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LEGO Technic Geländegängiger Kranwagen 42082 im Review

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LEGO Technic Geländegängiger Kranwagen 42082 | © André Micko

LEGO Technic Geländegängiger Kranwagen 42082 im Review: Kann das größte Technic-Set aller Zeiten überzeugen?

Der Titel ist weg. Und ich meine nicht die Fußballweltmeisterschaft. Der Schaufelradbagger 42055 wurde um 128 Teile überboten und vom Thron gestoßen. Der Neue auf Platz 1 in der LEGO Technic Welt ist mit 4.057 Teilen und einer UVP von 229,99 Euro der mobile Kran fürs unwegsame Gelände, das Modell Geländegängiger Kranwagen 42082. Schon nach der Vorstellung auf der Spielwarenmesse hörte man von beeindruckenden Dimensionen im 1-Meter-Bereich.

Aber schon wieder ein Kran? Naja, zum einen ist der letzte Große schon eine Weile her. Zur Erinnerung: Mobiler Schwerlastkran 42009 aus dem Jahre 2013, „nur“ gut 2.600 Teile.

Zum anderen ist ein Kran immer gut, bietet er doch grundsätzlich Potenzial für ausufernde Konstruktionen und einen hohen Spielfaktor.

Ich muss zwar weiter auf einen typischen Baustellenkran warten – allein die Rahmenstruktur ist doch prädestiniert für LEGO Technic, dazu einen drehbaren Ausleger (natürlich) mit Laufkatze. Gerne auch zerlegbar und mit passendem Transport LKW. Aber der Superlativ „größtes Technic Modell“ versöhnt dann doch wieder etwas. Schauen wir uns also an, was hinter dem neuen Riesen steckt, und zwar wie immer schön der Reihe nach: Auspacken, Aufbau, fertiges Modell.

Verpackung

Die Verpackung kommt mächtig daher, und ist LEGO-Technic-üblich gestaltet. Auf der Rückseite ein Bild des B-Modells, dessen Anleitung per Download heruntergeladen werden kann: ein „Mobiler Freifallhammer“. Wie es scheint, wird der Fahrzeugteil 1:1 übernommen, und nur der Aufbau, beziehungsweise im speziellen der Kranarm, zum Freifallhammer umgebaut. Ich bin kein großer Freund der B-Modelle, aber ein wenig Interesse, wie der Freifallhammer funktional umgesetzt wurde, hat das Bild schon bei mir geweckt. Merker: Freifallhammer ausprobieren.

Hinweis: In alle Bilder kann hineingezoomt werden. Zur Einzelansicht antippen.

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Durchtrennt man die Siegel und öffnet die Schachtel, ist alles schön in nummerierten Tütchen von 5 bis 13 verpackt, wie man das gewohnt beziehungsweise mittlerweile bei allen Modellen dieser Größe erwarten darf.

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Hinzu kommen die Batteriebox und der L-Motor. Und eine weitere weiße Schachtel, in der sich die Bauabschnitte 1 bis 4 sowie zwei dicke Anleitungsbücher befinden. Und fast hätte ich es übersehen: der Aufkleberbogen. Nummeriert von 1 bis 46, aber da unter einigen Nummern mehrere identische Kleber zusammengefasst sind, hat man insgesamt 72 mal das Vergnügen mit Pinzette (meine Methode) die Sticker höchst präzise zu platzieren.

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Aber halt, wie war das noch? Ein L-Motor? Für ein Modell dieser Größe, kann das gut gehen? Ja, es geht gut. Weiter unten werde ich auch erklären, warum. Und damit kann es auch schon losgehen: 4.000 Teile in dreizehn Bauabschnitten lassen stundenlangen Bauspaß erahnen.

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Zusammenbau

Die beiden Anleitungsbücher sind zusammen knapp 670 Seiten stark, mit 1.170 einzelnen Bauschritten. Wie immer detailliert gestaltet, besser kann man es nicht darstellen. An kniffligen Stellen gibt es zusätzliche Ansichten aus anderen Blickwinkeln, die aufzeigen, wo genau Achsen oder Pins eingeführt werden müssen. So kann eigentlich nichts schief gehen.

