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LEGO Foundation mahnt Notlage bei frühkindlicher Entwicklung an

Early childhood Center Bangladesh | © LEGO Foundation

Die LEGO Foundation ruft zu einem globalen Fördermittel-Wettbewerb auf, um die frühkindliche Entwicklung zu fördern: Pressemitteilung.

Uns erreichte eine Pressemitteilung der LEGO Foundation. Die Stiftung ruft zu einem 143 Millionen US-Dollar dotierten globalen Fördermittel-Wettbewerb auf, um „Herausforderungen in der frühkindlichen Entwicklung anzugehen“. Folgend die Pressemitteilung des sehr löblichen Ansinnens in voller Länge. Eure Meinung zum Thema äußert gerne in den Kommentaren.

Notlage frühkindliche Entwicklung

» Die LEGO Foundation sieht dringenden Handlungsbedarf angesichts der weltweiten Notlage im Bereich der frühkindlichen Entwicklung und deren Auswirkungen auf zukünftige Generationen

» Mit 143 Mio. US-Dollar stellt die LEGO Foundation ihre bisher höchste Förderungssumme bereit

» Weltweiter Wettbewerb zum 90. Jubiläum der LEGO® Marke: Finanziert werden Ideen, die zur Lösung der größten globalen Herausforderungen, von denen Kinder von null bis sechs Jahren betroffen sind, beitragen

Die LEGO Foundation hat die Auslobung von 143 Mio. US-Dollar angekündigt, um im Rahmen eines globalen Wettbewerbes wirkungsvolle Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der Kleinkind-Förderung zu finanzieren. Laut der Vorstandsvorsitzenden der LEGO Foundation, Anne-Birgitte Albrectsen, soll damit die frühkindliche Förderung adressiert werden, die weltweit noch immer durch mangelnden Zugang zu Förderungs- und Unterstützungsleistungen gekennzeichnet ist und durch die globale Pandemie zusätzlich verschärft wird.

Die von der LEGO Foundation ins Leben gerufene „Build A World of Play Challenge“ ermöglicht es allen Organisationen, die einen positiven Einfluss auf die kleinsten Kinder auf der ganzen Welt ausüben können, sich um einen Anteil der 143 Millionen US-Dollar zu bewerben. Der Betrag entspricht 120 Millionen Euro und bestärkt das Engagement der LEGO Foundation im 90. Jubiläumsjahr der LEGO Marke, Kindern auf der ganzen Welt die Möglichkeit zu geben, spielerisch zu lernen. Dies stellt ihre frühzeitige Bildung sicher, fördert die Entwicklung ganzheitlicher Fähigkeiten und unterstützt Kinder weltweit dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Gefördert werden Projekte, die überzeugende, innovative Lösungen für die größten Probleme unserer Zeit entwickeln, z. B. den Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung und Betreuung, angemessene Ernährung, die Beseitigung bzw. das Vermindern von toxischem Stress und Gewalt in Familien und Gemeinschaften, Schutz vor Umweltverschmutzung sowie Förderung des sozialen und emotionalen Wohlbefindens der gesamten Familie. Die Lösungsvorschläge sollten einen wesentlichen Beitrag zum Leben von Kindern ab ihrer Geburt bis zum sechsten Lebensjahr leisten und einen weltweiten Fokus auf die frühkindliche Entwicklung legen.

„Alle Kinder haben das Recht, sich sicher zu fühlen und Zugang zu hochwertiger Bildung und Gesundheitsversorgung zu haben. Aber bis heute wird die frühkindliche Entwicklungsförderung nicht nur zu wenig anerkannt, sondern auch stark unterfinanziert“, so Thomas Kirk Kristiansen, Vorsitzender des Verwaltungsrates der LEGO Foundation und Vertreter der LEGO Eigentümerfamilie in vierter Generation. „Kinder gestalten unsere Zukunft – und um eine bessere Welt mit Fokus auf Innovation und tatkräftigem Handeln für künftige Generationen zu schaffen, müssen wir alle zusammenarbeiten. Wenn wir nicht in die Jüngsten unserer Gesellschaft investieren, versäumen wir es, in unsere gemeinsame Zukunft zu investieren.“

Derzeit ist die Investition in die frühkindliche Entwicklung wichtiger denn je: Von März 2020 bis Februar 2021 haben 167 Millionen Kinder in 196 Ländern den Zugang zu frühkindlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten verloren. Vorschulkinder hatten am seltensten Zugang zu Distanzunterricht, wovon 120 Millionen Kinder betroffen waren. Im Zeitraum von 2018 bis 2020 wurden durchschnittlich zwischen 290.000 und 340.000 Kinder pro Jahr als Flüchtlinge geboren; insgesamt wurden in diesen zwei Jahren also fast eine Million Flüchtlingskinderinder geboren[2].

