LEGO hat in den letzten Tagen einige Nutzerkonten gesperrt. Ein enttäuschter Leser hat uns geschrieben: Was steckt dahinter?
Update 11. Januar: Vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare! Die Diskussion ist spannend – und hoffentlich auch hilfreich. Daher habe ich die Meldung noch mal nach oben gezogen. Denn thematisch kreist es sich mittlerweile auch um DPD und die Zustellung von LEGO Sets. Äußert euch gerne in den Kommentaren – Austausch und Input sind immer wichtig! 🙂
Artikel vom 8. Januar: Heute Morgen erreichte uns eine besorgte Nachricht von unserem Leser Michael. Er schrieb:
Hi, ich wurde gesperrt bei lego.com… Warum, verstehe ich nicht, in meiner LEGO-WhatsApp Gruppe wurde auch noch eine weitere Person gesperrt. Wenn man sich im Internet umguckt, ist momentan von einigen solcher Fälle zu lesen. Wäre das nicht mal was für euch darüber zu schreiben was man „falsch“ machen kann oder auch nicht… Lieben Gruß.
Inhaltsverzeichnis
Screenshots
Ich habe Michael gebeten, uns weitere Infos und Screenshots zu schicken, um den Sachverhalt besser zu verstehen. Unserer Bitte ist er nachgekommen.
Das Problem liegt darin, dass anscheinend eine KI darüber entscheidet – und es nicht rückgängig zu machen ist. Ich habe ein großes Problem damit, dass DPD einfach abstellt und die Unterschrift fälscht. Im Sommer wurde meine Bestellungen ganze drei Mal versendet und davon zwei Mal geklaut. Doch das sieht das Programm als meinen Fehler an. Kürzlich zum Black Friday habe ich für 250 Euro eingekauft und zwei Sendungen wurden „zugestellt“ – aber es stand nur eine Lieferung vor der Tür. Also wurde wieder ein Paket geklaut. LEGO weigerte sich, das Paket nochmal zu senden. Ich habe jetzt vor, zwei Anzeigen zu machen, eine wegen Diebstahls gegen Unbekannt und eine wegen Unterschriftenfälschung. Mein Geld habe ich jetzt zwar zurück, aber Sinn der Sache ist es nicht.
Ich wollte mir das Insiders Cap holen und den Faltrucksack. Damit die beiden Prämien zu mir gesendet werden, habe ich zwei Aufträge mit je einem Sortierkasten aufgegeben. Doch das wurde storniert, darum bin ich drauf aufmerksam geworden. Ich bin richtig sauer. Ich habe nie etwas falsch gemacht und werde bestraft.
Was nun?
Ganz wichtig zu betonen ist: Wir sind nicht der LEGO Kundenservice und möchten mit diesem Artikel sachlich ergründen, ob noch weitere Leser von der Problematik betroffen sind oder ob es „nur“ einige – ganz sicherlich ärgerliche – „Einzelschicksale“ sind.
Ich weiß, wie einen eine solche Sperre ärgern kann. Betonen möchte ich, dass uns hier etwas Ähnliches widerfahren ist: Meta, sprich Facebook und Instagram, haben aus nicht ersichtbaren Gründen vor einigen Monaten die Domain zusammengebaut.com gesperrt. Seit Monaten schon ist es mir – und allen Lesern – nicht mehr möglich, auf diesen Plattformen einen Link zu posten, der auf Zusammengebaut leitet. Sofort kommt der Warnhinweis, dass es sich um Spam handele. Meta antwortet nicht auf unsere Nachfragen. Womöglich aber sieht sich LEGO den Sachverhalt bezüglich der Konto-Sperrungen noch einmal genauer an.
In den heutigen Leser News hat zudem unser Leser Uffhausen von (weiteren) derzeitigen technischen Problemen im shop@home gesprochen – bei ihm scheitert es an der Verbindung.
Eure Meinung!
Habt ihr ähnliche negative Erfahrungen gesammelt, wie oben beschrieben? Hat in eurem Freundeskreis jemand Probleme mit dem shop@home? Wurde womöglich euer Konto gesperrt, und ihr wisst nicht, warum dem so ist? Habt ihr auch schon mal mehrere Bestellungen aufgegeben, und führte dies zu Problemen? Wurden euch schon einmal Pakete geklaut, und LEGO hat die Sendung nicht erneut auf die Reise geschickt? Bitte äußert euch sachlich in den Kommentaren.
8. Januar 2024 um 15:38
Was mir aufgefallen ist, dass seit Tagen der Online-Shop sowieso irgendwie rumzickt.
Die Suche funktioniert nicht vernüftig. Eine Sortierung ist ebenfalls nicht möglich. Es dauert ewig, bis ich einen Artikel in den Warenkorb legen kann, will ich wieder löschen, stürzt die Seite ab.
Das Problem habe ich irgendwie seit 2024. Ich konnte Ende November/Dezember mit den gleichen technischen Voraussetzungen noch bestellen.
Vielleicht hat das damit zu tun? Angemeldet im Kundenkonto bin ich nicht.
8. Januar 2024 um 15:39
Das passt aus meiner Sicht zu Lego. Wie lange will man sich das nur gefallen lassen!?
8. Januar 2024 um 16:12
Ich bin mir sicher LEGO kann nur begrenzt etwas dafür. Finde auch immer wieder erstaunlich wie überlebenswichtig für manche Leute Bestellungen sind.
Wir werden alle noch unseren Spaß mit KI haben!
9. Januar 2024 um 8:27
Sorry, wenn nicht Lego etwas dafür kann, wer dann!?!?
12. Januar 2024 um 7:54
man beachte das Wort „begrenzt“ in meinem Kommentar und strenge das Köpfchen etwas an. Bei mir gab es nie Probleme und ich mache mein Überleben nicht von Lego abhängig (wie gefühlt sehr viele hier) und diese Problematik taucht nirgends sonst außer hier auf der Seite auf. Der Service ist immer freundlich und zuvorkommend… Wie es in den Wald hineingerufen wird…. Aber wenn die Deutschen nichts zu klagen oder zu mosern haben, stimmt halt etwas nicht.
8. Januar 2024 um 15:43
Also ich hatte sowohl mit LEGO als auch insbesondere mit DPD schon mehrfach Probleme, dass Pakete einfach ohne zu klingeln vor die Tür gestellt wurden (obwohl ich sogar extra an den vorgesehenen Liefertagen zu Hause war). Einmal stand ein Paket im strömenden Regen. Zu Zeiten, als LEGO noch mit DHL versendet hatte, gab es bei mir nie solche Vorfälle. Vom Zustand, in dem Pakete via DPD bei mir oft ankommen, will ich gar nicht erst reden.
Hier ist LEGO glaube ich nur der Vorwurf zu machen, dass sie überhaupt zu DPD gewechselt sind (und vielleicht, dass der Kundenservice manchmal etwas chaotisch ist).
Mit dem Service bei LEGO selbst hatte ich bisher kaum Probleme. Aber in letzter Zeit musste ich ihn deutlich häufiger bemühen als früher, weil ich viel öfter Qualitätsprobleme bei Sets habe als früher (fehlende Teile, kaputte Anleitungen und Stickersheets wegen der fehlenden Schutzhülle. Man merkt an allen Ecken und Enden die Kostenspar- und Gewinnoptimierungswut des Konzerns, und wir als Kunden müssen es ausbaden. Ich kaufe daher von Jahr zu Jahr immer mehr Sets von alternativen Herstellern.
8. Januar 2024 um 15:59
Ich kann das nur bestätigen.
Seit LEGO von DHL zu DPD gewechselt hat häufen sich auch bei mir die Probleme: offene, beschädigte Verpackungen, falsche Ablagestellen, nicht am angekündigten Tag zugestellte Pakete, usw. Ich hatte bisher das Glück das alles, was ich bestellt habe bei mir auch ankam, dennoch, die Tendenz ist alles andere als beruhigend. Ich lasse DPD mittlerweile nur in Paketshops liefern.
Das bei LEGO fehlende Teile häufiger geworden sind merke ich ebenfalls. Aber auch angekratzte Scheiben sind nervig.
