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LEGO Creator 31166 Prächtiges Ross im Review

Da steht ein Pferd im Schnee | © Frauke Paetsch

LEGO Creator 31166 Prächtiges Ross im Review: Ross, Bär und Hirsch bitten um Aufmerksamkeit – welches Modell kann uns überzeugen?

Die LEGO Creator 3-in-1 Reihe präsentiert uns diesmal drei sehr unterschiedliche Tiere: Ein Raubtier und zwei Fluchttiere. Oder Zwei Waldtiere und ein Haustier. Ein Tier das Winterschlaf hält und zwei, die nicht. Ich glaube mir gehen die Ideen aus. Dann lasst uns das Ross, den Bären und den Hirsch genauer anschauen.

Eckdaten

Review-Set bei Amazon

Bild Setnummer / Name Preis
LEGO Creator 3-in-1 31166 Prächtiges Ross 🆕 31166 Prächtiges Ross 49,99 €
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Verpackung und Inhalt

Zusammenbau

Das Pferd

Das Projekt Pferd hatte ein bisschen Anlaufschwierigkeiten. Eine Freundin der Assistentin steht total auf Pferde und sie wollte es zusammen mit ihr bauen. Da die Freundin leider länger krank war, hat das ganze etwas gedauert. Doch in den Weihnachtsferien hat es endlich geklappt. Es war sehr lustig.

Besonders was die nicht sehr LEGO-erfahrene Freundin gleich zu Beginn über die Anleitung sagte, fand ich erheiternd. Ihr erster Kommentar war, dass man die ersten Bauschritte auch auf eine Seite hätte machen können. Hoffentlich liest jemand von LEGO mit. Eine 10jährige, die erst zwei oder drei Sets gebaut hat fand es albern, dass die Anleitung so kleinteilig ist. Abgesehen davon war der erste Bauabschnitt ereignislos. Etwas verwundert war sie über die extra Augen. Da sie die Sets nicht so gut kennt wie wir, wusste sie nicht, dass die Teile für die Alternativmodelle beim Hauptmodell mit verbaut werden. Für die Assistentin und mich war es spannend zu beobachten, wie jemand mit weniger Bau-Erfahrung an den Bau rangeht.

Die Spekulationen was da gerade gebaut wird waren für mich als Beobachter sehr lustig. An ein paar Stellen hat es im zweiten Bauabschnitt etwas gehakt. Aber nichts, was die Assistentin nicht lösen konnte. Um die beiden Baumeister nicht zu stören, habe ich keine Fotos von den fraglichen Stellen gemacht. Für die Kinder ist es schon nervig genug, dass ich zwischen Bauschritten Fotos machen muss. Andererseits finde ich es aber auch gut, dass tatsächlich die Zielgruppe ein Set baut und Kommentare dazu abgibt. Wie zum Beispiel: „Oh das sind die Augen. Die Augen sind Mikrofone?“ Die Freundin lobte dann, dass die Augen seitlich sind, wie das eben bei Pferden so ist.
Zwischenbilanz: Der Hals ist etwas zu kurz, der Kopf einen Tick zu klein und die Verbindung zwischen Kopf und Hals arg filigran.

Bauabschnitt drei und vier fasse ich zusammen. Das fertige Pferd gibt erstmal Rätsel auf. Warum kann nur ein Vorderbein gebeugt werden? Und was macht der Haken hinten am Schweif? Wie soll das arme Pferd fressen? (Der Hals ist zu kurz, so dass der Kopf nicht zum Boden reicht). Warum ruft keiner den Hufschmied?

Mit der fertigen Terrain-Plinthe (Bares für Rares lässt grüßen) wird zumindest ein Rätsel gelöst: Der Haken ist notwendig damit man das Pferd eindrucksvoll steigen lassen kann. Ohne die Sicherung und das Gewicht der Graslandschaft würde alles umfallen. Die Meinungen zum prächtigen Ross sind zwiegespalten. Einerseits sieht es auf dem Rasenstück schon schön aus, andererseits gibt es ein paar Dinge, die echt schlecht gemacht sind. Die Freundin der Assistentin gibt dem Pferd trotz allem 10/10 Punkten. Das möchte ich hier erwähnen, weil es in der finalen Bewertung nicht sichtbar sein wird. Ausschlaggebend war, dass das Pferd wirklich wie ein Pferd aussieht und dass man es eben so schön steigen lassen kann. Das war ihr wichtiger als die Sachen, die nicht stimmig sind. Ich finde diese Sicht sehr schön und mancher Erwachsene könnte davon lernen. Sich an dem erfreuen, was gut ist und das andere einfach nicht so wichtig nehmen.

Mir machen bei den Creator 3-in-1 Sets Tieren die Fotoshoots immer am meisten Freude. Bis zu diesem Pferd! Am liebsten hätte ich das Ross irgendwohin gepfeffert, weil es mich prächtig genervt hat. Ohne die Terrain-Plinthe (sorry, aber ich mag dieses Wort einfach!) kann das Pferd nicht stabil stehen. Oder nur auf einem wirklich ebenen Untergrund. Den ich in der freien Natur aber nicht habe. Dass überhaupt ein halbwegs hübsches Foto bei rumgekommen ist, liegt an der Geduld meiner Assistentin, die extra nochmal mit mir, Pferd und Terrain-Plinthe raus ist, damit ich es nochmal versuchen kann.

