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LEGO Group: Umsatz sinkt im ersten Halbjahr 2017 um 5 Prozent

LEGO | © Michael Kopp

Der Umsatz der LEGO Group ist im ersten Halbjahr 2017 um 5 Prozent gesunken: Pressemitteilung.

Der Umsatz der LEGO Group geht im ersten Halbjahr des Jahres 2017 zurück, bereits im Vorjahr gab es dezente Vorboten aus Nordamerika. Über 1.000 Mitarbeiter werden aufgrund der Entwicklung entlassen. Im Folgenden die offizielle Pressemitteilung im Wortlaut.

Umsatz der LEGO Gruppe sinkt

Die Gruppe bereitet sich nun auf eine Restrukturierung des Unternehmens vor, um das langfristige Ziel zu erreichen, mehr Kindern auf der ganzen Welt LEGO® Spielerlebnisse zu ermöglichen.


Finanzkennzahlen für das erste Halbjahr 2017 (im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016)

→ Umsatzrückgang um fünf Prozent, von 15,7 Milliarden Dänische Kronen auf 14,9 Milliarden Dänische Kronen

→ Sechs Prozent Rückgang beim operativen Gewinn, von 4,7 Milliarden Dänische Kronen auf 4,4 Milliarden Dänische Kronen

→ Drei Prozent Rückgang beim Reingewinn, von 3,5 Milliarden Dänische Kronen auf 3,4 Milliarden Dänische Kronen

→ Der operative Cash Flow aus betrieblicher Aktivität betrug 4,6 Milliarden Dänische Kronen im Vergleich zu 3,9 Milliarden Dänische Kronen

Die LEGO Gruppe hat heute die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2017 vorgelegt, das am 30. Juni endete. Der Umsatz für den Zeitraum betrug 14,9 Milliarden Dänische Kronen, was einen Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 bedeutet. Die Ergebnisse in den einzelnen Marktregionen fielen unterschiedlich aus. In etablierten Märkten wie den USA und in Teilen Europas war ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, während die Verkaufszahlen in Wachstumsmärkten wie China im selben Zeitraum im zweistelligen Bereich stiegen.

Der operative Gewinn betrug 4,4 Milliarden Dänische Kronen, was einen Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2016 bedeutet. Die Gründe für diese Entwicklung sind geringere Einnahmen und höhere Kosten in Verbindung mit Investitionen in Produktionskapazität und Verwaltung, um steigenden Umsatzerwartungen zu begegnen. Leider erfüllten sich diese nicht.

Jørgen Vig Knudstorp, Chairman der Lego Gruppe, sagte: „Wir sind vom Umsatzrückgang in den etablierten Märkten enttäuscht und haben Schritte unternommen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Jørgen Vig Knudstorp, Chairman der LEGO Gruppe | © Andres Lehmann / zusammengebaut.com

Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen und vertrauen in unser langfristiges Potenzial, mehr Kinder in unseren etablierten Märkten in Europa und in den USA zu erreichen. Außerdem sehen wir starke Wachstumschancen in aufstrebenden Märkten wie China.“

In der ersten Jahreshälfte erzielten Produktklassiker wie LEGO® City, LEGO Friends, LEGO DUPLO und LEGO Technic die besten Ergebnisse. Auch Filmprodukte von LEGO Batman fanden viel Anklang bei den Verbrauchern.

Schlankere und einfachere Organisation geplant

Während der letzten fünf Jahre baute die LEGO Gruppe eine zunehmend komplexe Organisation auf, um das weltweite Wachstum im zweistelligen Bereich zu unterstützen.


Knudstorp sagte: „Die zunehmende Komplexität der Organisation erschwert nun unser Wachstum. Aus diesem Grund haben wir uns für eine Restrukturierung der gesamten Gruppe entschieden. In diesem Rahmen werden wir die bestehende Organisation verschlanken und unser Geschäftsmodell vereinfachen, um wieder mehr Kinder zu erreichen. Dies wirkt sich auch auf unsere Kosten aus. Außerdem wird in einigen Märkten eine Bereinigung der Lagerbestände entlang der Wertschöpfungskette durchgeführt. Die Umsetzung ist in vollem Gange.“

Die neue Organisation verstärkt den Fokus der LEGO Gruppe auf Märkte und Kunden weltweit.