Anne-Birgitte Albrectsen, Vorstandsvorsitzende der LEGO Foundation, führt aus: „Wir stehen derzeit vor der größten globalen Notlage in der frühkindlichen Entwicklung, die die Welt je gesehen hat. Die Qualität der Erfahrungen in den ersten Lebensjahren eines Kindes, in denen sich das Gehirn am schnellsten entwickelt und am anpassungsfähigsten ist, prägen ihre Entwicklung nachhaltig. Sie bilden die langfristigen Grundlagen für die Gesundheit, das Lernen und das Verhalten. Darin zu investieren, verbessert nachweislich die Bildungsergebnisse, ermöglicht die Entwicklung ganzheitlicher Fähigkeiten und erhöht die Lebensqualität. Daher ist die ganzheitliche Förderung von Kindern durch frühkindliche Entwicklungsmaßnahmen eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, die uns zur Verfügung stehen. Mit der „Build A World of Play Challenge“ wollen wir uns mit anderen zusammenschließen, um die größten Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft weltweit steht, mit kreativen, umsetzbaren Ideen anzugehen, die Kinder in den Mittelpunkt der globalen Entscheidungsfindung stellen. Wir müssen damit beginnen, eine Welt zu schaffen, in der die Jüngsten in der Gesellschaft an erster Stelle stehen: beim Aufbau von Städten, Bildungssystemen, Gesundheitssystemen und Lösungen zur Rettung unseres Planeten. Dieser Wettbewerb ist eine Gelegenheit, das Leben der jüngsten Kinder wirklich zu verbessern.“

Die Fördermittel in Höhe von insgesamt 143 Mio. US-Dollar werden den fünf Gewinnerorganisationen weltweit zur Verfügung gestellt. Es werden drei Zuschüsse in Höhe von jeweils rund 30 Mio. US-Dollar und zwei Zuschüsse in Höhe von jeweils rund 15 Mio. US-Dollar vergeben. Darüber hinaus erhalten die zehn Organisationen, die als Finalisten ausgewählt wurden, jeweils 1 Mio. US-Dollar, um ihre vorgeschlagenen Pläne zu vertiefen, ihr Team aufzubauen und sich für die erfolgreiche Umsetzung ihrer innovativen Ideen zu qualifizieren. Organisationen, die sich bewerben möchten, müssen sich bis zum 7. April 2022 anmelden – die Frist für die Einreichung der Vorschläge endet am 17. Mai 2022. Alle Teilnehmer müssen eine Online-Bewerbung auf https://learningthroughplay.com/build-a-world-of-play/the-challenge ausfüllen. Die Gewinner werden unter anderem danach beurteilt, wie wirkungsvoll, durchführbar, gemeinschaftsorientiert und nachhaltig ihre Bewerbungen sind.

Die „Build a World of Play Challenge“ wird von Lever for Change verwaltet, einer gemeinnützigen Partnerorganisation der John D. und Catherine T. MacArthur Foundation. Sie nutzt ihre Netzwerke, um Lösungen für die größten Herausforderungen – z.B. Gleichstellung, wirtschaftliche Entwicklung und Klimawandel – zu finden und zu finanzieren. Weitere Informationen über die „Build a World of Play Challenge“ finden sich hier.

LOCATION: Royhinga Refugee Camp, Cox’s Bazar, Bangladesh
DATE: October 31, 2018
SUBJECT: Family, Families, Home
CREW: Photographer: Ryan Donnell
NY Producer: Jennifer Rupnik
Local Producer: Ghazal Javed
Marketing: Meredith Jacobson
Local: Sesame Workshop Bangladesh (Khalil Rahman)
Performers: Sayma Karim (Tuktuki); Elmo and Grover (Shuvankar Das Shuvo);

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

41 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Und wieder einmal zeigt sich, dass Lego eine der sozialsten Firmen überhaupt ist. Vielleicht könnten sich die Macher von zusammengebaut dazu durchringen, mal eine Reportage über die Lego Foundation zu bringen, Interviews mit den Verantwortlichen, Zahlen und Fakten. Neben dem Bauspaß wäre es mal ganz interessant für die Leser, zu erfahren, wieviel Gutes Lego tut.

