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LEGO Technic 42116 Kompaktlader und 42117 Rennflugzeug im Review

LEGO Technic 42117 Rennflugzeug und 42116 Kompaktlader | © André Micko

LEGO Technic 42116 Kompaktlader und 42117 Rennflugzeug im Review. Wieviel Technik steckt in einem LEGO Technic Set mit circa 160 Teilen?

Am 1. Januar startet neben dem neuen Jahr 2021 auch die erste Welle mit LEGO Technic Sets. Am oberen Ende, sowohl was UVP als auch Altersempfehlung angeht, findet sich der 42125 Ferrari 488 GTE. Dementgegen werden mit den Sets 42116 Kompaktlader und 42117 Rennflugzeug kleine Fahrzeuge für die jüngsten, um nicht zu sagen, angehenden Technic-Meister veröffentlicht. Mit einer UVP von jeweils 9,99€ auch in diesem Punkt auf -fast- der niedrigsten Stufe, was LEGO Sets angeht. Der Vollständigkeit halber: vermutlich wird es im freien Handel Angebote mit Rabatten geben, auch wenn 20% in dieser Größenordnung weit weniger ins Gewicht fallen.

Verpackung und Inhalt

Beide Set-Schachteln sind ähnlich gestaltet. Die Vorderseite ziert ein Bild des Modells vor passendem Hintergrund. Daneben ist die Setnummer aufgedruckt, der Name sowie die bei 7+ liegende Altersempfehlung. Der Aufdruck „2 in 1“ weist auf ein vorhandendes B-Modell hin. Dessen Bild ist auf der Rückseite abgedruckt. Aus dem Rennflugzeug wird alternativ ein Düsenflugzeug, der Kompaktlader verwandelt sich in einen Hot Rod. Die Anleitungen für die B-Modelle stehen kostenlos, aber nur online auf LEGO.com/buildinginstructions zum Download zur Verfügung. Zum Zeitpunkt dieses Reviews waren sie noch nicht bereitgestellt, was aber sicherlich zum offiziellen Release der Fall sein wird.

Für das A-Modell finden sich jeweils in der Verpackung die gedruckten Anleitungen. Die 140 Teile des Kompaktladers sowie die 154 Teile des Rennflugzeugs sind wie gewohnt in Plastiktüten verpackt. Bis auf zwei Beams und die Schaufel beziehungsweise zwei Flügelpaneele, die lose dabei liegen. Zum Flugzeug Set gesellt sich noch ein Stickerbogen mit 9 Aufklebern.


Aufbau

Der Aufbau ist rein Technic-spezifisch. Das heißt, es kommen fast ausschließlich Technic Elemente zum Einsatz: Zahnräder, Liftarms (Lochstangen), Paneele und Achsen. Verbindungen erfolgen mittels Pins. Wie immer kann es hierbei etwas haken. Abgesehen davon ist der Aufbau auch für die Jüngeren gut und in überschaubarer Zeit zu bewerkstelligen.
Die Anleitung gibt es in der „LEGO Building instructions App“ auch in digitaler Form (Instructions PLUS). Das soll den Aufbau nochmals erleichtern, indem einzelne Bauabschnitte vergrößert und gedreht werden können. Dank der detaillierten gedruckten Anleitung ist dies aus meiner Sicht nicht notwendig. Zumindest was den Aufbau angeht. Meine beiden Review-Modell-Aufbau-Helfer (an dieser Stelle ein Dank an meine Kinder) hätten vermutlich dennoch an der digitalen Form Gefallen gefunden.

Die fertigen Modelle

Der Kompaktlader ist etwa 14cm lang, 6cm breit, 9cm hoch und passt somit fast noch bequem in meine Hand. Mit dem schwarzen Z12 Zahnrad auf dem Führerhausdach kann der Ausleger angehoben und abgesenkt werden. Der Mechanismus liegt bis auf das innen liegende Schneckengetriebe offen und ist im Betrieb gut zu beobachten. Gleiches gilt für die Mechanik, mit der die Schaufel durch Drehung eines sich hinten links befindlichen Zahnrads gekippt wird.
In dem kleinen, blauen Standard-Technic-Stuhl findet auch eine klassische Minifigur Platz. Wird der Rahmen des Führerhauses nach vorne geklappt, steht einem bequemen Einstieg nichts im Wege.






Der Mechanismus mit Schneckengetriebe


Einsteigen, bitte!



Das Rennflugzeug ist 18cm lang, 6cm hoch und hat eine Flügelspannweite von 23cm. Damit passt es nicht ganz in meine Hand, lässt sich aber gut greifen und transportieren. Oder fliegen. Hauptfunktion ist die Drehung des Propellers. Dieser wird über ein kleines Getriebe von den vorderen Rädern bewegt. Freilich funktioniert dies nicht im Flug, sondern nur wenn man über den Boden rollt. Dabei aber leichtgängig und ordentlich schnell. Auch hier lässt sich die Mechanik in Aktion durch Hochklappen der „Motorraumabdeckungen“ unter die Lupe nehmen.




Ready for take-off!


brrrrrmmmmmmm



Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Ein Blick unter die Motorhaube.

Fazit: 42116 Kompaktlader und 42117 Rennflugzeug

Zwei einfache, kleine und robuste Modelle. Beide beinhalten technische beziehungsweise mechanische Grundprinzipien wie Hebel, Getriebe und Zahnradverbindungen. Ein schöner Einstieg in die Technic-Welt für die jüngsten Baumeister.

Eigentlich ganz nett hier oben…

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

6 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Mir gefallen gerade die kleinen Sets besonders gut, vor allem der Bagger macht mir Freude! Um den Spielwert zu erhöhen habe ich ihn allerdings auf Pneumatik umgerüstet.

    • Da hätte mal Fragen zu:
      Wie haben Sie das Set denn schon bekommen? Es ist doch noch gar nicht im Handel? Wie passt denn Pneumatik in so ein kleines Se

      • Den Bagger habe ich noch nicht, tut mir leid, das habe ich falsch formuliert, ich wollte eigentlich sagen, ich habe ihn nachgebaut.

        Und zur Pneumatik: zuerst habe ich alle Zahnräder entfernt und stattdessen zwei Schalter verbaut, den Sitz habe ich gegen einen kleineren getauscht, damit dahinter die Pumpe Platz findet und die beiden Zylinder verbaute ich auf dem Arm. Die Schläuche zu verlegen war teilweise echt knifflig, ging aber auch. Wenn du magst, kannst du ihn gerne nachbauen, den Plan habe ich auf Rebrickable hochgeladen: https://rebrickable.com/mocs/MOC-59546/danielherndl/lego-42116-pneumatic-modification/#parts

  2. Ich denke, ich werde mir beide zulegen. Alleine schon wegen des Seitenruders beim Flugzeug und der Schaufel beim Radlader. Schöne Teile

  3. Ich finde auch beide Sets gelungen, vor allem den Bagger, da man ihn auch ohne Probleme in „City“ einsetzen kann. Besteht diese Möglichkeit, evtl. mit kleineren umbauten, auch beim Flieger? Dessen Zweitmodell ist aber kein!)! Düsenjet (mit Propeller?!) sondern eher ein modernes Retarde oder Reverse (so heißen die, glaube ich?) Propeller-Flugzeug.

    • Das Flugzeug sollte von der Größe her auch zu City passen. Leider ohne Platz für eine Minifigur (aber da könnten die von dir angesprochenen Umbauten abhelfen…).

      Die Bezeichnungen übernehme ich normalerweise von LEGO (das B-Modell heißt hier offiziell „Düsenflieger“, auch wenn es nicht ganz passt).

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