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LEGO und die digitale Welt: Ist Smart Play zum Scheitern verurteilt? [Umfrage]

LEGO Smart Play | © LEGO Group

LEGO wagt mit dem Smart Play System ein neues digitales Abenteuer: Ist dies der richtige Schritt, oder reicht euch das analoge Spielerlebnis?

Auf der CES in Las Vegas hat LEGO sein neues Smart Play vorgestellt. Es ist ein neuer Anlauf in Billund, das seit Jahrzehnten erprobte analoge Spielsystem mit einer digitalen Komponente „aufzupeppen“.

LEGO Smart Play | © LEGO Group

Immer wieder wurde der Versuch unternommen, LEGO „interaktiver“ zu gestalten. Wir erinnern uns etwa an LEGO Dimensions, das vor rund zehn Jahren eingeführt wurde, und nach einigen Jahren wieder verschwand. Dabei wurde in Gänze auf eine Einführung in Japan verzichtet.

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LEGO Dimensions 71244 Sonic the Hedgehog Level Pack | © Andres Lehmann

Liste der „Vergessenen“

Es folgten weitere Anläufe. In den letzten Jahren etwa mit LEGO Vidiyo, das einzig mit einer App genutzt werden konnte – ehe das schnelle Ende eingeläutet wurde. Oder mit dem LEGO Super Mario Spielsystem. Sensoren erkennen hier Farben – und im Grunde genommen ähnelt das System dem nun neuen Smart Play. Doch statt eines klobigen Marios benötigt es diesmal eben „nur“ noch eines Bricks, der vier Plates hoch ist.

Musik für unterwegs | © Frauke Paetsch

Immerhin: Schon bei LEGO Super Mario wird keine zusätzliche App benötigt, wie etwa bei Powered Up zum steuern von Fahrzeugen. Doch nicht vergessen werden darf, dass sich die Mario-Bausätze einzig mit einer digitalen Bauanleitung bauen lassen (Update: Bei neueren LEGO Super Mario Bausätzen liegen gedruckte Anleitungen bei). Sprich: Es wird somit – zumindest als Teil des „Spiels“ – doch ein externer Bildschirm benötigt.

LEGO Super Mario und Peach | © LEGO

Smart kommt in Fahrt?

Die neuen Smart Play Bausätze – bestätigt sind LEGO Star Wars und LEGO City – kommen offenbar auch weiterhin mit gedruckten Anleitungen daher. Sprich: Auch wenn fortan Lichter und Geräusche zum Einsatz kommen, gibt es keine „zusätzliche Bildschirmzeit“ beim Spielen.

Wir hier bei Zusammengebaut haben uns vorgenommen, über das neue Smart Play System erst zu urteilen, wenn wir die Steine, Fliesen und die Minifigur, in der ebenfalls ein Chip verbaut ist, in Händen gehalten und getestet haben.

Aber eines ist offensichtlich: LEGO möchte auch fortan nicht nur einzig auf sein analoges Spielsystem vertrauen und nimmt nun einen neuen interaktiven Anlauf. Dazu wurde gar auf der CES die ganz große „digitale Bühne“ gesucht. Alles reines Theater?

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Eure Meinung!

Wir möchten und werden hier niemanden „verbieten“, seine erste Einschätzung zum neuen LEGO Smart System abzugeben. Wir möchten aber an dieser Stelle die Fragestellung weiter fassen: Findet ihr es richtig, dass LEGO versucht ist, das Digitale mit dem Analogen zu verbinden? Glaubt ihr gar, dieser Schritt ist notwendig, um weiterhin die Marktführerschaft zu behalten und durch Innovation zu punkten? Oder findet ihr, LEGO sollte einzig auf sein analoges Spielsystem vertrauen? Und prinzipiell gesprochen: Sind diese digitalen Ausflüge eigentlich nur für heranwachsende Baumeister interessant, oder stehen hier womöglich nicht nur Kinder im Fokus, sondern auch die Erwachsenen? Äußert euch sehr gerne – aber bitte sachlich und im Umgang freundlich – in den Kommentaren. Herzlichen Dank!

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

59 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Habt ihr evtl. mehr Info was die Marktforschung bzgl. solcher Innovationen betrifft?
    Die Zielgruppe scheinen hier ja Kinder zu sein, aber wer weiß schon ob Kinder das feiern werden und nicht nur beim ersten Mal, sondern dauerhaft beim Spielen?

    Unser einer war doch damals schon mit Light&Sound mehr als glücklich und viele fragen sich bis heute warum es das nicht durchgängig mit diversen Verbesserungen gab.

    Der neue Smartbrick ist in einer gewissen Art und Weise Light&Sound 2.0 und könnte bei Kindern durchaus beliebt sein…

    • Es wurde selbstredend ausführliche Marktforschung betrieben, aber die Studien liegen uns leider nicht vor. 😉

      Light & Sound hatte ich auch als Kind, aber das ist hier nicht 1:1 vergleichbar, denn es gab damals ja keine Sensoren zur „Interaktivität“. Sondern eben „nur“ Licht und Ton.

      • Ich bin gespannt, der Ansatz klingt zumindest interessanter als die letzten Versuche der Digitalisierung. Ich frage mich aber weiterhin, wieso Lego stur diesen digitalen Ansatz verfolgt und nicht einfach wieder etwas simples (elektrisch aber analog) Wie Light & Sound einführt. Die Kinder von damals vermissen es und die Kinder von heute würden es sicher ebenso lieben wie wir damals. Das Konzept war sehr simpel und hat – im Gegensatz zu so ziemlich allen Neuentwicklungen von Lego der letzten 20 Jahre – die Kreativität gefördert statt sie zu bremsen.