  2. Sehr schön. Es ist wichtig und richtig, ich würde mich freuen wenn der bekannte Kanal auch darüber mal berichtet. Ist aber wohl eher unwahrscheinlich. 😉

    Guter Zug, Lego. Da ärger ich mich zukünftig vielleicht etwas weniger über Eure Preise.

    • Der Mann aus dem Herzen von…, der ignoriert so was gerne. Das Problem, das ich sehe ist, dass viele der Leute, die aktuell Lego zerreden wollen, selbst einen Shop haben, wo sie andere Steineanbieter mit sehr hoher Rendite loswerden können. Deshalb sind sie auch so sauer, weil durch die guten Rabatte bei den Großhändlern eben nicht viel rauskommt. Das ist aber nicht die Schuld von Lego, sondern von den Regeln des Kapitalismus. Zudem vergessen viele auch, mal zu schauen, wie Lego produziert und wie das vielleicht andere machen und ob das dann so toll verträglich für die Umwelt ist. Und letztendlich wird Meckern gerade belohnt, besonders bei Youtube steigt man damit sehr schön in die Vorschläge auf, daher auch so angenehm, dass es eine Seite gibt, wo ich fundierte Reviews finde, auch Kritik, aber nie unangebracht, sondern mit der Begeisterung, die ich auch für Lego empfinde. Und wenn man mal ehrlich ist, es gab doch fast noch nie so viele coole und fantastische Lego-Sets wie heute, ich könnte allein 10 sofort nennen, die ich gerne hätte. Dass man auf die meisten sparen muss, finde ich okay, ist schließlich auch eine Menge drin dafür:-)! Und Amazon hatte ja zuletzt auch Rabatte, die fast Vor-Euro-Niveau hatten, also alles cool!

  3. Wurden deshalb etwa die Preise so unverschämt erhöht?

    • Das ist eine Stiftung. Ich finde deinen Kommentar völlig daneben.

      • Mir ist aufgefallen, dass es mittlerweile eine Flut an solchen negativen Kommentaren gibt, die mir nicht mehr normal erscheint. Diese Leute betreiben dem Eindruck nach eine Kampagne gegen Lego, um den eigenen Absatz zu erhöhen. Gerne wird da die Preislinie gefahren, beliebt auch die Meckerei über die vielen bunten Teile…zudem noch sogenannte „Konstruktionsschwächen“. Ich habe letztens sogar von einer Youtuberin ein Video gesehen, wo sie selbst das Set verissen hat und dann meinte, dass es ihrem Jungen aber sehr gut gefällt. Sie hat nicht mal das akzeptieren können und gesagt, dass er wohl noch zu jung ist, um zu verstehen, dass er sich über so ein Lego-Set nicht freuen sollte. Ich glaube, das zeigt, woher diese „Kritik“ kommt, mir egal, Lego rockt und ich habe mir vorgenommen, diese toxischen Menschen nicht mehr an mich ranzulassen. Wie gesagt, es geht um Absätze und da scheint einigen Leuten jedes Mittel Recht zu sein, ich stehe zu Lego und das bleibt so:-)!

      • Und das Geld für eine Stiftung fällt vom Himmel ?
        Oh, und das soll nicht das anliegen im Beitrag schmälern.
        Nur bei solchen Fragen/Kritik, Herr Lehmann. vllt. mal weniger Rosa Rote Brille.
        Aber gut, wem eh nicht mehr als der Markt regelt das, als Antwot am Ende einfällt.
        Vllt. mal die Lego Blase verlassen =)
        Und sich mehr mit „dem Markt“ beschäftigen“
        kleiner Tip: Doku auf ARTE, Namens Rottet Sie aus, aber Vorsicht schwere kost =)
        lg

        • Ich habe die Art und Weise des Kommentars kritisiert. Solch herablassende Kommentare bringen niemandem etwas. Vernünftig über ein Thema diskutieren? Sehr gerne. Mir ist bewusst: von jedem Set, das verkauft wird, landet ein Anteil in der Stiftung.