Nach acht Bauabschnitten steht das Basisfahrzeug inklusive Bereifung vor einem. Oben mittig der große Zahnkranz, auf dem die drehbare Einheit montiert wird. Hierbei werden die beim Schaufelradbagger eingeführten Viertelkreis-Zahnstangen verbaut, acht an der Zahl.

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Bauabschnitt 1

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Aus den übrigen Bauabschnitten ergibt sich die Getriebeeinheit samt Batteriebox und Motor, sowie natürlich der Kranarm, die Verkleidung mit Führerhaus und schlussendlich vier zusammensteckbare Häuserwände. Neue spezielle Teile kommen nicht zum Einsatz. Das ist aber auch nicht notwendig, denn die Potenziale der vorhandenen Möglichkeiten werden bestmöglich ausgeschöpft und kombiniert.

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8. Bauabschnittt

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Und wie lange dauert es, bis der Kran ferig vor einem steht? Da ich ihn auf viele kleine Etappen aufteilen musste (viele davon auch noch durch das Fotografieren unterbrochen), kann ich das nur grob schätzen. Gute zehn Stunden dürften aber schon vergehen, bevor die erste Wand am Haken baumelt. Wie so oft ist es faszinierend und zuweilen einfach unglaublich, wie aus den unzähligen Pins, Zahnrädchen und Achsen letztendlich eine funktionierende – und in diesem Fall riesige – Einheit wird.

Natürlich muss man die üblichen Dinge beachten, damit am Ende alles im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos funktioniert: Zahnräder müssen leichtgängig laufen, sprich dürfen nicht mit zu hohem Druck verbaut werden. Und an der ein oder anderen Stelle braucht der Baumeister viel Gefühl oder sanfte Gewalt, um diverse Teile mittels Pins miteinander zu verbinden.

Die Empfehlung seitens LEGO bezüglich der Altersklasse lautet übrigens „11+“. Das ist insofern auffällig, als dass die meisten Technik Modelle – inklusive der großen Brummer wie Schaufelradbagger – direkt mit einer Obergrenze daher kommen, zum Beispiel „11-16 Jahre“. Meistens fühle ich mich als AFOL damit ausgeschlossen und ignoriere diesen Punkt etwas beleidigt in meinen Reviews. Umso schöner, dass ich mich diesmal auch der Zielgruppe zugehörig fühlen darf.

Für den unteren Rand eben jener wäre mein Fazit übrigens, dass LEGO Technic Erfahrung vorhanden sein sollte. Ansonsten könnte aufgrund des langen Aufbaus und dem ein oder anderen verzwickten Abschnitt auch mal Frustration aufkommen. Eines noch, bevor wir dann zum aufgebauten Prachtstück kommen: die Aufkleber empfand ich während des Aufbaus als weniger störend. Da hatte ich ob der großen Anzahl schlimmeres befürchtet.

Das fertige Modell

Zu den Funktionen: Die verhältnismäßig groß wirkenden Reifen des Basisfahrzeuges werden von einem 8 Zylinder (Standard-)Motor mit auffällig orangenem Lüfterrad angetrieben. Der Motor wird nur vom Kranaufbau verdeckt und liegt offen da, sobald der Kranarm in eine andere Richtung gedreht wird. Es würde zwar so in die Zylinder reinregnen, aber zumindest ist er schön zu sehen.

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Einsatzbereit!

Gelenkt wird über ein kleines Rad am Heck. Die Übersetzung ist so gewählt, dass vom linken zum rechten Anschlag eine knappe Umdrehung ausreicht. Hierbei wird sowohl die Vorder- als auch die Hinterachse gleichermaßen angesteuert, wodurch sich ein kleiner Wendekreis beziehungsweise eine hohe Wendigkeit des Krans ergibt. Das funktioniert erstaunlich leichtgängig, trotz des hohen Gewichts des Krans.

Die Reifen und Achsen sind nicht gefedert, was ich in diesem Fall nicht vermisse. Die Hauptaufgaben des Krans sind ohnehin im Stand zu bewältigen, und eine Federung würde eine gewisse Instabilität hereinbringen. Diese könnte dann nur über die Stützen abgemildert werden, die schlussendlich fast zwingend jedes Mal genutzt werden müssten.

