LEGO bewirbt auf der CES das neue Smart Play System, leistet sich aber einen Fauxpas auf einem der PR-Bilder: Wie konnte das passieren?
Dem lieben Ryan alias mandRproduction 📺, der mir im letzten Jahr in Ruhe sein großes LEGO Studio in Orlando gezeigt hat, ist bei einem offiziellen LEGO Produktbild etwas aufgefallen, was surrealer nicht sein könnte: Beim LEGO Star Wars Smart Play Set 75427 Throne Room Duel & A-Wing hat sich doch tatsächlich bei einem der Fotos eine „Gummimasse“ eingeschlichen.
Vermutlich wurde vergessen, vor dem Erstellen des Produktbildes ein Kaugummi zu entfernen. Oder aber, es ist eine beabsichtigte geheime Botschaft. Für mich als LEGO-Puristen jedenfalls ist das so oder so ein Skandal!
Erst Sticker, jetzt Kaugummi
Manch Baumeister wird jetzt womöglich unken, das Kaugummi wurde für die Stabilität des neuen Thronsaal-Sets benötigt. Aber davon ist wohl eher nicht auszugehen – das Klammbaustein-System ist ja nun wahrlich seit Jahrzehnten erprobt. Und außer Stickern, wird in den Bausätzen nichts verklebt.
Ich hoffe nur, dass der Imperator nicht von der Klebmasse Wind bekommt. Das könnte mächtig Ärger geben. Oder ist das der Grund, warum sich der Todesstern so leicht zerstören ließ? Er war nur geklebt?
Auf der CES in Las Vegas bemüht sich LEGO aktuell mit einer großen PR-Show, das neue Smart Play zu präsentieren. Ob vor Ort auch kostenlos LEGO Kaugummi verteilt wird, ist mir leider nicht bekannt.
Ehrenwert: Ryan hat angeboten, zukünftig für umsonst bei der Qualitätskontrolle zu helfen. Vielleicht mag er auch mal einen prüfenden Blick auf diese Baustelle werfen. Bei dem Dauerfrost und Schneemassen vor meiner Haustür in Hamburg bin ich vor Fehlern nicht gefeit. Da hilft nur noch ein LEGO Schneepflug! Ganz ohne Kaugummi.
» LEGO und die digitale Welt: Ist Smart Play zum Scheitern verurteilt? [Umfrage]
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8. Januar 2026 um 17:58
Haltet euch fest: Solche kaugummiartige Masse ist in der Werbefotografie üblich um Dinge zu fixieren.
8. Januar 2026 um 18:05
Selbstverständlich, aber im nicht sichtbaren Bereich. 😉
9. Januar 2026 um 6:48
Es schaut mir eher nach einem neuen innovativen Produkt aus: ein formbarer Baustein!
9. Januar 2026 um 8:54
Das wäre natürlich ein raffinierter Schachzug: Die Vorstellung wäre somit im Schatten von Smart Okay erfolgt: Die LEGO Knete.
Wobei es die Kombination in so manch Kinderzimmer bestimmten schon gegeben hat. 😉
9. Januar 2026 um 9:09
Oh ja. Ich habe mir in meiner Kindheit damals eigene Baurichtungsumkehrer mit so einer Modelliermasse (Fimo? Ich weiß es nicht mehr.) gebastelt. Sowas wie BRU und SNOT gab es damals ja noch nicht. Zwei Plates aneinander, schon hatte ich Noppen auf beiden Seiten. An Stellen mit hoher Belastung wurde Sekundenkleber eingesetzt, um die Plates aneinanderzukleben, aber dann konnte man sie nicht mehr trennen. Bestimmt eine verbotene Bautechnik, aber das war mir damals recht egal, und die Lego-Polizei hat es auch nicht gejuckt.
9. Januar 2026 um 9:27
Das nennt man spielen – kreativ sein, und neue Wege finden. Sehr schön! ☺️
9. Januar 2026 um 10:38
Gehört es mittlerweile zum „guten Ton“ über alles zu meckern wie alte Weiber auf einem Wochenmarkt?
Klar sollte die Klebemasse nicht sichtbar sein, fehler passieren aber nun mal!
9. Januar 2026 um 11:02
Solche Artikel nehmen die allgemeine Meckerstimmung spielerisch auf und verwandeln sie, wie in diesem Fall, in einen freitäglichen unterkühlten Erguss. 🙂
Ich rege mich über so etwas überhaupt nicht auf, im Gegenteil: Fehler passieren und sind menschlich.