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LEGO Star Wars 75379 R2-D2 im galaktischen Review

Den Kleinen kennen wir doch! R2D2 macht sich auf den Weg. | Foto: Roland Triankowski

LEGO Star Wars 75379 R2-D2 Review: Der kleine Roboter ist der große Held der Star Wars Saga – doch weiß er auch als Set zu überzeugen?

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu einem Vierteljahrhundert LEGO Star Wars erschien in diesem Jahr ein hübsches neues Display-Modell des heimlichen Helden der Weltraumoper. Denn Star-Wars-Kenner wissen: Der Astromech-Droide R2D2 ist in jedem Film der Skywalker-Saga dabei und gilt als deren Chronist. Ein sehr angemessenes Set zum Jubeljahr also!

Eckdaten

R2D2 in voller Pracht, komplett mit Minifig-Double und dem Extra-Sith als Beigabe

Anachronistische Beigabe

Um den Jubiläumscharakter zu betonen, ist dem Set eine Extra-Minifigur beigelegt – zusätzlich zur Minifig-Variante von R2D2, die selbstverständlich auch dabei ist. Die Sonderfigur hat merkwürdigerweise jedoch keinerlei Bezug zu unserem Lieblingsroboter, entstammt sie doch einer völlig anderen Epoche der weit, weit entfernten Galaxie. Es handelt sich um den Sith Darth Malak, der in den Zeiten der Alten Republik sein Unwesen getrieben hat, als von R2D2 noch nicht einmal die Schrauben produziert worden waren. Aber das soll uns nicht weiter stören. Wer würde sich über eine zusätzliche Minifigur beschweren?

Dürfen wir vorstellen: Darth Malak – ist R2D2 zwar nie begegnet, liegt dem Set dennoch bei. Warum die Bauanleitung eine 2×4 Platte vor dem Podest verlangt, wissen wir auch nicht.

Zehn Aufkleber sollt ihr sein

Die Aufkleber-Feinde unter euch müssen jetzt immerhin ein bisschen tapfer sein. Beim Auspacken flattert ihnen neben den Teiletüten und der Bauanleitung auch ein kleiner Bogen mit zehn Stickern darauf entgegen. Ich zumindest finde das vertretbar.

Bauanleitung nebst Stickerbogen. Mit zehn Aufklebern kann man leben.

Bauspaß

Der Zusammenbau macht großen Spaß. Den ikonischen Roboter mit eigenen Händen entstehen zu lassen, ist eine wahre Freude. Von den beiden Beinen abgesehen wiederholt sich auch kein Bauvorgang, sodass Monotonie durch oft wiederholte Routinearbeiten nicht aufkommen kann. Der Altersempfehlung 10+ entsprechend bietet der Zusammenbau für einen geübten Baumeister keine größeren Herausforderungen und geht flott von der Hand – was dem Bauspaß aber keinen Abbruch tut. Erwähnenswert ist die Aufhängung der beiden Füße, bei der ein nicht verbundenes, frei hängendes Verbindungsteil zum Einsatz kommt. Sehr clever gelöst.

Schönes Displaymodell

Der Zusammenbau wird mit einem sehr schönen, kompakten und stabilen Displaymodell belohnt, das auch einiges an Spielspaß aushalten könnte. R2D2 ist inklusive halbkugelförmigem Kopf sehr gut getroffen – und trotzdem bleibt erkennbar, dass er aus kantigen LEGO-Steinen zusammengesetzt ist. So wie es sein soll. Die Gelenke – Kopf und Beine sind voll beweglich – sind sehr robust, das Modell steht in jeder Position und “Körperhaltung” ausgesprochen stabil.

Welcher R2D2 darf es sein?

Bei der Darstellung wurde sich im Übrigen komplett am Vorbild der Originaltrilogie bedient, streng genommen sogar an jenem des allerersten Films. Wir sehen also den Astromech, wie wir ihn aus dem ursprünglichen Klassiker kennen, der heute als “Episode IV – Eine neue Hoffnung” bekannt ist. So hat dieser R2D2 keine Schubdüsen in seine Beine eingebaut, wie wir sie in Episode II sehen, er hat nicht einmal die Kreissäge aus Episode VI dabei. Verfügbar sind der Taser-Arm und der Datenstecker-Arm sowie das Kopf-Periskop. Das Modell lässt sich zudem sowohl zwei- als auch dreibeinig aufstellen.

R2D2 in der stehenden zweibeinigen Variante mit ausgefahrenem Periskop und den beiden Armen

Nerviger Umbau

An dem Punkt gelangen wir zum einzigen kleinen Kritikpunkt. Denn all diese Extras, die beiden Arme, das Periskop und das dritte Bein sind nicht einfahrbar, sondern müssen ab- beziehungsweise angebaut werden, um die Darstellungsform zu wechseln. Das ist schade und macht einen zusätzlichen Aufbewahrungsort für die Extrateile erforderlich. Bei der Größe und dem Umfang des Modells wäre dies aber vermutlich kaum anders zu lösen gewesen – und wenn, dann sehr auf Kosten der Stabilität.

R2D2 in der fahrenden dreibeinigen Variante (allerdings ohne Räder)

Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

Preis-Leistungsgemäß

Sicherlich hätte man sich das Modell generell größer wünschen können, doch dann wäre dieser Preis, der immerhin gerade noch knapp unter 100 Euro liegt, unmöglich gewesen. Ich zumindest freue mich sehr, den Kleinen bei mir stehen zu haben und erfreue mich tagtäglich an seinem Anblick.

Bewertung

Positiv Negativ
  • Großer Bauspaß
  • Sehr schönes, kompaktes und stabiles Displaymodell
  • Drittes Bein, Periskop und Extraarme sind nicht einklappbar und müssen an- und abgebaut werden

Eure Meinung!

Wie gefällt euch der LEGO Star Wars 75379 R2-D2? Ist das der Droide, nach dem schon lange Zeit Ausschau gehalten habt? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

Roland Triankowski

Eskapist, fantastikbegeisterter Bücherwurm, Schreiberling, Blogger, Podcaster, AFOL und am liebsten Ehemann und Vater

3 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Sehr nettes kleines Review, vielen Dank 😀
    Die schwarze Platte vor Darth Malak dient übrigens dazu, den Sockel mit denen der anderen Jubiläumfiguren verbinden zu können, dies wurde vor ein paar Jahren schon mit den Figuren zum 20. Jubiläum umgesetzt. ^^

  2. Für mich ist das Set mehr als die Darth Malak-Minifigur. Der R2-D2 ist schön kompakt und macht sich gut als Display-Modell. Wenn man die UCS-Version noch nicht hat: Ein No-Brainer für jede Star Wars-Sammlung.

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