  2. Neuere Mario-Bausätze gab es auch mit gedruckter Anleitung. Das finde ich als Vater sinnvoller, als meinem Kind ein Tablet hinzulegen, gerade wenn man auf Medienkonsum achten will. Wobei die digitale Anleitung natürlich auch gut gemacht ist.

    Irgendwie schwingt da bei mir die Sorge mit, dass si3 nicht physisch vorhanden ist und einfach von Lego gelöscht werden kann. Das finde ich bereits bei den Apps für z. B. Boost sehr nervig. Sobald Lego den Saft absteht, ist das Set damit nicht mehr richtig zu benutzen.

    • Danke für den Hinweis! Diese Entwicklung ist mir entgangen. Meine Tochter hat kürzlich einen älteren Bausatz gebaut, da musste ich schnell mit meinem Notebook herbeieilen. 😉

      • Einfach nur n grund für lego preise noch weiter in die Höhe zu treiben. Und klar finden 5 jährige Kinder das toll, aber denen kannst auch ne kiste steine hinstellen und die spielen damit. Also Marktforschung hin odet her sowas wäre vllt vor 15 Jahren interessant gewesen. Aber ihr kauft den müll trotzdem also wen juckts?!

        • Wer ist „ihr“? Und warum bezeichnest du etwas als Müll, dass du noch nicht einmal in Augenschein genommen hast? Das ist doch so keine Diskussionskulktur!

        • The Storytelling Brick

          8. Januar 2026 um 10:25

          Habe letztens Kinder gesehen, die einen kleinen Iglu bzw. eine kleine Höhle aus Schnee gebaut haben. Kinder spielen mit allem. LEGO bzw. Spielzeughersteller allgemein nehmen sich nur als viel zu wichtig und punkten darauf, dass manche Eltern ihre Kinder irgendwie „ruhig stellen“.

          Ob der Smart Brick nun bei der Zielgruppe akzeptiert wird oder doch nur als „gekaufter Müll“ in der Ecke landet, bleibt abzuwarten (und die ersten, die sich die Sets holen werden, sind mit aller Sicherheit AFoLs und Fan(medien), nicht die Omma vom kleinen Peter, der morgen Geburtstag hat). Es ist noch zu früh, um darüber zu urteilen. Auch finde ich es nicht unbedingt verkehrt, wenn sich LEGO ausprobiert. Problematisch in meinen Augen ist die 1:1 Umlage der Kosten in die Bepreisung. Kein Wunder, dass LEGO Milliardengewinne für sich verbucht. Aber da LEGOs Produkte weggehen, wie warme Semmeln, kann das LEGO auch weiterhin so machen (und jeden anderen kunden-/fanunfreundlichen Move) 🤷🏻‍♂️

          • Genau so ist es, das ist Marktwirtschaft. Neid und Missgunst sind ja deutsche Tugenden. 😉

            LEGO macht aktuell sehr vieles richtig. Sind mir persönlich viele Sets mittlerweile zu teuer? Ja, ich kaufe deutlich weniger. Aber das ist eben auch „mein persönliches Problem“, bzw. meine Entscheidung, wofür ich mein Geld ausgebe. Das betrifft aber vor allem die exklusiven Sets.

            • The Storytelling Brick

              8. Januar 2026 um 23:55

              Ist denn alles Neid und Missgunst, das kritisiert wird, nicht gefällt oder nicht der eigenen Meinung entspricht? 🤔 Wie definiert sich „alles richtig gemacht“? Zählt allein das Ergebnis oder wird der Weg dahin auch betrachtet (und gegebenenfalls beleuchtet und/oder kritisiert)? *ich denk nur laut nach*

            • Ja, ist es. Missgunst und Neid. Veit macht in seinem Beitrag nichts, was auch nur ansatzweise zu einem Gespräch führt. Nicht nur das er ein Produkt kritisiert, was er selbst, wie auch viele von uns, noch nicht einmal in der Hand hatte, nicht weiß was zukünftig damit noch möglich ist, sondern er macht auch alle anderen darauf aufmerksam, dass wir alle in dieser Gemeinschaft, gemeinsam Müll kaufen. Ist stumpf nachgedacht einfach ein Beitrag zum streichen. Aus welcher Sicht auch immer. Nicht nur, dass wir vor 15 Jahren gerade bei Galaxy S und iPhone 4 angelangt sind und die Spielwarenindustrie keine bis wenige interaktive Spiele nur in Erwägung gezogen hat. Ist der gesamte Beitrag von Veit negativ gemeint und ebenfalls anstichelnd.

              Ich hab hier einen 8jährigen, der dieses Thema verdammt spannend findet und diese neue Möglichkeit im März ausprobieren will. Mit einem Zwinkern natürlich, als Aufforderung für mich. Ja und er wird auch danach mit „einer Kiste Steine“ spielen können. Das machen wir dann auch, wie immer was auch kommen mag, zusammen. Ja und da geb ich Andres recht, Neid und Missgunst ist derzeit eine Tugend, allerdings nicht auf Deutschland begrenzt, sie nimmt mittlerweile weltweite Formen an. Und nur zur Erklärung: Ich spreche nicht von einer gut gemachten Kritik mit guten Argumenten, sondern stumpfer Posie, wie sie oben im Beitrag von Veit steht.