          Und ja, ich würde bei dem einen Punkt auf jeden Fall bleiben: Der Markt regelt es. Wenn allen LEGO Sets zu teuer wären, dann würden sie nicht gekauft. Aber warum sind andere Hersteller, wie etwa Playmobil, in der Schieflage, und LEGO nicht? Ich kaufe auch nicht alles zu „jedem Preis“. Aber ich habe etwa vorgestern bei Amazon (auch darüber kann man sachlich diskutieren) ein Set gekauft, das ich zur UVP nie erstanden hätte.

          Ich finde die Arbeit der LEGO Foundation sehr gut, daher berichten wir auch darüber. Und meine Brille lasse ich auf, sonst kann ich nämlich nicht gut sehen. 🙂

  4. Genau, leider wird das bei der Kritik an Lego immer vergessen, wie viel Lego für die Allgemeinheit tut und für soziale Dinge stark engagiert ist, auch finanziell. Möchte auch mal erwähnen, dass Lego die freie Meinungsäußerung als hohes Gut ansieht, denn als Unternehmen aus Dänemark ist das einfach ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu gehört z.B. auch, dass Kritik zugelassen und nicht gelöscht wird, 1 Stern-Bewertungen auf der Lego-Seite bleiben weiter online, egal wie gemein gegenüber Lego sind. Es sollten sich alle mal an die eigene Nase fassen, ob sie selbst das Unternehmen so vorbildlich führen würden, wenn sie Eigentümer wären. Ich finde dieses soziale Engagement einfach beeindruckend und möchte einfach mal Danke sagen!

    • Die Foundation engagiert sich zudem seit etlichen Jahren, das kann also gar kein „Schachzug“, um ihr (bei dieser einen Zielgruppe) angeblich beschädigtes Image aufzupolieren. Ich habe mich mal ein wenig bei einem der angeblich besseren und günstigeren Anbieter umgesehen. Dort habe ich ein Modell der Enterprise-D gesehen. Das fand ich furchtbar, sehr eckig und kantig und mit 200 Euro für unter 2000 Teile teurer als Lego. Mit neu entwickelten Teilen hätte man das Gefährt runder und ansehnlicher gestalten können- klappt aber nicht, da man hier ja nur die dänischen Steine 1:1 kopiert und nicht selbst Ideen entwickelt. Da werden natürlich enorm Kosten weggespart. Einfach das Logo wegfeilen und einen Abdruck nehmen, fertig. Jedenfalls ist das Ding nicht gut getroffen, da können die Verantwortlichen noch so oft erzählen, wieviele Steine bedruckt sind. Schaut man weiter auf der Seite, findet man sehr viele Sets, die entweder bei Lego abgekupfert (identische Rosen in anderer Farbe z.B.) und nur leicht verändert sind, oder direkt von Lego Ideas gemopst wurden. Da spart man dann die eigenen Design-Teams weg. Dass die Steine zudem eine geringe Klemmkraft haben, wird auf bekanntem Youtubekanal höchstens mal im Nebensatz unter den Tisch fallen gelassen.
      Und dann wird noch die Produktion in der eigenen Fabrik angekurbelt, indem man eine Spendenaktion ins Leben ruft, bei der die Kinder zu eigenen Zwecken instrumentalisiert werden. Wirkt auf den ersten Blick edel, hinterlässt aber einen sehr faden Nachgeschmack. Und wo wir von dieser Fabrik reden: Auf youtube kann man schön den Rundgang durch diese Fabrik begutachten. Die Arbeiter haben allerdings gerade zufällig alle Mittagspause.
      All das fällt natürlich nicht auf, wenn man möglichst laut und auffällig mit dem Finger auf Lego zeigt, die Meute ist halt oft leichtgläubig und einfach zu beeinflussen.

      • The Storytelling Brick

        17. Februar 2022 um 11:14

        Schön, dass wieder alle chinesischen Klemmbausteinfabriken und deren Wirtschaftspartner hierzulande über einen Kamm geschert werden und man sie schlecht macht und LEGO in den höchsten Tönen lobt… Get Your Facts Straight sag ich da nur – insbesondere was die Enterprise betrifft, denn es gibt auch sehr kleine Kanäle, die ein anderes Bild zeigen als das von dir hier Beschriebene 😉 Über das Design lässt sich streiten, aber auch LEGO trifft viele Vorlagen nicht so akkurat wie man es von den anderen Nicht-Legos erwartet (aktuelles Beispiel Mandos N1-Starfighter). Nur mal dazu.

