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LEGO 31131 Creator 3-in-1 Nudelladen im Review

Spätes Abendessen in der Creator City

Der LEGO 31131 Creator 3-in-1 Nudelladen im Review: Ein neues Restaurant eröffnet in Creator City. Wer kommt mit zum Testessen?

Die LEGO Creator Stadthäuser bekommen nach einer Pause wieder Nachwuchs. Hat sich das Warten gelohnt?

Nach einer gefühlt viel zu langen Pause (es waren tatsächlich nur zwei Jahre) gibt es endlich wieder ein Creator 3-in-1 Gebäude. Das letzte in der Reihe war der 31105 Spielzeugladen im Stadthaus im Januar 2020. Zur Erinnerung – der zeichnete sich durch die eine kleine Version der Ideas-Rakete aus. Durch ein bekanntes Gebrauchtportal besitze ich inzwischen fast alle dieser „Mini-Modulars“. Ein paar wie zum Beispiel das Zuckerhaus habe ich ausgelassen, weil es mich nicht ganz überzeugt hatte. Aber die Stadthäuser haben es mir angetan. Jetzt gibt es ein neues Modell und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung.

Eckdaten

Verpackung und Inhalt

Das Design der Verpackung überrascht nicht. Die Vorderseite zeigt das Hauptmodell und als kleine Bilder das B- und C-Modell.

Auf der Rückseite sind alles drei Modelle abgebildet außerdem ist die Klappfunktion des Hauptmodells illustriert.

Auch seitlich sind alle drei Modelle abgebildet. Soweit also alles bekannt.

Doch im Inneren findet sich etwas Neues! Die Anleitungshefte sind jetzt in dem neuen hellen Design und – oh Schreck! Was ist das? Ein Stickerbogen? Bei einem Creator 3-in-1 Modell dieser Größe? Ich bin entsetzt. Bei den Waldfabelwesen konnte ich es gerade noch so verkraften, weil es nur zwei Sticker waren. Hier sind es aber der Nummerierung nach 5 (tatsächlich 6, weil einer doppelt).

Die Tüten sind bei mir noch aus Plastik. Ich bin gespannt, wann mir die erste Papiertüte entgegenpurzelt.

Figuren

Das Set enthält zwei Minifiguren, deren Outfits bei den verschiedenen Modellen auch mal getauscht werden. Die weibliche Figur hat eine Hörhilfe. Außerdem werden unterschiedliche Hunde gebaut. Hier die braune Variante.

 

Zusammenbau

 

Keines der Modelle hat mich bei den Bautechniken besonders gefordert oder überrascht. Alle drei sind solide gebaut mit besonderen Details und netten Ideen. Für Kinder (der Altersempfehlung) ist das machbar und im Zweifel können ja die Erwachsenen helfen. Meine Assistentin legt momentan eine kleine Pause ein. Sie baut lieber frei mit ihrer großen Kruschtelkiste.

 

Die Spielhalle

Besonders auffallend ist hier das Dach, das abgenommen werden kann. Das erleichtert die Bespielbarkeit ungemein.

Das Dach ist schön gestaltet mit einem Controller als Schild und den Fenstern für natürliches Licht von oben.

In der Spielhalle gibt es natürlich verschiedene Automaten. Am besten gefällt mir das Fahrrad. Sehr cool umgesetzt.

Es gibt außen eine Pflanze, eine Wasserschüssel für den Hund und noch einen Automaten. Alles nett gemacht. Von den Aufklebern werden nicht alle verwendet.

Der Fahrradladen

 

Hier möchte ich auf das wunderschöne gebaute Schild hinweisen. Das ist wirklich grandios gemacht! Auch das Lastenrad gefällt mir gut.