8. Januar 2024 um 16:59
Kann ich nur unterschreiben: der Wechsel von Dhl zu dpd hat sich sehr negativ bemerkbar gemacht. Eine Sendung wurde vom lkw geklaut (damals das gerade erschienene Kolosseum was dann natürlich erstmal zwei Monate nicht lieferbar war). Mehrere Sendungen wurden beim versand vertauscht und ich bekam falsche Sets. Immer sehr hochpreisige, immer zu verkaufstart. Auch kaputte Pakete waren schon dabei.
Auch was die Lego Qualität angeht muss ich zustimmen, ist aber (noch) Gemecker auf hohem Niveau. In den letzten drei Jahren waren bei mir 2-3 Sets mit so beschädigten/fehlenden Steinen dass ich Ersatz bestellen musste…nicht übermäßig viel aber in den 10 Jahren vorher hatte ich gar keine Fälle.
Die alternativen Hersteller sind übrigens noch deutlich schlechter was die Qualität angeht, hab da reichlich Erfahrung mit xingbao, mouldking, bb, usw. also wenn man sich wie der Held regelmäßig über die Farbseuche bei Lego beschwert müsste man die meisten alternativen Sets direkt wegschmeißen. Ausnahme ist Cobi, da ist die Qualität fast noch besser, dafür fehlt eher mal ein Teil…
8. Januar 2024 um 19:40
Den Kommentar kann ich komplett unterschreiben. Kaputte Pakete hatte ich zuletzt oft. Beim letzten Mal habe ich direkt im Paketshop nachgeschaut, ob da auch wirklich noch alles drin ist. Und die Odyssee, bis es erstmal im Paketshop ist. Hatte da schon korrekt adressierte Anschriften, die angeblich nicht existieren, zigmal falsch umgeleitete Pakete,… aber alles noch besser wie daheim im Regen…
Bei den Legofehlteilen geht es mir auch wie dir, im kleinen einstelligen Bereich in den letzten 3-4 Jahren, aber davor eben Jahrzehnte gar nichts. Verglichen mit den Alternativherstellern sind die Fehl/Defektteilbeschwerden ähnlich hoch, nur dass meine Legomodellanzahl deutlich höher ist. Wobei ich sagen muss, dass ich sowohl bei Lego, BB als auch Cobi bisher nur gute Erfahrungen mit dem Kundenservice hatte.
12. Januar 2024 um 9:59
Zu Zeiten von DHL konnte ich wenigstens die Pakete auf die Packstation umleiten, wenn ich nicht da war, was bei DPD bei mir überhaupt nicht geht, da die DPD-Shops bei uns am WE geschlossen sind, oder bereits um 17:00Uhr schliessen, aber ich beruflich erst abends zuhause bin (pendle täglich 360km hin und zurück von der Arbeit).
8. Januar 2024 um 15:57
Vielleicht sollte die betroffenen überlegen, ob sie nicht aus Versehen die Bestellgrenzen mit Mehrfachbestellungen über mehrere Accounts umgehen wollten. Dafür sperrt Lego sehr wohl einzelne Nutzer aus.
8. Januar 2024 um 16:10
Ich möchte dem mutmaßlich Geschädigten nahelegen einen Anwalt einzuschalten. Sollte dem so sein, dass der Geschädigte die Wahrheit sagt, handelt Lego nicht rechtens. Die Frage ist auch, ob Lego wegen der Punkte nicht sogar Schadensersatzpflichtig ist. Unabhängig davon würde ich einfach mal eine Datenschutzabfrage an Lego stellen.
Muster gibt es hier:
https://www.datenanfragen.de/blog/musterbrief-dsgvo-anfrage-auskunft/
12. Januar 2024 um 20:07
„Sollte dem so sein, dass der Geschädigte die Wahrheit sagt, handelt Lego nicht rechtens.“
Nun ja, das kann man sehen wie man will. Letzten Endes herrscht immer noch Vertragsfreiheit. Somit kann LEGO jeden potentiellen Kunden ablehnen. Kann man mögen oder nicht, ist aber rechtlich i.O. – Nicht falsch verstehen. Für mich ist LEGO der letzte Laden aber da haben sie mal ausnahmsweise recht.
8. Januar 2024 um 16:23
Ich gehe davon aus, daß LEGO gehackt wurde oder ähnliches. Bei mir wurde zuwenig von Paypal abgezogen, dann aber zuviel Angemahnt. Pcik a Brick hängen irgendwo rum. Punkte werden nicht richtig gutgeschrieben. Ich bekomme schlussendlich Mahnmails in Englisch. Mit Mitarbeiterin ne dreiviertel Stunde telefoniert. Die haben keine Ahnung was da los ist, selbst die englische Mail können die nicht zuordnen (aber bestätigen, daß sie offiziell ist). Man wollte sich dann per Email bei mir melden. Das war vor einer Woche. Die haben massiv Probleme. Ich bestelle die nächsten Wochen lieber nichts mehr.
(Wenn ihr mehr wissen wollt (Admimteam) schreibt mich an und wir telefonieren mal.)
8. Januar 2024 um 17:02
Tja tatsächlich wurde bei mir auch schon ein Account gesperrt. Danach ist übrigens die ganze Adresse geblackflaggt. D.h. Man kann nicht mehr auf die Adresse bestellen auch nicht unter anderem Namen. Wohnt man in einem Hochhaus haben also alle Einwohner da das nachsehen. Egal ob anderer Name oder anderer Haushalt.
Umgehen kann man das, indem man einen neuen Account macht und es sich woanders hinschicken lässt. Vip Punkte können im Lego store noch eingelöst werden. GWPs werden nach Kontakt mit dem Kundenservice auch zugeschickt. Lässt man sich immer nur in einem Paket Shop die Pakete liefern. Kann auch sein, daß der Account gesperrt wird.
8. Januar 2024 um 17:18
Ich kann schon seit Jahren nichts mehr bei Lego bestellen und habe keine Ahnung, warum. Jede Onlinebestellung wird storniert, selbst wenn ich mit PayPal vorab bezahle. Der Kundendienst konnte mir auch nicht sagen, warum, es ist wohl kein Vermerk oder Hinweis diesbezüglich in meinem Kundenkonto hinterlegt, der eine Onlinebestellung ausschließt! Rechnungen sind auch alle bezahlt worden, daran kann es also auch nicht liegen!
8. Januar 2024 um 17:35
Das Problem mit DPD kenne ich nur zu gut. Bei mir wurde zwar bislang nichts gestohlen, aber der Laden findet des öfteren seinen eigenen Paketshop nicht.
8. Januar 2024 um 17:45
Mit ist das gleiche schon vor einigen Monaten passiert. Ich hatte mehrmals Ärger,auch mit alten Sets. Fernbedienung kaputt, Ecke an einer Grundplatte abgebrochen,Aufkleber zerknickt, etc. Und immer hat der Lego Support mir geschrieben,dass ich Ersatz bekomme. Das war nie ein Problem,hab sogar Ersatz für Steine aus alten Sets bekommen,die mir kaputt gegangen sind. Nie wurde nach Rechnungen und Nachweisen gefragt. Die ich denen gerne gegeben hätte. Denn eines Tages kam die selbe Nachricht,ich hätte deren Kundenservice Missbraucht. Nach mehreren Hin und Her keine Lösung. Da hilft einfach nur,ein neues Konto zu erstellen. Neulich über das Konto meiner Schwester ging die kostenpflichtige Bestellung im Online Shop problemlos.
8. Januar 2024 um 17:53
Für die sachliche Ergründung der Fallzahlen: Mir ist das bisher nicht passiert.
#manhilftwomankann
8. Januar 2024 um 18:03
Passt leider ins Bild und ist einer der Gründe, warum ich, abgesehen von meinem notwendigen Sparzwang, den Onlineshop versuche zu vermeiden, wenn es nur geht und ebenso Kontakt zum Support. Die sind in den letzten zwei Jahren sehr unfreundlich geworden und man hat immer ein ungutes Gefühl, wenn man was bestellt oder ein Ersatzteil anfordert. Es könnte jeden Moment der Blitz einschlagen und man wird gesperrt.
8. Januar 2024 um 19:50
Da habe ich zuletzt aber andere Erfahrungen mit den Support gemacht. Nicht immer alles pauschalisieren.