Von diesen gibt es übrigens vier an der Zahl, jeweils motorisiert ein- und ausfahrbar. Um die Kraft der Stützen etwas besser zu verteilen, sind noch vier 6×6 Platten zum Unterlegen mit dabei. Werden diese nicht verwendet, gibt es im vorderen Bereich des Basisfahrzeuges einen Platz, an dem sie perfekt untergebracht sind.

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Seitlich am Fahrzeug befinden sich die Einstellhebel für die Drehung des Krans sowie die Betätigung der Stützen. Daneben jeweils ein Fach für Ketten und Werkzeuge, in denen kleine Kisten mit eben jenem Zubehör untergebracht sind. Sehr schön umgesetzt mit Liebe zum Detail.

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Auf dem großen Zahnkranz in der Mitte sitzt dann der eigentliche Kranaufbau. Vorne der Kranarm, dahinter die Bedieneinheit mit Batteriebox. Letztere ist gleichzeitig auch Gegengewicht zum Kranarm und das ganze System ist dadurch sehr gut ausbalanciert.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Bedieneinheit. Sehr schön umgesetzt, und man merkt, dass sich sich viele Gedanken gemacht wurden.

Herzstück ist die H-Schaltung für die Bedienung des Kranarmes:
» Links vorne und links hinten: Kranarm hoch und runter
» Mitte vorne und Mitte hinten: Kranarm aus- und einfahren
» Rechts vorne und rechts hinten: Haken runter- und hochfahren

Die Abgrenzung der einzelnen Schaltpositionen (links, mittig, rechts) erfolgt über abgerundete Elemente, so dass der Schalthebel über diese Rundungen in seine Endposition (nach vorne oder nach hinten) rutscht, auch wenn er nicht ganz optimal platziert ist.

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Bedienfeld

Neben der H-Schaltung gibt es noch einen kleinen Umschalthebel, über den man zwischen der Kranbedieneinheit oder den bereits erwähnten Schaltern für die Stützen bzw. Krandrehung umschalten kann.

Der Startknopf, sprich Schiebeschalter der Batteriebox, ist mit einer Sperre ausgestattet und lässt sich nur in einer Richtung betätigen. Dadurch dreht sich der Motor immer gleich rum und die Richtungsangaben auf den Aufklebern behalten ihre Gültigkeit.

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Löst man einen Technic-Pin der hinteren schwarzen Blende, lässt sie sich nach oben klappen und man kommt leicht an die Batteriebox heran. Ein Austausch der Batterien ist einfach und unkompliziert möglich.

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Vor der Batteriebox gibt es eine kleine Klappe unter der das Kabel des Motors noch ordentlich verstaut wird. Über einen kleinen Hebelarm wird es zusätzlich fixiert beziehungsweise nach unten gedrückt. Dies ist eine tolle Idee, die auch wieder zeigt, dass an viele Kleinigkeiten gedacht wurde. Nur die Umsetzung fand ich zunächst nicht ganz so geschickt gelöst: Über den kleinen Hebel kann das Kabel gegen ein darunter liegendes rotierendes Zahnrad drücken. Dadurch würde die Gefahr bestehen, dass die Ummantelung angeschliffen wird. Nach einigen Versuchen bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass man es doch nur mit grobem Vorsatz tatsächlich hinbekäme, eine Beschädigung des Kabels hervorzurufen.

Vorne an der Bedieneinheit ist dann der Kranarm fixiert, welcher über zwei Technic-Zylinder auf oder ab bewegt wird. Trotz der gewaltigen Ausmaße kommen die Zylinder gut mit der Aufgabe zurecht. Immerhin misst der Kranarm im ausgefahrenen Zustand stolze 90 Zentimeter!

Zum Auf- und Ablassen des Hakens kommt eine Schnur von fast drei Metern Länge zum Einsatz. Zwei bewegliche Umlenkrollen bewirken ein kontrolliertes Auf- und Abwickeln der Schnur auf der Rolle. Auch nach längerem Einsatz hat das bei mir zuverlässig funktioniert: Es wurde ganz simpel ein tolles Feature umgesetzt.

