LEGO Online Shop
🇩🇪 Deutschland | 🇦🇹 Österreich | 🇨🇭 Schweiz

Essen in Heartlake City: LEGO Friends 41733 Bubble-Tea Mobil, 41728 Restaurant und 41729 Bio-Laden im Review

Leckerer Blubbeltee | © Frauke Paetsch

Neue Leckerein in der LEGO Friends Heartlake City – wir haben unsere Testesser vorgeschickt und sagen euch, was es im Angebot gibt: Reviews.

Es geht um das leibliche Wohl in der Stadt mit dem herzförmigen See. Mit den ersten LEGO Friends Sets des Jahres 2023 öffnen in Heartlake City ein Bubble-Tea Mobil, ein Restaurant und ein Bio-Laden ihre Türen. Dann lasst uns schlemmen!

41733 Bubble-Tea Mobil

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Karton und Inhalt sind im üblichen Friends-Design. Mit dem neuen Logo. Auf der Vorderseite ist das ganze Modell zu sehen auf der Rückseite die Spielfunktionen. Die Tüten sind noch aus Plastik und es liegt ein Aufkleberbogen bei.

Die Assistentin findet, dass sechs Aufkleber viel zu wenig sind! Tja, so ist das mit den Kindern. Ich als Erwachsene habe nur den Kopf geschüttelt, dass ein so kleines Set so viele Aufkleber braucht. Aber Kinder finden Aufkleber halt richtig toll. Da ist ihnen egal ob die bei einem LEGO Set dabei sind oder woanders.

Figuren

Es gibt zwei Minidolls und eine Speisekartenfigur. Die Minidolls haben bedruckte Oberkörper. Die Beine sind abgesehen von den Schuhen unbedruckt.

Die Haare von Matilde findet die Assistentin komisch. Ihre Erklärung: Bei den Minifiguren sind die Haare nicht so, weil die einen besseren Körper haben. Nach ihrem Kommentar habe ich mir das genauer angesehen und verstehe, was sie meint. Minidolls sind sehr viel schmaler als Minifiguren. Matilde hat „normale“ Haare, wie sie auch eine Minifigur haben könnte. Da der Körper dort dicker ist, die Haare aber auch passen sollen, entsteht bei den Minidolls eine Lücke. Das sieht aus, als ob die Haare in der Luft schweben. Sie liegen nicht auf den Schultern auf.

Zusammenbau

Der Aufbau ist nicht kompliziert und da die Anzahl der Teile pro Bauschritte sehr gering ist, sollten auch LEGO unerfahrene Kinder keine Probleme haben. Einzig die Arme der Speisekartenfigur waren etwas schwer zu befestigen. Bemängelt hat sie, dass kein Steinlöser dabei ist. Außerdem findet sie, dass insgesamt zu viel lila und rosa dabei ist. Den E-Roller hätte sie nämlich lieber in blau passend zum Mobil gehabt. Das hat ihr richtig gut gefallen.

Positiv aufgefallen ist der Assistentin, dass für den Roller ein Helm beigelegt wurde. Den hat sie dann auch gleich Matilde aufgesetzt und wir beiden waren sehr irritiert. Es sieht nämlich jetzt aus, als ob Matilde keine Haare hat. Dieser Helm auf einem Minidollkopf wirkt merkwürdig.

Erstaunlicherweise kam der neue 2/3 1×1 Brick zum Einsatz. Da scheint LEGO eine echte Lücke geschlossen zu haben. Den habe ich nämlich inzwischen sehr oft in den neueren Sets gesehen.

Die abgerundeten „Dachsteine“ gefallen uns beiden sehr. An der Stelle passen sie gut, weil das Dach dadurch eine schöne Form bekommt. In Kombination mit den Bogenstein darüber gefällt es der Assistentin dann aber nicht mehr. Verstehe einer Kinder 😉 Um in ihr Bubble-Tea-Mobil zu kommen, muss sich Matilde übrigens ducken. Die Figur feststecken ist auch nicht ganz einfach. Die Fersen hinten sind zu lang (Aschenputtel lässt grüßen?) und deswegen geht es nur wenn die Fußspitzen zur Wand zeigen. Wir haben das Bubble-Tea-Mobil sehr ausführlich unter die Lupe genommen. Da fällt sowas auf…

Bitte ducken!