8. Januar 2024 um 18:09
Die Internetseite von Lego ist seit einiger Zeit irgendwie fratze. Ich kann mich nur noch mit einem Browser bei denen einloggen – Edge – bei Firefox oder Chrome kommt immer „We�re sorry for the interruption
As you were browsing, something about your browser made us think you were a bot. There are a few reasons this might have happened:“… usw
Und wie schon geschrieben, die Suche klappt auch nicht vernünftig auf der Seite. Wenn man jetzt sowas wie im Artikel liest, wird einem schon bange überhaupt versuchen sich anzumelden, nicht dass nachher das Benutzerkonto gesperrt wird und man all seine Punkte verliert…
8. Januar 2024 um 18:12
Hier geht es ja darum, dass wohl mehrmals eine Sendung mit 250€ Warenwert abhanden gekommen ist und Lego dafür hat grade stehen müssen. Der Schaden von 250€ zusammen mit dem erneuten Mangel, dass mehrere Teile (Speere und Schilde) fehlen, ist nun wohl zuviel gewesen, woraufhin Lego entschieden hat, den Schaden zu begrenzen, indem nicht mehr von dem Nutzer bestellt werden kann. Das ist doch nicht mysteriös oder unverschämt! Sondern vielmehr absolut nachvollziehbar. Der Nutzer hat sein Geld zurück bekommen und muss fortan woanders sein Lego kaufen. Klar ist das ärgerlich. Aber völlig in Ordnung.
8. Januar 2024 um 22:42
Das ist Schadensbegrenzung von Firmenseite und mehr als verständlich. Für Kunden denen sowas passiert und die kein eigenes Verschulden daran haben, äusserst ärgerlich. Vielleicht findet sich ja ein weg …
Mit dem Kundenservice von Lego hatte ich in den letzten Jahren drei mal Kontakt. Jedes mal war ich überrascht wie freundlich, hilfsbereit und kulant und schnell gehandelt wurde. Toll!
Vor ein paar Tagen habe ich das Naturhistorische Museum bestellt. Ist mittlerweile angekommen und alles prima. War gut verpackt und auch das seperat versendete GWP kam gut verpackt mit sauberem ordentlichen Karton an.
9. Januar 2024 um 14:52
Ich hatte im letzten Jahr auch ein paar mal mit dem Kundenservice Kontakt gehabt, und für mich ist es der beste, den ich kenne. Mehrfach hab ich Ersatz für einzelne Minifigurenteile bekommen, bei denen Prints zwar nur geringfügig verrutscht sind, aber doch so, dass es z. B. durch den Dual Mold des bedruckten Armes oder einen zweiten Druck, welcher darüber an der richtigen Stelle angebracht war, nicht mehr gut aussah. Auch für beschädigte Prints hab ich einfach Ersatz bekommen, wobei ich bei den meisten Sachen gar nicht damit gerechnet hatte.
9. Januar 2024 um 3:40
Aber nicht unbedingt rechtens.
9. Januar 2024 um 20:53
Inwiefern nicht rechtens?
8. Januar 2024 um 18:23
Hallo, ich habe zwar nicht mit so schlechte Erfahrungen gemacht! Aber mit DPD! Das gleiche bei mir auch, geklaute Pakete, gefälschte Unterschriften! Anzeigen laufen, mal sehen was drauß wird! Das ist der letzte Verein!
8. Januar 2024 um 18:35
Einfache Lösung: nicht mehr bei Lego bestellen. Ich würde im Lebtag nicht auf die Idee kommen, meine Kunden so zu behandeln. Zum Glück gibt es sehr gute Alternativhersteller, die sich um ihre Kunden bemühen…
8. Januar 2024 um 22:09
Moin,
und wie läuft das dann bei den Alternativherstellern?
Senden die auch einen zweiten Satz Aufkleber auf Zuruf für Sets, die schon länger EOL sind? Oder Steine, die bei Sets fehlen, die auch schon EOL sind?
Ich weiß es nicht, aber vielleicht kannst Du mich ja aufklären?
Der KS von Lego ist schon ziemlich gut.
Als Beispiel kann ich nur mein Karussell nennen. Die Angusspunkte waren versetzt und bei den Aufklebern
hatte ich mich verklebt. Beides wurde anstandslos nach einer Mail meinerseits ersetzt.
Wenn allerdings 2 oder 3 Sets, wie in diesem Beitrag berichtet, verschwinden, dann ist nicht Lego Schuld, vielmehr der Dienstleister. Also DPD.
Sendungen, die in Summe von 750 EUR reklamiert werden, weil verschwunden, dann ist die Reaktion des KS von Lego vielleicht gerechtfertigt?
13. Januar 2024 um 13:52
Ich kann zu Bluebrixx sagen: in jedem Set, in dem ein Teil fehlt, kannst du in deiner Bestellung das entsprechende Set auswählen, dann kriegst du eine Teileliste angezeigt und kannst dort die fehlenden Teile anwählen. Dann kriegst du ne Mail, dass die Teile nachbestellt werden. Da die Teile aus China kommen, dauert das ganze ein wenig, hat aber bisher immer geklappt.
Man muss hier allerdings sagen, dass es wirklich schon oft passiert ist.
Bei der Klemmbausteinwelt kann man ne Mail hinschreiben, wenn was ist. Dort hatte ich mal was in der falschen Farbe. Das habe ich auf deren Kosten zurück geschickt und die korrekten Teile bekommen. Alles innerhalb weniger Tage.
Bei anderen Shops lief bisher immer alles fehlerfrei ab, daher kann ich dazu nichts sagen.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich bei Lego noch nie Probleme hatte, dass etwas nicht gekommen ist.
DPD ist allerdings wirklich manchmal ein schwieriger Verein, auch wenn ich noch keine nennenswerten Schwierigkeiten mit ihnen hatte.
Viele Grüße
8. Januar 2024 um 19:41
Ich hatte schon immer gewisse Probleme mit dem Kundendienst und dem Kundenkonto bei Lego. Insbesondere bei den pro Haushalt limitierten Sets gab es immer wieder Probleme. Lego geht zb davon aus das pro Adresse nur einer wohnen kann. Frag mich wie die Leute das in den Wohnblocks in den Städten machen.
Ich habe etliche Zeit mit Telefonaten mit dem Kundenservice verbracht, gebracht hat es nie etwas. Schlussendlich müsste ich dann immer in den Store fahren (60km) um auf die VIP Karte dann problemlos mehrere limitierte Sets kaufen zu können.
Wie es aktuell ist kann ich nicht sagen da mich die Preispolitik, die größere Kreativität und mittlerweile nahezu gleiche Qualität zu den alternativen Klemmbausteinen geführt hat.
Schade denn Lego war, ohne meine Kindheit, über 14 Jahre lang mein fast täglicher Begleiter und Glücksmoment.
8. Januar 2024 um 20:14
Aktuell ist die Anforderung eines Retourenbelegs über den Shop nicht möglich (Link ist fratze und der Text auf der Seite hört mittendrin auf).
Ging dann über die österreichische Seite, die auf die korrekte deutsche Seite verweist 🙂 ).
Ansonsten hatte ich aber mit Bestellungen nie ein Problem bei Lego!
8. Januar 2024 um 21:26
Hallo. Ich hatte bei vier Bestellungen in Folge Defekte Pakete, auf gerissen und sogar von den Sets die Siegel aufgebrochen Fehlteile oder das gwp fehlte. Hab mit lego diesbezüglich der miserablen Verpackung und den Diebstahl mehrmals gesprochen und geschrieben. lego nimmt sich das an. Nun ja. DHL war besser. Mir ist es vergangen bei lego noch irgendwas zu bestellen. Wo ein Packet mit mehr Wert spurlos verwunden war machte lego zicken.
8. Januar 2024 um 22:17
Moin,
vielleicht kann KI noch ein wenig Rechtschreibung lernen?
