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LEGO Star Wars 75278 D-O im Review

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LEGO Star Wars 75278 D-O | © Jan Göbel

Ein weiteres Standmodell für die Vitrine: LEGO Star Wars 75278 D-O im Review. Kann das Modell überzeugen?

LEGO und Star Wars, dass ist eine über 20 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte. Ich mache bekanntlich einen Bogen um diese Sets, aber ab und an entdecke ich dann doch ein Set, das mich interessiert. Bei den letzten „May the 4th“-Tagen war es das Set LEGO Star Wars 40407 Schlacht um den zweiten Todesstern, Matthias hat es euch ja bereits vorgestellt. Um auf die 75,00 Euro Einkaufswert zu kommen, musste irgendwas von Star Wars her, also habe ich mich für das in meinen Augen kleinste Übel entschieden. Außerdem passt er gut zu meinem Yoda und dem noch zu bauenden BB-8 Standmodell. Vorgestellt wurde dieses Set auf der New York Toy Fair, Andres hatte uns bereits ein paar Bilder zukommen lassen von dem Event.

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Das Ziel vor Augen…

Ein paar Infos zu Beginn

Ich sage es euch ehrlich. Ich fand den letzten Star Wars Film The Rise of Skywalker nur so „naja“. Das hat sich auch nicht geändert, als ich in Vorbereitung auf dieses Review die DVD nochmal geschaut habe. Neben vielen Dingen hat mich auch D-O gestört, da ich denke, dass seine Rolle überflüssig ist, man hätte seinen Beitrag zur Geschichte auch anders lösen können. Nun gut, BB-8 brauchte auch einen Freund, wer ist schon gerne allein, C3-PO hat R2 D2, Han hat Leia – Geschichte wiederholt sich.

D-O ist ein kleiner, laut dem offiziellen Referenz-Buch zum Film, 46cm hoher Droide, der auf einem Rad fährt. Seine Optik hat er je nach Meinung der Zusammengebaut-Redaktion von einer IKEA Schreibtischlampe, einem Fön oder einer Spraydose gestohlen. Sein Kopf ist mittels Stange an diesem Rad befestigt. Der Kopf ist um 360 Grad drehbar. Sein Eigentümer war Ochi, ein Sith-Attentäter. Dieser war auf der Suche nach Excegol, dem mysteriösen Standort der geheimen Sith-Flotte. Er wurde von BB-8 auf Pasaana aktiviert. Sein Beitrag zum Erfolg der Rebellen war, dass er die von Ochi in seinem Speicher abgelegten Informationen weitergeben konnte und diese somit zusammen mit den Daten von Rey den Standort der Flotte lokalisierten.


Umfang und Zusammenbau

Öffnet man den Karton, plumpsen fünf Plastikbeutel heraus. Vier davon sind nummeriert, der fünfte beinhaltet die Technic-Schläuche, die man sichtbar und unsichtbar verbauen wird. Außerdem wird natürlich die Bauanleitung mitgeliefert, ein Stickerbogen rundet das ganze ab. Zu Verbauen sind 519 Steine.

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Los gehts!

Die Bauanleitung besteht aus 72 Seiten mit 157 Bauabschnitten, ausgenommen der Unterabschnitten. Zunächst wird das Rad gebaut. Im Inneren des Rades – kommen man es bereits kennt – unterschiedliche Fremdfarben zum Einsatz. Mich persönlich stört das immer nur dann, wenn man diese beim fertigen Modell sieht, hier wird das leider ab und an der Fall sein. Nachdem der Kern gebaut wurde, wird das Rad um diesen Kern gelegt. LEGO nutzt hierfür Pneumatik-Schläuche mit einem Durchmesser von 4 Millimeter. Diese sind zwar aus grundsätzlich bekannt, die Länge von 25,6 Zentimetern ist aber neu. Auf diesem Schlauch werden die einzelnen Elemente, bestehend aus einem Technic Brick 32000 und einem Slope 93273, eingefädelt. Zum Schluss legt man das Konstrukt um den Kern, die Enden der Schläuche werden dann mittels Konstruktion auf einer 8 x 8 Platte in Tan befestigt, die zugleich den Boden des Fundaments darstellt. Wer keinen Wüstenboden mag, kann sehr einfach einen anderen Fuß aus anderen Farben bauen.

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Der Kern ist schön bunt!

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Wie an einer Perlenschnurr aufgereiht…

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Das wirklich Fummelige ist das Ausrichten der einzelnen Glieder.

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Wie man sieht, die Abstände lassen sich am besten mit viel Geduld festmachen.

Im Anschluss kommt die Verkleidung des Kerns an die Reihe. Diese besteht aus verschiedenen runden Platten und Slopes. Die Hinterseite ist sehr unspektakulär. Die Vorderseite, sofern man es so nennen kann, ist etwas komplizierter, an ihr wird die Stange befestigt, die schlussendlich den Kopf tragen wird. Mittel Pins und ein paar Noppen hält das ganze dann sehr gut und fest.