Und wo wir gerade bei guten Ideen sind: Bei vielen Modellen, in denen Schnüre zum Einsatz kommen, ist es oft ein ganz schönes Gefummel diese mit der Rolle oder einem Haken zu verbinden. Noch dazu so, dass der Knoten nicht zu groß wird, sich aber auch nicht löst. Hier wird die Schnur nur durch einen Pin oder ein Lochrad gezogen, ein einfacher Knoten verhindert das Zurückrutschen. Endlich mal eine vernünftige Befestigungsmöglichkeit!

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Neben dem Kranarm befindet sich dann noch ein sich in das Gesamtdesign schön integriertes Führerhaus. Die Tür lässt sich zum Öffnen nach hinten schwenken. Dahinter hängt wieder mal eine neue Version eines kleinen Feuerlöschers.

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Falls es brennen sollte…

Die Bedienfreundlichkeit und damit auch Bespielbarkeit sind für mich bei diesem Modell herausragend. Spätestens nach dem ersten Ausprobieren merkt man, wie gut und stimmig hier alles passt. Die Schalter und Hebel zum Einstellen der Funktionen rasten mit einem satten Klick ein. Alle sind gut zu erreichen, und darüber hinaus eindeutig und gut ablesbar beschriftet. Dennoch fügen sie sich schön in das Design ein, ohne störend herauszustechen.

Der Kranaufbau lässt sich um 360 Grad drehen. Wird der entsprechende Hebel umgelegt, könnte er motorisiert stundenlang seine Runden drehen. Dass das Ganze ein klein wenig ruckelt, ist dem hohen Gewicht geschuldet, beziehungsweise den Toleranzen der LEGO Technic Elemente, allen voran Zahnräder und Achsen, durch die sich ein gewisses Spiel ergibt.

Was mir hierbei besonders gut gefällt: Steht der Hebel in Neutralstellung, kann die Drehung manuell ausgeführt werden. So braucht man beim „Arbeiten“ nicht auf die unteren Bedieneinheiten umzuschalten. Der Spielfluss bleibt erhalten, während andererseits die motorisierte Funktion optional gegeben ist.

Einziger Wermutstropfen, und das wäre dann für mich bereits der – auf hohem Niveau – einzige Kritikpunkt: ist der Kran im Fahr-Modus, das heißt Kranarm eingefahren und abgesenkt, so ist der gesamte Aufbau relativ instabil und schlägt beim Fahren leicht nach links oder rechts aus. Größere Drehbewegungen können verhindert werden, indem der Schalter nicht auf Neutral stehen bleibt. In diesem Fall verhindert die Verbindung über dem Getriebe mit dem Motor größere Drehwinkel. Ein instabiles Wackeln bleibt trotzdem.

Das Ablegen des Krans in einer Gabel hätte hier Abhilfe geschafft, wäre aber zugegebenermaßen auch eine Abweichung vom Vorbild gewesen. Alternativ hätte daher eine manuelle Sperre noch Sinn ergeben.

Zum Abschluss natürlich noch der Blick auf die Performance, inklusive des verwendeten Motors. Ja, wenn man mit Stoppuhr daneben sitzt, dauert es seine Zeit, bis der Kranarm ausgefahren ist. Oder die Stützen. Oder der Haken sich den knappen Meter herabgesenkt hat. Aber: Das wirkt sehr realistisch, analog zum realen großen Bruder. Ich finde die Geschwindigkeit stimmig und angemessen, und wie immer gilt bei LEGO: wer will, darf auch tunen.

Folgend ein paar Werte – natürlich habe ich tatsächlich mit der Stoppuhr daneben gesessen, gemessen jeweils vom Anfangs- bis zum Endanschlag:
» Ausfahren der Stützen: ~23 Sekunden
» Anheben des Krankarms: ~36 Sekunden
» Ausfahren des Kranarms: ~26 Sekunden
» 360 Grad Umdrehung: ~44 Sekunden

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Alles in Bewegung!