              Seit Lego die Preise anscheinend angezogen hat und die Vielfalt an Steinen und Sets zugenommen hat, dazu das Überangebot durch Alternative ebenfalls zugenommen hat, wird hier schon lange nicht mehr diskutiert über das Objekt, das den Beitrag hier füllt, sondern mehr sich ausschließlich darauf konzentriert, den Konzern zu besprechen. Ist dieser eines Tages ganz weg, wäre hier zwar Ruhe, aber ein anderes Betätigungsfeld wird schon gefunden, damit man von seiner persönlichen Situation ablenken kann und Neid und Missgunst bleibt die Tür weit offen…

              *dir nur laut nachdenkend geantwortet*

            • The Storytelling Brick

              10. Januar 2026 um 0:13

              Sorry, Frank! Ich sehe keinen Neid und Missgunst in Veits Kommentar. Eher etwas anderes. Aber lassen wir das… Ich bin nicht in Stimmung auf ein Streitgespräch mit dir.

              Sag jedenfalls Bescheid, ob dein Sohnemann nach einer Woche, nach einem Monat, nach einem halben Jahr, nach einem Jahr immer noch voller Freude den Smart Brick bespielt und weitere Sets herbeisehnt oder ob der Brick tatsächlich in der Ecke nach kurzer Zeit landet.

            • Ich streite nicht. Ich hab festgestellt. Sollte ein Unterschied sein. Sichtweisen gibt es stets zwei und Positionen aus denen man etwas sehen will, gibt es allerdings sehr viel mehr. Dazu kommen Erfahrungen usw… Da du anscheinend viele schlechte gemacht hast, ist es auch völlig okay, das hab ich immer im Hinterkopf…

              Was den 8jährigen betrifft, leg ich mir das nicht auf Termin oder trage es in einen Kalender ein. Im Grunde wird das Play System wahrscheinlich bei mir landen. Im Moment überlegen wir uns, wie man das in das Spielen einbauen kann und er überlegt, wie er die Wochenenden mit seinen Freunden verbringt ab März, weil er schon davon ausgeht, dass es gekauft wird. 🤷‍♂️ Im übrigen hab ich gerade einem Gespräch gelauscht, wie die „Kleinen“ über die Infos fachsimpeln. Hier geht um das „wie funktioniert das“, „was brauch ich“, „wieso ist bei jedem Set eine Ladestation“, „was macht man bei City damit“, „wo stellen wir auf und spielen“, „welche anderen Sets bringen wir dann zum Spielen mit“ usw. Hier ist keiner, der schreibt das ist Müll oder Lego ist teuer usw. ist halt immer aus einer Position heraus, der Betrachtungswinkel. Und das wird die Marktstudie wahrscheinlich heraus gefunden haben. Und daraus zieht man dann Prognosen und entscheidet… Ein 18jähriger und aufwärts steht nicht in seinem Zimmer und äfft Geräusche nach oder überlegt sich jetzt, „geil, Geräusche, es blnkt!“ Da ist die Frage, kann man das für andere Bauten nutzen? Brauch ich es? Was kommt evtl. noch? Das wäre meine zweite Position aus der ich das betrachte, wenn ich Lego mag. Nun kommt einer der Problem mit Lego hat, der schreibt dann eher so wie vielleicht oben. Die dritte Position aus der er etwas betrachtet. Eine vierte wäre ein Zwiespalt, noch nicht entschieden… usw…. Eine fünfte wäre deine (?!?) Sichtweise, Probleme mit Lego gehabt, weiß aber das Lego Qualität hat. Sieht auch Alternativen und bringt sie bei jeder Gelegenheit auch gerne mal ins Gespräch. Sieht dadurch auch einige Beiträge anders… Danke dir auf jeden Fall für die Antwort…

            • The Storytelling Brick

              10. Januar 2026 um 13:10

              Na das ist doch mal eine Antwort, danke dafür! 😊

              Nur nochmal ganz kurz zu Veits Kommentar: ich lese da mehr ein „man ihr seid doch doof, alles, was LEGO herausbringt, kauft ihr sowieso (fast) unbesehen und bejubelt auch den größten Sch#!?!..und. Und LEGO hat weiterhin einen Grund die Preise hochzuhalten oder sogar noch weiter zu erhöhen, weil, ja, weil die Leute alles(!) kaufen, wo auf der Noppe oder der Lasche die Aufschrift LEGO steht“ heraus. Also weit entfernt von Neid und Missgunst, eher Missfallen, Unverständnis und Empörung den Fans und LEGOs Verhalten gegenüber.

              Man kann jedes geschriebene Wort in die Goldschale legen und sich über Empörende empören und über Schimpfende schimpfen. Und sicher, die Wortwahl mag in manch eines Augen vielleicht nicht getroffen sein (oder zumindest nicht der eigenen Vorstellung entsprechen). Aber ich bin nicht da um andere in ihrem Sprachgebrauch „umzuerziehen“ (das hat einen faden Beigeschmack, den Blödsinn habe ich aktuell auf Arbeit im Bereich Arbeitsmoral/-ethos). Da hat jeder, wie du in deinem Kommentar auch schreibst, andere Erfahrungen, Ansichten und Blickwinkel. Im Optimalfall sollten sich aber zumindest auf allen Seiten mit einem offenen Ohr begegnen.

              Zu deinem jetzigen Kommentar: die Fragen, die du bei deinen Kleinen (also Sohnemann und Freunde) gelauscht hast, umtreiben sicher auch erwachsene Interessierte (wie mich) 😉 Zumindest die meisten der Fragen. Auch klar, Kinder sind auch sicher vom Konzept begeistert. Das stelle ich nicht in Abrede und will das auch gar nicht, hatte ich auch nie vorgehabt.