        Mich würde auch mal an dieser Stelle interessieren wie es in LEGOs chinesischer Wunderfabrik denn aussieht? Ich denke, auch LEGO wird da keine europäischen Standards inklusive europäischer Löhne (und erst Recht keine Dänischen) installiert haben, sondern sich an die Mindestgepflogenheiten mit den notwendigsten Boni nach chinesischen Standards gerichtet haben. Außerdem sollte bekannt sein, dass man „dort drüben“ sich selbst gerne aufpoliert, wenn internationale Kameras einen Blick werfen dürfen.

        • Naja, wenn man schreibt „ich habe mich mal ein wenig bei EINEM Anbieter umgesehen“ kann man hier wohl nicht von „alle über einen Kamm scheren“ sprechen. Und auch ansonsten erkenne ich nichts dergleichen bei meinen Worten.

          • The Storytelling Brick

            17. Februar 2022 um 23:24

            Weil du ja auch nur einen nennst… Ich lese aus deinem Text folgendes:

            Enterprise -> BlueBrixx mit Steinen von Xingbao meines Wissens nach
            Sortiment: hier beziehst du dich wahrscheinlich auch auf BlueBrixx, nehme ich an -> viele verschiedene Hersteller, vorwiegend aus Asien
            Aktion für Kinder -> Thorsten/Johnnys World (auch Generalimporteur für QMan)

            Also nichts da mit „EINEM“ Anbieter. Get Your Facts Straight 😉

    • Wer was für die Allgemeinheit tun will soll von mir aus Spenden. Was aber gar nicht geht allein aus diesem Grund die Preise so massiv zu erhöhen. Damit meine ich die Sets die vorher billiger von Lego auffen Markt gebracht wurden!

  5. The Storytelling Brick

    17. Februar 2022 um 11:01

    Viel Marketingsprech mit vagen Umschreibungen und einer Beschreibung fast schon utopischer Vorstellungen angesichts der weltweiten Krisen, vor denen in erster Linie die politische Gemeinschaft die Augen verschließt und/oder auch herbeiführt (und welche in den Medien oft nur als Randnotiz erwähnt werden) – meist aus eigenen Wirtschafts- und/oder Machtinteressen (siehe Jemen, Afghanistan, Uiguren, Rohyngia, Jesiden und unzählige weitere). Um (Klein-)Kinder bildungstechnisch zu fördern, müssen erst einmal andere Strukturen aufgebaut und Veränderungen herbeigeführt werden. Allen voran Zugang zu sauberem (Trink-)Wasser und Ernährung – und viel weniger bewaffnete Konflikte.

    Und auch LEGO wird das Geld nicht aus purem Goodwill ausschütten, denn eine Marke will gepflegt werden – insbesondere in der Außendarstellung. Trotz all dem, finde ich es äußerst löblich, dass der Wille da ist, etwas bewegen zu wollen, denn es fängt im kleinen Kreis an – wobei die je 10×30 Mio bzw. 2×15 Mio. eine ganze Stange Geld sind, mit der sich doch etwas Sinnvolles erreichen lässt 🙂 Ich bin gespannt auf die Vorschläge und (hoffentlich erreichten) Ergebnisse der Organisationen, die sich darauf bewerben, und freue mich, wenn ihr am Ball bleibt und davon berichtet.

  6. Ich mag ja solche Diskussionen. Anlass ist hier also die Foundation. Ob man nun zur Imageaufpolierung oder Maketinggelegenheiten diese Foundation führt ist mir da ehrlich völlig egal. Und ich schaue auch gerne mal über den Tellerrand. Gibt es diese Foundations auch in anderen Ländern von anderen Anbietern? Oder machen das hier zulande dann wir, die nach billigen Preisen schreien, die billigere Waren versuchen anzupreisen und zu verkaufen, weil es uns wichtig ist, günstiger zu sein, als, in diesem Fall, LEGO? Müssen Menschen aus Deutschland erst einmal Spenden einsammeln für andere produzierende Länder und dies ist dann besser oder sinnvoller?