Wer sieht den umgeknickten Huf?

Der Bär

Den Bär haben die Assistentin und ich dann alleine gebaut. Nach dem Reinfall bei Fotoshoot waren wir zurückhalten, wie der Bär werden würde. Grundsätzlich unterscheiden sich die Bautechniken nicht wesentlich – es sind ja die gleichen Teile. Deswegen wundert es auch nicht, dass die Beine auch nur beschränkt beweglich sind. Trotzdem finden wir den Bären netter. Zumindest kann er sein Maul öffnen und das sieht eher süß als angsteinflößend aus.

Beim Fotoshooting hat mich der Bär dann auch etwas mit dem Set als solches versöhnt. Er ist recht gut zu posieren und die Fotos sind schön geworden.

Der Hirsch

Auf den Hirsch hatten wir nicht mehr so richtig Lust. Er sieht auf den Fotos schon ein bisschen komisch aus. Aber wie es sich für ein ordentliches 3-in-1 Review gehört, haben wir ihn natürlich gebaut. Zwischenkommentar der Assistentin: „Die machen das aber bei allen gleich.“ – als sie den Hals befestigt hat. Wie schon beim Bär ist das der Verwendung gleicher Teile geschuldet. Der fertige Hirsch bekam von uns nur ein Schulterzucken. Es ist ein Hirsch mit einem merkwürdigen Geweih und insgesamt merkwürdigem Kopf und Körperbau. Die Beine sind am schlechtesten beweglich von allen drei Modellen. Es ist ja aber auch das kleinste Modell der drei.

Er durfte dann auch noch in den Schnee und auf dem Foto sieht es dann sogar ganz manierlich aus.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit: 31166 Prächtiges Ross

Von den großen 3-in-1 Tier-Sets ist das für uns mit Abstand das Schlechteste, was wir bisher hatten. Das Pferd hat gravierende Mängel (Hals zu kurz, zu wenig bewegliche Gelenke, vorhandene Gelenke instabil) und konnte uns nur mittelmäßig beeindrucken. Der Bär hat es ein wenig ausgeglichen, der Hirsch die Bewertung dann wieder runtergezogen. Da für mich aber die 3-in-1 Sets eh immer etwas besser sind als normale Sets, ist diese Bewertung relativ. Ich vergleiche hier bewusst mit ähnlichen Sets der Reihe, weil alles andere keinen Sinn machen würde. Natürlich hatten wir Spaß und es ist kein schlechtes Set. Einfach nur deutlich schlechter als zum Beispiel der Tiger (der für mich der Maßstab bei diesen Sets ist). Grundsätzlich finde ich, dass man mit diesen Sets nichts falschmachen kann. Dieses ist für uns diesmal nicht herausragend sonder nur Mittelmaß.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Alle drei Tieren gucken niedlich
  • Pferd lässt sich auf Plinthe gut posieren
  • Bär schöne Proportionen
  • Augen beim Pferd an korrekter Stelle
  • Hals zu kurz beim Pferd
  • Instabile Gelenke beim Pferd
  • Beine zu wenig beweglich (bei allen Modellen)

Benotung 🎵

Gesamtnote: 6
  • Umfang & Bauspaß: 7
  • Optik & Farben: 6
  • Minifiguren:
  • Bespielbarkeit: 5
  • Preis/Leistung: 6

Von 1 (mau) bis 10 (wow)

Eure Meinung!

Hat euch das prächtige Ross mehr begeistert als uns? Welches Modell gefällt euch am besten? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

9 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ja, nicht gut gemacht. Dass z.B. die Krallen des Bären nur knapp an den Slopes darüber anschlagen, weil sie sonst wegknicken würden, ist einfach nicht gut gemacht. Ich finde den Bären auch besser als das Pferd, aber trotzdem sind da zu viele Schwächen in den Sets. Zum Speilen ist das gleich gar nix, weil man keine stabilen Posen hat.

  2. Also bei mir bekommt das Pferd 10 von 10 Punkten!

  3. The Storytelling Brick

    2. Februar 2026 um 12:00

    LEGO hätte auf dem Set auch das Zelda Logo draufpappen können. Das Pferd sieht wie Epona aus 👀

  4. Danke für das Review und die liebevollen Fotos.
    Pferde waren schon immer schwierig. Bei den Statuen auf Plätzen und in Parks wird oft der Schweif als zusätzlicher Aufsetzpunkt verwendet. Abstehende Füße sind gerne abgebrochen. Manchmal sind zwischen den Beinen komische Strukturen oder Baumstümpfe, um ein Kippen zu verhindern. Auch Schachfiguren sind nur Hals und Kopf.
    Pferde machen leider nicht so schön Sitz wie ein Hund.

    • Herzlichen Dank!
      Das mit den Statuen werde ich mir merken und beim nächsten Mal genauer hinschauen. Wobei es schon komisch ist, dass ein lebendes Pferd damit gar kein Problem hat 😉

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