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LEGO Technic 42221 NASA Artemis SLS-Schwerlastrakete im Review: Wuuuuuusch….

LEGO Technic 42221 NASA Artemis SLS-Schwerlastrakete | © André Micko

Mit Kurbelantrieb ins All: Um das Raumschiff Orion zum Mond zu bringen, muss man ordentlich Hand anlegen. Lohnt sich das?

Vorab ein paar Begrifflichkeiten, bevor wir die Reise zu den Sternen starten!

NASA
Die National Aeronautics and Space Administration (dt. Nationale Aeronautik und Raumfahrtbehörde) wurde 1958 gegründet und ist die zivile Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt der USA. Ihre Aufgabe ist es, den Weltraum zu erforschen, dafür entsprechende Technologien zu entwickeln und Menschen auf den Mond zu fliegen. Oder noch weiter.

Artemis
Der Name des bemannten Raumfahrtprojekts, das erstmals seit den Apollo Missionen wieder Astronauten auf den Mond bringen will. Die NASA arbeitet im Artemis-Programm mit europäischen (ESA), japanischen (JAXA) und kanadischen (CSA) Raumfahrtagenturen zusammen. 2022 erfolgte unter dem Missionsnamen Artemis-1 ein erster unbemannter Testflug. 2026 soll ein bemannter Flug stattfinden, ein Jahr später eine Mondlandung.

SLS
Space Launch System: Die Schwerlastrakete, die beim Artemis-Programm zum Einsatz kommt, um Fracht und Astronauten in den Weltraum zu bringen. Das, was am meisten ins Auge sticht, wird als Kernstufe bezeichnet: der rot-braune, dicke Zylinder mit vier unten angebrachten Raketentriebwerken. Deren Treibstoff sitzt im Zylinder, der damit eigentlich nur ein großer Tank ist, und besteht aus flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff.

Zwei Feststoffraketen, sogenannte Booster sitzen seitlich neben der Kernstufe. Sie zünden beim Start gleichzeitig mit den vier Raketentriebwerken der Kernstufe und helfen den gewaltigen Schub zu erzeugen, der notwendig ist, um die Erdanziehung zu überwinden. Nach etwa zwei Minuten ist ihr Treibstoff verbraucht und sie werden abgeworfen.

Über der Kernstufe sitzen das eigentliche Raumschiff mit der Besatzung (oder die Fracht), die Oberstufe und die Rettungsrakete. Im Modell alles was an der Spitze weiß ist. Ganz oben ist die Rettungsrakete (LAS – Launch Abort System). Sie wird etwa dreieinhalb Minuten nach dem Start abgetrennt, wenn sich die Rakete bereits in einer dünnen Atmosphärenschicht befindet. Darunter das Raumschiff mit der Besatzung, und unter diesem die Oberstufe. Nach dem Ausbrennen und Abtrennen der Kernstufe zündet die Oberstufe, um das Raumschiff endgültig aus der Erdanziehung zu bekommen und auf Kurs Richtung Mond zu bringen.

Die aktuelle Version der SLS, die auch dem LEGO Modell zugrunde liegt, wird als Block1 bezeichnet. Geplante Weiterentwicklungen, beispielsweise mit leistungsstärkeren Boostern, sollen die Nutzlastkapazität erhöhen und nennen sich dann Bock1B oder Block2.

Zur besseren Übersicht hier nochmals den Ablauf nach dem Start zusammengefasst: Erst werden die Booster und die Triebwerke der Kernstufe gezündet. Nach zwei Minuten werden die Booster abgeworfen, da deren Brennstoff verbraucht ist. Eineinhalb Minuten später wird die Rettungsrakete abgeworfen, da sie nicht mehr benötigt wird. Nach weiteren knapp 5 Minuten trennt sich die Oberstufe mit dem Raumschiff von der Kernstufe, deren Treibstoff nun ebenfalls verbraucht ist. Dann wird die Oberstufe gezündet und bringt das Raumschiff Richtung Mond. Eigentlich alles keine Raketenwissenschaft. 😊

Orion
Ist der Name des Raumschiffs. Quasi die aktuelle Version des Apollo Raumschiffs, mit dem in den 60er Jahren die ersten Menschen zum Mond geflogen sind.

