Mit dem LEGO City 60462 Kombinationsset mit Hubschrauber, Löschauto und U-Boot erschien im Januar 2025 das erste 144-in-1-Set: Review!
Nachdem bei LEGO City in den letzten drei Jahren ein fantastisches Set nach dem andern erschienen ist, die Verkäufe der Themenwelt also wohl nichts zu wünschen übrigließen, konnten die Designer mal etwas völlig Neues versuchen: ein 144-in-1-Set! Ja, ihr habt richtig gelesen: Das 60462 Kombinationsset mit Hubschrauber, Löschauto und U-Boot (Helicopter, Fire Truck & Submarine Remix) bietet sage und schreibe 144 Umbaumöglichkeiten. Nimm das, Creator 3-in-1!
Aber im Ernst, das Kombinationsset, das am 1. Januar 2025 für 59,99 Euro UVP erschienen ist, bietet 874 Teile, darunter drei Minifiguren. Der Gedanke hinter dem neuen Mix-&-Match-Konzept besteht darin, dass jedes der drei Fahrzeuge aus drei Segmenten besteht, die auf vielfältige Weise zu neuen Vehikeln kombiniert werden können. Die Idee ist zwar nicht direkt neu, bei anderen Spielzeugherstellern gab es sie schon lange, LEGO führte das Konzept 2025 aber erstmals in dieser Form ein.
Am 1. Januar 2026 folgte dann Set Nummer zwei zu Mix & Match: Das 60505 Kombinationsset mit Flugzeug, Wartungsfahrzeug und Luftkissenboot (Airplane, Service Truck & Hovercraft Remix) umfasst gar 990 Teile, kostet aber auch 69,99 Euro UVP. Mit beiden Sets zusammen ergibt sich, sollte man meinen, eine hübsche Anzahl Kombinationsmöglichkeiten. Wie irrwitzig sie aber tatsächlich ist, habe ich euch unten einmal ausgerechnet!
Zunächst aber schauen wir uns in Ruhe das erste der beiden Sets an, das 60462 Kombinationsset mit Hubschrauber, Löschauto und U-Boot!
Inhaltsverzeichnis
Eckdaten
- Thema: LEGO City
- 874 Teile
- 59,99 Euro UVP
- 3 Minifiguren
- Release am 1. Januar 2025
- Zur Bauanleitung 🗺
- Im LEGO Online Shop 🛒
Setumfang


Bedingt durch die sehr unterschiedlichen Fortbewegungsmoden der drei Fahrzeuge ist das Motiv auf dem Karton etwas ungewöhnlich. Eine Straße, die Tiefsee und der Himmel werden über einen Nebel ineinander überführt, was optisch aber durchaus gelungen ist. Die Rückseite des Kartons geht dann auf Mix & Match ein und zeigt ein paar Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem sehen wir, wie die Segmente miteinander verknüpft und voneinander getrennt werden können.
Jedes Fahrzeug erhält seine eigene Anleitung für je drei Bauabschnitte (einer pro Segment), sodass das Set auch mit Freunden aufgebaut werden könnte. Auf die Idee käme ich natürlich nie! Bauspaß abzugeben? Wo kämen wir da hin?
Während das Hubschraubercockpit (69953pb01) lose beiliegt, sind keinerlei Sticker enthalten! Und das ist kein Versehen in der Produktionsabteilung, sondern es sind tatsächlich alle dekorierten Elemente bedruckt! Dies ist bei einem 7+-Set sehr ungewöhnlich, sodass meine Vermutung dahin geht, dass durch den Mix-&-Match-Charakter damit gerechnet wird, dass die Teile viel häufiger berührt werden, was Sticker bekanntlich nicht mögen. Und ich sie nicht…
Aufbau
Zunächst bauen wir das Löschauto der Feuerwehr, dann das Forscher-U-Boot und schließlich den Polizeihubschrauber.
Feuerwehrlöschauto
Die Feuerwehrfrau (cty1873) trägt eine Uniform mit 2024 neu eingeführtem Torso (973pb5526c01) und altbekannter Hose (970c00pb0160). Ihr Helm (69971pb01) von 2021 gefällt mir auch jetzt noch hervorragend, nicht minder die Axt (39802pb01)!