    Da versteh ich Andres völlig, wenn man sich über solche kurzen Kommentare aufregt: „Wurden deshalb etwa die Preise so unverschämt erhöht?“. Diese sinnfreien Kommentare gehören halt dazu, zumal man hier auch diverse Beiträge gelesen hat, dass die Preise in den letzten 10 bis 15 Jahren (im direkten Vergleich damaliger Sets) nicht exorbitant teuerer geworden sind. Zumal man heute mit LEGO (oder einem anderen Steinehersteller) so unglaublich mehr machen kann, als noch vor 10 Jahren. Und ja Lizenzprodukte sind teuer. Das wird auch immer so sein. Trotzdem bekommt man mittlerweile von LEGO eine Bandbreite, die hätte man sich doch vor 20 Jahren nicht mal vorstellen können. Zusätzlich kann LEGO sich diese Foundation auch noch leisten. Gut. Gefällt mir. Egal warum. Aber es passiert was. Das andere nun auch Steine herstellen oder Sets klauen, nachproduzieren ist mir da auch völlig Wurst mittlerweile. Da kümmern sich die Rechtsabteilungen drum. Wenn ich die 99 Lebensjahre rum habe und ich mit LEGO nicht mehr spielen darf, hoffe ich, dass ich mein LEGO gut verkauft bekomme und jemand damit genauso gerne etwas entwickelt, wie ich es derzeit mache. Und wenn LEGO auch noch etwas abgibt, um die frühkindliche Entwicklung fördern zu wollen, ist es doch, und dann sollten alle einmal ehrlich sein, ein schönes Beispiel für die Welt, wie wir sie eigentlich gerne hätten… 😉

  7. Lego wird abseits der Imagepflege auch steuerliche Vorteile der Spendenaktion nutzen wie es jedes Unternehmen tut.

    Ich finde es schwierig wenn versucht wird unter positiv ausgerichteten Kritik zu üben. Das wird der Sache nicht gerecht.

    Was ich aber gerade nach dem Post dieser Woche anmerken will „Abhängigkeit von zusammengebaut“.
    Es sieht für mich als neutralen Klemmsteine Baumeister sehr nach nur positiver Berichterstattung für Lego aus, wenn nur die gelobt werden die sich hinter Team Dänemark stellen. Man hätte von der anderen großen Spendenaktion berichten können, die komplett von der Community aufgezogen wurde. Hat aber großzügig darauf verzichtet. Da stand auch etwas positives im Vordergrund aber da hatte der Hersteller Lego nichts davon. Deswegen braucht man sich über die eigene Wahrnehmung nach außen nicht wundern.

    Mich ermüdet dieses Lager X und Y so sehr. Das läuft jetzt maximal noch 10 Jahre Siehe (Apple vs android / Sony vs Nintendo usw.) und dann redet kein Mensch mehr davon, da sich andere Hersteller neben Lego auf dem Markt positioniert haben werden.

    Ich freue mich sehr auf diese Zeit nach dem „Krieg“ wenn sich alle mal wieder beim Kern Spielen/erschaffen zusammenfinden.

    • Bin unterwegs, in Kürze, ein Gedanke: LEGO muss keine Stiftung haben. Sie könnten den Überschuss auch an den Vorstand auszahlen oder eine Insel kaufen. Nur Mal als Gedanke! 😉

      • Wenn es keine Fakten gibt zum etwas belegen fängt man halt an mit Unfug um sich werfen.

        Amazon & Cola haben auch Stiftungen usw. Müssen bei dieser Art von Argumentation super Firmen sein.

        Sorry ich war als gerne hier zum lesen aber die Scheuklappen sind mir doch zu engstirnig mittlerweile. Wenn man selbst um Fairen Umgang bettelt und dann so reingrätscht braucht man sich absolut nicht wundern wenn man das Image aufgedrückt bekommt an der Lego-Nabelschnur zu hängen.

        • Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, warum du hier in diese doch recht entspannt geführte Diskussion eine solche Schärfe reinbringst. Hier bettelt niemand, der von dir genannte Artikel ist ein Versuch, mit einigen Lesern ins Gespräch zu kommen, was durchaus auch gelingt, wenn ich mir mein Postfach der letzten Tage so anschaue.

          Und ich darf einfach noch einmal (hab ich glaub schon getan, mir fehlt aber die Zeit, um jetzt immer alles im Detail noch mal zu lesen) zu bedenken geben: Keiner der von dir genannten Firmen MUSS eine Stiftung haben. Trinke ich Cola? Ganz selten. Finde ich es gut, was sie machen? Kann ich nicht sagen, habe ich mich nicht drüber informiert. Aber finde ich finde das Engagement der LEGO Stiftung gut? Ja, das ist teils großartig. Alleine die Braille Bricks sind fantastisch. Warum sage ich das? Weil ich bei der Präsentation dabei war. Weil ich mit einem Blinden darüber gesprochen habe. All dies hat zu meiner Meinungsbildung beigetragen.