Dieses kann vor dem Laden verstaut werden. Und LEGO zeigt hier auch, dass es eigentlich keine Sticker bräuchte. Das Schild vor dem Zeitungskiosk kommt gut ohne Aufkleber aus. Warum musste das mit den Aufklebern dann sein?
Es gibt oben eine kleine Dachterrasse, wo der Fahrradmechaniker seine Mittagspause gemütlich auf dem Liegestuhl verbringen kann. Man merkt, dass für dieses Modell mehr Teile benutzt wurden. Es ist deutlich detaillierter als die Spielhalle.

Die beiden Läden können sehr einfach auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt werden. Diese Technik kenne ich schon von den älteren 3-in-1 Gebäuden.

Der Nudelladen

Das Hauptmodell hat natürlich nochmal deutlich mehr Details und ist auch komplexer. Die Fassade wird von einer stilisierten Nudeltüte geziert, die auch ohne Aufkleber gut zu erkennen gewesen wäre. Auch das Straßenschild bräuchte den Aufkleber nicht.

Es gibt einen schön gebauten roten Automaten und ein wirklich hübsch gestaltetes Dach.

Das Gebäude lässt sich aufklappen und man kann dann einen Blick in die Wohnung über dem Nudelladen werfen.

Eigentlich ist es nur ein Zimmer mit Sessel, Radio, Pflanze und Leiter zum Dach. Aber das reicht ja für die Mittagspause.

Auf dem Dach gibt es ein Bäumchen, eine Antenne und hier versteckt (auf den anderen Fotos besser zu sehen) einen blauen Vogel.

Das Fahrrad ist bei diesem Modell zum Eislieferwagen umgebaut. Die Eistüte ist wahrlich cool!

Noch ein detaillierter Blick in den Laden.

Und natürlich die Gesamtansicht.

Fazit

Ich kann es nicht oft genug sagen: Bei einem Creator 3-in-1 Set haben Aufkleber meiner Meinung nach nichts verloren. Das geht für mich komplett gegen die Philosophie dieser Sets, weil das die Verwendung der Teile extrem einschränkt. Diese Sets sollen doch zeigen, was mit den gleichen Steinen alles möglich ist. Wenn aber ein Aufkleber auf einem Stein drauf ist, kann ich den nur noch sehr eingeschränkt einsetzen. Außerdem sind sie für den Spielspaß gar nicht nötig. Alles wäre auch ohne die Aufkleber erkennbar. Bitte, bitte LEGO: Macht das nicht mehr!

Davon abgesehen ist der Nudelladen ein würdiges neues Modell der Stadthäuser Reihe. Es fügt sich wunderbar ein und erweitert meine kleine Stadt, um eine weitere Möglichkeit meine Minifiguren mit Nahrung zu versorgen. Auch das B- und C-Modell gefallen mir gut. Der Preis liegt tatsächlich etwas niedriger als beim letzten Modell, dem Zuckerhaus. Das hatte bei ähnlicher Teilezahl knapp 50€ gekostet.

Meine Empfehlung: Kaufen und die Aufkleber weglassen!

Positiv Negativ
  • Wieder drei gut durchdachte und gestaltete Modelle
  • unterschiedliche Techniken und Ideen bei jedem Modell
  • Aufkleber! Geht bei einem 3-in-1 Set für mich gar nicht

Eure Meinung!

Ist der Nudelladen eine gelungene Fortsetzung der Reihe? Was wünscht ihr euch als nächstes Gebäude? Äußert euch gerne in den Kommentaren!

Frauke Paetsch

Ich halte meine alten LEGO Weltraum-Sets in Ehren!

19 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Schönes Review!

    In der Gesamtansicht sieht der Nudelladen jedoch wieder aus wie der Fahrradladen. 😉

  2. Nun ja, da es nur eine Handvoll Aufkleber sind, auf die man auch gut verzichten kann, sehe ich das nicht so verbissen. Der Witz ist ja sogar, dass es passende bedruckte Fliesen im Sinne von „asiatisch angehaucht“ bei Ninjago oder den Chinesisches Neujahr Sets gegeben hätte und selbst eine Angebotstafel gibt es in einem Friends Set. Man hätte also bei LEGO ganz faul sein können und sich den Aufwand für neue Designs ganz sparen können. Mal davon abgesehen ist das Set ja okay, aber etwas mager, weil keines der Gebäude wirklich als ganzes Haus zählen kann. Auf jeden Fall fehlt auch mindestens ein drittes Stockwerk bei Nudelladen und Fahrradshop. Das würde ganz anders wirken. Das fand ich bei anderen Modellen wie z.B. dem Haus am Stadtpark oder dem Spielzeugladen besser. Die wirkten in sich geschlossener und dadurch glaubwürdiger.