Die Bubble-Tea-Becher sind tatsächlich bedruckt. Und gleich beschwert sich die Assistentin wie doof das ist, und dass das Aufkleber hätten sein sollen. Da kann ich ihr nicht zustimmen. Denn auf so kleinen Teilen Aufkleber anzubringen, muss nun wirklich nicht sein.

Die im Werbetext auf der Homepage angepriesene Funktion „zum Schütteln und Mixen“ ist – naja – sehr vollmundig beworben. Da kann nämlich nicht viel gemixt werden, sondern der Bubble-Tea-Becher wird einfach auf den schwarzen Knopf gestellt. Selbst drehen geht nur um wenige Grad, weil nach unten und zur Seite kein Platz ist.

Fazit

Als Einsteiger-Set, Mitbringsel oder kleines Geschenk ist das Set okay. Wir waren von den Funktionen nicht ganz überzeugt. Außerdem haben wir uns gefragt, wie alt Matilde ist. Das Bubble-Tea Mobil ist wohl gedacht den Tee zu verkaufen? Dürfen Jugendliche das überhaupt? Oder ist sie so viel älter also Nova? Davon abgesehen – es ist ein Einsteigerset und da erwarte ich nicht so viel. Es ist nett gemacht und für den Preis okay. Für Kinder, die aus der Stadt solche Wagen kennen, ist das sicher ein schönes Spielzeug.

Positiv Negativ
  • Schöne Farben am Wagen
  • Für die Größe des Sets viele Details
  • Schönes Zubehör
  • Spielfunktion nicht ganz überzeugend

41728 Restaurant

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Zu den Verpackungen gibt es bei diesen Sets wirklich nicht viel zu sagen. Diesem Set liegen ein paar Teile einzeln bei. Und natürlich der von der Assistentin sehr geschätzte Aufkleberbogen 🙂

Figuren

Das Set enthält drei Minidolls mit reichlich Zubehör und eine schwarze Katze. Auch hier sind nur die Oberkörper der Figuren bedruckt.

Als sie Charlie zusammensteckt bemerkt die Assistentin, dass da kein Fitzelchen Rosa oder Koralle zu sehen ist (wie bei den anderen beiden Figuren, die weiblich sind). Die Schürze für Charlie ist nicht so richtig gut umgesetzt. Von vorne ist es durch den Aufdruck auf den Oberkörper klar, dass es eine Schürze ist (sein muss). Von hinten sieht es aus wie ein Rock. Finden wir nicht schlimm, wollten wir aber erwähnen.

Zusammenbau

Das Haarteil mit dem Helm ist der Assistentin schon beim Öffnen der Tüte ins Auge gesprungen. Genau so ein Teil hat uns beim Bubble-Tea-Mobil gefehlt. So sieht das vernünftig aus. Während die Assistentin die Figuren zusammensteckt, lese ich ihr die Produktbeschreibung der Homepage vor. Beim „Spielautomaten“ stutze ich und muss mich unterbrechen. Das Set ist für die Zielgruppe 6+. Warum gibt es da einen Spielautomaten? Wir werden sehen wie der genau aussieht. Die „freche Katze“ wird natürlich gleich gesucht und ihr wird bescheinigt, dass sie überhaupt nicht frech sondern sehr süß aussieht. Laut Anleitung heißt sie Shadow.

Auch in dieser Anleitung gibt es eine Übersichtskarte mit Ortsangaben des Sets und der Hauptcharaktere. Vielleicht können wir bis zum Ende unserer Reviews eine Gesamtübersicht erstellen.

Zuerst werden die Bänke gebaut, die draußen vor dem Diner stehen. Diese findet die Assistentin cool, aber sie mag die Farbe nicht so. Korall ist ihr zu nahe an rosa und sie mag die klischeehaften Farben nicht so sehr (ich bin unschuldig – sie hat Kleidung in allen Farben! Aber ich gestehe, dass wir von Anfang eher andere Farben bevorzugt haben. Das färbt wohl doch etwas ab.) Den Serviettenständer hat sie nicht als solchen erkannt. Da sind wir wohl nicht häufig genug in Schnellrestaurants unterwegs. Mit dem Baguette hat sie etwas gekämpft. Das wollte nicht so wie sie.