Zum Motor: Der L Motor ist die richtige Wahl für das Modell, auch wenn man denken könnte, dass der XL Motor besser zu einem XL Modell passt. Letzterer hat zwar das größere Drehmoment, aber auch mit 220rpm eine wesentlich geringere Drehzahl. Diese ist hier aber relevant, solange der Motor die notwendige Kraft aufbringen kann. Aufgrund des Getriebes ist das für den L-Motor kein Problem, so dass er mit 380rpm (jeweils Leerlaufdrehzahlen) die bessere Performance bietet. Nebenbei bemerkt liegt der L-Motor preislich höher als der XL-Motor, auch wenn bezogen auf Bezeichnung und Größe scheinbar weniger dahinter steckt.

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Wir bauen uns ein Haus.

Größenvergleich mit dem Mercedes-Benz Arocs 3245

Was mich dann noch zum Schluss positiv überrascht hat, sind die vier Zusatzwände. „Naja, einfache Wände, aber auch kein richtiges Haus. Kann man dazu packen, muss man aber nicht…“, so meine Gedanken beim ersten Blick auf die Verpackung. Es steckt dann auch nicht mehr dahinter, als das Bild schon verrät. Aber sie sind tatsächlich die perfekten Objekte, um den Kran in Aktion zu sehen, passen vom Maßstab schön dazu, lassen sich einfach an den Haken nehmen und dann zusammenstecken. Kurzum: Sie machen Spaß!

Fazit

Der geländegängige Kranwagen ist ein super LEGO Technic Modell: Langer Aufbauspaß, tolle Funktionen und ein enorm hoher Spielfaktor. An vielen Stellen erkennt man die Liebe zum Detail sowie die wirklich durchdachte Umsetzung. Und nicht zuletzt: Ein hervorragender Teilespender für eigene Technic Kreationen.

Was sagt ihr zum neuen Technic Kran? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

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Vielen Dank an die LEGO Group, die uns dieses Set für unser Review zur Verfügung gestellt hat. Der Artikel gibt jedoch ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

André Micko

LEGO Technic und Speed Champions Sammler, MOC-Tüftler – alles ist in Bewegung

27 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Mal wieder eine gelungene, detaillierte Rezension mit großartigen Fotos – bei Dir sehen sogar „angerichtete“ Reifen und Felgen appetitlich aus. Der Text vermittelt, wie Du zwischen Baufieber und Journalistenfieber hin und her schwanktest. Vielen Dank!
    Der Kran gefällt mir sehr – gefährlich gut. Mal sehen, wann ich mich herantraue … Er sieht nämlich auf einschüchternde Weise nicht wie ein Einsteigerinnenmodell aus (bislang habe ich aus dem Technic-Universum nur das Rallyeauto erworben und gebaut, mich aber noch nicht an die Elektrifizierung gewagt). Andererseits: Wenn Elfjährige das hinbekämen …

    • Elfjährige mit Technic-Erfahrung! 🙂 Aber das Rallyeauto reicht da schon, also trau dich ruhig 🙂

  2. Thanks for your complete review…
    One of the set of this year for me.
    On the official presentation the 2M cross axles look varnish on the model, is it an optic effect or did they modify the surface material ?
    And about the wheels, are there the same than the Unimog ones ? I think so.
    Thanks again for your job.

    • Thanks! 🙂
      I don’t know exactly which presentation / axles you mean, but I haven’t noticed any modification of them. So it’s probably only some optical effect.
      Correct, the wheels (94.3 x 38R) are the same as of the Unimog (8110). They are also used in the Volvo L35F Wheel Loader… (42030)

  3. Schönes umfangreiches Review, vielen Dank dafür! Meiner steht seit letzte Woche Freitag bereit für den Aufbau. Hatte bislang zeitlich noch nicht gereicht. Außerdem möchte ich warten, bis Lego endlich die PDF-Anleitung Online stellt. Möchte die gedruckte Anleitung nämlich verschweißt lassen – Aufkleber kommen bei mir eh nicht drauf.
    Freue mich aber schon sehr auf den baldigen Aufbau. Gibt ja bereits einige Videos dazu auf YouTube. Das mit den Wänden Als „Zugabe“ finde ich Klasse, graue 5x11er Panele kann man für MOCs immer gut gebrauchen.
    Finde auch gut, dass Du das Thema mit dem Motor angesprochen hast, da gab es ja im Vorfeld bereits ein paar negative Reaktionen dazu.
    Weiter so!

