auch gerade einmal zwei SW Sets daheim. Die Cantina und das Ewok Village.
10. Januar 2026 um 23:39
Das Ewok Village ist fantastisch, leider habe ich es nie besessen. Es stammt aus der Schmiede von Marcos Bessa, der leider nicht mehr für LEGO arbeitet.
12. Januar 2026 um 9:30
Ja, es ist tatsächlich ein Traum und für mich persönlich wohl das schönste/beste Legoset von SW.
11. Januar 2026 um 7:33
Auf Ali Express gibt’s den Fake Todesstern um 250€, das gleiche Set nur mit Fake Lego und nein ich bin kein Befürworter dieser Produkte, allerdings zeigt es doch klar wie viel Lego da drauf schlägt, die machen ja auch noch Gewinn. Rechnet man Lizenz, wäre ein fairer Preis bei 400 bis 600€. Da verzichte ich! 1000€ bei der Qualität ist nicht akzeptabel egal wie viele Steine! Sticker, schwache Figuren und dann 1000€?
11. Januar 2026 um 9:18
Designer wollen auch bezahlt werden, Stichwort Entwicklungskosten. Und dann wäre da eben noch Marktwirtschaft: LEGO setzt den Preis an, der den Umsatz maximiert. Das macht jede Firma so. Stichwort Smartphones und Co.
11. Januar 2026 um 11:08
Einfach ne Frechheit, und mutig, so n Schrott raus zu bringen
11. Januar 2026 um 20:28
@Andres:
Hier gab es doch vor einigen Wochen mal einen Artikel zum Thema Produktion (Technik), der, wenn ich das richtig verstanden habe, der erste einer Reihe über den kompletten Prozess von Ideenfindung bis zum auslieferungsfertigen Set sein sollte.
Ist schon klar, wann es da weitergeht?
Damit könnten sich diese müßigen Preisdiskussionen evtl. mal erledigen, da Kalkulation (aka. Preisfindung) ja ein Teil des Prozesses ist.
In einem kürzlich erschienenen Artikel bei den Kollegen von Stonewars wird in einem Absatz beleuchtet, wohin eine aus der Hüfte geschossene und auf die Packungsgröße bezogene Preispolitik LEGO dereinst (fast) geführt hat.
11. Januar 2026 um 13:56
Und auf den Ali-Preis gibt’s ja dann auch hin und wieder Aktionen, Rabatte und Cashback obendrein. Also kann man mit Geduld auch sicher auf 200 kommen. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Alle Preise von den alternativen Herstellern, sowie auch von den Fake-Herstellern, zeigen immer wieder, wie viel Spanne da wirklich dahinter liegt. Und nicht umsonst verteidigt Lego seine Marktpräsenz bei uns mit einer Anwaltsarmee!
Wie ich schon öfters gesagt habe: Das Produkt selbst ist ein Haufen Industrie-Plastik, nicht mehr und nicht weniger. Zusammen mit Entwicklung, Marketing, Vertrieb und Lizenz kann sowas wie der Todesstern niemals 1000€ kosten. Nehmt mal zum Vergleich Fernseher, Notebooks oder was auch immer aus der Elektronikbranche her, was da an High-Tech drinnen steckt und das selbe oder weniger kostet und die bei weitem höhere Entwicklungs- und Produktionskosten haben, als Teile aus ABS-Spritzgußmaschinen.
12. Januar 2026 um 9:37
Für mich persönlich äußerst unsachliche Kritik. Und der Vergleich mit dem unlizensierten Ali-Müll hinkt an allen Ecken und Enden. Zudem hier absolut keine Kosten für Entwicklung usw. anfallen. Außerdem wird der Preis nun über kurz oder lang auf 750 bis 800 € fallen und dieser ist dann auch völlig angemessen. Zuletzt noch, keine Ahnung welche „Hightech-Geräte“ du kaufst, aber mein Book und vorallem mein Fernseher haben ein vielfaches davon gekostet.
12. Januar 2026 um 18:33
Für 16 Kilogramm Plastik sind also 750-800 Euro angemessen. Ich weiß, Produktionskosten, Marketing, Entwicklung etc. Aber du merkst aber hoffentlich selbst, wie abgehoben das dennoch ist…
11. Januar 2026 um 9:16
Ich möchte nicht Kleinigkeiten erscheinen, aber bald 25 Jahre nach Einführung des Euro noch mit der Umrechnung in D-Mark zu argumentieren, finde ich irgendwie albern. Das ist ein Vierteljahrhundert später durch Inflation etc. überhaupt nicht mehr vergleichbar.
Wenn man die Inflation und den ursprünglichen Wechselkurs berücksichtigt, entsprächen 1.000 € von heute einer Kaufkraft von etwa 1.270 DM zum Zeitpunkt der Euro-Einführung.
1000€ sind furchtbar teuer – das ist jedem klar. Das wird durch diesen Vergleich nicht deutlicher.
11. Januar 2026 um 9:20
Dss war oben ein Spaß. Im Sinne von: Hätte ich zu Weihnachten von meinem Eltern ein Set bekommen, das 2.000 DM kostet? Solche Preise für ein Set waren vor 40 Jahren undenkbar, „AFOL“-Sets gab es noch nicht. 😉
Günstiger war LEGO damals aber im Vergleich auch nicht, da oft weniger Steine verbaut wurden als heute.
Und es ist sehr gut, dass es den Euro gibt! Nur das Holstentor aus meiner Heimatstadt fehlt. 😉
11. Januar 2026 um 11:14
Ich finde den Todesstern – Scheibe hin oder her – schon gelungen. Die Kugelform überbleibt schlichtweg der Phantasie überlassen. Und als Kind hätte ich seinerzeit auch sehr gut damit gespielt. Allerdings hätte ich ihn leider nicht besessen 😉. Und heutzutage kann ich ihn leider bei mir platztechnisch nicht unterbringen.
11. Januar 2026 um 15:39
LEGO wollte ein 1000€ Set rausbringen und richtig Kasse machen … wie das Set ausschaut, war den Verantwortlichen anscheinend egal … das hat wohl nicht geklappt … EIN GLÜCK!!! … ich prophezeie einen Preis um die 700€ … auch damit macht LEGO bestimmt noch große Gewinne … glaube aber, dass es auch dann nicht viel gekauft wird … daher verschwindet es schnell vom Markt.
11. Januar 2026 um 15:50
Natürlich (!) möchte LEGO „richtig Kasse machen“. Wie alle (!) anderen Firmen auch.
11. Januar 2026 um 18:26
Von mir aus kann LEGO den Todesgullideckel auch im regulären Handel anbieten und irgendwann für die Hälfte des Preises raushauen. Es ist und wird auch nicht mehr mein Set 🤷🏻♂️ Gefällt mir weiterhin nicht, und auch aufgebaut im Store hat es mich nicht beeindrucken können. Mit den 1000,- Euro für ein einziges Set kann ich Besseres anfangen als LEGOs Konto zu beglücken. Heißt natürlich nicht, dass sich andere über kommende Rabatte freuen dürfen #gönnteucheinescheibe
17. Januar 2026 um 18:22
Mein größtes Problem ist ja, dass es immer noch kein 1000€ Set gibt… Den einen Cent hätten sie ja nun auch noch draufschlagen können. 😉