Das Set LEGO Star Wars 75399 Rebel U-Wing Starfighter im Review: Lohnt sich das geschrumpfte Raumschiff aus dem Publikumshit Andor?
Vergangenen Mai ist passend zur Erfolgsserie Andor eine Neuauflage des U-Wing Sternenjäger. erschienen Das Rebellenschiff feierte 2016 sein Leinwanddebüt in Rogue One: A Star Wars Story und bekam im gleichen Jahr ein eigenes LEGO Set spendiert. Während das damalige Modell eine UVP von 79,99 Euro augewiesen hat, ist die neue Version sogar nochmal 10 Euro günstiger, dafür aber auch etwa 30 Prozent kleiner. Lohnt sich das geschrumpfte Raumschiff dennoch?
Inhaltsverzeichnis
Eckdaten
- Thema: LEGO Star Wars
- 594 Teile
- 69,99 Euro UVP
- 4 Minifiguren
- Release am 01. Mai 2025
- Zur Bauanleitung 🗺
- Im LEGO Online Shop 🛒
Review-Set bei Amazon
| Bild | Setnummer / Name | Preis |
|---|---|---|
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75399 Rebel U-Wing Starfighter | 49,99 € −29 % |
Zusammenbau
Der Zusammenbau ist in sechs Bauabschnitte gegliedert, was bei knapp unter 600 Teilen im Durchschnitt 100 Teilen pro Tüte entspricht. Damit geht der Aufbau sehr einfach und schnell von der Hand. Als erfahrener Baumeister habe ich eine kurzweilige Stunde benötigt.
Ein kleiner Stickerbogen ist leider auch mit von der Partie, doch zum Glück lassen sich alle Aufkleber recht simpel aufbringen. Wer gar nichts von Stickern hält, kann diese auch getrost weglassen, da sie nur vereinzelte Markierungen außen und Bedienelemente innen darstellen.
Minifiguren
Das Set umfasst neben dem Raumschiff vier Minifiguren. An der Rebellenfront stehen Cassian Andor und dessen treuer Droidenbegleiter K-2SO. Die Figuren sind den finalen drei Episoden der zweiten Staffel nachempfunden und fangen das Aussehen der Charaktere sehr gut ein. Der Droide hat zudem einen neuen Körper spendiert bekommen, der nochmal robuster als die Version aus 2016 wirkt.
Auf Seiten des Imperiums finden wir Dedra Meero und einen ISB Tactical Agent vor, die ebenfalls auf den besagten Episoden basieren. Dedra trägt ein neues Mützenelement, aus dem ihre streng zusammengebundenen Haare hervorschauen und ein weißer Mantel bedeckt ihre ISB-Uniform. Leider stimmt der Druck auf den Beinen nicht mit der Farbe des Manteltorsos überein. Hier wären Dual Molded Legs sicherlich die bessere Option gewesen. Der Agent ist passend umgesetzt und recht detailliert. Als Zubehör hält dieser neben einem Standardblaster auch einen Schild bereit.
U-Wing
Das Modell setzt das Raumschiff sehr detailgetreu zu Serie und Film um, auch wenn durch die kleinere Größe ein paar Kompromisse notwendig waren. Mit zugeklappten Flügeln misst er stolze 40 Zentimeter, was für ein solches Spielset dennoch völlig ausreichend ist.
In der Front sind zwei federgeladene Shooter versteckt, die mittels Anhebung an der Außenverkleidung abgeschossen werden können.
Sehr imposant sind die vergleichsweisen großen Triebwerke, sodass auch die Heckansicht ansehnlich bleibt.
Hinter der Cockpitscheibe (die trotz fehlender separater Verpackung nicht zerkratzt ist) ist ein kleiner Druckpunkt versteckt, durch den das Cockpit geöffnet werden kann. damit wird verhindert, dass die Scheibe jedes Mal abgerissen wird, da sie durch angrenzende Slopes sonst nur schwerer anzuheben ist.
Im Cockpit findet eine Person auf einem braunen „Sitz“ Platz, wobei das gesamte Konstrukt eher an eine Liege erinnert. Vorne befindet sich eine beklebte Kontrollkonsole.
Mit Minifigur im Cockpit wird der erste Mangel durch die geschrumpfte Größe sichtbar. Der Innenraum ist so eng gebaut, dass die Figur im geschlossenen Cockpit liegen muss und durch den Druck eigentlich auch gar nicht rausschauen kann. Besonders in der Außenansicht wirkt das eher befremdlich.
Das Schiff kann die Flügel in die Angriffsposition ausklappen. Leider ist kein Mechanismus dafür eingebaut. Die Flügel müssen per Hand auseinandergeklappt und mittels Ball-Joint befestigt werden. Bei einem Set dieser Größenordnung ist das aber zz verkraften.
Die Flügel selbst sind ziemllich dünn, sodass ich das Gebilde nicht daran hochheben würde. Der Mittelteil bietet aber trotzdem genug Haltepotenzial für actionreiches Spiel bei Kindern.
Auch ein kleiner Frachtraum ist eingebaut, jedoch ist dieser wie auch schon das Cockpit sehr eng. Das war auch schon ein Problem beim größeren Vorgängermodell. Im Film finden hier immerhin ein paar Rebellen Platz.