Das vordere Drittel der Feuerwehr umfasst das zweirädrige Führerhaus. Im unteren Teil ist ein Warnstreifen in Neon Yellow eingebaut, während das Modell ansonsten hauptsächlich in Rot gehalten ist. Die Front ist überaus gelungen umgesetzt, mit dem Kühler aus Platten mit Schiene (32028). Außerdem: Türen (3821/3822)! Zu meiner Überraschung ist das bedruckte Dach (52031pb189) nicht neu, sondern bereits 2024 mit den damaligen Feuerwehrsets erschienen, was es darum aber nicht weniger passend macht!
Das mittlere Segment wird von einem SNOT-Körper gebildet, an dem ein Schlauch für die Wasserkanone (69767c01) auf dem Dach befestigt ist. Dadurch, dass die Segmente über je zwei Clips und einen Technic-Pin verbunden werden, sind sie allesamt sehr massiv gebaut, sodass keinerlei Einrichtung möglich ist. Dies erklärt auch die immens hohe Teilezahl des Sets (und des Nachfolgers von 2026), während wir ja eigentlich nur drei Fahrzeuge bauen…
Abgeschlossen wird die Feuerwehr durch einen blauen Wassertank, der in dieser Form neu bei City ist. Das Endergebnis, mit allen drei Segmenten zusammen, sieht wirklich stimmig aus, und es deutet nichts darauf hin, dass es sich um ein Kombinationsset handelt!
U-Boot
Das U-Boot wird von einem Mann (cty1885), nun ja, bemannt, der hier in voller Taucher-Montur kommt. Der Torso (973pb6032c01) ist sogar neu hier und, abgesehen von einer Zeitschriftenbeigabe, sogar bisher exklusiv in diesem Set. Trotzdem ist die Figur recht unspektakulär.
Die Front des U-Bootes ist mit diversen Scheinwerfern ausgestattet, wobei zweckentfremdete Harry-Potter-Zauberstäbe (36752) Antennen bilden. Tja, wenn der gute Mann einmal abgetaucht ist, hilft nur noch Magie, ihn wieder aufzufinden…
Unterhalb des Cockpits finden sich zwei Sauerstofftanks, während die typische, kuppelförmige Frontscheibe (50747) quasi kratzerfrei ankam!
Wenig überraschend, ist auch das Mittelteil des U-Bootes komplett massiv gebaut, bietet aber zwei Greifarme, die an der Seite befestigt werden. Außerdem verfügt das Segment über eine Öse (74698), um das Boot (oder was immer man kombinierend zusammenbastelt) aus dem Wasser heben zu können. Für Magie ist es dann doch zu schwer…
Das letzte Modul bildet schließlich die Antriebseinheit mit zwei Propellern (x577/41531) und einer Heckflosse (23930), die hier neu in Gelb vorliegt. Ebenfalls neu und bislang exklusiv sind die beiden 2 x 4-Kacheln (87079pb1509) mit einem neuen Dreizack-Logo, das wir in Zukunft wohl bei einer neuen Unterwasserwelt-Reihe wiederfinden dürften! (Allerdings hieße das, dass die nächste Welle an Forschungssets schon wieder Unterwasserforschung wäre, statt endlich mal neue Regionen zu erkunden. So bekämen wir wohl wieder keine neuen Tiere…)
Polizeihubschrauber
Die letzte Minifigur ist der Pilot (cty1886) des Polizeihubschraubers. Sein Torso (973pb5512c01) ist seit 2024 schon in mehreren Polizeisets erschienen, dadurch aber, dass Polizisten ja Uniform tragen, stört mich das wiederholte Auftreten hier nicht. Wirklich besonders ist die Figur aber nicht.
Beim Helikopter gefällt mir die Bauweise des dunkelgrauen Streifens an der Unterseite hervorragend, der die Form des Cockpits (69953pb01) fast perfekt nachzieht! Außerdem ist genug Platz für den Piloten, da das Segment etwas länger ist als beim U-Boot und der Feuerwehr.
Abermals sehr kompakt gebaut, bietet das mittlere Modul den ausladenden Rotor, bei dem mir die Maschinerie darunter sehr gut gefällt. Ebenso ist der Übergang von Dunkelblau zu Weiß gelungen, analog zu den „regulären“ Polizeisets seit 2024 Dreieckskacheln (35787) nutzend.
Als letztes Segment bauen wir das Heck des Hubschraubers, das überraschenderweise nicht mit einem Formteil umgesetzt wurde. Stattdessen bilden verschiedene Wedges die Form nach. Dem Mix-&-Match-Gedanken geschuldet, sind die hinteren Räder meinem Verständnis nach etwas zu weit hinten montiert, das fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Das Leitwerk hinten (6239pb116) ist dann wieder ein neu bedrucktes Element.
