LEGO Adventskalender 2021 Tag 5: City, Star Wars, Harry Potter, Friends, Marvel, Kingdoms Classic und Geschichte!

Türchen Nummer 5 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 5.

Weihnachten naht und wir zeigen auch in diesem Jahr täglich, was sich hinter den Türchen aller LEGO Adventskalender 2021 befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner neuen Weihnachtsgeschichte und Jonas hat mit Kingdoms einen Klassiker ausgekramt. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

LEGO Marvel

Ein Herd auf dem eine Hähnchenkeule gebraten wird… / Gerhard

LEGO Harry Potter

Bislang das Highlight: Eine weiße 3×3 Noppen große Schachtel… mit einem Geburtstagskuchen für Harry. Die 2×2 Rundfliese ist klasse bedruckt, selbst der Rechtschreibfehler aus dem Film ist nicht korrigiert worden. / Jan

LEGO Star Wars

Heute gibt es Ziele für die gestrige Kanone. Diese sind ziemlich unspektakulär und auch der Bauspaß ist nicht gerade groß… / Max

LEGO Friends

Etwas Weihnachtsdeko darf natürlich auch nicht fehlen. Kristallherz unter Glas. Wie ich finde, sehr tiefsinnig für einen Adventskalender. Aber es ist ja die Zeit der Besinnlichkeit und somit nimmt die Glasglocke, zusammen mit etwas Grün, auf einem kleinen Tisch Platz. / Christina

LEGO City

Ein Eishockey spielender Polizist: Warum nicht! Aber während der Dienstzeit? Oder werden die Verbrecher jetzt mit dem Puck gejagt? / Andres

LEGO Kingdoms Classic

Ich bin ehrlich, der kleine Streitwagen ist meiner Meinung nach nicht sonderlich toll. Immerhin bekommt man aber Wagenräder und zwei Speere. Er ist okay und gewiss besser als vieles anderes, was in Adventskalendern schon drinnen war, aber er ist jetzt auch kein Highlight für mich. / Jonas

Der Ganovenclan

Fünftes Kapitel – Diebstahl – Das Spiel

Zwar konnte Wihr-ihm-Kopp es kaum noch erwarten, nun auch den Tunnel zu bohren, doch über Nacht überkam seine Familie in ihrem Versteck, dem Leuchtturm (auch „Diebstall“ genannt), ein Gefühl, dem sie schon so oft gefolgt sind – das unbändige Verlangen, zu klauen. So beschloss der „Zerstörer“, seinen Hauptplan aufzuschieben und stattdessen erst einmal etliche kleine Dinge zu entwenden. Mit „klein“ ist damit ausdrücklich das Volumen gemeint, nicht der Wert, denn wie jedermann weiß (oder zumindest wissen sollte), misst sich der Wert eines Objektes vor allem an seiner Seltenheit, was es bedauerlicherweise schwierig macht, große Mengen davon anzuhäufen. Doch in LEGO City stimmt dies nur bedingt: Sowohl die Bank als auch der Juwelier besaßen eine nicht unbeträchtliche Anzahl Gold und Edelsteine.

Um möglichst viel davon zu bekommen, gab es für Wihr-ihm-Kopp nun zwei Möglichkeiten, die er seiner Familie auch gleich mitteilte: „Entweder wir stürmen die Bank und den Juwelier und rauben, was uns in die Hände fällt, das bedeutete aber, uns auf eine Stufe mit diesem Versager von Nuhr-een-Trithbretfara zu stellen, oder aber, wir erlauben uns einen kleinen Spaß mit der Stadt. Damit meine ich, dass wir darum wetten, wer am meisten Wertsachen stehlen kann – natürlich ohne erwischt zu werden…“ Im Klartext hieß das, dass alle elf Verwandten Wihr-ihm-Kopps und er selbst im Alleingang die Geschäfte von LEGO City überfallen würden, wobei es nicht ausbleiben würde, dass so mancher Geschäftsinhaber auch mehrfach hintereinander „Besuch“ bekäme. Besonders darauf freuten sich die Verbrecher (denn selbstverständlich wählten sie Vorschlag Nummer zwei), da die bedauernswerten Opfer gewiss recht schockiert sein würden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr Wihr-ihm-Kopp seine Familie zum Marktplatz und es hieß, innerhalb der nächsten drei Stunden alles zu stehlen, was sich nur irgendwie zu Geld machen ließ. Raup-dih-Juwehln rannte auch gleich in das heute wieder einmal überfüllte Kaufhaus, kämpfte sich durch zum nicht minder vollen Fahrstuhl und fuhr hoch zum Juwelier. Hier spulte er nicht etwa wie sonst fast jeder Verbrecher mechanisch das Sprüchlein „Hände hoch, das ist ein Überfall, usw.“ ab, sondern ging zu der Juwelierin und bat sie, ihn ein wenig zu beraten. Er fragte, welcher Edelstein seiner Freundin wohl am ehesten gefallen könnte und die Juwelierin zeigte ihm die Auslagen. Als sie auf den Schaukasten mit den wertvollsten Juwelen (die Raup-dih-Juwehln auch ohne Hilfe erkannt hätte) wies, bat er sie, sich einen davon genauer ansehen zu dürfen. Arglos tat die Juwelierin wie ihr geheißen, doch gerade als sie die Vitrine geöffnet hatte, kam ein anderer Kunde, dem sie ihre Aufmerksamkeit widmete, und Raup-dih-Juwehln griff sich so viele Edelsteine, wie er nur tragen konnte, und floh. Dann spazierte er, als wäre nichts passiert, zurück zum Fahrstuhl und verließ das Kaufhaus. Erst draußen sah er sich an, was er denn nun alles erbeutet hatte und blickte in seinen Beutel, in den er die Juwelen gesteckt hatte. Ihn lächelten, nein, strahlten, Rubine an, Smaragde und Topase. Selbst drei funkelnde Diamanten verbreiteten ihr Feuer. Raup-dih-Juwehln war sich sicher, er hatte die Wette gewonnen. So ging er gemütlich ins Villenviertel und setzte sich in die Sonne, bis die vereinbarte Zeit gekommen war. Derweil verübte seine Familie so manch anderes aufsehenerregendes Verbrechen. / Simon

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

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