          Und ich werde auch zukünftig von niemandem meine Freude an LEGO nehmen lassen: Ein mehr sehr liebgewonnenes Hobby. Darum dreht sich die Diskussion hier oder auch in anderen Artikeln nicht. Zusammengebaut ist ein LEGO Fan Blog! Schönes Wochenende. 🙂

    • Was wurde aus dieser anderen Spendenaktion? Wenn man danach googelt, ist das letzte Update vom Juli letzten Jahres- und warum hat man nicht einfach bestehende Sets eingekauft, statt produzieren zu lassen?

      • Du musst auf YouTube schauen. Die ersten Container sind vor 2Wochen in Deutschland gelandet

        • Danke, aber ich denke nicht, dass ich das muss. Informationen von youtube zu beziehen empfinde ich mehr als zweifelhaft. Ich informiere mich lieber bei seriöseren Quellen.

          • The Storytelling Brick

            18. Februar 2022 um 22:54

            Tja, nur doof, dass das Video auf YouTube vom Initiator (Thorsten Klahold/ Steingemachtes GmbH/ Johnnys World) der von dir gescholtenen Spendenaktion selbst ist 😉

          • Doof ist, wenn auf der offiziellen Seite der Spendenaktion die letzte Info vom 05. Juli ist und man sich Infos auf youtube suchen muss. Wäre professionell, ist aber wohl nicht so dramatisch und werbewirksam. Obwohl, ist das dann noch doof oder einfach nur traurig?

          • The Storytelling Brick

            19. Februar 2022 um 16:02

            Du meinst auf dem Spendenportal gofundme.com? Insofern, ja, ein Update dort wäre möglicherweise nicht verkehrt. Traurig finde ich eher, wie die Spendenaktion von Steingemachtes weiter oben schlecht gemacht wird und mit „Instrumentalisierung der Kinder“ abgetan wird. Frage mich, welche seriöse Quelle du da zu Rate gezogen hast… Waren das die einschlägigen LEGO Fanblogs und -foren (sind die dann wirklich so viel seriöser als YouTube?) oder womöglich gar die von dir als unseriös betitelte Quelle namens YouTube selbst? 😉 Werde nie verstehen, warum das, was LEGO macht so weit möglich hochgelobt wird, aber wenn etwas nicht von LEGO kommt, als schlecht betitelt wird. Aus meiner Sicht ist dasselbe zu sehen, was „der Gegenseite“ stets vorgeworfen wird. Schade drum…

          • @The Storytellig Brick: Fahr doch etwas runter. Hier drischt keiner auf die Spendenaktion. Es wird doch nur provoziert und einige springen auf die Zug voll auf. Die Meinung bildet man sich doch nicht so, sondern macht sich selbst ein Bild. Machst du doch auch stets und sprichst es an.
            Mich nervt einfach nur noch die Diskussionen das lange auf dem Markt befindliche Unternehmen grundsätzlich bei allen schlecht gemacht werden, egal was sie machen, und wenn man sich selbst dann etwas erklären will, beschimpft wird. Dann muss man solche Kommentarfunktionen doch gar nicht mehr anbieten. Es artet jedesmal aus und kommt nicht zu einer Lösung. Dieser Bericht geht um die Stiftung von LEGO. In meinen Augen tolle Aktion, viel Geld wird für gutes verwendet. Und richtig, sie müssen es nicht, sie tun es. Und auch die „Gegenseite“, das Wort ist schon so kaputt… Auch die „Gegenseite“ hat eben nicht soviel Geld, sammelt es ebenfalls von seinen Käufern ein und bringt gutes untere die Kinder oder wem es auch immer dienen soll. Und ja, ich habe mich auch gefragt, was den Spendengeldern eigentlich passiert ist. Jetzt weiß ich es. Und ja ich liebe LEGO. Jeden einzelnen LEGO-Stein. Und wer andere Hersteller mag, darf das auch und ich freue mich immer über eine saubere Diskussion auch hier in einem LEGO-Block…

          • Danke für deine Zeilen!