Ersatzteile
Trotz der recht hohen Teilezahl bleiben nicht allzu viele Elemente übrig, und auch diese sind nicht wirklich interessant.
Finales Modell


Zuletzt haben wir drei Vehikel, die ich allesamt als gelungen beschreiben würde! Besonders die Feuerwehr ist grandios, und das umso mehr, als da es ja eigentlich schon genug derartige Fahrzeuge gibt! Aber auch das U-Boot gefällt mir gut, während der Polizeihubschrauber etwas schlichter ist.
Nicht genug hervorheben kann ich aber den Umstand, dass man den Fahrzeugen den Mix-&-Match-Charakter nicht wirklich ansieht! Zwar ist gerade der Rumpf des U-Bootes etwas gerader als es sonst vielleicht der Fall gewesen wäre, die Nähte zwischen den einzelnen Segmenten sind aber komplett unsichtbar.
Einziges Manko: Der kompakten Bauweise geschuldet, verfügen die Vehikel über keinerlei Einrichtung, außer ein wenig Platz im jeweiligen Cockpit.
Kombinationsmöglichkeiten
Wie gesagt, besteht jedes der Fahrzeuge aus drei Modulen, die ihr hier nochmal genauer sehen könnt. Der Sinn des Sets besteht ja darin, die Module beliebig zu kombinieren, um neue Vehikel zu erschaffen, also musste ich das natürlich mal ausprobieren!
Beispiele
Ich habe euch hier nun zwölf Beispiele eingebunden. Die ersten drei nutzen je ein Segment von jedem Ausgangsmodell, die nächsten drei verzichten auf das Mittelteil, die folgenden drei nutzen jeweils alle drei Mittelsegmente, und die letzten drei kombinieren Front und Heck von je zwei verschiedenen Modellen.
Anzahl Kombinationsmöglichkeiten
(Kapitel für Interessierte)
Die Frage ist nun, wie viele Möglichkeiten es insgesamt gibt! Wenn mich meine Kombinatorikkenntnisse nicht ganz im Stich lassen, berechnet sich die Anzahl folgendermaßen: Es gibt drei Frontsegmente, an die je ein Mittel- oder Schlusssegment gehängt werden kann. Entsprechend kann an die drei Schlusssegmente je ein Mittel- oder Frontsegment gehängt werden. An die drei Mittelsegmente aber können je zwei Front-, Mittel- oder Schlusssegmente gehängt werden. Dadurch, dass die Mittelsegmente polarisiert sind, also über ein „männliches“ und ein „weibliches“ Ende verfügen, müssen wir sie nicht doppelt zählen, sie sind nicht drehbar.
Bezeichnen wir die Front nun als „F“, die Mitte als „M“ und den Schluss als „S“, und gehen davon aus, dass alle Segmente vollständig kompatibel sind (sich also nicht räumlich blockieren), so ergeben sich damit folgende Möglichkeiten:
| Anzahl Segmente |
Anordnung | Kombinationen |
|---|---|---|
| 2 | F–S | 3 ⋅ 3 = 9 |
| 3 | F–M–S | 3 ⋅ 3 ⋅ 3 = 27 |
| 4 | F–M–M–S | 3 ⋅ 3 ⋅ 2 ⋅ 3 = 54 |
| 5 | F–M–M–M–S | 3 ⋅ 3 ⋅ 2 ⋅ 1 ⋅ 3 = 54 |
Für die Mittelsegmente gilt, dass, sobald eins genutzt wurde, noch zwei zur Auswahl sind, und wenn zwei genutzt wurden, nur noch eins. Damit haben wir insgesamt 9 + 27 + 54 + 54 = 144 Möglichkeiten. Und jetzt wisst ihr, warum ich sie nicht alle ausprobiert (und vor allem fotografiert) habe…
Für das neue 60505 Kombinationsset mit Flugzeug, Wartungsfahrzeug und Luftkissenboot gilt natürlich zunächst die gleiche Tabelle. Für Kinder, die ihren Eltern aber beide Sets aus dem Kreuz leiern konnten, wird der Spielspaß noch besser, haben sie nun doch je sechs Module, die sie kombinieren können:
| Anzahl Segmente |
Anordnung | Kombinationen |
|---|---|---|
| 2 | F–S | 6 ⋅ 6 = 36 |
| 3 | F–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 6 = 216 |
| 4 | F–M–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 5 ⋅ 6 = 1.080 |
| 5 | F–M–M–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 5 ⋅ 4 ⋅ 6 = 4.320 |
| 6 | F–M–M–M–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 5 ⋅ 4 ⋅ 3 ⋅ 6 = 12.960 |
| 7 | F–M–M–M–M–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 5 ⋅ 4 ⋅ 3 ⋅ 2 ⋅ 6 = 25.920 |