              War es bei uns(?) zur damaligen Zeit denn anders bezüglich Begeisterung? Ich erinnere mich noch an die Zeit als meine „CITY“ (Nicht-City, weil es damals nur System hieß?)-Rakete und auch die Insectoids dieses Sound- und Lichtmodul hatten? Es war witzig, und lustig und für andere (bspw. meine Eltern) über einen längeren Zeitraum nervig 😁 Und auch bei mir verflog mittelfristig die Begeisterung darüber und es war ein „nettes Gadget“.

              An LEGO: ich habe es als extrem unpassend empfunden (neben den unnötigen Kosten, den solche Events veranschlagen), das Konzept auf so einer riesigen Bühne (CES) bekannt zu machen bzw. vorzustellen, großes Marketing abzuhalten und erst hinterher sickern vereinzelt die wichtigeren Infos, wie bspw. die Funktionalität an konkreten Sets (wie sie es hinterher in dem einen Video von Beyond The Bricks getan haben), bis auf Weiteres die Verfügbarkeit in wenigen Ländern, des teilexklusiven Angebots, des langsamen Rollouts, und einiges mehr…

              Hat das LEGO wirklich nötig? Wäre es wirklich so schlimm, mal „professioneller“ zu agieren? So langsam dürfte LEGO doch den Dreh raus haben? Gelernt dürften sich doch bereits auch aus bspw. Hidden Side, VIDIYO und auch ein Stückchen aus Super Mario gelernt haben? Da arbeiten (vermutlich) sehr hoch dotierte Arbeitskräfte im Marketing und in der Chefetage und am Ende ist das eine schlechtere TEDex-Präsentation 🙄 Ja, ich weiß, ich bin da etwas zu kritisch. Das liegt aber auch daran, weil es einen Teil meines interdiszipläneren Studiums ausgemacht hatte. Präsentationen und „Publikum“ mit allen Infos zu versorgen, möglichst alle Fragen zu beantworten. Das habe ich bei LEGO leider(!) nicht gesehen. Es ist halt schon enttäuschend, wenn man die Größe des Unternehmens im Hinterkopf behält.

              Und ganz kurz zum Smart Brick System: ich bleibe zum aktuellen(!) Zeitpunkt weiterhin skeptisch mit allem bis mich LEGO vielleicht doch damit überzeugen kann. Ich weiß nicht, was sich LEGO vorstellt, wie die Reise langfristig aussieht und wohin sie führt. Auch halte ich die Einführung des Systems rein auf Star Wars nicht für optimal. Hätte LEGO diese „Beta-CITY-Sets“ herausgebracht, wäre ich sicher auch jemand, der, trotz Skepsis, recht früh das System ausprobiert hätte. LSW ist nunmal nicht ein Gebiet, das mich begeistern kann. Meine LSW Sets berschränken sich meist auf Figurenpacks und kleinere Builds 🤷🏻‍♂️

              Meine Ansichten haben übrigens nicht nur durch die schlechte Erfahrungen zu tun (Gegenfrage: würdest du nicht auf ein Unternehmen sauer sein, wenn sie von dir bereits >200 Euro erhalten haben, du keine Ware erhältst, aber du deinem Geld in einem Zeitraum von gut 6(!) Monaten hinterherrennen musst? Aber im umgekehrten Fall dich mit Abmahnungen und Androhungen bis hin zur Einschaltung von Inkassobüros konfrontiert sehen würdest?), sondern auch die Einsichten, wie Unternehmen im allgemeinen ticken und geführt werden, wie deren Chefetagen denken, von Weltkonzernen bis mittelständische Firmen.

              Am Ende möchte ich noch eines klarstellen: ich bewerbe und erwähne NICHT bei jeder Gelegenheit(!) alternative Klemmbausteinhersteller. Dieses Gerücht haben mir hier und anderswo (mir namentlich bekannte) User ständig unterstellt und draufgeholzt… Auf jegliche Nachfrage, man möge mir die Stellen denn bitte benennen, wurde geschwiegen. Und so hält sich das weiterhin blogübergreifend fest in den Köpfen von euch allen (oder zumindest den meisten) -.-“

              Was ich gesagt hatte (und sicher nicht bei jeder Gelegenheit!): ich bin offen gegenüber alternativen Klemmbausteinherstellern und würde mich freuen, sie auch im „normalen“ Handel (in meiner Gegend) zu sehen statt wie bisher fast auschließlich online zu erwerben (der Vollständigkeit halber und falls es dich interessiert, ich habe bisher nur Keeppley von QMan (bevor sie es hier zulande versaut haben) und KiddieCraft ausprobiert – und ja, die Qualität ist nicht schlechter als bei LEGO bzw. ich habe keinen Unterschied gemerkt). Aber das soll’s auch schon zu dem Thema alternative Klemmbausteinhersteller gewesen sein. Ich würde es jedenfalls begrüßen und wäre sehr dankbar, mir nicht ständig zu unterstellen, ich würde sie ständig bejubeln und bewerben 😮‍💨

              Zum Abschluss wünsche ich dir noch ein schönes und erholsames Wochenende 🙏

  3. Ich warte erst mal ab. Star Wars bin ich nichr, aber City.

  4. Für meinen Geschmack brauche ich das nicht. Mir ist Qualität der Steine und das Design der Sets viel, viel wichtiger…ansonsten finde ich Bewegungen, also Motoren viel besser als licht&Sound…und wenn Licht, dann gerne wie bei lumibricks

  5. Grundsätzlich finde ich die Idee, ein Set mit Licht und Sound aufzuwerten, gar nicht schlecht. Die Umsetzung überzeugt mich allerdings weniger. Der Stein ist ziemlich klobig und wirkt in den Sets eher wie ein Fremdkörper. Gerade bei den Star-Wars-Sets fällt das besonders auf, da die Raumschiffe halb offen sind. Und dann wäre da noch der Preis.

