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LEGO kommt uns nicht in die Tüte!

Die Reise kann starten! | © Riccardo Zangelmi

Statt Plastik- gibt es fortan Papiertüten in den LEGO Stores. Und in Zukunft Papierflieger statt City Helikopter? Pläne für die Zukunft!

Seit gut drei Jahren musste für die gelbe Plastiktüte im LEGO Store des Vertrauens bezahlt werden – ein Umstand, den ich durchaus begrüßt habe. Denn so wurde ich – und vermutlich so manch anderer LEGO-Fan – dazu ermutigt, doch einfach an einen Tragebeutel zu denken. Ich frage mich bloß, warum ich dann nicht auch noch an die beklebten Becher für die „Pick a Brick“-Wand gedacht habe. Denn die Becher überragen getürmt den Hamburger Fernsehturm.


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Nun kommt es zu einer weitere Änderung: In über 500 LEGO Stores weltweit sollen, sobald die bisherigen Plastiktüten vergriffen sind, kostenlose Papiertüten an die Käufer ausgegeben werden, wie LEGO mitteilte. Bis 2025 soll dann ganz auf Plastik verzichtet werden, übersetzt: „100 Prozent der LEGO Boxen, Taschen und Spezialverpackungen müssen aus recycelten oder nachhaltig bezogenen erneuerbaren oder recycelten Materialien hergestellt werden“. Klingt gut – doch die Zeit rast!


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LEGO Plastiktüte: Die Tage dieses treuen Begleiters sind gezählt… | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Wer nun panisch seine Steine hortet: Es geht hier zunächst einmal um die Verpackung. Bei den Steinen kam LEGO zuletzt ins Stocken, hier wird noch immer mit Biomaterialien geforscht. Doch an der Verpackungsfront geht es voran: Fortan sollen also auch die Box und die bisherigen Tüten für die Unterteilung der Bauabschnitte vollends recyclebar sein. All dies ist ein löblicher Schritt, wenngleich die Papiertüten zum Abtransport der Sets nicht unbedingt für das Hamburger Wetter geeignet sind. Einfach an den Leinenbeutel denken! Und an den „Pick a Brick“-Becher, der mittelfristig bestimmt auch noch einen legitimen Nachfolger erhält. Plastik ist out. Doch es lebe der LEGO-Stein!


Haltet ihr das Unterfangen von LEGO, Plastiktüten durch Papiertragetaschen zu ersetzen, ambitioniert? Oder am Thema vorbei? Wie habt ihr bis dato die gekauften LEGO Sets abtransportiert? Eure Meinung interessiert uns in den Kommentaren.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Die richtig großen Sets der 200€-Klasse und mehr lassen sich nicht in den im Vergleich zu Plastik sehr viel instabileren Papiertüten transportieren. Mal schauen, was die sich für solche Fälle ausdenken. Aus Umweltgründen könnten die Anzahl Plastiktüten in den Kartons reduzieren und die Aufbauanleitung mal auf maximal 1/3 der heutigen Stärke eindampfen. Die Konkurrenzfirmen können das ja auch.

  2. Lustig ist, dass die Plastiksackerl bis zur Umstellung wieder gratis sind, weil sie sie noch alle raushauen wollen, bevor die Papiersackerl kommen. (Hat man mir im Store gesagt.) 🙂

  3. Hm, ich habe ohnehin immer eine von diesen riesigen stabilen Taschen eines schwedischen Möbelhauses und einen Becher für die Brickwall in meiner Aktentasche – das ist notwendig, da der Legostore Köln mit nur kleinem Umweg auf dem Weg vom Büro nach Hause liegt (-: Vorhin konnte ich einen großen Becher hellgrauer 1*2-Fliesen ergattern.
    Papier verrottet zwar leichter als Plastik, aber die Ökobilanz ist dennoch nicht gut.

  4. Ich hab mir bisher immer, wenn ich ein großes Set gekauft habe, ein Plastiksackerl dazu gekauft. Ich krieg die sonst nirgendwo und sie sind oft nützlich, wenn man nasse und dreckige Dinge transportieren muss.

    Ich hab prinzipiell kein Problem mit diesem Öko-Kurs, solange die Qualität der Steine gleich bleibt (ich will, dass die neuen Steine nicht von den alten zu unterscheiden sind) und nicht teurer werden. Ich seh aber eigentlich kein Problem darin, die Steine aus Öl herzustellen. Gibt es denn einen sinnvolleren Verwendungszweck dafür, alse Lego zu produzieren?

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