So, geschafft. Mit diesem kurzen Überblick sollten wir alles beisammenhaben, damit auch weniger Astronomie-affine LeserInnen das neue LEGO Technic Set 42221 NASA Artemis SLS-Schwerlastrakete besser verstehen können. Noch vor der geplanten Mondlandung wird das aus 632 Teilen bestehende Modell ab dem 1. Januar 2026 erhältlich sein. Die UVP liegt bei 59,99 Euro.

Ich war sehr gespannt auf das Set. Zum einen, weil ich, wie Stammleser wissen, ein großer Astro-Fan bin (-nomie, nicht -logie…). Ein LEGO Space Set, noch dazu basierend auf einem realen Vorbild ist daher immer mehr als willkommen.

Zum anderen war ich gespannt auf den Mechanismus, der die SLS abheben lässt. Wie dieser umgesetzt wurde und wie gut er funktioniert schauen wir uns im Folgenden an. Soviel sei schon mal verraten: Die Kosten eines (!) Starts der echten SLS liegen bei über zwei Milliarden Dollar. Da kommt man mit dem Technic Set deutlich günstiger weg…

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Vor welträumlichem Hintergrund ist die Raketeneinheit auf der Vorderseite der Verpackung abgebildet. Das silberne, dreieckige Spacelogo sticht deutlich ins Auge. Die Altersempfehlung liegt bei relativ jungen 9+.

Rückseitig ist die Funktion des Startvorgangs in drei Teilbildern dargestellt.

Before imageAfter image

Die Teile verstecken sich in undurchsichtigen Papiertütchen. Bis auf drei Technikrahmen und zwei 32er Achsen, die nur lose dabei liegen. Gleiches gilt für die 160-seitige Anleitung und der Stickerbogen. 15 Aufkleber kommen auf der Rakete zum Einsatz.



Der Aufbau

Der Aufbau ist in sieben Bauabschnitte unterteilt. Die ersten vier beschäftigen sich mit dem Sockel und der, sagen wir, Startmechanik. In Abschnitt 5 entsteht der erste Teil der Kernstufe, dann folgen die Feststoffraketen und der obere Teil, sprich das Orion Raumschiff samt Rettungsrakete.

Ende Bauabschnitt 1


Ende Bauabschnitt 2


Ende Bauabschnitt 3


Ende Bauabschnitt 4


Ende Bauabschnitt 5


Ende Bauabschnitt 6

Über die Umsetzung der Mechanik für den simulierten Start möchte ich bereits an dieser Stelle etwas genauer eingehen.

Am Sockel ist eine Art Bohrer montiert. In dessen Spannuten ist ein Technik Element eingehängt. Rotiert der Bohrer, bewegt sich dieses und somit auch die an ihm montierte Rakete nach oben oder nach unten.

Eine kleine Kurbel versetzt über ein Getriebe den Bohrer in Rotation. Das Getriebe besitzt eine Art Hilfszahnrad, welches mit einem schwarzen Technic-Pin, also mit hoher Reibung, befestigt ist. Es ist freischwingend aufgehängt, so dass es sich nur in einer Drehrichtung mitdreht, in der anderen Drehrichtung hingegen keine Wirkung zeigt.

Dreht man mit der Kurbel den Bohrer so, dass die Rakete nach oben fährt, ist das Hilfszahnrad inaktiv. Man arbeitet beim Kurbeln nur gegen das Gewicht der Rakete.

In der anderen Richtung, also beim Hinunterfahren, greift das Hilfszahnrad in das Getriebe ein. Durch den Reibungspin wird der Widerstand im Getriebe erhöht. Warum hat man dies so umgesetzt? Weil bei einem leichtlaufenden Getriebe der Bohrer durch das Gewicht der Rakete selbst in Rotation versetzt werden könnte. Die Rakete würde also langsam der Erdanziehung folgend gen Bodenplattform sinken. Das schwergängige Hilfszahnrad verhindert dies.


Beim Hochkurbeln wird das beweglich gelagerte Hilfszahnrad nach oben weggedrückt und hat so keinen Einfluss auf das Getriebe


Beim Runterkurbeln greift das Hilfszahnrad mit ein und erhöht so die Reibung im Getriebe

Die Rakete bleibt dadurch stabil an jeder gewünschten Position stehen. Die Kraft an der Kurbel ist sowohl beim Hoch- als auch beim Runterfahren der Rakete ziemlich gleich. Beim Hochfahren bedingt durch das Raketengewicht, beim Runterfahren bedingt durch das Hilfszahnrad. Eine clevere Umsetzung.