    Positiv ist immerhin, dass Lego auf die neue Technologie Akku setzt.
    Ich will das Ganze auch nicht direkt schlechtreden, bin aber etwas skeptisch, ob das der richtige Weg ist.

  6. Der Smart Brick ist nicht digital, insofern, als dass er weder einer App noch eines Bildschirms zu bedürfen scheint. Er ist „einfach nur“ ein neuer Baustein, der Licht und Geräusche in Abhängigkeit von der Umgebung abspielen kann. Selbst für das Aufladen des Akkus braucht man kein digitales Endgerät, nur die in den Sets enthaltene Ladematte mit USB-C-Kabel und Steckdosen-Stecker. Der Vergleich mit Dimensions, Vidiyo oder selbst Super Mario hinkt also gewaltig, am ehesten ist der Smart Brick mit dem Light-&-Sound-System vergleichbar, nur viel, viel besser.
    Es gibt auch überhaupt keinen Grund, zu vermuten, dass der Smart Brick eine Abkehr von gedruckten Bauanleitungen bedeutet. Die wird LEGO irgendwann umsetzen, Pläne gab es ja offenbar schon (siehe die Insiders-Umfrage letztes Jahr), aber unabhängig vom Smart Brick. Wie gesagt, keine App, kein End of Support.
    Die Technologie ist nach allem Anschein komplett selbst-suffizient und benötigt nur den Smart Brick und die RFID-Chips in den speziellen Fliesen und Minifiguren, die alle Informationen zu Licht- und Soundeffekten codiert speichern. Es scheinen keinerlei Updates des Smart Bricks nötig zu sein, das Teil soll aus Sicherheitsgründen nicht einmal IP unterstützen.
    Und nach einer fast zehnjährigen Entwicklungszeit, mit Beginn also zu Dimensions-Zeiten, halte ich ein Scheitern am Markt für nahezu ausgeschlossen. LEGO weiß durchaus, was Kindern gefällt.

    • Aber analog ist der Stein auch nicht. Mein Punkt ist: Das System führt weg vom reinen analogen Spielsystem. Bezüglich der Begriffsfindung werde ich mich aber auf keine Diskussion mit einem IT-Guru einlassen. 😉

      Bzgl. Super Mario teile ich deine Meinung nicht. Damit haben wir hier schon so mach Stunde verbracht, und das System scheint (!) mir vergleichbar zu sein mit dem neuen Smart Brick. Aber klar, ein kleines Display gibt es nicht. Nochj nicht, denn es bleibt ja abzuwarten, was da neben Brick, Tile und Minifgur noch auf uns – beziehungsweise die Kinder – zukommt.

      Innovation ist nicht verwerflich, im Gegenteil. Aber hinsichtlich der Preisgestaltung kommt da noch so mach Diskussion auf uns zu…

      • Ich weiß noch das ich früher ein Polizeiauto von Lego hatte mit ner Batteriebox auf der 2 leuchten waren. Auf diese konnte man verschiedenfarbige trans clear Steine setzen und so ein rot/blaues, blau/blaues oder oranges Blinklicht zu haben. Meines Wissens war da sogar noch der Ton einer Sirene dabei. Ob dauerlicht jetzt auch funktionierte kann ich nicht mehr sagen. Dieses System ist ja komplett verschwunden und hat mir damals aber riesen Spaß gemacht. Im Prinzip macht ja dieser smart brick zum Teil das selbe, nur halt digital statt analog. Klar kann der noch etwas mehr aber ich frage mich ob das unbedingt sein muss. Light & Sound gabs auf jeden Fall schon vor 30 Jahren bei Lego. Die restlichen Soundeffekte haben wir damals einfach selbst gemacht. Irgendwie denke ich mir, hier wird sogar die Fantasie eingeschränkt weil noch mehr vorgegeben wird. Großartig umbauen (wie früher, eigene Moc’s) geht ja auch schon fast nicht mehr. Falls doch sieht es halt am Ende, dank 20 verschiedenen Farben im Set, nicht gut aus.
        Nur meine persönliche Meinung, und ich kauf mir selbst noch ab und zu Lego 😉

    • Sehe ich auch so. Und als Star Wars Nerd fände ich es schon Cool ein paar passende Licht und Sound Effekte zu haben.

  7. Ich finde den Ansatz ganz gut, aber als Erwachsener Legobauer stören mich die Smart-Zeichen auf Steinen und Figuren. Zudem sind die Sets, die bisher vorgestellt wurde, sehr deutlich für Kinder.

    Kindermeinung: Mein Sohn ist begeistert und kann es kaum erwarten ein Set zu haben.

    • Ich vermute einmal, ohne klare Kennzeichnung geht es nicht… denn die Wertigkeit der Minifgur dürfte ja ansteigen. 😉

      Ob das nun optisch so alles schick ist, das ist eine andere Frage. Das knallige Rot bei den Fliesen irritiert mich…