Die Jukebox und der Spielautomat sind schnell gebaut. Da die Assistentin beides noch nie gesehen hat, bleibt es an mir sie zu bewerten. Die kleinen Bauten sind gut getroffen. Auf dem Spielautomat läuft ein Spiel mit einem Huhn (die Assistentin vermutet „Happy Mrs. Chicken“ aus einer bekannten Zeichentrickserie). Jetzt da der Automat fertig ist und ich sehe, dass es sich um ein Videospiel handelt, finde ich es nicht mehr ganz so schlimm aber immer noch seltsam. Aber in manchen Dingen bin ich wohl echt altmodisch.

Nachdem der Kleinkram fertig ist, wird das Restaurant gebaut. Die Doppeltür war schwierig einzusetzen. Nur um dann gleich wieder rauszufallen, als der vergessene Türgriff angebracht wurde. Da sieht man dann, dass die Reihenfolge in der Anleitung doch manchmal sinnvoll ist.

Vermutlich hätte die Assistentin nichts dagegen, wenn ich sie mit der digitalen Anleitung bauen lassen würde. Denn das Heft klappt immer wieder zu und das kann ganz schön nerven. Aber der Fortschrittsbalken gefällt ihr dafür umso besser.

Inzwischen baut die Assistentin schon die Inneneinrichtung und beschwert sich, dass der Spielautomat so viel Platz weg nimmt. Ihrer Meinung nach hätte es den und die Jukebox nicht gebraucht und es wäre sinnvoller gewesen drinnen auch Tische und Stühle zu haben. Obwohl sie die Wackelfunktion der Jukebox schon lustig findet. Nur ist die Funktion auch etwas schwergängig.

Die komischen Bögen vor den Fenstern fanden wir beide – na eben komisch. Es ist schon klar, dass das Design-Elemente sein sollen. Nur dass die so weit von den Fenstern weg sind? Dadurch wirkt es ein bisschen „gewollt und nicht gekonnt“. Wir haben sogar extra nochmal in die Anleitung geschaut, ob was falsch ist. Nein, das soll so sein. Alla gut. Gefällt uns nicht.

Witzig ist natürlich dass der Drive-Through für Skateboards beschildert ist. Das sind dann wieder die Kleinigkeiten, die wir gut finden und uns schmunzeln lassen. Der Pfeil ist toll geworden. Allerdings steht bei dem Schild eine hellblaue Ecke über. Das wäre mit einer runden 2×2 Platte nicht passiert und hätte vermutlich genauso gut gehalten.

Beim Dach sind die abgerundeten Dachsteine klasse. Das rot-weiß ist ein schöner Kontrast zum petrol und sieht sehr hübsch aus. Das Riesensandwich über dem Schild zeigt für jeden gut erkennbar, was es hier zu essen gibt.

Fazit

In Summe finden wir das Set „naja“. Es gibt einiges, was uns gut gefällt, aber auch ebensovieles, das wir komisch oder schlichtweg doof finden. Vielleicht liegt es an der Gegend, wo wir wohnen und unserem kulturellen Hintergrund. Aber meine Tochter (aka Assistentin) kann mit dem Diner nur theoretisch etwas anfangen. In der nächstgrößeren Stadt gibt es zwar eines, aber da treffe ich mich höchstens abends mit meinen Freunden ohne Kind. Sie hat es also noch nie in echt von innen gesehen. Da wir nicht in der Stadt wohnen, gibt es für uns keinen Grund dort essen zu gehen. Bei uns auf dem Dorf gibt es nur „normale“ Restaurants.

Falls ein Kind so ein Diner kennt, ist das sicher ein schönes Set um die Gegebenheiten dort nachzuspielen. Grundsätzlich gibt es schöne Details. Auch wenn der Platz zum Sitzen arg beschränkt ist.

Positiv Negativ
  • Schöne Details (Drive-Through)
  • Viel Zubehör (Katze, Stift, Skateboard)
  • Haarteil mit Helm
  • Details im Inneren
  • Nichts für Kinder vom Land wegen fehlendem Vorbild
  • Wenig Platz im Restaurant
  • Spielautomat in einem 6+ Set

41729 Bio-Laden

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Dieses Set ist größer und somit sind auch mehr Tüten, mehr einzelne Teile und noch mehr Aufkleber enthalten. Die vielen Spielfunktionen sind gut dargestellt und wir waren sehr gespannt auf den Aufbau!

Figuren

Ganze 5 Minidolls mit Zubehör und eine Katze sind in diesem Set enthalten. Es sind teilweise richtig cool Farben verwendet worden.