    • Bedruckte Teile wären natürlich schön, aber auch da finde ich, dass sie nicht zu einem 3-in-1 Set passen würden. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und jeder darf das anders sehen 😀

  3. Finde die Aufkleber hier sogar gut. Tragen auf jeden Fall zum chinesischen Flair bei. Klar wären Drucke besser gewesen, aber ganz weglassen würde ich die Motive keinesfalls.

    Eins meiner Highlights in der letzten Zeit.

    • Aus Sicht des „Flairs“ stimme ich dir zu. Mich stört dabei die eingeschränkte Verwendbarkeit, die ich vorallem bei den 3-in-1 Sets elementar finde. Für mich spielt es tatsächlich gar keine so große Rolle, weil bei mir der Nudelladen aufgebaut bleibt.

  4. Kann ich vollkommen nachvollziehen, dass man hier keine Aufkleber gebraucht hätte.

    Nur eine Frage: Könntest du beim nächsten Mal die Sets zu erst ohne Sticker fotografieren? Und dann beide Fotos in deinen Text einbauen. Dann wäre deine Kritik noch ein wenig anschaulicher.

    • Die zwei Fotovarianten wären eine Möglichkeit. Ganz ehrlich weiß ich aber nicht, ob ich es (wegen des zusätzilchen Aufwands) machen werde. So ein Review zu schreiben ist wirklich viel Arbeit. Fotos machen, Fotos bearbeiten, Text schreiben. Da ich das – neben Familie, Arbeit, Ehrenamt und noch anderen Hobbies – in meiner noch verbleibenden Freizeit mache, bitte nicht übel nehmen, wenn ich das nicht mache. Eventuell könnte ich die Aufkleber digital entfernen. Das geht vermutlich schneller, als im gebauten Zustand die Dinger halbwegs gerade aufkleben 😉

  5. Danke fürs Review.

    bislang hatte ich den Nudelladen nicht auf der Liste – ich finde die „neuen“ Häuser nicht wirklich „prickelnd“ Hab mir nach Erwachen aus den DAs einige zugelegt, das Skate House (AKA Jugendzentrum in meiner Stadt), den Sweet shop (aka Teilespender), Townhouse pet shop/Caffee AKA muss ich mal vergrößern 😉 und den Toy Store AKA – jetzt reichts ich kaufe mir keine 3-1 Häuser mehr. Irgendwie finde ich, dass die 3-1 Häuser dringend der alten Größe der 200x-er Jahre bedürfen.

    Werde den Nudelladen wahrscheinlich auch links liegen lassen und mir lieber meine eigenen Stadthäuser bauen 😉

  6. Vielen Dank für die interessante Vorstellung. Ist auf dieser Seite eigentlich noch ein Review von der Looping-Achterbahn geplant? Das fände ich super, weil ich mir davon einen etwas sachlicheren Blick auf das Set erhoffe, als man ihn auf der LEGO-Seite oder bei YouTube findet.

  7. Hallo, Frauke, vielen dank für das wie immer schöne Review. Tolle Fotos, interessante Anmerkungen.
    Ich betrachte diese 3 in 1 Häuser als Kinderspielzeug. Und da sind sie sicher super. Für meine Stadt sehe ich da keine Verwendung – es sind keine vollständigen Häuser, der Maßstab passt irgendwie nicht und die Sachen sind dann – wenn man zwei oder drei kaufen müßte zu teuer (zumindest für mich, da ich kein begnadeter Moccer bin und die Gebäude dann einfach nicht soooo super aussehen, wie ich mir das vorgestellt habe).
    Also überlasse ich die kleinen Sets den Kids und freue mich auf das nächste richtige Haus (Weihnachten und Modular Building).