Der Hals von D-O ist beweglich, so dass man den Kopf wie beim Original um 360 Grad drehen kann. Das geht gut, in dem der Baumeister das obere Rädchen dreht. Mit Hilfe des Rades am unteren Ende der Stange kann der kleine Kerl nicken. Vom Hals gehen zwei Schläuche ab. Der Kopf besteht in erster Linie aus zwei großen Formteilen, die man unter anderem aus verschiedenen Star Wars- oder Harry Potter-Sets kennt. Der eine Teil des Kegels ist mit den charakterlichen drei Streifen von D-Os Gesicht bedruckt. Am Hinterkopf ragen drei Antennen aus ebenselbigen.


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Das fertige Rad mit Standfuss und Stange

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Drei Antennen für den guten Empfang!

Zum Schluss kommt noch die aus den anderen Standmodellen bekannte Informationsplatte. Diese besteht aus einem Mini-D-O und einer Typenplakette. Diese ist leider nur ein Aufkleber, außerdem hat sie einen Fehler: Laut Canon ist der Droide 46 Zentimeter groß und nicht wie auf der Platte gezeigt 30 Zentimeter. Der kleine D-O ist ein einziges Element, der Druck ist hier sehr akkurat und gut.

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Platte mit Aufkleber und Fehler, was ist schlimmer?

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Einfach knuffig der kleine Racker

Der Zusammenbau ist gut zu meistern, auch die Zielgruppe von 10+ wird wenig Probleme haben. Ich habe zirka eine Stunde dafür gebraucht. Am Schluss ist unser Modell laut Karton knapp 27 Zentimeter hoch – das kommt hin.

Fazit: 75278 D-O

Der Zusammenbau ist kurzweilig, macht Laune und insbesondere das Auffädeln des Rades ist eine nette Bautechnik. Der Einsatz von den Formteilen am Kopf ist dieses Mal logisch, anders hätte man die Kegelform nicht hinbekommen. Der Druck ist sehr gut. Das Legen der Schläuche ist mit etwas Fummeln auch gut, die meiste Fummelei hat man aber beim Ausrichten der einzelnen Radglieder. Optisch ist das Set sehr gut anzusehen, ob jetzt aber laut Werbetext auf der Homepage von LEGO ein „spektakuläres Schaustück im Büro oder den eigenen vier Wänden“ ist, sei mal dahingestellt, mir fallen da ein paar andere Sets ein, die ich da bevorzugen würde. Trotzdem sieht der kleine Kerl einfach nur knuffig aus.

Wirklich hart finde ich den Preis. 69,99 Euro so die UVP und der aktuelle Verkaufspreis von LEGO ist wohlwollend als mutig, ansonsten aber auch gerne mal als dreist zu bezeichnen. Meine Frau durfte den Preis schätzen, sie war bei 35,00 Euro bis 40,00 Euro, das ist eher realistisch, wobei auch mit 50,00 Euro ich wohl noch einverstanden gewesen wäre. Hier zielt LEGO ganz klar auf den erwachsenen Konsumenten. Wer noch etwas warten kann, kann sich hier gewiss auf Rabatte freuen. Leider ist unser Kumpel auch nicht im gleichen Maßstab wir der LEGO BB-8. Das ist zwar schade, aber ließ sich vermutlich nicht vermeiden. Der Preis aber ist in meinen Augen aber auch der einzige Schwachpunkt an einem ansonsten sehr runden, gut gemachten Set.

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Vorne

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Leider sieht man hier den Unterbau

Die Eckdaten des Sets

» Thema: LEGO Star Wars
» 75278 D-O
» Altersempfehlung 10+
» 519 Teile
» 69,99 Euro UVP
» 525 VIP Punkte
» LEGO Online Shop: 75278 D-O
» Verfügbar ab sofort


Wie gefällt euch das Set LEGO Star Wars 75278 D-O? Werdet ihr euch den kleinen Kumpel kaufen? Und was sagt ihr zu dem Preis? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

4+

Jan Göbel

Familienvater, AFOL und Trekkie aus Leidenschaft

5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Danke für das sonnige Review, Jan! Mein erster Eindruck auf der NY Toy Fair ist ziemlich deckungsgleich mit deinem Bauerlebnis: Kompakt, pfiffig, dem Original gut nachempfunden. Ein Föhn.

    2+
  2. Kono D-O da!

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  3. Nettes Ding. Wird mit Rabatt gekauft. Die Verpackung finde ich sehr gelungen.

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  4. Der Text wimmelt von Schreibfehlern. Bitte nochmals prüfen. Tut weh beim lesen. Ansonsten danke für das schöne Review.

    1+

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