  8. Ich sehe es sehr gemischt. Einerseits ist, wie hier schon erwähnt, die Innovation nicht aufzuhalten. Ich dachte anfangs, das wird auch wieder so eine Smartphone-interaktive Sache, aber jetzt lese ich hier, dass dem nicht so ist. Das stimmt mich etwas gnädiger, bleibt nur abzuwarten, inwieweit die Funktionen des (zugegeben sehr unförmigen Bricks) ein gewisses Spielmuster vorgeben.
    Für mich heißt Lego immer freies Spiel, große Kreativität, Individualität. Ich erinnere mich, dass ich schon bei der Einführung von Star Wars Ende der 90er kritisch war, da ich befürchtete, dass man damit einfach nur die Filme nachspielt und keine eigenen Konzepte rein bringt. Das hat sich, zumindest aus meiner Erfahrung, als unbegründet erwiesen, da die Sets u.a. gute Teile-Lieferanten sind! 😁
    Bei den neuen Smart-Brick-Sets, die ich auch optisch weniger attraktiv finde, hab ich nun ähnliche Befürchtungen, gerade, da die Bricks ja wohl nur eine begrenzte Anzahl an vorgegeben Funktionen haben.
    Nur ein Gedankenspiel: individuell programmierbare Smart Bricks, so eine Art Kombination aus Mindstorms und dem neuen Konzept! Das wäre was und würde evtl auch so einen horrenden Preis rechtfertigen…

  9. Das ganze Thema interessiert mich recht wenig, ich bin nicht die Zielgruppe. Meine Spielmodelle müssen nicht blinken und Töne von sich geben. Und allgemein benötige ich keine Spielmodelle. Ob die Kids das abfeiern werden? Wahrscheinlich schon. In den Achtzigern hatte ich die u.a. 6990, die Monorail mit dem coolen 9V-Kasten, wo man oben die lustigen Blinkelichter mit verschiedenfarbigen Kappen draufsetzen konnte. Da war ich großer Fan von.

    Die bisherige Umsetzung zum Start dieser Smart-Geschichte finde ich noch nicht gelungen. Natürlich hatte ich das System noch nicht in der Hand, aber die Raumschiffchen finde ich maximal hässlich. Aber wer weiß, was da noch kommt?

    Da jetzt bei jedem Set den ganzen Technikkram inklusive Ladegerät reinzuballern und damit die Preise in für Kinder kaum zu stemmende Dimensionen zu treiben, finde ich so semiprächtig. Ich fände es besser, wenn die Bricks separat erhältlich wären. Dazu kleine Themen-Packs mit Smart-Fliesen und Minifigur. Tie-Fighter, X-Wing, Müllwagen, Polizei… Ein paar der Fliesen und 1-2 Minifiguren für nen Zehner, oder meinetwegen 15 Euro, passt.

    Und dann normale Sets so konstruieren, dass sie gesmartet werden können, aber nicht müssen. Der neue City-Krankenwagen, „Ready for Smart Functions“. Wer will haut da einen Smart-Brick rein und kauft ein Themepack mit einer Fliese und Notfallsanitäter*in als smarte Minifigur. Wer nicht will, bekommt einen normalen City-Krankenwagen mit einer normalen Minifigur für den bei Lego zu erwartenden günstigen Preis (*hust).

    Mit solchen Themepacks könnte man dann auch vorhandene, alte Sets aufwerten, auch wenn das in Billund wahrscheinlich nicht gewünscht ist. Neu kaufen bringt halt mehr Geld.

  10. Als Kind fand ich Bewegung, Licht und Sound Klasse. Hat noch altes L&S Modul das mit 9V Batterie lief. War allem weit überlegen was danach kam, das lange lief und leicht austauschbar ist. Die letzten L&S Module waren kompletter Murks, da sie schnell den Geist aufgaben und immer nur kurz liefen. Dabei sind Krach und Licht für Kinder weiterhin wichtig .
    Das neue System finde ich auf den ersten Blick interessant, da es wohl einige Möglichkeiten bietet und aufladbar ist. Wenn ich mir allerdings die Sets dazu anschaue bin ich direkt wieder abgeschreckt. Alle in 4+ Optik (4+ Sets sind das unnötigste was es gibt) und dazu diese unschönen Prints auf den Minifiguren. Gerade der X-Wing ist grottenhässlich und dafür das Set schon saftig teuer. Mal schauen wo das hinführt. Bis ich das ganze aber selbst in der Hand hatte bilde ich mir keine abschließende Meinung.

  11. Tatsächlich fänd ich so ein Light & Sound System wie es einst mal gab in modernisierter Form mit Leds und dementsprechend verbaubaren Zubehör garnicht so übel. Ich habe mittlerweile eine sehr große Sammlung von dem alten System zusammengetragen weil ich noch immer voll der Fan davon bin. Ich bin aber auch mal gespannt was dieses neues System so für einen Mehrwert bringt bzw wie es so umgesetzt ist. Neugierig bin wie verrückt 😊😊 Könnt ja durchaus ganz cool sein.

  12. Ich werde auf jeden Fall auch erst eine Meinung zum neuen System abgeben können, wenn ich mal ein Set hatte, ggf. City, aber da muss mir das Set zusagen.

    Zum Ausflug ins Digitale sehe ich es von zwei Seiten. Zum einen ist der Druck auf Lego natürlich da, auch Digitales abzuliefern. Ich sehe es ja an meinen Jungs. Da ist der Reiz durchaus da und man kämpft gegen durchaus suchtähnliches Verhalten an, was seit dem Gymnasium nicht einfacher geworden ist („aber alle anderen haben ein Handy“). Aber genau deswegen, bin ich froh, wenn es Spielzeug ohne zusätzliche Bildschirmzeit gibt. Da passt der Stein ja durchaus rein. Ich sehe den irgendwie als moderne Version von light&sound. Eben kein Bildschirm, aber etwas zusätzliche Gimmicks.