8. Januar 2024 um 22:54
Kann bestätigen, dass das System nur eine Zuordnung zu Name und Adresse kennt. In unserem Mehrfamilienhaus wohnen meine Tochter und meine beiden Neffen in je einer separaten Wohnung. Leider sind unsere Konten alle gesperrt.🥳 Lego glaubt, wir wollen die Höchstbestellmengen je Haushalt umgehen. Auch ein Anruf beim Kundendienst konnte das Problem nicht lösen. Willkommen in der digitalen Welt.
8. Januar 2024 um 23:01
Hatte unlängst (am 2.1.) nur nen Problem wegen Bummelnder Punkte Gutschrift nach Store Einkauf … normal sind die Binnen Minuten nach kauf da (sprich da zwischen Kasse und ick bin raus noch bißchen Zeit vergeht weil ick mit dem Personal Quatsch meist noch während ick noch im Store bin) diesmal hats ungefähr 3 Stunden gebraucht hab Zuhause nach Baustart (BA Scan) noch ne Weile auf die eigentlichen Punkte wartn müssen
9. Januar 2024 um 7:16
Wenn die Aussagen des Nutzers stimmen sehe ich die Sache folgendermaßen:
Lego beauftragt einen bekanntermaßen unsicheren Versand. Dass DPD Pakete ohne Abstellerlaubnis einfach in Hausflure stellt ist an vielen Orten so (auch bei mir).
Wenn jetzt etwas verloren geht muss DPD haften. Darum kümmern muss sich laut den AGB der Versender, also LEGO.
Damit muss LEGO sich mit DPD rundschlagen und notfalls klagen. Das macht natürlich Arbeit und kostet eventuell Geld. Das ist das Leben eines jeden Online-Händlers. Dafür zahlt er keine Ladenmiete in der Stadt und keine Mitarbeiter im Verkauf.
Das jetzt an einzelnen Kunden auszulassen ist übel.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Aussagen stimmen
Anderer Datenpunkt: Bei zwei von zwei P&P-Bestellungen seit November fehlten bei uns Teile. Aktuell hat LEGO möglicherweise noch ein Problem der Qualitätskontrolle an dieser Stelle.
9. Januar 2024 um 7:52
Hallo zusammen,
Ich hatte mehrfach das Problem das der Versanddienstleister DPD die Sendung immer als zugestellt deklariert hat aber kein Paketbote da war. Unser Eingangsbereich ist Kamera überwacht und mit einer Paketüberwachung ausgerüstet.
Es handelte sich um der Natural History Museum was dann erst einen Tag später einfach vor der Tür stand.
Mein Fehler war das bei der DPD App scheinbar immer der Punkt Abstell-Okay aktiviert hatte, macht die App automatisch wenn man das nicht aktiv abwählt.
Also immer abschalten.
Ich hatte dazu Kontakt mit dem Lego Kundenservice und da war die Aussage; das passiert leider sehr häufig das die Sendung als zugestellt deklariert ist, aber 1-2 Tage später kommen kann.
Meine Antwort darauf; dann ist jetzt der Zeitpunkt für Lego den Versanddienstleister zu wechseln.
Glücklicher Weise ist bei mir alles angekommen. Ich hoffe das alle anderen irgendwie eine positive Lösung erhalten.
9. Januar 2024 um 8:50
Na da werden ja etliche verschiedene Probleme diskutiert…
Zuerst mal will ich festhalten, dass allen denen tatsächlich Unrecht geschehen ist, mein volles Mitgefühl gilt.
ABER
Wenn ich mir so ansehe, was online so läuft – z.B. hab ich schon mehrfach „virale“ Videos vorgeschlagen bekommen : „Wie man XXX abzockt“, „Ich zocke YYY ab“ usw. usf.
Da wundert es mich nicht, dass Firmen diverse „Sicherheitsschranken einbauen“ – Aber bei allem was „nach Schema F“ geht, gibt es auch „Beifang“. Leider – es würde an LEGO liegen hier die Routinen zu verbessern – aber das kann halt nur im Nachhinein geschehen. – Wenn sich Fälle häufen, wird auch was geschehen. Ich würde aber LEGO (und anderen) empfehlen hier zumindest Sperren nur für eine begrenzte Zeit auszusprechen – und „nur“ im extremen Wiederholungsfall dauerhaft zu sperren.
Und der Kundenservice kann auch nur das tun, was man ihm erlaubt, bitte nie persönlich werden oder etwas persönlich nehmen – ausser es ist positiv.
Probleme die den Zusteller betreffen, sind nur mittelbar LEGO anzulasten – Aber ich habe da sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht – und nicht nur mit „privaten“ auch mit der gelben Post. Manchmal sind es nämlich auch die Zusteller (physische) die sich das Leben leichter machen und „nicht nach den offiziellen Regeln der Dienstleister“ handeln. Andererseits ist mir klar, die Leute werden ziemlich unter Druck gesetzt – und kriegen weniger als sie verdienen,,, – Wenn man aber Ärger vermeiden will, sollte man aber auch überlegen statt Standardversand eine „höherwertige“ Versandart zu wählen – zwar teurer, aber oft Stressfreier.
Ich meine, Gratis/Billigversand hat halt auch seinen Preis…
Klar bringen einige wieder die „besseren“ Alternativen ins Spiel – hat amer mmn hier nichts zu suchen.
Ich bin seit 2018 wieder „aktiv“ und kaufe bei verschiedensten Quellen PAB, Sets – alles schon online auch bestellt, bisher alles angekommen – PAB oft spät, aber das weiss man, wenn man bestellt… Fehlende Steine: 1x PAB – anstandslos nachgeliefert, 1x im Set – war zu faul ein mail zu schreiben, war im Fundus…., Defekte Steine: 1x im Set – anstandsloser Ersatz.
Ich finde das Problem sind nicht (nur) die Firmen, sondern (immer) öfter die Leute, die gewisse Dinge (loopholes) ausnützen – was ich aber in gewisser Weise verstehe, solange es legal ist, Schlimmer diejenigen die bewusst Regeln brechen – oder sich gar Gesetze hinwegsetzen. Nur weil es Spielzeug ist, heisst das nicht, dass „alles“ erlaubt ist. Und leider kommt es dann, wenn sich Firmen wehren, leider zu Fällen wo unschuldige „mitleiden“. Natürlich könnte Lego jetzt „bessere“ EDV (whatever) einsetzen, aber auch das kostet – und das zahlen im Endeffekt auch wieder die Kunden.
Bleibt nur der Aufruf: Bleibt fair in dem was ihr tut!
9. Januar 2024 um 9:43
Das kann ich nur unterschreiben! (Und möchte in diesem Zusammenhang anmerken, dass ein »Like«-Button eine feine Sache wäre! 😉)
9. Januar 2024 um 10:24
Deine Antwort auf den Kommentar ist doch ein Like mit Herz! 😉
11. Januar 2024 um 16:56
Tip Top, so ist das!!!! Danke für die klaren Worte!
9. Januar 2024 um 9:23
Ich verstehe nicht, warum man in 2024 immer noch alles per Email regeln will, statt eben anzurufen und direkt mit einem Mitarbeiter im Kundenservice zu sprechen. Die regeln eigentlich alles binnen Minuten und können auch Feedback geben, wo das Problem liegt.
9. Januar 2024 um 17:59
Weil ich oft nicht die Lust oder Zeit habe mir eine halbe Stunde Warteschlangen Musik anzuhören 🤷🏻♂️
Ging auch schon schneller aber auch schon langsamer.
Ich geb dir allerdings recht dass der persönliche Kontakt wesentlich effektiver und schneller ist…. Eben wenn man jemand an die Strippe bekommt.
9. Januar 2024 um 18:05
Nein in dem Fall nicht, weil diese ihre Befugnis überschreitet. Hier ist das sogenannte „Team“ zuständig. Diese kann der Kundendienst nur per Email erreichen und nicht per Telefon. Ich bin auch seit 2 Jahren gesperrt. Wenn man im gleichen Browser mit gleicher Ip bestellt, wird manchmal auch die zweite Adresse gesperrt. So war es bei mir, obwohl sie in einem anderen Ort ist. Komplette Adresse ist gesperrt (auch z.B. wenn du 10a statt 10 schreibst). Kumdendienst kann nicht helfen. War auch, weil ich ein fehlendes Teil nestellt habe umd vorher schonmal ein fehlendes Teil. Zahllose Email, Trlefonste haben da nix gebracht
9. Januar 2024 um 9:39
Dazu fallen mir jetzt ein paar Sachen ein:
DPD ist definitiv einer der, wenn nicht sogar DER schlechteste Versanddienstleister. Vermutlich ist er auch der billigste, was sich dann natürlich in den Gehältern und den Arbeitsbedingungen widerspiegelt. Dass der gestresste, unterbezahlte und frustrierte Fahrer dann Pakete einfach mal vor die Haustür schmeißt, trifft den Falschen, nämlich den Endkunden, und ist absolut nicht zu entschuldigen, aber irgendwo noch nachvollziehbar.
