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LEGO Star Wars 75311 Imperial Armored Marauder im Review

LEGO Star Wars 75311 Imperial Armored Marauder | © Max Mohr

Das Set LEGO Star Wars 75311 Imperial Armored Marauder im Review: Lohnt der Kauf des Mandalorian Sets vielleicht sogar mehrfach?

In The Mandalorian feiern so einige klassischere Fahrzeuge aus einer weit, weit entfernten Galaxis ihre große Rückkehr. Der Imperial Armored Marauder basiert in Grundzügen auf einem der ersten Kenner Star Wars Spielzeuge. Dort erschien nämlich ein ähnlicher Truppentransporter, der an der Außenseite Sturmtruppen transportieren kann. In Star Wars Rebels fand diese Fahrzeugart endgültig Einzug in den aktuellen Star Wars Kanon. Dieses Set enthält so einen Truppentransporter. Lohnt sich der Kauf des Sets und taugt es vielleicht sogar als Army Builder?

Die Eckdaten

  • LEGO Star Wars
  • 75311 Imperial Armored Marauder
  • Altersempfehlung 8+
  • 478 Teile
  • 39,99 Euro UVP
  • 300 VIP Punkte
  • ab 01. August erhältlich

Meine Einstellung

The Mandalorian hat seit der ersten Staffel meine Begeisterung für den Star Wars Kosmos sehr verstärkt. Das Setting katapultierte mich in eine grandiose Nostalgie, gerade weil ich großer Fan der klassischen Trilogie bin. Ich war schon immer Fan des Imperiums und auch in meiner LEGO Sammlung freue ich mich immer über imperialen Zuwachs. Das klassische Design dieser Fahrzeuge spricht mich fast immer an. Auch dieser Transporter gefällt mir auf den ersten Blick recht gut. Mal schauen, ob der Zusammenbau meinen Erwartungen gerecht werden kann.

Umfang und Zusammenbau


Die Box ist wie jeder Karton eines Sets zu The Mandalorian gestaltet. In der oberen rechten Ecke befindet sich Din Djarin. Sonst sieht man dort bereits den Transporter in Aktion.

Auf der Rückseite wird auf den vielen Stauraum innerhalb des Transporters hingewiesen. Ich bin sehr gespannt, wie viele Minifiguren am Ende Platz im Fahrzeug finden. Positiv fällt mir auch auf, dass keinerlei Aufkleber enthalten sind. Der Aufbau ist in vier Bauabschnitte gegliedert.

Im ersten Bauabschnitt wird zunächst ein Teil der Innenstruktur gebaut.

Diese wird im zweiten Bauabschnitt dann noch etwas verkleidet.

Im dritten Bauabschnitt wird der Transporter dann nochmal leicht verlängert.

Im finalen Bauabschnitt wird dann letztendlich das Dach aufgesetzt und die Türen angebracht. Nun steht der fertige Transporter vor einem.

Ein paar Ersatzteile bleiben auch über. Der Bau hat insgesamt 40 Minuten gedauert und hat mir ziemlich Spaß gemacht.

Die Minifiguren

Greef Karga hat sich vom verruchten Kopfgeldvermittler zum Lokalhelden gemausert. Seine Kleidung ist in der zweiten Staffel edler geworden und auch seine Haare sind leicht ergraut. Das spiegelt sich auch in seiner Minifigur wieder, deren Drucke sehr aufwendig gestaltet sind. Leider besitzt die Figur aber kein Wendegesicht.

Der Mortar Stormtrooper gehört zwar nicht in die Episode, auf der dieses Set basiert, ist aber dennoch eine tolle Minifigur! Bei dieser Figur handelt es sich um einen regulären Stormtrooper mit Rucksack und gelber Markierung. Das bringt die Figur gut rüber. Unter dem Helm ist ein Standardkopf zu sehen. Leider kann die Figur ohne noppigen Untergrund wegen des großen Rucksacks nur nach vorne gebeugt stehen. Der Mörser ist recht simpel gebaut, erfüllt aber trotzdem seinen Zweck.

Eine tolle Überraschung sind für mich die Sturmtruppen! Auf den ersten Blick sehen die beiden aus wie jede andere Sturmtruppe auch. Nimmt man jedoch den Helm ab, erkennt man eine positive Neuerung. Was bei Minifiguren der Rebellion schon lange Gang und Gebe ist, wird nun auch beim Imperium eingeführt. Mit diesem Set bekommen wir die erste weibliche und den ersten dunkelhäutigen Stormtrooper (abgesehen von Finn). Das ist meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung, weil Sturmtruppen eben wie wir alle nicht gleich unter dem Helm aussehen.

Imperial Armored Marauder

Der Drexler Marauder macht von außen einen grundsoliden Eindruck. Das Modell ist symmetrisch aufgebaut und bietet an der Außenseite viele Details und Dinge, die man aufklappen kann.

Die Front des Modells lässt sich aufklappen. Hier findet ein Pilot Platz. Auch ein bedrucktes Steuerelement kommt hier zum Einsatz. Das Cockpit an sich ist recht leer. Ein paar Steuerelemente wären hier schön gewesen, aber ich kann auch gut so damit leben. An den Seiten befinden sich noch Stud Shooter. Für Kinder sind diese sicherlich schön zum Spielen. Der AFOL kann diese aber auch leicht weglassen.

Auf der Oberseite kann auch eine kleine Klappe geöffnet werden. Dieser Einstieg ist aber nur eine Attrappe, da sich darunter Noppen befinden. Das ist aber in Ordnung, weil hier ein Schütze Platz nehmen kann und Angreifer auf dem Fahrzeug attackieren kann.

Dahinter befindet sich eine weitere Luke. Hier bekommt man Zugriff auf den Innenraum. Zwei Sitze für Stühle sind hier angebracht. Leider kann man den Innenraum durch diese Luken nicht gerade gut bespielen/bestücken. Ein komplett abnehmbares Dach wäre hier wohl die deutlich bessere Lösung gewesen.

Auf beiden Seiten finden sich zudem Türen. Auch hier bekommt man einen Einblick in den Innenraum. Das gleiche Problem wie bei der oberen Luke besteht aber auch hier. Durch die kleinen Öffnungen kann der Innenraum einfach nicht gut bespielt werden.


Im hinteren Bereich sind zwei Klappen angebracht. Werden diese aufgeklappt, offenbaren sich zwei imperiale Kisten, die wir aus der 75290 Mos Eisley Cantina kennen. Die Drucke geben den Kisten einen ganz eigenen Charme. Zwei an der Zahl sind enthalten.

Leider sind diese Kisten aber leer. Ein bisschen Zubehör hätte darin eigentlich nicht geschadet.

Am Heck befindet sich ein Drehbarer Geschützturm mit Stud Shooter. Besonders hier gefällt mir die Außenverkleidung und auch der angedeutete Antrieb rundet das Modell schön ab.

Diese Außenverkleidung kann auch nach unten geklappt werden. Leider sind hier nicht wie in der Front Steuerelemente angebracht. Dafür dreht sich der Sitz des Schützen mit dem oberen Geschütz.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Guter Army Builder
  • Solide Minifiguren
  • Netter Stauraum
  • Viele Klappen
  • Bespielbarkeit im Inneren eingeschränkt

Mein Fazit

Zusammenfassend bin ich wirklich begeistert von diesem Set. Es eignet sich gut als Army Builder und bietet durch die ganzen Klappen viel Stauraum für Minifiguren. Leider kommt man an diesen aber nicht allzu gut heran, aber das hält sich in Grenzen. Ich bin mir sicher, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene Spaß an diesem Modell haben werden. Dadurch gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung. Der Preis hält sich noch im Rahmen, aber Rabatte werden noch folgen, da das Modell auch im freien Handel verfügbar sein wird.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung

Was haltet Ihr von diesem Truppentransporter? Besorgt Ihr Euch auch mehrere um Eure imperiale Armee aufzustocken? Schreibt Eure Gedanken zum Set doch gerne in einen Kommentar!

Max Mohr

Zu meinen Lieblingsthemen zählen LEGO Star Wars, Harry Potter und Super Heroes. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch vermehrt mit MOCs.

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Der andere Patrick

    2. Juli 2021 um 17:06

    Danke für das schöne review!

    Das ist mal wieder ein Set, bei dem für mich alles passt und auf das ich mich echt freue. 🙂

  2. Das set wird definitiv mit Rabatt mehrfach gekauft. Nehme auch jedes mal, wenn ich das 501st für 20 Euro sehe eins mit. Das set hier ist für mich neben der Slave 1 das schönste Set der Welle

  3. Wird definitiv gekauft, wenn’s im Angebot ist. Mehr Truppen! =P

    Über die anderen Köpfe in Hautfarben unter den Helmen freue ich mich generell, der Absatz darüber hat mich ein bisschen nachdenklich gemacht. Ohne jetzt politisch werden zu wollen… ich werde jetzt mal politisch ^^‘
    Kompliment an LEGO, dass sie (bewusst oder unbewusst) die bittere Wahrheit darstellen, dass es in einem militaristischen Imperium tatsächlich egal ist, wie das Menschenmaterial aussieht – solange es gehorchen und töten kann. Was uns hier in der realen Welt revolutionär erscheint, ist in der weit, weit entfernten Galaxis keine Herausforderung, denn:
    „Spezies, die während der Klonkriege dem Lager der Konföderation angehörten, litten besonders schwer unter dem Aufstieg des Imperiums. Insbesondere waren dies Geonosianer, Gossam, Neimoidianer sowie einige andere Rassen. Das Galaktische Imperium betrieb eine gezielte Diskriminierung nichtmenschlicher Lebensformen. Diese Gesinnung wurde an den Imperialen Akademien gefördert und manifestiert.“ (https://www.jedipedia.net/wiki/Galaktisches_Imperium#Ideologie)

    The more you know… anyway, Realität ist komplex und macht schlechte Laune. Also schnell zurück in Fantasiewelten aus bunten Plastikklötzchen. \^-^/

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