Wer plant sich dieses Set zuzulegen, kann das selbst ausprobieren: Dank der Klappe im Sockel kommt man gut an das Getriebe heran. Bei hochgefahrener Rakete kann man einfach das Hilfszahnrad manuell anheben und wird feststellen, dass sich Bohrer und Kurbel wie von Zauberhand (oder etwas physikalischer ausgedrückt: Gravitation) bewegen und die SLS nach unten sinkt.

Neue, andersfarbige oder interessante Teile

In der Masse an LEGO Teilen und Sets sowie der Verwendung von unterschiedlichen Teilenummern und Farbnamen ist es oft schwierig zu bestimmen, ob ein Teil neu, in der Farbe bereits erschienen oder einfach nur selten ist. In diesem Kapitel will ich daher der Einfachheit halber alle Teile zeigen, die mir in einem Set aus vorgenannten Gründen (neu, interessante Farbe oder selten) zeigenswert erscheinen.


Das fertige Modell





Die Schwerlastrakete ist etwa 46 cm hoch, 17 cm breit (plus drei Zentimeter für die Kurbel) und 12 cm tief. Nach dem Start erreicht sie eine maximale Höhe von beeindruckenden 71 cm!


Hauptfunktion ist natürlich die über die Kurbel zu bedienende Startsimulation. Die Feststoffraketen sind so an der Kernstufe montiert, dass sie zur Seite abfallen. In der untersten Position werden sie über eine Rahmenkonstruktion an den Wasser- und Sauerstofftank ran gedrückt. Bewegt sich die Rakete über die Rahmen hinaus, fallen die seitlichen Booster zur Seite weg. So wird deren Abtrennung nach dem Abbrennen simuliert.



Before imageAfter image

Im weiteren Verlauf wird über ein Seilzugsystem die Oberstufe samt Raumschiff aus der Spitze der Kernstufe herausgehoben. Orion macht sich dann auf den Weg zum Mond!

Verlauf des Seilzugs für das Ausfahren der Oberstufe (mit Raumschiff und Rettungsrakete)


Before imageAfter image

Nach den ersten Bildern und Videos dachte ich, dass mich die für den Mechanismus notwendigen Konstruktionen stören würden. Tatsächlich empfinde ich sie im vor mir stehenden Modell als weniger auffällig als befürchtet. Die ganze Mechanik funktioniert zuverlässig und macht Spaß. Vor allem das Rausgleiten der Oberstufe aus dem braunen Zylinder ist ein toller Effekt.

Die Raketentriebwerke liegen in der untersten Position, also kurz vor dem Start, bündig auf dem Sockel auf, so dass die Flammen schön in ihm verschwinden.

Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Klappe des Sockels, mit der ein einfacher Blick auf das Getriebe im Inneren möglich ist.

Vier Nanoastronautenfiguren liegen dem Set bei, die am Sockel aufgestellt werden können.

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Fazit: 42221 NASA Artemis SLS-Schwerlastrakete

Ich mag die Sets des Space-Unterthemas sehr, erst recht, wenn sie einen realen Bezug aufweisen. Die Startsequenz der SLS Artemis ist mit einer pfiffigen Mechanik toll umgesetzt und veranschaulicht schön die Vorgänge.

Für die laut Altersempfehlung definierte Zielgruppe kommt mir aber der Spielspaß etwas zu kurz. Alles ist fest montiert, die eigentliche Rakete beziehungsweise Kernstufe nur ein nach hinten offener Halbzylinder. Nanofiguren eignen sich auch nur bedingt für ein Rollenspiel. So bleibt kaum mehr, als die Rakete kurbelnd hoch- und runterfahren zu lassen und die Faszination der mechanischen Umsetzung.

Auf der anderen Seite des Altersspektrums beeindruckt letzteres durchaus auch den AFOL. Als interessantes Ausstellungsteil für die Vitrine ist sie aber zu einfach umgesetzt.

Ich verorte die Zielgruppe daher irgendwo dazwischen. Wie immer ist es natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auf alle Fälle gilt: Wer sich von Optik, Konzept oder Mechanik der LEGO Technic Schwerlastrakete begeistern lässt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Ich wünsche viel Spaß damit und hoffentlich einen Vorgeschmack auf eine echte Mondlandung in absehbarer Zeit…

Bewertung

Positiv Negativ
  • Interessante Mechanik
  • Schöne Veranschaulichung des Startvorgangs
  • Für junge BaumeisterInnen (9+) zu wenig Spielfunktionen

Benotung 🎵

Gesamtnote: 8
  • Umfang & Bauspaß: 8
  • Optik & Farben: 8
  • Figuren: 4
  • Bespielbarkeit: 6
  • Preis/Leistung: 8

Von 1 (mau) bis 10 (wow)

Eure Meinung!