Diebstahl von Paketen oder Inhalten hingegen ist natürlich eine Straftat und gehört angezeigt und aufgeklärt. DPD hat auf jeden Fall den Schuss nicht gehört, ich hab von kaum einer Firma soviel schlechtes gehört. Leider scheinen sie für Business-Kunden, wie z.B. auch Apple, so attraktiv zu sein, dass für sie kein Handlungsbedarf besteht.
Das nächste ist der Lego Kundendienst: Den habe ich persönlich immer als ausnehmend nett und zuvorkommend erlebt. Ich freu mich schon fast darauf, wenn ich ihn kontaktieren muss und sie haben mir immer weitergeholfen – einmal haben sie sogar alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass die Duplo-Minnie-Maus meiner Tochter ein Ersatz-Röckchen bekommt, obwohl es eigentlich nicht mehr zu bekommen war, weil das Set schon EOL und das Teil ein Lizenzprodukt war. Ich habe auch noch nie einen pampigen Mitarbeiter erlebt.
Der Kundendienst ist wahrscheinlich auch gar nicht direkt an den Sperrungen schuld. Die müssen halt alles loggen und wenn beispielsweise gehäuft Reklamationen für hochpreisige Artikel von einem bestimmten Account kommen, und das einem Algorithmus als verdächtig auffällt, dann sollte dieser sagen: »Hey, seht euch diesen Fall mal genauer an, ob das alles noch koscher ist!« und nicht einfach automatisch sperren. Dieses Problem ist aber wahrscheinlich in einer ganz anderen Abteilung zu suchen.
Was mich auch wirklich wundert ist, dass für Lego ein Haushalt = Eine Adresse ist. Da sollte mal dringend eine bessere Lösung gefunden werden.
Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt einiges, wo Lego mal die Stellschrauben ansetzen muss, was Logistik usw. angeht. Einfach so Accounts zu sperren, inklusive der dazugehörigen Insiders Punkte, ohne Möglichkeit, den individuellen Fall zu klären und ggfs. das Konto wieder zu aktivieren kann ja nicht die Lösung sein.
9. Januar 2024 um 16:38
Das werde ich demnächst sehen mit der Adresse, meine Frau hat ein anderen Nachnamen wie ich, also könnte sie auch eine andere Partei hier im Haus sein. Ich bezahle auch denn über ihr Konto. Also alles komplett anders als sonst.
9. Januar 2024 um 14:35
Ich habe bisher eigentlich nur gute Erfahrungen mit Lego Bestellungen gemacht.
Vorallem der Kundenservice ist auf einem sehr hohem Level, was Freundlichkeit und Service angeht.
Vor einigen Wochen hatte ich Bestseller Teile bestellt und über die Tracking Nr. in der Versandnachricht konnte ich sehen, das die Sendung bei mir „angekommen“ war. Aber auch einige Tage nach dieser Mitteilung lag nichts im Briefkasten (war nur eine kleine Menge, die normalerweise in einen Umschlag passt).
Ich habe mich an den Kundenservice gewandt und die Mitarbeiterin hat den Vorgang geprüft. Nach einigen Minuten sagte sie (sinngemäß), da würde etwas nicht stimmen, aber sie könnte die Ursache nicht feststellen. Und dann kam die Antwort, „dann machen wir das einfach mal neu“ !!
Prompt taucht in meiner Bestellübersicht ein „storniert“ auf und eine Neubestellung war eingestellt. Und diese erreichte mich auch innerhalb kurzer Zeit, wesentlich schneller als die ursprüngliche Bestellung gedauert hatte.
Interessant an der ursprünglichen Bestellung war der Trackingverlauf über die Sendungsnummer.
Es ging mehrmals (!!) zwischen verschiedenen DPD-Center LDZ (Lodz ?) hin und her und dort sollte es auch „delivered“ sein, kein Hinweis auf Deutschland.
Leider gibt es keine DHL-Versendung, diese würde ich über eine Packstation empfangen. Ich habe jetzt aber für DPD einen Pickup-Shop (Saturn !!) hinterlegt und die letzten zwei Bestellungen sind dort problemlos angekommen.
Allerdings waren das auch „geringwertige“ Bestellungen, bisher keine großen Sets. Laut den Kommentaren hier sind anscheinend besonders hochwertige, umfangreiche Sendungen gefährdet, vielleicht sind da einige „Spezialisten“ bei DPD beschäftigt !!
Allgemein sollte Lego über diesen Versandservice nachdenken, verloren oder gestohlene Sendungen sowie die „Qualität“ der Transportleistungen dürfen nicht zu Lasten der Kunden gehen.
Allerdings habe ich bei Versendungen, die ich vornehme in den letzten Monaten auch einen starken Schwund bei Postsendungen festgestellt.
Ich versende daher nur noch mit „Prio“ Vermerk oder als Paket. Damit ist zwar bei Prio keine Warenversicherung enthalten, aber die Zustellung wird über die Sendungsnummer dokumentiert. Das schützt mich als Verkäufer vor Erstattungsansprüchen.
9. Januar 2024 um 18:08
Soweit ich weiß ( man korrigiere mich falls das falsch sein sollte), betreibt DPD nicht nur den Versand sondern zumindest zt auch die versandlager von Lego. Bei Dhl war das damals so.
Weiterhin sind die großen lego Sets ja mittlerweile alle in ihrem eigenen Versandkarton vorverpackt. Dummerweise steht bei denen auf einem Aufkleber der Inhalt, sprich welches set enthalten ist, mit Name und Nummer.
Damit ist für einen potentiellen Langfinger in der Lieferkette natürlich leicht zu identifizieren was sich lohnt bzw. was man haben möchte.
9. Januar 2024 um 16:41
Meine Erfahrungen mit dem Kundendienst von LEGO sind sehr gut, hatte seit 2013 meiner Erinnerung nach fünf Kontakte, immer total freundlich, immer mit schnellen Lösungen, bester mir bekannter Service!
Bei meiner Ninjago City fehlte damals der curved slope, der die Bettdecke von Lloyd ergeben hätte, Ersatz kam zeitnah und anstandslos. Beim Hubble-Teleskop hatte diese Folie für die Solarsegel (heißen die so?) einen unschönen starken Knick, Ersatz kam zeitnah und anstandslos. Bei Steine und Teile hatte ich ein Mal Fensterscheiben in trans black statt transparent ohne Farbtönung – ich durfte die falschen behalten und bekam neue!!! Bei Steine und Teile lagen mal hundert bedruckte Köpfe in transparentem Rot mit chinesischem Jahreszeichen bei, die ich nicht bestellt hatte, die wollten sie nicht zurück! Neulich wollte der Transfer vom LEGO Online Shop zu Paypal nicht klappen, war aber ein Problem mit Safari, ging dann mit Firefox, vorher hatte ich aber schon eine Mail geschrieben.
In Sachen Paketzustellung ist DHL bei mir besser als DPD, zumindest wenn „unser“ Stamm-Zusteller von DHL im Dienst ist. Für DPD empfehle ich dringend eine Umleitung in den nächsten Paketshop, ein Paket von LEGO für mich wurde mal versehentlich in einer Parallelstraße vor einem Haus mit gleicher Hausnummer abgestellt … Die Nachbarin, die es fand, kam netterweise vorbei …
10. Januar 2024 um 9:50
Ich kann ebenfalls bestätigen das ich schon mehrmals mit DPD Probleme hatte. Paket vor der Tür oder geliefert an original Empfänger per Mail erhalten, obwohl ich auf der Arbeit war. Habe bis jetzt immer eine Ersatzlieferung bekommen, aber ich habe schon von vielen gehört die mit der Lieferung von DPD Probleme haben. Da sollte Lego schnell was ändern. Pick and Brick fehlte letzte mal auch was wurde aber ohne Probleme nachgeliefert.