Infolge dieser Pläne hält die LEGO Gruppe eine Reduzierung ihrer weltweiten Mitarbeiterzahl um ca. 8 Prozent bis Ende 2017 für notwendig. Hiervon sind ca. 1.400 Arbeitsplätze betroffen. Die LEGO Gruppe beschäftigt derzeit rund 18.200 Mitarbeiter.

„Wir bedauern es sehr, diesen Stellenabbau durchführen zu müssen, der das Leben vieler unserer Mitarbeiter weltweit betreffen wird. Mitarbeiter, die ihrer Arbeit jeden Tag mit so viel Leidenschaft nachgehen, wofür wir äußerst dankbar sind. Leider bleibt uns jedoch keine andere Wahl, als diese schwierige Entscheidung zu treffen“, sagte Knudstorp.

Die LEGO Gruppe wird betroffenen Kolleginnen und Kollegen ein sozialverträgliches Angebot unter Berücksichtigung ihrer Betriebszugehörigkeit machen. Dazu zählen auch die Unterstützung für den Übergang in neue Positionen innerhalb oder neue Chancen außerhalb des Unternehmens. Die Personalanpassungen werden im Rahmen der geltenden Gesetze und in Absprache mit den zuständigen Arbeitnehmergremien durchgeführt.

Zurück zum Wachstumskurs durch das Potenzial von LEGO System im Spiel

Die geplante Restrukturierung ist eine von zwei Maßnahmen, deren Durchführung die Gruppe plant. Die zweite Maßnahme besteht in der Erschließung von Möglichkeiten für neues Wachstum. Zu diesem Zweck zieht die Gruppe Änderungen ihrer erfolgreichen Formel für Produktentwicklung und -marketing in Erwägung, um ihr ehrgeiziges Ziel zu erreichen: mehr Kindern auf der Welt LEGO Spielerlebnisse zu ermöglichen, die spielerisches Lernen fördern.

Knudstorp sagte: „Wir glauben, dass unser wichtigster Beitrag für die Gesellschaft unsere kreativen LEGO Spielerlebnisse sind, da Spielen entscheidend für das Lernen und die Entwicklung von Kindern ist. Das Spielen mit LEGO Steinen regt die Vorstellungskraft an und fördert die Teamfähigkeit, Problemlösefähigkeiten und die Vorstellungskraft von Kindern. Der Baustein ist das Herzstück unseres Geschäfts und Kinder jeden Alters lieben ihn. Er bietet unzählige Möglichkeiten und Vorteile für Kinder, und wir glauben, dass das LEGO System im Spiel ein enormes Potenzial hat.

LEGO Boost Programmierbares Roboticset 17101 | © Carsten Griesel

„Wir werden neue Möglichkeiten finden, um Kinder und Eltern zu begeistern, darunter Innovationen zur Verschmelzung von physischen und digitalen Erlebnissen, wie beispielsweise unsere erfolgreiche soziale Plattform LEGO Life und das LEGO® Set LEGO Boost zum Bauen und Programmieren. Wir haben eine starke und beliebte internationale Marke, ein starkes Geschäft und wir sind zuversichtlich, mehr Kinder auf der ganzen Welt erreichen zu können.“

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Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

29 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Gibt es Infos zu den Sonderaktionen zu denen die Karte Gerüchteweise berechtigen sollte?

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  2. Der Artikel ist interessant. Warum gibt es einen Rückgang? Nicht etwa, weil die Produkte immer mehr ausufern, man sich verzettelt oder inzwischen schon oft so teuer sind, daß es sich viele nicht mehr leisten können. Nein – wir bauen einfach Mitarbeiter ab, die das Geschäft kennen und es gut umsetzen, die die Produktion und den Kontakt zum Kunden gut hinbekommen, das ist am Einfachsten… Und schon stimmt der Profit wieder und man kann sich in den oberen Etagen sonnen. Der Reingewinn z.B. von 3,4 Milliarden Dänische Kronen ist natürlich viel zu wenig.

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    • Absolute Zustimmung. Das Angebot dieses Jahr ist so ziemlich das schlechteste, seitdem ich Lego kenne (und das sind jetzt fast 30 Jahre). Hoffentlich wird dann jetzt endlich dieser Nexo Knights-Rotz eingestellt. Sonst müssen sie es eben über noch mehr Rückgänge des Gewinns lernen …

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      • Was die Nexo Knights angeht stimme ich dir zu, aber dieses Jahr hat Lego für mich mehr interssante Sets rausgebracht als normalerweise:
        Die zivilen Lego City Dinge (Strand, Bus)
        Assably Square
        Ninjago City
        Alter Angelladen
        Justice League Sets
        und natürlich die obligatorischen Minifiguren und Lego Friends Sets wie das Krankenhaus.

