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LEGO City Schweres Bohrgerät für den Bergbau 60186 im Review

Das Großbohrgerät des Sets 60186 ist sehr realistisch umgesetzt. | © Jan Göbel

Das Set LEGO City Schweres Bohrgerät für den Bergbau 60186 im Review: Auf in den Stollen.

Nach 2012 hat LEGO das Thema Bergbau wieder auf den Markt gebracht und deshalb gibt es seit Januar 2018 zahlreiche neue Sets im Handel. Wir haben uns das LEGO City Set Schweres Bohrgerät für den Bergbau 60186 genauer angeschaut und auch gleich in der Praxis getestet.

Zusammenbau und Umfang

Das Set besteht aus 294 Teilen, einem Stickerbogen und zwei Bauanleitungen. Fünf Elemente sind zwar nicht komplett neu, aber 2018 das erste Mal verwendet worden, unter anderem die Spinne und die Goldklumpen. Es sind drei Minifiguren enthalten, zwei männliche Minenarbeiter und eine weibliche Geologin.

Neben dem schweren Bohrgerät werden noch ein Schaufellader, ein Stolleneingang, ein Gerätehalter und ein kleines Labor mit Diagnosegeräten gebaut. Mein persönliches Highlight ist jedoch die „Glow in the dark“-Spinne. Wie man es mittlerweile von LEGO kennt, sind die Bauabschnitte aufgeteilt, bei diesem Set in vier nummerierte Tüten. Des Weiteren liegen dem Karton zwei Felsenformteile und eine 8×16-Bauplatte in Dark Grey lose bei.

Die Geologin, eingerahmt von zwei Minenarbeitern | © Jan Göbel

Der Helm und die Haare der Geologin sind ein Teil | © Jan Göbel

Die erste Tüte enthält die kleinen Bauten und zwei Minifigs. Die Geologin ist der staubigen Umgebung angemessen in weiß gekleidet. Arbeitssicherheit schreibt sie groß mit den Reflektorstreifen auf der Hose und der Schutzbrille. Der weiße Helm hat den für weibliche Minifiguren mittlerweile häufig anzutreffenden Haarschmuck integriert. Die zweite Minifig ist der klassische Minenarbeiter, Schweiß steht ihm auf der Stirn und die Hose muss von Hosenträgern gehalten werden.

Das Labor ist neben der Spinne mein persönliches Highlight. Das Mikroskop, der Computer und der Kaffeebecher sorgen für Authentizität. Weiter geht es mit dem Gerätehalter, 2×4 Platte mit Halterungen für die Schaufel und der Dynamitstange, also eher unspektakulär. Der Kipplader ist knuffig, die Ladefläche kippbar und er passt vom Maßstab her gut zum Bohrgerät.

Das Labor, wie rein ist das Gold? | © Jan Göbel

Tüte zwei beinhaltet den Stollen, der schnell gebaut ist. Meiner Ansicht nach ist der Stollen der schwächste Bestandteil des Sets, ein symmetrischer Bergeingang ist mir jedenfalls in der Natur noch nicht vorgekommen. Das hätte man etwas besser lösen können, fantasiebegabte Baumeister werden das sehr schnell individuell anpassen. Toll ist derweil die im Dunkeln leuchtende Spinne, die es dieses Jahr so das erste Mal zu kaufen gibt.

Der Kipplader mit fröhlich winkendem Minenarbeiter | © Jan Göbel

Das schwere Bohrgerät befindet sich in den Tüten drei und vier. Beim dritten Bauabschnitt wird zunächst die letzte Minifig gebaut, ein klassischer Minenarbeiter. Das Skelett des Bohrers besteht aus zwei 1×16 Techniksteinen. Das ganze Fahrzeug wirkt sehr mächtig und kraftvoll. Das wird insbesondere durch die großen Reifen, die offenen Motorteile und dem riesigen Bohrer deutlich. Der Zusammenbau macht Spaß und ist sehr kurzweilig. Die Anbauten links und rechts mit der Fahrerkabine und dem Technikkasten sind unterschiedlich angebracht, einmal mit Technikpins und einmal mit den Bracketsteinen 76766. Hier kommen auch die fünf Sticker zum Einsatz. Am Heck des Fahrzeugs ist der Knopf zum drehen des imposanten Bohrers. Durch die im Bohrer verbauten Zahnräder drehen sich das graue und das rote Bohrteil in die entgegengesetzte Richtung – ein sehr schönes und realistisches Detail.

LEGO City Schweres Bohrgerät für den Bergbau 60186 | © Jan Göbel

Fazit

Mir persönlich hat der Stollen nicht so gut gefallen und ich hätte mich über etwas weniger Formteile und eine weitere Minifigur gefreut. Wirklich positiv ist der sparsame Einsatz von Stickern. Die Goldklumpen sind neu und gefallen. Highlight ist natürlich die „Glow in the dark“-Spinne. Für 39,99 Euro (UVP) bekommt der Baumeister ein schönes Bauset, das viel Spaß beim Aufbau und beim Einsatz im heimischen Kinderzimmer verspricht.

Ach ja, einen Testeinsatz musste das Bohrgerät natürlich noch absolvieren.

Los gehts, mal schauen, was der Bohrer leisten kann! | © Jan Göbel

Fünf Minuten später… | © Jan Göbel

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Vielen Dank für das schöne Review und den vollen Einsatz der Minifiguren, lieber Jan! 🙂

  2. Die letzten beiden Fotos sind spitze. Perfekt in Szene gesetzt!!!
    Ich glaube, ich hole mir das Set auch noch. Habe bislang nur das große mit dem Bären (und wegen dem Bären) erstanden.

  3. Den Stein hat doch ganz eindeutig der Typ mit dem Dynamit zerlegt … oder wo sonst ist das Bündel TNT sonst hin!?

  4. Großartige Besprechung, Jan! Ich mag die City-Bergbausets des aktuellen Legojahres wirklich gern, stimme Dir aber zu, dass die Felsformation mit diesem „absprengbaren“ Teil etwas vorhersehbar wirkt. Da finde ich das Gestein im großen Minenset besser gelöst. Kompliment für die Idee mit der optischen Umsetzung der Durchschlagskraft des Bohrgerätes.

  5. Moin,

    Danke für das Feedback.

    Um das klar zu stellen: in fünf Minuten hat er den Stein klein gemacht… ohne Dynamit… das wurde nicht gebraucht.

    Mir ist nur ein Missgeschick passiert: ich habe vergessen, ihn weg zu sperren. Als ich von der Arbeit wieder kam, traf ich meine Nachbarin, sie ist jetzt obdachlos…

    Ein Bohrgerät Marke STEINLAUS.

    Gruß Jan

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