Fiebert schon jemand mit, ob die Menschheit in zwei Jahren wieder einen Fuß auf den Mond setzen wird? Wie gefällt euch die neue Technic SLS Schwerlastrakete? Welche Spacesets habt ihr schon, und was würdet ihr gerne noch umgesetzt sehen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

17 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Ob wir das in zwei Jahren erleben, möchte ich doch stark bezweifeln. Der Teufel steckt im Detail, auch wenn einzelne Komponenten schon funktionieren. 😉 Das Modell finde ich okay, aber die schwarzen Balken stören unter normalem Licht doch ganz schön. Das ist wohl wirklich bloß etwas, wenn man eine dunkel Ecke hat und die geschickt ausleuchtet.

    • Habe spontan gedacht, dass es besser wäre, wenn man die Balken in „Glas-“ bzw. transparenter Optik produziert hätte. Aber das wäre sicherlich dann wieder besonders teuer geworden. So sieht der Abwurf der Booster in der Tat etwas seltsam aus.

      • Vielleicht wenn LEGO spezielle Liftarme mit weniger Löchern dafür entwickelt hätte? Bei transparenten Liftarmen hat man ja dann sonst immer diesen Glitter-Effekt wegen der internen Reflexionen. Oder wenigstens nur die halbe Dicke… Ansonsten dürfte sich das Problem nicht endgültig lösen lassen. Ich würde dann eventuell die Teile gegen hellgraue Versionen austauschen, wenn ich es so wie auf den Fotos aufstellen würde. Mit etwas mattem Haarlack noch den Glanz reduzieren und dann dürfte es schon gefälliger aussehen…

  2. Hmm, wieder etwas bunt. Vor allem die blauen Pins … und Sticker.

    • Nicht kaufen, vielleicht anderes Hobby suchen, frohe Weihnachten.

      • The Storytelling Brick

        20. Dezember 2025 um 15:16

        Weiter so!

        Denn: warum sich verbessern? 😉

        • Es darf sich auch gerne mal für ein solch umfangreiches Review, das die Stärken und Schwächen klar beleuchtet, bedankt werden.

          Das Set hat mir persönlich bei der Präsentation in Billund sehr gut gefallen.

          Wenigstens jetzt in der besinnlichen Zeit kann man sich in der Kommentarspalte auch Mal etwas Mühe geben und zudem den Artikel, zu dem sich geäußert wird, auch lesen.

          In etwa: Schade, Sticker, aber cool, witzige Funktion. So steht da „aaaah, blaue Pins“, und alles ist schlecht.

          Einfach Mal ein wenig abwägen, statt loszuholzen. An so einem Review sitzt der liebe André nicht 20 Minuten, sondern viele Stunden.

          • The Storytelling Brick

            20. Dezember 2025 um 21:28

            Dann hättest du dem Kommentierenden das auch so wie mir antworten sollen, statt ihm zu raten, das Hobby zu wechseln – auch wenn sein Kommentar nicht gerade „besinnlich“ gewesen ist 😉 Deine Antwort war nicht aufschlussreicher als seine. Ist im Übrigen nicht böse gemeint 🙏 Bedachter können wir alle sein (da nehme ich mich nicht aus 🙃 )

            Und: ich weiß, dass eine (ausführliche) Review nicht in 20 Minuten runtergerattert ist und man schon eine gewisse Zeit aufopfern muss 🙂 Meinen Dank hat André jedenfalls (wenngleich ich das in meinem Kommentar unten nicht explizit erwähne)! 🙇🏻‍♂️

            • Manchmal wird die immer gleiche Leier auch unserem Chefredakteur zu viel 😊
              Ja, versuchen wirs kurz vor Weihnachten etwas besinnlicher. (sind über die Feiertag in Österreich, hab hier mehr als genug Gelegenheit Streitigkeiten zwischen meinen heranwachsenden zu schlichten 😉).

              Das Review hat Spaß gemacht; aus diversen Gründen haben sich einige Sets bei mir angestaut. Bin motiviert und freue mich aufs abarbeiten des Rückstands!🥳😃

              In diesem Sinne nochmals schöne Weihnachten!
              Gruß aus Zell am See 🇦🇹

            • Nettes Modell.
              Auch die Idee mit den Abtrennungen der einzelnen Stufen ist an sich schön.

