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Eine LEGO Zeitreise: Das Legio-Museum in Grootegast

Zu Besuch im Legio-Museum | © Jan Göbel

In der niederländischen Provinz in der Nähe von Groningen kann die Privatsammlung von Richard Topelen besichtigt werden: Das Legio-Museum – eine Zeitreise durch 80 Jahre LEGO.

In der niederländischen Provinz in der Nähe von Groningen kann die Privatsammlung von Richard Topelen besichtigt werden: Das Legio-Museum – eine Zeitreise durch 80 Jahre LEGO.

Nicht weit hinter der deutsch-niederländischen Grenze in der Nähe von Groningen liegt die Kleinstadt Grootegast. Zwischen 1963 und 1998 unterhielt die Firma LEGO in einer unscheinbaren Fabrikhalle eine kleine Produktionsstätte.

Nach einigen Jahren des Leerstands sind die beliebten Bausteine wieder eingezogen. Möglich gemacht haben das LEGO-Enthusiasten wie Richard Topelen. Auf knapp 900 Quadratmetern zeigt Richard seit einigen Jahren seine Privatsammlung – LEGO-Modelle aus allen Epochen der Firmengeschichte. Die ältesten Exponate stammen aus den 30er Jahren. Es handelt sich dabei um die berühmten Holzmodelle. Auch die Ente findet sich unter den Exponaten. Weiterhin dürfen natürlich die HO-Modelle nicht fehlen, ebenso die ersten Schachteln mit LEGO-Steinen aus den 60er Jahren.

Fabuland, Belleville, Pneumatic-Technic, 9V-Eisenbahnen und viele weitere Themen haben allesamt ihren Platz gefunden. Die ausgestellten MOCs haben fast alle einen Bezug zu den Niederlanden. Durch das Drücken von Knöpfen an den großen LEGO-Anlagen bewegen sich Figuren, Karussells und die Züge drehen munter ihre Runden. In einem kleinen Kino können Filme aus dem Hause LEGO geschaut werden und an mehreren Bautischen ist Kreativität gefragt. Toben können Kinder dann in dem großen Bällebad – eine kurze Auszeit von den bunten Steinen. Eine kleine Gastronomie und ein LEGO-Shop runden den Besuch ab.

Mittlerweile wird die Sammlung durch Spenden, Überlassungen und Schenkungen immer größer, so dass Paul und Richard die angrenzende Halle auch gekauft haben. Hier sollen die Exponate zum einen etwas großzügiger ausgestellt werden, aber auch AFOLs können hier ihre Bauwerke im Rahmen von wechselnden Dauerausstellungen präsentieren.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten findet man auf der offiziellen Legiomuseum Website. Wer einen Streifzug durch die Geschichte von LEGO, aber auch durch seine eigene Kindheit und Jugendzeit unternehmen möchte, und wem der Weg nach Billund ins LEGO House zu weit ist, der ist im Legio-Museum sehr gut aufgehoben.

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

Ein Kommentar Kommentar hinzufügen

  1. Ach ja schön ist es da. Insbesondere die ganz alten Exponate, die noch gar keine Noppen haben sind mehr als interessant. Da denkt keiner an Lego…

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