Bei Alba (Leos kleiner Schwester) kritisiert die Assistentin, dass der Kopf im Vergleich zum Körper so groß ist. Uns ist klar, dass das technisch bedingt ist, weil die gleichen Köpfe wie für die normalen Minidolls benutzt werden, aber es sieht einfach komisch aus. Dafür wurde positiv vermerkt, dass Leo eine Hose in korall trägt!

Zusammenbau

Gleich zu Anfang großes Lob an Lego. Auch wenn ich immer finde, dass die Einführung der Mini-Dolls unnötig war, geben sie jetzt die Möglichkeit mehr Hauttöne in die Sets zu integrieren. Bei diesem Set ist zum Beispiel eine Figur mit Vitiligo vertreten. Die Assistentin hatte mit dem Bauen schon angefangen während ich noch das vorhergehende Set fotografierte. Sie meinte, dass die Figur einen „komischen Kopf“ hat, was mich veranlasste zu schauen was sie meint. Natürlich habe ich ihr dann erklärt, was es mit diesen Flecken auf sich hat. Sie fand das interessant und meinte nur, dass es ja egal ist, wie jemand aussieht. Falls sie tatsächlich in Zukunft jemanden trifft, der diese Erkrankung hat, wird sie auf jeden Fall weniger irritiert sein. Das ist doch schön.

Der Lieferwagen ist in meiner Lieblingsfarbe gestaltet. Dafür gibt es ein noch größeres Lob an Lego von der Assistentin. Sie wünscht sich noch mehr grün in den Sets (anstatt der vielen kunterbunten Farben). Auch das Gelb kommt gut an und passt sehr gut zu dem frischen grün. Die großen Scheiben geben dem Lieferwagen ein schickes Design und gleichzeitig kann die Figur recht einfach hinters Steuer gesetzt werden. Allerdings sitzt die Figur recht weit weg vom Steuer, was natürlich den langen Minidollbeinen geschuldet ist. Den ersten Absturz hat der Lieferwagen auch schon überstanden und war sogar noch relativ intakt 😉

Wir besitzen zwar den City-Supermarkt haben ihn aber nicht aufgebaut. Deswegen war die Assistentin von den Einkaufswägen ganz begeistert. Grundsätzlich haben wir vor die Sets zu spenden, aber dieses wird vermutlich bei uns bleiben dürfen. Bei Autumn dachte die Assistentin im ersten Moment, dass die Figur kaputt ist. Aber da auf dem Bild in der Anleitung die Hand auch fehlt, war ihr schnell klar, dass das so sein muss. Wir kennen ein Kind mit einer ähnlichen Behinderung und von der Assistentin gab es dann gleich nochmal ein Lob an Lego. Die Figuren kommen bei der Zielgruppe (aka die Assistentin) wirklich gut an!

Das Kassenband ist gut als solches zu erkennen. Die Kaugummis an der Kasse sind noch harmlos im Vergleich zu dem, was in echten Supermärkten alles an der Kasse angeboten wird.

Die Schiebetür fand großen Anklang bei der Assistentin. Erst hat sie sich gewundert, warum diese Steine mit Schlitz verbaut wurden. Sobald die Tür eingesetzt wurde, war es klar und die Freude groß. Allerdings hakt die Tür anfangs ein wenig. Und mir wurde verboten damit zu spielen, weil in der Anleitung die Tür offen ist und der Bau noch nicht beendet ist. Der Mechanismus für die Schiebetür ist extrem gut! Der wurde mit Zahnrad und diesen Zahnradplatten umgesetzt. Eigentlich nicht kompliziert aber auf die Idee muss man erstmal kommen. Großes Lob an Lego von der Assistentin (und von mir).

Auch der Recycling-Automat ist auf den ersten Blick klasse umgesetzt. Leider bleiben die Dosen beim Einwerfen immer hängen, was die Bespielbarkeit deutlich einschränkt. Dass neben dem Automaten eine verwaiste Mülltüte liegt, hat mich mal wieder schmunzeln lassen. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die mir gut gefallen.

Bei der Katze sind wir übrigens nicht einer Meinung. Die Assistentin findet Churro süüüüüüß. Ich bin der Meinung, dass er etwas grummelig schaut. Grumpy-Cat. Das englische Wort passt vom Klang her sehr gut.