Lg Pascal
11. Januar 2024 um 8:01
Zurück zum Thema.
Bei mir gab es bisher keine Probleme mit Kontosperrung.
11. Januar 2024 um 15:06
Von 1000 DHL-Sendungen hat mich eine nie erreicht. Dagegen sind von 30 DPD Sendungen 5 niemals bei mir aufgetaucht, bis ich auf Lieferung an einen Pickupshop umgestellt habe. Das Problem ist, dass DPD wie Amazon auf höchst fragwürdige Arbeitsmodelle setzt und sich das massiv bei der Qualität bemerkbar macht und leider DHL da in den letzten Jahren nachzieht.
Lego hat sich den billigsten Versender ausgesucht um den eigenen Gewinn zu steigern. Das nun den Kunden anzulasten ist keine schöne Aktion. Daneben machen es sich auch die Transportdienste zu einfach. Ersatzzustellungen an „Nachbarn“ und irgendwo Abstellen sind geradezu Missbrauchseinladungen für Paketboten und manche Kunden. Ich hab niemals die Erlaubnis für solche Ersatzzustellungen und das Abstellen gegeben und trotzdem wird das regelmäßig (insbesondere von Amazon und DPD) gemacht und die Dienstleister sehen darin auch keine Problem. Ich habe dafür dann den Ärger wenn dann was weg ist.
11. Januar 2024 um 18:30
Nabend,
spannend, dass ich mit ups nicht alleine auf Kriegsfuß stehe.
Mein Highlight bisher:
Mountain Observatory bei Lego/Bricklink bestellt. Stolz wie Bolle dass ich eins ergattern konnte. Versandnachricht am 9.3., von Lego. Mist, am Tag danach gehts in de Kurzurlaub…also auf der ups Seite eine Weiterleitung zur tanke des Vertrauens beauftragt. Diese wurde auch bestätigt. Im Auto auf dem Weg zur Küste bekam ich die Nachricht, dass das Paket erfolgreich zugestellt wurde. An der tanke war Sonntagabend aber nichts, und vor der Haustür natürlich auch nichts. Immerhin hat Lego das Geld zurück erstattet, und n paar Punkte gabs auch. auch ich habe deswegen wohl einen negativen Vermerk bei Lego, auch wenn mein Konto nicht gesperrt ist. Nach Möglichkeit kaufe ich aber direkt im Store. Ups wird gemieden.
11. Januar 2024 um 18:40
Gemeint ist DPD. Nicht ups 😉
11. Januar 2024 um 18:48
Ok, mein Beitrag: Land Österreich, Dorf, Haus mit überdachtem Hauseingang in dem nur wir wohnen und Abstellerlaubnis – Videoüberwachung mit Aufzeichnung.
DPD arbeitet bei uns hier ausgezeichnet – gelegentlich gebe ich den Jungs mal ein Trinkgeld, wenn ich gerade da bin. Sie bemühen sich, bis jetzt hat nie etwas gefehlt – ich bekomme ne Mail, dass das Paket von- bis kommt und dann kommt es. Sie stellen es mit der Erlaubnis immer ab.
Ansonsten hatte ich – Glück? – bisher nur 3 Mal mit dem Lego-Kundendienst zu tun. Einmal hatte ich bei einer Minifigur einer Sammelserie einen Umhang beim Öffnen der Tüte zerschnitten, war eigentlich pille palle, € 3.99 – habe ich im extra Brief einen neuen Umhang bekommen.
2 zerkratzte Scheiben (ich bin da nicht so mäkelig, war aber direkt von vorn zu sehen) bei den Ninjago Gardens wurden anstandslos geschickt. Als ich den großen Potterzug gerade gekauft hatte, kam eine 25 Prozent Aktion – ich habe richtig viele Punkte gut geschrieben bekommen.
Ich bin sehr zufrieden.
Wenn mein Lego-Konto gesperrt werden würde, würde ich einen Anwalt befragen, um die mir zustehenden VIP-Punkte einlösen zu können, ich hab immer viele. Und dann hätte ich ein Problem mit dem Hobby. Bliebe nur noch Bricklink und Alternate Builds, wenn ich nicht mehr bei Lego shoppen könnte😫.
Aber ich hoffe, dass alles so gut wie bisher bleibt und für Euch alle, dass es sich verbessert.
11. Januar 2024 um 22:34
Ich weiss nicht, wie es um mein Konto steht. Bei mir funktioniert die habe legoseite irgendwie nicht. Ich kann nicht mal die neuen Sets anschauen und auch auf die Seite der Einzelteile komme ich nicht. Habe es bisher auf zwei verschiedenen Geräten versucht. Vielleicht wurde Lego gehackt????
12. Januar 2024 um 10:48
Cookies, Cache etc. mal gelöscht?
12. Januar 2024 um 12:31
Die Kommentare hier decekn sich mit dem, was ich zuvor bereits gehört hatte – LEGO scheint die Konten aus zwei Gründen zu sperren:
1.: Ziemlich sicher wird es gesperrt, wenn man bei einem zweiten Konto ein Set bestellt, bei dem man bei Konto eins bereits das Bestelllimit überschritten hat.
2.: Nach wiederholter Reklamation beim Kundenservice (Set nicht angekommen, Teile fehlen etc.) Dies ist halt problematisch, da LEGO seit dem Wechsel von DHL zu DPD Versandfehler gewissermaßen provoziert. DPD ist nicht umsonst aktuell in Schieflage – sehr viele große Versender haben sich von dem Laden mittlerweile wieder abgewendet, weil die Zustellqualität so mies ist, dass sehr viele Beschwerden eintrudeln. Es nehmen zunehmend mehr Unternehmen den „DHL-Aufpreis“ für eine zuverlässigere Zustellung wieder in Kauf, um sich den Ärger mit den Kunden zu ersparen. Empfehlung also hier: Falls DPD bei euch unzuverlässig ist, einen DPD Paketshop als Lieferadresse angeben. Auch wenn das mit Aufwand (hinfahren) verbunden ist – dort wird das Paket (gezwungenermaßen) erst dann als zugestellt markiert, wenn ihr es in der Hand habt und kann nicht einfach verlorengehen.
12. Januar 2024 um 20:43
Ich bin bisher nicht gesperrt, aber bei DPD ist das scheinbar nur eine Frage der Zeit. Die letzten 3 Bestellungen war ich zu Hause, aber es wurde nicht geklingelt (eine App hab ich nicht) und das Paket von der Straße aus sichtbar auf die freie Fläche gestellt – anstatt hinters Auto oder zur Tür (12 Meter weiterer Weg!), wo es nicht sichtbar wäre.
DHL klingelt heute aber immer noch, um Pakete abzugeben.
Falls Lego also unbedingt das Schicksal herausfordern will……..dann freut sich mein Konto 😉
13. Januar 2024 um 11:27
Uns ging bzw. geht es geht es genauso.
Ich habe ca. 5 Ersatzteile innerhalb 1,5 Jahren angefragt, natürlich mit belege und Screenschoot.
Weil ich aus einem Laden beschädigte Verpackungen erworben habe.
Dann fragte ich den Preis einer Figur Star Wars an, wurde abgelehnt.
Dann habe ich die Figur von Ebay Kleinanzeigen gekauft und bekam die Figur auch.
Im Lego Umschlag mit meinem Namen ohne meine VIP Nr. mit einer Null Rechnung obwohl ich 35€ gezahlt habe.
Daraufhin habe ich Lego kontaktiert, weil ich mir nicht sicher war, ist das die Lego Sendung oder die vom Verkäufer Ebay Kleinanzeigen gewesen. Lego war es nicht.
Darauf hin stellten wir mit dem Lego Support fest, das jemand mit meinem Namen aus einem Lego Shop Nähe Bochum oder Dortmund ich weiss es nicht mehr genau fleißig fehlende Ersatzteile geordert und verschickt hat.