| 8 | F–M–M–M–M–M–M–S | 6 ⋅ 6 ⋅ 5 ⋅ 4 ⋅ 3 ⋅ 2 ⋅ 1 ⋅ 6 = 25.920 |
Zusammen sind das also 36 + 216 + 1.080 + 4.320 + 12.960 + 25.920 + 25.920 = 70.452 Kombinationen! Wenn das Kind für jede Kombination nur eine einzige Minute braucht, ist es mit einem Set 2,4 Stunden beschäftigt, mit beiden zusammen dagegen sage und schreibe 1.174 Stunden! Bei drei Stunden Spielzeit pro Tag reicht das für länger als ein Jahr! Also, liebe Eltern, wenn ihr eure Kinder für eine sehr lange Zeit ruhigstellen wollt, investiert in die beiden Kombinationssets, weckt eurer Kinder Ehrgeiz, alle Möglichkeiten auszuprobieren, und genießt euer Leben!
Und was wäre, wenn 2027 nochmal ein Kombinationsset erschiene? Dann kommen wir auf satte 79.899.210 Möglichkeiten! Das wären 1.331.654 Stunden, 55.486 Tage oder 152 Jahre ununterbrochenen Kombinierens… Ich wünsche euren Kindern ja ein langes Leben (schließlich sollen sie mir mal die Rente finanzieren…), aber so lang motiviert zu bleiben? Das verdient Anerkennung!
Herleitung
(Kapitel für sehr, sehr Interessierte)
Die Anzahl Kombinationen ergibt sich mathematisch folgendermaßen: Für die Mittelsegmente haben wir eine Variation ohne Wiederholung, dazu kommt als zweiter Faktor das Produkt der Gesamtanzahl Front- und Schlusssegmente, die immer enthalten sein müssen. Bezeichnen wir die Anzahl gekaufter Sets mit s, liegt die Anzahl Front-/Mittel-/Schlusssegmente n bei n = 3s. Für jede der i Anzahlen genutzter Mittelsegmente ergeben sich die Kombinationsmöglichkeiten zu ni̱ = n! ÷ (n−i)! (fallende Fakultät). Insgesamt liegt die Anzahl Kombinationen k also bei:
Wenn ihr es einmal ausprobieren wollt: Der folgende Python-Quellcode berechnet diese Anzahl Kombinationsmöglichkeiten für eine beliebige Anzahl Sets und gibt das Ergebnis als Tabelle aus.
from math import factorial
def get_combinations(set_count: int) -> int:
"""Compute the number of combinations for `set_count` sets."""
n = 3 * set_count
k = sum(n**2 * factorial(n) // factorial(n-i) for i in range(n + 1))
return k
def print_table(max_set_count: int) -> None:
"""Tabulate the number of combinations for up to `max_set_count` sets."""
print(" Set count | Combinations ")
print("-----------+--------------------")
for set_count in range(1, max_set_count):
print(f"{set_count:>10} | {f"{get_combinations(set_count):,}":>19}")
return None
print_table(max_set_count=6)
Wir sehen: Bereits, wenn man nur eine Handvoll Kombinationssets kauft, kann man mehrere Jahrtausende lang immer neu kombinieren! (Wenn man aber mehrere Exemplare desselben Sets kauft, verringern sich die Zahlen, da die Segmente dann paarweise identisch sind, also ununterscheidbare Kombinationen bilden.)
Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
Fazit: 60462 Kombinationsset mit Hubschrauber, Löschauto und U-Boot
Das Kombinationsset bietet drei Vehikel, wobei mir die Feuerwehr wirklich hervorragend gefällt! Das U-Boot und der Polizeihubschrauber erreichen nicht ganz dasselbe Niveau, sind aber immer noch komplett gelungen. Und das ist umso beeindruckender, als da durch das neue Mix-&-Match-Konzept eigentlich zu erwarten gewesen wäre, dass die einzelnen Module deutlich als solche zu erkennen gewesen wären. Aber nein, wir müssen keinerlei Abstriche machen, die Segmente gehen perfekt ineinander über. (Das gilt natürlich nicht, wenn man die Module zwischen den Fahrzeugen austauscht…)
Ich bin von mir selbst überrascht, dass mir das eindeutig an Kinder gerichtete Mix & Match so gut gefällt! Aber die Möglichkeit, mit nur einem Set 144 unterschiedliche Vehikel zusammenzustellen, hat wirklich ihren Reiz. Ich bin mir sicher, dass das für Kinder reichlich Spielspaß bedeuten dürfte.