Der Stellplatz für die Einkaufswägen ist schön aber leider zu klein für beide Wägen. Es passt nur ein Wagen rein. Aber in der Realität ist es ja auch oft so, dass die Wägen irgendwo auf dem Parkplatz rumstehen und nicht in den vorgesehen Plätzen (zumindest, wenn kein Pfand für die Benutzung gebraucht wird).

Die „Gelenk“-Steine einzuklipsen ist für eine 7-jährige noch recht anspruchsvoll. Es braucht dafür recht viel Kraft und die fehlt manchmal den noch kleinen Fingern. Deswegen war die Assistentin nicht begeistert, dass sie das für Donutauslage gleich zweimal machen durfte. Sie hat es aber geschafft. Die Kisten für das Obst und Gemüse hat sie aber nicht richtig festgedrückt bekommen. Da musste ich dann helfen.

Das Zubehör für den Supermarkt ist reichlich und unterschiedlich. Es gibt neben den Einkaufswägen auch kleine Einkaufskörbe für die Hand. Die Anbringung dieser Körbe an der Wand ist für kleine Hände etwas schwierig. Verschiedenes Obst und Gemüse ist in die Kisten einsortiert. In der Ecke steht ein Brotkorb, den die Assistentin für einen Mülleimer gehalten hat und sich wunderte, warum das gute Brot weggeworfen wird.

Die Fensterfront ist mit den oben gebogenen Fenstern gestaltet. Das gibt dann gleich eine Art Dach und lässt trotzdem noch genug Platz zum Spielen. Bei den Einkaufswägen wird noch ein Baum platziert. Da der Baum während des Zusammensteckens immer umfiel, hat die Assistentin in kurzerhand erstmal auf dem Dach platziert. Das sah sehr lustig aus. Als der Baum dann fertig war, durfte er an den vorgesehen Platz umziehen. Es ist ein schöner Baum.

Das Dach ist mit einem hübschen Schild dekoriert. Der Einkaufskorb ist gebaut und mit frischem Obst gefüllt. Richtig gut gemacht! Der Eingang wird von Solarlampen beleuchtet. Die sind nachhaltig sehen allerdings etwas merkwürdig aus.

Schon sind wir fertig und endlich darf ich die automatische Tür testen!

Fazit

Der Bio-Laden ist ein ausgesprochen tolles Set! Clevere Funktionen und wunderbar viele Details. Dass der Recyclingautomat nicht richtig funktioniert ist etwas schade aber in anbetracht der vielen anderen Spielmöglichkeiten verschmerzbar. Unsere Kritik sind nur Kleinigkeiten. Durch das viele Zubehör kann mit diesem Set ausgiebig und ausdauernd gespielt werden. Besonders hervorzuheben ist natürlich die Schiebetür. So einfach aber so wirkungsvoll! Von den drei hier vorgestellten Sets ist das unser absoluter Favorit und wir können es uneingeschränkt empfehlen!

Positiv Negativ
  • Sehr viel Zubehör (zwei Einkaufswagen!, Pfütze)
  • Tolle Funktion mit der automatischen Tür
  • „Süße“ Katze
  • Schild auf Dach
  • Recyclingautomat funktioniert nicht richtig
  • Platz für Einkaufswägen zu klein

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns diese Sets für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Eure Meinung!

Sind die Sets eine gute Erweiterung für Heartlake City? Welches Friends-Set hat schon den Weg zu euch gefunden? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

9 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Der Bio-Markt gefällt mir eigentlich am wenigsten und ist auch preislich am unattraktivsten. Der kommt wirklich erst dran, wenn ehr mal richtig günstig zu haben ist. Der Eiswagen ist ein No-Brainer und das Diner kann man auch mal mitnehmen. Eine Jukebox ist ja auch kein Spielautomat…

    • Tach auch,

      Es gibt eine Jukebox *und* einen Spielautomaten. Steht auch so im Review, und ist auch entsprechend dargestellt.
      Dafür ist der Eiswagen ein Bubble-Tea-Mobil.

      -Nat

      • Danke 🙂

      • Gute Übersicht!

        Über einen Punkt bin ich aber sehr gestolpert: „Nichts für Kinder vom Land wegen fehlendem Vorbild“ soll ein negativer Punkt sein? Haben „Kinder vom Land“ keine Bücher, Medien oder sogar Phantasie? Sind sie mit allem überfordert, was nicht „zur Post“ oder wahlweise alter oder neuer Wirt heißt und schlecht panierte Schnitzel verkauft?