Theoretisch ist hier zwar auch Platz für Minifiguren vorgesehen, doch dafür sollte bestenfalls die gebaute Transportkiste entfernt werden. Leider kann die Figur selbst dann nicht aufrecht sitzen. Ich verstehe, dass mehr Platz bei dieser Größe nicht drinn war, aber trotzdem bin ich nicht wirklich zufrieden mit diesem Kompromiss.
Die Unterseite ist simpel, aber dennoch komplett verkleidet. An der Front ist sogar ein Aussichtsfenster verbaut.
Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.
Mein Fazit
Der neue U-Wing weist durch die geschrumpfte Größe einige Downgrades zur 2016er Version vor. Vor allem die Enge im Innenraum ist ein Punkt, der das Set sicherlich als Spielmodell einschränkt. Es muss aber auch bedacht werden, dass ein Modell in der damaligen Größe sicherlich um die 100 Euro gekostet hätte, was für ein solches Schiff einfach zu viel wäre. Von außen macht das Modell trotzdessen eine wirklich gute Figur und lässt sich problemlos neben anderen Schiffen ausstellen. Die UVP ist zwar wie bei Star Wars üblich fast immer zu hoch, doch aktuell bekommt man den Bausatz im freien Handel für unter 50 Euro und dann ist das Gesamtpaket vor allem für Andor Fans sicherlich eine runde Sache. Die Figuren und äußere Optik des Schiffs können die Enge im Inneren nämlich um einiges wett machen.
Bewertung
| Positiv | Negativ |
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Benotung 🎵
| Gesamtnote: 8 |
Von 1 (mau) bis 10 (wow) |
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Eure Meinung
Was haltet ihr von der Neuauflage des Rebellenschiffs? Wünscht ihr euch mehr Sets zu Andor? Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare!























25. Februar 2026 um 10:22
Habe mir trotz der geschrumpften Ausmaße den U-Wing mit einem guten Rabatt gekauft und danach mit verschiedenen Anleitungen von Rebrickable und eigener Feinarbeit zu einer für mich akzeptablen Version ausgebaut. Allerdings finde ich das Set per se nicht schlecht, aber als Spielmodell doch etwas zu beengt.
Die Minifiguren sind meiner Meinung nach super 🙂
25. Februar 2026 um 10:52
Vielen Dank für dein Review, Max!
Ich finde, der U-Wing sieht tatsächlich auch in dieser Größe noch passabel aus, aber so imposant wie der Vorgänger (den ich gebaut habe), ist er nicht. Ich verstehe insgesamt nicht, warum LEGO aktuell offensichtlich viele Star Wars Modelle in der neuen Variante „schrumpfen“ lässt. Am gruseligsten ist die Smart-Brick-Variante des X-Wings. Schade, dass so offenbar Steine eingespart werden sollen. Das führt dann natürlich gezwungenermaßen zu beengten Verhältnissen im Cockpit und Co.
25. Februar 2026 um 11:52
Ich glaube die Modelle werden immer kleiner, um sie in preislich „akzeptablen“ Regionen zu verorten. LEGO baut mittlerweile deutlich kleinteiliger als noch vor 10 Jahren, daher würde ein Modell in der Größe des alten U-Wings sicherlich 130€ kosten. Und möchte man wirklich so viel für ein solches Schiff ausgeben? Schließlich ist es weitaus nicht so ikonisch wie andere Schiffe in dem Segment.
Wichtig finde ich aber dennoch, dass die Modelle gut aussehen trotz der kleineren Größe. Beim U-Wing ist das meines Erachtens gelungen, der Smart Brick X-Wing sieht hingegen furchtbar aus (mehr dazu bald in meinem Review). Wer einen schicken X-Wing zu einem akzeptableren Preis möchte, sollte bis Ende April auf den zum Mando Film warten. Der sieht für mich auf den ersten Blick sehr schick aus.
25. Februar 2026 um 12:35
Weniger Teile, weniger Kosten, klar.
Und dass LEGO – gerade bei Star Wars – immer mehr Details verbaut, betonst du immer wieder. An sich eine gute Sache, aber unter dem Strich sollten die Modelle nicht zu klein werden. 😉
Auf deine Rebenszonen der Smart-Brick-Sets bin ich gespannt!
25. Februar 2026 um 18:08
Was ich nicht nachvollziehen kann, man kann sogar mit den vorhandenen Teilen den Laderaum so umbauen, dass mehrere Minifiguren darin Platz haben, ohne die Stabilität zu beeinflussen. Auch für den Umbau auf eine aufrechte Sitzposition des Piloten waren nur sehr wenige Standardteile nötig. Lego hätte also mit einem leicht geänderten Design den Spielwert auch bei dieser Größe problemlos steigern können.
In den letzten Jahren gab es übrigens kaum noch ein Set, das ich nicht nachträglich noch modifiziert hätte. Da kommt dann allerdings auch meine Leidenschaft für Star Wars und kreatives bauen durch 🙂
Den Smart-Brick X-Wing habe ich übrigens nur einmal angesehen und seither jeglichen Augenkontakt vermieden 🫣😄
25. Februar 2026 um 18:14
Geschrumpftes Kanonenboot, dessen Passagierkapazität nicht mehr gegeben ist… 🤔 Shrinkflation is real in the Lego Star Wars -Lineup. Immerhin ist er handlich für kleine Kinderhände, die nur umherswooshen wollen. Und runder gestaltet als das Vorgängerset. Und vielleicht gibt’s irgendwann einen UCS U-Wing 🤷🏻♂️