Lego reagierte sofort, polizeiliche Anzeige gegen diese Person und sämtliche Unterlagen wurden angefordert Sachverhalt geklärt. Eine Woch später wollte ich ein Set kaufen und meine 15000 Vip Punkte einlösen. Reaktion….Standard Mail Konto für Ersatzteile und Set gesperrt.
Wieder telefoniert alles erklärt wurde geregelt.
Die nächste Bestellung ich glaube der teure Leuchtturm, wieder Sperrung gleiche Mail.
Wieder Support kontaktiert, wieder der gleiche Ablehnungsgrund.
Dann platzte mir der Kragen in der Mail geschrieben seid ihr bescheuert oder was, kein Wunder das alle bei Cobi JieStar oder Lepin King kauft.
Prompt kam der Anruf von einer Dame höchster Stelle, Entschuldigungen hoch drei, noch mal alle Unterlagen von dem Typen und meinen wirklichen Bestellungen zugeschickt. Es wurde alles geklärt und frei geschaltet. Dann Monate später kaufen wir doch die Razor Crest für 799€, wieder gesperrt…
Jetzt reicht es mir Anruf, Druck abgelassen Konto löschen lassen und alle VIP Punkte meiner Nachbarin überschreiben lassen, wohnen im gleichen Haus.
Das ist wohl das Problem, sie kauf im Lego Shop in Köln ein Set, ein besonderer Stein fehlt den sie oder ich nicht als Reserve hatten, trotz Quittung Sperrung des Kontos.
Hallo die Frau hatte bis dahin nie etwas online im Shop angefragt oder erworben,
also wieder Anruf, Sperre aufheben lassen. Wochen später versuchter Kauf eines Blumen Set und Einlösung diverser VIP Punkte wieder Sperrung. Jetzt haben wir beide das Online Konto Lego löschen lassen, die sind so hochnäsig und halten sich für was Besseres, lassen in China wie GoBricks Steine billig produzieren, was man an machen Steinen merkt und importieren die nach Dänemark und lassen die Labeln?? Hallo geht’s noch aber dann, wenn man die als Händler direkt vom ursprünglichen Hersteller der Unterfirma Lego kauft vor Gericht ziehen.
Das weis ich aus erster Quelle China…Lego Online Shop nie wieder.
13. Januar 2024 um 23:24
Ärgerlich, aber seitens Lego definitiv nachvollziehbar und völlig legitim. Lego kann nicht wissen, worauf diese eklatanten Unregelmäßigkeiten tatsächlich zurückzuführen sind. Was bleibt Lego denn anderes übrig als das Konto zu sperren? Derartige Probleme mit DPD sind mir persönlich ohnehin fremd. Bei mir passt diesbezüglich alles tiptop.
14. Januar 2024 um 10:10
Richtig wäre, LEGO mahnt erstmal ab, und erst bei wiederholtem Male wird ein Konto komplett gesperrt. Die aktuelle Handhabe mag zwar „gut“ für LEGO sein, aber nicht im Sinne der betroffenen Kundschaft. Ausschließen mag ich keine Trittbrettfahrer und Systemausnutzer, die „gegen die Regeln spielen“ (denn die gibt es) und deshalb berechtigterweise gesperrt werden. Doch auch hier wäre zuerst eine Abmahnung angebrachter. Fairness (und dazu gehört auch, jemanden die Möglichkeit geben, sich zu bessern) wird schließlich groß bei LEGO geschrieben 😉
Würde mir eine Sperrung passieren, aus welchem Grund, den sich LEGO aus den Fingern ziehen sollte, auch immer, dann war es das für mich mit dem Hobby. Ich sehe dann nicht mehr ein, mir dann noch Legozeugs zu kaufen und/oder LEGO in irgendeiner Weise Geld über den (Einzel-)Handel LEGO zukommen zu lassen. Wie die mir, so ich denen. Einfache Rechnung (auch wenn LEGO einen Kunden weniger nicht spürt) 🙂
Mit DPD habe ich übrigens bisher auch keine allzu großen Probleme. Vom Stammboten erhalte ich die Pakete ordentlich, bei (s)einem Vertreter dann manchmal lustlos oder schludrig. Aber es wird angeklingelt, und bei Abwesenheit am nächsten Tag nachgeliefert oder zum nächsten Paketshop zur Selbstabholung gebracht. DHL unterscheidet sich bei mir da auch nicht groß. Nur deren App bzw. Paketsendungsverfolgung ist nicht mehr so zuverlässig. Liegt aber sicher nicht an meinem Stammboten.
Hingegen Amazon und Hermes klingeln an, legen das Paket vor der Haustür ab und fahren weg ohne abzuwarten. Du siehst nicht einmal die Gesichter der Boten, sondern nur noch deren davonfahrendes Fahrzeugheck…
5. Februar 2024 um 11:45
Ich habe mal eine Sache zu viel gekauft als die „übliche“ Menge welche von Lego vorgeschrieben wird ohne zu bemerken, dass ich das Set vor 2 Jahren schon einmal gekauft habe. Dann wurde meine Bestellung direkt storniert und es gibt wieder so einen lächerlichen vorgeschrieben Text, der eh nicht weiterhilft. Mein pay Pal und mein Name wird getrackt und ich kann nichts mehr bestellen. Es ist wirklich eine Frechheit wie man mit Kunden umgeht. Vorallem der Text, man kann ja in den Stores einkaufen, da gibts aber nie das was ich will, nie gwps oder sonstiges.
25. September 2024 um 20:35
Nun melde ich mich auch mal zu Wort, auch wenn ich den Beitrag leider etwas zu spät entdeckt habe. Ich hoffe die Kommentare werden noch gelesen 😀
Bei mir ist es nun ca. 2 Jahre her, dass alles den Bach runter ging. Damals habe ich meiner Freundin über meinen PC geholfen, ein Lego-Konto zu erstellen und ihre erste Bestellung abzugeben. Hatte sie da ein wenig angesteckt mit dem Fandom 😀
Naja, die Bestellung ging noch durch, ein paar Tage später (war zur Weihnachtszeit) wollte sie für ein neues GWP noch etwas ordern, Bestellung wurde direkt storniert. Also den Kundenservice angeschrieben und nachgefragt, da hieß es noch, die Bestellung hätte „die Valedierungsprüfung nicht bestanden“.
Komisch, naja. Noch einmal probiert zu bestellen, gleiche Mail und gleiche Antwort des Kundenservices, mit dem Zusatz der oben auch im Screenshot zu lesen ist, der Account sei leider für immer gesperrt. Hm, doof, aber notfalls bestellt sie halt über Meinen mit.
Also versucht etwas über meinen zu bestellen, Bestellung storniert, Kundenservice hat nun auch meinen Account am Wickel. Zur gleichen Zeit berichtete mein Vater (gleicher Haushalt, das war die 8 Jahre vorher nie ein Problem), sein Account sei ebenfalls gesperrt worden. Er, ebenfalls großer Lego-Fan hatte vorher genau wie ich ab und zu bestellt und wollte nun auf Weihnachtsgeschenke aus, weswegen es auffiel.
Tja, mittlerweile haben ich und meine Freundin jeweils ca 50x mit dem Kundenservice telefoniert, geschrieben, abgewartet und noch einmal getestet… nichts zu machen. Auch mein Vater probierte es mehrmals und wurde telefonisch beleidigt, dass er sich das ja hätte vorher überlegen können… ohne einen Grund genannt zu bekommen was eigentlich genau mit seinem Account falsch gelaufen war. Die Konten sind gesperrt und das auch für immer. Und es geht nicht nur um Konten. Wir sind in der Zwischenzeit sogar umgezogen, auch in der neuen Wohnung, mit neuem Account war es nicht möglich eine Bestellung abzugeben. Unser letzter Versuch war dann vor ca 2 Monaten, alle Accounts komplett löschen zu lassen, inklusive aller damit verknüpften Daten (Die Option bietet der Service selbst an, man muss eine gesonderte Mail schreiben). Nachdem wir nun über einen Monat gewartet haben, damit auch wirklich alles gelöscht ist, haben wir es erneut probiert, einen neuen Account angelegt und schon wieder wurde alles storniert. Auf Nachfrage auch hier die Rückmeldung „ich hätte gegen die AGBs verstoßen“.