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        • Das ist zwar alles richtig, aber ich bin mir sehr sicher, dass diese genannten Sets kaum nennenswerte Auswirkungen auf den Gewinn haben werden, da die Stückzahlen der Verkäufe sehr gering sein werden. Es sind AFOL-Sets, keine Sets, die ein Kind mal eben geschenkt bekommt.

          Was ist aber mit den restlichen Sets, den „Kind-Sets“? Alles nur Wiederholungen, Kopien, schlechte, action-geladene Ballerorgien, gefüllt in Plastiktüten mit noch mehr ballernden Bildern oben drauf. Ich als Vater kaufe so etwas nicht, viele andere auch nicht. Dazu die immergleichen Aufgüsse in der Star-Wars-Reihe. Dass das alles irgendwann keiner mehr kauft, ist doch klar. Außerdem ist der Gewinn ja nun auch nicht so schlecht, aber eben weniger, als in den sehr erfolgreichen Jahren zuvor. Und ich denke schon, dass die genannten Gründe damit etwas zutun haben könnten.

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    • Jo, so ist es. Es gibt immer mehr sau teuere Sets, statt viel mehr kleinere anzubieten. Generell ist Lego sehr teuer geworden. Die Minifiguren für 3,99 € ist ein super Beispiel dafür. Denke sehr viele warten auf Rabattaktionen und kaufen nicht mehr direkt. Kenn ich ja selbst auch von mir. Es gibt so schnell Rabatte auf aktuelle Sets, da kann ja nicht mehr viel über bleiben.

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  3. Die Lego Gruppe….. es gibt Artikel die nach ein paar Wochen schon „Ausverkauft“ sind, Artikel wo sie mit der Produktion nicht hinterher kommen, Minifiguren die von € 3,– auf € 4,– erhöht wurden und die dann wohl kein selbstläufer mehr sind!!?? Und dann noch eine Menge an neuen („leider“ sehr guten) Sets wo in meinem Fall; Mann nicht weiss wie er seine Legosucht finanzieren soll…aber welche Mitarbeiter (Chefs) entscheiden das?? Und wenn dann der Gewinn nur mehr knapp € 600.000.000,– hoch ist und man dazu gezwungen ist Mitarbeiter abzubauen die aber wohl mitverantwortlich waren für diesen Gewinn dann ist das wohl so eine Sache die ich nicht gut finde.

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  4. Wie überall halt…

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  5. 22,8% Reingewinn vom Umsatz…… tja das ist zu wenig, da müssen Mitarbeiter gehen…

    Ich werd mir das noch mal überlegen mit der Saturn zu Weihnachten, wenn es die dann noch gibt.

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  6. Ich bin schon seit meiner Kindheit extremer LEGO Fan und habe mittlerweile eine stattliche Sammlung und tolle MOC`s daheim. Ganz ehrlich ich bin sowas von enttäuscht von LEGO und vom doofen System. Wie kann man nur bei dieser horrenden Summe an Gewinn Leute entlassen?!? Langsam reicht es mir komplett- ich bin ernsthaft am überlegen meine Sammlung auf ein kleines Minimum zu reduzieren und adieu zu sagen- bei den Minifiguren haben sie es schon geschafft das ich aufgehört habe zu sammeln. Ich finde es wirklich interessant was andere dazu meinen- also gerne antworten:-).

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  7. Zu viele gleiche Sets
    Zu viele verschiedene Sets
    Schlechte Reihen wie Nexo Knights, Angry Birds oder Super Heroes Girls

    Das sind die wahren Gründe…

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  8. Verrückte Welt
    457 Mio. Euro Reingewinn
    = 10.000 Jahre mit 45.700 € Jahreseinkommen arbeiten
    = 10 Jahre 1.000 Mitarbeiter mit 45.700 € Jahreseinkommen
    = 1 Jahre 10.000 Mitarbeiter mit 45.700 € Jahreseinkommen
    = das war zu wenig und wir schmeißen lieber Mitarbeiter raus

    „Wir bedauern es sehr, diesen Stellenabbau durchführen zu müssen, der das Leben vieler unserer Mitarbeiter weltweit betreffen wird. Mitarbeiter, die ihrer Arbeit jeden Tag mit so viel Leidenschaft nachgehen, wofür wir äußerst dankbar sind. Leider bleibt uns jedoch keine andere Wahl, als diese schwierige Entscheidung zu treffen“, sagte Knudstorp.