    • Wenn ich mehr Platz hätte, würde ich auch lieber die „richtigen“ Häuser nehmen. Für Kinder sind sie wirklich super. Meine Tochter spielt sehr gerne damit und da passt das wunderbar. Sie stört sich auch weder an den Aufklebern noch an der „Unvollständigkeit“. Für die eigentlich Zielgruppe also alles richtig 😉

  8. Gibt es überhaupt Läden, die nur Nudeln verkaufen? Ich habe sowas jedenfalls noch nie gesehen. Eine Gelateria wäre besser gewesen.

    • Äh – ich wohne auf dem Land. Bei uns gibt es sowas überhaupt nicht. Auch nicht in der nächsten Kleinstadt. Vielleicht kann das ein (Groß)Stadtmensch beantworten?
      Eine Eisdiele fände ich aber auch gut. Sowas gibt es auch bei uns im Dorf 😀

  9. Das Review beschreibt ziemlich genau meine Wahrnehmung des Sets. Es ist eine schöne Bereicherung für die Creator-Modulars. Macht Spaß, das zu bauen.

    Nur die Aufkleber (die mich sonst eher nicht stören) finde ich echt nervig. 4 von den 6 braucht man nicht wirklich, weil Sie das Modell quasi nicht schöner machen. Die Menu-Karte ist ohne Beschriftung schon etwas leer. Da hätte man uns einen Druck gönnen können. Und eine Fliese auf der „Creator St.“ wäre ja auch in anderen Sets der Reihe nett gewesen.

  10. Was sich der kleine run4me2fast vorstellt:
    Habe mir nun 2 Sets um jeweils etwa 33 Euro geholt, mit der Absicht den Fahrradladen bzw. das B-Model zu bauen.

    Also jenes: https://zusammengebaut.com/wp-content/uploads/2022/07/lego-creator-31131-nudelladen-b-bild1.jpg

    Ich möchte ihm eine klappbare Rückwand/Hinterseite moccen ergo gönnen. So wird die Werkstatt im Erdgeschoss an der Hinterseite eine Eingangstüre bekommen, das Dach bekommt noch eine Dachluke zum Roten Liegestuhl (ähm ohne Sticker). Der Kiosk kriegt mehr Tiefe, der Stiegenaufgang hat dann dadurch ein wenig mehr „Nutzfläche“ auf dem Dach des Kiosks. Dort kommt auch noch ein Geländer hin, es soll sich ja keine Minifigur verletzen oder gar „zerkratzen“ (…) Grünzeugs zum Dekorieren wird es auch ausreichend geben, einzelne, übriggebliebene Räder, etc. kommen in die Werkstatt. Ich denke mit den vorhandenen Material wird sich schon etwas nettes zusammen bauen lassen. Eine Hälfte steht schon mit einem weissen „Gelenk“-1x2er Stein am eigentlichen Fahrradladen, und den „clips“ zum Einrasten an der Kiosk Seite… Das ganze erstmal ohne Sticker, eine Herausforderung wäre etwa eine Schräge vom Grundriss zu realisieren – ähnlich wie jene vom Boutique-Hotel-Modular – muss aber nicht. Eins nach dem Anderen…

  11. Grundsätzlich ein schönes Review, aber ich hätte mir gewünscht, dass auf das eine oder andere Detail etwas mehr eingegangen wird. Konkret fallen mir da einige Einrichtungsobjekte ein – wie die interessant scheinende Werkbank des Fahrradladens und die Einrichtung, u.a. weiteren Automaten, der Spielhalle. 🙂
    Und der Wink mit dem Zaunpfahl von „Benny“ aus dem ersten Kommentar wurde leider übersehen – da hat sich schlicht ein falsches Bild eingeschlichen… 😉
    Schöne Grüße!

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