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LEGO Creator 31117 Spaceshuttle Abenteuer im Review

Unendliche Weiten | © Frauke Paetsch

Mit dem LEGO Creator 31117 Spaceshuttle Abenteuer geht es dreifach in den Weltraum: Wir sind live dabei!

Heute gibt es ein Review zu einem schon „älteren“ Set, das noch regulär gelistet ist aber schon letztes Jahr erschienen ist. Das LEGO Creator 3-in-1 Set Spaceshuttle Abenteuer nimmt uns mit in die Weiten des Weltalls.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Die Vorderseite der Verpackung ziert eine große Abbildung des Hauptmodells – das Spaceshuttle. Dieses ist vor einer stilisierten Erde mit Sternenhimmel (man achte auf die eckigen Sterne) abgebildet. Wie bei 3-in-1 Sets üblich sind seitlich die B-Modelle in klein abgebildet.

Quadratische Sterne im LEGO Weltraum

Die Seitenansicht zeigt nochmal alle drei Modelle in etwas andere Ansicht und die enthaltene Minifigur – eine Astronautin!

Seitenfansicht

Die Rückseite zeigt nochmals alle drei Modelle mit der Minifigur in Aktion und auch die ausklappbaren Räder am Shuttle.

Details der Modelle

In der Verpackung befinden sich drei nummerierte Tüten, wobei die Nummerierung nur für das Hauptmodell relevant ist. Für die B-Modelle darf man selbst sortieren.

Die Tüten

Für jedes Modell ist eine eigene Anleitung enthalten, die jeweils nochmal die Abbildungen der Rückseite der Verpackung zeigen.

Die Anleitungshefte

Figuren

Das Set enthält eine Astronautin mit schön bedrucktem Torso und einem sehr schönen Weltraumhelm. Dieser besitzt ein vergoldetes Visier und kommt somit der Realität recht nahe. Dass hier eine weibliche Figur enthalten ist, gefällt mir persönlich (und der Assistentin, die jetzt schon weiß, dass sie Weltraumforscherin wird) sehr gut.

Zusammenbau

Hauptmodell – Spaceshuttle

Wie gewohnt geht es im Inneren des Modells recht bunt zu. Der Aufbau ist nicht besonders anspruchsvoll und kann von Kindern ab 6 Jahren auch gut alleine gemeistert werden. Vielleicht wird bei den Technik-Teilen etwas Unterstützung benötigt, wenn die Pins nicht so wollen, wie die Baumeisterin es sich wünscht.

Bunt im Inneren

Die Grundform ist schnell erkennbar und die ausklappbaren Räder bringen schon beim Aufbau einigen Spaß.

Ausklappbare Räder

Als nächstes wird die Transportluke gebaut. Diese ist aufklappbar und – im Vergleich zum großen Bruder – ohne Aufkleber im Inneren.

Der Aufbau geht so schnell voran und ist so kurzweilig, dass ich zwischendurch vergessen habe Fotos zu machen. Spannend waren der Aufbau und Befestigung des Seitenleitwerks.

Schon fertig

Das Cockpit lässt sich öffnen und die Astronautin findet darin bequem Platz. Ihr Werkzeug und der Raumhelm werden hinter ihr beziehungsweise im Laderaum verstaut. Der Laderaum enthält Roboterarme und einen Satelliten, der „ausgesetzt“ werden kann.

Spielspaß

Der Vergleich mit dem großen Bruder zeigt, wie gut am kleinen Modell die wichtigsten Details umgesetzt wurden. Ausklappbare Räder, bewegliche Höhenruder und bewegliches Seitenruder, die Ladeluke und das Cockpit lassen sich öffnen. Natürlich sind die Formen gröber und es gibt nicht so viele Details. Für die Größe und Teilezahl ist das Shuttle extrem gut umgesetzt.

Groß und klein

Die Mondladefähre

Manchmal sollte ich nicht LEGO für Reviews bauen und gleichzeitig einem Webinar folgen. Denn auch hier habe ich während des Bauens die Fotos vergessen. Das spricht aber für das Modell und den Bauspaß. 😊

Ich lasse einfach die Detailfotos für sich sprechen. Für so wenig Teile und für ein B-Modell bin ich wirklich begeistert wie gut die Mondlandefähre umgesetzt wurde. Aber seht selbst:

Im Inneren sind natürlich die bunten Steine versteckt. Sie fallen aber zum Glück nicht weiter auf.

Bunt, bunt, bunt…

Die Astronautin kann gemütlich Platz nehmen und sich alleine auf den Weg zum Mond machen.

Nur Platz für eine Person

Im Vergleich die drei Mondlandefähren, die sich in meiner Sammlung befinden.

Groß, mittel und klein

Saturn-Rakete

Als dritte im Bunde gibt es eine kleine Version der Saturnrakete. Der Innenaufbau ist interessant und ich habe nicht ganz verstanden, was es darstellen soll. Das Cockpit ist schön gestaltet und bietet Platz für die Astronautin ohne Helm.

Die fertig gebaute Saturn ist etwas eckig, aber eindeutig zu erkennen.

Startklar?

Der Helm wird im hinteren Teil der Rakete verstaut.

Platz für Helm und was sonst noch benötigt wird

Der Boden ist hier komplett flach, was der Tatsache geschuldet ist, dass nur die Teile des Spaceshuttles benutzt werden konnten.

Platt(e)

Dafür sieht der Antrieb sehr schick aus.

10-9-8-7…

Der Größenvergleich spricht für sich – da braucht es keine weiteren Worte. 😊

Fazit

Das Set ist perfekt für Kinder, die auf alles stehen, was mit Raumfahrt und Weltall zu tun hat. Die Modelle haben die richtige Spielgröße und ausreichend Spielfunktionen. Was mir besonders gefällt ist, dass in jedem der drei Modellen, die Minifigur Platz hat.