  4. Danke für das Review. Ich habe mir den Kran auch über das von Euch erwähnte Angebot bei kaufhof gekauft, inkl. Payback sogar für 160€, weil ich warum auch immer 1000 Extrapunkte bekam.

    Bisher (Wagen ist fast fertig) ist es ein interessanter Aufbau, wenngleich sich die einzelnen Bauabschnitte des Fahrgestells aufgrund seiner Symmetrie fast alle doppeln. LEGO hätte also selbst bei den sehr kleinen Schritten locker auf das zweite Buch verzichten können, bei angemessener Komplexität auch auf mindestens 2/3 der Seiten bzw. Schritte.

    Einzig stört mich das Farbchaos im Inneren des Modells, eine Unsitte, die sich LEGO bei allen Modellen hat einfallen lassen. Es wäre problemlos möglich gewesen, das Fahrgestell in komplett Schwarz- und Grautönen sowie den Aufbau weitestgehend in Rot mit schwarzen Akzenten zu entwickeln. Kreuzstangen in rot und braun sind furchtbar, die roten Doppelpins mit einem Kreuz eine Zumutung für das Fahrgestell, zum Aufbau passen sie gut. Die orangefarbenen Doppelpins mit „Mutter“ passen möglicherweise zum Porsche, beim Kran sind sie ärgerlich. Wenigstens versuche LEGO, dieses Chaos von Außen zunehmend weniger sichtbar zu machen. In früheren Jahren war das noch anders.

    • Herzlichen Dank für das großartige Review, André.

      Ein Gedanke zu den Farben: Wenn du das Set „ausschlachtest“ freust du dich über die vielen Farben. André schreibt ja auch, dass das Set ein großartiger Teilespender sei. Und so lange sie nicht sichtbar sind, würde mich das nicht stören und erleichtert jungen Baumeistern zudem den Zusammenbau. Ich komme ja aus der Creator Expert Welt: Wenn bunte Steine verbaut und nicht zu markant sichtbar sind, finde ich das völlig in Ordnung. Den Rest der Diskussion überlasse ich aber den Technic-Kennern. 🙂

      Bleibt für mich eine Frage: Kran oder nicht Kran? Ich befürchte Kran. 😉

    • Schweigefuchs

      1. August 2018 um 13:03

      @Andres: Wenn du schon alles schönreden musst, dann bitte richtig. Gerade beim Ausschlachten sind die vielen verschiedenen Farben eben das schlimmste, was es gibt. Denn bei Mocs werden die Teile unter Umständen eben nicht mehr unsichtbar im Inneren verbaut, sondern an sichtbaren Stellen. Wenn man also nicht gerade einen Lego Technic Papageien mocen will, bleibt das Farbchaos ein valider Kritikpunkt.

      Die anderen Kritikpunkte am Set sind die fehlende Federung und das neue gigantische Ausmaß an Aufklebern. Ohne Federn ist die Geländegängigkeit eben nicht gegeben und bei den Aufklebern bekomme ich langsam das Gefühl, dass Lego da nur noch eins drauflegen will. Vielleicht haben wir irgendwann mal nur noch weiße Steine und bücherweise Aufkleber, um den Sets überhaupt Farben zu geben. Oder es gibt dann ganz „Games Workshop“-like eigens zertifizierte und völlig überteuerte Lego-Farben, um die Modelle selbst einzupinseln.