    Da sind wir dann aber auch am eigentlichen Knackpunkt, den der Brick schaffen muss: dauerhaft genügend Potential zu liefern, ohne langweilig zu werden. Denn nur dann schafft er es, dass man die Mehrkosten auch berappt. Bezüglich der Zielgruppe sind zwar eindeutig Kinder die Zielpersonen was das Benutzen angeht, aber nicht unbedingt bei den Preisen (auch bei der Funktion kommt vermutlich noch irgendwann eine erwachsenere Zielgruppe). Ein Set für 160€ kauft sich kein Kind der Zielgruppe vom Taschengeld und selbst als Geschenk zu Weihnachten wäre das in unserem Familienumfeld viel zu teuer. Es kann schon mal sein, dass man zusammenlegt, aber eher nicht für ein überschaubares Legomodell, sondern für irgendein Konzert oder eine Freizeitaktivität.

  13. Ich stell die Dinger hauptsächlich in die Vitrine. Eine Beleuchtungsmöglichkeit analog Lumibricks vlt. sogar noch durchdachter mit einzelnen Schaltungen fände ich interessant, alles andere wie diesen Brick jetzt eher unnötig. Bin also selbst nicht in der Zielgruppe…
    Kinder finden es bestimmt (eine kurze, lange?) Zeit witzig, aber wenn ich auf die Aufpreise schaue, macht es Lego nur zu etwas noch Elitärerem als es eh schon ist.

    • Bei einer Akkulaufzeit von etwa 15 Minuten wirst du nicht lange Spaß an der Vitrinendeko haben..
      Das ganze Konzept wirkt leider einfach nicht durchdacht, ich kann es nicht nachvollziehen.

  14. Die Grundfunktionen in der einfachsten Variante kann man nicht anzweifeln. Einem Kind ist das wurscht, wie und warum, Hauptsache es blinkt und macht Geräusche. Und wenn die wenig informierte Oma das teure Zeug kauft und zum Geburtstag schenkt, ist auch der Preis egal. An diesem Punkt hört es aber bei mir schon auf. Ich bin nicht bereit, LEGOs Experimente dann noch mit 30 % Aufschlag zu bezahlen. Genau genommen halte ich das sogar für die falsche Strategie. Um das System zu verbreiten, müsste es ein billiges Einsteigerset geben, auch wenn LEGO daran vielleicht nichts verdient oder es sogar subventionieren muss. Hat es sich erstmal etabliert, kann man dann anders drüber reden. Von der technischen Seite wird es natürlich einfach daran hängen, wie gut es funktioniert, insbesondere wenn dann mehrere Steine vernetzt werden und wie gut das dann funktioniert, eigene Effekte zu programmieren, auf welchem Weg auch immer. Langfristig kommt dann die Kompatibilitätsfrage. Es muss auch in ein paar Jahren noch funktionieren und eine Version 2.0 muss trotzdem auch mit den dann „alten“ Komponenten verwendbar sein. Wieder für jedes Set eine App zu entwickeln wie bei Powered Up und irgendwann dann nicht mehr zu unterstützen kann ja nicht Sinn der Sache sein.

  15. Es gibt/ gab für Kinder die Serie Dino-Zug. Die zugehörigen Dino-Actionfiguren hatten auch Chips, die ihnen ermöglichten, sich zu erkennen und bspw. durch Begrüßungen aufeinander zu reagieren. Das war schon ganz witzig. Ob ich mich als Vater oder die Kinder sich dafür mehr begeistern konnten, kann ich aber gar nicht mehr so genau sagen 😉

  16. Für das, was Lego in den Startsets damit demonstriert hat >Lichter blinken lassen und Sounds abspielen< ist das System furchtbar überentwickelt. Das konnte schon das L&S-System in den 80ern, brauchte dafür aber keinen Computerchip und Sichtverbindungen. Das war damals sicher auch ein Kostenfaktor, aber eben kein Kostentreiber wie hier. Ich bin gespannt, was da noch so Grandioses kommen wird, das diese Ankündigung rechtfertigen wird.

    • Der Smart Brick verfügt z. B. auch über einen Timer, im Demovideo/Pressetext am Beispiel eines lange über Kopf fliegenden Flugzeugs veranschaulicht, das einen Warnton erzeugt. Außerdem können die Smart Bricks miteinander kommunizieren, und Sensorik für Minifiguren gab es damals auch noch nicht.

  17. Sorry, aber das ist wirklich großer Quatsch, was da auf den Markt kommt. Viel zu teuer, hässlich, der Sound ist unterirdisch und der Spaß ist nach 2-3x Ausprobieren vorbei.

    LEGO sollte sich auf seine Stärken besinnen und Sets entwickeln. Für Kinder und Erwachsene.

    • LEGO entwickelt Sets, jedes Jahr etliche Hundert. Der Smart Brick ergänzt das System, ersetzt es jedoch nicht, und selbst das nur in einigen ausgewählten Sets.

      • Genau so ist es. Niemand wird gezwungen, ein Set mit Smart Brick zu kaufen. Ob es womöglich identisch viele oder dann etwa ein paar weniger „reguläre“ Star Wars Sets geben wird, werden wie sehen – und natürlich werden wir berichten.

  18. Ich finde die Steine grundsätzlich interessant und ich glaube sie haben Potential. Was ich aber auch klar sagen muss ist, dass mich nach dem Video die Funktionen nicht sonderlich begeistern. Irgendwie wirkt es so, als hätte man sie besser integrieren können. Allerdings bleibe ich gespannt auf die ersten Reviews.

    Nicht schlägt natürlich den Kek Powerizer, was innovative Technik bei LEGO angeht ;-P

  19. Also als Erwachsener brauche ich das nicht. Da hole ich mir das ein oder andere Sammlerset und das wird dann aufgebaut und aufgestellt. Fertig. Meine Kinder dagegen würden das sicher feiern. Wenn z.B. der City-Zug oder die Feuerwehr entsprechende Geräusche macht. Aber da kommt es dann natürlich stark auf den Preis an.