    Wenn es so schlecht läuft, was soll man da auch machen. Ich könnt kotzen!

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    • diese rechnung ist genial einfach! ich wunder mich auch warum man leute entlässt wenn Gewinn erwirtschaftet wurde.das ist unlogisch.selbst bei ner negativen bilanz bilden solche firmen doch rücklagen….schwache leistung von lego.

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  9. Ich finde Lego sollte sich mal mehr an den alten Sets, wie Piraten und Ritter, orientieren, als immer irgendwelche futuristischen Kram und sich nicht in immer mehr Gebieten versuchen/Themengebieten.
    Und ganz wichtig, statt Mitarbeiter abzuservieren, versucht die Preise bei gleich bleibender Qualität zu senken, sonst können sich schlichtweg viele eure Produkte nicht mehr leisten und greifen unter Umständen auch auf das „chinesische Lego“ zurück.

    Btw: Welche Karte ist im ersten Kommentar gemeint?

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  10. Ich bin auch der Meinung, Lego sollte sich wieder auf seine Kern-Serien konzentrieren. Lego City soll mit den größten Umsatz gemacht haben. Und das mit teils merkwürdigen Sets. Arktis, Lava, Dschungel… Alles ein Brei in verschiedenen Gläsern. Warum nicht Mal wieder die Eisenbahn Puschen. Ich bin sicher, da gibt es großes Potential. Und nexo, Chima, Hero Girls… Wer Brauch soetwas? Ich finde es auch einen richtigen Ansatz zu bestimmten Jahreszeit thematisch passende Sets zu veröffentlichen, wie z.b. die Wintersets.

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  11. Und meinen Senf als TECHNIC-Fan dazu: keine Worte mehr zu den 2017er Jubiläumssets. Nur enttäuschend, da wird eine der Cash-Cow-Serie auch nicht mehr viel zum Umsatz beitragen.

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  12. Lego ist ein weltweit agierender Konzern, da ist es nicht verwunderlich, dass sie auch wie viele andere Unternehmen handeln wenn Umsätze und Gewinn rückläufig sind. Als aller erstes wird dann erstmal am Kostenmangement geschraubt. Hierzu gehören leider auch immer die Mitarbeiter. Positiv ist hier zu bewerten, dass dieses sozialverträglich erfolgen soll. D.h. es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen, sondern die Mitarbeiter erhalten ein Angebot (Abfindung etc.), bei dem sie sich überlegen können, ob sie dieses annehmen. Problem hierbei kann aber sein, dass Know-how verloren geht, da qualifizierte Mitarbeiter besser wo anders eine Job finden. Zusätzlich sollen ja auch die Organisationsstrukturen verschlangt werden. Das wird dazu führen, dass Abläufe schneller und unbürokratischer vollzogen werden können, was man ebenfalls positiv bewerten kann. Den Zeitraum bis Ende 2017 finde ich nur sehr ambitioniert.
    Um bewerten zu können, welche Produktlinien zu den rückläufigen Umsätzen geführt haben, müsste man erstmal wissen, wo die beste Marge und somit der beste Reingewinn erzielt wird. Ich glaube das könnte Überraschen. In der Autoindustrie sind das heutzutage zum Beispiel nicht mehr die Volumenmodelle, wie BMW 3er , C-Klasse o.ä. sondern das Luxussegment, die den Gewinn der Unternehmen ausmachen. Immerhin hat TLG ja ein sehr gutes Baukastensystem. 😉 Es darf nur nicht zu viele spezielle Teile geben, sonst wiederholt sich die Geschichte der 2000er. Ich denke Lego stellt schon die richtigen Weichen, hat aber auch noch einige Baustellen. Im Marketing und Vertrieb fehlen eindeutig Strukturen und Zuständigkeiten. Ich freue mich trotzdem drauf , was in Zukunft noch so alles erscheinen wird.

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  13. Liebe AFoLs, lieber Andres, liebes Zusammengebaut-Team,

    sonst schreibe ich eigentlich nie Kommentare, obwohl ich viele Beiträge und viele Kommentare lese. Ich bedauere den Rückgang des Umsatzes von Lego, ich kann nur sagen: An mir liegt es nicht! Mir gefallen besonders große und aufwendige Sets wie zuletzt Ninjago City (obwohl ich für die Linie eigentlich viiiieeeel zu alt bin) und am vergangenen Wochenende der Angelladen. Der Falke wird wohl mein erstes Star Wars Set werden…
    Auch wenn der Gewinn nach wie vor hoch ist, ist es verständlich und vernünftig von Lego, auf einen Umsatzeinbruch zu reagieren.