Die Folge des Konzeptes ist aber, dass die Modelle nur im Cockpit überhaupt über Einrichtung verfügen, was mir aber im Vergleich nicht weiter wichtig ist. Ebenso liegen nur drei Minifiguren bei, während sonst bei Sets dieser Größenordnung eher doppelt so viele zu erwarten gewesen wären. Hier liegt der Fokus aber ganz offensichtlich auf dem Kombinieren, was sich auch im Verzicht auf Sticker und in den simpleren Taucher- und Polizisten-Figuren widerspiegelt, während die Feuerwehrfrau deutlich besser aussieht.
Rein auf die Teilezahl bezogen ist die UVP von 60 Euro exzellent – jedoch müssen wir im Auge behalten, dass das Kombinationsset trotzdem nur drei Vehikel umfasst. Jedes von ihnen wäre ein 20- bis 25-Euro-Set, allerdings hätten wir dann jeweils noch eine Minifigur mehr bekommen. Dafür sorgt Mix & Match für deutlich erhöhten Spielspaß, sodass ich die UVP insgesamt als in Ordnung empfinde. Bei den rund 40 Euro im freien Handel könnt ihr also getrost zuschlagen!
Wie ihr vielleicht selbst schon festgestellt habt, greift das Set drei zentrale Unterthemen LEGO Citys auf – Polizei, Feuerwehr und Forschung –, das 60505 Kombinationsset mit Flugzeug, Wartungsfahrzeug und Luftkissenboot zudem Rettungsdienst, Werkstatt und Küstenwache. Zusammen haben wir zwei Trucks, ein U-Boot, ein Boot, einen Helikopter und ein Flugzeug. Ein hypothetisches drittes Set, das dann 2027 erscheint, könnte also ein Raumschiff, einen Kipplaster und eine Lok enthalten, um drei weitere City-Themen (Weltraum, Baustelle und Eisenbahn) und Fortbewegungsmittel umzusetzen. Darauf freue ich mich schon jetzt! Soll heißen: Auch wenn ich nicht wirklich mit Mix & Match spiele, bin ich durchaus versucht, mir auch das neue Kombinationsset zu besorgen, und eben vielleicht eines Tages auch ein drittes!
Bewertung
| Positiv | Negativ |
|
|
Benotung 🎵
| Gesamtnote: 8 |
Von 1 (mau) bis 10 (wow) |
Eure Meinung!
Wie gefällt euch das Kombinationsset mit Hubschrauber, Löschauto und U-Boot? Haben eure Kinder dadurch die Kombinatorik für sich entdeckt? Hat tatsächlich mal jemand alle möglichen Modelle zusammengestellt? Wünscht ihr euch für die Zukunft weitere Mix-&-Match-Sets? Schreibt eure Meinung zum Set und Konzept gern in die Kommentare!





































































