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LEGO Adventskalender Tag 8: City, Star Wars, Harry Potter, Friends und Geschichte

Türchen Nummer 8 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 8.

Weihnachten naht und wir zeigen täglich, was sich hinter den Türchen der vier LEGO Adventskalender befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner Weihnachtsgeschichte. Eine Übersicht über alle Türchen der Adventskalender findet ihr hier. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender und was sagt ihr zur heutigen Ausbeute? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO City

Ein LEGO City Adventskalender ohne Weihnachtsbaum wäre wie ein LEGO Blog ohne Artikel zum Thema LEGO. Oder so ähnlich. Schick! / Andres


LEGO Friends

An ihrem Arbeitsplatz ist noch alles so, wie sie es gestern verlassen hat. Emma hat sich in diesem Jahr die LEGO Wooden Duck im LEGO House in Billund gekauft und wollte sich deshalb ebenfalls an einem solchen Spielzeug versuchen. / Christina

LEGO Star Wars

Heute gibt es einen echten Klassiker! Der X-Wing sieht ikonisch wie eh und je aus. / Max

LEGO Harry Potter

Das goldene Ei, einem Drachen geklaut, verrät die zweite Aufgabe. Das Ei steht etwas verlassen auf einem dunkelroten Plüschsofa. Ich hätte mir einen Drachen vorher gewünscht, aber vielleicht kommt ja noch einer angeflogen. / Jan


Chaotische Weihnachten in LEGO City

Erster Teil, achtes Kapitel – Von Käse, Schinken und Angst.


Wihr-ihm-Kopp stand noch immer auf die Weinflasche starrend im Warenlager. Er konnte sich keinen Reim darauf machen, wer hier seine Getränke lagerte (Doch: Wer lagert, der magert. Und zwar ab). Zufällig leuchtete er an eine andere Wand. Auch hier standen mannshohe Regale, doch in diesem Fall lagen darauf keine Flaschen, sondern riesige Laibe unverpackten Käses in unglaublichen Mengen und von der Decke baumelten gewaltige Schinken bester Qualität. Dem „Zerstörer“ lief das Wasser im Munde zusammen. Er wollte unbedingt zu dem Schiffszwieback im Leuchtturm Käse und Schinken verzehren, also nahm er sich so viel er tragen konnte mit. Doch bevor er wieder nach oben kletterte, wollte er zuerst wissen, wer diese Berge von kostbaren Lebensmitteln hier deponiert hatte.
Plötzlich fiel es dem Verbrecher wie Schuppen von den Augen, pardon, natürlich wie ein Schinken von der Decke. „Autsch!“, schrie er schmerzerfüllt auf. Und im selben Moment vermeinte er die Antwort gefunden zu haben, sodass er gleich noch einmal aufschrie, diesmal aber vor Freude. Die Schinken waren nämlich in Netze eingepackt, auf denen ein Zettel klebte, worauf geschrieben stand:

Ein Bandit kam in die Höhle, und stahl dem Bauern ‘nen Laib.
Da nahm der Bauer die Forke und schlug den Bandit‘ zu Brei.
Dann nahm er einen Schinken und packte ihn ins Netz
Und klebte drauf ‘nen Zettel, worauf geschrieben stand…

Wihr-ihm-Kopp lief es heiß und kalt den Rücken hinunter. Er schauderte. Dieser Reim erinnerte ihn fatalerweise an sich selbst und er fühlte sich beobachtet. Doch ist dies nicht verständlich, wenn jemand seinen Nerven so viel zumutet?
Und trotzdem sollte der Verbrecher daran nicht zugrunde gehen. Sein Blick wanderte nämlich das Etikett hinunter und da stand ganz klein: Städtische Agrargesellschaft LEGO City. Das war es also! Nicht Schmuggler oder Piraten waren es (die waren ja auch schon ausgeschlossen), sondern die Bauern des Gehöftes vor den Toren der Stadt! Der „Zerstörer“ schmunzelte. So hatte er also ein Verbrechen begangen, um eines aufzudecken. Er stahl die Kleidung der Vogelscheuche, entdeckte dafür das Warenlager. Wenn das nicht Gerechtigkeit war! Sollte er jemals wieder verhaftet werden, würde er sofort die Bauern denunzieren.

Nun verstand er aber auch, warum hier die Lebensmittel lagerten. Käse und Schinken werden nämlich, wenn sie reifen sollten, genauso wie hier gelagert, da sie durch die Höhlenluft zusätzlich einen besseren Geschmack verliehen bekommen, für den Gourmets jeden Preis zahlen. Und noch ein Grund fiel ihm ein: Die Familie wollte Steuern für eine Lagerhalle sparen. Offenbar kannte die Familie jedoch den Zugang zum Leuchtturm nicht, sonst hätten sie die weitaus größere Höhle dort bevorzugt. So blieb zwar ungeklärt, wie die Zimmer im Leuchtturm so gut erhalten sein konnten, obwohl dieser seit mehr als sieben Jahren nicht mehr benutzt wurde, aber des „Zerstörers“ Ausflug war nicht umsonst gewesen, besaß er doch jetzt eine Möglichkeit, der Bauernfamilie bei ihrem nächsten Besuch aufzulauern und sie zu erpressen. Dazu durfte er aber nicht in der Tracht ihrer Vogelscheuche auftreten. Er brauchte also unverzüglich neue Kleidung und zudem Mittel für die Durchsetzung seiner Pläne.

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

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