      Trotz der Kritikpunkte finde ich das Set aber sehr schön und es wird vermutlich in meine Sammlung wandern. Die aktuell schon sehr guten Angebote tun da ihr übriges 😉

    • Ich habe nur meine persönliche Meinung geäußert. Jeder darf hier gerne eine andere Meinung haben, aber bitte unterstelle mir nicht, dass ich alles „schönrede“. Ich sehe das mit den Farben einfach anders. Wenn ich Sets ausschlachte, freue ich mich über viele unterschiedliche Elemente, die ich dann zu meiner Sammlung ergänze und die mich zu neuen MOCs inspirieren. Aber es soll hier überhaupt nicht um meine Vorlieben in Bezug auf Teile gehen, sondern um das Set. Und Freunde von roten Elementen sind hier auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn ich mir das Monstrum so anschaue. 😉

      Als Kind hatte ich einen großen roten Kran (nicht aus LEGO), hier schließt sich für mich offenbar der Kreis. Ich finde den Funktionsumfang fantastisch. 🙂

    • Danke
      Super Tipp. Habe den Kran auch gleich zum selben Preis bestellt.
      Ein Super Schnäppchen. Freu freu😍😍
      Hatte mich von Anfang an in den Kran verliebt und jetzt nach dem Review freue ich mich umso mehr.
      Ein tolles und ausführliches Review.

  5. Ein _geländegängiger_ Kranwagen ohne gefederte Räder? Was ist das denn?

    • Ich denke das ist eher eine ungünstige Übersetzung. Die englische Produktbezeichnung ist „Rough Terrain Crane“ und wenn man sich das Vorbild anschaut, wird der LRT 1090-2.1, auf dem das Modell wohl mehr oder weniger basiert, vom Hersteller als „Geländekran mit hervorragender Geländegängigkeit“ bezeichnet, und ich denke, das weist eher darauf hin, dass diese Fahrzeuge wesentlich besser in für andere Kräne ungünstigem Terrain einsetzbar sind, nicht, dass es ein Jeep Wrangler mit Kran oben drauf ist 😀

      Das gar keine Federn drin sind, ist natürlich so ne Sache – aber wie gut sich das in so einem massiven Modell hätte integrieren lassen, ist ne andere Frage.

    • Wie geschrieben, aus meiner Sicht die richtige Entscheidung. Die Stabilisierung über die Stützen wäre dann immer notwendig gewesen (und wer weiß ob die ausgereicht hätte). Oder man hätte die Federung / den Federweg so straff / kurz gemacht, dass man es auch gleich bleiben lassen kann.
      Da fällt mir noch eine gute Lösung ein: Man hätte Federn aufkleben können! Auf die vier Bebber wärs auch nicht mehr angekommen, und man hätte die Vorteile eines in sich stabileren Gefährts, das aber trotzdem einen geländegeängigen Eindruck vermittelt 🙂 🙂 🙂

    • @ Andre
      Man hätte die Stützen soweit konstruieren müssen, dass diese das Fahrzeug komplett anheben, also dass die Reifen im komplett ausgefederten Zustand Luft zum Boden haben – dann wäre eine Federung kein Thema gewesen.

    • @chilikadse: klar wäre es so möglich. Aber dann hätte man die Stützen auch jedesmal ausfahren müssen wenn man den Kran bedient. Ich zumindest mache das nicht immer, insofern ist bei diesem Modell der Verzicht auf die Federung für mich die bessere Wahl. Ausnahmsweise 🙂

  6. Grundsätzlich mag ich Lego und auch die Technic Produkte. Was mich aber stört ist die Preispolitik von Lego. In Deutschland kostet der Kran 229.99 EUR in der Schweiz 299.- CHF (255.- Euro). Als Konsument lasse ich mir dies von Lego nicht weiter gefallen.
    Den Kran habe ich dann in einem Schweizer Onlineshop für 249.- CHF (210.- Euro). erwerben können.