Auch wenn es mir in der Seele wehtut das zu sagen: Der Kundenservice ist nicht mehr das was er mal war. Ich erinnere mich noch, dass ich vor einigen Jahren wirklich gern da angerufen habe, weil man immer eine kompetente Lösung für jedes Problem bekommen hat, auch wenn es noch so klein war. Heute steht man völlig verlassen vor verschlossenen Türen und muss sich noch anhören, dass sie einem aus Datenschutzgründen keine weiteren Infos darüber rausgeben dürften, was man denn überhaupt falsch gemacht hat.
Ich bin zutiefst enttäuscht. Ich mag die Firma weiterhin, aber das hat ein sehr tiefes Loch aufgemacht und ich hoffe wirklich, dass sich das irgendwer, der bei Lego in einer solchen Abteilung arbeitet, einmal genauer anschaut und das System überdenkt. Denn eine Abmahnung im Sinne von „Hey, wir haben gemerkt, dass es ungewöhnliche Aktivitäten in deinem Account gab. Bitte mach XY nicht noch einmal, sonst müssen wir dich sperren“ oder eine Sperrung auf Zeit kann ich absolut nachvollziehen. An irgendeinem Punkt muss Lego ja auch darauf achten, dass der Service und der Shop nicht von Bots etc. missbraucht werden. Aber eine Sperrung auf Lebenszeit, für die man weder eine Ankündigung noch eine Rechtfertigungsmöglichkeit bekommt finde ich ziemlich unangemessen und hat mich sehr enttäuscht… 🙁
Meine Freundin und auch mein Vater haben seit der Situation damals immer mehr Abstand vom Unternehmen genommen und aktuell bin ich so ziemlich der einzige, der noch versucht, positiv gegenüber der Firma zu bleiben. Spannend was Kundenservice so bewirken kann.
30. September 2024 um 13:02
Ein paar Tage und eine weitere Interaktion mit dem Kundenservice später:
Die Sperrung bleibt (wie zu erwarten war) bestehen. Es gibt wohl laut dem Kundenservice (der es teils auch bedauert) keine Möglichkeit, diese wieder rückgängig zu machen. Für mich heißt das: Entweder immer morgens zum Store düsen, oder eben weniger kaufen, als ich es sonst gemacht hätte. Lego bleibt als Hobby, gar keine Frage. Auch wenn es im ersten Moment sehr persönlich und schmerzhaft ist, von der Firma, die man seit der Kindheit verehrt abgelehnt und sogar des Betrugs bezichtigt zum werden, so kann ich jetzt (nachdem ich mich ja seit 2 Jahren mit dem Thema befasse) mitteilen, dass diese Entscheidung absolut nicht persönlich oder basierend auf irgendwas bestimmtem ist. Es ist… viel verzwickter.
Erst einmal die gute Nachricht: Der Kundenservice ist NICHT Schuld daran. Auch wenn meine Freundin das immer noch nicht ganz wahr haben will (klar, guter bzw. hilfreicher Kundenservice ist das Aushängeschild einer Firma, nicht hilfreicher leider auch), aber die haben ihre Vorschriften. Vor einigen Monaten bin ich tatsächlich sogar mal über mehrere Weiterleitungen bis zu einem Level 3 Kundenservice-Mitarbeiter in Dänemark durchgekommen, auch der hatte da selbst keine Entscheidungsgewalt und hat mir, ohne mich näher anzuhören, sehr strikt vermittelt, dass wenn ich gesperrt wurde, ich ja auch etwas getan haben muss um das zu rechtfertigen. Und das Ding ist: Er hat Recht!
In kaum einem anderen Land außer Deutschland gibt es die Fälle von der Sperrung weil zu viele Produkte bestellt wurden. Zumindest nicht, wenn man nicht grade auffällig viel bestellt… ist dem Service bzw. Shop aus den anderen Ländern anscheinend einfach egal. Beim durchforsten des Internets habe ich super wenige Fälle aus anderen Ländern finden können, dafür einen Haufen aus Deutschland, die meisten aus den letzten zwei Jahren. Das heißt: Da steckt mehr dahinter! Heißt auch: Der Mitarbeiter aus Dänemark hat Recht, zumindest aus seiner Sicht! Von ihm aus wird tatsächlich nur dann gesperrt, wenn es tatsächlich notwendig ist, um schlimmere Umsatzschäden zu vermeiden! Beispiele aus anderen Ländern:
– zu viele Rückgaben wegen Schäden (bspw. Ein Set drei mal reklamieren, weil die Packung jedes mal ein bisschen eingedellt ist) oder weil man es sich anders überlegt hat (Bestellungen von mehreren 1000€ wieder zurückgeben, weil man irgendwie doch nur einen Teil haben will)
– Zu viele Exklusive Sets im kurzen Zeitraum bestellt (sie wollen keine Reseller beliefern, sagen sie auch in den AGBs ganz deutlich)
– Zu oft eine Sendung nicht bekommen (egal ob eigene Schuld oder nicht; für die heißt das, dass ein Problem mit der Adresse vorliegt, also lieber ausschließen als noch mehr Pakete ins Nichts zu senden)
Und all das sind absolut nachvollziehbare Dinge! Die sind rein vom Unternehmensstandpunkt erklärbar und sollen einfach ausschließen, dass sie zu viele Ausgaben für eine einzelne Bestellung haben. Passt!
Womit wir dann aber bei dem angekommen sind, was in Deutschland grade passiert. Die Fälle von gesperrten Nutzerkonten häufen sich über die letzten Monate immer mehr. Ich habe auch als mein Account gesperrt wurde noch von weiteren gehört, denen in der Weihnachtszeit 2022 exakt das gleiche passiert ist, nur ohne einen weiteren Account mit einzubeziehen. Also: Bestehendes Konto seit Jahren, dann irgendwas bestellt, Mail bekommen, dass man das Set jetzt leider über die erlaubte Menge gekauft hat (wenn diese Info überhaupt beinhaltet wurde) und man jetzt leider nie wieder was einkaufen darf.
Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Für mich steht da auch kein tieferer Zweck dahinter, den man mit einer Unternehmensentscheidung rechtfertigen könnte. Diese Entscheidung ist pur Systembasiert und wird als normale Sperrung gehandhabt. Es ist quasi wie eine Excel-Tabelle, die sagt „Maximale Menge von dem Set: 2 > Neue Bestellung, prüfe auf Set > Addiere Summe Bestellung mit Summe bisher bestellt > Wenn gesamt mehr als 2: Account blockieren“
Und da sind wir wieder beim Kundenservice. Natürlich wird einem nun gesagt, dass da nichts gemacht werden kann. Und zwar nicht, weil da nichts gemacht werden kann, sondern weil dieser Fall ganz einfach super selten auftritt und es niemanden gibt, der sich damit befasst (so zumindest meine Vermutung). Heißt: Es wird vom Kundenservice als normale Sperrung gehandhabt und auch als solche kommuniziert, denn dafür gibt es Vorschriften!
Alle in diesem Beitrag gemachten Angaben sind ohne Gewähr! Ich kann nicht sicherstellen, dass ich mit allem richtig liege. Das sind nur die Vermutungen, die ich aufgrund der letzten zwei Jahre und einer ausgiebigen Recherche des Problems habe. Schreibt mir gern eine Nachricht, solltet ihr noch weitere Infos zu dem Thema haben! ([Anmerkung der Redaktion: Kommentar gekürzt, die Angabe von E-Mail-Adressen können wir nicht ermöglichen])
12. Oktober 2024 um 10:49
Ich gehöre nun auch zum Kreise der Lego Kunden die auf Lebzeiten nichts mehr bei Lego Direkt bestellen können/dürfen.
Dank DPD die meinen Unterschriften zu fälschen und Pakete angeblich zustellen wo aber niemand zu Hause ist. Lustige ist. Nicht mal meine Mutter die ein Neuen Account bei Lego registriert hat kann was bestellen. Jede Bestellung wird storniert und auf Nachfrage egal wen man registriert alle Kunden die Laut Kundenservice zu einem Datensatz gehören dürfen nie wieder bei Lego bestellen.