        Genau das ist doch, an guten Tagen des Herstellers, der Sinn von Lego: Neues zu entdecken!

        • Hallo Julian, natürlich spielt meine Tochter mit dem Set ganz nach ihrem Dünken und viel Phantasie. Mir ist beim Bau allerdings aufgefallen, dass sie einfach mit diesen kleinen Details nicht so richtig was anfangen konnte. Das war für mich wesentlich spannender. Sie hat es gebaut und jetzt dürfen die Figuren da essen. Mit der Jukbox wird gewackelt, weil man damit wackeln kann. Sie versteht aber nicht so ganz, warum ich das lustig finde. In den Büchern, die wir lesen, kommt das alles nicht vor und Medienkonsum gibt es nur sehr moderat.

  2. Das Bubble-Tea-Mobil hat seit letzter Woche hier ein Zuhause :-). Ich finde das Set wirklich sehr niedlich, habe aber – im Gegensatz zur Assistentin 😉 – die Aufkleber nicht genutzt. Sieht trotzdem gut aus.
    Kann es sein, dass man Nova ein wenig weibliche Figur gegönnt hat? Für mich sieht das so aus.

    Übrigens hätte ich sehr gerne die Grumpy-Cat aus dem Bioladen-Set (ohne den Bioladen oder ein anderes Set, in dem sie auftaucht). Leider finde ich sie bis jetzt weder bei 1000steine noch bei ToyPro. Hat jemand eine Idee, wo ich sie herbekommen könnte? Ansonsten muss ich halt warten … ist aber nicht so meins ;-).

    • Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass die neuen Steine nach einer gewissen Zeit bei Pick-a-Brick gelistet werden. Sonst wüsste ich auch nicht wo man die Katze bekommen kann.

  3. The Storytelling Brick

    15. Januar 2023 um 12:45

    Das Diner sieht sehr nach Subway mit den länglichen Sandwiches aus. Dass die Jukebox nicht als solche von der Zielgruppe des Sets erkannt wird bzw. sie damit wenig anzufangen weiß, ist denk ich weniger ein ländliches Problem, sondern dass das vielmehr ein Artefakt vergangener Zeiten oder zumindest nicht im heutigen alltäglichen Leben mit ganz wenigen Ausnahmen anzutreffen ist. Zumindest hierzulande; wie es in den Staaten mit der Verbreitung und Bekanntheit aussieht, weiß ich nicht. Ich kenne hier in meiner Stadt nur einen Diner ähnlichen Hamburgerladen, der eine Jukebox als Dekoration rumstehen hat und auch weil der Laden amerikanisch eingerichtet ist. Da können ältere Generationen einfach mehr mit anfangen (auch ich wusste erst durch meinen Vater, was eine Jukebox ist, weil er damit aufgewachsen ist und der Automat Teil seiner Jugend und jungen Jahren gewesen ist). Auch wenn ein Stereotyp vorliegt (Diner plus Jukebox, ganz wie Police plus Donuts) und auch gern genutzt wird, hat sich LEGO hier ein wenig „vertan“.

    Der Supermarkt gefällt mir übrigens weitaus besser als das Pendant von der CITY-Line. Wuseliger Faktor, schöner gestaltet, besser eingerichtet und allgemein durchdachteres Konzept. Mir gefällt auch das 3D-Schild. Wird irgendwann geholt und gemoddet. Gut, Friends hat glücklicherweise nicht diese unsäglichen neuen Straßenplatten im Stadtkonzept, die gerne alibimäßig und gebetsmühlenartig die teuren Preise zu rechtfertigen versuchen – die nebenbei bemerkt bei (ehem.) SuT, nun PaB (Standardteile; aktuell noch in Winterpause), zwischen 2,- und 2,50,- Euro zu beziehen sind – und dafür dann alles andere an Bausubstanz auf der Strecke bleibt.

    Dass Bubble-Tea noch (oder doch wieder?) ein Phänomen ist, wundert mich ein wenig, da die Hochzeiten rum sind. Oder ich täusche mich da einfach. Zumindest sind die mir bekannten Läden hier nach einiger Zeit und schon lange wieder verschwunden. Nichtsdestotrotz finde ich das Setchen niedlich gemacht.

    • Tatsächlich kenne ich den Bubble-Tea aus Kanada noch bevor er hier hip wurde. Aber so richtig oft habe ich da in letzter Zeit auch nichts mehr gesehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert