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LEGO Adventskalender Tag 20: City, Star Wars, Harry Potter, Friends und Geschichte

Türchen Nummer 20 | © Simon Brandt

Jeden Tag öffnet die Zusammengebaut-Redaktion alle Türchen der LEGO Adventskalender und obendrein gibt es eine Weihnachtsgeschichte: Tag 20.

Weihnachten naht und wir zeigen täglich, was sich hinter den Türchen der vier LEGO Adventskalender befindet. Zudem erzählt Simon jeden Tag ein Kapitel aus seiner Weihnachtsgeschichte. Eine Übersicht über alle Türchen der Adventskalender findet ihr hier. Wie gefallen euch die diesjährigen Adventskalender und was sagt ihr zur heutigen Ausbeute? Äußert euch gerne in den Kommentaren.

LEGO City

Dieses kleine Fahrzeug schreit ja gerade danach, noch erweitert zu werden! Farblich peppig, das mag ich. / Andres


LEGO Friends

Und tatsächlich: Die Nachbarskinder haben einen Schneemann gebaut und veranstalten jetzt eine Schneeballschlacht. / Christina

LEGO Star Wars

Heute gibt es den Schildgenerator der Echo Basis. Ein etwas abstrakteres Gebilde, das aber seinen Zweck erfüllt. / Max

LEGO Harry Potter

Ich weiß, mir hat das mit den sieben Kilo keiner geglaubt. Hier jedenfalls der zweite Teil des Nachtischtisches. Der zweite Teil des Eisschlosses ist zu sehen, ebenfalls weitere Getränke. Das sieht nach Sünde aus. / Jan



Chaotische Weihnachten in LEGO City

Zweiter Teil, siebtes Kapitel – Verbrechern auf der Spur.

Löhse-den-Phall saß auf seinem Sessel und starrte in die Luft. Wie konnte er Wihr-ihm-Kopp nur auf die Spur kommen? Was hatte er übersehen? In diesem Moment öffnete sich schwungvoll die Tür, und herein stürzte – Shnap-di-Gengsta. „Wihr-ihm-Kopp“, rief er, ächzend nach Luft schnappend. „Er ist hier!“ „Wo?“, fragte der Detektiv erregt. „Ich habe ihn an der Bank gesehen, die gestern doch überfallen wurde! Er war es, ich bin mir absolut sicher! Er ist an den Tatort zurückgekehrt!“ „Jetzt beruhigen Sie sich doch erst einmal“, sagte Löhse-den-Phall zum Kommissar, „ich verstehe kein Wort. Also, Sie haben Wihr-ihm-Kopp vor der Bank gesehen. Wann war das?“ „Gerade eben! Ich bin sofort, als ich ihn erkannt habe, auf ihn zu gegangen, wurde aber durch die ganzen Passanten aufgehalten. Offenbar hatte er mich bemerkt, jedenfalls rannte er auf einmal davon und entkam. Ich habe sofort allen Polizisten befohlen, die Augen offenzuhalten, aber niemand hat ihn gesehen, während ich hierher gerannt bin, um Ihnen das mitzuteilen. Verstehen Sie?“, schüttelte der Kommissar den konsternierten Detektiv. „Wihr-ihm-Kopp ist wieder in der Stadt! Oder was heißt ‚wieder‘, er war nie weg! Wir sind immer vom falschen Standpunkt ausgegangen!“

Löhse-den-Phall kam nicht umhin, die Richtigkeit dieser hastig gesprochenen Bemerkungen einzusehen und überlegte, was jetzt zu tun sei. Es war für ihn sicher, dass der „Zerstörer“ sofort ein sicheres Versteck aufgesucht hatte, und da man ihn fünf Monate lang vergeblich gesucht hatte, konnte es auch noch Wochen dauern, bis man ihn da aufgestöbert hatte. Welche Orte kamen denn noch in Frage? Am Strand war er nicht, so viel war sicher. Im Leuchtturm? Der war doch nur ein vergammelter Bretterhaufen, dachte er, nachdem er ihn ja vom U-Boot aus gesehen hatte, kaum, dass einige Vögel darin wohnen konnten. Und Wihr-ihm-Kopp war, wie der Detektiv wusste, anspruchsvoll in seinen Wünschen. Es wäre also ganz sicher aufgefallen, hätte er den Leuchtturm renoviert.

„Es ist seltsam“, schnaufte Shnap-di-Gengsta, „fast, als könnte sich Wihr-ihm-Kopp unsichtbar machen. Wie die Außerirdischen“, lachte er auf. „Das ist es!“, rief Löhse-den-Phall. „Natürlich! Haben Sie vergessen, wie vor einigen Monaten, kurz nachdem Wihr-ihm-Kopp geflüchtet ist, ein buntes Lichtspektakel die halbe Stadt in Aufruhr versetzt hat? Wir haben nie herausgefunden, was das eigentlich war, nur, dass es von irgendwo über dem Meer kam! Irgendwelche Diebe haben damals ja die Gunst der Stunde genutzt, um das Museum auszurauben. Jetzt wissen wir es! Das war damals der „Zerstörer“! Nur er kann es gewesen sein! Chaos richtet er ja gerne an und nutzt es für seine Zwecke.“ „Und wie sollte er dieses Lichtspektakel inszeniert haben?“, fragte der Kommissar, mehr pro forma, war er doch bereits überzeugt von der Ansicht des Detektivs. „Er wird doch kaum UFOs gebaut haben und diese dann fliegen lassen!“ „Nein, gewiss nicht. Flugzeuge wurden zu dem fraglichen Zeitpunkt auch keine gestohlen, das scheidet also auch aus. Aber“, hier machte Löhse-den-Phall eine kleine Kunstpause, um die Spannung noch unerträglicher zu gestalten, „eine kleine Lichtshow lässt sich auch anders erreichen. Mit Lasern!“ Jetzt war den beiden alles klar. Dafür brachte Wihr-ihm-Kopp natürlich einen erhöhten Standpunkt, was bot sich da besser an als der Leuchtturm? Sofort fuhren beide in dem Privatfahrzeug des Detektivs dorthin, um den „Zerstörer“ zu verhaften. Doch als sie ankamen, war da niemand.

5+

Andres Lehmann

Einst mit LEGO City und der 12V-Eisenbahn durchgestartet, Sammler von Creator Expert, Ideas, Architecture und City Modellen und baut gerne MOCs, die hoch hinaus gehen.

2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Kann es sein, dass das heute die falsche Geschichte ist? Die gleiche gab es nämlich bereits Vorgestern.

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