          • The Storytelling Brick

            20. Februar 2022 um 2:08

            @Frank: lies dir bitte den Post von Brickolino weiter oben vom 17.02. um 10:40 Uhr und vergleiche dann mit den Antworten hier unten 😉 Es wird hier unten der Hinweis, wo die gesuchte Info zu finden ist, als unseriös abgetan, aber weiter oben wird etwas Halbwahres bis Unwahres von derselben Person behauptet und vieles durcheinander geworfen. Und genau das finde ich nicht richtig. Oder findest du es in Ordnung, dass sich solche Behauptungen weiter verbreiten? Finde es genauso besch…eiden, wie wenn das auch „die Gegenseite“ (ja, auch mir gefällt das Wort nicht und ich meinte damit ja auch nicht die Anbieter, sondern die Community. Aber wie soll man das sonst benennen? Weil reine Klemmbausteinfans sind das oft gar nicht und meistens auch nur laute Individuen, die keine zwei Sekunden nachdenken, bevor das Anpöbeln anfängt) so macht.

            Übrigens: ich bin weder Fan von anderen Herstellern, noch vom Unternehmen LEGO, noch muss ich alle diese namentlich kennen, sondern bin Fan vom Produkt Klemmbausteine als Ganzes. Solange schöne Sets designt werden, egal von wem, bin ich zufrieden. Deshalb bin ich für einen offenen Markt, wo beim normalen Händler auch Produkte anderer Klemmbausteinanbieter neben Lego in den Regalen stehen sollten. Mit rechtlichen Gegebenheiten und Streitereien bezüglich Patente und karikierte 3D-Marken Gefechte können und sollen sich die jeweiligen Unternehmensparteien selbst kümmern.

            P.S.: Warum sollte ich „runter fahren“, wenn ich doch gar nicht „hoch gefahren“ bin? 😉 Oder ist es hier neuerdings verboten unangenehme Themen ausführlich (aus)zu diskutieren? Ich habe schließlich weder die Person beleidigt noch in irgendeiner Weise sauer oder aufbrausend reagiert? Ich habe nur das geschrieben, was ich gedanklich im Kopf hatte. Die Intention ist nämlich die: dass diese Person zum Nachdenken angeregt wird.

            Und ja, mir ist bewusst, dass das hier ein LEGO Fanblog ist. Aber wie gesagt, falsche Behauptungen (und damit meine ich hier ausdrücklich alle Seiten) finde ich nicht richtig und tragen dazu bei, dass weiter Fronten bestehen und/oder neu entstehen. Und überdies, das unangenehme Thema habe nicht ich zuerst erwähnt (sondern darauf reagiert – ob das falsch oder richtig war, darf bitte gerne jeder selbst für sich entscheiden) 😉 Aber gut zu wissen: da Du ja anscheinend auch die Unterstützung von Andrés zu haben scheinst (Zitat: „Danke für deine Zeilen!“), werde ich mich in Zukunft hüten, falsche Behauptungen korrigieren zu wollen und/oder die Person dieser Behauptungen zum Nachdenken anzuregen. Ernsthafte und (so weit möglich) sachliche Auseinandersetzungen scheinen mir hier eh als eher ungemütlich eingeordnet zu werden. Schade drum… Dann kann die Kommentarfunktion ja auch eben getrost abgeschaltet werden und es werden nur noch reine News und Artikel ohne Diskussionsplattform serviert.

          • @the storytelling brick: Hier, ein Fleißsternchen für Dich. 🌟
            Offensichtlich fällt es Dir schwer, andere Meinungen zu akzeptieren oder anderen das letzte Wort zu lassen. Der letzte Text ist mir gelinde gesagt auch zu lang und zu mühselig, um mich noch damit zu befassen. Du willst Recht haben? Dann rede Dir ein, dass Du Recht hast und die anderen haben ihre Ruhe. Missioniere bitte wen anders. Danke.

          • Bitte nicht persönlich werden. Gerne inhaltlich schreiben, oder es sein lassen. Es geht hier nicht um das letzte Wort eines anderen Lesers. Tauscht euch sehr gerne aus, aber solche „Anfeindungen“ bringen Niemanden etwas. Danke. 🙂

          • The Storytelling Brick

            20. Februar 2022 um 11:00

            @brickolino: Vielen Dank für das persönlich werden! Deine Reaktion zeigt mir so einiges. Und für Dich: es besteht ein eklatanter Unterschied zwischen Meinung sagen und Falschbehauptungen/ Halb- und Unwahrheiten verbreiten 😉 Und damit lass ich es gut sein. Schönen Sonntag Euch allen.

  8. Oder seinen treuen Kunden die Lego zu dem gemacht haben was es heute ist etwas zurückgeben und die Preise absenken 😇

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