Das Shuttle und die Mondlandefähre sind am besten umgesetzt. Die Saturn schwächelt auf Grund der beschränkten Teileauswahl, die durch das Shuttle vorgegeben ist. Nichts destotrotz ist sie bespielbar und Kinder stören sich an solchen Details nicht.

Ein kleiner Schritt…

Ausgesprochen gut finde ich, dass ein Set drei Ikonen der Raumfahrt vereint. Besser geht es fast nicht. Bei den 3-in-1 Sets dieser Größe macht LEGO eigentlich immer alles richtig. Da hatte ich noch keines, das mir nicht gefallen hat.

Im Orbit

Eure Meinung!

Sind eure Kinder mit dem Set schon auf imaginäre Reisen ins Weltall gestartet? Welches Modell gefällt euch hier am besten? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

8 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Die Modelle finde ich schon gestaltet und man erkennt sie auf alle Fälle wieder, zumdest von einigen Seiten 🙂
    Schade, dass selbst bei einem Modell dieser Größe bunte Steine innen sein müssen. Gibt doch auch dezentere, wie tan oder grau, wenn es sein muss…

  2. Schöne Review, schönes Set, gerade auch B- und mit Abstrichen C-Modell. Danke vor allem für die Vergleichsbilder mit den großen Geschwistern! Zum Vergleich anbieten würde sich noch das Creator Shuttle 31066 von 2017. Bei dem finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser. 30 statt teurer 50 Euro, dabei kaum kleiner bei praktisch demselben Spielwert. Und dass dieses Set bei uns 50 Geld, aber in den USA nur 40 Dollar kostet, warum, Lego, warum?

    • 31066 ist kein Vergleich. Das Shuttle ist eher frei gestaltet und versucht nicht das NASA-Space-Shuttle zu sein. B- und C-Modell sind ebenfalls Fantasie ohne reales Vorbild. Das vorgestellte Set bringt für mich das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.
      Ich habe mich noch vor der Vorstellung der beiden aktuellen Sets aktiv gegen die 31066 entschieden. Die 31117 ist bereits gekauft und wartet auf ein Regenwochenende, um aufgebaut zu werden.

    • Das Set 31066 besitze ich leider nicht sonst hätte ich es in das Review mit einbezogen. Das Set aus 2017 hat allerdings knapp 200 Teile weniger, so dass die Preise nicht wirklich vergleichbar sind.

      • Das stimmt, deutlich weniger Teile, dadurch wohl auch weniger oder zumindest kürzerer Bauspaß. Aber von der Größe her halt sehr vergleichbar. Gleiche Breite, das Neue nur 2cm länger und etwas höher (und dadurch wohl auch mehr Volumen). Deswegen fände ich den Vergleich so spannend. Wo sind die 200 Teile mehr (70%!) hingeflossen?

        • Also der Sattelit ist deutlich detaillierter und hat bestimmt schon mal doppelt so viel Teile, das 31117-Shuttle hat ausklappbare Räder, was einiges an Teilen braucht. Dann hat es bewegliche Höhenruder und das Seitenleitwerk sieht auch detaillierter aus. Die Lukendeckel und diese Abdeckung hinter den Luken (keine Ahnung was das ist) ist beim 31117 auch deutlich filigraner und besteht aus mehr Teilen. Die Flügel sind nicht nur einfach mit einer einzelnen Platte abgedeckt, sondern mit Fliesen, was es viel echter wirken lässt.
          Das ist jetzt meine Analyse auf Basis der Bilder im Shop. Auf dem Papier hören sich 2cm länger und 3cm höher vielleicht nicht viel an. Bei einem Model dieser Größe sind das aber fast 10% und 30%.

  3. Das ist das erste Set das ich mir wieder gekauft Hagenbach Auflösung meiner Kindheitssammlung.
    Es sieht super aus und macht sich gut auf der Fensterbenk vor meinem Schreibtisch (manchmal auch ein wenig Ablenkend 😅)

  4. Da ich auch das Set aus 2017 (31066) – und nicht das aktuelle – habe, gefällt mir das meinige etwas besser 😉

    Aber im Versuch objektiv zu sein: das alte Shuttle hatte ca. 280-290 Teile für 30 Euronen, beim Neuen sind es 486 – für 50 – das kling für mich aber schon nach einem recht ausgeglichenen Verhältnis, eher hat das neue ein minimal bessere Preis/Stein Verhältnis – aber beide haben nur eine Figur – bei 30 akzeptabler als bei 50 Euronen – egal – finde in der Hinsicht beide Modelle „gleichwertig“. Beim 31066 gefällt mir die Triebwerkssektion und der Arm zum aussetzten des Satteliten besser, beim neuen ist es die Flügelsektion die mir besser gefällt. Auch hier kein eindeutiger Sieger – Ich denken die 200 Teile mehr dürften schon zum großen Teil in einen höheren Detailgrad geflossen sein – nimmt man 2 cm länger und je 1cm breiter und höher an, dann wäre das Volumen immerhin auch zu 25% beteiligt.

    Alles in allem zwei Sets auf Augenhöhe – beide bieten etwa gleichen Bauspaß (fürs Geld) und gleichen Spielspaß (2x ein Shuttle) – ganz ehrlich sehe hier wirklich nicht besser oder schlechter.

    Eines vielleicht: Da ich in meiner City eigentlich kein Raumfahrtzentrum habe (außer einige SW-Schiffe die darüber fliegen) war das Shuttle damals ein Impulskauf, weils mir gefiel und nicht weil ich es für die City wollte – aber wahrscheinlich 50 hätte ich nicht ausgegeben (Rabatte werden natürlich mitgenommen – vergleiche hier UVP)

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