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    • Vielen Dank für deinen ersten Kommentar. 🙂

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    • Ganz genau! Man muss das langfristig sehen… wenn Lego jetzt nicht reagiert, dann verwandelt sich der schwächere Gewinn schnell in einen Verlust und es müssen noch viel mehr Leute gehen.

      Ich finde es auch immer herrlich wie die Leute in ihren Kommentaren nur von sich ausgehen und Lego „qualifizierte“ Tipps geben wollen, welche Themenreihen sie einstellen sollten. Schon mal daran gedacht dass Kinder zwischen 4-8 Jahren begeistert mit den Sets spielen, die ihr scheisse findet.

      Wenn ihr nicht wollt dass Lego Mitarbeiter entlassen muss, dann kauft euren Kindern nich mit 5 Jahren das erste Handy. Wenn ich bei uns vor die Türe gehe, sehe ich ständig Grüppchen von kleinen Jungs die NUR noch auf ihre Handys starren. Übrigens die gleichen Jungs, die noch vor 1-2 Jahren begeistert mit Lego gespielt haben.

      Grüße

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      • So sehe ich das auch! Sicher gibt es Serien wie z.B. Angry Birds die scheinbar weniger gefragt waren, aber immer zu 100% den Nerv der Kunden zu treffen ist wohl kaum möglich. Jetzt ist es wichtig die Weichen zu stellen um schnell wieder das nötige Wachstum zu schaffen. Eine wie viele empfinden unnötige Preiserhöhung bei den Minifiguren die hier so oft als Argument genannt wird ist m.E. auch nicht Grund oder Auslöser für den Umsatzrückgang. Für den Direktvertrieb über den Lego-Shop ist es zudem unerheblich wenn vorher die Figuren ohne Rabatt-Aktion zu einem festen Preis von 2,99 EUR komplett verkauft wurden und nun die Figuren zu anfänglich 3,99 EUR und anschließend ein Teil zu einem rabattierten Preis für 1,99 EUR angeboten werden. Man kann sich sicherlich streiten, ob der Preis mit 2,99 EUR nicht bereits gerecht und auch angemessen war und ob so eine starke Preis-Erhöhung am Ende nicht mehr Schaden anrichtet wenn dann die Kaufkraft für diesen Artikel sinkt und gleichzeitig auch Unmut unter den Kunden entsteht. Was mich aber am meisten beschäftigt ist die Tatsache, dass Lego sehr starken Wert auf die Verwendung eigener Ideen und damit deren eigenes geistiges Eigentum legt. Das führt zum Beispiel dazu, dass vermutlich alle hier genannten ernsten Vorschläge oder direkt an die Lego-Gruppe übermittelten Vorschläge nicht verwendet werden dürfen. Je detailierter und in der Umsetzung auch machbarer eine Idee für eine neue Themenreihe ist, desto unwahrscheinlicher wird es sein, dass diese Themen(-reihen) umgesetzt werden. Das ist auf der einen Seite zwar löblich, andererseits aber auch schade, denn immer nur einen einzelnen für sich gestellten Bausatz über Lego-Ideas zu realisieren ist bei vielen AFOLS vielleicht gar nicht das oberste Ziel. Sei es drum. Warten wir einfach ab und hoffen dennoch auf eine lange Geschichte dieser tollen Marke und freuen uns über die immer aufwendigeren und spannenden Bausätze.

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  14. Bin Lego-Händler, ich weiß aus erster Hand, dass Nexo Knights rausfliegt. Es kommen im Frühjahr noch ein paar Sets, dann ist Schluss. Endlich… Ladenhüter…

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  15. An alle die Denken „böses Lego“, warum werfen die trotz Gewinn Leute raus: Die Marge ist nicht wirklich gut! Andere Läden wurden wegen solcher Margen schon auch mal komplett dicht gemacht. Alles unter 35% Umsatzrendite in diesem Risiko-Umfeld steht auf der „Abschussliste“. Unternehmensgewinn ist doch kein Selbstzweck, das bildet Rücklagen für schlechte Zeiten oder Spielraum für Zukäufe und Investitionen… Sind wir doch froh das die Bude noch mehr oder weniger in „Familienhand“ ist und nicht am Investor-Tropf hängt.

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