  20. The Storytelling Brick

    8. Januar 2026 um 0:09

    Die wirklich interessante Frage ist doch: tut der Fuß mehr weh, wenn man auf den (vielleicht dann quiekenden) Smart Brick tritt, oder auf einen normalen 2×4 Stein? 🤔

  21. Um es mit Goethes Worten zu sagen, Faust, Der Tragödie erster Teil, Studierzimmer-Szene, Vers 1.655: „Nein!“

  22. Jürgen Zimmermann

    8. Januar 2026 um 15:16

    Ich finde es für furchtbar, was da probiert wird!! Lasst Lego seinen Charakter und es das sein, was es immer war: Bausteine zum spielen…..der ganze moderne Kram gehört woanders hin! Haben wir mittlerweile wohl wirklich genug von.

  23. Ich glaube der Weg mit Star Wars Sets anzufangen war nicht Ideal. Die Soundeffekte sind leider laut der Videos von Beyond the Brick etc. nicht „wie im Film“ und nicht authentisch. Das notwendige „Rumgezappel“ wie beim Lichtschwert Duell wird Kinder (Imhof) eine Stunde bei Laune halten, dann ist der Effekt verpufft. Lego hätte mit neutralen Effekten lieber neue Space Sets rausbringen sollen. Das wäre sowohl für junge Lego Fans als auch die Retro Fans aus meiner Sicht attraktiver. Zumal ohne die Lizenzkosten wären die Sets auch erschwinglicher. Man darf gespannt sein.

    • The Storytelling Brick

      8. Januar 2026 um 23:39

      Jo, ich hätte auch lieber diese CITY-„Beta-Test“-Sets, die an ausgewählte britische Familien versendet wurden, als Einführung gesehen als Star Wars. Die hatten mir gefallen. Aus dem Franchise aus einer weit entfernten Galaxis kann anscheinend wohl mehr herausgeholt werden. Dort blinkt und leuchtet alles und gibt Töne von sich – angefangen von irgendwelchen piepsenden und fiependen Droiden über leuchtende Lichtschwerter bis hin zu Waffen- und Bombenexplosionen. Ich warte dann mal weiter auf ein CITY-Smart Brick-Starterset.

  24. Ich bin mit Sicherheit nicht die Zielgruppe, aber nachdem ich jetzt Videos gesehen habe, muss ich sagen, dass der Brick nicht wirklich beeindruckend rüberkommt. Aber das war irgendwie abzusehen, denn wo soll bei so einem kleinen Teil auch guter Sound herkommen. Was ich gehört habe, klang wie Glückwunschkarten mit Musik Modul.

    Aber egal, so lange es Kinder haben wollen und Erwachsene die Sets kaufen wirds schon werden.

  25. Ich glaube, wenn du einem Kind das Galaxy Express Set von Futuron oder den Flieger von Spacepolice hinhalten würdest und dann diese mit verlaub mikrigen Sets. Es würde wahrscheinlich zu Futuron greifen, da es hier auch in Steinen und Design einen Gegenwert bekommt. Ich hatte das damals. Wenn du mir damals diese Sets dagegen angeboten hättest, hätte ich abgelehnt. Natürlich müsste man die alten Lachgesichter durch aktuelle Minifiguren Gesichter austauschen, klar. Ich mein, wir sind 30 Jahre weiter und DAS ist der Entwicklungssprung? Wenige Steine, kleine Sets und EIN übertrieben »smarter« Stein.

  26. Hinweis: Wir schreiben das Jahr 2026. Für alle die den Smartbrick was abgewinnen können, hier ein Zitat aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ 1979 von Douglas Adams: Weit draußen in den unerforschten Einöden eines total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxie leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne. Um sie kreist in einer Entfernung von achtundneunzig Millionen Meilen ein absolut unbedeutender, kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind, dass sie Digitaluhren noch immer für eine unwahrscheinlich tolle Erfindung halten.

    • Statt kontext- (und sinn-)frei zu zitieren, solltest du lieber begründen, warum du den Smart Brick nicht magst. Übrigens, Pauschalisierungen, die sich auf eine ganze Personengruppe beziehen, sind selten relevant, geschweige denn, korrekt. Und, wenn wir schon einmal dabei sind: Der Smart Brick ist für dich Steinzeit. Gut. Dann erfinde etwas um Klassen Besseres, gründe deine eigene Klemmbausteinfirma, dränge LEGO vom Markt, und ergötze dich an deinen 4242 Euro. Bis dahin übe deine Kritik bitte mit Argumenten.


      NB: Diese Zahl müsste „Einhundertfünfzig Undezillionen einhundertdreißig Dezilliarden neunhundertsiebenunddreißig Dezillionen fünfhundertfünfundvierzig Nonilliarden zweihundertsechsundneunzig Nonillionen fünfhundertzweiundsiebzig Oktilliarden dreihundertsechsundfünfzig Oktillionen siebenhunderteinundsiebzig Septilliarden neunhundertzweiundsiebzig Septillionen einhundertvierundsechzig Sextilliarden zweihundertvierundfünfzig Sextillionen vierhundertsiebenundfünfzig Quintilliarden achthundertvierzehn Quintillionen siebenundvierzig Quadrilliarden neunhundertsiebzig Quadrillionen fünfhundertachtundsechzig Trilliarden siebenhundertachtunddreißig Trillionen siebenhundertsiebenundsiebzig Billiarden zweihundertfünfunddreißig Billionen achthundertdreiundneunzig Milliarden fünfhundertdreiunddreißig Millionen sechzehntausendvierundsechzig“ heißen…

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