  7. Das wäre doch ein nettes Flaggschiff für das 40-Jährige Technic Jubiläum gewesen. Ein mächtiges, durchdachtes und offensichtlich perfekt konstruiertes Modell, welches bereits kurz nach Markteinführung zu einem vernünftigen Preis erhältlich ist. Ich glaube, er wird keine Ikone – so wie der Arocs, aber der Kran wird Fans begeistern. 11+ 🙂

  8. Eigentlich wollte ich warten mit dem Kauf, aber ich hab gerade gesehen, dass er bei Kaufhof wieder verfügbar ist. Mit 10% Payback eCoupon UND Aktionscode PAYBACK10 UND 2& Newsletterabzug bin ich rechnerisch bei exakt 149,20 Euro. Ich finde, das ist ein ganz guter Preis am „Erscheinungstag“ 🙂

  9. Gibt es eine (offizielle) Angabe, welcher Kran als Vorbild diente?

    • Mir ist keine offizielle bekannt. Dierk-Jan hat oben den LRT 1090-2.1 erwähnt, den hatte ich auch beim googeln gefunden (habe nach verschieden Kran Modellen gesucht und geschaut welcher dem Lego Modell am nächsten kommt…)

  10. Hallo
    In meinen jungen Jahren gab es den technik Gabelstabler den ich zum geburtstag bekommen hab. Es gibt ihn immer noch sogar die Anleitung ist wieder aufgetaucht. Es war mein einziges Model zu der zeit, dazu gesellten sich eine motorpackung Zahnräder und viele Ergänzungsteile.Dann habe ich meine Liebe zur Elektronik endteckt und Lego eingemottet.Jetz mit 52 wollte ich alte Modelle nachkaufen aber alles elend teuer.Lange rede gar kein sinn, die neuen Modelle gefallen mir zum grossteil gar nicht mehr.Sie erinnern mich an Plastibausätze mit funktion.
    Aber bitte ist meine meinung und jeder soll so tun wie er möchte.

  11. Ein super schönes Modell! DAS wäre ein würdiges 40 Jahre Set gewesen.
    Heute gleich bei Toysrus vor Ort mit 20% ergattert 🙂
    Ich freue mich auf den Aufbau.

  12. a) Grundsätzlich gefällt mir das Modell sehr gut (bisher habe ich aber nur Bilder gesehen). Mich stören allerdings die für diesen Maßstab sehr klein wirkenden „Hydraulikzylinder“.

    b) Gegen das Ruckeln beim Drehen des Kranaufbaus dürfte ein spielarmes Getriebe helfen: dabei wird der Antrieb vom Motor bis zum Rotor zweifach ausgeführt und beide Antriebe (auf Kosten von mehr Reibung) leicht gegeneinander verspannt.

  13. Frage an die Profis: Seht ihr halbwegs machbare Möglichkeiten, die Fahr-und Lenkfunktionen zu motorisieren? Dann mit extra Motor natürlich 😉 Würde mich über übersachdienliche Hinweise freuen!

    • Hi Frank, es ist Lego: möglich ist alles 🙂
      Die Frage ist mit wieviel Aufwand / wie gut integriert / wie gut bzgl. Performance… Viel Platz im Inneren ist nicht. Für eine einfache Umsetzung (ohne zunächt groß auf das Design zu achten) würde ich vermutlich den 8Zylinder-Motor rausnehmen und an dessen Stelle einen PF Motor einsetzen. Die Anbindung erfolgt über die Achsen / Zahnräder, an denen der 8-Zylinder hing.
      Die manuelle Lenkung kommt am Heck raus. An dieser Stelle könntest du auch mit PF ansetzen. Der Servomotor ist vermutlich zu schwach. Alternativ ein PF Motor über ein Kupplungszahnrad (die weißen Drehmomentbegrenzungs-Zahnräder), wie es im Allradabschlepper umgesetzt ist. Ist nicht so komfortabel von der Bedienung her, geht aber.
      Dann noch ein Plätzchen für die Batteriebox und die IR Empfänger suchen und alles verkabeln.
      Die Schwierigkeit sehe ich eher darin, das alles in einem zweiten Schritt möglichst unauffällig zu integrieren…

  14. André, Du schreibst, der L-Motor ist die bessere Wahl wegen der höheren Drehzahl. 380rpm beim L-Motor im Vergleich zu 220rpm beim XL-Motor. Dafür hat der XL meines Wissens nach das doppelte Drehmoment, könnte man da nicht einfach den XL nur halb so stark untersetzten, dann hätte man das gleiche Drehmoment bei 440rpm? Die benötigten Zeiten wären dann 15% schneller.

    Oder mache ich da einen Gedankenfehler?

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