14. März 2026 um 15:29
Danke für den Review. Ich hatte dieses Set irgendwie nie auf dem Schirm. Aber es gefällt mir, da es die Lego Grundidee wieder mehr zum tragen/spielen bringt. Preis scheint mir für Lego mehr als angemessen. Überlege ich mir für unsere Tochter dann einmal 🙂
15. März 2026 um 0:28
Danke für das Review! Wir haben das Set (City ist bei uns sehr beliebt) auch schon mit Rabatt in Laden liegen sehen, aber dann wegen dem eher komisch düsteren Bild auf der Schachtel wieder zurück gelegt ins Regal gelegt. Spielspass scheint ja enthalten zu sein, und selbst neue Zwischenstücke zu basteln, ist vielleicht auch anregend, vielleicht nehmen wir doch mal mit…
15. März 2026 um 2:54
Interessantes Review und sicherlich ein grundsätzlich guter Weg, den Lego hier einschlägt. Die Kombinierbarkeit im Sinne verschiedener kompatibler Steckmodule hat bei Lego schon immer Spaß gemacht und ist zuletzt ja auch bei der Lego City Space Serie sehr gut. Aber was hier m.E. negativ aufstößt und im Review leider nicht erwähnt wurde ist das Thema […]. Also z.B. rot, schwarz, gelb, eine blaue Farbe und meinetwegen noch das lime sowie die paar transparenten Teile hätten für das Set 60462 komplett ausgereicht. Weiß, beige, und die grauen Farben wegzulassen wäre hier mehr gewesen. Oder je nach Geschmack auch eine andere Farbkombination, aber mit Fokus auf ca. 3 bis max. 5 Farben plus transparente Elemente. So wären sicher tausende cool aussehende Kombinationen denkbar. Aber um bei den im Artikel genannten 12 Beispielen zu bleiben: Nr. 4 bis 6 sind als Reduktionen ja ok, aber die anderen 9 Modelle schauen wirklich inkonsistent und zudem meist lächerlich und peinlich aus. Wenn man sagt: „Gut, ich stecke die Segmente jetzt mal wild zusammen und habe dann ein cooles Fantasiegefährt“, ok, aber bei diesen wilden Farbkombinationen sagt doch kein Kind beim Spielen „…wow, ist das toll, schaut mal her was ich hier Schönes zusammengebaut habe“ das wirkt nur planlos zusammengesteckt und schaut wie z.B. bei Nr. 12 so aus, als hätte das A-Team gerade mal 30 Sekunden Zeit zum Schweißen gehabt…
15. März 2026 um 9:53
Es ist mir herzlich egal, wie bunt ein Modell im Inneren ist, solange man es zum Schluss nicht sieht, daher gehe ich auch auf derlei Punkte gewöhnlich nicht weiter ein. Bezüglich des Aussehens der Kombinationen gebe ich dir Recht, allerdings geht es wohl mehr um das schnelle Zusammenstecken von Modulen mit bestimmten Funktionen, um beim Spielen Aufgaben zu lösen. Kind 1 scheucht eine Katze auf den Baum, Kind 2 baut eine Feuerwehr mit U-Boot-Greifarm. Das muss nicht gut aussehen, sondern nur praktikabel sein, und wird wohl nicht dauerhaft so „ausgestellt“. Ob das Konzept Erfolg hat, werden wir vermutlich sehen, wenn 2027 dann ein drittes Set erscheint – oder eben nicht. Zumindest dürfte das diesjährige bereits mehr oder minder produktionsfertig gewesen sein, bevor die ersten Verkaufszahlen eingetrudelt sind.
15. März 2026 um 10:41
Die reale Anzahl an Kombinationen dürfte sich aber doch arg in Grenzen halten. 😉 Es ist ja nicht so, dass Kinder ganz doof sind und kein Bauchgefühl dafür haben, wenn ihnen etwas rein optisch nicht gefällt. Die Idee ist an und für sich ja nicht schlecht, aber ich glaube, ich hätte mir da als Kind eine andere Art der Modularität gewünscht oder eben doch gleich alles noch weiter heruntergebrochen und komplett neu gebaut. Wäre vielleicht auch gut gewesen, die Farben etwas zu harmonisieren. so richtig warm werde ich deshalb mit der Idee nicht. Die einzelnen Modelle sind aber auf jeden Fall in Ordnung.
15. März 2026 um 12:37
Als Kind hatten wir früher dieses System von Matchbox und haben es geliebt. Klar, es gibt auch komplett irrsinnige Kombinationen, aber deshalb ist das System ja nicht schlecht. Wenn ich einen Verbesserungsvorschlag hätte, dann tatsächlich die Konsistenz innerhalb der Sets, natürlich bei gleichbleibender Modularität über die Sets hinweg. Also quasi ein Autoset, ein Fliegerei-Set,…
15. März 2026 um 10:51
Doch, die bunten Farben sind von unten sichtbar (und beim Auseinandernehmen der Segmente) 😉 Hab das Set auch da. Es ist tatsächlich eine gute Erweiterung für die bestehenden CITY-Reihen (wobei mir das neue Set mit dem Luftkissenboot besser gefällt). Mich stören die bunten Farben aber auch weniger, da das Set dieses Misch- und Interkonnektivitäts- Spielprinzip zu Grunde liegen hat.
Übrigens, hier hat LEGO von Matchbox abgekupfert… sorry, meinte sich inspirieren lassen. Ende der 80er gab es die „Connectables“-Fahrzeuge 😉