              Allerdings gefällt mir die Farbgebung der dazu notwendigen Teile nicht.
              Muss ich leider so sagen. Transparent hätte sich wie einer anmerkte sicher gut angeboten. Oder alles in hellgrau, eventuell auch alles in Schwarz gehalten.
              Aber so sieht es unfertig aus.
              Und leider ist der Blick unter dem Deckel in dieser Hinsicht nicht besser. Habe auf die Schnelle 10 verschiedene Farben gezählt. Das sieht für mein Empfinden extrem unprofessionell aus.
              Hätte nichts gegen eine andere Farbgebung für die Mechanik, aber da hätten zwei Farben auch gereicht. Meinetwegen Rot (wenn es denn Rot sein muss) für sich drehende Teile und Weiss oder Grau für die Stützstruktur.

              Lob aber für die Bilder bzw. den Vergleichseffekt. Cooles Feature immer wieder.

  3. The Storytelling Brick

    20. Dezember 2025 um 15:23

    Das Konzept ist mal etwas anderes als das sonstige Einerlei aus dem 4-rädrigem Fuhrpark im Motorsportbereich. Erinnert mich an den Bastelunterricht (aka Kunst) aus der 5. und 6. Klasse. Wie bereits weiter oben von einem Vorkommentierenden angemerkt, fände ich transparentes Gerüst auch besser – oder zumindest ästhetischer. Ob das Set dann teurer gewesen wäre, kann ich nicht wirklich beurteilen.

    Die Artemis-Mission finde ich allgemein spannend, aber denke nicht, dass der aktuell angepeilte Zeitrahmen eingehalten werden wird.

    • Das mit dem Zeitrahmen ist ja schon bei Flughäfen und Bahnhöfen eine Herausforderung😉 Wir werden sehen… toll wärs auf jeden Fall in absehbarer Zeit das erleben zu dürfen. Und auf dem Mond könnte man im Gegensatz zum Mars ja (fast) live mit dabei sein…

      Schöne Feiertag dir! Gruß aus Österreich

    • Das mit dem Zeitrahmen ist ja schon bei Flughäfen und Bahnhöfen eine Herausforderung😉 Wir werden sehen… toll wärs auf jeden Fall in absehbarer Zeit das erleben zu dürfen. Und auf dem Mond könnte man im Gegensatz zum Mars ja (fast) live mit dabei sein… 🥳

  4. Vieleicht sähe es anders aus wenn ich das teil selber Baue/Befummel.

    Aber, als großer Space Fan und begeisterter Lego bauer löst das teil bei mir 0 „Will haben“ Reflex aus.

    Liegt vermutlich zum Teil am Vorbild das einfach massive Probleme hat, irrsinnig überteuert ist und erst noch beweisen muss das es seinen Job auch schafft.

    Dann für das Technik aussehen nicht genug Technik und für neben die Saturn stellen zu wenig Optik.

    Farben, Aufkleber machen es dann nicht besser.

    Schade, auch das Review und die schönen Slider reisen es dann nicht raus.

  5. Spacesets, sofern mit realem Vorbild, hab ich die meisten, bei denen ohne Vorbild die letzte Reihe (und natürlich meine alten Space Sachen 😁) Dieses hier wird wohl auch bei mir landen (oder starten 😂) wenn es mal gescheiten Rabatt gibt. Ist nett, aber kein riesiger Kaufreiz.

  6. Ich konnte es inzwischen halbwegs günstig erwerben und muss sagen, dass es mir besser gefällt als gedacht. Was die Armkonstruktion angeht, stimme ich dir zu, die stört in natura nicht sonderlich. Die Funktion ist einwandfrei und auch das Anbringen der Sticker war deutlich einfacher als befürchtet. Durch die großen Aussparungen kann man die recht gut positionieren. Am Anfang hatte ich auch gedacht, dass mich stört, nur die halbe Rakete zu sehen, aber das ist nicht der Fall (zumal sie oben rum ja komplett ist). So ist das größte Manko, dass die Artemis einfach nicht so grandios aussieht wie die Saturn V oder das Shuttle, aber dafür kann Lego ja nichts (und das ist dann eben wirklich Geschmackssache). Das fertige Modell macht sich jedenfalls gut auf meinem Space-Tisch (als Spielmodell dagegen eher weniger, da erschöpft sich die Funktion, wie du ja auch schreibst, halt doch schnell)

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